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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-05 · Heft 1113 (5.3.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1113 (5.3.1922)
Date
1922-03-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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. U13 Wien, Sonntag wnsflEsr HöjoraNmrtriKjr 'ÄTMShE m f Aus Palästina. Ramsajr Macdotiald in Jerusalem. — Die innere Organisation der Judenheit. — Gegen die Einwanderungsbeschränkungen. — Die Arbeiterbank. Wie bereits telegraphisch mitgeteilt, wurde Ramsay Macdonald in Jerusalem' von der allgemeinen Arbeiterorganisation empfangen. Die Vertreter der einzelnen Arbeiterzweige referierten über die landwirtschaftliche Arbeit, über die öffentlichen Arbeiten, über die Bank, die Krankenkasse und die kulturellen Arbeiten. Macdonald, bekanntlich einer der Leiter der englischen Arbeiterpartei, erklärte dem J. C. B. zufolge in seiner Antwort, daß die Arbeiterpartei Englands alle Vorschläge wohlwollend prüfen wird, welche von seiten der jüdischen Arbeiter Palästinas an sie gelangen werden. Das Präsidium des Jüdischen Nationalrates hat über dessen Beschluß an alle Delegierten der Gründungsversammlung (Assefath Haniwcharim) einen Aufruf mit der Aufforderung gerichtet, zu den Sitzungen der Gründungs- Versammlungen zu erscheinen, um am Ausbau des Jischuw mitzuarbeiten. Gerade jetzt, wo unsere Feinde alles unternehmen, um den inneren Aufbau Palästinas zu zerstören, sei es eine nationale Pflicht aller Delegierten, dieser Aufforderung Folge zu leisten. Vor einigen Tagen fand in Jerusalem eine Versammlung derSephardim statt, in der beschlossen wurde, die sephardischen Delegierten zur Teilnahme an der Gründungsversammlung aufzufordern und gegen die Wühlarbeiten, die auf eine Zerstörung der einheitlichen jüdischen Organisation in Erez Israel hinzielen, energisch aufzutreten. Die Arbeiterorganisation Hapoel Hazair verbreitet eine Flugschrift an die Delegierten der Gründungsversammlung, in der gegen die Wühlarbeiten der Orthodoxie schärfster Protest erhoben wird. In einem längerem Aufsatz des Arbeiterführers JosefAronowitsch über die Gründungsversammlung und deren Gegner wird auf die Schädlichkeit der Argumente der orthodoxen Gegner hingewiesen. Für die palästinensische Judenheit gebe es nur einen Weg, den der Vereinigung aller Kräfte für den Ausbau der inneren Organisation. Die kürzlich stattgefundene dritte Sitzung des Rates der Arbeiterorganisation hat folgende Beschlüsse gefaßt: I. Der Rat der Abeiterschaft protestiert mit aller Kraft gegen die neuen Versuche der Regierung, die Einwanderung von Juden nacn Palästina zu beschränken. In der Erkenntnis der elementaren Notwendigkeit einer ununterbrochenen und sich steigernden Einwanderung wendet sich der Rat an die zionistische Organisation und alle nationalen Institutionen und fordert sie zum Kampfe gegen diese Be«, strebüngen der Regierung auf. 2. Der Rat wendet sich an alle Teile des jüdische^ Volkes und besonders an die jüdischen Arbeiter mit der; Forderung, die Möglichkeiten der Arbeit im Lande . und! damit der Einwanderung zu erweitern. Eines den wichtigsten Mittel sieht der Rat in der Sammlung von? Arbeitsgeräten, Maschinen und Rohstoffen aller Art für die Arbeiter in Palästina. S. Der Rat fordert die Zionistische Exekutive auf,; das Budget der Einwanderung zur Organisierung von Arbeit für die Arbeiter zu verwenden. 4. Der Rat trägt dem atisführenden Ausschuß aufj Wege zu finden zur gemeinsamen 0 r g a n i-j sation und gegenseitigen Hilf ft jüdischerundarabischer Arbeiter, die bei Eisenbahn, Post und Telegraph Zusammenarbeiten;1 Als Prinzipien dieser Organisation haben zu gelten: a) Organisierung auf Grund nationaler Sektionen; b) Fortbestand der jüdischen Eisenbahnerorganisation; 5. Der Rat trägt dem ausführenden Ausschuß auf, eine» Gesetzentwurf für Arbeiters'chutz auszua*beiten und bei * der Regierung die notwendigen Schritte zu dessen Annahme zu unternehmen. Die Leitung der vor zwei Monaten In Jerusalem gegründeten Arbeiterbank liegt in den Händen von A. Berlin, Sekretär Ist A. M ti n c i k. Die der jüdischen Kooperative für öffentliche Arbeiten gewährte große Anleihe wird regelmäßig abgezahlt Folgende neue Anleihen wurden bewilligt: 1500 ägyptische Pfund der Kooperative für öffentliche Arbeiten zur Vollendung der Straßenbauten, 1400 ägyptisch» Pfund an vier Kwuzoth zur Errichtung von Molkereien, 600 ägyptische Pfund dem Arbeitsdepartement der Zionistischen Exekutive, 2000 Pfund zur Organisierung der Arbeit an der neuen Straße Rischon-le-Zion, 800 Pfund für den Bau des Regierungsgebäudes in Ramleh, 300 Pfund an die Kwuzah der Bauarbeiter in Rischon - le - Zion, 800 Pfund an die Konsumgenossenschaft Hamaschbir, 700 Pfund für kleiner® Anleihen. Ein Teil dieser Anleihen ist vou der zionistischen1 Leitung garantiert worden. . , „ In Tel-Awiw beginnt mit Anbruch des Frühlings ein® neue Baubewegung. Da die Zahl der Arbeitslosen noch? immer groß ist, hat das Arbeitsbureau der Arbeiterorgani^ sation den Bauunternehmern vorgescblagen, alle Arbeiten durch sie zu vergeben. Das Arbeitsbureau unterhandelt der-? zeit auch wegen Unterbringung jüdischer Arbeiter bei derf Hafenarbeiten. Heute sind im Hafen von Jaffa( etwa 50 Arbeiter mit Abladen usw. beschäftigt, Die Judenfrage und das Warschauer Parlament. Die polnische Regierung hat in den letzten Wochen der gesamten in- und ausländischen Presse durch ihre offiziellen . Pre&severtretungen die Nachricht geben lassen, daß def polnische Ministenrat die Aufhebung der RechtseinsChränkuuigen der Juden in Polen beschlossen habe. Wie bekannt, . bestehen im größten Gebiet von SP ölen, und zwar im ehemaligen Kongreßpo^en, die Rechtseinsehränkwngen ans der Zeit des zaristischen (Regimes noch immer. Die Juden müssen doppelte Kurtaxen zahlen, sie dürfen nicht auf Bauerngütern wohnen, Sie dürfen keinen ländlichen Grund und Boden erwerben, auch wenn sie sich selbst mit Ackerbau beschäftigen. Ebenso besteht eine ganze Reihe von Rechtseinscihränbungea bezüglich der Nichtaufnahme von jüdischen Beamten und des Gebrauches der jüdischen und hebräischen Sprache. Andere Rechtseinschiränkumgen tragen durchwegs den Charakter der beabsichtigten (Verletzung des jüdischen Individuums in |noralischer Hinsicht. In den jetzigen Territorien des polnischen Reiches gibt es außerdem noch Gebiete, in denen die Rechtseimschränkungen des alten Rußdahd voll und ganz aufrechterhalten werden. Seit der Begründung des neuen Polenstaates haben die führenden Politiker des Jüdischen Volkes in Polen einen Kampf um die- Aufhebung dieser Rechtsesnsebränkungen geführt, mit dem (Hinweis darauf, daß in einem modernen Staate, wo die (Juden nicht nur nach ihrer bürgerlich-politischen Gleichberechtigung, sondern auch nach der nationalen Gleichberechtigung streben, die Aufrechterhaltung solcher Rechtscinschränkungen nicht zulässig sei, umsomehr, als ja auch im jetzigen Polen Gebietsteile vorhanden -sind, in denen die Juden in dieser Hinsicht, zumindest auf dem Papier, gleichberechtigte Bürger sind (beispielsweise in Galizien und. Posen). Dieser Kampf schien von Erfolg gekrönt zu sein, als durch die gesamte Presse die Nachricht ging, daß der Ministerrat dem Drucke dieser jüdischen Forderungen nach Aufhebung dieser Rechtseinschränkungen vach-gegeben hat. Nun hören wir das Gegenteil. In einer der letzten Sitzungen des polnischen Parlaments hat der Präsident die Mitteilung gemacht, daß auf der Tagesordnung das Gesetzprojekt des Ministerrates, betreffend die Aufhebung dieser Rechtseinschränikumgen, stehe. Man hätte erwarten können, daß die Sejmparteien endlich der Außenwelt zeigen werden, daß das polnische Parlament die Gleichberechtigung der Juden, von der im Ausland yo viel gesprochen wird ernst nimmt, man hätte glauben Können, daß die Führer der polnischen Parteien, die es nie unteriassen haben, durch ihre Vertreter im, Ausland', auf Meetings und in der Presse die altehr würdige liberale Tradition des polnischen Volkes zu preisen, endlich ihren Worten Taten folgen zu lassen. Man1 hätte erwarten können, daß selbst die Nationaldemiokraten, 'deren nach Amerika entsendeter Führer Dr. Glombinski erst kürzlich der jüdischen Öffentlichkeit in Amerika (versichert hat* daß sich in Polen kein Mensch mehr findet, der gegen die Gleichberechtigung der Juden auffcritt, der Regierung folgen werden. Aber alle Versprechungen scheinen vergessen. Und dieses Vergessen ist berechnetes Spiel der polnischen Parteien. Als die Emissäre der verschiedensten Parteien im Ausland waren, um die -Gunst der führenden Persönlichkeiten in Frankreich, England und, Amerika für Polen zu gewinnen, dachten sie dadurch dlie außenpolitische Lage Polens zu sichern. Heute aber, wo die führenden polnischen Politiker sich der Hoffnung hingeben, daß die außenpolitische Lage Polens bereits geklärt und durch die verschiedensten Verträge,dauernd geregelt ist, halten sie den Moment für geeignet, ihren wahren Gefühlen bezüglich der Juden freien Lauf zu lassen-. Sofort nach der Mitteilung des Präsidenten Tronfczynski meldete sich der Führer der polnischen Nationaldemokiraten Pater Lutoslawiski zum Wort, um im Na-moti seiner Partei die Absetzung dieses Punktes von der Tagesordnung zu beantragen. Dieser 'Antrag erhielt durch die Tatsache, -daß zu Beginn derselben Sitzung der Präsident Tronczynski feierlich den Beschluß des Wilnaer Sejms der Vereinigung-mit Polen verkündete, -besondere Bedeutung. Die Nationaldemokraten glauben scheinbar, daß durch diesen Beschluß allein bereits alle außenpolitischen Schwierigkeiten in der Wilnaer Frage gelöst sind und daß man sich somit um die Stimmung des Auslandes nicht mehr zu bekümmern braucht. 'Charakteristisch ist aber auch die Haltung der polnischen Regierung. Die Regierung, die über den wirklichen Stand der außenpolitischen Lage unterrichtet ist, sollte doch Vorsorge treffen, um solche Extratouren der polnischen Parteien zu verhindern. In der Sitzung Ist die schwache Position der Regierung zum vollen Ausdruck gelängt. Erst vor (kurzem erklärte der Finanzininister M ich alski, daß Polen in Amerika und .England, mangels dos Vertrauens dortiger Finanzkreise zu Dolen, keine Kredite erlangen könne. Dieses Vertrauen wird, jedoch durch die Ablehnung eiiner Konzession zur Gründung der Wiederaufbaubank des American Jont Distribution Committee und durch die regsame Förderung der polnischen Judenboykottvereimgung >Rozwoj« ebensowenig gestärkt .wie durch die Annahme des Antrags Lutoslawski. Man hätte von der Regierung erwarten müssen, daß sie, bevor ein solches Gesetzyiojefct auf die Tagesordnung der Sejmberatungeri gestellt wird, sich die Sicherheit verschafft, daß die Parteien keine Schwierigkeiten, zumindest \ keine so demonstrativen Charakters, bereiten werden.. Es ist nicht anzunehmen, daß die polnische Regierung gemeinsames Spiel mit den Parteien treibt, um sich dann etwa auf die sogenannte Willenskundgebung des gesamten Volkes gegen die Gleichberechtigung der Juden berufen zu können. Ist ja Polen schon durch'den Minor!- täten vertrag von Versailles an die Durchführung der Gleichberechtigung der Juden gebunden, und die Regierung unternimmt sogar alle möglichen Versuche, um die Sympathien der Ju-densohaft in jenen Gebieten, deren Zugehörigkeit zu Polen noch strittig ist, zu gewinnen. In ihrem Interesse liegt cs, zumindest die Führer der großen Parteien auf diesen Zustand aufmerksam zu machen und ihnen klarzulegen, daß sie, wenn auch gegen ihren Willen, von der Juden-hetze absehen müssen. Allerdings ist klar, daß in diesem Falle nur die Parteien diesen schändlichen Vorfall im Parlament verursacht halben. Die antisemitische Verseuchung- Polens hat in den letzten- Monaten einen gewaltigen Umfang erreicht. Die Tatsache allein, daß eine der betsen und vornehmsten Tageszeitungen, welche der Krakauer >Gzas«, trotz seiner" konservativen Richtung, immer gewesen ist, an ihre Spitze alltäglich die marktschreierischen Propagandaannoncen der antisemitischen Wirtschaftsorganisation setzt, beweist klar, wie tief der Antisemitismus in die Volksschichten eingedrungen ist. Der polnischen Regierung und Gesellschaft muß es klar sein, daß Polen nie das Vertrauen des Auslandes genießen wird, insolange zumindest die Forderungen cler jüdischen Bevölkerung auf die strikte Durchführung der Gleichberechtigung nicht eingelöst werden. Es ist kaum anzunehmen, daß Polen die Absicht hegt, ähnlich wie Rumänien vor dem Kriege, Gegenstand fortwährender internationaler Interventionen zu werden, lie Polens Aufmerksamkeit auf die noch immer nicht gelöste Frage der jüdischen .Gleichberechtigung lenken. Die Parteien Wirtschaft war eine der Ursachen der polnischen Teilungen. Dieser Tatsache eingedenk, sollte die -polnische Regierung die Parteien zur Besinnung rufen, auch wen® es sich um den Judenipurrkt* handelt, —r. DieKampagnefflrdemPalästina- Atsfbait. In den Vereinigten Staaten. Die Berliner ■»-Zionis-tische -Korrcstpon den«« schreibt: Die bisherigen Arbeitsergebnisse def zweiten europäischen Keremv-Hajes-s-od-Delegati cm in , den Vereinigten Staaten, müssen jeden Jwleji mit tiefer Gemugtuuu-ng erfüllen. Die unermüdlichen Anstrengungen von Nahtrni So ko low, Professor Otto W arbu rg iinnd Dr. Alexander G o 1 d s ± e i n, Wladimir Jabot in s&.y umid Colonel Pfa11 e rson haben dazu geführt, daß die Judenibeit des ganzen amerikam-ischen Kontinents gegenwärtig unrier dem Zeichen des Keren Hajessod steht. Den genannten Männern ist es in kurzer Zeit gelungen, die guten Absichten der amerikanischen Juden zu mobilisieren, so daß Palästina, wenn die gesamte jüdische Diaspora sich nach dem Beispiel der atnerikantsdhe-n J-udon -richtet, einer glücklichen Zukunft entgegeingehen kann. In allen Städten, die die Delegation erreicht, worden ihr begeisterte Empfänge bereitet; die Behörden beteiligen sich an den Kereu- Hajessod-Meetings, während die gesamte amerikanische Presse neben den Bildern der Delegationomitglieder spaltcnlange Artikel über die Entwicklung des (palästinensischen Aufbaues veröffentlicht. Sokolows Empfang bei Hardi-ng hat; auiohi das Interesse der christlichen Bevölkerung erweckst, und aus vieler* Städten wird uns berichtet, daß hohe amerikanische? Geistliche die Delegation in den Riesen,Versammlung gen unterstützen, um. »der Renaissance des ältesten^ Volkes zudienen«. So wird aus San Antonia Texas mitgeteilt, daß der dortige Bischof J o h n-j son, eine bekannte Autorität auf dem Gebiet der- Kirchengesduchte, sich freiwillig zur Mitarbeit ge-; meldet hat, u-n-d bereits erfolgreich für den Keren? Hajessod eimgebreten. ist. Zwischen zahlreichen? Städten mit großer jüdischer Bevölkerung wird geradezu ein Konkurrenzkampf um die höchsten! Keren-Hajessod-Erfolge auisgetragep. Die letzten Meldungen besagen, daß der Monat Jänner in dea? Keren-Hajessod-Arbeit in dein Vereinigten Staaten? einen Rekord dairstell-t, da insgesamt 302.000 Doll aal in barem eingegamgen sind. Die gewaltige Arbeit®* leistung dar Delegation geht allein daraus hervor^ daß dise Summe das Achtfache des im Oktober 192*? eingelaufenen Betrages ausmacht. Von welcher Ztf^ versieht die Mitglieder der Delegation getragen sind** beweist die Tatsache, daß die Leitung des aimerikamK sehen- Keren. Hajessod dem Londoner Direkt orkmii erklärt hat, sie könne auf Grund der gegenwärtigen* Kampagne wöchentlich 10.000 P f u n chS t e H ling mach Palästina schicken. Tatsächlich solche UeberWeisungen schon wiederholt» olgp und es ist bei der ernsten Arbeitsweise ..der in? Amerika wirkendem Männer smzunehmen, daß dies® glücklichen Umstände an dauern werden. In diesen! Tagen wird ki New York fieberhaft an dem Vor-?, bereitum-gen für die örtliche Kampagne gearbeitet^ die am: 15. März beginnen soll. Die zwei Millionen Juden der Stadt fühlen sich verpflichtet, dor ganzen! jüdischen Welt du-rob Aufbringung <von drei Mik Honen Dollar ein Beispiel zu gehen. Die Verwirk-’ lichimg dieses Vorhabens bedarf allerdings einer! gründlichen Organisation,. Bei dieser Gelegenheit) wollen wir mitteilen, daß der bekannte Zio-n ist' Mir. Peter Schweitzer zum Vorsitzenden des' smerikanis-chen Keren Hajessod gewählt worden ist. Schweitzer war immer einer der eifrigsten -Förderer der ptraktichem Palästina-Arbeit, der a™ch diesmal einen großen Betrag — 300.000 Dollar'\ —r fänden Keren Hajessod gezeichnet hat. Zusammenfassc-md läßt sich sagen, daß die Lage in aen Vereinigten Staaten günstig ist, und daß der weltumfassende Keren Hajessod sich immer mehr ztuk Hauiptinstinument des Aufbauwerks entwickelt* Wenn nun auch die Juden Europas dem Rufe des Keren Hajessod .ihrer Leistungsfähigkeit gemäß’ folgen, wird ein planmäßiger und großzügiger Aufbau Palästinas gesichert sein. Abbau preise n in SS ml «0 K 14.500 SeMenstflfep?® K 3.S29 SlrajpaasötrESmgnfffli K 238 Schiffmam WMmmmsi Wien, iL Tafeorstrafe 48 TeBapSson 47-1-79 Ein gros 1074 En detail

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