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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-29 · Heft 1136 (29.3.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1136 (29.3.1922)
Date
1922-03-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 11 Wien, MJttwoctj WIENER MORGENZEITUNG (Vertrag in geänderter Form schon unterzeichnet worden 'sei. Minister $ k i r m « n t erwiderte, die Regierung habe aus rein technischen Gründen das Uebereinkommen mit Frankreich dem Reichstag noch nicht unterbreiten können. Pie Form des polnisch-tschecho-slowaldschen Vertrages sei nicht geändert worden; die Ratifikation dieses Vsr> träges werde aber erst nach Klarstellung gewisser strittiger Fragen, insbesondere der Jaworzyna-Frage, erfolgen, ' ' Revision des DennWiner Prozesses. Warschau, 27. März. (Tel. der „Wiener Mprgenreifung*.) Geber Beschluß des Obersten Gerichtshofes wird im Mpnat April die Revision des Prozesses wegen Ertränken? von sechs jüdischen Mädchen in D? m b i i n erfolgen, Wie bekannt, wurden im Jahre 1919 sechs jüdische Mädchen über Veranlassung des Leutnants 8 a d k o w s k j in di« ,Weichsel geworfen, pieaes Verbreche« hat seinerzeit bei der jüdischen. Bevölkerung groß« Empörung hervorgerufen/ Der Leutnant wurde damals vom Militärgericht in Lublin ftsigsspröshen. Gegen diesen Freispruch hat der Staatsanwalt beim Obersten Gerichtshof Einspruch erhoben; Diesem Einspruch wurde nun nach last dreijähriger Paus« stattgegeben, vs-8 MWWw MtWttRlWBs. Jerusalem, ZA A\ärz, (]* C, B.) Pas 20jährtgß Jubiläum deg Natjpnßifönds wurrie in LÜNZ Palästina, iQ Städten und Koiemen, mit großer Feierlichkeit be* gangen. In Jaffa wurde die Feier mh der Grundsteinlegung für da§ neue Viertel JVi e e H u ö'r e H s d i r o t b .(Wohnungsloge) verbunden, welches auf dem Boden des Nationalfonds errichtet werde« jboU- Pie Bevölkerung von Tel-Awiw beteiligte sich fast vollzählig an der Feier, die Schulkinder mit ihren Lehrern. Es sprachen : Dr. Bograczow namens der »Gründer des Viertels, Ussischkin und Pr» Ruppin namens der Zionistischen Exekutive und des Nationalfonds, Disengoff namens der Stadtgemeinde TeTAwiW, Barzilai für die Arbeiterorganisation, Czerppwitz für den Waad HaleumL Storrs für die Ruhe ln Palästina. Jerusalem, 23». Mrz, (Tel, der „Wiener Morgen- ^eitiisg.“) Per Ooiiverncur von Jerusalem, Genera) Storrs, hat vor einigen Tageh in der Omar-Moschee so die Araber «ine Ansprache gerichtet, in der er sie aufforderte,' sich während der kommenden Ostern ruhig zu Verhalten, Die arabischen Fijhrer wollen ihren ganzen Einfluß dahin susüdso, daß es zu keinen Unruhen kommen Me, Rundschau. Die englische Kabinettskrise beigelegt. London, 28. März. (Priv.) Wie die Blätter melden, sind alle Unstimmigkeiten ‘ im Kabinett beigelegt worden und in der Frage von Genua wurde ein volles Einvernehmen erzielt. L»oyd George präsidierte bereits wieder im heutigen Ministerrat, Die zweite Konferenz äer baltischen f Staaten. Riga, .27. März. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung*.) Wie in hiesigen gutmforrmerfen diplomatischen Kreisen verlautet, beabsichtigt die Sowjetregierung auf der von ihr «jnberufenen Konferenz der baltischen Staaten, lediglich die Frage der Anerkenn u n g .Sowjetrußlan d s im Zusammenhänge mit der Genueser Konferenz zu behandeln. Nach Mitteilungen aus Kreisen der lettischen Regierung dürften die baltischen Staaten hiebei die Gelegenheit wahrnehmen, Sowjetrußland ihrer freundlichen und friedlichen Tendenzen zu versichern. Der hiesige Vertreter der Sowjetregierung Jure n j e w hat sich an die lettische Regierung mit einem Vorschlag gewendet, wonach die lettische Regierung die, Konferenz der baltischen Staaten, Rußland inbegriffen, für den 28. d. M. nach Riga einberufen soll. Die lettische Regierung hat diesem Vorschläge zugestimmt und die Rolle \ des Gastgebers und Einladenden übernommen. * Generalstreikbeschhiß in Kopenhagen. Helsingfors, 28. März; (Funkspruch.) Die Arbeiterkonferenz ln Kopenhagen beschloß, am 1. April den Generalstreik auszurufen. Es wurden 17 Personen verhaftet, darunter der Kommunist Tergensen. Tagesbericht.4 Weitzniann'in Paris. Ein jüdisches Massenmeeting, Anläßlich der Anwesenheit Professor Weithin an n s in Paris wurde eine jüdische Massenversammlung einberufen,' die dem Palästina-Aufbau gewidmet war. Professor Weitzmann hielt eine »große Rede, in deren Verlauf er über die bisherigen Erfolge der jüdischen Anstrengungen in Palästina berichtet^ und die Notwendigkeit einer starken Förderung des, Keren Hajessod durch das gesamte Judentum betonte. Die Versammlung wurde von dem Deputierten Simbnin geleitet, der seine starke Sympathie für den Aufbaugedanken zum Ausdruck brachte. Das" Meeting gestaltete sich nach Pressemeldungen zu einer glänzenden Kundgebung. „Jewish Chronicle“ erwähnt, daß über Hltachduth^Versamiwlwng Heute abends halb 8 Uhr Im Saale de» Hotel Continental, II., Taborstraße öffentliche Versammlung Tagesordnung: Die Hitachduth and ihre Aufgaben In Erez Israel und in der Galuth Redner« L. GarfunUel, Generalsekretär des Jüdischen Nationnlrats in Litauen, Zwi Heller, Vorsitzender des Jhtachduth in Ostgalleien, LShwtraKl, Leiter des Heehalus ln ßeflarablen. ’ 400 200Q Teilnehmer gezählt' worden seien. Es handelte sich' demnach um die größte Versammlung, die in Paris jemals für das Aufbauwerk stattgefunden* hat Die große Joint-Kampa£flne in New York. Die 5’Millionen-Kampagne des American Joint Distribution Committee in New York wurde vorläufig um eine Woche, verlängert. Bereits, in - 4er zweiten Woche konnte man auf 30.000 Einzelzeichner hinweisen, gegen bloß ' 26.000 während der ganzen Kampagne im Jahre 1920. Das New Yorker Komitee trifft Anstalten, durch energische Arbeit. es bis auf ipO,000 Zeichnungen zu bringen. Oie Einladung Einsteins nach Paris. Der »Ma/tin« veröffentlicht m: der Spitze des Blattes einen interessanten Begrüßungsartikel' für Efeistcfo au«;dcr Feder des ,bekatn,nten^fcäinzösiso'hen Gelehnten Charles N ord m äti n* Zwei' inter* essante Tatschen vverden mitgeteil*: Nicht die Gesellschaft für Physik hat Einstein eiingeladen, nach Fs^ris zu kommen, scmdenp das ehrwürdige College ds Frsnee. Ls besteht eine Stiftung,,die Stiftung Mictejis, Situs d-etren .Ertrag die Mittel-beigestellt sind,; um v<pn Zeit zu Zeit berühmte auswärtige Gelehnte nadh Paris eimzuladan. Die fran-zösisehe Rßgiemuhg hat die Erlaubnis zu seiw-er Einladung erteilt. Nordmann sagt, daß Einstein nicht theatralisch in mcmdänen^Kp-hferenzen-paradieren und sich von. Snobs an staunen lassen wird. Vor Männern 'der Wissansdhäft in kleinem Kreise wird er seine Lehre begründen, »aber es muß den Parisern schon jetzt gesagt sein, daß zu ihneneiner der:höchsten Intelliganz'&n aller Zeiten kommt Seih Geist wird sich mit Newton, Descartes und Henri Poineare vergleichen lassen und stdh honh über die Grenzen von Zeit und Raum erheben.« Einzelne nationalistische Blätter fürchten, daß durch Einsteins Anwesenheit »patriotische Empfindungan verletzt werden« könnten. Doch-sind, wie aus Paris gemeldet wird, Eiinsteim-s Bücher in den Schaufenstern ausgestellt und zahlreiche Blätter bringen sein Bild — .ein Beweis für das Interesse, das man dem Forscher auch ki Frankreich entgegembringt. . ^_ Wer sind che staatserhaltenden Elemente? Obwohl das antisemitische Dogma von der jüdischen Scheu vor mühevoller und nützlicher Arbeit einer seriösen Widerlegung gar nicht wert ist, entfaltet ein Wiener Blatt einen anerkennenswerten Eifer, diesen demagogischen Schwindel an der-Hand statistischen Materials zu entkräften. Hat es vor einiger Zeit das Wiener Telephonbüch zum Gegenstand seines Studiums gemacht und die hervorragende Vertretung der Juden in der Werte umsetzenden, den Staat erhaltenden Geschäftswelt beleuchtet, so liefert ihm diesmal das jüngst erschienene Verzeichnis der niederösterreichischen Rechtsanwälte für das Jahr 1922 einen erhebenden Beweis jüdischer Arbeitsfreudigkeit. Das Blatt zählt dort: Neun Adler, acht Brüll, sieben Deutsch, vier Diamant, acht Fischer, sieben Freund, fünf Friedmann, fünf Glaser, vier Gold,;acht Klein, zehn1 Kohn mit K und einen mit C, sechs,Landau, vier Morgenstern,' sechs NeUinann, zwölf Pollafc,, elf Popper, fünf Rosenfeld, vier Schapira, vier Schlesinger, vier Schorr, elf Schwarz, neun Spitzer, vier Wertheimer, sechs Wolf ’a. s. w. Dabei ist zu erwägen, um wieviel schwieriger es ist, Rechtsanwalt statt Geschäftsmann zu werden. Acht Gymnasial-, vier Üniversifäts-, * ein unbesoldetes Gerichts¬ und sieben Konzipienten fahre mit unzähligen Prüfungen bilden den Weg zur Advokatur und wenn dieses Ziel gemeinhin früher erreicht wird als manchmal das Doktorat der Theologie, , das zura Beispiel der heiligen Therese erst 340 Jahre nach ihrem Tode dieser Tage verliehen wurde, so opfert der jüdische Jurist doch seine ganze Jugend und einen Teil des reifen Mannesalters der Erreichung eines freien Berufes,. während der arische Doktor juris die Versorgung im Staatsdienst vorzieht. Die. als „Parasiten* verschrienen Juden ziehen es eben auch als akademisch Graduierte vor, statt sich vom Staate erhalten zu lassen, Heber ihrerseits mit den im freien Wettbewerb erworbenen hochbesteuerten Einkünften den \Staat samt dessen Kostgänger zu erhalten, zu welch letzteren bekanntlich seit Annahme des.Kongruagesetzes auch die k a t h 0- 1 i s c h e n G e i s < M c h e n gehören . .. Der Abbau der Lebensmlttelzuschiisse. Am 2. April 1922 beginnt die dritte Periode des Abbaues der Lebensmittelzuschüsse, welche der Bund zu den 29. März 1922 Seite 3 .' "1 .-’-r■■■ n II —III I. ' > Preisen der rationierten Lebensmittel geleistet hat. Voj diesem Tage an wird der Bund nur njehr einen Zuschuj von K 50 zum Preise eines Brotlaibes leisten; ab 30. Aprj werden die Zuschüsse des Bundes vollständig ebigestellj werden. Die gemäß § 7 des Abbaugesetzes eingesetzt! paritätische Kommission ist , heute zusammengetreten, ufl für die dritte Abbäupeflode die Lebensmitteizuscjiüsse, dit die Arbeitgeber den Arbeitnehmern'nach dem Abbaugesetzi zu leisten haben, neu zu bemessen. Per Zuschuß, welcher in dei zweiten Abbauperiode (vom 26. Februar bis einschließlich 1. April 1922) K 490 (für Schwerarbeiter K 700) pro Wdcju' 1 betragen hat, wurde mit K 644 (für Schwerarbeiter mjjf. K 952) bemessen., Diese Erhöhung des Zuschusses findpj , > jedoch nach dem Abbaugesetze keine Anwendung auf Arbeitnehmer, die nach einem Köllektivvertrag entlohn! werden; für diese Arbeitnehmer Endet eine ErhöhungVdes - .Zuschusses nur in dem Maße statt, in weichem der Bundes» Zuschuß zum Brotmehk abgebaut wurde; der ^ugchu| für diese Arbeitnehmer wird daher K 4A (fijr Schwerarbeiter K 616) für die Woche betragen,' die Sonder» bemessung für' Arbeitnehmer ln einem KpJJekpvertragg gilt auch für Zuschüsse, die er für seine Frau (Lebens» gefährtin, Wirtschaftsführerin) zu bekommen Hat; die Kinderzuschüsse hingegen werden ausnahmslos K- 644 pro Woche betragen. Die Höhe des Zuschusses für e.ine n Tag wird nach einem bereits früher gefaßten Beschieß der Kommission derart ermittelt, daß der Wochenzusphtjfl' bei Arbeitnehmern, die in einem Wochen-, Tages-: odgj Stundenlohn stehen, durch sechs, bei den übrigen Zuschuß- ' empfängern durch sieben geteilt wird, . .. . Für Personen in einem Fürsorgeverhältnis (Krgnke, Unfallsrentner, Pensionsrentner, Arbeitslose und dergleichen) ynd für bedürftige Personen beträgt der Wochen.zuschuß , — wie für den Normalarbeiter Ohne KbilektlvvartrAg K 644 (für den Tag K 92). . / , , \ Pie Orge@cU-Eomtieti irti Linz. Es wird schon vertuscht Wie die Linzer bürgerlichen Blätter melden, wurdö der im Zusammenhang mit der Beschlagnahme von Waffen' verhaftete Othmar Lorenz nach Vorsprache' einer D epu t a t i on des H a n de 1 s g r e m i;u tn s bei” der Stadtgemeinde bereits Samstag.wieder e n t h a f t-e't Die Untersuchung der Polizei habe ergeben,* daß die vor«*; gefundenen angeblichen .Explosivstoffe sich lediglich.* aJd r e i n e Sehr eck m i 11 e 1 (Knallfrösche) darstellten* Die offiziellen Darstellungen der Kriminalpolizei besagten,, daß die gefundenen Flüssigkeiten . ä b.s 0 In t unschädlich seien und bloß Reizgase enthalten. Es handelt sich um Brom und Schwefelkohlenstoff. Nach den-, selben Berichten wurden bloß 32 Stück Totschläger vorgefunden. . Die Sonnenfinsternis. 4 Gestern nachmittags war in Wien : eine S o n n e f Tn s 1 e r n i s zu beobachten. Sie war eine ringförmige’ * und als solche nur auf einem Schmalen Streifen sichtbari Die Hauptzone lag in einer Linie von Südamerika über dem Atlantischen Ozean, Nordafrika und Arabien, ln Wien vvaf die Sonnenfinsternis als partie Ile F i q s t.e r n i s , sichtbar. Es waren 36 Prozent des Sonnen- 1 durch messers verfinstert Der Beginn de/ Finsternis fiel auf 2'Uhr 27- Minuten nach* mittag s. Die H a u p t p h a s e erreichte das Phänomen um 3 Uhr , 35 Minuten und war um 4 Uhr 35 Minuten zu Endp. Der Mond trat am tiefsten Punkte in die Sonnens',heibe ein. Währendder Sonnen- finsternis war die Urania-Sternwarte dem allgemeinen Besuche geöffnet und Professor Dr. Thomas demonstrierte in einem Vortrage das Naturereignis. Auf def Sternwarte fanden sich zahlreiches Publikum und insbesondere viele Schüler ein, um die Naturerscheinung durch den großen Refraktor zu beobachten. Leider war das Firmament ziemlich bewölkt, so daß das Bild oft unklar war. in den Straßen wurde das Naturereignis wenig beobachtet, da die Verfinsterung nur wenig bemerkbar war. Ärfteltslosehdei^onstmtiott- Heilte vormittags findet vor dem Rathause eine 'Kund* gebung der A r. bei t s 1 o s e n statt, die ihren Forderungen nach Arbeit und finanzieller Aushilfe Nachdruck' ydfleiben wollen. Gestern flat eine Sitzung'des Äfbeits| ' iosenausschusses einen Ordnerdienst festgesetzt^ der die bestimmte Erwartung rechtfertigt, daß die Kundgebung itt voller Ruh e u n d O.r d .n u n g verkaufen wird. Die' Arbeitslosen haben an die in den Betrjebeh sleheiideA Ar bei ter die Bitte gerichtet, sich an der Kundgebung: zu beteiligen. , Ausschreituiigen in Wels. Arbeitslose mißhandeiii einen Fabriksdirektort Linz, Ä. Mörz. Einer Mitteilung des Industrieilenverbandes Oberösterreich-Salzburg zufolge haben die ober-* österreichischen Textilindustriellen die Forderung der Arbeiterschaft auf Auszahlung der gleitenden Teuerungszulage ln der gleichen Höhe, wie sip die ToxtilindustrielleiL in Wien und Niederösterreich bewilligt haben, abgelehpt, worauf mehr als 4000 Arbeiter von zehn Firmen ln die; passive Resistenz getreten sind und das Ein!-' gungsämt angerufen haben. Arbeiter mehrerer, vorwlegehd' der Metallindustrie angehörender Betriebe sowie eine Anzahl Arbeitsloser haben sich nun vor Fällung de« Schiedsspruches in Wels zu Ausschreitungen hinreißen lassen. Einige hundert Mann drangen in die Bureaus der Strick- und Wirkwarenfabrik Damenwäsche Engüscho Stoffe fllr Herren- und Damenirislder, Jochen und Jumper ous Wolle und Seide, Regenmantel und Textilwaren, olles erstklassig und billigst Im Warenhaus Schiffm Wien, Ei., Ta&orsiraße 48 W MW UM - T'eSsphcs:? 47--1-7Ä m ® uä oh ® Es? 1074 Esi östall

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