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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-28 · Heft 1108 (28.2.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1108 (28.2.1922)
Date
1922-02-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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ffelte 2 Wlgfl» Dienstag_ Ein Kontingentvertrag mit Ungarn? Budapest, 27. Februar. (Universal-Korresponde.’z.) Jf? informierten Kreisen verlautet, daß die ungarische Regierung dieser Tage einen Vorschlag der österreichischen Regierung über einen absuschließenden Kontingent vertrug erhalten hat Danach wird von österreichischer Seite in erster Reihe die Ausfuhr von Maschinen, Eisenwaren, elektrotechnischen Artikeln und Werkzeugen angeboten, dagegen die Einfuhr von Schlachtvieh und Lebensmitteln erwartet Auf ungarischer Seite legt man auf Sicherung der w e I n- Ausfuhr da§ größte GewlQht. fm Rahmen der Verhandlungen soll auch die Herabsetzung der Zollsätze beim Transport größerer Mengen zur Sprache gebracht werden, Verhaftung eines burgenländischen Gemeindesekretärs in Oedenburg. Freilassung über Intervention der österreichischen Regierung. Die Korrespomtans Herzog meldet: Wie berichtet, Wurde der Gemeindesekretär der burgenläwüschei? Qe« meinde Deutsch-Kreutz, 0 s r a e 1, als er, von Oldenburg kommend, sich auf einer dienstMßy W?? zur Undesverwaltung nach Saue'rbrunp befand, auf dem RaaberbahnhQf von Oedenburg wegen angeblicher Spionage verhaftet Heber Intervention der österreichische!? Regierung wurde Osrael wieder auf freien Fuö gesetzt Die Konferenz der Nachfolgestaaten. Rom, 37, Februar, ln der Konferenz der Nachfolge» Staaten wurden nach einer allgemeinen Erörterung stzmt» lieber Fragen des gesamten Programms in den Vollsitzungen seitens der bis?» eingesetzten Ünterausgebüsse bisher die Nvil» und Miütärpensionen des früheren Qesterreieh behandelt.Sodann begannen die Verhandlungen über dasÄbkommen, betreffend jene Bankinstitute, deren Tätigkeit sich über die Grenzen de§ heutigen Oesterreich hinaus erstreckt. Zu diesen Beratungen Ist Samstag der frühere Finansrninister Vizepräsident der Bodenkreditanstait Pr. Reisch singe* troffen i außerdint wurden ln den niehsten Tagen noch weitere Vertreter von Banken erwartet, Pie Erledignng des iankabkommens steht in engsten Zusammenhang mit der Regelung der Währungsfrage, die in dieser Woche beraten werden soll. Heute ist hier ßektionschef Dr, S c h U H e r eingetroffen. Polen. Zieligowski im Wilnaer Sejm. Wilna, ZT. Februar. (Tel, der „Wiener Morgen» leitung“.) Zu der letzten §ejmgitzung erschien in einer Loge General Zieligowski. Der Sejmmarschall begrüßte ihn mit einer längeren Ansprache, in der er seine Heldentaten um Wilnas Befreiung feierte. Die Abgeordneten bereiteten ihm hierauf stürmische Ovationen, Eine Konferenz jüdischer Mandatare, Lemberg, 26. Februar. (Tel, der „Wiener Morgen* Leitung“.) Die zionistische Landesexekutive hat für den 30. April und 1. Mai nach Lemberg eine Konferenz sämtlicher jüdlschnatlonaler Mandatare in' den Gemeinden und Kultusgememderäten Ostgaliziens einberufen. Internationaler hygienischer Kongreß. Warschau. 27. Februar. (Tel.-Komp.) Die polnische Regierung wurde vom Sekretariat der Völker* bundljga verstän igt, daß die polnische Anregung, betreffend die Einberufung eines internationalen hygie» Nischen Kongresses nach Warschau, angenommen wurde und daß der Völkerbund als Termin den te. März Vorschläge, Der Wilnaer Landtag, Warschau, 27. Februar. (Tel.-Komp.) Den Blatten Zufolge soll der Wilnaer Landtag am 4. März k 0 r porativ in Warschau Eintreffen, worauf di« Unterzeichnung einer in Form eines doppelseitiger Vertrages abgefaßten Anschlußurkunde erfolgen wird Rumänien. Keine offizielle Teilnahme der Juden Transsylvaniens an den Wahlen. . Aus Cluj (Kliausenburg) wind un>8 berichtet: Die erat vor kurzem am AnJiafl dw. bevorstehenden iWahlem in clic mmünij «cihte Kammer gebidtae J üd i $ eh e v ol k sip a r t e i erließ m ai, d. M. ein an die jö-discCyen Wähl!©*» in Siethen >bür.gen, im in Mairmaros und in? K&rö«* Geshret, in welchem noefh Festste Ruing d.e»r TMsbcIi«; «kß d'yr ■provi^oriisdh.en Zennnaillteituinig der Volkts- (pantiei dj:e Fe.itsobzaang der Riicihitflinäetn für diie konin?enden Panirjmen tos w ählen Überträgen wunie, aiusgefiihnt wwd: In? vollen Bewußtsein unserer Vor« aintwofntiliiaHteilt halben wir d*le vkxi dem eiimzcliricn I^loal verbänden um« rugchomm^nen Dotian etuer gründlichen Prüfung unterzogen und nachdem wir fesitotteilitien. daß infolge dier Mainge!lheiftigfi«it dier Wähdwl'itsten diais jftdiii cC-je Volk in Tuamseylvainicn den VVrihilikiaimipf nörgemdis rrnit jener Kraft zu beeinflussen imstande Ist. da dies seiner Kopfzsihi) audh nur his'lbwegs einci-iptrecih'en würde, hab^n wir inadh reifer Ucbetrltg'mg besic/’iloi G'en, daß diie Jüdiiisdne Voliki«ipafrtei für Trams«ylvanfion bei den leiteten Wahlen offiziell nirgend,« Kandir _WtF’a:.K M&.UGE daten :... iü,. ck,^FaillI jjodtodh, daß wo iimimer ^nriand auf Grmid dies Progmaimms mniseirer Painh i -eigener ,-iive aills Kiaimdliidlait anrftniitrt, wiVi - untrer F-jte chagegen piiidhit muir milchte . "W'T! :ern einte soil'chtz DomnmsWzOcU? ■ - ( h’Mi^itw 'b^i'ußt und Ihire Visite Untfnsitü'feziuing Ds-vIs'Aen'-jpM'chit . aiHlieir Piartieiim'it^liiieidier ' .. den KAndl'dlmen atmtaetr Ml 'Wahl* jk*aif■ ■ i i ■’ kifften Parteien ftimid uirasene nnir . .pjenigr«! an? geben, dl@»r offen Md MIUIM» wumdten erklänt oumd gs Mich »ichMtzliM 'bchirLkhig't, daß er #e n? t i o n a 1 g n Rechte der } ü >d i» seihen Minderheit in Gnoß/nutmäniiien Merkeninlt,- aiurf Basis -der Besdhllü'S’se der -aim i. Deizernbei jqi8 in Alb© Juto »tettptodieinein numimtedtien Naitdioniil’vers^'mmlunf fitM -und 4U Fendtcnungf der M-Gschnn VM, ijwtöi für Tsjw»ß©'yl,via»i,|en, daß der auf dde etihn^schrn Mlnidienbioiten siiidh bezielhienide Teiil däeser Res»cCillü'Si?e sy' raisicft? allis mögl'iidh in vollem Umfeng d^rehgeföhnt werde, ferner die Forderung, daß dlie jüdi'i^hiei? Bürger. #a den Sabbat feienn, van chsr> yh''i?Äi'ori8chiM §onii?m2i|Mpu(hig »her freut wondieini, in sein YVaiivlipmogipamim aufmiimmt. Im weiitoren Verlau-fe des Mamifeistis wind fesltjgestd'H, ■ daß tfujz d'jWHr diumcih die äußeren Umstande bedingten Miinid'engikir'iivffät cke VaHlc.-ipantd, obgilieijiah &|e m« Amliaß .der VWJlfti iM Lshm? gerwfen wunde,. bis mv Erfül'liumg Ihne© Programms 'bAiRmmenM- Wölben bat- ‘ Dim »ei schon de,ch©ä>h rvoifwenMg. weil, \vk es im Map'fert weiter beißt, eju? Rgiichi^ tßg, 4m au'f Gnunid emm solchen veralteten W’&blsMemis umd obendirein noch unter AuisschLWAtms eines W bsdEWidm Teiles der w^PillbemMiiMM Bönger von der Auköbrnnf ihres WaJblireelhtes zustande kommt, Wn-effMs benuifen sein wird, die Grundpfeiler 4m neuen Verfaisisumg ©Ines dtzm> kratiigdhen Or°ßpumämeu w «icihaffei Gegen die Tätliche, daß es dem jüdischen VMe in Trane» sylvisimien ummöglich gemacht wmndtz, m dir Lbm gebührenden Vertretungim Pairliaiment m gejanigen, piikiebe die Jüd^sdhc Vo-Mipachtzi vor der Zffentllich'en Me|uuin>g gan«? GMAMMM^len« k«ier» lichM^ PnOfest. _ Ungarn, Die Verfassungsltonferenz, Betblens Marionetten. Budapest,?7. Februar, (Ung. Tal.*Korp,-Bur.) Die Regierung veröffentiieht aut Grund des stenographlsehen Protokolls dje in der v e r f a s s u n g s r e c 1? 11 i g h e n Konteren? in Angelegenhiit der Schaffung des neuen Wahlrecht« gehaltenen Reden, Im Wortlaut Die Ansieht, daß die Gültigkeit der Frledriehschen Wahlordnung nur für Lebensdauer der Nationalversammlung bestand, wurde einstimmig ausgesprochen. Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofs Baron Wlassics folgert aus dem Geiste des Oeigetzes, daß die Absolution für die Friedrichsche Wahlordnung bloß für die Vergangenheit erteilt wurde. Eine Nationalversammlung als solche sei im ungarischen Verfassungsrecht überhaupt nicht bekannt, Sie hätte daher die Pflicht gehabt, für eine neue Wahlordnung zu sorgen, da Auanahmaverfügungen nicht in ausdehnendem Sinne interpretiert werden können, Der Präsident des Bodenreformgerichtes Johann T o t h bezelchnete das Friedrichsche Wahlrecht als ein oktroyiertes Wahlrecht, das unter den? Zwang der Verhältnisse angenommen und nachträglich approbiert wurde, jedoch niemals Gesetzeskraft erhielt. Die gegenwärtige Lage sei der damaligen In staatsrechtlicher Beziehung; sehr ähnlich. Die Regierung habe ihrer Pflicht Genüge geleistet, indem sie die Gesetzesvorla^e über die neue Wahlordnung vorlegte. E? sei nicht Ihr Fehler, wenn daraus kein Gesetz wurde. Es sei nun Pflicht der RejMung. aus eigener Initiative und auf eigene Ver'antwortungzu handeln. Diese Ansicht wurde auch in allen übrigen Gutachten ausgedrückt. Bezüglich der Natur der einzuberufenden Gesetzgebung wurde ebenfalls einstimmig die Ansicht ausgesprochen, daß auf Grund der Notverordnung eine Nationalversammlung, nicht aber ein Reichstag einberufen werden könne. Geheim und nicht geheim. Budapest, 27. Februar. (Unlv.-Korr.) Die vom Ministerrat am Samstag beschlossene Wahlordnung wird am Donnerstag veröffentlicht werden. Sie sicht für Budapest und die königlichen Freistädte g eheime Wahlen, für alle übrigen Orte ö f f e n t* Hebe Wahlen vor. Gleichzeitig soll eine Erweiterung der Versammlungsfreiheit gewährt werden. Man schätzt die Dauer der Vorbereitung der neuen Wahlen auf acht bis zehn Wochen, so daß sie En de M a i durehgeftihrt werden könnten, Die Erwachenden. Budapest, 27. Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Nach einer ge tern abgehaltenen Generalversammlung des Vereins der Erwachenden Ungarn zog eine Gruppe gegen die Königsgasse, ging Jedoch über Aufforderung der Polizeibereitschaft ohne Zwischenfall auseinander, Eine aus etwa 80 Mann bestehende Gruppe rottete sich später zusammen und zog unter lärmenden Szenen durch einige Nebengassen, wo ein Kaufmann m i ß h a n,d e 11 wurde, Ein Polizist forderte die Demonstranten auf, sich zu zerstreuen, er wurde Jedoch angegriffen und mißhandelt. Aus der Gruppe fiel auch ein Revolverschuß, der aber niemanden . traf. Die herbeigeeilte Polizei stellte die Ordnung rasch wieder her. Sieben Demonstranten wurden stellte gemacht 28. Februar 192? _Nfr. 1 Jß$ Palästina. A. Df Gordon gestorben, Jerusalem» 35, Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung*,) Der hebräische Arbeiterschriftsteller A, P. Q o r d o n ist ln J a f f a infolge einer Lungenentzündung gestorben. Gordon, der vor kurzem In Wien wellte, um die Aerzte ZU konsultieren, ist schon hier als hoffnungslos krank erkannt worden. Er hat ein Alter von 65 Jahren erreicht. Zu seinen jetzt* willigen Verfügungen gehört der Wunsch, daß innen* halb eines Jahres jeder Nachruf unterbleibe Rundschau. Die Ukrainer gegen die Vermögens* abgabe, FarfS, A4 Febpuiayr, (Teil', dic-r >\Yrener Morgen'« seit'uwgf.)) *L’ere nouivelle« bestätigt Misere Mel« ■tagf, diaß die? o^tgalizlirihie ukijwitsdve Netten®!- nyt in? Namen cjch -chr'äiliM'eiiWn Bcvöltaumg Ost** gaMsien« bei dch. E(niteq,t)©märihlt»©n geges? 4$e Lm°- aiiefhwmg tk»r V erm ögensajbgäbe iptnotöÄrä ■mnid eflwudiit UM. Maßnchm-M? m treffen, ton EmÄchf'.imig.flier Veinmögemsaibgaibo -dkrinch dii« ipoiM* »chm OliMMMlntsbehÄdien sofort eitniaußtetto* Die griechische Regierung und der Sabbat. Dßf grlechi'schs Minister Rhallis Ibat 1'ßdilfflWA ©i*n©r Ei>np'bp das R.gthlbiiilualös von Saflemi.lftJ verfügt, diaß die Märkte von Fliotpimta mchr «m1 San?®t®f sfeuttfiiniften seililon« V^MchtediMH Pmatestei von AchlWM Kaiuflouäen hist di©r Minitstpr fe%©nid/©i** m@-S©t? lbearytwertet: Fr Juafeg dile MMftte'wtedw m! chen Mittwoch verlegt, wch m diurch Irrige %$U m dij©s©m Tage «tsittgefn-nnidian feiaibeg? oanid1 Me i 11 e g a lr 6 V ©pftigwg, die MLMs am Zsibbsit chz-u» Emffsn, UMber dem Rsgim«e erkalM Diie Regiienun'g s«4 Mi chem Mheren U«u>8 zMürle« gekchrt, IM? fflie kmt'fmäininitsieih'en Imit©ne'sisein dieri Juden vom Fl'pirjltiia ZU A4® Mitnijatei» ©mes zlvillaierton UM'chys iWds er dü's Pflicht, deni jöd>iZch-e>n Bürgern title Rechtsglelichhch au, pinau« tieren umd cknch Ae Mögliidhlkidit au geibm. iihre Gesshßffe m besorgen', pihme me zu zwiingetn, gegeut ihre reilgfüsen PfHcihtein m varstoßein. Bs ltjege chch im InterBase der Konsument«!?-, dteß Äi Markt au einem Tage aibgchR'ltN? werdie, an den* infolge der 'FeHnchme d©r Juden mdhr Kauflcuttf vertreten seien,, wad^urdh Ge Wiare vurbül'Ugtt werde. Die Fondiemung n<a>ch Aiblhtail'tiwng MschtzW arm Siamvstaig bodieute dk An>s>schHieLu>ng der Jutta» soi dahier umizÄ&giig. Tagesbericht. Die Elnelnhalb-Mllllarden-Spende und die „Reichspost«. Fra« Dr. Sehwamwald als Vertreterin der Joden. Das Abendblatt der »Reichspust« (»Wiener, Stimmen«) bringt am 84. Febrpair einen Artikel über die große am er iranische Spcmde für dem Wiener Mitte Ist sind und führt Klage darüber, daß den jüdk sehe« Vertretern im Verteilungsawehuß ein allw* großer Einfluß gewährt wurde, Dais an'tisemitlsehe Blatt konstatier^ im wohltuenden Gegensatz m seiner g-ewö'-'tn 1?c?he*a Abt das große Verdientst der Juden am Zustandetafmen dieser grandiosen Hll-fs* aktion, Es schreibt; »Zum' Verständwls der Sache muß billigwweise erwähnt, werden, daß beiläuffg die Hälfte des Betrages oder etwas 1?? ehr von Jüdischen $pendera stammt und daß sich die Organisation Jüdischer Amerikaner. »Joiiiit«, uin. das ^u^taindekommeu dieser Spende besonders verdient, gemacht hat«, fügt aber hinzu, daß -diese Umstände tau geführt haben* daß den Vertreterinnen der luden Dr, Scbiwar*^ w‘a 1 d und Dir. Pi ck ein überragender Einfluß im V erteil u ngsausschuß -ekigeräumt wurde. Fratf Dr, Schwarzwald allein würden zwei Fünftel de? Betrages zur Verfügung gestellt, Demgegenüber ist fe&bzuistelleu, daß sich die »Reiebspost« in einem gewaltigen Irrtum befindet, wen« sie die letztgenannte Dame als Vertreterin der Juden an sacht oder gar die am Zustandekommen der Aktion beteiligten Kreise für die Ernennung dieser Dame verantwortlich machen will. Die österreichischen Zioni.stea haben alle« getan, um Amerika für daa notleidende Oesterreich und seine Bewohner dwe Unterschied der Nationalität und des Glaubens zu Interessieren, Sic haben gerne die letzte Anwesenheit dos Generaldirektors des »Joint« in Wien benützt, um ihm mit Rat und Tat bei seinem edlen Werke betastete?). Aber cs ist ihnen nicht eingefallen, auf die Zusammensetzung des V er teiiu ngsau8schuis«es im Sinne einer absoluten Vo-rhcurscihaft der, Juden Einfluß ‘zu nehmen. Auch die beigezogenen Ventircter der Kultusgemeinde halben das nicht getan. Es wurde bei diesen Besprechungen lediglich die Person de» Präsidenten der Wiener,Kultusgemeinde, Professor Dr. Pick, als offiziellen Vertreter der Wiener, Juden im Verteilung&ausscbuß in Aussicht genommen. Weder den Zionisten noch den Vertretern der Kuitusgemeinde konnte ea auch nur ln? Traume elafallen, für die Beizichung der Frau Du, SÄtwarz-

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