Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1110 (2.3.1922)
- Date
- 1922-03-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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SeföTV WTeurTJonnerstag 'WimEJT RMGLI^LITVM * Kostflmball ln der Hofburg. Zugunsten der Mensa academica des Gesamtverbandes Judäa veranstaltet > bas Exekutivkomitee der jüdischen Hochschüler Samstag den 4. d. M. im Festsaal der Neuen Hofburg einen Kostümdali. Für denselben macht sich in allen Gesellschaftskreisen ein sehr reges Interesse bemerkbar. Vormerkungen für die restlichen Vorverkaufskarten werden im Bureau des Ballkomitees, IX., Zimmermannsplatz 8, zwischen 12 und 2 Uhr, in der Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße und am Schalter der „Wiener Morgenzeitung“ 'entgegengenommen. _ Vereine, Vorträge und Versammlungen. W o h 1 f a h r t. Die diesjährige ordentliche Generalr Versammlung der Wohlfahrt, Verein zur Erhaltung israelitischer Wohlfahrtsanstalten Wiens, Wien, Seitenstettengasse 2, findet Montag den 6d. M. um 6 Uhr abends Iiti C a f c C i t y, IX., Porzeijangasse 1, statt. Anschließend an die Generalversammlung Vortrag des Präsidenten Herrn Rabbiner Dr. Max Orünwaltl „Aus der Geschichte einiger jüdischer Wphlfahrtsanstalten Wiens“. Der Verein Jiscbuw Er e «Israel (Misr&chj) dankt berzlichsf seinem AU6schußmitgJ(ed Herrn Bariteh Löw für die von ihm zur Ausspelsüng von. Chaluzim gespendeten K 50.000. —Jugendverein Ahawalh ZI o n, II., Kleine Zufahrtsstraße 100. Heute, 7 Uhr abends. Trauerfeier Schönfeld (Vogelfänger). -—Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute, 8 Uhr abends, Zusammenkunft im Cafe Gartenbau, Souterrain* lokal. Diskussionsabend, Vortragsthema Vorbehalten. Uäate willkommen. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht, ~ Neue Esperatokurse für Lehrer lind Lehrerinnen veranstaltet der Lehrerverein Esperanto. Anmeldungen bei Professor Otto Simon, Wien, XIX,, Billrothstraße 31. - Hebräischer StudentenverbapdTarbuth. Cafe Klinik, IX.» Lazarettgasse. Heute, ,7 Uhr, Diskussion Über die Auf- -gaben der hebräischen Studentenschaft. Gäste willkommen. — ZionlstlscheSektionWieden- Margareten. Heute, */49 Uhr abends, Cafe Margareten, V., Wiednef Hauptsraße 87, Präsidial- und Komiteesitzung. Tagesordnung: Die Purimfeiern am 18. März, " Vereinigte hebräischeSchulen. Der in der Vorwoche angekündigte hebräische Kurs für Anfänger (Jugendliche und Kinder von U bis 15 Jahren) wird Monteg den 6. d. M. eröffnet. Alle, die an diesem Kurs teilzunehmen wünschen, werden hieuiit ersucht, «Ich Montag den 6. d. M. um */,5 Uhr nachmittags Im Lshrsaal U der hebräischen Schule, XX., O t Jim a r g a s s f 40, ein-* zufinden, damit der Unterricht infolge verspäteter Eintritte der Teilnehmer keine Störungen erleide, LeopoldstädterVolksh. eim (II., Zirkus-» gasse 48). 7 bis 8 Uhr Privatdozent Dr, Kornfeld: Geschichte der Philosophie, Dr. Ebermann; Volkswirtschaftslehre,'Privatdozent ur. Glück: Bildende Kunst, Df. Aüsplte: Englisch für Anfänger mit Vorketmtnlssen, 7 bis 9 Uhr Akademischer Maler Gärtner: Zelchenfturs, Professor Schwarz: Trigonometrie, Dr. Schück: Englisch III, 8 bis 9 Ufir Privatdozent Dr. Kornfeld: Philosophische Lektüre, Privatdozent Dr, Glück: Einführung ItT die Kunstbetrachtung, 8 bis 9 Uhr. Professor, Dr. Maler: Raimund, Nestroy, Anzengruber, Englisch I und!i. Der MitgUedsbeltrag (240 Kronen jährlich) berechtigt zum unentgeltlichen Be* such aller Kurse in beiden Volkaheimen. - Vorträge Im Techtiiscböri MtiBCUin, Unter dem Leitgedanken: der „Aufstieg der Technik“ beginnt nächsten Sonntag den 5. d. M. um 10 Uhr vormittag? im Großen Saale des Technischen Museums eine Vortragsreihe, die den Zweck verfolgt, die Entwicklungsgeschichte der Technik sowie der einzelnen Industrie- und u.ewerbezweigö in gemeinverständlicher Form den Museumsbesuchern vor Augen zu führen. Hervorragende Gelehrte und Industrielle von Rang werden am Vortragstisch erscheinen, Eingeleitet wird der Zyklus am Sonntag von iMuseumsdlrektor Hofrat Ingenieur L. Ehrhard mit dem Lichtbildervortrage „DerWeg des Geistes ln der Technik“. Die Teilnahme an der Vortragsrede ist für Museumsbesucher frei. Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal) Indien. —- V*6 Uhr (Kleiner Saal) Pr« Ferdinand B o r u i s: Deutsche Sittenbilder aus dem 17. und 18. (ahrhundert, Ul. — Uhr (Kurssaal) Dr. Paul Frösche i; Unser Wissen vom Lebendigen, V. — *LS Uhr (Klubsaal) Dr. Josef D a s a* tial-Rinaldini: Elemente der Musikästhetik, 11. *!<ß Uhr (Großfer Saal) Shackletons Südpolexpedition — Va8 Uhr (Kleiner Saal) Hochschulassistent Dr. Rudolf S c h m i d: Physik und Medizin. — ‘/sB Uhr (Kurssaal) Hochschulprofessor Dr, Alfred Rechner; Grundlagen der Mechanik, I. — */,8 Uhr (Klubsaal) Dichter der Neuzeit. Direktor Karl Jäger: Emil Ertl, Kommunales. Die Versorgung Wiens mit Brennmaterial. bisher die Kohlenversorgung Wiens zum größten Teil in Händen* hatte, hat mit dem gestrigen Tage aufgehörL die offizielle Versorgerin Wiens mit'Kohlen zu sein» Erhöhung der Rauchfangkehrergebühren. Am I. Jänner 1922 wurde, wie erinnerlich, der Wiener Räuchfangkehrertarif erhöht, und zwar mit Rücksicht auf die fortgesetzte Geldentwertung, die notwendig gewordenen Lohnerhöhungen und Steigerung der sonstigen Regien, auf das Dreifache. Die Genossenschaft der Rauchfangkehrer hatte eine V e r y i e f f a chung des bisher geltenden Tarifs verlangt, was der Magistrat a b 1 e h n t e. Die Genossenschaft legte Rekurs ein und das pundesmtnlsterlum für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten b ew i 11 i g t e den von der Genossenschaft verlangten Tarif in vollem Umfang, sodaß der Tarif Jetzt das Zwanzigfache desGrurtdtarlfs beträgt. Die neuerliche Belastung, welche der Bevölkerung hiedurch auferiegt wird, ist mit runa 140 Millionen Kronen zu beziffern. Die Tarif-, , Erhöhung tritt rückwirkend ab 1, Februar 1923 in Kra f t 1 . •»*+ Ernährung. Der Marktbericht Reiches Fleischangebot — geringer Absatz. Die Zufuhren von Fleisch sind anhaltend günstig. Gestern sind in der Großmafkthalle neun Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen ans Ungarn, Jugoslawien und vom Lagerhaus angekommen, doch Ist infolge der hohen Preise trotz des lebhafteren Verkehrs der Absatz ins Stocken geraten, da die Fleischhauer in den Bezirken eine zuwartende Haltung einnehmen Und infolge des eingetretenen wärmeren Wetters keine größeren Vorräte einlagern wollen. Die vielfach beobachtete Preisüberschreitung der Fleischhauer in den Bezirken, Welche die Preisrückgänge im Großhandel nicht berücksichtigen und höhere als die zulässigen Preise fordern, hat zu vielen Anzeigen beim Kriegswucheramt geführt, das nunmehr der Preisbildung in den 'Bezirksgeschäften erhöhte Aufmerksamkeit zuwenuet. Infolge des Welt über den Bedarf reichenden Fleischangebotes ermäßigten sich gestern im Großhandel mindere und mittlere Sorten von Rindfleisch um K 100, Schweinefleisch um gleichfalls K 100 und Schafe und Kitze um denselben Betrag per Kilogramm. Dagegen haben besonders feine Sorten von englischem Braten und Kälber im Großhandel um K 50 per Kilogramm im preise angezogen, Im Kleinverkauf wurden die Preise des Rindfleisches in der Großmarkthalle um K 100 per Kilogramm herunter- Sesetzt, alle übrigen Gattungen blieben noch unverändert, och ist auch hier bei anhaltend. warmem Wetter mit Preisrückgängen zu rechnen. Auf den GrütiwarCnmärkten herrscht trotz der besseren Zufuhren ganz belangloser Verkehr. Aus Niederösterreich und Öberösterreich waren gestern dem Naschmarkt Kartoffeln zugeführt, die sich im Großhandel auf 180 bis K 212 per Kilogramm stelltet!, sie fänden jedoch zu diesem'Preise wenig Beachtung,; Im allgemeinen blieben die Preise für Gemüse unverändert, doch macht sich infolge der geringen Nachfrage ein Abbröckelungsprozeß der Preise afimählich bemerkbar. Steirische Aepfel, die gestern angekommea waren, notierten im Großhandel auf dem Naschmarkt mit 420 bis K 450 per Kilogramm. Italienische Zitronen, die gestern wieder in größeren Mengen zugeftihrt worden waren, stellten sich Im Detailverkauf auf den Märkten auf 41 bis K 52 per Stück. Freie jüdische VolksbAhne Gastspiel Im Luslsplelfheater Sondervorstellung •/»Sühratnmäs: Ofif FfQlYlClCS Sdr Das T h a i:t e r tat tz ah «tat! -WH 4380 Bühne und Kunst. Hans Pfltznera neue Kantate im Gesellschaftskonzert. „Von deutscher Seele* nennt Hans Pfitzner sein neues Werk, ln dem er Sprüche und Gedichte Josef v. Eichendorffs zu einem Liederspiel vereinigen wollte. Die Arbeit wuchs ihm unter den Händen und ward zur abendfüllenden, einen gewaltigen technischen Apparat — vier Solostimmen, gemilchten Chor, großes Orchester und Orgel — erfordernden „romantischen Kantate*, Die romantische Weltanschauung Gründung der Wiener Holz- und Kohlenverkaufsgesellschaft. Mit dem gestrigen Tage hat dis staatliche Kohlen- Bewirtschaftung ihr Ende erreicht und die Gemeinde Wien, wird nun in die Lage versetzt, die im November!9t4 ln« Leben gerufene Kohlenahteilung umzugeatalten. Da« tritt dadurch in Erscheinung, daß die Gemeinde Wien gemein« sam mit der GroßeinkaufftgeaeUachaft der Konsum? vereine eine Gesellschaft unter der Firma Wiener Holz- und Kohleqverkaufsgesellschaft m. b, H. errichtet hat. Da« Stammkapital beträgt 60 Millionen Kronen, an denen die Gemeinde Wien mit 40 Millionen und die Qroßelnkaufsgeaellschaft mit 20 Millionen Kronen beteiligt lat Das Unternehmen wird sich mit dem Ein- und Verkauf von Kohle, Koks, Briketts sowie von Holz und anderen forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, ferner mit der Uebernahme und Durchführung von Schlägerungen sowie mit dem Betrieb von Anlagen befassen, die der Herstellung und Weiterver- > arheitung von Holz dienen. Auch ist der Betrieb des Kohlenbergbaues und alle Geschäfte, die mit Holz und Kohle in Verbindung stehen, ins Auge gefaßt. Die Gesellschaft wird von Vier Geschäftsführern geleitet, von denen die Gemeinde drei,, die GroßehlkaufSgesPU* schaft einen vorschlägt. Der Aufsichtsrat besteht aus' sechs Mitgliedern, von denen vier von der Gemeinde vorgeschlagen werden. Von großer Bedeutung ist ein vom gemeinderätiiehen Finanzausschuß festgesetzter Punkt Im Oeseiischaftsvertrag, wonach die von der Gemeinde entsendeten Aufslchtsratsmitglieder verpflichtet werde«, darüber zu wachen, daß die wirtschaftliche Tätigkeit der neuen Gesellschaft In erster Linie Im Interesse der Versorgung der \Viener Bevölkerung mit Holz und Kohle entfaltet wird. Der Stadtsenat genehmigte gestern das, Abkommen mit der Großdnkauis^eseilschaft. Die Länderbank. die ist ss, die Pfitzner mit Eiehendorffs Versen verknüpft Ob wohl diese Romantik in unserer modernen Muaikwelt noch Raum hat! Wie Goethe in seiner Iphigenie das Land der Griechen mit der Seele sucht, so sehnt sich Pfitzner zeitlebens nach der. blauen Blume der Romantik. Sie wandelt sich zur „Rose vom Uebesgarten’V man spürt ihren Duft in seinen Märchenmusiken, sie führt Ihn zurück zu der leidenden Heldengestalt Paleitrlnas und läßt ihn hier „seiner altniederiündtoch modernen Stil finden, Die Sehnsucht nach -der Vergangenheit^/ die an seiner Streitschrift „Futuristengefahr mitschuldig ist, läßt ihn auch auf die Kantatenform aus der Zeit des alten Bach mit ihrer wunderlichen Mischung von Arien, Chören, Chorälen und Instrunientalsätsen zurück« greifen, Dabei ist er genug, moderner Musiker und Beherrscher der Bühne, um innere Zusammenhänge zu schaffen und das Ganze in ständigem Fluß zu erhalten, im Grunde will er wohl als feinsinniger Poet von Freud und leid ersfählen, das die deutsche Seele bewegt, und so die Lyrik Schumanns zeitgemäß umgestalten, Neben wunderbar weichen lyrischen Stimmungen drücken aber die endlosen gequälten Auseinandersetzungen in den Orchesterzwischenspielen, stört eine übergroße Sentimentalität und ernüchtert der pompöse haiielujatiieh© Abschluß, Daß Pfitzner alles Technische souverän beherrscht und sein Werk an interessanten Einzelheiten reich ist, ist wohl selbstverständlich. Mehr zu Tode betrübt als himmelhoch jauchzend, versenkt er sich gerne in grüblerische tiefsinnige Betrachtungen und rekapituliert dabei die stilistischen Ergebnisse seines Pgiestrina: Welche ergreifende Tiefe spricht aus der zeitlosen Einleitung des zweiten Teiles, aus dieser Vergänglichkeit alles Irdischen! Auch manche humoristische Wendung gelingt, umso schwerer 1923 Wr.litOj wird ihm die echte, leicht beschwingte Heiterkeit, die doch gerade zum deutschen Liede gehört ln ungleichwertiger Massigkeit, mit deutscher; Gründlichkeit, die noch die feinsten Ornamente in massivem Material formt, ragt dieses Bollwerk .eines deutschen unzeitgemäßen Idealismus empör, äls Zeuge für die lautere Ehrlichkeit von PfitznersWollön wie auch Äs Gradmesser seiner musikalischen Potenz: Ohne zü klügeln, spendet Pfitzner aus vollem Herzen und doch fühlt man nicht den göttlichen Funken, der Überspringt, vormißt man das Wachstum und die Erneuerung ln dem Schaffen dieses reifen Meisters, der schön als 22!ähriger Jüngling seinen „Armen" Heinrich“ schuf und sich damit in die Reihe der großen Meister einreihte, an deren Maß er auch heute gemessen werden muß: Man mag gegen Regers Barocke, gegen Debiissys Wesenlosigkeit, gegen Schönbergs Kakophonie und Strauß* Banalität noch so viel lästern, man spürt bei jedem von ihnen einen Hauch des Genies. Mit Welcher Kraft hat doch der junge Schönberg in den „Gurreliedern* die heterogensten Elemente bezwungen! Bei Pfitzner fühlt man immer wieder die Unausgeglichenheit zwischen Wollen und Können. Schönstes und Minderwertiges grenzen aneinander, es fehlt der starke, ursprüngliche Einfall und. die starke bildnerische Hand. Bei der Aufführung hafte der Komponist efnett wertvollen Bundesgenossen in Frau K1 u r i n a, die mit der Leichtigkeit eines Singvogels' ihren glockenhellen Sopran hÖHenwärts steigen ließ. Die übrigen Soll waren bei Frau Rutschka und den Herren G-a 11 o 8 und Mayr in guten Händen. Auch der Chor des S 1 n g v e r e l n $ und das Orchester mußten vorbildlich musizieren, denn F u r t w ä n g 1 e r schwang mit rücksichtsloser Gewalt den magischen Dirigentenstab. . Nach der Aufführung gerieten die Meinungen aneinander und ein Witzbold meinte: „Die Musik kann nur ein GoJ verstehen.* Mag sein, daß die Ironie dieser Worte Ernst und tiefere Bedeutung birgt, vielleicht mangelt mir die engere Einfühlung in Pfitzners Geisteswelt. Hb. Oesterrelchlscher Kilnstlerbund. Die Ausstellung, weldKe die V^reiniguing einigen Taigen in. den Räumen des Hagenfoumdeg ■eröfkniet »halt, ibemühlfe fiiiicih, iNliivaaiu iziu Ibielhlstuipteire,- •wenngleich Gleichgültiges und üSfeb emsächl idreä nicht fehlt. Die Laiftdi&ohaft ist ziemlich arusgielbig vertreten• (hier ist namenibHch E1 * n er au ti ©turnen, dessen Aquarelle in gutem, altem Still sieh 4ut'chi feine AbÄumg urnd malerische Qualitäten atiszeiöhmen. Auch Karl Weiß' fallet* durch ihre lyrische Tönung amgeuehm auf, und Girardis Alpemvedüten. bestehen m Ehir^ni. M sind! zeigt sidh al« toef flieh er Graphiker, auch selnn $tik* leben in O.el sind von »tarier LnHtvdlgkeit. Zvt nemwn wäre tnodh M ay, Po gl im-d H a.tr«ch, die manche» Ansprechende beigestcueirt hfliben1. Recht gut tut die Plastik vertiretcn. Ein paar awisgezeiehuete 2 e 1 e t «vy », diiie dhiaimlktehiistiiäiciheni PcTtjrärtlhttaüeu' Ambrosis sowie Klelnplastiken VW, W agn e r, Schäfer. Kirsch, Schot« iM Ku8c durchaus Arbeiten von Niveau. Zm besoflidorös Imterieuir ist Antoh Hla v a ä e k MUtzchuMt worden; die auigeftelRcu Bilder geö^reu nkiit m jskwn, die Eltvaeeks Bedeurtung beg’rilfldet' haben', <H« feirw getönten Zeichnungen, in dsnon mit .sparsamsten Mibtek die Domiauilandsehaftstimmtmg eingtfangmt ist, sind echter, gauzer Hiavaöök* ’ a. d^ Aus den Theatern, Im Burgthaattr geht morgen „Wenn der j i».n g e W e i n b I ü h t* in Szene. L . Jm Operntheater gelangt heute „Sieg* frled*, mit den Damen Weldt, Baüar-PlleekS, SelTöne und den Herren Hofer, Manowarda, Wiedemann» Dr, Faul Kehn als Gast und Marken, zur Aufführung, Dirigent Herr Schalk. Anfang Vtö Uhr. « Morgen wird zu besonderen Preisen „D e f R o s e n k a v a H e rM gegeben. Dirigent Herr Klemens Kraus vom Stadttheater Graz als Gast Anfang r/,7 Uhr. ln der V 0 1 k s 0 p e r geht heute „D f e B 6 h ß m 6^ mit Fräulein Ada Pellakowa vou der Großen Oper in St, Petersburg als Mini!, In Szene, Die weiteren Partien sind mit Frau Gerö und den Herren Ritternheim, Tauber, Brand, Laser, Eckner, Dr, Kroegler. Schmied und Rainer besetst, Dirigent Herr de Sfermleh, Beginn keß Uhr. ln den K a m m e r s p.l § I e n des Deutschen Volks* theaters wurde die Wiederaufführung der neueinstudierten und lieuinszenierten Szenenreihe „Reigen* von Artur Schnitzler für Dienstag den 7, d. M. angesetzt Leopoldine Konstantin hat ihr Gastspiel am Wieners tadttheat er bis 10, d. M. verlängert. In der Freien j ü d i« e h e n Volksbühne tritt Herr P. Baratow (Ben Zwj) nach «einer Rückkehr vom Urlaub, heute in Gardine „D e r P r e m d e“ wieder auf. Anton Amon, Mitglied des Deutschen Volkstheaters, begeht am 32. d, M, seinen öo. Geburtstag, Die Direktion Imf dem Künstler, der' dem Ensemble «eit Bestand des Hauses angehört, eine Vorfeier dieses Jubiläums bewilligt die am 30. d. M» stattfindet. Herr Amon spielt aus diesem Anlaß den - Steinklopferhans in Anzengrubers Bauernkomödle „D i e K r e u « 018 c h r p 1 b e r«. Die Pläne Lotte Lehmanns, Lotte Lehmann, die infolge Ihrer schweren Erkrankung ihr für Mär? geplantes Gastspiel als Elisabeth im Teatro Costanzi in Hm absagen mußte, begibt sich nächste Woche?u ihrer Ir« holung nach Deutschland, Ende April «chlfft eich die KtlnstTerln nach Südamerika ein, um eins fünfmonatliche Operotourne zu absolvieren, in deren Verlaufe sie außer einigen Wagner-Partien in deutscher Sprache auch die „Butterfly** und „Schwester Angelika“ in italienischer Sprache Singen Wird. Das nächste Jahr wird die geschätzte Künstlerin trotz zahlreicher verlockender Auslandsanträge größten teile wieder In Wien verbringen. Mischer Liederabend Mirra Sokolskak am Id. d. AL um 7 Uhr im Mittleren Konsertimu&sal. Mitwmcend: Doktor Fritz Löiuier»Bedft und Professor Lafitte. Karton: „Morgeuzeitiuig“, Löwlt, Konzerthaus, Knrtenbureau Aida,