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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-05 · Heft 1113 (5.3.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1113 (5.3.1922)
Date
1922-03-05
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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SeTtg ~TV_Wien, Sonntag - WIENER1 MORGEWZEmTWQ Literatur Felix Weltsch: „Gnade und Freiheit*. München, Kurt Wolff-Verlag. Aus tiefsten Fragestellungen erscheint vorliegendes Buch hervorgegangen: Fragen aus Motiven nicht bloß des erkennenden, sondern gleichsam des ganzen Menscheti, die im Ethischen konzentrierteste Gestaltung finden. Ih einer Ethik allerdings, di® nicht bloß, in reiner Formalität | sich gründend, in der Luft hängt, sondern auf den „Sinne; des Lebens*, auf Kategorien des Weltsinns zielt. In reinen das heißt nicht doktrinär getrübter Seelenanalyse immef ' wieder von den tiefsten Denkern und Religiösen ergründete Tatsachen, die allen spekulativen Formulierungen erst tu grün de liegen, erscheinen im Lichte jener Fragen wesentlicher als diese spekulativen Formulierungen selbst, Das In der neueren Psychologie neuerdings «1s rätselhaft empfundene Phänomen des Glaubens wird iti seiner stärksten Verdichtung gefaßt, wo es aufs Ganze geht, auf die Gesamteinstellung des Menschen zum Universum die als bloß intellektueller Art falsch beschrieben, wurde, vielmehr im tiefsten Grunde eine aktive „Urentscheidtyig? voraussetzt, in der „Wille und Urteil“ ganz zusammen* fallen i t ’ ,, Freiheit und Notwendigkeit aber bedeuten den letzten Ausdruck einer Zwiespältigkeit, die letzthin in verschiedenen Ebenen des Daseins begründet erscheint In Anlehnung M Karl I o 61 s prächtiges, nur in der Form etwas sclwl%r’ haftes Buch „Der freie Wille“ erkennt Weltsch die poiariscb® Natur jenes Gegensatzes, dessen beide Glieder einander, voraussetzen. Nicht „Notwendigkeit oder Freiheit“ kann es geben, sondern „schöpferische Freiheit* heißt: „in einein Kerker von tausend Bedingungen sitzen und doch einen, wchü auch nur kleinen Schritt aus diesem Kerker herausmachen können.“ Freiheit ist die eigentliche Kategorie des Geistes; Der Verfasser glaubt an ein absolut Muss in jedem freienWiilensakt, das er mit einem Ausdruck 3 e ryspiis als „schöpferische Freiheit“ bezeichnet und einmal in den kühnen Worten formuliert: „Die Kraft des Willens kann wachsen, ohne von irgendwo gespeist zu werden,* in seiner Betätigung, aber stößt gerade der ethische Wille des Menschen auf einen irgendwie mit ihm selbst verstrickten Widerstand auf die Welt der eigenen Naturtriebe, die Un- Bewußtheit oder Vitalität. Freilich drückt diese mehr oder weniger bewußt an Kunst anschließende; Entgegensetzung der beiden Prinzipien ihr wahres Verhältnis nureinseitig aus. Aber schon di® Existenz jenes gewaltigen Zwiespalts^ den Paulus am eindringlichstem ausgesprochen hat,. bs,v gründet das Entscheidende seines Wesens. Denn nicht niry ein Zwiespalt von Wille und Objekt liegt hiervor, sondern eine Gebrochenheit des Willens selbst. Weltsch unterscheidet treffend, aber mit dieser Be? Zeichnung doch nicht das Letzte treffend, ein „großes? und ein „kleines Wollen“, (in manchen Tatsa.cheokreisea wäre wphl besser ein „tiefer“ und ein „flacher“, ein „unwahrer“ und ein „wahrer“ Wille zu unterscheiden.) macht nun das Tragische aller Ethik aus« daß sic’vp* allem doch nur die Sphären des „kleinen Willens“ in ihre?; Hand hat. Paradox gesprochen, ist der »große ‘Wille* selbst nicht eigentlich mehr Sache des Willens," sondern der — Gnade. Dennoch, kann auch der kleine Wille nicht sinnlos syln. Denn dich eruptive, jedes augenblicklichen eigenen Dazutuns sW Lehrende Matur aller großen Willensphänomene stellen doch nur die eine Seite eines Vorgangs dar, dessen andexf allmähliche Sammlung (Ladung) und Spannung bedeutet Wu aber so die freie Tat selber in ihren Gpundtiefen irgendwie, an ein Prinzip der Gnade appelliert, da geht es um eirie letzte Gegensätzlichkeit von Weltanschauungen. Denn die Möglichkeit und Hoffnung wahren Mensel?enwillena knij$f£ hier unmittelbar an die Frage, ob das Universum selber vollkommen das heißt, in gewissem Singe «fertig-ist,; was allerdings die große Frage um den Sinn des Uebels ' nach sich zieht — oder eine endliche Aufgabe“, ein ewiges Ziel, in dessen Verwirklichung der Mensch das Qotteswerk fortsetzt, da# heißt aktiv mitten in ihm steht, In diesem Gedanken, der ein „Werden Gottes“ in der Menschenseele aussagt, berührt sich jüdischer Urgeist mit der christlichen Mystik eines Jaketf Böhme; oder Angelus Silesius; Wie diese Vorstellung aber mit dem Glauben an die Vollkomenheit; des Universums sich verbinden läßt '■«-» und geistig betrachtet, setzt die Mög* lichkeit der Vollkommenheit schon Vollkommenheit, voraus darüber wird niemals begriffliche Spekulationj sondern nur ein vertieftes Erleben selber Entscheidung bringen können. __ Ernst Müller; rr „Tarbutb?, hebräisch-pädagogische Zeitschrift. Warschau* 1922* Heft 1/2. . ., ' ' . pje , hebräische Kujturorganisation „Tarbuth* hat durch die Herausgabe dieser Zeitschrift einem schon seit Jähreh Irr der. hebräischen Literatur fühlbaren Bedürfnis nach einer pädagogischen Zeitschrift entsprochen. Die vor» liegenden;zwei Hefte enthalten eine Fülle wertvoller Studien und Aufsätze über Schul- und Erziehungsfragen. Besonder«! erwähnenswert sind die Arbeiten Prof, Dr. S c h n e u r s o .Heber; die Phantasie, des Kindes“, Dr. T h o n „Ueber die Wege der Erziehung und ihre Aufgaben“ und verschiedenes andere. Eine reichhaltige Revue über Erscheinungen jm jüdischen Schulwesen und Über die Tarbuth-Organisation liefert dem Leser ein anschauliches Bild vom gegen-? wärtigen Stand der hebräischen Kulturbewegting. g.-> Literarische Notizen.; Jens Peter Jacobsen in hebräischer Sprache. Der Jüdische Verlag Stybel hat soeben in Tel-Awlw ein Zwei&- unternehmen eröffnet, das sich der Herausgabe von Werkeür der Weltliteratur widmet. Unter den ersten Büchern be*t findet sich eine Gesamtausgabe von jens Peter Jacobsen. Die von Jakob F i c h m a n n übertragenen Bände I und II enthalten neben einer ausführlichen bW graphischen Einleitung die Novellen, Gedichte, Briefe und den historischen Roman „Frau Marie Grubbe“. Der bereM erschienene dritte Band bringt „Niels Lyhne“ in der Uebsti> Setzung von 8. G i n s b u r g. Das Buch ist mit besonderer. Sorgfalt ausgestattet und würde auf dem europäisch## Kunstmarkt mit Ehren bestehen. Dabei ist der Preis LÜ gering, daß ein großer Absatz unter den palästinensische# Juden zu erwarten ist. , 7 ' Rasputin und Rußland. Im Prager Verlag „Slovanskg Nakladatelstvi“ erschien als Neuheit in russischer Sprache ein Buch, betitelt „Rasputin und Rußland“, verfaßt von Boris A l m a s o f f. Es ist das erste, mit historischer Treue geschriebene Bueh über die bekannte Rasputin-Epoche, welche der Auftakt zur Revolution in Rußland war. Almasoff, der mit Rasputin nahe Beziehungen hatte, entwirft eine ausführliche Charakteristik des „Russischen Ueflermenschen“, wie Rasputin in Europa genannt wurde, Das interessante Hzch wird jetzt ins Deutsche, Tschechische, Rumänische, Italienische und Englische übersetzt, Ein neuer Band von Ben Jehudas Wörterbuch, Demnächst soll,.wie gemeldet wird, der fünfte-Band des großem «beb-r ä i sc h e w. fW ,ö r t esr b u c h s vom Ben Jehjui.&a orsdheimeti. Disee? Werk soll dlas umfassendste, sprachliche Monument des klassischen und moderneu Hebräisch bilden, welches jedes . ■Wort in leichtem. Hebräisiefc, außerdem englisch, französisch -und deutsch HchMtumd überdies jiM» reiche Bcisspiele umd Zitate aus der hebräischen Lite» . ratutr gibt. Dank-dem System Ben Jehudas kann ‘ man bei jedem: einzelnen Worte die Periode -fest«; Stellen, in wekffreir es zitim drislüen -Mail ensdneirrt/; und auf diese Weise ein Bild vom Wachstum des! nachhiblischen , Hebräisch gewinnen. Von dem großen Werk sfMsn in-bch fünf Bfede außer der' historischen. Abhandlung über die hebräische Sprache äiufs, weflehe «di^^fi'milciibum'g bld'ein sto^l. Dean Lc#v doner Komitee, welches die Heribeischatffutn«g der , bedeutenden« Driudkisipesem aiuf isdidb genionumen hiatz, : feh/LH gegenwärtig- -diia Mittel, um die Herstellung de® sechsten Bandes zu 'besorgen. Für die übrigen vier Bände sind ungefähr is.qqq Pfund Sterling erforderlich,? -; Fr e I e \ it di sehe V o 1U s b ü hn e Gastspiel lra LustsplelHieafer HC UTE* Oer Singer fin sein Trauer oSÄÄ Neu ifl S?ene ßesetst: , ■wm.r.ba«,: Ziseit in zispreit “Wä PST Das, Theater Ist geheizt! “330} 4280 Bühne tmd Kirnst Berliner Theater. Von Dr. Konrad Msril. . Mkt eaniem stillen, reimemi AlUiMiüng IbssMiießt; düs jüdhtcjhe .KÜTHleuiih^er MfclMcMc; hptelzeit. In EhfChbeims. aiGtrürue Feifcteir« -HrW- Shma; E.n-semlbldkiunst . noch eimm'aJ in vc^lliör Stäffkie. hej>; vor, wirkt'.umso JeMphigKcIber,.. als La Berlin sonr.it ‘weit und breit keiiin Enisemlble «mtelhir m Sfetnig. etwa •; des BiLihmsdhcn Mvs'Ätens «u emblidketn «st. Am jene Litcrattuneipoche. fMtm . süLi amidli aie KBM«r erdinin-ert." wmn m & T^n'Qrdiniuihg Jla Ge Sdhienrata der Stieipioohe versuchten-.. Man s:- «ijiaUJuaia^; «lismus. / (Mit Xlnteffton;: V'orjäbmfc.) Vengüß ' aber «dja/bei, daß’Tdijoae Schans^pdiel-er iforea' Sti/1 nicht; \v*i-e einst vean DxarnM hiLir emiaflw/gen, dtzjK, dem «adtenReusssWLMMN Wegweiser Mgsmd, d>M» Aibsw; flttg mis Leben, wie e-s ist imd« 'hLchbt, unteraiallim, sondvW daß hisr-Äss Volfk »larnvensießiÖHs auf «dtor BiNmc; etand. ' Auf e-iiniför Büibnc -.MmLcLiisw, die' sdluori räiua;?» j IM keine prstzSM gwfeöta DüirgMm \ geHteWen aufkomirnisn' M,- wö ' cher SidhiaiuispiSeileT;; S$m Md'He.lülbhlaißi/ig vor sM mh'. Und Gtz'smh [ irv iuFfsr. Vcnp-Iianamnig' In .(Ms «aolaargndie RiUMWl'- : .-Hss ~ Otoftat«jdllllihi@aifcet«& «di'4 'tz-tz- :. sch'lo&spphcit eines AMschmttos @?uis dem VA?* te-biem lhcMhnfH, r Dies . ist fte Z-eglü-Ms^cktz?in' den Mlek.M-; ajbSend-en dm' MIMtzN KüoHte, dl?tz «Mdh dltzM n?ühr 'Mig lau-sdhcnden' Westler■ offen,bar wird: diaß Uer «MM 4m Zw&tg lifiihwfmiaden MMor- Sipaadiiß, MÄpt'KWiM VtzwogMg, tzingtzMlIiHßir die Bühne vM Lsbon 'tzkMüiW?, ‘'m$m; Hemiriutngeai qMr «MwioikiM, vfttikiüpft «und- -löst ml «dem srihoyW' ßeföM, m chtzk.-HeNoit* »u steSn. Heianntlidh djie" Rodle., diic Ktoidirti-g, Sbi^be "pind Nm» Hof, GMtzn -Mid FM, Warn andh in Lndcnsn Zolan-gW ohne ttefene Beidtefütiumg, : Hhiscfhlbeiim? £>ba;|»dyMte zu ■ sgHtihw.' ZMWMlMtz von VM^sitts Md -lieben Gen b'sztztzni KshimM- : geben. Detr^- -jiiinjge S-dhirifltgeiliehnto, um den - -zwischen zwei-' toMsthMtzzowchen- FaipMIieiW cir? ' eifeWÜMige-r ‘Züwiist MchffSMtz, ist M seinter. IMhch i komischen AchüchitenihM als TyiW lN'IGihZ Wsucs ■ anf dem Tlieatcc. Aibü<f W'Htz |@b@n/s)vol!l ist Äs, . was sich um «diascs Zentnu'm gnuipipi-eutb, g^dhen j; Das koUcette Dtetewe/ffbefn das H-amstöchitieipohieüis, 'dem de? RrwMts Mm LnhieiimEälA, cjia-ä (TphWlbS'pe Getättdtz! des rwÄtM. dWklschiM - I.iehesipsars^ und düs mani-cMdh' entsci!iiMhlS>rü ' R e:i2härkLit/d>e!r-Alten im. KMWf «um «cheflr-begehrten, \ weisheitstiräcihltigein Sähiwiegen»ohin. Varlküimmeint ist ' W. Wtz de? MÄ MMchrü-chyen w#|, dais, i Hincincipieich dier , Nültiunpoesie. Scv fehl belua:n(de1t, ßaß l>cit^p«iel!iswci>sie dtze öftenem vonreifem Koipn und | geipflücktet?;Ac®felItn Ge -Fede kt n? einer Mt, wy! dem Jhfsl z,ufysM «Me Ftzldie«? »gjchM Mp! MiHea-I . Aber h-bsr DeiM-iclue A-Mst'W'ungßin tzihHlHcn f»t des \ Cesamtelndinudc .Seses lebsh»i'Z>r«n«, 'bjjutv Mien Thcatcratpcndis geblieben«. Watji «voihiiij über Msngt’l M' -Jntz'ßkt-Me» j Fn«-eu.fbic« ges gt wu-pde, tmd seine Bestätigung i d.c jüngsto Aitüffühpim.'?' des »Mus-t« iiti i Lesaing-Tlhieatcr. B-airn-o-wslky hMttz fiedle Rioil'!'te die <icr?H;iba«r bdstie Ba&etauintg ajufe den« lockeren V-erbänden dar 'übrigen Theater,. M. sogair dar FiUim» wellt, gehioi-t. Et' hot sich die Dorsoli aiis Gire-tclhan, ' Theodor Loos ailis Faust, Janhtiings ailis M«e?phtii3st«!>, kdfce Griming aks M'arthc «venschk-McMj. Datzru ^o?vi<s 5. März 192g Mr. 1113 Oorimitih für d'Qfc Bü'hnan«b!W. Es bl'idb dlats Grefödhcnf der Donsidhv. e«ine 'natÄiaiBt -«Ms uind! gnoßo Leiisituing. . Der Rat zc'rfiatterttie. Taiutdhifcem gair i» köstlich ffyaJöhgeM.hm'lpeltern' BrÄm. Bildisr aiuts aJitieiT Bw’gitfoie’aiiieirizeLfrn mf, M emjptod. niäini jumartiräg litohe GEhcit und' LeercV f Aiti «anderen B ühnHt.', Wbt:d!te entfeeiscöfte Knafk der alüaiffiseüiigmaic.henci-eh Avgje. So kn- DtviUsdhen l’haa.tier in dar Gasiüad't Briptlhold V^emöeilis, dien, «a«t^a D-re-sdcn -beMm'. cktz/ »HWA* Eom'äün Rollaibdb: über dLht pyHscW - gchit dünuim., oib -sm Rcvolntioni-'ihclid. ehs'n,M Sbdilä-dlvtarmalstsn, dsri dem VüitiWliand Siegs gtzw«nu,t, au«oh >varm yr sühMAt, mehr .gÄ'ten dsek 'als -der Hchnll'iicih gensMö. Äe Dsm-okipB. 'DIssW BM Zeäfow schrie Md.- wM-srte - m ‘uin-gcflkodiieihan Faribef»,' wenn aiüäh W. .tauhidh KVpfshs KünMsn* «cha-fb .bSwp gang such >p -Mpssm PsmyeSl Zächh' fsr-ttzr. .. . . Gsrjtz -.M Regie,-js>Aui n>oieh' wMge,r, siu>k M MWvLM-tzM- ' stzVst' ■■lat d«ec. .Effdrt einieisn'öbeni St.iidöes' -gyBeAt, üss. ,lf*at: AffMsn ‘nnd IwscfTOni da«- Tage*Sg9ßip!räeh wn Berlin bil-ctoä /Es 'ibatitbeW •sicli »D.i« -wund-erliiclheni: Gesehddhite'n ties-.. -KsipsL^ mekiteins.Kinefekr* wd-' Mut die Thieaifwdiirelk»tor-eirt Maintod/. «nd «peUbfifc «su Verfeinern/ Nicht nur dlas, . siuch.M.'mechä,. vfe«s'Lib>i«MAe EiBriM tumg dsr-BAmv, die es MpögiliWt, «n- LMe mtm TihcaHaraibentdis 4'3 BiHkr - dam atetuinandletn - Anige de« PufbÜ'lkui^s , (V(oa*aiuftVhifeift,-!,g«y ’iatitf diive ÄrMÄumgL^ reichem. H^rml das Th^aitofs z-uirüdk, pach' ecfeV Idee von Swend G'ade, rätosme« sfe/M. Emer Idee» dis, vritz KsyM? >behiAu>pche«n., in d«r.Itondon-sr AWw brr# Ibfircati-yor vielen: dlMbtzaführt wunÄs^ 8k tb«©§teiwt dteirdci.» ,.(dlaiß -Me BMMe gsde'1'.k Ist, iiange-4 fahr wie? dfe diosi Feiö-e oine>s AriklerdadMg'ÄKi.- Diese JlyOs '«iind eÜW>M,.bswsMM «Midi. LöSmrow^SvL' Gslrise-n gsgen den ^«uhohlMMTaiuim hän« - bNv^r^ beziehungsweise versdiweinlklt wendien/ Uelberdiea. sind' m--: n«C‘dh m?vs> Ewigen.; Mbienb Das mögll-cM Mfe Mlfe eLn«S' .gsMfellÄs» BMuMers' einen Lzehep'wHÄu?C'l - wrih-' (blÄK«? a-fcflk errciiGh'teff Küp?ei' da eÄy im Dunkel ämf oklentzr Mum vor sich.gchit «und tUmf der jeweilige' m..-^liWr5t^vMÄs BWlMKMm w SchMErkom HelsuMtW wrird. - •. / Aber - wie es - schon-.- :zus . gehen pflegt, desr-'-tecb«'; püeiiif Foftsdhrrbt’ allein ^^«3111; nicht glücklich, Was MrtH/A«k.- wenn, üch' 'äm-e -^Äoun^e, nachdem jqk», Kreitzlspn ^rötend isemsr.Juha kolgsn sSh. ihn Kaffes triL^snid hn H-ankc cher MugebscheinCn wlsd>srf imjls. Ich! hätte auch gerne länger gewartet oder überhaupt! auf diesen AnbUok verziMst, Spick man, um Mo 1 Möglichkeiten - der Erfindung zu zeigen, gleich!-' zeitig auf zwei- §chchplätz-en. daim 'sin-d die. Schau»- . spieler des einen Zimmers zu hilflosem Schweigetf; vsrdamM, bis.'die von nchensn-ihnen.gtzsMten^/Hvuch' . m, paif iätze iMulMKeh, M'ah weist'auf die De-' ' deutuug' de? Erfindung für Shal?espeare*Auffühiruu» gtzN hin, Leider-hat hfem nM.t gleich damit den An-' fang ■ ggmacht,'.Denn Was an#s dem nouerdlngs rie^ geplagten E? Th* 'A. Hcffmaiin f%- das 'Theater exzerpiert wurde, wiir ebi&n nicht mehr.Sk Gelegenheitau': 43 Bildern, -Djas&* Tempo dos- Dialogs, der, I ohnehm. in- Gefahr'. scüvwebt'Cj Mttzp' die Eä.dey - eines hAs,^Ilsn'den/Mhychsiü'ckeszu .geläingen, : wurde überdies nochbeschwert 4«ruh 'die -mKidra--,, mati&che Mtusik E. von Rezniieeks. Ihre Hauiptfpnk- , tipn, dagegen, kleine J,hnengeräusehß während dch, Verwanidhrngen z«u übeptonen, erfüllte sie mit -Aii-, §t-aud und. Noblesse; ■ wie chr. Üherhaopt an udd für,- sich nichtis Uebles nachzusagen üst. Das Kärntner^ erdh-asitier ist apart «vierwrimdlot!, «dia§ gehlinige, vichi Eezniäek stammende ‘motivische Material (neben! Stüekün von Mozartz und E. Th. A, H,offm«a>nn) kl«ug^ i versponnen. Endes , ist MWde diese Auf-? iührung' ilMinzeichnendfür den vorn wahren Zweck - des TWstralischen . abd-rängenden MHchanistäMcn j Geist M Zeit und der Erfolg des Experiments ihr,.' traurigG Zeichen. /." /- - - -/- . . .;; Für die Erhaltung des jüdischen Sehul- . werkest •/ yitz Theatervoi Stellung Jüdischen Sclmlverems. D 0 n n e r s t a g den Q. d, M. um MS Uhr abends findet die erste diesjährige V e f a n § taltung.des! J ü d i s c h e n ScÜii .l v e r e i n s in der F r c iVn Jüdischen Volk-sbühne statt, deren R e inert r ä g n i s der Erhaltung des jüdischen •Schulwerkes ge w j d m e t! § t. Das Programm dieses Abends, an dem Qssip Dympws erfolgreiches Kinder»» drama gDer Anger firi sein Trnue?^ aiifgeführt wird* hat insbesondere in j ü d .1 8 C h e ö J U g e « d k r e i s e n lebhaftes Interesse hervorgerufen. Man erwartet, daß sämtliche für diese Vorstellung noch verfügbaren Karten — ' der größte Teil ist bereits vergriffen in den nächsten . Tagen Verkauft sein werden; Es ist daher geboten, sich beiden nachstehend bezeichneten ^tollen sehleunigst Mt Karten m versorgen- Sekretariat des. Jüdischen Schul- Vereins, II., Zirkusgaslev 33 (Tel. 45:325), Kartenbureau; Aida, Taborstraße,. Kartenbufeau Schreier, M., Porzellan- , gasse, und an den Th^äterkässen des Lustspieliheaters. Atis den Theatern» Im B U r gth e atze? wird morgen „Die Frau y o m M e e r e* gegeben. Im Oper □ t h e a t q r gelangt morgen #D i 0 Zauber! 1 ö t e“ zur Aufführung. Im Wiener s t-ä d 11 h e a t e r gastiert beopoldlne ■ Konstantin in der Komödie „Till a* von Ffan? Hqrczeg nur noch bis einschließlich Freitag. Samstag gelangt die Posse „Die K i n d s f r a u“ (nach dem Französischen von Alfred Hennequin) von F, Zell, mit Hansl Niese als Gast, zur ersten Aufführung.

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