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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-16 · Heft 1096 (16.2.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1096 (16.2.1922)
Date
1922-02-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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V Nr. 109g tVten, Donnerstag kittiattem, den Äs etrt'dedkt zu toben betoiüpten, Steipern und ein Gesdhirei erheben.« Wie' matn siebt, ist die Walhiriheit edion anif dem [Wege im» die Göh'inn»e der Judenfresser. Alleridiings schreibt das ctoiistfäiätoiazMle Blaftt vorläufig m>dh •»Pfaiffen1« statt*! »Juden«. Aibeir /bei so wichtigen Erlceininlniiissen kommt es ja nicht so sehr stuck /Nennen Mtn/d W odr,t e au als au<f diais Wesen der Sache, lüind von diesem Standpunkt a«uis- IbediöUtet der (zitierte Hecnzenseirguß eittien wahrhaft 'Sittliioli-religno’sm Fontsdhiitt . . .; >. Internationale PreBassoziationi ’A/us Pari-s wird* ums beriefet? Die .'luter* fflation-aJe Asisoziiatiicn’ der Presse tot, seit Auslbirudh des Krieges eurn ersten Male, wieder iliue Tätigkeit begonnen. Da der Präsident des Vertbaintdiets,' Wilhelm S i n g er, und der Generalsekretär T aü.n a y während des Krieges gestotrbon sind, besorgt vorläufig das Bureau die Geschäfte. Es wird bereits in den nä'Dbst'en Tagen an a/lle Verbände die Aufforderungergehen., ©idi über die Reoa^ganitsatiiön ütn/d' über d*ön Vorschlag, in einem neutralen Laihdte' ekiteii Kongreß o/d'er wenigstem eine Konferenz albz/ütoUtm, Lu äußern. Ueber die Zuziehung Deutsdilasn/dis würde bisher weh kein Besdhiliuö gefaßt, hingegen soll die . Aufforderung an die Verbände der Nach - f o 1 g e s t a 3> t e n ergehen, sridh an dem vorläufig ©chriftlidheii Meiinirngsäiustaiußah» wegen Wiedertoinsteltong des Friedemazuistiatnides zu ibeteilMgen. England und Amerika haben ihre Mitarbeit «bereits ajirigesidbert, und die Italiener beantragten, die5 erste Zuisa/mm.-enkunftt in Rom .< aJbzuhalten^ Mit dier •Dunchführuug der Vorarbeiten wunde. dier-Vize- (präsideint des Ventoin/des ■ und Präsident des 'däni'- gcheu Journal!'! sten vörba/ndies Dr. B ü n z 1 ibetraiut. Eg Ist kalt... 'Nein —©dem. wir genechifc: .Die Kälte ist.keine Kriegsiolige. Mianv darf, ohne fehl zu gölten, dem Krieg getrost sio zdemilrdh ailles Böse ih die Schuhe ©chii.elb.en, unter dessen; Las/t wir. jetzt seufzen, aber auch" vor dem Jaliune 1914 haben im Wintdk nicht die tMandelibäuiniie 'geblüht und die Stare gezwitschert. Gelasoen stellen die Metecirotoge«' fest, daß - der [Winter <kis jaibres 1911 kälter war als der 'heutige, eiime Feststclteiy, dler man wieder eimmia'l sehen teainn, wie uiirverläßlich allile Wiissantsöhrit ist. ' Denn obwohl die Statibtilk ap d/eir Wahrheit der Behlaujpitüing keimen Zweifel übrig läßt, sind wir auch a/lle darüber im 'klaren,' niemtails noch so sehr unitter der Kälte gelitten zu halbem wie in diesem giraiuisraimem linnid unQiibitrtlichem Winter dies heurigem Jaihres. Gewiß sanik dlaiimils die Oiiieaksilbersäuile -Oefsri' dM.nttDcch war ,’>(iiaiÄ dflenatige Erlebnis erim Scherzygegen die jetzigen Fmoistqua-lm. Denn damals gab es eine Abwehr gegen den luncht baren Feind. ■ Se.Iibist ■ die Armem tott/en ihr kleines Oefohemi das glühte wie der Hol 1 em.scbhmid» m!t der Kohlenlki/ste deihiipier. Sie kochten ihr dürftiges Essen a/uf dem Feu-er, sie wurchein ihre arm/selige .Wäsche, so diaß. sie äü's dem Dunst und üblen Geruch stiundienlaing nfoht •hieraiuskameu, aber — sie mußten dioch ncidhf frieren.'-Und Idtäjs Essen, so dürftig es war, gab immer noch' hiim* td'ertmial mehr Kraft und Wärme a/Ils die Kriegskost (vpn theute. die Wä che, so amiTselrg sie watr, eipitlhielt ■ doch ein paar Wollsachen, und wer sich selbst, w-fok- Jitoh von den. schützenden Hüllen michtis teufen teenute, fand doch fast immer eine mdtlocdSge 'Seele, die Sh*m irgendein warmes Stück, einen äßtmbdisoli gewordenen' Mantel, ein Tuch, einen atten - Rock schenkte. Dam,als war fo noch nicht jedes Rcmt/dhen; [Stoff .eine Koistba/rheiit geworden,' man sohehkste freigdeibig, und daß Mantschen in der Wimteirkälte ohne Hemd unter den dünnen Kleide/rn, Ohne. Umhülle, die Füße in Lappen gewickelt, durch, dien Scihnee gehen mußten,.das i/st gewiß nur ip dien selifceuistesn Ausm.ahmsf allem vor gekommen. Undwenn die Bedürftigsten damals uu/veuig'l'eachÜiÄch wemi-ger Uhte/r «dem Frost zu leiden hattoji als heute, so war die Lage des Mittelstandes geradezu gläntzemi:L Denn iwenu der kleine Beamte, Anzt, Lehrer, kurz die geistige Arbeiterschaft, auch vor dem Kriege Sorgen Und Not gekannt hat — gegen Kälte; waren sic doch Smmer geschützt. Diie Kleider waren nicht immer elegant, nicht immer modemn, aber sie hielten warm. Und es gab Kohle, schäme, glanzende schwarze SteinilooiMe, die man ebne woitore Umstän/die -.im betHicbigein Mengen iims Haus geliefemt bekam. Die Hausfrau müßte n/icht einen Bittgang zu sämMchen Ha/usibeisdirgem, ' I .altern euiauizändern und Greiclem der iNödlihcinsobaft untem-ehmen. um jem>and/em' zu finden M dler ito dien Kofolienivounat aiu'dh in8 ' Hiau's beförderte und'selbst der jungen und Ikraftigen Hausigehilfin hätte midn diais Kohlentnagen'!.. vom Keller itn die Wohnung nicht zugemutet, eine Arbeit, id&e jetizt von affen und kräinteliiaben Fnairen al»s"§elbst* •vcrstänidhch besorgt wind. War as d'arnalts kadt, dann h-eizt/e mau tüchtig ein, •stellte dia/mp-fenden. Tele und heiße, Ücräftige Suiptpe auf den Tisch und legte die iWärmefliaiscbe ins Bett. Nicht nur Modepüppchen, sondern alle ehrbaren Mittelstandlsfrauten trugen Pdizkiragen umd Muffe und die Wremerwald-Schuhe, die so prächtig gegen Nässe und Kälte schützten, [waren keim Vorrecht der Schieber weit. Es war kalt, wreNEit Mitteilungen aus dem Publikum. MMN Dr. M filELEI Strusöw Podwoloczyskä . Verlobte Jüaner 1923 . 9429 m son 1» mm h. in. Verlobte Wien, ita Februar 1922 6019 In- und ausländische Pariu/nerie und ümfmu kauit man billigst bei 442 Julius Spiegel jun., feÄfe'0,ookB"fÄ".la Echte Jägerwäsche m AlberS Matzner, Wien, I., KohknessergasseS KultusuJustiztalare u. Barette liefert in scbOnster Ausführung die bekannteste Spezialfirma 135 RUDOLF GOLDSTEIN Gegründet 1868 — Große Auswahl feinster Stoffe für MaSbestellungen gewiß, aber das war eine Um/amniehimlii'dhik'eit, keime Kata'Arofphe. Der ausreichend genährte, gutgefckidete Mensch empfand d'en Frost lästig, alber er ging nicht darane zugnunde. Man. 'konnitie - si'ch Erlei/qhite- ■ruingem, Bequemlichkeiten schaffen. Die Mittelstamdisfrau kochte, bei allor1 StparSatmik'eit', im Winter nicht »auf Vorrat«,' ©oindeim; heiizte [ joden . Tag den, großen Herd und war schien dadurch, .weniigsiteais für ein paar Stonden vor dem Fiio*.it geschütizt. Die Stfaßentohn war tüchtig geheizt, das’.Theater, das Gotte-stotüs öbemsc, wohin man kam,, strömte wohlige Wärme aus dien Räumen. Die Alten, diie Kranken; die Kinder, konnten geschützt werden vor dem grimmigen Feind«. Die Kälte ist tot dem Krieg keine Kräinlkheit gewesen. Das' 'Thermometer hist vielleicht einen niedrigeren Stand gezeigt, aber man war nicht gelähmt von dler Verzweiflung des Friemens. Nun, meine Herren Meteorologen*. Sic müssen sich in einem Irrtum befinden.. Es war noch kein härterer 16. Februar 1922 Seite S \ ■ r~TT ■ ... —... ... I Washington, 14. Felbnuiar. (J. C. B.) Die Eirt^’ wondcrungsöfloimniistscion des Kongresises hat dien)' provisorischen Vorschlag angenommen», <d&e E'iinwaio-i dciung nach Amerika mit Anfang jiuilii 1922 gänizJ ich e in »z u stelle n. Diie Kommission einiigiöal sich aiu.f diie diesbezügliche Gesetze/sformeili, die Inf Kiir.ze an »dien Kongreß ein gebracht wenden soll. Diel Bill sieht bloß wenige Ausnahmen für d(ie El terd amcritotn'iischer Bürger sowie für Frauen' ärneinw mariischer Bürger sowie auch für m in d e r -< Jd'bntson, wiildtersetzt sich dieser Bill und trifft, Verwandtem herü'benztnkommm w.üntschen, vor^ Der Vorsitzende der Einwainidieruimgskommiissii'on^ JohiTson, wdie.rsietzt feddh dieser Bilil und tritf fnoich immer für die Beibehaltung dies bisfhenigenl Qucibens/ystem's ein. Die Lage ist ziemlich kiriitiisdh’ und verworren, iide emdgültige Entscheidung wird fm Laufe dieser Woche erwartet. Washington, 15. Februar.. (Tel.-Komp.) . De#| Abgeordnete Joh.nison brachte gestern dim Repräsenta/nteadmus einen Gesetzentwurf ein., wonach die, gegenwärtig bsstehemde EmwÄnd»eruuigsveno>ndInU'n-A bis zi. Jänner 192z verlängert we»rden soll. Die gegenwärtig in Geltung stehende Verordnung würde a»ni 31. Juli d. J. ihre Geltung vorhenenw * Kultur ln Sankt Pölten. Wir haben Ende De« zember berichtet, daß die deutschnationalen Eisenbahnbeamten in Sankt Pölten gegen das von jtidischnationaler Seite vorbereitete Makkabäerfest Stellung nahmen. Sia verwechselten es mit dem Purimfest, das in der antisemitischen Phantasie als angebliche Feier eines Pogroms gegen arische Perser eine große Rolle spielt. Die Hetze, an der sich.... der protestantische Pastor persönlich und der katholische Bischof indirekt beteiligten,' hatte eine Beunruhigung der Bevölkerung zur Folge und das. jüdische Fest mußte verschoben werden. Die Deutschnationalen und ihre klerikalen Anhänger hätten aber viel mehr Grund, sich um die Erziehung ihres Volkes zu bekümmern. Denn wie der Stand der Sankt Pöltener Kultur beschaffen ist, lehrt eine öffentliche Kundmachung der Direktion des dortigen Allgemeinen Krankenhauses, die wir hier in toto folgen lassen 3 „In den letzten Wochen kursieren in St Pölten und Umgebung Gerüchte, daß im hiesigen Krankenhause eine Frau junge Hunde zur Welt gebracht hüb e. Trotz der Widersinnigkeit und Unmöglichkeit eines solchen Vorkommnisses scheint es Leute zu geben, di« diesen Unsinn glauben und das Gerücht weiterverbreiten* da sich bereits Leute im hiesigen Krankenhause einfinden, um die dort angeblich beim Portier. ausgestellten jungen Hunde, sei es mit oder ohne Maulkorb, gegen Eintritts-* geld zu besichtigen. Es ist unglaublich, mit welch albernen Späßen sich in unserer aufgeklärten Zeit das Publikum zum besten halten läßt!* »Ä Winter in Wiem, d’orna-^is tot seif M eimsdienged'ein k an keinen gegeben, i'h dem diie gatriize Seele, diais ganze Le/bon sich in dem einen Sätze erschöpfte: Eis ist k'ailt, Kl<aina M gi u £ in e ir. Die Frage der Einwanderung nach Amerika* Dem Immigrationskomitee des Repräsentantentomses liegen jetzt fünf verschiedene Gesetzes,Projekte vor. Die schärfste Bil'l ist die von Johnson, der. die Einstellung der Einwanderung für drei Jaihre verlangt, mit der einzigen'Auisnähme, daß ein Fremdgeboren er, der i»n Amerika 'beheimatet ist, nach einer kurzen Reise im Ausland nach Amerika zurückkehren dürfe und daß amerikanischen Bürgern wie todi Fremdgeborenen, die seit drei Jahren in Amerika, wohnen, gestattet werden könne, ihre Frauen und unter 16 Jahren alten Kinder, jedoch nicht? die adicipierten, nach Amerika zu bringen. Touristen und Geschäftsreisende dürfen füivsechs Monate nach Amerika gelangen, ebenso Studenten zwecks Studiums, die jedoch dais Land mach Ablauf Ihrer Studien verlassen müssen. Berufsarbeiter» die das Land benötigt, sollen mit Erlaubnis des Arberbssekretärs ins Land gelangen dürfen. Die Bill des Kongreßmannes R i k e r sdhilägt vor, das Immigra-tionisgesetz vo»n . 1921, vom 1. Juli 1922 bis 30. Juni 1924 zu verlängern; und die Schiffsgesellschaften mit 100 Dollar für jeden Passagier, dem die Landung nicht gestattet wird, ziu bestrafen. Die von Ki b ei vongßsch'lagene Bill will jede Schiffskompagnie, die bewußt behilflich ist, einen Immigranten unter Uebertretung der Immigratiouslbestim mumgen von 1921 in>s Land zu . bringen, mit 206 Dollar pro Mann bestrafen. Das Geld soll als Belohnung benützt werden für die Personen, welche die Informationen erteilt haben, welche zur Verhaftung des Immigranten geführt haben. Es sind noch zwei weitere; Entwürfe Johnsons eingebracht, einer der vorschlägt, daß jeder Immigrant, der wegen Ueberschreitung der Quote nicht hereingeilassen wird, die vpn ihm bezahlten 10 Dollar für das Visum ziurückeirstaittet erhält und ein anderer, wonach Inspektoren und Aerzte bei den Konsulaten der Aus- Wan derungsländer bestimmt werden sollen, die die Prüfung der Immigranten vornehmen und daß vor, Bestätigung durch diese Inspektoren keine Visa erteilt werden. Diese Untersuchung s»oll jedoch die Immigranten von der auch jetzt besteh enden Ueberprüfumg in den Vereinigten Staaten selbst nicht befreien. * Begräbnisse am heutigen Tage. A 11 e r Fr i e dh 0 f: 9 Uhr Roniger Moritz, 9 Uhr 30 Min. Brunner Katharina, 10 Uhr Menkes Moritz, 10 Uhr 30 Min. Kaufmann Adelheid, 11 Uhr Goldwurm Arnold, 11 Uhr 30 Min. König Johanna, 12 Uhr Reich Sali, 12 Uhr 30 Min. Mahler Ludwig» -- Neuer Friedhof: 9 Uhr Grünberg Anna, 9 Uhr 20 Min. Kohn. Leopold, 9 Uhr 40 Min. Adler Berta, 10 Uhr Weißmann Jo'hanna, 10 Uhr 20 Min. Stern Lina, 10 Uhr 40 Min. Schönherz Taube, 11 Uhr Rosenzweig Heinrich, 11 Uhr 20 Min. Engländer Nina. * Das jüdische Aerzte wesen in Palästina. Nach einer amtlichen Statistik hat die Zahl der jüdischen Aerzte in Palästina in den letzten Jahren erheblich zngenommen. Während im Jahre 1911 nur 35 jüdische Aerzte gezählt wurden, gibt die Statistik für 1922 über 150 an. Interessant ist die Ortsstatistik, aus der hervorgeht, daß sich in Jerusalem 43 jüdische Aerzte, darunter 21 Zionisten befinden; in Jaffa sind 46 Personen gemeldet, die ein« ärztliche Praxis ausüben, in Judäa 19, in Haifa und Samaria 17. Der Rest verteilt sich auf die einzelnen jüdischen Siedlungen. * Bücherspendenversteigerung für die Rettungsgesellschaft. Wegen der Ueberfiille aff, Material wird heute die Bücherauktion im Ehrbar-Saale, 1V„ Mühlgasse, ab 3 Uhr fortgesetzt. Bisher brachte die Auktion K 500.000 tzin. Es können noch wertvolle belletristische und auch wissenschaftliche Werke sehr billig erworben werden. § Der Bombenfund im Szemszö-Schlössel. Der genaue Zeitpunkt der Niederlegung des Sprengkörpers steht noch nicht fest. Daß es nicht vor dem 16. Jänner gewesen sein kann, erhellt daraus, daß eine Zeitnngsnummer vom 16. v. M. in dem Sprengkörper war. Die Bombe lag gerade auf dem Treppenabsatz, der oberhalb des Schlafzimmers, des Herrn Josef Glaser -liegt Nicht nur er, sondern auch Frau Leopoldine Glaser, Fräulein Helene Glaser, Büe Hausgehilfin Antina Nemeckova und der Hausbesorger Siegmund Bakai mit seiner Familie wären bei ebner anfälligen Explosion höchst gefährdet gewesen. Daß beide Anschläge auf einen und denselben Täter zurückzuführen sind, steht außer Frage. Nach ihm wird eindringlichst geforscht. Auf die Ermittlung der Täter ist eine Belohnung von K 250.000 ausgetzt. Der Polizeidirektion wurde das Recht der Verleilung eingeräumt Ihrem freien Ermessen ist es überlassen, zu beurteilen, wer anspruchsberechtigt ist und weicher Anteil auf jeden einzelnen der Anspruchsberechtigten zu entfallen hat * Concordia-Ball. Der Concordia-Ball, das große Repräsentationsfest der Wiener Gesellschaft, findet Montag den 20. d. M. in den Konzerthaussälen statt. Beginn 9 Uhr, Ende 3 Uhr. Nacht verkehr nach allen Hauptrichtungen. Der letzte Zug geht vom Konzerthaus um 3 Uhr 15 Min. ab. Der Fahrplan wird in den Garderbberäumen angeschlagen sein. K 0 m i t e e! 0 k a' I, Rudollsplatz 17, 2. Stock. Kartenausgabe täglich von 10 bis. 12 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags., Von Freitag! an ununterbrochen von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends» Es wird nochmals aufmerksam gemacht, daß Herren ausnahmslos im Frack erscheinen. Smoking ausgeschlossen. * Jüdische Frauenversammlung. Heute um 6 Uhr abends findet im Gemeindehaus,!!.» Karmelitergasse 9, eine jüdische Frauenversammlung mit der Tagesordnung „Jüdische Frauenarbeit“ statt. Referentin: Fran Erna Patak. iWEIMBURGGA5jE*10-1» LAO L6 R Ls , Jü! ' 'Hl 1 N'' i$if t

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