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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-07 · Heft 1115 (7.3.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1115 (7.3.1922)
Date
1922-03-07
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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Nr.lt 15 Wien, Dienstag WtENgr MORGEN'ZETTtrN’g __ YTMSr* 1322T SeftS~5 Avrem erweiterte Sonatenform in der Dundhfühcru'ng kontiraipunktische Gewandtheit zeigt. Auich in diesem [Werke, das in einem länglichen Epilog sentimental awisklingt, sucht Ssäll nicht nach kühnen Neue* srungen, sondern findet auf der Grundlage herkömm* lidheir Thematik und Harmonik einen vollen Erfolg. —- Neben Szelfe Ouvertüre halben uns die'l-Bhilharmoiniiker in der abgelanfenen Saison noch vier (Novitäten beschert: Werke von Hans GaL und Guido Peters fanden bei dem 'konservativen .Publikum Gefeilten, die kindlliclbje rDiiainia«-0*utveirtüne von •Josef Klein fand lauten Beifall und die im; technischem Können wie im idealen Wollen gleich-'be- Idiruitisaime »Herfesitsymiiphciniie^ vom Josef Mairx fand mutr geteiiflite Aufnahmie. — Dias Rrtognamim;.’;emei uieueai Saison harrt nun , der Zusammenistellumg und da möchten wir darauf hin weisen, daß auch die Jung - Wiener Komponi'S'tentsichuile. der Föräbrlang der Philharmoniker wert ist und daß Arnold;Sclionberg, dessen Werke in ganz Europa auf geführt werden, in den philharmonischen; Konzerten noaü immer nicht zu Worte gekommen ist. ' , l : ■ t * . Franzosen uind Engländer, Schweden und Bulgaren bringen ihre musikalische Ware auf den Wiener Markt. Man begegnet ihr mit einigem Mißtrauen, denn es ist nicht immer das Beste, Was hier aus Gründen, die jenseits der Kunst liegen, abgesetzt wird. Auch das jüngste italienische Örjcihesterkonzert, das Maestro Edoarda G r än eil i dirigierte, bedeutete eine arge Enttäuschung. Wir schätzen Granelli weit mehr als Dirigenten. denn als Komponisten, der schon in seiner' im Vorjahre laufgeführtem. Oper »Nachher« selbständige Gedanken vermissen ließ. Diesmal bekam män eine Kostiprobe aus seiner Oper »Anna Karehinä« vorgesetzt, die scfial ü(nd abgestanden gchmedkte., eine neue, keineswegs verbesserte-Auflage Vcrdischer Arienkunst.. Auch in seiner phantastischen Symphonie »Der Tod des M-ondes« legt er ein musikalisches (Armutszeugnis vor. Phantastisch ist lediglich das SPhograimm. wit seiner'' Auswahl von »Geflüster, Seufzer, Gesängen, Klängen, Rufern, Schreien und Urgien«. Die triviale musikalische Gestaltung zeugt vom einer Phanitiaisiriosj gke iit, die auidh im Iniaiide ohne italienischen, Import •.'•bezogen werden«' kann. Auch die »Totengloöke« von R. Massaran i, die von Fräulein R a n t za u stimmungsvoll gesungen wurde, ist reicher an, billigen Effekten als an innerem. Gehalt. Bei einem Orchesterstück von G. F. M all ip i e r o schien ein musikalisches Programm unterschlagen; ztu sein. Mannigfache Reminiszenzen, verschiedenartige Musi'kidiome tauchten auf und nieder und so Tratte ich; zu;der Echtheit dieses buntgescheckten Modernismus kein rechtes Vertrauen. — Interessanter jgestäJltefe sich. ein »holländischer«' Abshd,! der' sich ) eloVn>falls^, al» italienisches Konzert entpuppte. Holländiscüi-waren te'd'ig'liicSi diie KünkMet, ' die . 8ängemm/. BeMhe L e ro e n und der in seiner Heimat hdchangesebene Pianist Eyert C or n e;li s:l-Beide haben eigene Physiognomie, bei de. sind glänzende Imterpr elender Moderne, die mit Temperament, Stilgefühl;und scharfer Charakteristik das Schwierige einfaoh und klar zu gestalten wissen. Die Stimme der Sängerin —- anscheinend ein Mezzosopran :• —- ist klangvoll und geschmeidig, ihr Vortrag geistvoll und, kultiviert gleich dem des Pianisten» der sie feinfühlig begleitete. Auf ältere Klavier-’ und Gesaogspiecen und ein Gesangsstück' von 'Ild. Pi zz tt,t i da •Parma, das, stärk mit Sprechgesang durchsetzt, den Ausdruck der Sehnsucht plastisch : he rausaifbeilftet, folgten Werke vom. M. Gas t e 1 «n u ö v o T e d e s c o, in dem man eine bedeutsame Erscheinung des jüngsten Italien kennen lernte. In. seinen Couplets spürt man-etwas wie einen »italienischen 'Möussorgsky«’, freilich kultivierter und verbindlicher als das russische Urbild. In seine« Klavierstücken weiß er mit Kraft und Geschick aufzubauen und zu steigern, dabei fühlt man stets, das ehrliche Bekenntnis eines Musikers, dem die,Moderne nicht Mode, sondern Herzenssache ist. Die Mitglieder der Volksoper Rena Pfiffe r tmd Hilde S a linger vereinigten sich zu einem Liederabend, der weder Ueberras-dhumgen noch Enttäuschungen 'brachte. Die weiche, schöne ^ctpran- Btimmc den* Frau Pfiffet, das awsehji'licthie Alt-Materiaii der Frau Salinger sind ..ihrer Wirkung sicher, auf der Bühne freilich weit mehr als im Lied vertrage, dem voüle Verinnerlichung not tut. Daß der seelische Ausdruck hier mehr vermag als das reichste Material, empfand man so recht am ersten SchuibortlAbentd Finanz .S t c i n e r s, dietr mit mäßig großer Stimme aus der Tiefe des Gemüts singt und alle Herzen bezwingt. Mehr auf den äußeren Effekt berechnet war der Arien- -und Duette-A-bend^ den -zwei russische Länger in der Sezession .veransffaltettm : Kemmersänger Zaporoscäietz hat einen tiefen Baß von anscheinend riesenhaftem Format, d'er mit seinem, B ühm entemiporiani out nach dem Theater schreit und rieh in dem. engen Raume der Sezession nicht zu entfalten vermag, Frau Woronetz besitzt einen wohlklingenden Sopran von guter ita-Heniisoher Schulung, die sich in ansehnlicher Kehlkopf- und Zungenfertigkeit verrät. Frei e jüdische Voiltsb ü hne Gastspiel Ire Lust&pleltheater HEUTEs »Ave Maria“ von Robert Peiper, mit Frau Mela Brand u«H Kürt Heßky, „Der selige Octave“ von Henri und Bellio®, mit Reinold in der Titelrolle, zur Aufführung. V,8 Uhr abends: Drama ln 4 Akten von Al. Richter DWT Das Thea t e r tat geheizt! "WH 4280 Auch die Organisten gehen auf Kuns-treisen: Maestro Marco Enrico B o s s i aus Rom ließ in, Werken Bachs md eigenen Kompositionen alle-Register der Orgel und -seiner differenzierten Kunst spielen, in Viitailiiis* »Gh!aoann,e« umitensitübate eir de« süß«»' Geitgcnt&n dos Vetneziiainera Leo - Gm e t t’a.' Der Organist Josef W i n k 1 e r verband sich mit dem Pianisten Friedrich W ü fh r e r zu einer 5vell* liehen Sonntagsandacht, die ari den Altären Bachs tmd Regers zelebriert wurde und gläubige Hörer fand. — Noah ein Wort der Anerkennung für den Kapellmeister Dr. Alfred Wolf: In einer Zeit, da unsere alten Chorvereinigun^en.nicht mehr recht vwwärtskoim men-, ist es ihm gelungen, .den Wiener Konze r t c b dr - zu gründen und in. kürzester Zeit zu einem wohldtsziiplinierten, präzis tmd verständnisvoll singen den Klangkörper zu erziehen, ^Jer sich letzthin in Bachs Kantate »Ich hatte viel Bekümmernis« einer schwierigen Auf-, gäbe gewachsen zeigte. ■ . Erwin Felder. Max Bott — gestorben. Samstag ist der Komiker Max R o 11 gestorben. Wir haben schon anläßlich seiner schweren Erkrankung. eine Würdigung seiner individuelles Kunst gebracht und möchten heute nur noch das Typische an der Tragik dieses Talents erörtern. Max Rott ist aus Polen nach Wien gekommen. Er ist einer der vielen Beweise, wieviel Begabung in dem so viel verspotteten, und verachteten Ostjudentum steckt, zugleich aber auch . .ein Beispiel -für den Mißbrauch, der mit diesen Begabungen getrieben wird, deren tragisches Geschick es ist, Verachtung zu säen und zu ernten. So wie das ostjüdische Finanz-.und Verwaltungsgenie zu Hause und in der Fremde als: Hausjudentum gesucht und — mit Fußtritten regaliert wird, so hat auch das künstlerische Wirken Rotts und des berüchtigten, : Ensembles, dem er angehörte, nur zur Verschärfung der jüdischen Pariastellung geführt. Jud und Christ ließ sich gern von ihm ediritern, aber auf die arischen Spießer im Parkett wirkte sein Spiel wie das eines'berühmte« Tragikers als Franz Moor auf die Bauern, die ihm nach dem Theater auflauerten ihn und wegen seiner Schlechtigkeit verprügelten. Man erblickte, in Rott nicht" einen 'genialen Karikaturisten, sondern einen Rep r ä s e n tauten des Judentums. Das Voikssängertum der Rott, Eisenbach usw. erschien den Wienern' als. praktischer Ergänzungskurs zu den politischen Lehren der Volkssänger Lueger, Vergani usw. Der. jüdischnationale Gedanke hat auch auf diesem Gebiete einen Wandel zum. Besseren gebracht. ,'Mit."'.'Mk.t,.;'Ilö.tii ist nichi. nur eine .. künstlerischem Persönlichkeit, sondern auch ein . künstlerischer Typus dahingegangen. Die ostjüdische Kunst hat sich erhebendere Ziele gesetzt als die Travestierung des eigene« Volkstums und wir sind gerade in diesen Tagen Zeugen des Triumphs, daß, sich, in dem Wien der bankrotten. „Budapester Orpheumgesellschaft“ die Freie jüdische Volksbühne achtunggebietend durchzusetzen vermag... 1 —"t- Aus den Theatern. Im B ti r gi h e a t e r gehen morgen „D i e Räude r* in Szene. Im 0 p e r « t h e a t e r wird morgen „N o t r e- D a m e“ gespielt. In der heutigen Vorstellung »Der Maskenball® singen Frau Kurz die Partie des Pagen Oskar, Frau Kirclrhoff die Partie der Amelie, Herr Döktor Schipper den Renä und Herr Fritz Kraus vom Natienaitheater in München als Gast die Partie des Grafen Richard. In der Volkssper geht heute »Tose a‘l in; Szene. In dieser Aufführung gastieren Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau in der Titelrolle und Herr Jean Athanasiu von der Staatsoper in Bukarest als Scarpia. Die weiteren Partien sind mit Frau Bleckmann und den Herren Rittersheim, Baumann, Markowsky, Beer und Schmied besetzt. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Beginn */s8 Uhr, — Morgen gelangt „Tanahäuse r“ zur Aufführung. 1 -Im Deutschen Volkstheater beginnt die heutige Aufführung von Wedeldnds „Lu 1 u“, mit Frau ida R o I a n d in der Titelrolle, , ausnahmsweise um J/,8 Uhr.— Morgen wird „Karussell“ gegeben. In den- Kammerspielen gelangt heute und morgen um 7 Uhr abends „R e i g e n“, um ‘/all Uhr »D a s Fräulein aus gutem Hause“ zur Dari Stellung. Im Raimund-Theater geht heute und morgen „Schluck u n. d . } a u*'in Szene. Der Direktion des lose! Städter Theaters , ist es gelungen, L e © p o 1 d i n e K o n s t a n t i n zu ’ einer neuerlichen Verlängerung ihres. Gastspiels?u bewegen. Die Künstlerin kreiert Samstag den, 11. d. M. in der Erstaufführung der französischen Komödie „D i e S c h u i e der Kokotten“ (L’dcole des Cocottes) von Armont und Gerbidon, deutsch von Robert Blum; die weibliche! Hauptrolle und die anderen großen Rollen, sind besetzt mit den Damen Waldner, Fröhii c h und den Herren" Jarno, Rhoden, Ritter und St r 6 b I. im Johann-Strauß-Theater beginnt übermorgen das schwedische BaÜett sein Gastspiel. Für den Eröffnungsabend sind die Ballette „lohannisnacht“, „Die Spielzeugschachtel“, „Chopin“ und „Die törichten Jung- . trauen“ angesetzt. Im L u s t s p i e 11 h e a t e r bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen „Z i s e i t ia zispr eit“ zur Aufführung. Die. Tribüne (Kleines Schauspielhaus), 1., Johannesgasse 4, bringt Mittwoch den 8. d. M. um Uhr. die Einakter „Weiberl“ von AL A. Maday, mit Frl. Ren6. Gerbe! von der Wanderbühne als Gast, und Fred Gerbei, Der „Musikalische Nachmittag* des Concordia* Klub.) Das abwechslungsreiche Programm des. „Musikalischen Nachmittag“, welchen der Cöncordia-Klub kommen-, den Sonntag, 12. d. M., im Hotel Continental veranstalteti bringt u. a. eine von Lotte Witt vorgetragene und vor, . i;hr; verfaßte Soloszene „Im Theaterbureau“, wobei dio Künstlerin sich auch als S ä n g e r i n produzieren wird! zwei Duetteaus der ÖDerette „Frühling“ von Franz Lehari irörgetragen von den Damen Rosy W e r g! n z lind Liesl Eri u w 1 r t h und den Herren Viktor Norbert und Viktor F 1 e m m i n g (am Klavier der Komponist); Richard . Waldemar wird ein Quodlbet und einige aktuell« Couplets singön, die kleine Tanzkünstlerin Liesl R i n a l-( d l n i Alozart, Chopin und Johann Strauß tanzen. Den in; der früheren Mitteilung erwähnten Mitwirkeüden haben sich noch Frau Rolla Ansio n - W a n e c k und Staatsöpernkapellmeister Erich M e I I e r angeschlpssen. Karten füf die Klubmitglieder, sowie Gastkarten im Bureau Concor di a, I., Rudolfsplatz 12. •;;? Ein Wiener Künstler in Schweden. Der seit kurze* Zeit in Stockholm ansässige Wiener Graphiker Eugen M i l c h hat mit einer Kollektivausstellung seiner Radierungen dort viel Beachtung bei . Publikum Und "Presse gefunden. „Dagens NyHeter" schreiben darüber r .iDiese ■ Blätter, Motive aus Stockholm, Upsala und - vpn ^aridere» Städten, sind breit und lebensvoll gegebene ImpresSione* von den sich zusammenballenden Massen einer Städt, die mächtigen Blätter aus einem modernen Kunstwerk mit. ihren starken Lichteffekten Proben einer originelle* und wahrhaften graphischen Begabung.“; A n a~ t e 1 e Fra n e e Heß sich während seine», letzten schwedischen Aufenthalts von dem Wiener Künstler radieren, aus Sympathie für Wien, wie er sagte. Interessasti ist, daß Milch eigentlich Arzt ist .und nur durch eine* Zufall nach Schweden kam. Er begleitete einen Wiener K i n d e r z u g dorthin und entschloß sich nach seiner Abkunft kurzerhand, dem ärztlichen Beruf zu entsagen und als Graphiker in Schweden zu bleiben. Der Erfolg hat ihm anscheinend recht gegeben. .; ' r... Mascagnis jüngste Oper, „Der kleine MaratV gelängt am 11. d. M. in der Dresdner Staatsoper zur; deutschen Uraufführung. Pietro Mascagni, ^er seinerzeit in Dresden se;ne „Cavalleria rusticana“ dirigierte, wird der Premiere beiwohnen. , Gestempelte Krone —.073/4 Centimes. Auszahlung Wien —.68 Centimes. Rückgang der Mark. Besserung der Tsctiechenkrone, ln Zürich notierte: » die österreichische Krone -.08 (—.10 ' 2M 4. AAärz) die österr. gest. Krone . * -07% (-.08'', •am 4. März) die. tschechische Krone. . 8.50 ( 8.40 am 4. AAärz) die Mark ...... 1.94 ( 2.05 am . 4., März) Agram.. . . 1.50 ( 1.55 am 4. März^. Bukarest .. —.— (—- am 4. März) Budapest ....... —.73 (—.73 am 4. ’ März) Warschau ...... —.11 (-.12 am 4. März) Die'Valuten. . Bei enorm geringem Verkehr erfuhren die fremded Zahlungsmittel nur unwesentliche Veränderungen, wie nachstehende offizielle Schlußkurse zeigen: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 6. März 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Zinsfuß Geld Ware Kurs ,v. Geld 3. MÜfJi Ware Amsterdam f. 100 holl. Gulden . ' 4% 256.950 257.050- 257.450: •257.559 Agram 100 jug. Kroneu .... 6 2Gä8.— 2092.- m-' 2002. ~ Belgrad 100 Dinar . . ... , 6 8390.- 8410.— '.7990.-’ 8010.— Berlin 100 deutsche Reichsmark . 2572.- 2578.— 2672,- 2678.-7 Brüssel 100 belgische Francs.., . 5 57.880. 57.920 -56.180- .53.228* Budapest 100 ungarische Kroneu. 6 925.- 928.- 952.50 955.50 Bukarest 100 Lei . . . . . .. , 6 Christiania 100 norweg. Krönen . 6 116.9115 117.025 120.975 121.0» Kopenhagen 100 dänische Kronor. 5Va 142.975 143.025 143.975 1 .'144.025 London 1 Pfund Sterling . . . fh 23.090 26.710 Ltz.SA).. ,29.918 Madrid 100 Pesetas ...... 6 Mailand 100,Lire. . . ... . . 6 35.290 35.310 .35/940 35.968 New Vork I Dollar. ... . . 4 % 6723.- 6727.- 6723.- 6727»—i Paris 100 Franc« . . ... . . 5% 61.180 61.220 61.530 : ..'361.63» Prag 100 tschedio-slöw. Kronen . 5Ve 1L022 11.028 11.172 11.178 Sofia ICO Lews ...... 6»A 4495.- 4^)5.— 4520^ 4530.— Stockholm 100 schwedische Kronor 5'/, 174.970 175.030 175*970 176;039j Warschau 100 polnische Mark. . Zürich 100 schweizerische Francs 7 - 151.50 153.50 163:50 165.59 3V, 131.225 131.275 131.475 . 131.525 Note*1 Amerlkan. Noten v. 5Detlar aulw. , „ kleinere . . . Belgische Noten. 100 Francs . i ’ Bulgarische Noten zu 1000 Leva .. » ’ I» o ' tf » kleinere , Dänische Noten 100 Kröner . . Deutsche Noten zu.lODO Mark. . 0 0 n 100 0 . .. 0 , kleinere. . . . Engl. Noten vo* 5 Liyrest. aufw. v kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. ICO Lire aufw. » e kleinere.... lugosl. Noten nagest, zu 1000 Dinar ■ * 0 B o 100 0 . 0 , » kleinere . » Norwegische Noten 100 Krener i Polnische Noten v. 500 Mark aufw. ' , „ kleinere.... Rumänische Noten zu 1000 u. 500 Lei , » , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel < o 0 o? 100 » 00 „ kleinere , »? Schwedische Noten 1Ö0 Krbnor . ^Schweizerische Noten 100 Francs -,V Spanische Noten 100 Pesetas . .. i jscheclio-slow. Not. v. löOO aufw. ' ';, r' „ . o kleinere , . . Ufigar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. ■ ' 0 » zu 10.000 Kr. ...; - 0 * kleinere ..... 6673.- 66f7.r* •6673:- 6677.-« 57.180 -•• 57^220: 577580 37.6*29 4295.- 4305.-7 —.—j 13^975 137?025 ' l?®75 .139.025: B?49Ö .207510 207500 297528 29.440 29.48Q . 60.780 Ol.820 253.950 254.056 254.958 255.059 35.000 35.020 35.798 35.819 sm- 84204.- 7990lG ^Olp*— 11L975 112.025 mM 126X25 149.25 151.25. . 160.30. >. 162X0 m£I sm-, 5205*77 sris!— 16^970 16s7Ö30 16^970 16Ö7o5 130.725 130.775 129.975 130.023. 102.S60 103.048 16.997 11X83: . 11.122 11.12» 925.77 m-' 66L50 —1- —•: ’Ti—; Whischaftsnachrichten aus Üiigarti. Aus Budapest wird gemeldet: Das Finanz* : Ministerium befaßt sich mit einer Neuregelung i der L u x u s s t e u e r, die bisher 10% des Verkaufs- Wertes der abgabepflichtigen Waren betrug, ln Zukunft sollen die abgabepflichtigen Waren in drei Kategorien eia« geteilt werden. In der ersten Kategorie wird die'Luxusiili AO

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