Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1113 (5.3.1922)
- Date
- 1922-03-05
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12_ Wien, Sonntag_ Wachöpft wären. Die Kronen ent Wertung 'bei fortgesetzter Notenerzeugmng wäre übrigens die gleiche, {wenn der Kredit sozusagen vom Staats wegen ithesauriert würde, denn vier Millionen Pfund, deren X-alutarische Energien nicht amsgemützt würden, bedeuteten einen toten Besitz, der ohne j.eden Einfluß &uf den Kronenkufns bleiben müßte. Daß aber schon jetzt eine Stilllegung der Notenjpresse - vorgenommen werden könne, das werden Selbst die kübnisten Valutaregulaftwen nicht - behaupten wollen. Leidet doch jeder Wirtschaftsbetrieb an einer, würgenden Geldknappheit, die jedes Industrieunternehmen fortgesetzt zur Inanspruchnahme des Geldmarktes zwingt; die Aktierigeseliedhaften und die Banken schreiten daher immer [wieder zu Kapitalserhohumgen und werfen fortwährend neue Emissionen auf den Markt, die dessen Aufnahmefähigkeit übersteigen, so daß die Börse trotz gelegentlicher Belebung auf einzelnen' Gebieten ein Bild gänzlicher Stagnation bietet. Eine Vermehrung der Zahlungsmittel ist also im Interesse jder Betriebsführung' der Industrie unerläßlich und daher haben wir für die nächste Zeit noch immer mit einer Zunahme des Notenumlaufes au rechnen* 1. Aber diese Noten Vermehrung soll nicht mehrim tZeichenderlnflation geschehen, der Kredit hat die Aufgabe, die inflationistischen Wirkungen (einer Steigerung der Notenmenge zu paralysieren.; |die Abgaben von fremden Zahlungsmitteln, die Lombardierung von Geldwerten und die Eskompfcierung {von Gold de visen werden die Nachfrage der Industrie nach fremden Zahlungsmitteln auf dem offenen •Markte einschränken und daher den Druck, der dadurch auf die Krone ausgeübt würde, müdem. Bis äsu welcher Höhe kann nun die Notenvermehrung gehen, ohne inflationistische Wirkungen auszulösen? -Vier Millionen Pfund sind keine unerschöpfliche (Energiequelle, ihre vaiutarische Funktion, die das Doppelte ihres Kronen wertes sehr wohl zu decken .vermag, kann eventuell noch um 50 Prozent gesteigert werden», darüber hinaus aber kaum, daß also der Notenumlauf höchstens auf 300 Milliarden gesteigert werden mag. Das ist aber die Notenmenge, die wähnend der Verhandlungen über d-ais iRegierungspmogramm auf Grund zuverlässiger Informationen als die durch Gesetzesbeschluß zu fixierende Höchstmenge genannt wurde. Größere Leistungen dürfen wir von der Regulierung des Valutenmarktes mit Hilfe des Vier-Millionen-Pfund-Kredits schwerlich erwarten. Steigern wir den Notenumlauf in den nächsten Monaten über diese Hohe, so werden alle Regulierungen, alle Abgaben von Valuten, um den Kronenkurs zu halten und die Kronenentwertung zu verhindern, wirkungslos bleiben. Sind aber 300 Milliarden Kronen da-s Höchstmaß, das die Kreditgeber Oesterreich zugestehen und sind diese Noten durch vier Millionen iPfund gedeckt, die eine Funktion von- 10 Millionen •zu erfüllen haben, so bedeutet das so viel, daß die {Wirtschaft Oesterreichs mit einem 'Umlauf, von 240 Million e n Goldkrone m autszukommen hait. 240 Millionen Goldkronen bedeuten aber einen iStäbilisierungskuns von rund 8 Centimes, Das 'durch ein Kompromiß zustande gekommene Sanierungsprogramm hat sich die Forderungen der Sozialdemokraten zu eigen gemacht, die einen niedrigen Kronenkurs im Interesse der- Erhaltung der ‘Exportindustrie und der Lohnhöhe der Arbeiterschaft wünschten und deren Forderung nach Auflegung einer inneren Anleihe auch sonst noch das Regierungsprogramm Rechnung trägt. Daß wir in Zukunft mit einem Umlauf von S240 Goldkronen das Auslangen finden sollen., wählend auf das Wirtschaftsgebiet der Republik Oester- Teich vor dem Kriege 400 Millionen Goldkronen entfielen, darin drückt sich unsere Verarmung durch den Krieg und die Kaipitalsaufzeßrung in der Nachkriegszeit aus. 1250 Kronen sind schließlich nur 8. Schweizer Centimes geworden, und wir müssen den Kreditgebern noch dankbar dafür sein, daß sie uns die Mittel vonsfredeten, damit 50 Kronen •nicht noch weniger weift werden sollen! Eine Zeit harter Arbeit naht heran, die Zeit des Sparens und des Geizens mit jedem Penny, Centimes und Centesimo. . Die Festesstimmung, die die Kredithoffnungen gebracht batten und die sich in der eifrigen Diskussion über die Stabilisierung der Krone, in den {Beratungen und Verhandlungen der Parteien untereinander und mit der Regierung über die Verwendung des Kredittireffars äußerte, ist vorüber. Nun muß die Fuohn beginnen, wenn wir ums emporarbeiten wollen. Es wird lange dauern, bis wir so viel Werte geschaffen haben, um den Standard von '400 Millionen Goldkronen, den Lebensstandard der Vorkriegszeit, zu erreichen. —-11. Die Wiener Frühjahrsmesse. Samstag den 18. d. M. findet eine V 0 rbeslchtlgung der Messeräume durch die Vertreter der in- und ausländischen Presse statt. Den Ausstellern wird in ihrem eigenen Intereäe dringend empfohlen, ihre Kojen bereits Samstag früh einzuräumen, damit den Pressevertretern ein vollständiges Bild der Frühjahrsmes® geboten werden kann. Die Eröffnung der Messe findet Sonntag den 19. d. M. um 10 Uhr vormittags ln der neuen Hofburg statt. Die Aussteller auf der Wiener Frühjahrsmesse werden darauf aufmerksam gemacht, daß die B eschriftung der Standschilder nur dann von der Messe A. G. durchgeführt wird, wenn dies ausdrücklich schriftlich auf den zugesandten Coupons verlangt worden ist. Die Aussteller wollen daher für die normierte Beschriftung ihrer Stände Vorsorge treffen, WIENER MORGENZEITUN0 Die Teilung des Goldschatzes der Bank. Morgen werden in Wien die Besprechungen der Nationalstaaten über die Liquidation der B ub fortgesetzt. Es handelt sich hauptsächlich um die Teilung des G 01 d s c h a t z e s, die bisher nicht geregelt werden konnte, da es an einer juristischen Basis für den Aufteilungsschlüssel fehlt. Die Verhandlungen werden wahrscheinlich noch lange dauern. Aus Prag wird uns gemeldet: Am 1. März weilten hier die Liquidatoren der Oesterreichisch-ungarlschen Bank Luzardo, Sevceanu und des Mones, um mit dem Finanzminister über einige Detailfragen, betreffend den tschecho-slowakischen Anteil an der L1 q u i d a 11 0 n s m a s s e, zu verhandeln. Nachher begaben .sie sich in das Bankamt des Finanzministeriums, wo der Vertrag über den Verkauf der bisher der Oesterrelchisch-ungarischen Bank gehörigen, in der tschecho-slowakischen Republik befindlichen Immobilien abgeschlossen und unterfertigt wurde. Verwendungsnachweis beim Kauf von ausländischen Zahlungsmitteln» Der Bundesminister für Finanzen hat in Ergänzung des Erlasses vom 21. Dezember 1921, Z. 109.191 (verlautbart In der »Wiener Zeitungvom 22. Dezember 1921), verfügt: Mitglieder der Devisenzentrale dürfen ausländische Zahlungsmittel an Nichtmitglieder, ohne daß es einer Ankaufsbewilligung (I, Z. 2 zit. Erlaß) bedarf, außer den unter I, Z. 1 im zitierten Erlaß angeführten Fällen auch In folgenden Fällen abgeben: 1. An protokollierte Firmen zur Bezahlung von Fracht, Zoll und allen Spesen, die mit den unter 1, Z. 1 a und b des zitierten Erlasses genannten Geschäften Zusammenhängen, 2. im WechselstubenundKorrespondenzverkehr bis zum Gegenwert von K 100.000, wenn der Bedarf an ausländischen Zahlungsmitteln vom Käufer glaubhaft gemacht wird. Die Bestimmungen des Erlasses vom 21. Dezember 1921, Z. 109.191, mit den Erweiterungen des gegenwärtigen Erlasses haben sinngemäß auch auf die Abgabe ausländischer Zahlungsmittel zwecks Einlösung auf ausländische Währung lautender Schecks, Wechsel, Anweisungen U6w. Anwendung zu finden. Erleichterungen in der Handhabung des Kronenüberweisungsverbotes. Der Bundesminister für Finanzen hat auf Grund des § 12 der Verordnung vom 18. Juni 1918, R.-G.-Bl. Nr. 223, betreffend den Handel und Verkehr mit ausländischen Zahlungsmitteln und Beschränkungen im Verkehre mit dem Auslande, nachstehendes verfügt: Der Erlag und die Ueberweisung von Kronenbeträgen zugunsten ausländischer Personen oder Firmen ist künftig, ohne daß es einer schriftlichen Bewilligung der Devisenzentrale bedarf (§ 9 der zitierten Verordnung), in allen jenen Fällen und unter den gleichen Bedingungen zulässig, in denen nach den geltenden Vorschriften (Erlaß des Finanzministeriums vom 21. Dezember 1921, Z. 109.191, verlautbart in der »Wiener Zeitung“, vom 22. Dezember 1921 und Erlaß ‘ des Finanzministeriums vom 4. d. M., Z. 21.437, verlautbart in der heutigen »Wiener Zeitung“) der Erwerb von ausländischen Zahlungsmitteln bei einem Mitglied der Dezentrale zulässig ist Kontrolle der Kredite für das Ausland in der Tschechoslowakei. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, hat das Bankamt des tschecho-slowakischen Finanzministeriums den dortigen Banken den Auftrag erteilt, Kredite für das Ausländ in tschecho-slowakischen Kronen, insofern sie den Betrag von einer Viertelmillion tschechoslowakischen Kronen überschreiten, nur mit Bewilligung des Finanzamtes zu erteilen. Eine ähnliche Verordnung hat bereits seinerzeit existiert, wurde aber später bei der Freigabe des Devisenhandels aufgehoben. Erfolgreicher Verlauf der Subskription der 5%igen Obligationen der Wässerkraftwerke-Aktiengesellschaft in Wien. Die 5%igen Teilschuldverschreibungen (Prioritäts- Obligationen) mit Prämie der Wasserkraftwerks-Aktiengesellschaft in Wien, welche gegenwärtig zur Subskription aufgelegt sind, finden im Publikum großen Anklang und wäre insbesondere die interessante Tatsache hervorzuheben, daß auch aus dem Auslande bedeutende Zeichnungsanmeldungen eingelangt sind. Letzterer Umstand scheint damit im Zusammenhang zu stehen, daß man im Auslande der österreichischen Krone wieder Vertrauen entgegenzubringen beginnt. Im Inlande übt die Chance des großen Gewinnes von fünfzig Millionen Kronen eine besondere Anziehungskraft aus, zumal immerhin dieser Betrag, auch in ausländischer Währung berechnet, einen ansehnlichen Vermögens wert darstellt. Soweit sich die bisherigen Anmeldungen zur Zeichnung überblicken lassen, kann man schon heute von einem großen Erfolg der Obligationen - Emission der Wasserkraftwerke - Aktiengesellschaft sprechen. B&rsen-KommlssionsgeschSft und Wechselstube MAG ID & Ce. Wien, I., Kohenslaufengasse 11 «27 Allgemeine Depositen-Bank. Auf Grund der in der außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre vom 9. Dezember 1921 erteilten Ermächtigung bietet der Vorstand der Allgemeinen Deposlten-Bank neuerlich 312.500Stück bar und voll eingezahlte, auf den Inhaber lautende, ab 1. Jänner 1922 dividendenberechtigte Aktien zum Kurse von K 3000 tei quel in der Zeit vom 6. bis einschließlich 15. März 1922 den alten Aktionären iu der Weise zum Bezüge an, daß aufsechsalteAktien eine neue bezogen werden kann. Weitere 312.000 Aktien werden vom Syndikat, das die Emission garantiert, fix 5. März 1922 Nr.INZ übernommen. Hiedurch wird das Aktienkapital der Allgemeinen Depositen - Bank auf 1000 Millionen Kronen erhöht. Die deutschen Kaliwerke. Aus Berlin wird gemeldet: In der Sitzung des Aufsichtsrates der 8 a 1 zetfurter Kaliwerke A.-G. wurde dem Plane eines engen Zusammenschlusses der genannten Gesellschaft mit den Kaliwerken Aschersleben und Westeregeln sowie mit den Vereinigten Chemischen Fabriken in Leopoldshall zugestimmt und beschlossen, im Zusammenhangs hiemit einer auf den 29. d.M. einzuberufenden Generalversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals von 2t Millionen auf 77 Millionen Mark durch Begebung von neuen 49 Millionen Mark Stammaktien und 7 Millionen Mark 6%iger Vorzugsaktien mit mehrfachem Stimmrecht zu unterbreiten. Die neugeschaffenen Stammaktien sollen mit 29 Millionen zum Erwerb namhafter Beträge von Aktien der Kaliwerke Aschersleben und Westeregeln dienen. Die restlichen 20 Millionen sollen den Inhabern der alten 21 Millionen Mark Aktien sowie den Inhabern der vorstehend erwähnten 29 Millionen Mark Aktien zum Kurs von 300% im Verhältnis von fünf zu zwei ängeboten werden. Internationale Frühjahrsmesse in Prag 1922. Die vierte Internationale. Prager Frühjahrsmesse findet vom 12. bis 19. d. M. statt. Die Besucher erhalten gegen Vorweis der Messelegitimation beim tschecho-slowakischen Generalkonsulat, Wien, XIIL, Penzingerstraße 11, im kurzen Wegs ein ermäßigtes Einreisevisum und genießen für die Hin- und Rückreise eine 33%ige Fahrpreisermäßigung auf den tschecho-slowakischen Bahnen. Messeausweise samt Abzeichen, sowie Prospekte der Prager Messe sind im Handelsmuseum, Wien, IX., Berggasse 10, Zimmer 3, erhältlich. Zeppelin-Verkehr über den Atlantischen Ozean. Wie der „Sole“ aus Buenos Aires meldet, wurde dort unter dem Namen Südamerikanische Zeppelin-Gesellschaft ein Unternehmen mit einem Aktienkapital von 80 Millionen Pesetas gegründet, zwecks Einrichtung einer regelmäßigen Luftschiffahrtsverbindung zwischen Cadix und Buenos Aires. Die Zeppeline sollen in 90 Stunden den Flug über den Atlantischen Ozean zurücklegen und werden für den Transport von je 20 Passagieren eingerichtet. Die jährlichen Betriebskosten werden mit 40 Millionen Pesetas veranschlagt Die Neuregelung des Valuten- und Devisenverkehrs in Jugoslawien. Die am 28. Februar verlautbarten Verordnungen des jugoslawischen Finanzministeriums über die Regelung des Verkehrs mit Valuten und Devisen, über deren Rückwirkung auf den Außenhandel berichtet wurde, Hegen beim Handelsmuseum, IX., Berggasse 16, bereits in deutscher Uebqrsetzung vor und können dort im Zimmer 63 eingesehen werden. Zollgoidaufgeld in Italien. Das Oesterrelchische Handelsmuseum teilt mit, daß das Zollaufgeld in Italien bef Zahlung des Zolles in Banknoten vom 1. bis 13. d. M. mit 292% (das ist 3‘92facher Grundzoll) festgesetzt wurde. Große Bo den Verpachtungen in Rußland. Wie polnische Blätter aus Moskau berichten, verhandelt das Volkskommissariat für Landwirtschaft mit Vertretern der. Firma Krupp wegen Verpachtung von 50.000 Hektar Boden in Rußland. Die Unterfertigung des Vertrages soll schon in den nächsten Tagen erfolgen. Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft. Der Verwaltungsrat der Niederösterreichischen Escompte-Gesellschaft hat beschlossen, einer für den 15. d. M. einzuberufenden außerordentlichen Generalversammlung den Antrag zu unterbreiten, das Aktienkapital von K 400,000.000 durch Ausgabe von 500.000 Stück neuen Aktien ä Nominale K 400 auf K 600,000.000 zu erhöhen. Börse für landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) Bei sehr fester Grundtendenz blieb der Umsatz att der gestrigen Wochenbörse ziemlich mäßig» hauptsächlich infolge der neuerlich höheren Bewertung der ausländischen Valuten. Das Angebot in Exkontingent Weizen zeigte eine wesentliche Zunahme, wogegen Roggen an den Rationen knapp ist. Die Forderungen für Weizen stellen sich auf K 340, für Roggen auf K 250 bis 260 ab Stationen, burgenländischer Weizen 80 kg erzielte ung. K 38 ab nahen Stationen und jugoslawischer 77 bis 78 kg jugosl. K 19 ab Grenze. Das Inlandgeschäft in Hafer trägt sehr ruhiges Gepräge, es ist vornehmlich Transitinteresse im Markte und besonders finden schöne Qualitäten günstigen Abgang nach der Schweiz. Bohnen werden für deutsche Rechnung fortgesetzt aufgenommen zu jugosl. K 10.25 bis 11 je nach Jahrgang. In M a i s sind die Preise an den überseeischen Plätzen neuerlich gestiegen. Die gestrigen Forderungen stellten sich waggonfrei Hamburg tür Mixed auf holl. fl. 9.20 bis 9.30, für Plata auf holl. ff. I0l60. Rumänmais oder Mixed hier greifbar werden mit K 285 bezahlt. Von K 1 e e s a ,a t e n ist Rotklee in feinfarbiger Ware gesucht und wird entsprechend höher bezahlt, während Luzerner Weißklee und Esparsette vernachlässigt sind. Das zweithändige Angebot in Mehl hat sich stark gelichtet, es besteht, konstant reger Begehr, der zu ung. K 57 bis 58 und zu jugosl. K 27 Wien befriedigt wird. Mehl heimischer Erzeugung erzielte K 530 Wien. Kartoffelstärkefabrikate waren heute trotz billiger Offerten vernachlässigt, da die Textilindustrie infolge des geschäftlichen Stillstandes keine Käufe tätigt. Kartoffeln und Zwiebeln sind über Bedarf offeriert, die Preise neigen zugunsten der Käufer. Rauhfutter fehlt nöch immer in enisprechen- , den Mengen, es stehen vollste Preise ln Geltung. Die Devisenkurse. Zürich, 4. März. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.05 (2.09), Holland 195.- (196.-), New York 512.- (511.-), London 22.54 (22.64), Paris 46.42 (46.80), Mailand 26.90 (27.30), Brüssel 43.85 (44.25), Kopenhagen 107.75 (108.-), Stockholm 134.50 (135.-), Christianla 89.73 (89.—), Madrid 81.25 (81.50), Buenos Aires 189.— (190.—), Prag 8.40 (8.45), Budapest -.73 (-.73), Agram 1.55 (1,55), Bukarest —(—.—), Warschau—.12 (—.12), Wien Geld —.10 (—.10), Wien Ware —(—.—), Oesterr. gest, Kronen Geld —.08% (—.08%), Oesterr. gest. Kronen Ware Amsterdam, 4. März. (Devisenkurse.) London 11.55 (11.55), Berlin 1.05 (1.03V*), Paris 23.85 (23.92%), Schweiz 51.20 (51.20), Wien -.05 (-.05), Kopenhagen 55.30 (55.30), Stockholm 69.- (69.10), Christianla 46.- (46.-), New York 262.50 (261.37), Brüssel 22.50 (22.60), Madrid (41.77%), Italien (14.02%), Budapest (—.—). Berlin, 4. März. (Devisenkurse.) - Wien altes (—.—), Wien abgestempelt 4,58 (4.58), Prag 410.55 (408.05), Budapest 35.36 (35.36). Berlin, 4. März. (Kurse der Derisenzentrale.) Noten: Dollar 250.30(250.10), Pfund 111.6.75 (1111.25), Italienische 1331.— (1358.50), Polnische , S.82% (5.87), Tschechoslowakische 407.25 (408.—), Alte österreichische (—.—), Oesterr. gestempelte 3.60 (3.45L