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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-02 · Heft 1110 (2.3.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1110 (2.3.1922)
Date
1922-03-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Wien, Donnerstag WIENER MÖRGENZElTtma 2. März 1922 Nr. 11 IG Seite 3 Information Ober die Beratungen des Ministerpäsidenten Dr. Benesch in Paris und London sowie über die Beratungen zwischen Jugoslawien und Rumänien in Bukarest Gleichzeitig wird es sich um die Festsetzung des Programms der Genueser Konferenz und um die, Vorbereitungen der Expertenkonferenz der kleinen Entente in Belgrad handeln. Ministerpräsident Dr. Benesch wfrd heute abends nach Preßburg abreisen. Die Frtihjahrstagung des Abgeordnetenhauses. Prag, 1. März. Wie die „Narodni Lisfy“ melden, wird Äas Abgeordnetenhaus am 28. d. M. zu einer zehntägigen Tagung zusammentreten. Mit Rücksicht auf die am 10. April beginnende Konferenz von Genua wird das Abgeordnetenhaus vorher vertagt werden, da Ministerpräsident Doktor Benesch in Genua weilen wird. Das Abgeordnetenhaus wird erst anfangs Mai wieder zusammentreten. Die Schwierigkeiten der Bodenreform. Prag, 1. März. " „Lidove Noviny“ zufolge lehnten die Geldinstitute, die bisher für das Bodenamt -. den Ersatzleistungsdienst versehen haben, die weitere Führung des finanziellen Dienstes für das Bodenamt ab. Das Bodenamt werde daher die Gr o ßgrundbesitze nicht übernehmen können. Es sei klar, daß bei diesem Entschluß auch politische Gründe mitgespielt hätten sowie Zweifel, daß die Bodenreform sacWich und fachtechnisch durchgeführt werde. *_ Polen. Die Sozialdemokratie und die ostgalizische Frage. Lemberg, 28. Februar. (Tel. der ^Wiener Morgenzeitungc.) Gestern und heute fand hier eine Kreiskonferenz der sozialdemokratischen Partei, die, sich lediglich mit der Stellungnahme zum Autonomieprojekt für Ostgalizien beschäftigte, statt. Wie bekannt, hat sich die Zentralparteileitung in Warschau für die Erteilung einer territorialen Autonomie ausgesprochen, Weshalb es zu einem Konflikt mit der hiesigen Landesparteileitung gekommen ist. Auf der Konferenz verteidigte Abgeordneter Daszynski den Standpunkt der Zent'ralleitumg. Auf der Tagung traten drei Richtungen hervor. Abgeordneter Mo'raczewskj meinte, daß man Ostgalizien eine möglichst breite Autonomie erteile, jedoch früher zu einer Verständigung mit den ukrainischen Parteien gelangen müsse. Abgeordneter Hausner vertrat den Standpunkt, daß man in Ostgalizien lediglich eine nationale Autonomie im iR ahmen der Wojwodschaften erteilen könne. Die meisten Anhänger fand die Richtung des Abgeordneten Dr. Liebermann, der für eine unbedingte Brteilumg einer Territorialautonomie eintrat, jedoch die Meinung äußerte, daß gegenwärtig die Embriinguinig eines solchen Projekts den im Sejm herrschenden Stimmungen zufolge unmöglich sei. \ , Die Tagung beschloß mit Stimmenmehrheit einen Ausgleich zwischen dem Standpunkt der Zentralparteileitung und dem der Lfemberger Leitung herbeizuführen fand im Sejm kein Projekt einzubringen. Intressant ist, daß während der gaimzen Tagung nur von zwei Völker , in Ostgalizien, den Polen und Ukrainern, gesprochen wurde; von den Forderungen der Juden hingegen wurde keine Erwähnung getan, aibzwar die Führer der polnischen Sozialdemokraten in Ostgalizien ihre Wahl zumeist jüdischen. Wählern zu verdanken haben. Die Opposition der Nationaldemokraten. Warschau, 28. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Seit einigen Tagen führt die nationaldemokratische Presse eine heftige Kampagne gegen das Ministerium P 0 n i k 0 w s k i, insbesondere aber gegen dessen Innenminister Downarowicz. Demzufolge hat Ministerpräsident .Ponikowski mit den Führern der Sejmklubs Besprechungen abgehalten und in deren Verlauf erklärt, daß sein Kabinett — falls es die Sejmmehrheit wünsche — geneigt sei, in der Gänze zu demissionieren, statt eine teilweise Kabinettsrekonstruktion durchzuführen. Aus den Erklärungen der Vertreter des Nationalen Volksverbandes und der Sozialdemokraten ist zu ersehen, daß sieUden Sturz des Kabinetts nicht wünschen. Abgeordneter G1 ab i n s k i erklärte im Namen der Nationaldemokraten, daß seine Partei in die Opposition, die in einer scharfen Pressekampagne zum Ausdruck gelangen soll, übergehe. Die Konferenzen mit den Vertretern der übrigen Klubs werden noch fortgesetzt. Ungarn. Die Wahlverordming. Budapest, 1. März. (Tel.-Komp.) Ministerpräsident Graf Bethlen gab heute vor Pressevertretern über die demnächst durch die Regierung auszugebende Wahlverordnung eine kurze Erklärung ab. Er betonte, daß die neue Wahlverordnung sich im großen und ganzen mit den seinerzeit mit der Opposition getroffenen Vereinbarungen decke und sich die Regierung lediglich in der Frage der geheimen oder öffentlichen Wahlen freie Hand Vorbehalten habe. In der Hauptstadt und in den königlichen Freistädten werden die Wahlen geheim, in der Provinz öffentlich abgehalten werden. Bezüglich der Listenwahlen in Budapest laufen noch die Verhandlungen mit den Parteivertretern, so daß über dieses Detail noch keine bindende Erklärung abgegeben werden kann. « - Horthy lockt die Sozialdemokraten. Budapest, 1. März. (Ung. Tel. - Korr. - Bur.) „Magyar Hirlap“ veröffentlicht eine Erklärung des Ministers des Innern Grafen Klebeisberg, worin dieser betont, daß eine Wahlenthaltung der Sozialdemokraten, der Vertreter der Arbeitermassen, nicht erwünscht wäre. Das Parlament habe die Vertreter der Sozialdemokratie notwendig. Man dürfe die Vertreter der Arbeiterschaft dort, wo sämtliche Gesellschaftsklassen ihre Wünsche Vorbringen, nicht vermissen. Die Arbeiter sollten sich jedoch hiemit begnügen und nicht in solchen Provinzbezirken Schwierigkeiten machen, wo sie ohnehin keine Wurzel haben; denn dies könnte zu Erscheinungen führen, wie sie aus den Zeiten der Karolyi-Regierung bekannt seien. Eine Warönng der Arbeiterschaft. Das Organ dler uimgairiisidhieiiT SairinldieimcIkiriatSe »Neipszava« beisohäfitiigt setdh &n leitenden* Stelle m'it dieir Regioru.ngsitiaM'ifc iin dior Walhllrieditefiriage und stellt einleitend fest, dlaß, während dliie Regierung Ihr diem Lande aufzuz wiingendies W ahlgesetz 'klemmt und ihre Wafollivorfoehrungen darnach zu treffen 'vermag, die oppositionellem Gruppon (heute smotrib ni'dhJti einmal wissen, ob d)as WalMigeisiertiz sie mtidhlt »zur 'Pasisivsität zwingen werde. Die Rögierumi; hiabe dliie ftiragiischen Folgern efimier sjoQidhien „ Tafkittiil rasch vergestsein und Laibe nur e.iinieis vier Augen: die VmvirMicibuinig mmid Aufrechtantoallitiuinig der Bels steabumgem dieir ailten ungarischen - Kliaisisenihiem'nstdhiaf Der Anbikel schließt! wie folgt: »Diie Regatemumj möge jia dlie Macht nicht uinrtensidhätizen:, dlie ihre recih)tir,aiulbe«ndieim' Absicht emtgegemisibelhJt, uinldi giaiult •nur miaht, daß diais Auf werfen dler Passilviiltiärtisfirage! von dtes^er Seilte eim Scherz oder ein taktischer Kmlifß se-ii Die Arbaitenschaft halt gamiz etrrvst bssdhUossenv s,ich in dla's ipoliitisichie Leben eiozufügein, juinid an« W'iiediemaiufba-ui dieis Landes teiillizuinehmeur — wennt' sie' im' feem, politischen Rechtem, in ihren wirtisicbafte Midien uind sozialen Ansprüchen und iin der W-iädler-j hteinstelluinig iilnrer memisidhilicbein W finde befriediiglU wird. Alter ebem'so ernst is»t -die Möglliöhlk<edt, dla®; die Arlbeilbeinädkiaft im Failie eines Wahlrechtes, dlaia' ihre (bisher he rian«?gelb i 1 de ten Amistpfü'dhie niiiditdiecikfyj das schlechter ist aills d'as viarhainidleinte Waihlliredhstj' für einige Zeit aiiöclh der alkitivein Politik anittsagt} dlie Ereignisse reifen läßt, fee Kräfte Mttf immeren Ausgestaltung verwendet mmid mild ver-> «dbränfkrtm Armem ziuisiefot, wie dieser geschlloisisien'eu Parilaimiemtbaziinkjel eich im* «unfnuichtlbamM Arfbei4jj windet! Mag sein, daß die Regierung, und alle, die sich, um die Mandate drängen, gerade dieses wolleirj Giuib, aiud» wir können, .tunis mälö dtaem Gedanken! befreiiiiidemi und dürfen die Herren, 'keine ruhige Vordlaiuiuimg erhoff-ein. Sie dürfen. auidhi darauf nicht; rechnen, daß arbeitende Menschen, die durch da*s’. Bluitmeer dies Krieges, diais Ferner «dar Rewoluititanetn^ die Hölle der Leidem du roh gegangen sind, dem' schmachvollen und erniedrigenden Zustand der* Rechtlosigkeit so einfach dulden werden/ Wi-sj wollen tndchit drohen, sondern warnen., warflcuj von Eventualitäten, die schon einmal zun Wahrheit geworden sind umd darauf hin weisen, daß!; die im Grunde der Seelen angehäufte Bitterkeiti keinen befehlendem Herrn atnerkenmt: ein leidjtfes^ tiges Spiel mit dieser Bitterkeit wäre riskant. v Rumänien. Der Wahlkampf. Heute Wahlen in den Senat. Bukarest, 1. März. (Tschecho-siow. Pteßbur.) Heute und morgen finden die - allgemeinen Wahlen in den S e n a t in Altrumänien, in Beßarabien un<j: in der Bukowina statt, während sie in Transsylvanien am 9. und 10. d. M. abgehalten werden. Da diä Wahlordnung in den Senat keine Proportionalvertretung und engere Wahlen kennt, wird sich die genaue1 Stärke der Parteien erst bei den vom 5. b i s 7. d. Mj stattfindenderi Abgeordnetenwahlei^ zeigen. ' Die Wahlkampagne ist ungewöhnlich heftig, insbesondere in Transsylvanien, wo es zu scharfen Zusammenstößen gekommen ist. Den Blättern zufolge wird es im alten Königreich und ini. Beßarabien zu einem Entscheidungskampf zwischen; den Liberalen und der Bauernpartei kommen. Die Liste der demokratischen Parteien des Professors J0rga und Take Jonescus, soll sich, was die i Aussichten betrifft, an dritter Stelle befinden, die dd. ABBAUPREISE Damsnlt&md K1980 Bamenhose K 1980 Dam'enkombination K 4560 iMiilSchiffmann Wien, ll„Taborstraße 48’ Telephon 47-1*79 En gros 1074 En detail Der Chaluz. Von Artur Holitscher. Im Märzheft der > Neuen Rumd- 'Stihau« läßt Artur Hoiits-csher den ersten Teil seiner >Aufzeichnungen aus Palästina« erscheinen, . die bereits im April in Buchform .vorliegen werden. Auf einer Studienreise fand der Verfasser Gelegenheit, die Chaluzim m beobachten, deren Leben er nun beschreibt. Erfüllt von dem Heldentum unserer Pioniere, , gedenkt er ihrer grenzenlosen Hingabe, aber zugleich ihrer Not, die, auch nach seiner Meinung, nur der wachsende Ante i 1 der jüdischen Gesamtheit am Aufbauwerk zu bannen vermag. Der Verlag S. Fischer, Berlin, hat uns den folgenden Auszug freundlichst nur Verfügung gestellt. Die Olppen1 von Jaffa, -riie siiniid ikeiiinie Meba'pter; es ■Siiinid wiirlkliidie KÖ'iipipm, iboislhia'ftie, ziaclkig^e Riffe, die bei 'mtuter See das Lamidieai der, Schiffe arnd ’dta» Atfcsibaoiten der Paisisiagtiiene luimmögllitclb mßicfnletn'. Dann muß d>as Schiff maclh Haifa weibarfalhtren; oft aibe-r g'ellinigt es enst in' Beiiriuit, den Eihwatnderar an. Land ziu1 isetizm. In Hiaiifa fiah ich1 im Haluise idfer- Göiblulzilm einen mieweinigetooffeinen Tnanisipiart jiumger nuimäm- Rdhor umd tiitara.tms'ch'ar Airbeiifcer. Diais giröße ■ Haiuis War ülberfüliltt. Es gewäJhute muir 300 Peusionön Auitiialhnne. Unten imi Ganten., dieir mit Pallmen und Aigiarven gar herrlich aurf dlie, offerne Bmcihit 'bis mach Acioo und dem biliau.en> Libsinon in dieir Feime iblliidkib, waren Zelte errichtet', in dieman weitere bumdiemt Pkütiz fcundien'. Fnuicihitbuairer Regenguß tetbe dien Lodien uiriit:eir diesen Zelten anrigewühlt, Beittteeug, Matratiz^in, alle Hslbisieliglk'eiiten der Bewolhiniei1 duaxshibra-nlkiL Im( _Speiises<aä»b einer elhsmsAig«», KaipeJIlie, siaßen dlie juimgen Menisdhein bei Tisidhi. Der ernste Gang dieir M.alhöizeit ibestiamd aiuis Ghiminv. Idh' ging mit dien Heimen vom EinwamdieTtuingsaimlt an den Tiscftuen vorüber. Welch wiundlenba^er MensclböRischlagl Kräftig, finolu, miuitiig, gesdhiwellt vom Atem des anifgeihemidm Albenteiaens.: Iisnaellamid, der Erfüllung dies Tmaluimiesi seit Kinidhieiit'stiagen Eirw'äirtiuhg dler Aribeit, der M'uiäkeilln und Seele entgegenglühten1. Glühend aiuidh vom 'Fiebersiciliiaiuier, dien 'diais; Klima über den Eiuirotpäer verhängt. r Freiuinde, Genioisisen, ihir mieüines Stommes! 'Niidhit lange, direi, fünf Wochen lang, ©telhit dieir Ghiailiuiz unter der Offchuit dieir iziiomistfedhiein Komnuisiiäoni. Dänin muß er weiter für sich sargen. In Jaffa, Haifa, in Jemusailiem iregiisiüriertt ,zngerch mit dem Eiinvvanideinunigisattnit 'dfie HitadidiutUi (soll wclhfl beißen: Acbdiuttih. Haiaiwodialh. Die Red.), Üooopeiraitivie Vereinigung 'und' Airlb'eitsinaidhiweis d>ei Anbeitenpiairteiein', diiie Anikömuniliiinigc, verteilt sie übers Land an dlie Stellen, in dlie Gewcdbe, die Arbeiter verlangen, in dlie liandwirtisichaißtlHidhcn., städtischen., in dein Sbra.ßeniba»u. ■Der Weg, den detr Qhtailiuiz dluirclbziuimacili'en lilat, blfe er in dlie ersehnte, laindwiirt'sidhatftilliiclhte Stelle vond'riin'gt, ist nriltiüinitier ein langwieriger Schmerzen sweg, und miicbt jeder legt 'ithn heil an Körper oiimd Seele ziurüdk.. Der Beginn is)t ■ zuimeiiist beim Straßenbau, bei dter Entwässerung «und Trocken? egumg von Süniipfen, beim Haiuisbatr, vielem Formien «dler Be<uanbeit, die mit einer Gesaim:tbeizeic)hiniuing »Schwanzairbeit«, »tecihoirniajta ro1>cifia« gieimairiinltwilrd .— aiiis guiten Gründen. Die schwere Arbeit dies SteineWotpfen's. des Miauennis «und Bawens im Sonnenbrand, dies bis an dlie ICmie im Sumpf Stebemimüssenis entepri«dht ni*aht den Wünschen, aber aiurin nicht dien ■.phyisiixiltein , Bed/ingungen der, jiungen Arbeiter und Arbeiterinnen. Es siiinid1 iNotisitiandsairbeitiein — isliie fallen^ ©oweit es( siiich' mm den Sbr.aßenlbaiu ihianidlellt, niidhit dient Sädk-efl! der ziioniiisti'schen' Kommi-isiont zur .Last; dlie eng-| lisiclhe Regierung teilt sii<e aiuis. Man dtoaipdlent wohl diese Not mit der Forrn-eil'.' Alle Arbeiten» im Lande, dlie leitizte, schwerste, sdhiwä-rzesite so gut’ wie die hellste, fre-uidligste, müsse von dOn1 Unseren! geleistet' werden,. Keine dürfe oibgeildhnt wenden^ N«uir so (könne diais Land restlos erobert wendlen*,' Aber es ilsit imme'ihttm dfe bare 'Not, dlie aituf dlen( beißen Stir-aßen die Jungen' * nnid Mädidhien’ üihncirK Hammer führen läßt. (In Tel- Awiw sahuldh einietat Sltiuideitifiein' der Chemie, d'er drei' mJit Samidlsäakien laden« Kamele trieb. Frö'hBli-chi ,pfiff der Ghiafllttzl hninter seinen,' Kamelen drein'; es war weiß s Arbeit.) In mancher dieser Schwauizatbbitergruipipen' verbrachte ioh denkwürdige Strunden. An der Straße Haifa—Jemmai liegt eine, nacR ihrem bulgarischen Führer benannte, im ganzen Land bekannte Gruppe. In-ihr —- eitwa ivaerzig. Junge Männer, drei, vier junge Frauen arbeiten da beisammen — sind viele Nationen Europas, alle..Par-: teden der palästinensischen Arbeiterschaft vertreten^ Die Gruppe zieht seit Jailiren im Lande herum, bautii einmal in Galiläa, dann irgendwo im Süden Straßen! imd Häuser — die Leute scheinen an. dieser Art; Arbeit, an der freien Umgebumdemheit des Umher-- ziebens Gefallen gefunden, zu haben'.., , _ „ So wollten einige, mit denen. icH eingehend sprach, von der sonst so innig begehrten Seßhaftigkeit auf Gr.und und Bod,|n. nichts wissen. Lieber! von Kwisch zu Kwisch! Sie verdienten* an die vier-' zig Piaster täglich, eine große Summe, auch fünf palästinensische Begriffe. Für Nahrung und Unters kunft sowie für somsfcige Sporteln mußten sie aller-: ding» täglich etwa 20 Piaster an die Organisation abführen; aber es ließ sich leben in der Gruppe. Manche hatten bandagierte Hände, andern littest unter der. Malaria, aber —* es war

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