Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1113 (5.3.1922)
- Date
- 1922-03-05
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. IH3 WIENER MORGENZEITTWCl 5. März 1922 Seite ,1| Wien, Sonntag ln der V o 1 k s o p e r geht heute „L o h e n gr i n“ ln Szene. In dieser Aufführung gastieren in der Titelrolle Herr Kammersänger Otto Wolf vom Nationaltheäter in München, als Elsa Frau Maria Hussa vom Stadttheater in Graz und als Ortrud Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Beginn 7<7 Ohr. — Für die Dienstag den 7. d. M. stattfindende »T o s c a“- Aufführung wurden Frau Marga Dannenberg als Tosca und Herr Jean Athanasia von der Staätsbper in Bukarest als Scarpia gewonnen. Im Deutschen Volkstheater wird gegenwärtig die Tragödie »Die Opferung“ des jungverstörbenen österreichischen Dichters Hans Kaltneker vorbereitet. Spielleiter Hans Brahm. — Morgen geht »Der Pfarrer fr o n K i r c h f e 1 d“ in Szene. In den K a m m e r s p i e I e n wird morgen, 7 Uhr abends, »A ra T e e t i s c h“ gegeben. ,Im Lustspieltheater bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen »Vom Glück vergessen“, »Schwestern“ und »Im Winter“ zur Darstellung. Im Palmund-Theater gelangt Freitag den 10. d. M. das Schauspiel »B o c k s g e s a n g“ von. Franz Werte! zur Uraufführung. Die'Hauptrollen sind folgendermassen besetzt: Der Gospodar Stevan Milic — Hans Marr (alternierend mit Rudolf Zeisel), Mirko, dessen Sohn — Hermann Wall, Mirkos Mutter — Lilly Karoiy, Der Gospodar Jevrem Vesilic — Oskar Homolka, Stanja, dessen Tochter -- Eugenie May (vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg), Babka —- Rosa Kadle, Der Physikus — Robert Marlitz, Der weißbärtige Bogoboj — Kurt Katsch, Juvan, der Student — Ludwig Andersen, Zeiterlik, ein Springer — Karl Forest, Der Amerikaner — Willy Schmieder, Feiwel — Ludwig Stärk, Kruna — Grete Witzmann. Die Proben, denen der Dichter beiwohnt, leitet Df. Rudolf Beer. — Heute nachmittags 3 Uhr gelangt »Der Meeres und der Liebe Weile n“, heute und morgen abends »Schluck und J a u“, mit Hans Märr als Gast, ztfr Darstellung. ImJosefstädterTheater wird die Komödie »Halbwelt“ (L’6t'ernel masculin) von Romain Coolus, deutsch von Robert Blum, vorläufig nur mehr bis einschließlich Freitag den 10. d. M. gegeben. — Samstag den 11. d. M. findet die Erstaufführung der Komödie „Die Schule der Kokotten“ (L’bcole des cocottes) von Armont und Gerbidon, deutsch von Robert Blum, mit Leopoldine Konstantin als Gast, statt. Im J o h a « n - S t r a u ß - T h e a f e r hat- Mizzi Z w e r e n z ihr Gastspiel infolge des großen Erfolges um einige Abende verlängert und wird noch heute, morgen, Dienstag, Mittwoch und Sonntag den 12. d. M. als Csärdäsfürstin auftreten. » Das schwedische B a 11 e 11 - E n s e m b 1 e, das im J o h a n n-S t r a u ß> T h e a t e r Donnerstag den 9. d. M. sein Gastspiel eröffnet, ist bereits! in Wien eingetroffen, um die Vorbereitungen für den Eröffnuhgsäbend zu treffen. Die gesamte Ausstattung an Kdstürnen und Dekorationen stammt von ersten schwedischen Künstlern, die gemeinsam mit. den technischen Vorständen des Johann-Strauß-Theaters die letzten Proben halten. — Das Orchester wurde für diese Vorstellungen . auf den Stand der Opernorchester verstärkt. A. Fischsohn, der Nestor, der ostjüdisch^n Schauspieler, ist vor kurzem in C h a r b i n im . Alter von 84 Jahren gestorben.! Eine Glieenstein-Aiisstellung in London. In London wird am 4. April eine Ausstellung der Werke des berühmten jüdischen Bildhauers Professor Jienry Glicenstein eröffnet werden. Die Ausstellung wird der englische Gesundheitsminister Sir Alfred Mond eröffnen. Die englische Kunstwelt bekundet großes Interesse für die Ausstellung, deren Katalog vom führenden englischen Kunstkritiker P. G. Kono dy hergestellt wurde. (J.C.B.) Flora Boiko-Ostilter, eine Schülerin von Kammersänger Franz Steiner, die für die nächste Saison der Volksoper verpflichtet wurde» gibt ihren Arien- und Liederabend am 15. d. M. im Mittleren Konzerihaussaal. Am Klavier Franz Mittler. Karten bti Guttmann. Der erste Vortrag Dr. Alfred Nosslgs fiber»Bankrott des Bolschewismus0 findet Mittwoch den Ö. d, M., 7 Uhr abends, im Kleinen Konzerthaussaal statt. Der Soziologe und bekannte jüdische Politiker spricht über: 1. Liquidierung des bolschewikischeu Systems. 2. Prinzipielle Undurchführbarkeit der kommunistischen Ideen. 3. Letzte Ziele der bolschewikischeu Bewegung. Eine geringe Anzahl von Karten erhältlich in der „Wiener MörgenzeitungVGuttmaiin, Konzerthauskasse und in Kartenbureaus. Zweites Konzert David Jaroslawsky. Der berühmte russische Bariton, der in seinem ersten Konzert im ausverkauften Großen Konzerthaussaale wahre Triumphe feierte, wurde bewogen, seine Konzerttournee durch die größten Städte Europas zu unterbrechen und ein zweites (letztes) Konzert am 29. d. M. im Großen Konzerthaus- «aale zu geben. Der Künstler wird in Seinem Programm auch eine Reihe der schönsten russischen Volkslieder zum Vortrag bringen. Der allgemeine Kartenverkauf beginnt Mittwoch an der Konzerthauskasse, bei Guttmann und in der »Wiener Morgenzeitung“. Jüdischer Verein Nord-Ost (Elite-Redoute). Samstag den 18. März veranstaltet der füdische Verein Nord-Ost Im Hotel Continental eine streng geschlossene Rödoüte (siehe Inserat). Montag den 6. März Komiteesitzüng iin Vereinslokal. Schachchronik. . Mitteilungen der Schachsektion Hakoah. Bedingungsaufgabe. Von Dr. Josef Carmol, Brüx. Welö zieht und setzt in 35 Königszügen matt. Weiß: K b4> Dal, Tc2, T 61, Lf4, Sbl, Be3 (7 Steine). 4 b c d e f g h Schwarz: K b6> B f 7 <2 Steine)» Aus der Vereinsmeisterschaft. Hakoah—Deutscher Schachverein. Weiß: Dunkelblum (H) Schwarz: Dr. Thanhofer (D. 8.) 1. e2—e4 e7—e6 2. 62-64 67-65 3. Sbl—c3 65Xe4l) 4. Sc3Xe4 Sb8-d7 5. S gl—13 S g8-f6 6. Lcl-g5 Lf8-e7 7. L fl—d3 Sf6Xe4 8. Lg5Xe7 D 68Xs7 9. L 63Xe4 8 67—f6 10. Ddl-e2 8f6Xe4 11. De2Xe4 D e7—b5 12. S13-62 D d4Xd2 13. 0-0 Dd2d61- 14. T fl—bl Db5-65 15. De4-d3 e7-c6 16. c2—c4 D 65-68 17. c4-c5 b7-dS^) 18. Dd3-e41 b6Xc5 19. D e4Xc6 L c8—67 20. Dc6Xc5 Ta8-c8 21. D c5Xa7 0-0 22. S 62-f3 Ld7-c6 23. S f3—e5 L c6-d5 24. h2—h3 Tc8-a8 25. D a7-c5 Dd8-g58)’ 26. L e5—g4 Tt8-c8 27. Dc5-d6 Tc8-d3 28. D d6—c7 f7—f5 29. S g4-c3 Ld5-e4 30. Tbl—b5t D g5—g6 31. Dc7-e5 T d8—f8 32. T b5—b6 Ta8-e8 33. D e5*—f4? Dg6-f6? 34. T al-dl g7—g5 35. Df4~e4 D f6-g6*) 36. 6 4-65 f5-f4 37. S e3-e4 Dh5?') 38. Tb6—b7!l*) DhXdlf 39. K gl—h2 T18-17 40. Tf7Xf7 KXf7 41. 8 c4-66f K{8 42. D e5—f6f aufgegeben. l) Laskers Fortsetzung; auch von Rubinstein oft angewendet 0 Hier konnte Schwarz durch SXf2 einen Bauern gewinnen. 8) Durch diesen Bauernraub verliert Schwarz viel Zeit und bleibt in der Entwicklung zurück. *) Schwächt die Damenseite; warum nicht Dd5? Schwarz sollte den Bauern zurückgeben. TXa2 war vorzuziehen, denn der mit D g5 intendierte Angriff ist leicht zu parieren. ®) Vorzuziehen war Damentausch, doch stand Weiß auch dann überlegen. Daraut hat Weiß einen überraschenden Zug in petto; Schwarz hat keine Verteidigung. s) Eine glänzende Kombination. Weiß läßt dann T dl absichtlich einstehen, da er nicht geschlagen werden darf, wegen forcierten Gewinnes von Weiß. Eine von Herrn Dunkelbum stark gespielte Partie, in der nur sein 33. Zag D e5—f4 zu tadeln ist. Da Schwarz dies übersah, ließ Weiß dann nicht mehr locker. Anmerkungen von H. Weiß. Meisterschaft. Hakoah—Süd-Ost 127a: 2%. Die Hauptpartie ergab remis. Hakoah-Donaustadt 107«.: 47s. Zu diesem Wettkampf traten wir nicht mit unserer stärksten Mannschaft an. Unser nächster Wettkampf findet Sonntag den 12. d. M. um 7,9 Uhr vormittags gegen den vorjährigen Meisterklub Schlechter in unserem Klublokal statt. Gleichzeitig spielt die zweite Mannschaft des Arbeiter- Schachklubs gegen unsere zweite Mannschaft. Sämtliche Spieler unserer ersten Mannschaft, besonders die in jüngster Zeit spielberechtigt gewordenen, mögen sich Freitag den 10. d. M. um 7*8 Uhr abends zwecks Mannschaftsaufstellung bestimmt bei uns einfinden. Heute spielt unsere zweite Mannschaft in Simmering. Herr T a k a c s spielte am 1. d. M. im Hietzinger Schachverein 22 Partien simultan; Resultat: 207z: 17s* (Dauer 7 Stunden.) Dr. Gruber (D. 8. V.)- Takacs (H.). Die vierte Partie des Wettkampfes gewann Dr. Gruber. »Die fünfte Partie gewann Takacs. (Stand: 2,7*: 27s ) Samstag den 11. d. AL Unterricht für Anfänger und Vorgeschrittene. Spieltage: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag ab 7 Uhr abends. Alle Zuschritten sind zu richten an die Schachsektion Hakoah, I., Wiesingerstraße 9 (Cafe Atlashof). Schriftleitung A. Goftlieb. CONTINENTALE B ll M SU Wie», L, Mars g Qllil R AureSstraße S-7 £ Ts«. Ns». 20-4*88, 20-5-31, 20-0-46, 22-5-70 ts TeSegpasram - Änresaos Conflnentaübanic 133 « RlSskssfsruds, »»?TaSaorgSir. 4Gs. Tel. 49-4-28 J Bank und Weshsediaus WlppiingerstraBe « n t. WlppHngepsta-aB« 1, Ystephon 14-3-76, 12-5-09 Z aeassaoBnDaaaHisaBBBBBaaaBaBBBnaaaBBSaBia Volkswirt. Gestenipelte Krone « -.08V- Centimes. Auszahlung Wien — —.10 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone -.10 (-.10 am 3. März) die österr. gest. Krone . . -.os1; (-.037-, am 3. März) die tschechische Krone. . 8.40 < 8.45 am 3. März) die Mark ....... 2.05 ( 2.09 am 3. März) Agram.. . ( 1.55 am 3. März) Bukarest ....... (-.- am 3. März) Budapest ...... (-.73 am 3. März) Warschau ....... -.12 (-.12 am 3. März) Finanzielle Rundschau. Penny, Centime, Cetttesimo, diese kleinsten Einheiten besserer Währungen, denen die Krone einst ebenbürtig war, ii>t in der Rede des Bundes- 'kanizkrs Schober Ebne wMieirfähren. D'enn sie lepräsentierKn d'ie Kredite, miitt deinen mächtige Gönner uns z.m dem Sumpfe helfen wollen, iisüd wenn man dn-s Bewußtsein hat, daß man knapp am Rande des Abgrundes varbeigefaisit war, cflme glücklicherweise uribed-Ifoami Schaden ffeoommen \ zu haben — dank der rechtzeitig diairgebotemöfll hilfreichen Hand — so muß mtsm aiuidh dten Wimen haben, sich nie rn,ehr wieder in soüidhie Gefahr zu begeben, urnid ist daher bescheiden gewondönj. Der 'Penny, Centime und Cenftasdimio, sie wer* dien also künftig imur noich den Besitiimmiungeai des besonderen Bundieisgeisetzes Verwemduinig. finidteu, da>s darüber .zu wachen hat, dlaß düie vier MilUtiicincni Pfund — dies dlais. endgültige Auisuraß dbr Kneiditd — nicht wi edler - veifedh vv endet wenden, siomidlqrrn' eitnoli tui s versiegenden V <e r j ü n gun g s q ui ci'iJ für die Krone büldiein sollten. Es-hat fiangesj Venhandtungen. bedurft, bis. Bundteshander Schjobtej seine .Pläne der Bcwöltcenuiug ibelkaihfiitgeben Ikoontej es gafl-t, eine Platt ferm zw fihdietn, aiuf dar sich/ sämtliche Parteien m geimeiiin samem Zielte .yer>> bindten toennten. Sie haiben siich. gefiuntdien undi die Saoiiar um gsairb eit bann 'begiimneu. .. Wie ificili die parlamentarischen Faktoren' uu'd die Regierung diese Arbeit denken, dais iisfc i)n deu Worten »Reguhening des Marktes in fremden! Zahlungsmitteln« und Ln den Edäuteruingen hiezu niiedeiiTgeltegt: Abgabe aiuisfänidiiischcir VaiwiSem gegen österreidiiisiohe Kronen, Lombardierung und ^slkoimptieRing von Gddwerten uimdi Gpi'ddeviseai und V'erweniui'ting der einf-ließendien. Nioten zum. E-r-> weih von freimdsen Zaf-fjuinigsmiitteilin. Wenn matt erwartet hafte, daß dais »eue Regiieiriungsiprogiratmm Aufschliuß über dais so lange diitskuitieritie Stai(b.H 1 i s i e r u n g s p r o b 1 e m geben und eimen fdßtenl Kronenilcuins, dier in Zukunft opzuisiüreibieai wäre, nenmen werde, wenn man ferner aiuf eine Erklärung über, die Fixierung des N o t eou m 1 auf e,3 gerechnet hiaitte, so ist von ali dem ainisicheinend;« i,r* der Rede des BumdiesÜöainiz'lers niidhitis enitibalteni. SdlB man sagen, daß den vamntwoirtiicifes Männetrtn wieder ndchts Klares vorsichwebe? Dari man vermuten, daß sie ihre Absichten rn-üdhit den' VslurtJäisip’dkiuiatiou ' enithültem wollen? Odter wird viidffeiiicht das erst m ©abaffende ^uindeisgeseta! Klarheit über a.11 -diese Dinge' bringen'? Es .is^ leicht, dier Rede dies Bxfinidle.slkainizlieins* ■ vorzituwerfen-i daß sie niidhit's.sagenidte Wahrheiten enltlhiaillüe, es istj. ieicht, &Mi.im den Matnitel überliegeraer- Kritik Lü hüllen uintd die ailte Leier affozuispiteilieni, rniit vier AfUu lionen Pfund sei doch nii'chitis anizuifamgeu. Dieaetn! Einwand hat der Bun-fideskanizll'er vorweggenothimenv aiiis er bei -der Aufzählung der Pence, Gemtinieis Cenhesima ei klärte, er hätte naichks dagegen, aifidah; noch andtene Vahrtaie'iih'heitten hier ainiaufüihmit. E?n: wind , eite anfüihren (können', scbaild dier'Beweis er^ bracht feit, daß mit den vier MiflÜtiictmen. Pfund Br-*, -jp-rießliicihteis geleistet worden sei. Dias aber * seit-, durch das s-?-ar,s am e Urngdiem mit dien jetc^ 'zur Verfügung sfeehianidien Viaiiuibaieinhediteai ’deri Waatmädh-te z<ustand'egebraicht, soll durch die! Reguhiarung des Vaiiutamiairk-tes im Dienste eilnesi nicht mehr sohwankenden Kronenw'entias geachiaffcn' werden. - A%o dter f este Kronen w ent -— dbr KuHB . ist LÄterdmgs niclilt genannt — ist dais Ziel, die' Regulierung das Mittel! Diais Mittel ist iz w i es ip ä i t i g. Zwei Tendenzen Ikreuizan. sich' dlarinv einerseits werden die Vaßiufien afi>gegebanr nam den Kurs der fireimden ZÄh-lunrgsm-üttel niedrig -zu hiaitenij anderenseite soiliem -doich -dlieaelÜbten Viailulbeinwieder! gekauft, rückgekauft werden, utm dien , edlsapn-eöi. Valuten f-osnds sich euneuieim zju laisseni. Diaß dar-aiui^' eine gesunde Krönte emtbstehen wird, wer vermöchte das m, glauben, wenn die’Benüteer dies.-Krtedlit^ instrutnents oitahlt wLsisem 'SOi!5ttiee, \vdichen. Kmctuetn*' •kurs eie haben’ wdiem? Die Abgabe -der, VaüluiüemT kann doch nur bils zu eimeim Puinikte erfoilgen, übeii'^ den hinaus man die Krone nicht sinken' lasisen' will,’ > diese Abgaben müssen aber wiedieiruim ■ darauf Rücksicht nehmen, _ daß der Vfer-Mil-l-iontettt^Fscnidlsf erhiajitien. bieilbt. Eifoir-derit das enstere eskio'kllaueiai. Bewußtsein überden angestreblton’ ICnchifeinlkuus'v aiso gerade das, was siiiam in -den Eirfcläruihgem.-- -deal' Bundiesikianizlters zu vormiisstem gllaubt —' dlie.'' Stabi-*1 Ih-ierung — so fordterit dais letztere eimc Reihte -von/ , ergämizemdten Msßniaihman winti3dhaftlidher - unid . fitranizielter -Naitur, die den eissm-en. VafHuit-afondl^ zusjpeisen haben. An Äe-ssn fähßtt eis wuin fireiheti nicht — die Uwtersit übaumg der Expcirtindlutstrie nmöl ' . dte Auflegung einten: inneren Anilleihie, die Be-. käiTüpfung dfö Defizits -dluirch Abbauaälldr'/uinjpri^ 1 dukt'iiven Aui'gabe'n können tateä-chMcih denli<4redit*‘.- fonds rednt lange luniversteibrt eirhlaiteni — ivifölfleiicht abo fehlt in dem Programm auch dor ötiafoiit'i-sti'Qrte} Kronenkurs nicht? An dem Tage, an dem wir dais Ausmaß de« Kredite erfuhren, halben die westlichen Zahlungs-r mittel auf dem Wiener Hiatze weiter angezogen und London notierte 29.500. Am gleichen Tage wurde der Notenumlauf pro 7. Februar mit rund 232 Mil< Harden Kronen aiusgewiesen, er dürfte sich also seit-' her auf mindestens 240 Milliarden erhöht haben1; Vier Millionen. Pfund — zum Kurse von rund 30.000! gerechnet — ergeben 120 Milliarden, das ist die ML 1 fte des derzeit im Umlauf befindHdhcn*Notenmassivs. Da es festsiteht, daß vorläufig —« das bedeutet aber in der .Geschichte der Kredithijfe recht 'lange — keine anderen Kredite zu erwarten! sihd, müßten wir mit den vier Millionen Pfund, die : ihren doppelten Ktnceienwert, das sind 240 Milliarden1, zu. decken hätten, das Autslangen finden. Denn es ist klar, daß jede Vermehrung der Notenmenge alle Vepsu-dhe, den Va-lutemmarkt zu regulieren, im vorhinein zum Scheitern verurteilen würde, da sie die’ Krone weiter entwerte* müßte und die Abgaben veai fremden Zahlungsmitteln den Kurs nur so lauge bal-tem könnten, als die vier Millionen Efiuid nicht I