Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1133 (25.3.1922)
- Date
- 1922-03-25
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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WIEGTET?";Nr. 1135 Wien, Samstag 20Bfö~l?» ■ Seile s Weitzmann in Paris. Berlin, 24. März. (Telegramm der »Wiener Morgenzeitung«.) Präsident Dr, W eitzmaua Saat sich genötigt gesehen, noch vor Schluß der Sitzung des zionistischen Aktionskomitees Berlin zu verlassen, da seine Anwesenheit iw Paris während der Orient-Konferenz der alliierten Staatsmänner erforderlich ist. ' Die Sowjetabordnuag für Genua. London, 24. März. (Wolff.) Das Reutersche1 Bureau meldet aus Riga, daß der Volkskommissar für auswärtige , Angelegenheiten, Ts c hit s c h 'e r i n, an Stelle Lenins die /Sowjetdelegation nach Genua führen werde. Der lettische Konsul in Moskau habe bereits Reisevisa für Tschitscherin und 20 Delegierte sowie für 15 Sachverständige ausgestellt Die Legitimität der russischen Sowjets. Wien, 24. März. Der Ukrainische Pressedienst meldet: Die auswärtigen Vertreter der Regierung der Ukrainischen Volksrepublik haben aus Anlaß der Konferenz von Genua an sämtliche Mächte ein Memorandum gerichtet, worin die Legitimität der Sowjets zur Vertretung des ukrainischer! Staates in Genua bestritten wird. Die Moskauer Konferenz findet nicht statt. Paris, 24. März. (Havas.) Dem „Matin* wird aus London berichtet: Die Konferenz .der baltischen Staaten, die von der Sowjetregierung vorgeschlagen worden war und vor der Konferenz von Genua stattfinden sollte, wird nicht stattfinden, weil F in nlan d und Le 111 a n d Bich weigern, daran teilzunehmen. Rückwanderung aus Sowjetrußland. Kowno, 21. März. (J. C. B.) Einem Bentehrt (M. M a k 6 w s lr 1 -s zufolge, der im Auftragdes {jüdd®rih«n Naitiiomailrait-s für Litauen dlie Sltäsdte (Moskau, Witebsk, Hornel, Oinxha tt, m-. a.; heredist List, befinden sich i«n,-a!llem größeren Sitädtoem Sowij'ätirußlands größere A.nWimmlunigen von- - liitraiuiSidien ttnd podmiiochem Juden aiutf deir .Rückreise mach ihnen Heiimatländiema. . L. i t w;i n o w; hefbe ste!h für Idle EnrteWivng-eineir »HPa s«-Abteilung im Moi'kaiu ausgesprochen*, die <Jem R ikk w anderem z*u Hilfe Allein solle. Elmeir Abordnung der jüdischen W el th! 1 f s k.ou f e r e n z «ed die Erlaufo-ms -zurr Einreise nach Rußland gegeben worden, damit sie eine Lieber- Blicht über die Lage' gewinne. Waflirlhsceiinlich' werden dieser. Abteihingf-aiuch Dr. Leo M ozk da"und. Dr. Klee angeboren. Wilna vor dein Völkerbund*. ' Genf, 24. März. (Telegramm der’ '»Wiener JMotgen,,zeitung«.) Wie Ihr K'prresppr^dpnt aus zu- Verlässigeir'öueile erfahrt, wird sich die am 15. April stattfimdende Sitzung ,de% Völlcerbuindes unter anderem auch, mit der Wil'naer Frage beschäftigen. Die Genferpolnische Delegation. sammelt bereits Materialien bezüglich des Verlaufs der Wilnaer Wahlen, der Sejmresolutiicnen und der Petitionen, die einen (politischen Charakter trägen, Beschränkung der Einwanderung in Amerika. \ : -- ' ■ ' Washington, 20. März.. (J. C. BO Diais. Eiitijtotainid'eruinigUkiom.itee dies Seimattis befaßt stich gegen* Wertig mit der vorn Repräseutainteinbaiuis jüngst angetnicrmmcn.en Anti imm-i gra-tiioinistbiil'l. ' Es melden sich woih'l zahil'raicih'c Stiimmen iim Senat gegen dües>e:s •hiairte Gesetz, doch wird dem Samäit angesichts d«eu* iztuir Verfügung stehender kürzen Frist — d'ats aJte Gesetz muß schon iim 'Juni diuirth die neue BiilÜ abgelös-t wer dein.kaum etwus einidieireis übrigbileifben, ailis die Vorlage in der vom Repräsentemterühiaius beschlossenen Form aniiztunefhinuein.. Pogromhetze in. München. Münschen, 23. März.- (Telegramm der »Wiener Moirgeriizeituing«.) Bei einer Münchener deutschnationalen Versammlung wurde eine sehr wilde antisemitische-Hetze getrieben, wie sie selbst bisher in Bay-era noch nicht da gewesen ist. Mit dem Rufe »Rathenau« wurden die Versammlungsteilnehmer aufgepeitscht. Fortgesetzt wurden Rufe zu Gewalttaten gegen die Juden in München laut. Sogar zum Totschlägendes -bayrischen Ministerpräsidenten Wurde aufgefordert, weil er nach' der Ansicht dieser Leute nichts gegen die Juden unternehme. Eine -Anzahl der Versammlungsteilnehmer drohte, wenn der Nationals-ozi-aliistanführer Hitt 1 er, I ein Deutsch- Österreicher, dessen Ausweisung verfügt ist, wirklich ausgewiesen wird,, mit einem Pogrom einzufeetzbn. - Ermordung eines'belgischen Ober- ■ leutnants." Hamborn, 24. Mär.z. (Wolff.) Am 22. d. M. Ät>ends fuhr ein belgischer Oberleutnant namens Graf mit der Straßenbahn nach Hamborn. Er hatte im Wageninnem Platz genommen. Mehrere junge Leute betraten die 'hintere Plattform. Einer von ihnen öffnete die Wagentür so weit, daß er eine •Hand hinduirchsteckenkennte, und gab zwei Schüsse aut den Belgier ab. Dann sprang er vom Wagen b&runtter und schoß von der Straße noch dreimal auf den Offizier, .der sofort tot war. Vom Täter fehlt jede Spur. Ueber Hamborn ist der verstärkte B e 1 a g er un g s z*ars t ann d verhängt worden. __ Tagesbericht. Was war denn der? (Gedanken zu Goethes 90. Todestag.) , Am 22. Mär» jä'hinüe sich ziuim n-eumizigsiten Male dier Todiei.ifag Goethes. Auts diesem Anileß 'binachtt dias. clhiriistl Idlusoziaile W-ienier Albemidfbfltatt eine Kj:rikjaituireiraz-eiclmunig nvilt einem zwei-zeiiiÜgen Text; Ein Arier fragt eitraon Jud'era, am feinte Goethe-Herme Ihm wdrsepdi: »W as war denn d e er?« Dl« Antwort lautet: »Ae Anitisiemit war er — der fcilöde Keirfl!« Diese z\yed Zeilen enthailten eine große Wd/itrhieit uinid eine kleine. Enitstelhing. Eine Walhdieiit, •und zwair silnie traurige,; iisfc eis vor alflem, diaß dien deutsche Arier am 90. Todestag de« größten dciiltsdusn Dichters erst fragt : Wais wwr daran der? Nicht maroder wahr, i)st ferner dler bezeichnende Uimisitamdi, diaß er sich mit dies er Frage an den Juidien wemd'en muß. Dagegen i«it es maitüirliich eine nfedlidhe Ent* ctelliung, daß dar Jude dien Wißbcgiierigen mit einem so timsiaidhJiicfnen Besdlield abfjp-eisit. Dais gamize Frage- und Antwortspiel zeigt nur wieder einmal, wie gut diats Öderfede Blatt seine Araerr und wie schlecht tis die Juiden kennt. Daß dliie liltenairiisidhe Bilduimg dar Dennt's dien in aflilen GasaMschaftssohiiebten —- die aikiaidiem'iis'dh ■ Graid'uieirten keineswegs aiuisgezidhöiosi&en! —- beschämend gering Ist, ersicheint leider'gut 'heoba'chtet. Währsrad sich der so verachtete Os-hjiud-s von Kinidhieit auik diais initemisiiye Ztiradium seiimer naiöiiona-ien Liitenatuo* angelegen sein läßt und der Wettjmdie miüt nicht geringerem Eifer die Geiisitie.slk>uil'tur seimeir Wirtisvöllkeir in siitdh aluifnirnmt, beschränkt steh die Hberanitsche Bildung der Arier , im ailUgemeim ea, uinid' gömz hesondens der D eutschen, iim Duirc/IuschniiitH: auf d'ie .-rafitjüdfedic Poesie. Fritz K a hn hat «n^seiimem lasen«werten Buche »D'ie Judea ah Rasse umd Kufliltttcrvoik« äuf diats! gnoteiske .Paradoxon hinge wiesen, daß wach der Doseivouieruing der Laug-chädellhieorite und dter BJotnidfiiaciriigiloetits. lehre'nur mehr ein einzigem wirkliche« G-emieikigui aller Arier übrighileilbt; Dais jüdische ErhteN den Bibel. Ein. Marictweiib . in. Gwitlbss Gdburtestadt Frankfurt am Madn liiiclt, als man sie mich Goethe fragte, dies für, dien Nlaiinen eiiineis Ontteis! Dagegen gibt es keinen deutschen, Bauern, keinen deutschen Schiffer, Jäger oder FfandweTlksmiann, der deu Niam en-.'das Moses und dos sein Lehren macht kennen würde. Ja, die christlichen Missionäre, tiragen den Ridh/m jdlüeseis ■ Namerns und dieser Lehnen bis, zu den . Wilden;. . *. Fragt, alberjemanid einen, fronmnen Kjulitiunüräger-'n'aidh' dem größten deutschen Dtehter» dlainin... eriliä-lt ’ er umveifmeidll'iicih. die Apibwojit.,: »Da» war ein S c h w e i n!« Alts «etliches figuriert aiännMidh der große- Heide» wie durch mannigfache Vonkomm* wisse in den Schulen' edhänfcet wordton ist,' iln dleir Vorstellung aJIor imidexgläüfbigein* Lehrer. Denn e& ii 't das Venhängniis der deiutedhiön Kltaissiker — dies Mittelalters wie der N.euizeilt — daß sie sich dlunch Worit utnid Tat die Giunist dter Kitrche verscherzt haben, und viiölil eicht ist diais einer der wichtigsten GiiVnide für die literarische Igracnaniz die® Durchschnittsdeutschen ‘und die Llrsaöbc, warum sich dieser gerade an den Juden wenidten muß, woran et wiesen will, was Goethe war. Wohl gibt es jetzt airach einen d e u t ©c hnationalen Verleg, der d’en Dewteduen ihre eigenen Dichter nähorfbrin'gen wM. Wiir halben die bisiier in diesem Verlag erschienenen Bücher 'schon eihmnail auf gezählt. Sie führen den- Titel: Goethe und die Juden«, »Richard Wagrosr «md dös Juden«, »Sobqpenhiaiuier und die Juden'«. Wie man sieht, stehen afisb gerade jdie Deufsehiniatiamailetn auf dem lächerlichen' Stiamd<pudkt, dien diais W'ien<er ktenÜka^ Ongan im bevvußter Verdrehung dar TaitsaicSben den Juden ' izuigichrribt. Die Wertung . der - deutschem Dichter mach fiter S'teilluirug ziu den Juden geht auf den Vater diar deuitsichraatiiotniail-anti-ismitischen Literarhist-orik Bartel s. zurück. Für ihn ist jeder Semit und PhilioisomUt »erledigt« und wer ihm aiuis irgendeinem Gründe miiidh.it gefällt, wie Küm>- benger, erhält gewadtsiam die PetstäMenrang »Juidien- ' stämirnliiing« unid ist damit gleidhfalltlis »eriiedlgit« . . Die Juden hingegen haben -sich bei der kritischen Würdigung geistiger Heroen mlemnilis von denen Philo-1; oder Amtisemibiismu© beeitnfktisi'cn htsisen. Ebenis'owenig wie sie sich einen Wurstel, nur diö'fhiall'b, weil er JudCnheiöze.betreibt, all© Autorität aiufdiiisiputieren lassen, verengen sie einer wirk- . 1 leihen Aiuitiorität niur wegen denen Antiiisie'mcitiisimm ihre Anerkennung. S cho ip e n h a u e r bat keinen überzeugteren Jünger ' gefnudien als Otto W e in i n g 'e r. Und die begeistertsten Apostel Rldhiani W afjgn1 e r s waren Juden. Wagner htait ihre Dientste gair wchll zu schätzen gewußt und-- eiimem der iihrigon den ebrenwillen Auftrag erteilt, die Eröffnungsvorstellung des’ Bayreuther. Festsipielhauses zu dirigieren. Dabei waren Sdncipiemlhiauieir und Riichtsird W'agner a u s g e s ip r o c h e me Antisemiten, währenid «ich diais von Goethe, der in seiner Jugend eittnen Roman iim Fcnamlkf/uirtar JudenJlangon ■schrieb^ doch nur auf Grund m iß verständlicher oder bös^ williger Auslegung eiinizelimar Sibellon ©eiones -vielbänsj digen Lebenswenkes behaupten läßt. Das au diesen» Zwecke so oft bemühte »Jiahinmairlkitisfest m plnim* dersweilem« zum Beiripisl ist iln Wlrfloliohlkieifc elmä äußerst feine Satire auf Judfehhietize und Jiuidenhebzca^ (»dobli gelÄ mian nlemiails fehl, wenn man diei- Reichsten nimmt«) und verrät ein feLetes Ver^i «itäodnis für die N<ot des Jiudientvoliks, diais ind'ettl •kionservaitliven »OrdiniuimgstzeKlie« nichts ®u hoffen Iua4 Aber wie immer mian Goenlheu Stellung zu dien Juden, deutet die Stellung der Juden zu iJhim ist w.ohl, für immer durch die Tradition der Rahe! L e v i n und der Chariiotte Herz festgolegt, von deren Salons der Goethe-Kuilt erst «seltnen_ eijgenitlliiich'en Auts-» gang geraommien bat: Nicht dier Kuilt miit Goethes bezatulbernid'er Person,, wie er in , Weimar getrieben: wurde, semdenn -der genatdeizu iptriesteriiiche Kult miit seiner Geisifelglkeiit, in der die aibendlländisicliie Ku-ltuiti eine ihrer erhabensten und verklärtesten Aus-, dmcksformen gefunden bat. H. Sip. Organlsatfoti der jüdische« Angestellte« ln Öffentlichen Diensten Oesterreichs. Die dlieisijäbrig’e G e m er a> 1 <v e r is iai m m 1 u m g dEeser Offigtainteaticn war schuh stark be:uob, ein Beweis dafür, welches große Initereesie seitens der1 ini öffenitliidion -Dlernten .stehendein Angesiteliiten ihueint Verein entgegengelbracht wind. Der vcm albtreiteniden! Obmiamn Obarb fiat Dir. 'N a -d! e 1 ersitiatittete Reohonsiabafibslbeiricht über die Tätigkeit dar Leitung im alb-», göliaufenen Jahrs 1921 wair Gegenstand lebhaftes A'useimanidiarisietziurßgen. Insbesionidcne die Herfen Oberbauinait Ingenieur St an ko wer umd Biafhn-. inisipelctor Engel wünschten eiaergixhe P-hopa^ gandu und .zielbewußte Airlbaiit der künftigen LelMinA Boi den hierauf vorg-snommenen Neuwahleri wurden fölgenidie Herren in die Leitung, Ib&ziehluintg’S*' weise in dien Ausschuß «ewälblit: Oberpostvarwialitetl P i« s e ik allls Ofc-imiann, Bisiumat Ingemieuir W1 w t e t| aflis Obmiaimnsitelll'ventueber, Obenpostlkionitirollor Kiesbruuner als Schriftifünrer, Balhinr.nisjpelktotri S t r ä ußl e r ais Kaisslqr, I.ian'idiasige-rtehtsidiinefktorl B i r n s it e i m, BahniimispeJktior E n g e 1, F inisimzuechk mungsrat L a m g f e 1 de r, Hofnait der ptäsitdl’nefktwoäl L ai u t e r b a c h, ‘Hofreit der Telegpaiphemidliuektlionl, Dr. Marx, Ofberbauinalt IrLgeiniieuir Piisk, Oberlbaun rat . Ingenieur S t a n 3c o w’e r, BaihmaistsistenrÄ Rosen und ObeppositlkE-tnsAor W er Iber allls Ausscbußmlftgliieder. Sowohl der ■neuigewäM'te Obimiamrr allls auch deü Obmarumstelllvertreter faßten den Umfang ihren Tätigkeit «umd die Ziele, die «lieh die Leitung vor Augen hält, in k-unzen Worten «zuisiaimmten und fand insbesondere die Fest'std.lung, diaß die Exoisihenizi eiaier Orgaini'S'aitiiom. dler jüdiisdhien Angs-iteilliltzen eirnq u m b e d i n g t e N o t Wendigkeit ist, ailltsiailtagiei Zuistitmmumig. B'ahrnirimelk'tior Engel wies Ämsbeson'-? diene damaiuf (hSti, diaß düs neiügewäMltietn Funktionärs der Orgiahr.'siarioin ihre StölHetn nickt alb Elhnentstelleaj ziu (be-tjpaichten hätten, sondern mit voillisiter Ueber*. zeugung und hm Bewußtsein der Verantwortung ihres Mamdlartis Jiedienzeit für >d!ie Lnlteresiseni Ihrer gHedor eimtretesn müssen.. . Bia.h»nmat Dr. Abele» betstptnadH1 eufeführtöcH Zweck und Ziele dler jüidisdhien AngestefHItenoirgani« s'altioira, dhe bewußt j üdiso if sein müsse. Es liege ums ferne, uims* im »Hum-NatnioinailEi'tmuis« gefaflflten. Aber die Juidenfnage sei man solicher AritJ und dlie Venständl'grmg von Volk zu Volk, dlies friede, liehe . Ziui5amm«esn,wirken mit dien and'eren Stets« •bürgern sei rarar daun gewährleistet, wenn wir die fremdlmartjiiöraa'le Gebärde alblegen und unis, ails Juden zuisammein.sch.ließer. So klein auch die Gernerisidhaft der jüdischen Angestellteniln öffeni'Hiiohen Diensten natorgemäß »st. wirkt sie doch vor aflflem ip r oip h y^ 1 a k tisch. D'aidwch «ch'oini, daß sie dla isit, wirdi- Unrecht hmtargehalften. In der Frage .dies A b-< bau es kämm d/ie Orgruisatijioin d'uuah Mit Wirkung, an dlej UeibeirledlMung in a-ndbre Borufe für ihre Mit-« glieder segensreich eingreifen. Nicht mimder wdchH t-ig'sber -sind die Ikuiitureililon Aufgaibendes Veretasi* Wir werden darüber wachen, diaß dlie höc-h):ite, .sitit«. liehe Poteniz dieis jüdischen Stantsibeiamiten gewahrf bleibt, wir werden- Sorge, tragen,. daß . der Ehrend schild des Judentumsmakellos bflelblt uinid wir werden; eine Gemeins>cb«atft bilden, die an den großen. Aufgaben der jüdischen. Erneuerung mitarbeitet, wozu wir vermöge unserer Intelligenz und unserer Er-*, fahrungen ganz besonders berufen sind. Die W oh.Li fahrtsaktionen werde die Organisation nach’ Kräften fortzuseitzen haben — aber die jüdische! Beamtenschaft habe gegenüber ihrem Volke eine zu große Verantwortung, als daß die Organisation zur einer reinen »Fürsorgeamsitalt« würde. — Nach längerer fruchtbarer Wechselrede wurde die Generalversammlung geschlossen. Wiener Gemeinderat. (Sitzung am 24. März.) Der Gemeinderat genehmigte in seiner gestrigen Sitzung zahlreiche Zuschußkredite, Mehrerfordernisse und ^Anschaffungen für Arbeiten bei städtischen Unternehmungen im Betrage von mehreren Millionen. Fernei BILLIGE WOCHE ^STOFFEN a» mmmm jWEiwauRocAfJE'io-ta il'ADLE Ä G