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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-12 · Heft 1120 (12.3.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1120 (12.3.1922)
Date
1922-03-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Leite 2 Wien, Sonntag WIENER MORGENZEXTtmö 12. M8rz 1922 Nr. 1120 flieht auf die heute in Palästina lebenden Juden bezieht, sondern vielmehr auf das gesamte lebenswillige jüdische Volk, ein Umstand, der noch durch die Tatsache unterstrichen wird, daß der zionistischen Organisation der Regierung gegenüber eine besondere offizielle Stellung zufällt. Der Ausgleich zwischen den Ansprüchen der Landesbewohner und der zionistischen Zweckbestimmung ist nicht leicht zu normieren und die Realitäten, selbst werden berufen sein, etwa bestehende Gegensätze zu uberbrücken. Wenn einmal die volle jüdische Tätigkeit ungehemmt in Palästina einsetzt, werden die Araber erkennen, müssen, womit auch England rechnet, daß es nur das jüdische Volk sein kann, welches Palästina in den Kreis der Weltkultur einbeziehen und auch den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung des Arabertums in die Wege leiten kann. Die arabische Delegation in London hat es nicht verabsäumt, gegen die jüngst«veröffentlichten Bestimmungen des palästinensischen Verfassungsentwurfes beim Kolonialministerium Einwendungen zu erheben, und auch die antizionistischen Parlamentarier in England versuchen von Zeit zu Zeit an der gegenwärtigen Rechtslage in Palästina Kritik zu üben. In diesem Stadium des rechtlichen Provisoriums ist die Stellungnahme der englischen Regierung von besonderer Bedeutung. So hat neulich der Vertreter der Regierung im Oberhaus auf eine Anfrage des antizionistischen Lord S y d e n h a m, welcher Palästina als ein unter militärischer Okkupation stehendes Gebiet bezeichnete, das eigentlich infolge der Nichtra+ifizierung des Vertrags von Sfcvres noch türkisches Gebiet sei, mit aller Deutlichkeit erklärt, daß Palästina nicht als besetztes Feindesland anzusehen sei, da die britische Regierung vom Obersten Rate unter der Bedingung, daß sie die Balfour-Deklaration über die Errichtung einer jüdischnationalen Heimstätte ins Werk setzte, mit der Verwaltung von Palästina beauftragt sei. Diese der Regierung auferlegte Verpflichtung, mache es notwendig, eine Politik der jüdischen Ein- ‘ Wanderung in den Grenzen der wirtschaftlichen Möglichkeit zu betreiben. Mit der gleichen Klarheit und Präzision hat Kolonialminister Churchill die Einwendungen der arabischen Delegation beantwortet. Der Verfassungsentwurf habe den Zweck, der palästinensischen Bevölkerung den verfassungsmäßigen Weg zu eröffnen, ihre Wünsche und Meinungen zuni Ausdruck zu bringen. Die Zukunft Palästinas könne jedoch auf . keiner anderen Grundlage als auf der der - Balfour-Deklaration diskutiert werden, da . eine Zurücknahme der von England gegenüber dem jüdischen Volk eingegangenen Verpflichtungen außer Frage stehe. . Der Mandatar sei dafür verantwortlich, daß die von den übrigen alliierten Mächten angenommene Deklaration zur Durchführung gelange, und daher könne England nicht zugeben, daß sich eine verfassungsmäßige Situation entwickle, die es in; die Unmöglichkeit versetze, c^evon ihm und den Verbündeten gemachte Zusage zu realisieren. Zu den wichtigsten Angelegenheiten in der palästinensischen Verfassung gehört naturgemäß die Eihwänderungsfrage. Und« auch hier drückt sich Churchill mit voller Deutlichkeit aus. Das Balfour-Programm kannnicht illusorisch gemacht werden, indem der. heutigen Majorität der palästinensischen Bevölkerung oder deren Vertretern die Möglichkeit gegeben wird, autonom in einer Frage zu entscheiden, an welche die gesamte jüdische Zukunft des Landes geknüpft ist Man hat sich In letzter Zeit allzusehr daran gewöhnt, . an der ‘Balfour-Deklaration zu nörgeln, und manche Seite hat ein Interesse daran bekundet, die Welt glauben zu machen, als, sei diese infolge ihrer unbestimmten Fassung von fraglichem Werte oder aber sie sei längst unter den Tisch gefallen. Der englische Zionist und Minister Sir Alfred Mond hat. in einer kürzlich stattgehabten öffentlichen Kundgebung diese Auffassung mit aller Energie zurückgewiesen und die Erklärung Churchills an die Araber. ist der schlagendste Beweis dafür, daß die englische Palästina-Politik in ihrer Gänze auf der Balfour-Deklaration basiert und, daß diese für das jüdische Volk als die Magna Charta seiner Befreiung zu gelten hat Der Auseinandersetzung mit den Arabern ist der Zionismus freilich nicht enthoben und sie wird auch auf jüdischer'Seite mit aller Vorsicht urid Geduld geführt' werden müssen. Aber. unter diesen Voraussetzungen kann der Ausgleich zwischen den beiden stammverwandten Völkern nur. erleichtert werden, wenn die Araber wissen, daß, an den Fundamenten der Deklaration nicht! zu rütteln ist, Diese Einsicht und die endliche Bestätigung des' Mandats, auf welche das jüdische Volk mit Ungeduld wartet, werden das ihre dazu beitragen, um dieh Exponenten der arabischen Propaganda zur Vernunft zu Jbringen und ihren Hintermännern den Wind aus den Segeln zu nehmen. < - * " Eine neue Erklärung Artur Balfours. Nachdem in der letzten Zeit von verschiedenen Seiten Versuche gemacht worden sind,. die englische Regierung von ihrer Politik der Unterstützung des Zionismus abzubringen, hatte Dr. W e i t z m a n n Mr. Balfour nach seiner Rückkehr, aus Washington geboten, in einer großen öffentlichen Versammlung eine Erklärung abzugeben, die der offen und geheim betriebenen antizionistischen Kampagne die Spitze abbreehen . sollte. Balfour hatte zugesagt, atn 13. März in einer in der Queens Hall abzuhaltenden Versammlung zu sprechen. Inzwischen hat Churchill namens der Regierung eine offizielle Erklärung zu den Aeußerungen der arabischen ■ Delegation hinsichtlich des Entwurfes der palästinensischen .Konstitution erteilt. Die geplante ' Versammlung in der Queens Hall ist, - nachdem sie * schon öffentlich angekündigt war, abgesagt worden. , Die Aufgabe des jüdischen Arbeiters in Palästina. Die Ansprache des Sozialistenführers Ramsay Macdonald. Jerusalem,'25. Fdbnujar. (Bericht des J. C. B.) Am 25. Fc.bnuiair vciriHeßem M a c d o na 1 d und M organ,' bodteäi Miiitgliedieip dias emg-li&lhea Pairliamvemitis,, welche z.um ' Stuidiiimm der politisch eu Lage melhtreire Wochen im Lande vembnacihit hatten, Palästina*.. Auis.. 'diesem. Anlaß; vetranBitalUdtfe düe Orgamsativtz dW ' j^dtiigphsn ,A>rß>eiteorsicßuaft einen Abscbiedssalbeind!, bei welchem M a c d 0 m» a> 1 d ‘in bedeiuitsaimieir Redte, seine Bilndlrücke sMimmenfaßte. Br - führte auas: ’ ' ' »Leih sah die {üdüsdDen' Arbeiter. hBnter, dteipv Pfluge, ich sah 'Sie ^Efeeinlbtahnian und Straßen biatuen.. Die «E^nneiruhgen änvdie Zeilt. Nehemiais-toten mir auf, aber dliesiriiiai’ giiflt. eis' uidliit gelboirisitene Mauern aiufzuibaiuemi, jscndierin die Freiheit eines V ob* kes, und nacht inrur dais.. Wenn euch euer 'Wenk gdiingt, bringt ihr;ein. Licht, der ganzen Welt und so wie man eiwmall nach Palästina gegangen 3 iist um . geisitögeir Tnisipiira'tiiionian wWen» so wind man. au euch Kommen, um ökonomische und ■poetische - ErleuchitMinig zu erhalten. Idh (bin hiebt sicher, oh "ihr sdb.lt/ dfie großen Mö gl d c-h - kette n übersehet, dfie vier euich liegen. Ihr schreitet daran., Probleme au lösen, weliebe die gan^s Welt beschäftigen.. Für, eure Arboät iist heute .in der Pneisise kaum ein Wiinikelfcton frei. Alber 'der Tag wird, kommen, wo diie . . Arbeiterschaft der ganzen Welt euch Dank sagen wird. Ich und mein Frenmid M-oigam tagen nicht nur Erinnerungen von hier, sondern auch eine große' Hoffnung. Es ii;t k>ier von,dem Erfolg der Arbeiter- .pairtei bei dein NeüKVahllcn’ ima Manchester gesprochen worden. (Nicht so sehr der Erfolg tifieser Wahl und der WalhÖ iin Lonidon -ist snmiutigehd», «ondienn» di e Umistänide, runltiett' denen diese Wahlsiege ' erföchten; wumdent London hat die große,' graue, 'geetafldöh'e Maisse'ohlfre öfferntilidhe Meinung' ünid : diie .Arbetiltiefpartei' (konnte dort niemals festen Fuß fassen.. Wenn nun London und Manchester.’mit'der Arlbeiteiripantei gehen, darin bleibt im I-arnde »bald nichts mehr, übrig. ' Im nächsten Parlament wind diiie Anbieiiteupartei eine starke, Macht Hein.. Und dämm wird srie auch in der ' großen i n t e rin ä* t i on äl'ern B e w eg u n g ihre Rodle spielen. '.Der engdlsch« Ahbeiter ist 'ein Inselbewohner,-dessen Gesichtskreis bisher beuchränkt war.' Eiine starke britische Arbeiterpartei wind albterilhlre R^nlde in dfer Intermiailionaile erfüllem. Der gegenwärtigen Spaltung muß ein ’ Ende gemacht werden. Wir ®imid: milt dCir Zwerten International!« assoziiert. Ich bin Nit ihrE'nacht' zu-friedon, alber ich fühlte, daß es meine Pflicht War, In..de>r Internationale m bleiben. ::ud ■ von : innen: aus. an ihr -zu arbeiten. WLr müssen dfie Internationale Wieder dufbaum. Nichts wind euch hier mehr Stärke geben, alls wenn ihr einen' Inter nationale angehört,-die shairlk sein. -wind. Win Sioizäakisten, dürfen 'nicht unsere Zeiilt mit thearietiii- ®chen Streitiigkeiteü uh[d negatih'cr' Kritik verbrauchen.. Wir müssen dfie1 «oziiailten- BrOfi^lome d'Urchi di.e Tat lösen. -Pas inst-det Weg, ‘dien'ihüf bes'cihnifttien (hialbt. _• ' Ich war ziu klurr im T-amide, als d)aß ich den Art* spiru'ch erheben könnte, eine AveiritivöJile Meinung aü! äußern. Dais eine kann ich sagen: T ch" ®a(li unter den! •pailästinensiisichen: Arbeiterin Männer und Frauen^ die jedeB’- HindOdmiiis besiegen 'könmibn.. Anigelhönige einer Rasse, diie durch- Jufrhunderitef verfolgt wurde und standgehailticn hat. Tch sah MetntsClieu, die mit ili-rer Energie in Euioina eine glänzende Kamriere hätten’ * machen können uwcl diie nun hier Ste ine brodhem;. Da sagte ich zum 'Oherkommiisisär und zu allden - Beamten, die zu sehen ich Gelegenheit hatte, diese Menschen sind unbesiegbar, ihhe Werk, Sinne Idtee, ihr, Wille kann nfidlifc giet1 1 brocheh werden. , . . Untensdiälizen Sie - nicht' die arabische Sch w-i eri:g k e!?t. F.?, sind mächtige Iotenessen* . gruppen., dfie in. dof.,,jüdischem Einwaindeiriung niaidil Palästina» eine Drohung für sich selbst seihen-. I'hs könnt nicht, aach Palästina, koannreni, eiine wpue soziale Ordnung .schaffen- und., diie aipabtsdhen Dorfes faseen so wie sie sind. .Sölbst G-crtfc könnte ein solches Wunder nicht schiaffan* .Deswjegen qpipobkiren sö. mächtige Interessongmiip.p sn der jüidliistphien Einavctnderung.nodi Palästina,,we.il iflur euer W-eulk hier nidhtz leisten könnt, ohne daß es zu einem Werke der Menschheit wird. •' . Es ist eure' Aufgabe, die: Arabi,°.dhen Arbeiter mit euch zu nehmen. Wehn ihr mit eurem Geil Ibe und euren M-us/kcln dieses Laind aiuiflbilübeffv lasisen werdet, dann wird die arabische Bevölkerung mit euob gehen.' Arbeit ist tiiichit JüdH-sch und niiidhit airabiischl, Arbeit iist diais aillgeinieiine M-enisiciliil iiöhe, dlais. u/ras aillctn gemeinsam, ist, _ . Wik werden atndfie jüdfi chien Airbeiter PalS* stiimais dienken /an so mamahiem fertnien Herde. Witl w-erdiem in vieien' V enstaimmlliningen von euch sprechen und Immer, wieder wind uiu,s»ere Erwiitionung zurückstreifen au der Straße von T.iIberi a*s nach D amasku-s, die ums mit s»o vielen jüdischen A.rbeitergtu.ptpen. in .Bärü'hiPU'ng:' -braidhlte. "Up?>cre Häiiid'e und eure Handle' hsÜDeervereinigt dfie Flagge des- 'ifljfternatiione’ilen Sozia lisrniiß.« "' ' ■ Balfour h^t an Dr. W e i t z man n den nachfolgenden bedeutsamen Brief gerichtet: 4, Carlton Gardens, ... Pall Mall. 7. März 1922, Sehr geehrter. Dr. Weitzmann l Ich bedaure außerordentlich, daß unvorhergesehene dringende Inanspruchnahme meiner Zeit es mir unmöglich macht, an der Versammlung, die die : Englische 'Zionistische Föderation für den 13. März plante und in der ich mit solcher Freude gesprochen hätte; teilzunehmen. Aber ich bin glücklich, sagen zu können, daß dies vom Standpunkt der zionistischen Sache ganz unwesentlich ist Nichts, was in der Queens Hall hätte gesagt werden können, und nichts, was irgendein Auditorium, zu dem ich die Ehre gehabt hätte, zu sprechen, hätte, tun können, könnte die Kraft und den Wert von Churchills. letzter Erklärung erhöhen. Weder Sie noch ich haben jemals in Zweifel gezogen, daß die D e k 1 a r a t i 0 n v 0 nt 2. N 0vember 1917 noch, immer Ausdruck; derP 0 1 i t i ,k dieses L a n d e s i s t. Aber es hat in den dazwischenliegenden Jahren an Versuch x.n .n i c h t gff f e h 11, entweder, in sie . hineinzulegen, was sie niemals enthalten hat, oder sie ihres legitimen-Sinnes zu entkleiden. Die klare und staatsmänntsehe Kundgebung des Staatssekretärs 1 für die Kolonien wird, wie ich hoffe, allen solchen »Versuchen ein Ende bereiten; und Freunde der zionistischen Bewegung, r gleich' mir,- dürfen,' wenn sie auch nicht die; Schwierigkeiten unterschätzen, die . zu überwinden *; ' sind, mit'Zuversicht auf dkn Erfolg' der Bewegung. , in die Zukunft sehen. ‘ ' " Ihr ergebener - ■ (gez.) Arthur James Balfour. Erfolge der Keren-Hajessod-Katnpagne. Der rumänische Keren Hajessod hat während der Wfntermonate' in den Städten' 1 a s s y, B!o t ö s t h a n i und Bak au gute Resultate erzielt. Nach zahlreichen Massenversammlungen wurde am 15. Jänner die intensive Werbearbeit eiugeleitet, nachdem die Mitglieder des r.umänischen'Kereri^Hajesspd-Komiteis bereits große Summen ge* zeichnet hatten. Es wird erwartet, daß Jassy allein 5,000.000 Lei aufbringen wird. InBotoschani und B a k a u wurde die großzügige Arbeit in der zweiten lännerhälfte eingeleitet, während die Arbeit in Galat z, Koh 3 t ä if« ä,! P; 1 0 e s 11 und irr 'der ''Hauptstadt Bttkar es t indtn nächsten W.ochen. .beginnen wird. An der Spitzp der Örtlichen Keren-Kajcüsod-Komitees stehfen zumeist G-ößkauflcute, die sich der Arbeit mit besonderem Eifer widmen« Die Antwort Churchills an die Araber. Englische Blätterstimmen. Die von uns biitgeteilte Antwort- Gbuir ch-i 11 s auf die von 6er Lpaiblschen Delegation vorgelegtea Einwendungen gegen den Entwurf der Verfassung fÜT Palästina beschäftigt,, wie ums ans London berichtet wird., die/englische öffenfliohe Meinung in ho'.em Die führenden englischen Blätter knüpfen äh diese Antwort der Regierung ausführliche Kommentare und nehmen in denselben, je nach ihrer politischen Richttung, Stellung. Der »Man« ehest. erG uard i a n«, der sich mit den Ausführungen Churo'. ills an leitender Stelle beschäftigt, : führt unter anderem auis: Ein Teil der Beschwerde« der Araber in Palästina richtet sich in Wirklichkeit nicht e*o sehr gegeh 'daa, was unter der gegenwärtigen Verwaltung geschehen ist, sondern gegeip das 'Prinzip, auf welchem unser Mandat über Palästina! ruht. Mt. C c ih »ü r^c h i l 1 i s t d a (h e r i n v o 1.1 e m ' R e'c h t e, wenn er erklärt, daß jqde Diskus-sion, die über Palästina gefühint wird, auf der Grundlage der B a I f o u r - D f k lar.aJ.iom. vom Jahre .1917 u'pd ‘ auf jeher deT* Bestimmunig in dem Mandatsentwürf . erfolgen müsse, welche besagt, daß der Mandatar i verhalten ist, »das Land unter solche .politische, ad- ’ mimiis'trative und - wirtschaftliche Bedingungen zii! stellen,, welche die Errichtung des jüdischen Natiö* , nalheimis . sioherstellen«. Ist nun einmal anerkannt, j daß dies' die Gr und 1 age für unsere Anwesenheit - in. Palästina ist, so; haiban -andererseits gewisse. Be« i sch werden» der -nicht jüdischen Bevölkerung sichen, . lieh .den Anspruch», sorgfältig erwogen zu werdeni Die Aufgabe,; die dem; Qberkommis-sär zufiel, ist außerordentlich schwelt. Er hat die. doppelte Aufgabe: Sich getreu an das Endziel unserer Anwesenheit in Palästina zu: halten und dafür zu sorgen, daß . die 700.000 Araber im; Lande g ut «nd ge re c h t behänd e l t werden. Er wird darin durch die vor* geschlagene Verfassung unterstützt werden, welche eine sehr breite Freiheit sichert und in einem legis* Mativen Rate von 25 Mitgliedern, 12 gewählte Mi& ■ gUeder Vorsicht. Es. ist das die richtige Politik, um der ^Bevölkerung Palästinas eine autonome Macht zu sichern, die sie mit »Erfolg zu gebrauchen fähig ist ,und die kein Hindernis bietet, für die vollkommen« Durchführung der Aufgabe, zu der wir uns ver-; pflichtet haben.1' >: '/»• ’ * # ' Wie nicht ahdebs zu (erwart ein war, hat die pan* arabische Pronagärnda und mit ihr die ganze ainti-

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