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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-25 · Heft 1105 (25.2.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1105 (25.2.1922)
Date
1922-02-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1105 WIENER MORGENZEITUNG 25. Februar 1922 Wien, Samstag Seite 3 frerwertige Menschen. Doch kainu, wer die heiligen Satzungen der jüdischen.Religion befolgt, mit stolz erhobenem Haupte, in welchem Lande immer, seinen Lebensweg zum eigenen Wohle und zum .Woihle der Gemeinschaft wandeln. Die offiziellen Vertreter Ungarns waren bei dieser Feier nicht anwesend. Sie werden von dem Bericht in den Zeitungen über die Ausführungen des amerikanischen Kapitäns, dem Ungarn vo, «viel zu danken hat, sicherlich nicht sehr angenehm berührt sein, wenn er auch aus Delikatesse verschwiegen hat, daß Ungarn sich selbstmörderisch ans den Reihen jener Kulturstaaten, in denen der Wert des Bürgers nicht nach seiner Religion oder Nationalität bemessen wird, selbst ausgeschaltet (hiait Graf Karoly geht nach Funchal. Budapest, 24. Februar. (Tel.-Komp.) Wie aus Stuhl- Weißenburg berichtet wird, beabsichtigt Graf Josef Karoly mit seiner Gemahlin demnächst nach Funchal zu Exkaiser Karl zu reisen. Ausfuhr. Budapest, 24. Februar. (Tel.-Komp.) Der Ernährungs- Senat hat die Ausfuhrerlaubnis für 150.000 Waggons Hirse nach Oesterreich im Gesamtwerte von 20 Millionen ungarischen Kronen und von 1200 Waggons Hülsenfrüchten nach Frankreich und Deutschland erteilt. Die „Erwachenden“ wollen Pogrome. Budapest, 24. Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Die Staatsanwaltschaft hat verfügt, daß gegen die Urheber der von dem Verein der „Erwachenden Ungarn“ in Budapest angeschlagenen Wahlagitätionsplakate, die mit den Worten: „Juden, Freimaurer und verräterische Christen ...“ beginnen, das Strafverfahren eingeleitet werde. Die Regierung hat'die Staatspolizei angewiesen, diese Plakate unverzüglich zu entfernen. Aenderungen in der iriilitärisch|n Verwaltung. London, 23. Februar. (J. C. B.) Das Kolonialininisierium hat die Vorbereitungen für die Durchführung von Aenderungen in den leitenden Stellen der militärischen Verwaltung Palästinas abgeschlossen. Am 1. April soll die Auswechslung zahlreicher höherer Funktionäre beginnen. Die ihrer Posten in Palästina enthobenen Behörden werden nach England zurückkehren und an ihrer Statt soll eine andere Administration, ähnlich den neuen Einrichtungen im Irak, etabliert werden. Diese Aenderungen stehen auch im Zusammenhang mit den Bemühungen der Zentralregierung, in allen Verwaltungszweigen Ersparnisse durchzuführen. In Kürze wird hier die Ankunft des Direktors der öffentlichen Sicherheit in Palästina, Colonel B r a m 1 e y, erwartet. Er ist mit einer offiziellen Mission, betreffend die Bildung der neuen britischen Gendarmerie für Palästina, betraut Die jüdische Einwanderung im Jänner. Jerusalem, 24. Februar. (J. C. B.) Nach der amtlichen Statistik kamen im Jänner 979 Juden ins Land, vpn welchen 600 in Haifa und 339 in Jaffa landeten. Die restlichen trafen mittelst Eisenbahn über Aegypten ein. i Auch der Misrachi gegen das Frauenwahlrecht. Jerusalem, 20. Februar. (Tel. der „Wiener Morgen- Zeitung“.) Die palästinensische Exekutive des Misrachi faßte in ihrer letzten Sitzung den Beschluß, an der zweiten Session der Asefath-Haniwcharim (Gründungsversammlung) nicht teilzunehmen, insolange das Frauenwahlrecht bestehen werde. Die Kooperative für öffentliche Arbeiten. Jerusalem, 21. Februar. (J. C. B.) Die jüdische Kooperative für öffentliche Arbeiten (ein Zweig der allgemeinen Arbeiterorganisation) hat während des Monats Jänner folgende neue Arbeiten übernommen: 1. Den Straßenbau Rischon le Zion—Beth Dagon, die Straße wird 300 Arbeiter durch zirka vier bis fünf Monate beschäftigen; 2. die Straße auf den Karmel, 900 Meter lang, die von dem Verein Neweh Schaanan für das zu erbauende jüdische Viertel errichtet wird; die Arbeit wird während zweier Monate 120 Mann beschäftigen; 3. Straßen In Tel - Awiw, Allenby - Straße und Herzl-Straße), die Arbeit beschäftigt durch 2‘/* Monate 115 Menschen; 4. Trottoire in Tel-Awiw; 5. 100 Arbeiter arbeiten an der Ebnung der Sanddünen bei Tel-Awiw; 6. die I c a übertrug der Kooperative den Bau eines Stalles in Ajeleth Haschachar, ungefähr 20 Arbeiter werden dort durch drei Monate arbeiten; 7. 30 Mann arbeiten bei der Militärverwaltung in Serafend; 8. Bau eines Brunnens in Tiberias; 9. Bau eines Regierungsgebäudes in Ramleh (25 Mann durch vier Monate), ln der nächsten Zeit sind noch zu erwarten: Bau von Häusern und Ebnung der Sanddünen für das bei Tel-Awiw zu erbauende Borochow- Viertel, Häuserbau in Tiberias, Vorbereitung der Bausteine für das jüdische Viertel Neweh-Schaanan bei Haifa. Rundschau. Die Lage der Juden. New York, 22. Februar. (J. C. B.) Detr vor kurzem hier 'stattgöfumdene Kongreß der in den Vereinigten Staaten lebenden 'rumänischen Juden war von zahlreichen Delegierten aus allen Teilen der Union beschickt. Der rumänische Ge.siandte Fürst Beb es co kam eigens aus Washington zpr Konferenz und erklärte in seiner Ansprache, daß die Lage der Juden in Rumänien sich so weit gebessert hat, daß man von der (bereite erfolgten vollständigen Losung der Judenfrage in Rumänien sprechen könne. Fürst Beibeisco stellte eine allgemeine Entspannung zwischen dem rumänischen und dem jüdischen Volke fest. Er wisse, daß in der Vergangenheit viele „Fehler in Rumänien gemacht wurden, es habe viele Mißgriffe und große Mißverständnisse gegeben. Doch sei dies vorbei, oder es werde in der nächsten Zukunft vorbei sein. Die Konferenz nahm eine Reihe von Resolutionen an, deren wichtigste ein Protest gegen die Einwanderumgsgesetze in Amerika und die feierliche Verpflichtung zur Unterstützung des Wiederaufbaues eines jüdi schien, 'Nationalheims in Palästina sind. Aus dem der Konferenz vorgelegten Rechenschaftsbericht geht hervor, daß nach Rumänien über 600.000 Lei für das jüdische Hilfswerk überwiesen wurden. Ein Kabinett Facta. Rom, 24. Februar. Die Blätter kündigen ein Kabinett Facta an, „Giornäle d’Italia“ veröffentlicht die wahrscheinliche Mi nisterliste, in der Sshanzer als Minister des Aeußern angeführt wird. Die „Tribuna“ bemerkt bezüglich der Verschiebung der Genueser Konferenz, daß erst die endgültige italienische Regierung einen bestimmten Termin feststellen werde. Die amerikanischen B’nei Zion und die? zionistische Organisation. New York, 20. Februar. (Jüd. PresseverbandT Vor einigen Tagen hat der Orden B’nei Zion beschlossen, der allgemeinen zionistischen Organisation! beizutreten. Der Orden B’nei Zion ist eine zionistisch^. Organisation, die sich jahrelang infolge organisatorische* Bedenken der allgemeinen zionistischen Organisation-' die ihm keine Autonomie erteilen wollte, nicht anschließen wollte. / Reorganisierung des American Joint Distribution Committee. New York, 20. Februar. (Jüd. Presseverband.J Das American Joint Committee hat beschlossen, eine Reorganisierung seiner Organisation durchzuführen! und in die Exekutive auch Vertreter anderer jüdischer Organisationen zu berufen, um dem American Joint Committee einen demokratischen Charakter zu verleihen. Tagesbericht. Der neue Straßenbahntarif. K 65 für zwei Teilstrecken? K 100 für mehr als zwei Teilstrecken. Wie wir bereits gemeldet haben, stehen wify wieder unmittelbar vor einer Erhöhung des Straßenhahntarifs und gleichzeitig vor der! Wiedereinführung des Zonentarifs. Wie erinnerlich^ hatte die Direktion der Straßenbahnen anläßlich derj letzten Erhöhung von K 30 auf 60 schon erklärt, daß auch diese Erhöhung zur Bedeckung nicht aus-l reichen werde. Nun sind infolge der, Teuerungszulagen! für das Personal und der Steigerung der Material^ kosten Mehrauslagen von einigen Milliarden hinzugekommen, welche unbedingt, gedeckt werden müssen. Die Straßenbahndirektion hat nun, wie! wir vor kurzem meldeten, dem gemeinderätUcheii Komitee, welches über den Zonentarif beraten sollten einen Fahrpreis von K 60 für zwei Teilstrecken, von K 100 für mehr als zwei Teilstrecken vorgeschlagetu was auch schließlich nach mehreren Beratungen des Komitees angenommen wurde. Nun hat, wie wir hören, gestern vormittags elnff neuerliche Beratung des erwähnten Komitees stattge^ funden, in welcher der Straßenbahndirektor darauf verwiesen haben soll, daß mit diesem Tarif der Abgang durchaus nicht gedeckt werden könne. Er schlug deshalb einen Preis von K 65 für zwei Teilstrecken und K 100 für mehr als zwei Teilstrecken vor. Außerdem soll eine Arbeiterw0chenkarte von K 700 eingeführt werden) Dieser neue Vorschlag der Direktion soll — wir sagenj absichtlich „soll“, weil im Rathaus in dieser Prags diesmal eine unglaubliche Verwirrung herrscht — nach Beendigung der Vorberatung des Komitees am 7. März! den Unternehmungsausschuß beschäftigen. Von anderer, ebenfalls „unterrichteter“ Seite int Rathaus — und das ist kennzeichnend für die Ver-I wirrung, die in dieser Frage herrscht — erfahren wirJ daß es doch bei K 60 und K 100 bleiben soll. Das ist nämlich der Vorschlag des Dreier-! Komitees, der sich mit jenem der Straßenbahndirektinn nicht deckt. Das Komitee tritt Montag vormittags nochj einmal zu einer Beratung zusammen und wird seinen! Vorschlag — K 60 und 100 — dem Unternehmungs-J Ausschuß, der Montag nachmittags Zusammentritt, zui Überprüfung unterbreiten. ABBAUPREISE Herrenhemd K 33&0 2 Herrenhose K1986 Herrensocken K 188 | iSchtffmann Wien, I!.,Taborstraße 4f Telephon 47-1-79 En gros 1074 En detail Die Fanni und der Wotan. I. Pünktlich um 8 Uhr 10 Minuten morgens, kämmst ‘du Fanni, ein zierliches, brünettes Judenmädcben von 16 Jahren, hei der Sieveringer Endstation des Wer, Wagens treffen. Sie erobert sich ihrem gewohnten Fernst ersitz auf der linken Seite dies Triebwagens und ist frohgemut, wieder zurechitgekommen zu sein» Bei der Grinizimger Kreuzung füllt sich der Wagen und bis er zutr Silbergasse kommt, ist heim Siitiziplatz frei. Schon fvor der Kreuzung wird Fanmi nervös und unruhig. Sie wirft rasch einen Blick in ihren kleinen Spiegel, richtet sich ein aus dem tief ins Gesicht gedrückten Hut meddsoh hervorlluigendes Löckchen, glättet ihre dunkeln, fein gewölbten Augenbrauen, zupft noch rasch ihr unechte Pelzboa zurecht, und dabei 'klopft das junge Herz in der Brust des heranreifenden Kindes vor Erregung, als hüpfte es einem großen entscheidenden Erlebnis entgegen. Bei der Silbergasse drängt sich ein Knäuel Menschen durch die Einsteigtirelpipe. Jeder möchte, noch einen Sitzplatz erhaschen. Nur ein hochgewachsener, blonder Jüngling scheint es nicht' so eilig zu haben. Er wirft einen raschen Blick durch das mittlere Fenster des Wagens und steigt wie einer, der seiner Sache sicher ist, als letzter in den Triebwagen ein» :$• Vorgehen,bitte! Vorgehen! Vorne ist alles leer und da hinten rührt sich fca Mensch net vom Fleck!«, dröhnt dlie Stimme des Schaffners. Der blonde Jüngling Wartet nicht erst die Aufforderung des gestrengen Schaffners alb, bahnt sich mit gestemmten Ellbogen den Weg bis zu Fannis Sitzplatz und postiert sich vor sie hin. Nun beginnt die Funkentelegraiphie der Augen ihr liebliches, gefährliches Sipiel. Verstohlen schlägt Fauni die Augenlider auf, ihr ehrlicher, unisohuildisivoller Blick schleicht sich förmlich an der tadellos eleganten Kleidung des stattlichen jungen Mannes hinan, über den flaumigen Schnurrbart hinweg, zu den hellblauen Augen, um auch von ihnen einem zärtlichen Blick zu erhallten. Der Blonde bleibt von dieser Liebkosung der dunkeln, glühenden Augen, des Kindes, das vor ihm sitzt, und auf das er mehr umgedulig all® erregt he-nabblickit, völlig unberührt. Auch der nächste Euniken-, Spruch der treuen Kindesaugen bleibt unbeantwortet. Fanni ipreßt ihren Muff an ihr armes, unter den heftigsten Schlägen leidendes Herzchen und stiert in schwere Gedanken versunken durchs Fenster. > Gürtellinie, umsteigen!« Erschrocken fährt Fanni auf, eilt dem Ausgang zu, um den 8er-Wagen zu erwischen, der sic ins Bureau bringt. Wie von ungefähr wirft sie noch im Vorübergehen einen Blick durch das Fenster, an dem sie soeben gesessen hat. Ihren Platz hat der Blondkopf eingenommen, und1 es schien ihr, daß er ihr lächelnd zuwinkte. Glückselig über dieses Almosen verschwindet sie ijm 8er-Wagen. II. Seit drei Monaten batte Famni fast täglich dasselbe Erlebnis. Ich kenne Fanni seit ihrer ersten Kindheit, ich kenne ihre Angehörigen, eine brave, jüdische Familie, deren Liebling die Fanni mit ihren 16 Jahren ist. Eines Sonntags traf-ich sie traurig, einsam und in sidh gekehrt, die Siöveringetr'Sbraß e hinraufwandern^ »Hallo 1 Was gilbt’s denn Kind? Warum so traurig?« Fanni blieb stehen und ging, sichtlich erfreut über die Gelegenheit, sich das bedrängte Herz zu erleichtern, mit dr Offenheit des Kindes otonie Umschweife auf meine Frage ein. 2-Ich bin wütend, auf die ganze Welt, auf mich selbst und, auch auf den Wotan!« Wotan?« frag ich erstaunt. »Seit wann habt ihr denn einen Hund, und was hat dir das Biest getan, mein Kind?« Fauni lachte hell auf und sagte dann schmollend: »Jetzt bin ich auch auf Sie wütend«, und daun kam das große Geständnis. Sie erzählte mir ihr tägliches Erlebnis, wie sie ununterbrochen an den herrliche, blonden Jüngling, der so gar nichts von einem Juden hat, denke, wie sie allabendlich ihre Gefühle in ein Tagebuch niedergelegt und wie glücklich sie ist, in ihrem Herzen ihrem Wotan einen Altar erbaut zu haben- >Brrr! Aufhalten!« unterbrach ich den Rede-j scwall der wildgewordenen Fanmi »Also das ist. deT Wotan, na, gut sChau’n wir aus! Und was sagt dsis Wotan von dir> hat er sich vielleicht auch schon, er-i1 klärt?« ' j »Nein, das ist’s ja eiben. Ich möchte die Hälftet' meines Lebens dafür geben, wenn ich wüßte, wie es >umi ihn bestellt ist.« Dasheißt also, daß ich alter Knabe, den Detektivf d’amour mache. Wollen, wir mol sehen!« III. Liebe Fauna! Du bist ein > Sieveringer Nockerl, eine jüdischst Schmachtgans, ein koscherer Backfisch..«, das sagt Dein Wotan'. >Dein Wotan ist ein Halunke, ein fauler* bequemer Strick«, das sage ich. Woher ich dais so genau; weiß?, fragst Du? So hör' mal. Das kam so: Du weißt, daß ich, als Du am letzten' Freitag wieder Deine einseitige, kurze Liebesfahirt machtest, im selben Wagen! führ. Beim Gürtel stiegst Du aus, kassiertest Dir knl Vor über gehen in recht ungeschickter Weise das angebliche Liebeslächelm Wotans ein, während der Hallodri von einem Wotan auf Deinem warmen Plätzchen sidi’si recht behaglich machte. Im Wägen herrschte noch! immer furchtbares Gedränge, RiWenstöße wurden überhaupt nicht mehr beachtet, und als natürliche Begleiterscheinung der Tariferhöhung 'hingenommen. Auf das 2>Au!« eines zartbesaiteten Mädchens, antwortete dtatsl 2Weh!« eines, alten. Hausierers. Die zweibeinigem Heringe müllerten gegen ihren Willen, machten Kniebeuge und Hüftgelenksübungen, während der Wagen! ab und zu mit einem kräftigen Ruck die unsichere Gesellschaft wieder ins Gleichgewicht brachte. Der eine fluchte, der andere, ein Phlegmatiker mit dickem Pelz, . lachte, nur Wotan grinste wie Satan über die Leiden1 seiner Mitmenschen. Ein Mann, der mit Wotan bei der Silbergasse eingestiegen war, wurde unter Stößen und Fußtritte«' schließlich in die Nahe Wotans geschoben. >Na, Siel haben Glück!« meinte er nridvoL ächzend. > Glück,? <5

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