Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1135 (28.3.1922)
- Date
- 1922-03-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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;t JUI Mipp>pp?BjpappB> Belte? Wien, Dienstag wiener wmTz'mzzTT'üm 28. Mr/.MS Löschung der Glasöfen in der Tschecho-Slowakei. Nach der Versammlung formierten sich die Anwesenden zu einem Demonstrationszug. Faakelträger eröffneten den Zug, der zunächst vor der Wohnung des Samtätsgeneralinspefctofs Professor Dx. M o 1 d o v a n hielt. Auf die zur Verlesung gebuchte Vertrauenskundgebung, iy welcher die großen Vordienste Moldovans feervorgehoben wurden, antwortete Moldov^n, daß er -ungeachtet aller Angriffe nach wie vor für die Studentenschaft und für das Vaterland arbeiten wolle. Interessant waren die Dankesworte dos Dekans Dt.' Jacobovici. dem die Studentenschaft dann begeisterte Ovationen darbrachte. Dr. Jacobemei sagte unter anderem: »Ich freue mich umsomehr eurer Protestkundgebung, als ihr durch diese den Beweis geliefert habt, daß ihr dereinst würdige Vertreter der Kultur dos Geistes sein werdet. Der Angriff, der gegen mich gerichtet wurde, beleidigt auch euch, wurdet* ihr doch meinetwegen angegriffen, den die feigen, charakterlosen Verfasser de« Flugblattes für einen Juden halten. Ich bin der Sprosse einer uralten rumänischen Familie und erst mein Vater hat den Namen Jacobovici angenommen und ich werde diesen Namen, mögen mich seinetwegen noch so viele Angriffe treffen, niemals a'blegen. Gewissenlose Menschen haben euch gegen eure jüdischen Kollegen gehetzt und fordern den Numerus clausus. Als wir die Chijer Universität übernahmen, haben wir-sic ohne Numerus clausus übernommen und wir brauchen ihn auch jetzt nicht. Wer den- Numerus clausus wR. der gehe nach Budapest, wir brauchen und wol’en die Arbeit. Wir werten hier die Mensehon nicht nach ihren Familiennamen, sondern verkünden es überallhin hörbar, daß jeder, der für den Staat und d'e Gesellschaft nützliche Arbeit zu leisten gewillt ist, bei uns seinen Platz und freie Bahn für die Betätigung findet.« Die Rede wurde mit stürmischem Beifall aufgenommen. Oesterreich. Das Wohnbausteuergesetz, Di« nächst? Sitzmmg d-ss Niationates findet Donnersibag, den 30. d. M. tum 3 Uhr nachmittags «Salbt. Auisge-hand vco dem Wunsche der Sdriato Demokraten naeih ehester Erledigung Äs- Wiener iW O'h’nbausteuergesetzeß., sind V enhfundl'umg’on zwischen dem Cbri&fcktd.^jsmiai'on und Sozialden-ckrLchon im Ctemge, diie sich aiuf EriediigU'ng des von der Regierung m Au»s-i-M gemaman«'«^ Arfebs- Programm»? beziehen. Im Falle einer Einigung der Htuptausschuß noch io dieser Woche zueammontrciten, um die Posbterifc und ddc Mon^pol- SNÄsel (Tab&lk, Saüiz und Saccharin) m verteuern. Die Handelsvertragsverbandlungen mit Polen. Aus Warschau wird «ms berichtet: Im Kußenan»»: etouß des Sejm« HvVtc vor kurzem der IMind-ster des A süßem S k i r m u n t mit, der oster» reichisdhe Bundeskaimzler halbe sich au die pol'ni'’»obe Regierung mit einer ELnfc:diuin«g ziu Veittna-.gsvetrh't*n»dkangen ge -verniet, diiie in Wien eröffnet werdien solöen. Redner müi&e sich jedoch zuvor mach Paris .und. London begeben, weswegen seine Reise noch Wien einen Aiud'&cWb erleiden werde. Großdeutscher Parteitag. Am Sonntag bat in Wien. der gnoßiteu't'sch« Landespairteiitag für Wien und NfeviieTÖsrtefnrriehstat tgefum<ten. Die angenommene Resolution licht «dem Zwiesjpzilt zwischen der Parteileitung und detl 'Abgeordneten in der Weise gerecht zu wentlen, daß dfc Stellung beider Teile, wnistbesond^re aber des Herrn Kan <Rl. gebilligt werden. Weiter nimmn* der iFsrteriag E«t Befriedigung zur Keruttw-s, laß die RcicbspcfrteaÜcititung diie a<ui iländiiinche Eir)*mi»schung in dne inineren Angelegenheiten un«sres Staates, die; in dem Eingreifen, des en-gliedben Fimanizkcn-tiroli’oris [Y o u n g zutage tnat, mÄ Emit^Slto&i^fieik zurückgewie en bat und fordert auoh für die Zuikmnft unbeugsamen Widerstand gegen jodten äih'wiMehen Versuch«. Diese Befriedigung ist auf gro-ßileuitivcher Seit« riebt sehr sm Platze, denn es war ja Herr Schober, der diese Einmiisdhung in dem be* kannten Antwortschreiben an HanmYoiung zurückgewiesen hato. Justizausschuß. Der Justizausschuß zog in seiner gestrigen Sitzung das Gesetz, betreffend die Gewerbegerichte in Verhandlung, worüber Abgeordneter Dr. R e s c h den Bericht erstattete. Zunächst wurde die Generaldebatte abgeführt, an der sich die Abgeordneten Austerlitz, Dr. F r a n k, H ö l z l, P a r t i k, R l e g e r und Olga Rudel-Zeynek beteiligten. Sodann wurde in die Spezialdebatte eingegangen, in der die § l bis 5 erledigt wurden. Tschecho-Slowakei. Der unverbesserliche Kramarsch. Prag, 27. März. Auf dem Generalkongreß der nationaldemokratischen Partei hielt Abgeordneter Dr.Kramarsch eine längere Rede, worin er unter anderem ausführte, er freue sich, daß Präsident Masaryk in seiner Neujahrsbotschaft gesagt habe, daß von der territorialen Autonomie für die Deutschen nicht gesprochen werden dürfe. Das 2iel der nationaldemokratischen Partei sei' die Schaffung eines nationalen Staates und die Vereinigung des Slawentums und nicht die Gründung eines tschechisch-deutschen Staates. Die Möglichkeit einer tschechisch-deutschen Majorität bedeute unzweifelhaft etwas, wogegen man vom Standpunkt der Selbständigkeit protestieren müsse. Die Partei werde den nationalen Charakter des Staates bis am Aeußersten verteidigen. Prag, 27, März. (Tschecho-slow. Preßbureau.) Da die Reichskonferenz der Glasarbeiter es abgelehnt hat, zu den von den Arbeitgebern festgesetzten neuen Bedingungen die Arbeit morgen wieder aufzunehmen, hat der Verband der Arbeitgeber der Glasindustrie beschlossen, ln allen Glasfabriken die Glasöfen zu löschen. Polen. Polens VerträgspolitJk. Warschau, 35, März. (Tel. Her »Wiener- Morgcnzeiuung«.) Im Am i-cbtiß für Aoußorc-s nd’nm Mänteiter Sk irm cot G'e'Leg’enibeit, socih über di;c VertTOig'ftpiolaitiiik Folenis ziu Äußern. Die Ln WainsclhQu, Bukarest und jj Bd$j?p:ri dtiwrhgefüihirte Verständigpmgädkt&Hi 'Poteinai"Äi.t''-ijcm "bsi-tjischen Staaten und dier kW.n^si Entente eri at!ts Aibc»ahiliuß der Kriegsperfcxte in Eiuircjp^ atniziwseihiein. Palon sei in kein e h g e r e s Bun d e s v e r h ä 11 «n< i« mit der kleinen En*t ernte und mit den ton-1 riis-chen Sterten ein getreten, sorudenn wjeridie e'n Binid’egliied z wischen diesen brid-on Block® bilden, im übrigen aibw tichon mit 'Rücksidit auf sednf Bezieihrmgen zu FnanSoneich sich m -seiner Äktc^nß-freihei't rnk'h't im mLndisschen beschiränlkeri lärmen. A'n.gs..ichts dürs-eir Hsiltiuihig hiahe sich 11 a 1 i e n ziumi Abschluß eines Scnidwüiberrinkommens mit Pcften bcri*it «ikilärt tand such mit Oesterreich wenden nenh der Londictner. Reise des Minü terns Verlhr.irud^uinigen »beginnen. Pokernhalbe in ‘polfiitLiiditeT um »c h e^- HinMO' ä d^ür Vor* sorge getroffen, damit es annf dw Kicn-foretuz in Gönua nicht isoliert bleibe. Diese Kravfsren:z werde sidh mit zwei VarscWägen, (betreffond den W iederaufbau Ruß 1 s»nd>s, zu befaiss«^! haben. Dar englische Vorschlag ziele cuf dis Emicfitung eines L)in>d löoats uirrer MLtwjnk'Uing Eng,lcr:idis, Fränkirfkf’is, I-v/'ienv. Belgiems und Deitts-clü-anilss ab. Awicbitwichcr sei Lndes da® P-rcijclkt, \vo»tG<h zurh Wicdcimufbau Rußlands mmr die w^tsoV^l/ich besser situierten Staaiten, in . erster Reih« Amerika, aber auch Polen ia» Anbe'rnachit seiner wi/rtirchaift• liehen Verhältnisi e berairigezogen vvor-dion sollen. Die Ausführungen Sikrirmuinit» wunden ruMmmettd zur Kenntnis gcmtcmumm. Der Anschluß Wilnas. Warschau, 26. März, In der gestrigen Sitzung hat der Sejm in feierlicher Weise den inkorporieruiigsakt mit Wilna r a t i f i z i e r t und die Aufnahme der Mitglieder der Delegation des Wilnaer Sejms in den Warschauer Sejm beschlossen. Bei dieser Gelegenheit hielt der Marschall des Wilnaer Sejms eine längere Ansprache,'in der er den Anschluß Wilnas an Polen feierte. Sejmmarschall Trömczynski erwiderte ln einer längeren Rede, in der er feststellte,'daß es auf der Weit keine Intanz gebe, die das Recht hätte, diese Willenskundgebung der Wilnaer Bevölkerung anzufechten. Der englische Kredit Warschau, 27. März. (Tel -Komp.) Meldungen aus London zufolge ist zwischen der dort wellenden Delegation der polnischen Darlehenskasse und einer hervorragenden englischen Finanzgruppe ein Abkommen getroffen worden, demzufolge der polnischen Darlehenskasse ein Kredit in der Höhe von 15 Millionen Pfund Sterling, das ist nach dem gegenwärtigen Kurs etwa 274 Milliarden polnische Mark, ein,geräumt wird. Die erste Rate von 4 Millionen Pfund soll schon in nächster Zeit flüssig gemacht werden. Tagesbericht. Der Kampf gegen den Alkohol. 200 Milliarden in Wien vertrunken. Gestern vormittags fand die Eröffnungssitzung der Landeszentrale Wien zw Bekämpfung des Alikobolismus statt. Das von Stadtrat Professor Dt. T a n d 1 e r erstattete Referat schildert ausführlich die Schäden des Al-ko.hülisrrms, mindert aber alle Aussichten auf einen Erfolg im Kampfe gegen diese Seuche auf ein Minimum herab Ein Gesetz, sagt der Referent, ist unmöglich. Es bleibt nur -- die Veranstaltung einer Volksbefragung übrig. . 1 Nach dem von der Rathaus-Konrespondenz versendeten Bericht gab der Referent Richtlinien bekannt, nach, deinon sich die Bekämpfung des Alkobolisniuis fonfX&u siofl**, umd bezeichnotie als äuß'Tcm Anlaß der G-ründutig der Landeszentrale die Freigabe von 5° Millionen Kronen aus dem Ertragnisse der .Alkoholsteuer durch den Bund zur Bekämpfung des Alkohols. Hervo-rgohobem muß werden, duß «der Alkohol verbrauch während des Krieges in den Mit tel Staaten e n 0 r m zurückgegangen ist tartd damit eine Reihe ,vo»n Alkohol schaden ver- HCthwmAin sei. Mit dem Oe1 inen r er Grennen na-.-h dem Kriege u-ndimit dem Einsetzen des neuen AM-;o- »hclgenu«ses umn der vermehrten Produktion von Alkohol begannen die Schäden sich wieder einzustellen. Ein ganz schönes Meer von Alkohol geben die Konsumziffern im laufenden Jaihr, die als Grundlage der Besteuerung dienen und daher die wirkliche Menge des Konisu-mfc' nicht etve ,:hr..i; ü'es-s be tragt n bei Branntwein (90Tiger Alahol) 37^300 Hektoliter, Bier 2 Mülion-en Hektoliter und Wein 1.4 Millionen Hektoliter, was umgerechnet über aoo Milliarden Kronen ausmacht IWiea besitzt 40Q8 Gasthäuser, 854. Kaffeehätifior, 433 Kaffecscflwinkon, 934 SoinnG'pS« schenken, zusammen also 6322 Ausechnnkstdlcn fün Alkohol, die umgerechnet je eine auf rund 30p Per« son«n entfallen. Darin sind nicht enthalten die Möglichkeiten des Handels, Alkohol in den Vcitkehir zu bringen. Wie soll nuin der Alkoholismus bekämpft wer« den? So verlockend die Beispiele auch sind, so gilt es doch für ausgeschlossen, mit einem Gesetz, das den Konsum und die Produktion von Alkohol verbietet, in die Oeffontllchkeit ru treten. Ein absolutes - Alkohol verbot Lst bei uns nicht möglich, weil wir nicht in der Lage sind, unsere Produktion iwn.z»ustellen und weil wir nicht in der Lage sind, die Alikobolcinfuhr einfach einzusteren, weil uns Verträge mit dem Ausland verbinden und wir die Opfer haimdelFipoliirischer Kcmfkikte würden. Auif dem nadik»a»i»en Wege können wir ail'so heaute nchchit gegen dien Ailkoit-oiliiiiurj? kämpfen, Jet'zt koonn ein gowafiüiger Schriltt nacii vorwärts gcticu werden und jetzt kl der Augenblick sur Tat gekommen», und zwar ersttem dtrjrdi ein veirntinf^agee Rahmengesetz dies Bundes und zweltcna durch die Dutrchfülv'ir»i,.ntgsn’«»rcjndiniungen der rimizciin-on Länder. Wais dos R«ahnicn»gets'etz anlrngt, eo gilbt es, eine giamizt Reihe '*on Leitsätzen und vs müßte n»i»o'ch nuir im Vol»ke, somdiem anxb im Pci^imenit döiti Ji-cW 5, gesagt wenden, wan wir wollen«. Deizu bictict d»;‘« ösitenrei:iciir®c£ic Verfaisisnj»ng eine Hamtilbaibe dutnch die MÖgBcHkeit elyes Volksbegehren« d®isf wenn, es 200.000 Stim-mbcreohihLgtie veriiapgeri» von d»er Regierung d‘em Nariinnaiiinait mv geschäftsondinimngismä Qigen Beh-ani^fung vorigelegtt wenden muß. Ein cnt^p-redhienidcr Gesevz^eniNvuirf, wind dem* nädhisit von Man nenn, dne im. Katmipife gegen d«en. AI« keihei a»lt geworden ©brun, fertigges-teMit wenden». Diese gesetzliche V-orlage »•ol'l eine Reihe wn Duniktcnt enti,'cjli'en, die sks Tn^tnumernte gegen den AIikrih»ol« mißbniuicih v^rwemdet werden kö»nn»an. Auf diesem Wege wind es aweh mögliidb sein, dt;«e Kom«e«?i‘ion'en zu besdh.rän.ken, sie dtor Gemeinde ■ dmiziuA’orlieibon uw., koirz all« Maßn-cf-tmen werden möglich sein, von d-enon gesagt 'worden kc»n»n, daß eie ®iich ■anTdernonts bereiitis bewälwrt haben. EmegespretigteKurischak-Versamniluiig in Waidhofen a. d. Ybbs. Am Samstag veranstaltete der Christlichsoziale Volks* verein ln Waldhofen a. d. Ybbs eine Versammlung mit Nationalrat Kunscbakais Referenten. Da die be) dem Bau der Ybbstaler Wasserwerke beschäftigten Arbeiter gerade wegen Lohndifferenzen von den Unternehmern ausgesperrt und In großer Erregung sind, ließen sie sich zur Sprengung der Versammlung hinreißen. Gegen KunJchak wurden Drohrufe laut, doch .schützten ihn besonnene Sozialdemokraten vor tätlichen Angriffen, so daß .er unversehrt ins Freie gelangte. Am nächsten Tage konnte er ln Groß-HoIIenstein trotz des Zusammenströmens zahlreicher Sozialdemokraten ganz unbehelligt ein zweistündiges Referat über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse erstatten. Reorganisation im Wiener Wohmmgs* amt. 38.003 Wolinungswerber. Aids dem Wietn-er Rat heims wird dii»e Afbsvcfit einet Heber,prüfung aller a>bs »bevonziutgt« kldssäfisiorten VVdh-nsingswerber, deren Z^hl gegenwän'qg' 36.000 int, geonritdet. D i*ei&e Uebonprüfung suM vx>m 10. bis 22. April dtnrabgetu'nt wenctan; während dicker Zcüt wvrri-cn Ncuan-meMmgen noefit entLg©g’ontge.nctmm-on, Xocliher hfl'bcn sich ,dt:e \Vr:ihriL’jngswe»ri’.>er wieder, wie bisher, an die Krntsl'criiptionu ibtei'urr^en der niagißitTStigichein Bezirksämter z»u wen»d*ejn., diu«oh wenden d'ie eigentliicdiicin Begui'.adi'tmngsi »lol-len dem Parteienvorkebr «'.t,zogen wenden, unn ur.ibefanigane Resultate zju oplomgen. Di« B-ew*entring erfolgt ncichl Pursten. Um dn« »D r i n g 1 i edvk e i t« Ihrer Bewerbung zugebMil'igt zw erba'kien, 'bedürfen Ein.zeb pwsemen 8, Fam'iil'i»ön 10 Punfkit*. Wer weniger als 5 Purikte faut, wind abgelehnt. - Die Puankte wenden nadi foflgerodlem G-mmdsätzcA zugeteilt: 1 Punkt: Verheiratet unter einem Jalhr, Aufemtfc* ha'lt Ln Wien seit erinem Jd!:r, Imvailiiidiität afe 60 Prozent. Schwangerschaft der Getit'in van mehr a»l« sechs Mwatian, Krar.ll<f eit,' die mach aimtßäina'lfcihem Zet-gri'i's diu«rdi diais Verbte-iiben in der aften WcCvnung bedeutend verschle»chit»ert wind, Untermiete (awßor bei Eltei|p oder Schwiegereltern), Kü»cih»enmaiigel bei Hanjptm Letenh, 'bei Uebenb-elag -dt'nclh F»arm»ril»e'nrn'!tgMcriier (nicht fremde, Untenmieter!) für jtede Penscci ZU vc et , 2 Funkte: Verheiratet über ein Jahr, jedes Kind mntter 14 Jahren, Aurfentbailt Ln Wien vor dem l. August,1914, Bettmieter bei Fremden, dtanefe die Uni. tänd« erzwungener getrennter Haiujshfflil t, wenn die Unmöglichkeit, bei den Ehtiemn oder Schwiegereltern ziu wohnten, festges-tiellt iist. 3 Puirikte*. Aufent'l »M in Wien seit to Jahre«, 4 Punkte: Aufentf ailt in Wien «dt dier Getourt, 5 Pmmkte: N:id!;t sdlbist veranloßte recf'.ttislloräftilge Kündigung, Sahwerinwailiidität. Faids d-er Wohmungswarber Haru»ptmiet»er ein«ef UimgeCeünidiigt^n tvewolunibairen Woltonning diine od«r mit n*ur ein<er Penimn Uetoenbeiliag hstt, sind von dof Punkt»summ« zehn Punlkte atomzlohcn. Bei »m-oht rechtskräftig gekündigten Untermietern», die in l>ewolhnlxran, n»icht übanbe'lcA.ten. Räumen wohnen, sind fünf Punlkte aibauziohoar /