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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-26 · Heft 1106 (26.2.1922) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1106 (26.2.1922)
Date
1922-02-26
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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^Seite V2~_ /Wien, Sonntag Der Streit um die A u s.l e g u »g d © r I in d e x- Ziffern muß im. Interesse der Samieruing vertagt rwerden, und er wird hoifemitlidh vertagt werden^ 'Denn das Bestreben, sieh gegen- Ueberraisdhiungem durch das uns winkende bessere Geld'za schützen., 'so löblich es an sieh ist, datff nidtt überspamflit'Werden, um das Gegenteil von dem Gewollten henbei- ‘zuführen und ein Uebel zu zeitigen, da® alle Sainse-* r-umgspläne über den Haufen werfen -müßte, Aber 'das Geplänlkel zwischen Arbeitgebern Und Arbeitnehmern ist symptomatisdh dafür, daß wir tttis ad-1* mähliaht einem Zustande zu nahem beginnen, in dem -die Lösung des Vahiitemproblems mit einer Lösung ides Problems der Pro d u kt i c^p -s s 16 i g e rang parallel -vor sich gehen wird. Das war defr Fludh der -Inflation, daß sie den Unternehmern Scheingewinne, den Arbeitern Rieseneink-ommen vortäuschte -und -daher weder die einen noch die anderen ein Inter* esse an einer Vermeihrung der Gütermenge hatten). Der Produzent hatte die Maiöht kennen gelernt, die ihm gerade der Mangel, die umzureichen die Menge der zur Bedürfnisbefriedigung notwendigen Artikel gewähnte, der Arbeitnehmer lernte die Macht -schätzen, die ihm das Spatenmit seinem Arbeitsilcaipital verschaffte. Das waire-n u-nnatüriiche Zu«* istände, die Kosten -bezahlte der Konsument, Arbeit** ged er und Arbeitnehmer in gleicher Weise, da auch sie Konsumenten sind. Nunmehr, unter dem Ein* flusse des VailutenrücikgaTiges beginnt allen die Erkenntnis aufzu-däntmem, daß ein® Sanierung nicht bl-oß durch rein finanzielle und valutarische Maßnahmen eintreten kann,, sondern' daß sie zugleich eine Steigerung der Produktion zur Voraussetzung hat. Das Valutaiproblem ruft das Problem der Verminderung der Gestehungskosten mit unerbittlich et Notwendigkeit hervor, dieses aber kann nur durch -eine Vermehrung der Gütermengen gelöst werden. Auch die Arbeiter verschließensich nicht der Er* kenntnis, daß wir über diese Frage nicht. hinweg-* kommen können, sie weigern sich nur, jetzt schon, in der Uebergangszeit, da die niedrigen Valuten* tleu-rse nochnicht ihre Auswirkung in den Preisen gefunden haben, allein die Kosten des luwermeidliehen SPrei-sabbaues zu tragen. Im Prinzip sind sie nicht gegen eine Verminderung des Geldeinkommens bdi ^leicbbleibendem Reallohn. Die Stabilisierung dar «Valuta ist die erste Staffel der wahrhaften, Sanier rung; eine stabile Valuta muß ohnehin die Exportprämie, wie sie durch das schlechte Geld und den gegenüber der Parität auf dem Weltarbeitsmarkt niedrigeren Arbeitslohn geschaffen wurde, aus« -schalten — dieser Verlust muß durch erhöhte Proiduktion hereingebracht werden. Zum ersten Male Sst vor, einer Steigerung der Produktion dis Rede. JlV-'r beginnen, un-s normalen Zeiten zu nähern. Kontrolle von Vermögenschaften und Sicherung der Vermögensabgabe. Das Bundesgesetzblatt vom Z5 ch M, veröffentlicht -die 20. Verordnung des Bundesniini? 8 teriums für Finanzen vom 22. cL M*. (über die Anmeldung und Kontrolle gewisser Vermögenschaften und die Sicherung der Vermögensabgabe. Diese verfügt auf Grund des zwischen dstn Regierungen der österreichischen und der tspbecho-slpwakischen Republik am 17, Dezember 1921 abgeschlossenen und seither genehmigten Uebereinkommens über die Durch* führung des am 10. August 1920. in Kraft getretenen Hetzereinkommens über die Freigabe von gesperrten Depots und die gegenseitige Anerkennung der Kontrollbezeichung ypn Wertpapieren, wie folgt: Einer besonderen Bewilligung der Devisenzentrale bedarf es in allen Fällen der Freigabe von Schuldtiteln der nicht sichergestellten Schulden des ehemaligen österreichischen Staates. Schuldtitel der nicht sichergestellten Schulden den ehemaligen österreichischen Staates sind erst nach Vornahme der in der Anlage zu Artikel 203 des Staatsver*? träges von tz- Germaiu vorgesehenen Abstempelung freizugeben, insoweit es sich um Titres handelt: u) die .der Eigentümer erst nach dem 16. [uli 1920 entgeltlich erworben hat; tz) deren Eigentümer ihren Wohnsitz* (Sitz) erst nach dem 16. Juli 1920 •aus dem Gebiete der Republik Oesterreich in das Ausland verlegt haben; c) die, ungeachtet ßie vpr dem 16. Juli MO angeschafft wurden, Personen gehören, MeHn der Republik Oesterreich einen schon vor diesem- Zeitpunkt begonnenen Betrieb unterhalten oder einen daselbst unterhaltenen Betrieb erst nach dieser Zeit eingestellt haben. Jedoch sind Sn jenen Fällen, in denen sich die Hauptniederlassung des Unternehmens vor diesem Tage in der tschecho-Slowakisphen Republik befand, die Titres ohne Abstempelung auszufolgen. Alle übrigen gemäß Artikel 1 des Uebereinkommens vom 10. August 1920 freizugebenden Schuldste! der picht sichergestellten Schuldverschreibungen des ehemaligen österreichischen Staates sind ohne Abstempelung freizugeben. Die Schuldtitel, welche stintzm Kommittenten eines das Depotgeschäft gewerbsmäßig betreibenden Unternehmens gehören oder auf deren Herausgabe oder Leistung er auf Grund des Depotvertrages Anspruch hat, sind nach den Eigenschaften dieses Kommittenten zu beurteilen. Vertrustung der deutscfieji Berlin, 25. Februar. Wie das Wölfische Bureau von unterrichteter Seite hört, sind die vpn der Diskonto? Gesellschaft in# Gemeinschaft mit der Natipnalhank für Deutschland, der Mitteldeutschen Kreditbank und dstr Süddeutschen Diskonto-Gesellschaft mit der Firma Hugo I* Herzfeld geführten Verhandlungen über den Erwerb ihres Besitzes in Leopolds hall- und Westerreeeln-Aktien zu einem gewissen Abschluß gelangt Im Anschluß daran sind Verhandlungen nicht nur mit den genannten Kaliwerken, sondern auch mit den Kaliwerken Aac h er sieh e n und der Salzdetfürth-A.-G. eingeleitet worden, um einen engen Zusammenschluß dieser vier Werke unter Führung der $älzdetfufth-A.-G. unter Voller Aufrechterhaltung ihrer Selbständigkeit herbeizufiihren. Notenumlauf am Sl. Jänner: 227*16 Mil« liarden. OesterreicWsctte Geschäftsführung der Oester* reichisch-ungarischen Dank. ' Veränderungen 6«t| .... 40m /»taufe Aktiva.- M. jShnör 1 MetnUsehats t k f k * QemmüMen 4er Ktonen- , Währung, dann qoid in Bärten, Iri äualäüdlaehen reenflet . . . . . . . 44*216.97 * Qpidwcctiaoi auf auswärtige Plätze und äiisläpd, Nöten (Pfund, Fr* Ui Mir ) , , , * j -in SilberkufSnt- und Teil-* mun*6tt...... 4.760.24 3,307.940.51 - l.~ - 1,760.100.- iriahnn gegen Handpfand , , Effefitefl ........... . 1,781.. Qisfam eit antte gtaatssohatsseheinn .isi.M.M O ^tGrrälerm«!^uyxHr1ssho önntz »tzlgy i- . . 7.722,1 'äatiöiismäsn#*, Uhtiöftfag V. J.Td2(j. 7.722,^1,129.13+ 38,600.— Andere Aktivs . * . . »..* lJ.mM.pchH + 1,2S6.W.S74M Passiva. . ... . 227.0iSM.266.d* +N.8V.3W.S0S.^ . .. . > 274,767.000,« iMr sofort iälj. ««FDitiunuimoHca . . . V . . . 16.6i8.744.807.66 - 2.173,732.408.69 Guthaben der Oesterreichisch - ungarischeli Bank „Liquidationsmasse“ . 969,982.339.69 4- 17,758.580.12 Sonstige Passiva 1 , 6.948,881:889,49 4- 849,935.112.63 * Kurswert das ajstftllsyhatrs» gefeohnet au d«tt für Zo|lzahlUngep ld feitgeset! ' MtiktldlehUmläuf liPbt’Kasaensoheln'o ' jutna in Qold festgesetzten Kursen öäterr. Spanischer Zolltarif, Naph elytzr Mitteilung der Wiener Handelskammer ist in Spanien am 13. d. M. ein neuer Zolltarif In Kraft getreten, welcher gegenüber dem seit 21, Mal 1921 gültigen vorläufigen Zolltarif eine mehr als doppelte Poatenzahl und wesentlich höhere Zollsätze aufweist Aua diesem Grunde wurden auch, nach einem bei der Kämmer eyigelangten Privattetegramm, die als Zollzuschlag festgesetzten Valutakoeffizienten, die bewirkten, daß sich die Zölle gegenüber Ländern mit einer entwerteten Valuta we§ent|leh erhöhten, am 21. d. M. aufgehoben. Ausgabestellen kur Messeausweise, Atz MOßteg den 27. d* M* werden Messeausweise für die Frühjahrsmesse 1922, die bekanntlich in der Woche vom 19. bis 28. März abgehalten wird, nicht mir in der ZentralrAuskunftssteUe Messepaiäst (VIII., Museumstraße 1), sondern auch bei folgenden Korporationen erhältliph sein: Kammer für Handel, Gewerbe upd Industrie, 1., Stubenring 8/iÖ. Gremium der Wiener Kaufmannschaft, IV., Schwarzenbergplatz 16. Hauptverband der Industrie, I., Schwarzenbergplatz 4. Zen? tralyerhand der gewerblichen Erwerbs- und Wirtschaftsgenossensebaften, V|lv Ziegiergasse'83. Handelsmuseum in Wien, lK„ Berggasse lß. ^Es wird neuerlich darauf verwiesen, daß'kür Vermeidung eines Andranges von schaulustigem Publikum bei diesen Stellen Messeausweise nur a u o r d U u u g s m jl ß i g 1 e g i t i m i e r t e Messeinteres selten, das sind Produzenten und Kaufleute, ausgegeben werden. Her Messeausweis, der zum ständigen Besuche aller Messehäuser während der MßsstzMche berechtigt, kostet T IM Imtot rnif den Namen des Inhabers und ist nicht übertragbar. Wiener Messebesucher werden im eigenen Interesse dringend' ersucht, den Messeausweis schon in den nächsten Tagen zu besorgen, um einen Andräng an den Kassen in den Messe? tagen selbst zu verhüten, Staatliche Anforderung sltnusländisoher Werte, Dem Vernehmen nach soll in den nächsten Tagen eine Verordnung verlautbart werden, wonach zur weiteren Durchführung des Art. 249 des Friedensvertrages von St. Germein, der sich auf die privaten Güter, Rechte und Interessen r'm ehemaligen feindlichen Ausland bezieht und worunter auch Aktien, Obligationen und sonstige Wertpapiere zu verstehen sind, altausländische Werte angefordert werden, Allgemeine Bau- und BaumateriaHen-Aktiengesellschaft (vormals Josip Heiman). Unter Führung der Ailge-, meinen kroatischen Kreditbank in Agram fand äm 16. d- M* .-*-^-'-' J r Allgemeinen [vormajs Jpsip 10 Dinar statt. Ger Site der Finna fst Öemlin, Zweigniederlassung in Belgrad. In der am J6. cL- M* in S'emlin stattgefundenen kpuadtuierenden Generalversammlung wurden zu M-- gliedern der Direktion gewählt: Architekt Milan Antonpvic (Präsident)», Kommerzialrat Hugo Herzfelder (Vizepräsident), Generaldirektor Kostial-Zivanövic (Vizepräsident), Direktor Fritz Ehrenfest, Industrie ier josip Heiman (leitender DirgktlQnsrat), Qberstingenieur Milan Mkoljc, Kommerzialrat August Rath jun*. Sentlonsrat M}ta Qnutnjevic, Industrieller Siegmtind Frankl, Industrieller Nikola Marjc, Bauunternehmer Franjq lentsch und Dr. Frgn Herzog. Aus der Wieiier tzyMßaWMer, Pje gestern ^gehaltene Vollsitzung beschäftigte sich mit einem Anträge der Handelskammer, dahingehend, die p e y i s e n k u r § e auch an börsgffeien Tagen festasu^tgllem und zu verjautbaren. In Würdigung de§‘ großen yyirtschaftr liehen Interesses der Industrie an der täglichen Verlautbarung der Devisenkurse wurde beschlossen, mit der Devisenzentrale im Sinne dieses Antrages Fühlung zu nehmen. Uebgr Antrag der Diszipliuarkommissjon brachte ferner d|e Börse|cammer im Wege einer Kundmachung W gesetzlichen und statutarischen Bestimmungen über die Verbreitung falscher Gerüchte zum Zwecke der ^ursbeejnffußung neuerlich in Erinnerung und beschloß, nicht nun gegen den Urheber eines solchen Gerüchtes, sondern auch gegen alle, die zu dessen Verbreitung beitragen, mit aller" "ß c h ä r f p vorzugehen. Endlich wurde eine Reihst laufender Notiprungsgesuche erledigt. irwerhste—ryergntegnnj für das Jahr M2. pje Frist zur Einbringung der Erklärungen zur allgemeinen Erwerbsteuer für das Jahr IM wardst bis M. AkLk I! tÄ erstreckt '36. Februar 1922 Mtlv« Insolvenz; einer amerikanischen Firma. Aul London wird berichtet: Die bekannte amerikanische OelrnaklerUrma K a t dys und Burke hat die Zahlungen eingestellt* Ihre ungedeckten Verbindlichkeiten belaufen eich auf 1V* Millionen Dollar* Kapitateerhöhung der Wiener Kommerzialbanki Die,, .außerordentliche Generalversammlung der Aktionärs der Wiener Kommerzialbank vom 18. d. M. hat beschlossen: das Aktienkapital der Bank von K 300,000.000 auf K M,600.000 zu erhöhen, Nachdem die zuständigen Re-i gtefunpgtejün die Genehmigung , zur Durchführung der Kapitalserhöhung bereits erteilt haben, Werden den gltcn Aktionären 25Ö.TO0 Stück junge Aktien in der Weise zum Bezüge angeboten, daß auf drei alte Aktien eine junge Aktie zum Kurse von K 1209 zu«j äügftcli 5% Zinsen hievon atz Jänner 1922 big zum Ein4 zähliingstage entfällt. Die jungen Aktien sind ab 1. Jänneij 1923 dlviddndenbereßhtigt, Das Bezugsreoht ist in der Zeit vöm ff. d. M- bis f. Mär? 1922 bei der Iffektenkasse de« Wiener Kommerzialbank, Wien, I., Kohlmärkt ß. ferner bs| den Filialen Innsbruck, Erlerstraße N, Und Budapest, V^ Dlßk Ferencz t|r 2, autzzuützen. Kompaß, Allgemeine Garantiebank. In der am 20. d. M. unter dem Vorsitz des Präsidenten Rudolf K r a ß 1- T r a i s 3 e n e g g abgehaltenen außerordentlichen Generälversammlung würde die' Kapitalsvermehrung auf 40Q Millionen Kronen "beschlossen. Die Durchführung dürfte erst in einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Das Moratorium in Jugoslawien, Aus Belgrad wird berichtet i Der Finanzausschuß hat des Gesetz, betreffend das Moratorium derfromdenZahlunged* mit 13 gegen 6 stimmen angenommen. Dip rumänisch-jugoslawischen Wirtpehaftsbe* Ziehungen. Aus Bukarest wird berichtet; Minister^ Präsident P a s i g äußerte sich gegenüber Berichterstatter» über die wirtschaftlichen Angelegenheiten zwischen Rumänien und Jugoslawien. Er bemerkte unter anderem, daß die Fragen der Donauschiffahrt, des Telephon-, Telegraphen- und Eisenbahnverkehrs schon gelöst seien. Der neue Kurs in Rußland* Wie aus Moskatl berichtet wird, soll der Volkskommissär für Finanzen die Absicht haben, Privatbesitz an Edelmetall und ausländischen Geldsorten zu ge*« statten. Ditz panaukommission. Aug B r ü s s e 1 wird ge* meldet: Die mit der Prüfung de§ Donauüberelnkpmmens betraute Kommission hielt kürzlich eine Sitzung ab, ln der der Berichterstatter das Interesse an einer raschen Ver* bindung zwischen A n t w e r p e n und dem Rhein dar*! legte. Ein Mitglied der Kommission machte die Bemerkung,, daß die Engländer gegenwärtig die Schiffahrt zwlscheh i e n ti fl d K o n sf a'n z a in der Hand halten. Bi^rsenoKommlsslenspesshfifff und Wechselstube L Co. B., Kohenntpureiisasss© 11 4027 pörse für lai|dwlrtßchaftliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“-) Wider Erwarten verzeichnet^ die Wochenbörse schwächeren Besuch, der in manchen Artikeln zu einer leisen Abschwächung der Tendenzen" führte. Die Landzufuhren an heimischem Getreide sind etwas besser» zumal sich die Wstgst in günstigem Zustande beenden. Wenn es in Ex-, kontlngssntgeire|de nicht zu besseren Abscblüsseu kam, lag dies vornehmlich daran, daß Eigner zu hohe Forderungen stellten. Wei z e n ist mit K 340 ab Stationen, Roggen mit K 270 ab Stationen zu bewerten. Burgenlähdischer st ljiy I K 286 _. ... . . gering, die Preise stellen sich für Lokoware auf K 280 bis 290J Transitware, ebenso Transitinteresse fehlen. Bohnen begegneten weiter günstigem Interesse Deutschlands. Weißbohnen erzielen 10 Mark ip neuer Ware und 9.50 Mark In Wäre vorjähriger Fechsung. Hirse zeigte sehr feste Prefshaltung und fand zu ung. K 23 bis 24 Aufnahme. In Mal« wird eigentlich n»f prompte Ware, die K 280 bis 2st0 Wtel) erzielt, bevorzugt, Lteferungsinteresse ist nur in geringfügigem Umfang im Märkte, zumal eine Gewähr für e'u rechtzeitiges Anlangeii der yörgekauften Warenmenge nicht geleistet werden kann. Für Reis ist allseits starkes interesse im Markt?, Abschlüsse gelangten nicht zu unserer Kenntnis, nachdem ayf dom Wisler platze Reisvorräte fehlem Der Grund ist darin zu suchen, daß das Lagern größerer Reismeugen ungeheure Kapitalien bildet. Die gestrigen Forderungen frachtfrei Hamburg stellen sich für Burma II auf 14.50 Mark," für Saigoon 1 14.10 Mark, Siam Garden, unplaciert, 14.50Mark, Reisgrieß 12.75 Mark, Burma Bruch A I 12.49 Mark und für Brauereireisgrjsß 10.|0 Mark. Kartoffelmehle sind gleichfalls waggonfrei Hamburg offeriert, ztl Abschlüssen kommt es nur vereinzelt, fn holländischem Kartoffelmehl superlor zu 29.25 holl. Gulden und in Primaware zu 28.25 holl. Gulden. Lebhafter Umsatz fand auch in Mehlen, statt, in ungarischem Nüller' zu ung.' K 56, beziehungsweise für Rechnung Tschechiens zu tschech* K 4.60 bis 4.70 Wien. In K a rt o f t e l n sind die Preise infolge besserer Zufuhren rückgängig. R a u h f u 11 e r ist preishaltend. Aus dem Burgen* lande sind bessere Ankünfte jn Heu bevorstehend. Mitgeteilt Die Devisenkurse. Zürich, 25. Februar. (Devisenkurse, von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.30 (2.34), Holland 195.50 (195,80), New York 512.-rr (812.-7), London 22,48 (22.54), Paris 4575 (46.65). Mailand 23.90 (26.—), Brüssel 43.75 (44.30), Kopenhagen 107.— (107.49), Stockholm 135.50 (13ß.—), Ghristianla 87.10 (87.25), Madrid 81.25 (81.76), Buenos Aires 190.- (189.-), Prag 9.05 (8.70), Budapest —.73 (—.72), Agram, 1.H6 Amsterdam, 25. Februar. (Devisenkurse.) London 11.84 (11.50), Berlin 1.18 (1.19), Paris 23.47l/a (23.72'/..). Schweiz 51.30 (51.10), Wien -r.05»/4 (-.06), Kopenhagen 505 (54.75), Stockholm 69.40 (69.40), Christiania 44.?5 (4449); New York W75 (2ßl.=r), MWI 22.32‘(4 IlSi«-!> -- (!M>. ar. (Kurse der Devisenzentrale.) L- (218.55), ^Pfund 97tz.- (906.75), italienische 1121.75 (1100.75), Polnische 6.63 (5.65), Tschechoslowakische 391.— (373.--), Alte österreichische (rrr,—), Qesterr, gtzhtempelte 3.5?'/, (347V«)- SSfö f 0,K Berlin, 25. Februar, (pevisenkurae.) Wien altes —(- oo\ orv, an /070 ofex ), Wien atzWstemptzit 448

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