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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-16 · Heft 1124 (16.3.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1124 (16.3.1922)
Date
1922-03-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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mrm ^en, TJonnerstag .WIENER MORGEyfZEITUNQ 16. MAN 7923 8eike'S * Das Niederländische Hilfskomitee, Wien, I!., Augartenpaläls, verlauthart, daß der nächste Rücktransport von Kindern aus Holland Morgen um V«lO Uhr vormittags im Stadtbahnhofe Meidlinger Hauptstraße eintreffen wird. Die verständigten Angehörigen wollen zur Abholung der Kinder dort erscheinen und sich mit den Verständigungen beim Betreten des Bahnhofes ausweisen. Die Ausgabe des Gepäcks sowie der mitgebrachten Lebensmittelpakete erfolgt gegen Vorweisung der Kindererkennungskarte, des Meldezettels, eines Dokuments oder einer amtlich beglaubigten Legitimation Samstag den 18. d. M. in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags im GJaghause des Augartenpalais. Sollte der Kinderzug mit großer Verspätung ankommen, dann ist die Gepäckausgabe erst Samstag den 19. d. M. von 2 bis 4 Uhr, Puch im Giashause. * Von der Grippe. Der bekannte englische Arzt Sir Archdall R e i d hat, wie „Daily News“ erzählt, der leidenden Menschheit in Aussicht gestellt, daß die Grippe, die auch in England heuer besonders stark gewütet hat, die •gegenwärtige Generation nicht mehr heimsuchen wird. Nach R e i d ist die jetzige Epidemie eine Folgeerscheinung der großen Epidemiewelle von 1918/19. Solche lassen immer Nachwirkungen zurlick: Die Infektion zögert zwei bis drei Jahre mit ihrer Wirkung, macht sich nur hie und da geltend und trifft zunächst Personen, die Ansteckungen besonders leicht zugänglich sind, bis sie sich 'zu ihrer vollen Wirkung auswächst. Aber es sei wahrscheinlich, daß nunmehr die Influenza in ihrer „klassischen“ Form für mindestens eine Generation verschwinden werde, vielleicht für 30, 40 oder 50 Jahre. Soweit man festsiellen konnte, seien ausgebreitete Influenzaepedemien mit Lungenkomplikationen nur einmal in. einer Generation aufgetreten. So gab es eine solche in den fahren 1842/43, eine zweite 189 0 und die letzte 1918. Charakterist'sch für die Epidemie von 1890 war die Sterblichkeit der Alten, während 1918 hauptsächlich Jugendliche der Krankheit erlegeh seien. Die Forschungen hätten ergeben, daß Leute, welche von der Krankheit im fahre 1890 betroffen waren, 1918 verschont geblieben seien. Man habe bisher keine Person gefunden, welcke zweimal eine Influenza der gleichen Art gehabt hätte. Aber leider gibt es sehr zahlreiche Formen der Grippe und man kennt vielleicht zwanzig Typen des »spanischen Fiebers“, wie die Grippe auch genannt wird, welche zwischen der einen und der anderen Grippewelle auf treten können. * Begräbnisse am heutigen Tage. A 11 e r Friedhof:^ Uhr Feldstein Leo, 10 Uhr König Rudolf, 10 Uhr 30 Min. Kornreich ’Pinkas. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Rosenberg Josefine, 9 Uhr 20 Min. Schneider Blume, 6 Uhr 30 Min. Angyal Ludwig, 9 Uhr 40 Min. Reiß Elisabeth, 10 Uhr Herzier Pauline, 10 Uhr 20 Min. Bäcker Paula, 10 Uhr 40 Min. Spira Leopold, 11 Uhr Knöpfmacher Selma, 11 Uhr 20 Min. Trnka Bernhard, 11 Uhr 40 Min. Löwenberg Josef, 12 Uhr Schnur Karl. * Die medizinische. Fakultät gegen den Alkohofisimts. Auf eine Anregung des Herrn Bundespräsidenten hat die medizinische Fakultät einen Ausschuß beauftragt, eine Denkschrift an die Regierung auszuarbeiten, in welcher auf die schwere Schädigung der gegenwärtigen und der kommenden Generation durch den zunehmenden Alkoholismus aufmerksam gemacht wird und in. der die wissenschaftliche Begründung für die Notwendigkeit einer energischen Abwehr gegen den Alkoholmißbrauch durch die Gesetzgebung dargetan wird. * Der Polizeirat ärgert sich. In einem Miskolczer Lokalblatt finden wir die folgende Verordnung: j,Z. 1106/rk/322. Ich habe wahrgenommen, daß in den Räumen des Cafd Royal und des Kabaretts einzelne Gäste mit dem Hut auf dem Kopf Platz nehmen, was vom Gesichtspunktdes Öffentlichen Anstandes nicht geduldet Verden kann. Ich fordere den Besitzer des Kaffeehauses hiemit auf, dafür zu sorgen, daß in seinem Lokal keine Personen mit bedecktem Haupte sich aufhalten. Das Bezirkskommando der Oberstadthauptmannschaft wird angewiesen, den Wachorganen aufzutragen, daß sie täglich öfter im Lokal Nachschau halten und wenn sie dort Gäste mit-bedecktem Haupte antreffen, dieselben vorzuführen. Öez. Dr. Todor m. p. kön. ung. Polizeirat, Leiter der Polizeihauptmannschaft“ Die Verordnung hatte den Erfolg,daß am Tage nach ihrer Verlautbarung drei solche Hutfreunde verhaftet und durch die Stadt zur Polizei gebracht wurden, wo sie einige Stunden sitzen mußten. — Es geschieht in Ungarn noch etwas für die Kultur. * Die Straßenbahnwochenkarten. Die Wochenkarten der städtischen Straßenbahnen, die von Montag an Gültigkeit haben, können von den Fabrikdirektionen und Geschäftsleitungen in größerer Zahl bei der Kartenausgabekasse, VI., Rahlgasse 3, im Direktionsgebäude, IV. Favoritenstraße 11, und in allen Betriebsbahnhöfen der Straßenbahn gekauft werden. * Zum Rechtspraktikantenstreik. Heute um 7 Uhr abends findet im Verhandlungssaal VII des Landesgerichts in Strafsachen 1 eine entscheidende Versammlung der Rechtspraktikanten statt. * Große Geldspenden ungarischer Magnaten für Exkaiser Karl. Der «B e c s i Magyar U j s a g“ meldet, daß eine Anzahl. ungarischer Magnaten Exkaiser Karl eine Liebesgabe von zwei Millionen ungarischen Kronen übermittelt habe und mit Schweizer Banken in Verhandlungen stejie, um der Familie des Exkaisers Karl eine, weitere Spepae von 80 Millionen ungarischen Kronen züzuführen. An der Spitze der Aktion stehe Graf Wladimir Zichy. * Zusammenstoß von Flugzeugen. Aus Paris wird femeldet: Zwei von Unteroffizieren geführte Flugzeuge der Iugschule Istres, sind in einer Höhe von 300 m zusammengestoßen. Beide Flugzeuge wurden vollständig zertrümmert * Ziffern als Straßennamen. In der Gemeindevertretung von Trautenau wurde über Antrag des Bürgermeisters Sieg! der Beschluß gefaßt, die Benennungen der Straßen abzuschaffen und die Straßen mit arabischen Ziffern zu versehen. * ,Verhaftung eines Betrügers. Am II. d. M. wurde hier der 34jährige Handelsangestellte Fritz Weimann aus Mährisch-W.eißkirchen, der angeblich in Baden, Franz Josefs- Ring 41, wohnte und auch hier in der Favoritenstraße ein Quartier gehabt haben soll, wegen verschiedener Gaunereien verhaftet.; * Verschwundene Dollarschecks. Der Agnes Moyler sind heute fünf Schecks zu je 103 Dollar, ausgesellt von der Bank Petersburg Salking Trust Company in Amerika, abhandengekommen. * Ein origineller Hochstaplerstreich. Well die alten Tricks ohne neue Aufmachung nicht ziehen, ist ein Hochstapler, den man noch sucht, auf eine neue Abart des Scheckschwindels gekommen. Am 9. d. M. um 5 Uhr nachmittags sprach bei der hiesigen Vertretung der The Cunard Steamshlp Company Ltd., 1.» Graben 30, ein sehr elegant niumimiiifiiimiiHniiuiiiitmiHmiuuummmiiiimmisiiimmumiinnii aller Holz- und Stilarten zu mäßigen Preisen für Inland und Export PS&BEL-EsXPOIITHJ&Ui MAX BERGMANN iitiiiitiiiiiiifniiiimsfiimiiiiiiiiifiiuiuiiiiisiiiiiiiiuiitiiiiiiiiiiiiiiinifiiifiiui WIEN II. BEZIRK Praterstraße 33 Weintraubengasse 2 Telephon Nr. 43-1 >70 aussehender und sehr hochgewächsener Mann vor und stellte sich . als der Schiffskapitän in amerikanischen Diensten Otto Todt vor und bestellte eine Schiffskarte I. Klasse für die „Mauretania“, die am 25. d. M. von Cherbourg nach New York geht Außerdem ließ er sich zwei Karten I. Klasse für den Schlafwagen Wien—Paris zum Preise von K 600.000 ausstellen. Der Mann zog sein Scheckbuch und bezahlte mit einem auf 1200 Pfund Sterling1 lautenden Scheck der Westholsteinschen Bank, Filiale Altona. Er erhielt die Billette ausgefolgt und empfahl sich. Die Cunard Line sandte den Scheck an ihre Hamburger Zweigniederlassung zur Einlösung, erfuhr aber von ihr auf telegraphischem Wege, daß der Scheck ungedeckt und daher ganz wertlos / sei. Der angebliche Kapitän hat sich, wie erhoben wurde, nach Prag gewendet und dort bei der Zweiganstalt der Cunard-Line seine 1 in Wien gelöste Schiffskarte unter einem Vorwand wieder angebracht. Der Gauner, der auch in Salzburg Betrügereien verübt haben soll, wird beschrieben als 35 bis 40 Jahre alt, sehr groß (180 cm hoch), mit ovalem, blassem und vollem Gesicht, graublauen Augen, blondem, englisch gestutztem Schnurrbart, blondem, gescheiteltem Haar. . Er sprach Englisch mit dem Anklang des Amerikaners und trug schwarzen Winterrock mit Samtkragen und dunklen FilzhuL Man ist nunmehr bestrebt, zu erfahren, wo er hier gewohnt hat * Selbstmord der Witwe des Generalsekretärs Lick. Die Witwe nach dem bekannten Generalsekretär der Börsenkammer Franz Lick, Frau Helene Lick, hat gestern um d e Mittagsstunde in ihrer Wohnung, 1., Tuchlauben 17, Selbstmord begangen. Frau Lick, die 68 Jahre zählte, war seit 8/412 Uhr mittags nicht im Hause gesehen worden und wurde um %3 Uhr von ihrer Untermieterin, der Kaufmannsgattin Helene Huber in der mit Leuchtgas erfüllten Küche auf einem Stuhle sitzend leblos aufgefunden. Sie hatte den Schlauch des Gaskochers sich mit einer Spagatschnur um den Hals gebunden und das Ende in den Mund gesteckt. Nach zurückgelassenen Abschiedsbriefen hat Frau Lick den Selbstmord aus allgemeinem Lebensüberdruß begangen. * Razzia fm Cafd Auffärber. In der Kaffeeschenke des Moses Samuel Aufiärber, I., Sterngasse 3, wurde auf Anordnung des Sicherheitsbureaus eine Razzia vorgenommen, weil man mutmaßte, daß dort bedenkliche Leute verkehrten und bedenkliche Geschäfte abgeschlossen werden. Unter Führung eines Konzeptsbeamten schritten Kriminalbeamte unter Beihilfe von Wachebeamten ein. im CafS wurden etwa 125 Personen angetroffen und zur Perlustrierung verhalten. Die Leute, die gegen sie vorliegende Verdachtsgründe nicht zertreuen konnten, werden vom Sicherheitsbureau „behandelt*. Die Razzia hat ziemliches Aufsehen hervorgerufen. * Fertige Bettwäsche, Leintücher, Deckenkappen, schlesische Weben, Chiffon, Gradl, Laufteppiche, Vorhänge, Bett- und Tischdecken werden sehr billig verkauft im Warenhaus Emanuel R o t h o 1 z, V1L, Westbahnstraße 15 (früher Neustiftgasse 77). Besitze in Wien keine Filiale und kein weiteres Geschäft * Messebesucher, Exporteure und Kaufleute, welche Waren zu versenden oder einzulagern haben, werden aufmerksam gemacht, sich zwecks Besorgung aller spedltions- und kommissionsgeschäftlichen Transaktionen vertrauensvoll an die bestbekannte und kulante Speditionsfirma Maawirim Transport-Akt. - Ges., Zentrale, Wien, I., Bauernmarkt 24, Telephon Nr. 17-12-7 und 15-5-16, oder an deren Filialen in Triest, Krakau, Warschau, Danzig, Berlin, Lemberg und Lodz zu wenden. Die Transport-Aktien-Gesellschaft Maawirim lenkt ihr Hauptaugenmerk auf eine individuelle Behandlung jedes einzelnen Falles. Das Unternehmen wurde in der letzten Zeit reorganisiert und den Erfordernissen der Neuzeit in jeder Hinsicht angepaßt-. Das bestgeschulte Personal und die ausgedehnten Lagerräume des Unternehmens bürgen für eine klaglose Abfertigung der Transporte nach dem In- und Ausland. Das Unternehmen unterhält einen Spezial verkehr nach dem Orient und Balkan und Sammelladeverkehr nach allen Richtungen. * Großer Preissturz in allen Qualitäten Seidenstoffen im Seidenhaus K u n s t a d t, 1., Fleischmarkt 25. Herrliche Cr6pe-de-Chine, K 1 e i d e r f o u I a r d s, Modeseidenstoffe und Futterstoffe. * Gefunden wurde Samstag den 11. d. M. um 8 Uhr abends eine Aktentasche mit Landkarten am Nordbahnhof. Auskunft am Schalter der „Wiener Morgenzeijung“. Mendel Zimmermann aus Stryj, letzter Aufenthalt Petach-Tikwah, P. O. B. 18 Palästina, wird von Aron Zimmermann, Stryj, Berka Joselwiczag. 9, gesucht Jene, die etwas über ihn wissen, mögen dies seinen verzweifelten Eltern Mitteilen. .mlschnaitisches Recht (Baba Mezia) unter Leitung deS Herrn Dr. N. Goldstein. .. V » vc i i c i c n i s c n e s m u s e u m, I., WOIM zelle 45. Heute, pünktlich Va7 Uhr, Universitätsprofessor ■Dr. Heinrich Sitte (Innsbruck): „A eitere und neuer«! Ansichten von R o m“. Karten beim Portieri •I.f Stubenring 5, und am Abend, L, Wollzeile 45. — Sonntaa den 19. d. M., pünktlich ‘/,U Uhr, Führungsvortragl „M ittelait erliche Stickereien“, erläutert an Objekten des Museums. Versammlung: I., Stubenring 5 (Säu'.enhof). Eintritt frei. Sammlungen, Ausstellungen, Bib*? liothek und Lesesäle sind an diesem Tage von 9 bis l UW bei freiem Eintritt geöffnet. ortrag. kü.r 8 chwerh 8 rrge. Am 18. d. M-,' V*8 Uhr abends, im Kurssaal der Urania, Vortrag „Humor in Wort und Bild“, gehalten von Absehlehrer Alois HeindL Ottakringer Volksheim (XVI., Kofferpark 7). Heute, 7 Uhr abends, beginnt der Gastdozent de» Volksheims, Schriftsteller Dr. Leo Weismaate 1, die Vortragsreihe über „Deutsche Sprachstilkunde“. — Sonntag den 19. d. M., 7 Uhr abends, findet eine Wiederholung dec Konzertaufführung von Mozarts „Zauberflöte“ statt. Karten ’K 20 bis 180 beim Hauswart Urania, Heute, 16. d. M., 5 Uhr (Großer Saal} •Shackietons Südpol-Expedition. — l/a6 Uhr (Kleiner Saal) Professor Dr. Heinz I. Tomaseth: Vergleichende Bildbetrachtungen, L — ‘/,6 Uhr (Kurssaal) Profeslbr Dr. Jakob Weiß: Das Erdblld im Wandel der Zeiten, I. -*• V*6 Uhr (Klubsaal) Dr. Josef Dasatici-Rinaldinli Elemente der Musikästhetik, I. Teil. Die gegebenen Grundlagen, IV. — %8 Uhr (Großer Saal) Richard Wagner. — VF Uhr (Kleiner Saal) Wasserkraft und Elektrizität, H, Oberbaurat Ingeneur Rudolf Czeija: Elektrizitätserzeugung und Elektrizitätswirtschaft in Oesterreich. — Vs 8 Uhr (Kurssaal) Hochschulprofessor Dr. Alfred Lechner: Grundlagen der Mechanik, X. —*/a8 Uhr (Klubsaal) Dichter der Neuzeit, VI. Direktor Professor Josef Neumair: Enrika Handel-Mazzetti. Keren Kajemeth FJisrael, II;, Taborstraße 59, Telephon 40-3-16. Spende»« aus weis Nr. 5/4 vom fO. bis 15. März: K 207.853.5% Im Jahre 1922 insgesamt K 4,871.649.07. Zentrale: Israel Preminger, Tlumacz 20.000; 8. Breuer (Czortkow) für gewonnene Wette 1330, Bezalel Mitzkun anl. silb. Hochzeit s. Eitern am 12. Adar 1000. — I. B e z i r k: Depositenbank Hamsun Zaslawsky 820% Gold. Buch: Samuel und Simson Weinberg a. N. d, un* vergeßlichen Gattin und Mutter Ziporah Weinberg 4. Todestag 16. Adar 2000. — II. B<e z i r k: Erez-Israel- Weitzmann-Hain: Sralg. Brandler b. Verlobung Efraim Lanczener-Jettl Waldhorn am 5. März 1922.15.000; Smlg; Bartfeld-Schächter b. Hochzeit Joel Krämer-Glaßberg 20.260. —• VI. Bezirk: d. Ing. Schön: Zion. Sekt VI anl. d. 50. Geburtstages d. Präs.-Mitgliedes Moses Lissiansky 5000, N. Schlamm 1000, Dr. Holdengräber 662. — IX. B e z i r k: d. Frl. Mania Adler: Sälomon Paßweg 8842, M. G. Koppe 731, Dr. Georg Weiner 706, Divu 751; Div. 170; Smlg. Haipersohn 800; d. M. N. H. Ch. Sch. Zaslawsky 600, Gerda. u. Henrik Kraus $00. Sima Grünstein verh. Meth 500, Mirjam Brawer 1000, M. N. H. a. N, Sima Grünstein verh. Meth 500, a. N. Lazar Lebensart 100% a. N. Rachel Kahan 500; Akad. Landesverband: Smlg» M. U. C. Meier Hammer b. Hochzeit Bronia u. lulius Finke Farn. Löwenthal 1100, Emanuel Liebmann, Deborah Liebmann k 1000; Div. 1900; Hitachduth: d. Volksbibliothefc Zion: Smlg. Frl. Gottesmann: Ni N. 700; Ahawath Zioa d. N.-F.-K. M. Dawid: Siegln. Koch, M. Dawid k 50% Smlg. FrL Robinsohn-H. Kohn 3530, Smlg. M. David 268% Div. 984; Div. 300; d. E. Lenz: Thoraspende Jakob Elendmann 2000, A. Mühlfeld 500, E. Lenz als Gratulation für Heinr. Kniesbacher 1000; Benno Mayer 500; Misrachi: Smlg. Mandelbaum-Burstyn b. Versammlung im Hotel Continental am 12. März 1922 6128.02; Div.225. — Af lenze Smlg. N. K. Hans Kumann, Bubi ä 1000, G. B. 500, Div. 50Q£ Smlg. d. Biegeleisen: E. L., W. H. W., N. N., Walter BL k 1000, Div. 600. — Graz: J. Gelbart 532.50; Stockerau 400. — Linz (Ausw. Nr. 5): Smlg. Fritz Pisinger 400% Div. 100, Zimmermann 1162, Div. 30, Oskar Sonn Hirsch* feld a. N. Helene Hesky 2000. Ernährung. Weiteres Steigen der Fleisch- und Fett* preise. Die steigende Tendenz4 auf dem letzten Lebend* markte in St. Marx und die Preiserhöhungen auf dem vofr gestrigen Borstenviehmarkte bewirkten ein weiteres An« ziehen der Preise von Fleisch und Fett in der Großmarkt* ‘halle. Das Angebot ist trotz der aus Ungarn angekömmenea fünf Waggons Fleisch ziemlich knapp, die Nachfrage lebhaft und dazu gesellt sich das kühlere Wetter, das ein® Konservierung des Fleisches ermöglicht. Im Engrosverkehr in der Großmarkthalle verteuerten sich gestern Schweinefleisch um K 10, Fettschweine um K 50, Speck um K 5% Filz um K i00, Rindsinnereien um K 100, Kitze um K 10% Rindfleisch um K 150, Rindsbraten um K 130 per Kilogramm. Im Detail verkauf wurden die Preise für Rindfleisch um K 100, für Bauchfilz gleichfalls um K 100 per Kilogramm hin aufgesetzt. Auf den Grünwarenmärkten war das Angebot günstig» die Nachfrage im allgemeinen schwach. Die Preise bliebea ziemlich unverändert. Nur Spinat hat wieder Im Preise angezogen. Kartoffeln aus Niederösterreich und Oberösterreich reichen weit über den Bedarf. Steirische Aepfel waren ru K 500 bis 540 im Großhandel auf dem Naschmarkt zti haben. Zitronen sind in großen Mengen vorrätig und finden zum Stückpreis von K 43 bis 52 nur wenig Abnehmer. Mit Eiern sind die Märkte gut versorgt. Der Preis von K 130 bis 140 per Stück ist aber noch zu hoch und darum der Absatz schleppend. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute, 8 Uhr abends, Zusammenkunft Cafd Gartenbau (Souterrain), Purim-Abend, heiteres Programm. Gäste willkommen. — Hebräischer Klub, IL, Taborstraße 1, Mezzanin. Heute, 8 Uhr abends, Kurs über Der Milchwucher. Gestern begann im Gebäude der niederösterreichischeß Landesregierung eine Milchenquete,' an der außer Vertretern der Konsumenten und Produzenten die Vertreter aller in der Milchversorgung interessierten Behörden teüty nahmen. Auf der Tagesordnung standen die Gestehungskosten der Milch, die Frage den WEIHBUftOC »ABI» Gabardins K7800

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