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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-26 · Heft 1106 (26.2.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1106 (26.2.1922)
Date
1922-02-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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-V wiener morgenzeitunci srne 2 Wien, Sonntag Briefe aus Palästina. (Von unserem Korrespondenten.) Die Arbeitern in den neuerworbejien Ländereien?m Tale Je Steel schreiten günstig vorwärts. Um die Ortschaft Nuiris (hebräisch »Ein Harod«) sin*d vier Siedlungen eingerichtet mit zusammen 320 Mitgliedern, die vorläufig, bis zw Fertigstellung der bleibenden' Wobinuragein, in Zelten und Baracken .wohnen und, obwohl einst vier Manaite an der Arbeit,', schon -a»uf eine bedeutende Leistiuing zuriickblicken können.. Unter Leitung dies Diirekitrms der Ka!ianiiis*atiorasäbtrilung L E11 i n g e f wurde in weniger als einem halben Jahre mehr «und zweckmäßiger gearbeitet als wenn den ersten Kolonisten während vieler Jahre, wobei leider zu bemetfleen Ist, daß der Jüdiiisdhe Nation«!tonidis mät großen Geldlsdh-wierug heiten zu kämpfen hat, weil der erwartete Anteil am Keren Hajessod noch gering ist. Vom Oktober •1921 bis jetzt wurden auf den öberwaihnten vier - Tunkten 2000 Duuaim mH Gespannen und Traktoren geackert, wovon 1000 bereits bestellt wurden; Anbauarbeiten für Gemüse und — zum ersten Male —- auch T a *b a'k im großen sind eben im Gaintze. Es wurden ferner 8000 Eukalyiptusbäume gepflanzt imnd andere 25.000 werden eben gesetzt, und zwar in einem Reichtum von 60 verschiedenen Arten, die vom Jüdischen NationaJfonds aus diversen Baumschulen im In- und Ausland beschafft wurden. Äh .Olivenbäumen wurden 4000 gepflanzt, im gamzen sollen lo.ooo gesetzt werden; ebenso sind VorbereitU'Ngsarbeiten für die Anpflanzung von 6000 auserlesenen Reben für Tafel- und Weinzwecke im . Gange. Außer mit den rein landwirtschaftlichen Arbeiten sind die -neuen Siedler mit der Auspflasterung einer Straße zur neuzuerrichtenäeu Bahn- Station sowie mit dem Legen von Brücken über die Dache, die in der Nähe der vier Ortschaften verüaufen und ein Verkehrshiindenriis bilden, beschäl* tilgt, «nid schSiießWoh bat ein Teil die Aufgabe, die Sümpfe trookerazulegen. In Nuris besteht auch eine »G e d ud H a a vv o d a h« (Arbcitsiegion) mit Werkstätten für Schneiderei, Scßiuhimaclhcrei, •Tisclillierei und Sdhimiede; dee Erzeugnisse dienen dem SetbsrtlbediaTf, und der U eher schuß wird noch Afrtül'dh und Nazareth verkauft ■Die Orangerie Gan Schemuelbei Sichren Jafladb (Saimaria), düc, dfuncfh mehrere Jahre mit Veriuist aaibeiitöte und deshalb vernachlässigt zu werden begann, hart in diesem Jahne, dank der ausgiebigem Düngung und starkem Bewässerung, die die Koltotfinisart^icn-salbteilaarag dies Jüdischen NationßOfondis im Sommer an ihr vomnsbrn, eine überaus glänzende Otnangemembe, diie auch guten Absatz iveusipnidhlt. Ueibedieuipifc Ltb eine Wendung zuin sBöf&erem in der Lage der Orangericibesiitizer seit der aus Liverpool gekommenem Nachrkht ■ oimgetreten, 'daß die ernste Orangenisendiumg der. jüdischen Kolonien dcm't gut verkauft wurde. Dies läßt hoffen, daß idiie krÄLcihe'. liinahzielle Lage . der jüdischen Köloniiistem 'jiüdäais, die. infolge der' Sperre Amerikas gegen - ailUe Wciiniprodlu'ktt eine sehr bödlnahPicili; Form angenommen hat, eine Milderung enbahiron .wind. Da bekannt lieh eine am enlkiainiiisch-j üdliache Gesellschaft, mit dem Sitze in Petach-Tikwah, die (Verpackung Und Vensenduing von' Mamdiöln,' Orangem, Zitronen tösw. in die Uebemsedander über.- nommen hat, so steht zu erwarten, daß die Bedrängnis der Kolonisten in diesem Teil Brcz Israelis, die fast lediglich auf Pfkimziuinigein ämgewi&sen -sind, langsam schwinden wind. -"Im der Nähe Jaffas lind wieder zwei neue Siedlungen in« Leien gerufen wenden*. Die erste, eine, Garten Stadt nach Daivis Tri et sch’ Plan, liegt am der Hauptstraße Tel-Awiw—Petach-Tikwah -unweit der dounisohen Kolonie Srirona: sie .heißt einfach Ir G an i m (Gartenstadt). Es .-<md diaip;.n an die 2 / o Familien beteiligt, die gegenwärtig teiilis Hi. Jaffa, teil« in anderen Städten in Miethäuisem wohnen. Jede« Harns — die Häuser werden aus Kuustlstem-en errichtet — wird in einem kleinen. Ganten mit Gemüse-, Bitumen- und sonstigen Nutizpflarnizumgen liegen, d'a je zwei Diuniam (2000 Quadratmeter) Fläche zugehe-iilit werden, E« wird idi5es ein neues Tel-Awiw sein, der hßirt-en Wohinungsnot abhelfen und enidilidh, wiais nicht uimwichiti'g ist, ein Voijort für diese jüdische Stellt und eiin Bindeglied zw tetilicm derselben und hem 15 JCiliametcr .wert gelegenen Petach-Tikwah dar«;teilen, - .wobei zugleich den'Dänen Halt geboten wenden/ soll, die «ich immer mehr im dieser Gegend1 aus zu-! dehnen dirohien. Die zweite SiedUumg, unweilt dteir ersten ge. Segen, wird eine Kolonie sein und den Namen des verstorbenen. Zlontskämpfens B o r u c äi o w fragen (Schochtinait Botruehow). Sie umfaßt t8oo Dunam für 120 Familien, die dierzeiit Hcinidwerik oder Handel betreiben, aber Sinn für dien Iiandwirtschaftlichen Beruf halben. Unter der Anileifutng einiger fachkundiger Männer wind diese kleine Kolonie hauptsädÄfo Gemüsebau-, Geflügelizuchlt und 'Molkerei!>etreiben, zur Versorgung Jaffa» und Tel- Awiws niii'l frischen Erzeugnissen, die jetzt vkxi der Feme heribeigeschaifft werden. Langsam entfalten sich hier neue Imdustirie* zweige, die vorderhand dem Bedarf im Lande selbst ' gellten, und somit- Pailästiinta immer uiniaiblhäng.iger .vom Westen in dter Versorgung mH dem not wem* digisten Bediamfsamtikelm machen; denn unsere Im-porfzahl! rs ohnehin (tumid öiiraeitnhiailb Millionen ägyiprische Pf und) d re i m.sil höher al s. diie dies Exports (500.000 ägyptische Pfund). So eröffnete ein kaiutkariisahec Jude mit entsprechender Effaihrnumg «Ine (kleine B a m b urs m ö ib e 1 f a ib r iik im Haifa. 26. Februar 1922 Nr. 1106 .. 1 ...... » "»>— 1 1 »>>«> ■ ... .. »M Die Arbeit für den Palästina-Aufbau. Josef Cowen gegen die MarmoreH-Gruppe und Northcliffe Auis London meldet J. C. B.: Am letzten Sonntag hielt da» Mitglied der Exekutive der zioniistisohen Weltorganisation Mr. Josef Co w e n in .einen* großen Versmammlung ein Referat über seine Erfahrungen in Amerika, über die gegenwärtige Arbeit im Palästina und über die gegen die zionistische Bkölmt.iye und den DirektionsausschuÜ des Keren Hajessod jetzt so beliebt gewordene unverantwortliche Kritik. Mt. Cowen schilderte die beispiellose Arbeit der Keren-Hajessod-Delegation in Amerika, die in Gemeinschaft mit dem Keren- Hajessod-Komitce in den Vereinigten Staaiten den Erfolg zu verzeichnen habe, daß seit letztem November für den Keren Ha/essod so bedeutende Summen aufgebracht" wurden, daß mit ihnen ein großer Teil des Palästina-Budgets gedeckt werden kann. Mr. Cowen gab dann einen genauen Bericht über die für das Palästina-Werk vor und mach dem letzten Kongreß verausgabten Beträge sowie über die für administrative und Organisation«zwecke von der Exekutive und der Direktion des Keren Hajesood aufgewendeten'-Summen. In diesem Zusammenhang besprach Mr. Cowen auch die von N o r d a u, Marmor e k unü K a n n gegen die zionistische Exekutive und den Direktions-aussChuß erhobenen Anwürfe, die er als »bar jeden Gemeiinsinn«, jeder Anständigkeit Und als schamlos« bezeichnefe. Er erklärte, daß die von Nordau.und Marmorek Unterzeichnete Deklaration nichts anderes als eine einfache glatte Sabotage sei, und wandte sich ganz besonders gegen den Vorschlag Kann«, die Gelder des Keren Hajessod Körperschaften wie der I c a oder dem amerikän'isehen Economic Board (Brandeis-Gruppe) zu überantworten, wobei er darauf ihimwies, daß die Xcia bisher niemals eine Geschäftisbiianz perschaft bis heute überhaupt nicht in Funktion ge* traten, ist. Mr. Cp.Ve m erklärte.mit Nachdruck, daß er/ütmso e>her. berufen sei, die An würfe der Opposition mit aller Scharte zurüdkzuweisen, als sie von Männern ausgimgen, die er stets zu seinen persönlichen und politischen Freunden zählte. Diese Angriffe waren jedoch tfchöp deshalb unberechtigt, weil| die Personen, die" sie'erhoben, Disziplin und Veränt« wontüngsgefühl vermissen ließen, deren Vorhanden^' sein sie hätte zwingen müssen, ihre Anklagen vo^ den zionistischen Kongreß, das höchste Tribunal der Bewegung, zu bringen, der allein die Macht! besitzt, die Exekutive zur . .Rechenschaft ,,®ti ziehen^ Mit derselben Entschiedenheit wies Mr. Coweai auch.eine.'Erkiäruing zuiriiok,' die Sir Stuart Sänvuel zugeschrieben wurde, und erwedkte dem tiefsten Eindruck, als er sich, mit Lord Norfhcliffe und seinen in die Welt gesetzten Behauptungen auiseiniamdersfetzte. I^ord Northcliffe wurde i-rr ege führt und in den Glauben hineingehetzt, daß. Palästina von jüdischen Bolschewiken 'bedroht sei^ Lord Northcliffe verbreite 'bös w i!■ 1 i g e M ä r* c h e n. Was die sogenannten zionistischen »Extrem misten« betrifft, die Lord Northcliffe gleiohlfallis als eine große Gefahr füf Palästina hin stellt, so ver-, langen diese nichts anderes, als daß England seip Versprechen einhalfe und «eine Zusagen erfülle. Die Polemik Cowens gegen die Nordau-Maf«i mprek-Gruipipe bezieht «ich auf eine Kundgebung,' welche diese vor einiger Zeit in Paris erlassen hat,; in weither ihre Bereitwilligkeit, den Keren Hajessod zu fördern, vom gewissen Bedingungen abhängig gemocht wird, deren Aufstellung allein ein durch' nichts begründetes uirid durch keinerlei Beweise ge* veröffentlicht '.hat, .während die letztgenannte Körstützt'es Mißtrauen gegen Kferen-Hajessod beweist. die Verwaltung deä d4e vortreffliche Waren, an die Städltie dos Landes 'und sogar .nach B e i r u t (Syrien) liefert. Die Bambuispflam'ze eignet sich wie fast kieiin amidiereT Baum zur Henst-elumg vorn Möbeln für palästinensische Vediälfndsse, wo im Winter die Luft sehr feucht, im Sommer Hingegen tmodoem: iist und jedes andere Hriliz: mehr od'er milnider stark 'beeinflußt. Disee' Möbel s-ind bereits im Hause dies Reichen wie des Armen zu sehen und zeichnen siiidh durch ‘leichtes Gewicht, teizentde Form, Wettenfestigkeit und Billigkeit' •ausi Ebeimsio emtsiöainid kürzlich -eine S p 1 r i t u s fa b r i k im Jaffa, die ailis Roihistoffe Obst und Knollen verwendet, diie j'a oft wegen miamigelinidier' Märkte verfauilemi, und einen 98grädiigen, afliso beimatoe1 ch-enrisoh reimiöh Alkchbl her* .«teilt, - ehltwedier rein- oder all© Kognak undvLikör; der eingefühirüe Alkohol ist. entweder zuteuer oder diumch :-'-ftllierlieü Beimienigumgeai! veruinireciniigt. (Bekannt lieh wind Spiritus für Brenn*- und Kodlizwecke hrjcr &täipk -verwendet, da wegen der Hitze und der HolzkuißippheH Spaiihemde -niclht' vorlhiandien sind.) Der Bnennere'i ist ein Stiaill mit derzeit 30 Melk- und -.M'aisitküihien' ainigesicfhloaseni, . Das Umtemeihimon x^rfiprtichit einte gute Entwicklung. Jüngst.- wurde in Jenuisiailiem eirae Rau'dhiwairön-' falbriik »Äriel« gegrünidiet, die infolge Abschaffung des Talxikmoractpol« und dier auinehimeiniden Tötbakflachen gianiz gut mit den äg^Tpiüsohien Fabriken wetitieifenn, ja billigere und nicht minder gute Zigarren und;. Zigaretten erzeugen tann. No*dh vor Beginn dier eigentlliidhiein Tcuiriist.en-. .saison kennten, wir hier einige bedeutende Per-, sönilii'dlikeiitein: begrüßen. Als erster kann Aqhad- H a a m auisL'Lehidiora. und zwar zur diaiuenndien Niederliaissung 1 iira.’.Landen seiner Ideale. Ein imposanter Empfang wunde Ihm bei d>er Ankunft in Luidld von den htebräiisdliem SdhirifUsitellenn bereiiltiet, dde in 3hm Ihren Lehrer, lunid ge kt 1 gen Vater sehen*. iNiaidhidiem er kurze ZeiV -in Haifa bei seinem Sehne verweilt hatte, übönskn.iiel!tie er in di« hebräiisehe Stadt Tel- Awiw, diie eine der schönsten Straßen schon voir zehn Jahren mach ihm benannt hat und auch dort - wurde er mit ungetueinier Begeiiitierung empfangen; er gedenkt hier m bleiben uniid zu schaffen*. Der Fortschritt-' deÄ 'Landes, dläs er bereiibs dreimal! ibesuiaht und stets" mit bititerer Enititäuisclhuing wieder - venlias.-enhiat^ thait ilhm -dSesnuajl überwältigt und zu Träraen gefüNt. -- - " - Ein zweiter Giaislt i«it dier Orienitiailiist P'rofessor Adoiliph Straus aus Budapest. Wie er hier erklärte, war er wohl stets guter Jude gewesen, aber 'echter Zionist ist er erst jetzt gewonden, naichdieni er gesehen.EßL-was jüdischer Fleiß und Idealismuc vermag. Er besuichte iin Beglieitumg das Budiripester;R:abbiiraens D*r.,D eutsch '(der sich hier niiedergeliaiss-en hat ./und . ■4'eisisön Söhne im Lande bei der Land1 wiirtseihäft, täk'g sind) dlais Niaitiuirhii toriisclhe Mui&eum das Jüdischen Niaitiondiifotids in Jenuisailem, dias er sehr Icfete und wo er Material für «ein dteimnäohirt in rtieliireren , Sprachen bemausiziuigeb snidas großes Werk"-über Palästina sammelte. 5. trau» veroffeniülii'dHtc!:' einen schwungvollem Artikel im »Haarez« über; &e:n*e Eindrücke im Eirez Isirad uind über diie Zukunft der Juden. Professor Straus wird eiiniig’e' Momäte 'ni Erez Israel und iin Syrien weilen., und es ist zu bemerken, daß Ihm hiieibei die wichtige Rodle eines friedlichen Vermnttilers zwischen Juden - -und- Aftabetn ' zuifällt. Diese Beben - und sdhätizen ilht?> - in boLem Grade, in Anerkennung seiner Leistungen auf diem Gebiete dier amaibiischen 1 Phiilotogie üna ' Literaltlur urud' auch wegen seiner Bemühungen fÜT die arabisichien .Studianitjem im, Biudia** ipest. Er hat Firetuipde lunaer den aralbisdben- Schrift-> stelletnn und im den syrischen Gelehrtanikmeiisetn, die i'him bei seiiraem Werke der Schaff rang freunidlschaft*< ■ lieber Bezderinangeip, zwischen Juden und Analbemt behiifjiiidh simid, Nitehit weraig ütjennasdht war ich', alis miicÖi 3»' Jetru'sälem dier bekannte Wiienter Oberkantor Herr! Jas-ef M.orgernst e r n begrüßte. Er .ihiiellt inj großen Tempel jpiniisiailems einen Siaimotläg-GcititesH dienst, bei dem dliie meisten ijiiidlit&chen Notalbelira deil Stadt ziugegen wairen und1 wo diie vielen, hiunidfertä Besucher Gelegehiheilt..hatten, diie ikliangvoIleStiiimme. des Wienier Sängers.' zu bemihidiern*. Auch ' zwei > wichtige. Beisucli«. hächitjudiiiNdhkE ‘ PeirsöriJichkeitien. s-in rpam. dieser .Steile „äü' erSvähuiert (Kürzlich traf hier Lord'’ iN o r t h cl i f f e, Miitgliiej dies' englisdhiöra' .Obenha'Uises. 'und {IWdisgeber daf! »TisMe«, ein*. ' Tjord/N^tliiiC'lme emipfihg in Jetm-' saileim /mehiticife jüSsichie Persöhlliidhlkieiten auis *d*eü •priM titschen tchd' Welt umid bestpmach miti iihraern die Lage deri Mifbiaiüiärbriiten im Lamidie, aiu*dh! idirückitie er sich die Abskhiten/dfeijr .brii'tisohenl Regierung bezügfjtb der Zuikunift Einer Israel» reriE ciprbilrritfsitiiiS'dh. äuia./' Er hatte auch piollt'iscjl'lis Ge-' i spräche mit" demp^erkommiisisär Siiir Höhbeirl ,S amu e l. .' ' Loud / ^onthcliffe besudiite eitrige -jüdische Kolonien ,i|m Jaffa, wo er diie AiHbeat. diett jü-dii'S'db'en 'Btiiuern bewunderte und sich über diie liLnd w irtsiohaftli:ic^i.M / Leistungen derselben stihe. i lebend aüsdrü ckte/' . - Auf Elnitedumg /„der Poale Zion* kommt demnächst auidh Raiiütßay. , M. a edon ä l d, eiimter den -Führer der Arbeit.sipairtt'ei iin Englaind*, nach Paflä-» istinia., um die in 4^ letzten Jahnen von den Juden igölietetiete ökonomische/; Arbeit kemiraem zu letm;en*.; . Seit einigen Maaten ibestellit in Jerusalem!^ ’ähin-liiich w*i« iin Tel / A wi w» eine V o 1| k s u u i v e r- 's i t ä t, wo G v m.na'sdiallprofestsotren dem jüdliisdhenl Publikum in 1 eichtvensitändlidhier Fonm dlais VVioh-i tig&te auis dien neueren, Fonschuhgsiergebnisiseira auf Ven&cihiiedeimem Gebieten - der Wissenschaft selbst-;venstänidr,l:ich 'hebräisch vortragem. Der Gedlatnll-cei erfüllt .einem mit Wehmut,- zugleich eher auch mit Stolz, daß umser Lin'dichcn -h«uite den*. ekuzlige Ort; 'der Weltisst, wo., Fe’ldr uinid WerkstaittarIbeit^r,- Mädühen., Frauen.-und . Greise mit Vergnügen, und :Interesse Vorträge.-über, diie Röntgen-Stnahlen*, über; diais -Raidiiuim und ü'b«r-..dlle Eimateumsicihie Rölaitiirvitätsri thienie, die in der Sprache der Propheten aibgebaiütert wend^m, foligen und d'airim eine ebenso uiraenthehn» liehe.' INbtw emdigkeit eribllidkbn wie unsere Söhne und; Töchter im*; 'Eürotpa im Besuichle de» ICaffec-* '■hiauisios . . . . i'.'- -■ - v : Dir. J. M, Die Arbeitstage in Jerusalem. Laut dem Handelsbericht des >Haaretz< ist d!s Lage der Jerusalemer Handwerker im allgemeinen keine schlechte. Nur wenige Berufsarbeiter sind arbeitslos* Dabei sind auch die Löhne keine niedrigen; sie schwan-, ken von 4 bis so Schilling pro Tag. Manche verdienen novh mehr. Aber dies bezieht sich nur auf die seit Jahren in Jerusalem stabil niedergelassenen Arbeiten Von den neuangekommenen Chaluzim haben nur wenige .Arbeitsmöglichkeit gefunden.. Die. Jerusalemer Handwerker verteile^, sich in drei Kategorien: t. Be* rufsarbeiter mit fester Beschäftigung: Schneider, Schneiderinnen Schulter, Tischler, Steinhauer, Setzer, Klempner und dergleichen, die fast das ganze Jahr hin* durch genügend Beschäftigung haben. Außer den Set* zern arbeiten sie alle auf eigene Rechnung. 2. Berufsarbeiter, die keine feste Beschäftigung haben: Drech* sler. 'Gold-, und Sil'benschmiede. /Uhrmacher, '.Tituww

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