Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1109 (1.3.1922)
- Date
- 1922-03-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite fe Wien, Mittwoch , tENEfc ^ÖRGEKZETTthTd jj.Marir \m Oesterreich. Die Sanierung. Die Forderungen des Völkerbundes, Paris, 28. Februar. (Tel.-Komp.) Der Londoner Korrespondent des „Petit Parteien“ glaubt zu wissen, daß das Finanzkomitee des Völkerbundes von Oesterreich folgende Garantien für die Gewährung einer internationalen Anleihe fordern werde: Einstellung der Assignatenausgabe, Schaffung einer höheren und vollständigen Einkommensteuer, Aufhebung der Zuschüsse zur Herabsetzung des Brot- und Getreidepretees, Sanierung der österreichischen Finanzen lm allgemeinen. (Diese Nachricht ist ziemlich unklar. Die Zuschüsse für die Lebensmittel sind bereits im Abbau und die allgemeine Sanierung der Finanzen wäre ein Verlangen, das weit über die Kräfte Oesterreichs hinausgeht Oesterreich braucht die Kredite, um sich zu sanieren. Könnte es dies aus seinen eigenen Mitteln erreichen, dann wäre die Aktion des Völkerbundes, der sich über ein Jahr Zeit gelassen hat, überflüssig. — Red.) * Im Salon des Präsidenten Dr. Weiskirchner fand gestern eine Besprechung sämtlicher politischen Parteien des Nationalrates statt, in der die Verwendung der Auslandskredite eingehend erörtert wurde. An der Beratung, die bis in die späten Nachtstunden dauerte, nahmen Bundeskanzler Schober und Finanzminister Dr. Gürtler teil. Die Verhandlungen werden Donnerstag fortgesetzt werden. Der Mieterschutz. Heute werden im Parlament die Verhandlungen der Parteien über das Mieterschutzgesetz ihren Fortgang nehmen. Die parlamentarischen Parteien sind geneigt, bezüglich der Mietzinserhöhungen den bisher bestehenden Zustand zu belassen. Von dem in der Regierungsvorlage vorgesehenen Rechte des Hauseigentümers, Wohnungen zugunsten ihm verwandter oder verschwägerter Personen zu beanspruchen, will man gleichfalls absehen, weil man glaubt, daß gerade die „bodenständigen“ Mieter durch diese Bestimmung geschädigt würden. In den letzten Jahren hätten sehr viele Ausländer in Wien Häuser erworben, die nun zugunsten ihrer Verwandten bodenständige Mieter um ihre Wohnungen bringen würden. Strittig sind unter anderem noch die von dei^Sozialdemokraten geforderten Mieterausschüsse. Der Termin des 1. Juli 1914, den die Großdeutschen als Stichtag für die Einschränkung des Mieterschutzes gelten lassen wollen, ist bisher nicht besprochen worden. Frontänderung in der Monarchistenpartei. ' Bisher haben die österreichischen Monarchisten ihre Agitation auf den Antisemitismus gegründet Die Juden wurden als die Ursachen alles Uebels hingestelit Sie wurden als diejenigen bezeichnet, die den Glauben an die Dynastie erschüttert und systematisch auf den Sturz und Zerfall der Monarchie hingearbeitet haben. Nunmehr aber, scheint ein Wandel in der Anschauung vor sich gegangen zu sein. Das monarchistische Organ. „Staatswehr“ hat schon seit einiger Zeit seine aggressive antisemitische Schreibweise geändert und geht jetzt daran, von seinen Anhängern ejne Revision ihres radauantisemitischen Programms zu fordern. In der letzten Nummer bringt die „Staatswehr“ einen Artikel „Zur Judenfrage“ aus der Feder einer „hochstehenden konservativen Persönlichkeit“, in welchem vom Antisemitismus abgemahnt wird. Der Verfasser schreibt: „Den Gefahren, welche den Völ ern drohen, wird man durch den Antisemitismus nicht beikommen. Der Antisemitismus ist eine bloße negative Richtung und mit der bloßen Negation richtet man auf die Dauer nichts aus.“ ln der gleichen Nummer tritt em österreichischer Offizier, Oberst Wilh.lm Richter, gegen die Behauptung auf, daß die Juden sich im Kriege feig benommen hadern Er schildert die Heldentaten jüdischer Kameraden. Den Publikationen ist zu entnehmen, daß der Glaube an den Antisemitismus als legitimistisches Prinzip stark erschüttert scheint Tschecho-Slowakei. Die Agudah-Methode in der Slowakei. Wie wir seinerzeit gemeldet haben, fand vor einiger Zelt eine Tagung der Mandatare der „Vereinigten jüdischen Parteien“ in der Slowakei in Preßburg statt, in einer der gefaßten Resolutionen wird der selbstverständliche Grundsatz betont, daß die Partei, welche auf der Anerkennung der Jüdischen Minderheit basiert, die gerechten Forderungen aller nationalen Minoritäten unterstützen müsse. Der Oberhirt der slowakischen Trennungsorthodoxie, von dessen „politischen* Auffassungen unser Bratislavaer Korrespondent vor einigen Tagen berichtet hat, fühlte sich berufen, in der „Bratislavaer Zeitung am Abend“ seine unmaßgebliche Meinung über diesen Beschluß zu sagen. Herr Weber, der Oberrabbiner von Piestany, benutzt natürlich den Anlaß zu einer Denunziation der jüdischen Politik, was ja weiter nicht verwunderlich ist, da besagter Präsident der orthodoxen Zentralkanzlei von eigenen Gnaden der Agudah nahesteht, zu deren hauptsächlichen Requisiten in allen Landen die Denunziation gehört Herr Weber meint dort: „Ich bin betrübt, daß Männer, die die Führung des ludentums ap sich bringen möchten, so wenig politisches Verständnis besitzen und nicht wissen, was politische Analphabeten wissen müßten, nämlich: daß bei Stellung-, nähme einer Partei oder gar bei Beschlußfassung derselben, doch in erster Reihe mit der größten Vorsicht der Zeitpunkt für eine solche Stellungnahme gewählt werden muß. Was Ist nun ln diesem Palle geschehen? Ela Minoritätenvertreter wirft Im Parlament eine Stinkbombe gegen den Stuhl des Präsidenten, die ßanze Republik hat „Pfui“ gerufen und die erren der „Vereinigten jüdischen Partei“ möchten der judenheit einen Beschluß unter die Nase reiben, der, gelinde gesagt, zu Mißverständnissen Anlaß geben kann, der von den Gegnern der Judenheit als Solidarität mit den Minoritäten gedeutet werden könnte, was die Lage Jener Staatsmänner, die uns Gerechtigkeit widerfahren lassen möchten und deren es ln der Republik Gott sei Dank noch viele gibt, nur zu erschweren geeignet ist. indes brauche die ganze Sache nicht tragisch genommen zu werden, denn die Judenheit in der Slowakei ist tatsächlich nicht geneigt, sich für fremde Interessen zu exponieren — sie wird ausschließlich für die Jüdischen Interessen im Rahmen der Tschechoslowakischen Republik eintreten.“ Also die Politik einer Partei mit ausschließlich jüdischem Programm wird mit scheinheiliger Verdrehung mit dem antisemitischen Stink bombe« werfer ln Zusammenhang gebracht und zum Schluß versichert jene Seiten die dieser Politik stets ein Bein stellt und stets bereit ist, sichtlach allen Seiten anzubiedern, daß die Judenheit in der Slowakei nicht geneigt ist, sich für fremde Interessen zu exponieren, was eben das Programm der Vereinigten jüdischen Parteien bildet 1 Die Methode ist nicht neu) aber man wird der Gesellschaft, die sich überall gleich bleibt, energisch auf die Finger klopfen müssen, Um ihr die Lust an solchem Treiben zu nehmen. Man muß slowakisch-politische Verhältnisse , kennen, um zu ermessen, wie gefährlich es für die }uden wäre, eine magyarische Minoritätenpolitik zu machen — denn darauf läuft’s bei Herrn Weber hinaus — und wird danach auch ein Vorgehen beurteilen können, das darauf hinzielt, die jüdische Loyalität in einem nichtjüdischen Blatte in Zweifel zu ziehen. Benesch referiert Prag, 2Ö. Februar. (Tschecho-slow. Preßbur.) Heute um 11 Uhr vormittags fand in der Burg eine außerordentliche Sitzung des Ministerrats unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Dr. Benesch statt. Dieser erstattete ein ausführliches Referat über seine Verhandlungen im Ausland sowie über politische, wirtschaftliche und finanzielle Fragen, Die Sitzung dauerte bis 7*3 Uhr nachmittags. Französische Offiziere bedrohen einen Senator. Prag, 28. Februar. (Tschecho-slow. Preßbur.) Zu einem Zwischenfall, der sich kürzlich zwischen französischen Offizieren in Göding und dem Senator iLorenc abspielte, wobei die französischen Offiziere den Senator wegen Veröffentlichungen in der Presse mit der Reitpeitsche bedrohten, teilt das Ministerium 1 für nationale Verteidigung mit, daß die betreffenden .französischen Offiziere abberufen und Maßnahmen getroffen wurden, daß sie zur Verantwortung gezogen werden. Verlegung der Konferenz der kleinen Entente. Prag, 28. Februar. (Intel.) „Närodnl Demokracie* veröffentlicht eine Sondermeldung aus Belgrad,' ln der mitgeteilt wird, daß die Zusammenkunft der Ministerpräsidenten der kleinen Entente nicht ln Belgrad, sondern in Preßburg stattfinden werde. Als Beginn der Konferenz wurde der 15. März In Aussicht genommen. Die Beratungen der Sachverständigen sollen voraussichtlich schon am 5. März in Belgrad beginnen. __ Ungarn. Jüdische Einheitspartei. Budapest, 27. Februar. (Bericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Die bereits vor mehreren Wochen angekündigle Gründung einer jüdischen Einheitspartei unter Führung Wilhelm Vazsonyis ist nunmehr vollzogen. Den äußeren Anlaß zu dieser Neugründung boten die bevorstehenden Wahlen in die Repräsentanz der fortschrittlichen (neologen) Kultusgemeinde. Die ln der unter Vorsitz Dr. Samuel G 1 ü c k 8 t a I s abgehaltenen konstituierenden Versammlung verklungenen Reden lassen Jedoch erkennen, daß es sich um eine eminent jüdisch-politische Parteigründung handelt So soll nach dem Programmentwurfe Dr. Ludwig Szabolcsis die neue Organisation alle patriotisch empfindenden Juden Ungarns in Ihren Reihen vereinigen, um auf dieser Grundlage die /Schaffung der gesetzlichen Vertretung des ungarischen Qesamtjudentunis zu erwirken. Auch Dr. V a z s q n y i, der in der Versammlung das Wort ergriff, bezeichnete als das Ziel der jüdischen Einheitspartei die Wiedererwerbung der Rechte der jüdischen Staatsbürger, die Verwirklichung der Rezeption der Juden und djen Zusammenschluß, der ungarischen Juden im Zeichen der brüderlichen Liebe, Da diese Aktion von den expo iertesten Führern der fortschrittlichen Richtung in der ungarischen Judenschaft ausgeht, dürfte die den Initiatoren vorschwebende Einheitspartei und die durch sie zu erreichende gesetzliche Vertretung, des Gesamtjudentums in Ungarn kaum verwirklicht werden, da die Trennungsörthodoxie, die gerade in Ungarn am stärksten ist. ihre gesonderte Stellung kaum aufgeben dürfte, um sich mit den Neologen ln einer Gesamtvertretung zu vereinigen. Die Budapester Advokatenkammer gegen den Numerus clausus. Budapest,. 27. Feforuair. (Tel. der »Witwer Nfopgenzeitong«',) Der hiie-sige Rcdhitsam wailit D'r.ikt:o<r Georg Nagy riebt eie im oigfinem Na/man und imi Namcm von vierzig Koillegon an dtii Prä^id-emiten dor Adivoka-tenkfaiminrer time Ei/mgaibe, im weleihen sie dii<e Eänibemuifuine: eimietr außeroardeaiitilicibeai GeneraIversam tnluog -verismgett, fürwelche sie eime Amraihä Anträge Vorlegern. Umid zwar: Die Geatonajh,einaaimmIuing‘ dor Adtvdkatemdcaimimetr möge dem Gesarnitemiiotetoriurn Vowsclhiläg« umitentbmeüiteTi, imS-imm« welcher drie I nt ern i er um g en> eimi* gestellt, diie Intetmiicmumigulliager aufgelöste, dii« Inivcrmiivrtem sofort aiuf freiem Fuß gesetzte wmd dlie Verbirdlniumigetii betreffend die zwangsweise (pcfeoli Ikihie Meldung etm poliiteitedbem Gründemi, außen Knaift gesetzt ward au. Formier soll dliie Aidtviotkaitejin loammter dlie Fardiewuitiig steilem, daß der Gesetzes* artiilkiel 25 vom Jalhtre 1920, betreffend dien Numtrusclau«us> außer Kraft'gesetzt wende, uimä ebenso die für den KmlegafalVl vorgesehenen Ausnirlhtriisi Verfügungen imwiiiHe-ÄM gemaidhit werden» Der Awisisclhiuß der Adivrtkoit enlkiatmmetr beschloß in seiner letalen Sitzutng, aillle diese Amitiräge aauf dfie Tagesomdniuing der - ondenitliiicfhtem FrühOaihinsgeneriab vemsaimmliung au setzen und zur Voiibamidlliumg gtex langem z/u leisten. Gömbös dementiert. Budapest, 28. Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Der geschäftsführende Vizepräsident der Regierungspartei Julius Gömbös dementiert in der Presse die Beschuldigung, als wäre er bestrebt, dem Erzherzog A I b r e c h t zur Thronbesteigung zu verhelfen. Das Aufrollen der dynastischen Frage sei vom Standpunkt der Interessen des Landes katastrophal und er müsse es auf das schärfste verurteilen. Die Königsfrage sei solange nicht aktuell als sich Ungarns innere und äußere Lage nicht wesentlich gebessert habe. An dem Aufwerfen der dynastischen Frage sei einzig und allein die Propaganda der Putschkarlisten schuld. Die Pogromreden in Budapest. Wir berichteten, kurz über die am Sonntag in* Budsipester Redouteenisaal steatetgefiumdene Masseuvesrsarnmluing der »Erwachendem Umgarn« und tragen! heute den Inhalte der Reden mach, die ein neuerlicher! Beweis für das Doppelspiel der Horthy-Regierungi sind, die, oachdeim sie verschiedene aufreizende Pia* kate ruhig duldete, das blutrünstigste k>cmfiscuerte< aber die Pogromreden, ohmeweiters dul* d e t. Interessant ist, daß die beiden Hampteanfüihreri VI e j* j a s und P r o m a j sich kramikmeldeten, Hejjasi r durch eine aufmuntemde Zuschrift und Pronai, dech wohl in der Versammlung erschien, jedoch erklärte^ daß er vom Krankenlager im die Versammlung kam! und deshalb bat, von ihm keime lange Rede zu verlangen. Die wenigen Worte,die er s<pradh, kliatngea; wie gewöhnlich darin am«, daß die »Erwachenden! Ungarn« atuohi vor der Gewalt nicht zurück* scheuem dürfen. Die Hauptredner waren Karl E r e k i und B u d a v a r y. Ereki erklärte am Schlüsse einer van Verleumdungen gegen die Juden strotzenden Rede, daß, wenn Vazisomyi und die Juden ihre provozierende Haltung nicht aufgeben, er selbst sich an die Spitze eines Pogromzuges gegen die Vazsonyd-Villa stellen werde. Rudarvaryj drohte allen nicht jüdischen Politikern, die sich den »Erwachenden Ungarn«'entgegemstellen, sie mit der! Peitsche aus dem Lande zu jagen. Kein Minister des Innern werde — sagte Budavary mit einer Anspielung aut di« Konrfislkatiion des letzten Plakats es mehr wagen dürfen, die »Erwachenden Ungarn« in Ihrer Befreiurngsambedt zu stören, selbst wenn er mit seinem eigenen zehn Finger* nageln die Plakate von den Mauern lheraibkmatzem! wollte. Im übrigen karun festgeste 11t werden, daß die Führer der »Erwachenden« darüber enttäuscht waren, daß ihrem Aufruf außer den ungefähr vierhundert Knüppelhelden, die in ihrem ständigen Solde - -.eben, nur eine verhältnismäßig geringe Zahl vqp Personen Folge leistete. Die Pogrom knechte der »Erwachenden Ungarn« versuchten denn auch, den Mißerfolg im der Versammlung durch einen verltablen Pogrom .webtzümachen, mißhandelten jeden ihnen verdächtig erscheinenden Passanten, Viatten jedoch darin Pech, da die Mißhandelten! f a s t d u reih w e g s Christen waren., da die Juden sich wohlweislich hüteten, um diese Zeit auf die Straße zu gehen. Der einzige Jude, der Zucker* wareinlhändler Salomon Q f f e n t ü r, der in der! Tabaikgaisse in der Nähe des großem Tempels einen? von dem Mob airg bedrängten. Wachmann mit einer! Hund »peitsche zu Hilfe eilte, wurde blutig ge* schlagen. Die Polizei, die sieben Personen st eilig machte, erklärt übrigen«, wei immer in aolöhiem Fälle« daß die Versammlung ruhig verlaufen.«ei» daß bloß eine Gruppe unverantwortlicher Elemente.eiina Schlägerei inszenierte und daß gegen diese Ruhe- Störer die strengste Untersuchung emgeleitst wor* dein sei, Da diese sogenanntem unverantwortlichen Elemente, wie gesagt, im Solde der »Erwachenden Ungarn* stehen, so wird wohl diese Untersuchung genau so enden, wie qlle bisherigen Uintersuchuw gen gegen ungarische Pogromibclden geendet halben« Polen und Ungarn. Ws gemeldet, ist von Warschau aus die Nachricht des „Daily Herald* über einen polnisch-ungarischen Oe* heimvertrag dementiert worden. Der Prager polnische Gesandte Herr Piltz hat das Dementi in einem Schreiben an den tschechischen Ministerpräsidenten niedergelegt. In einem Interview mit einem Mitarbeiter der „Prager Presse“ erklärte der Gesandte, daß sich die polnischen Sympathien für Ungarn infolge der deutschfreundlichen Politik Ungarns geändert hätten. Ungarn strebe die Wiederherstellung seines ursprünglichen Besitzes gegen den Friedensvertrag an, während Polen an den internationalen Verträgen fest* halten wolle. Die polnische Regierung könne nichts unterschreiben, was die Interessen ihres tschechischen Bunde» aennssen zu verletzen geeignet sei