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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-15 · Heft 1095 (15.2.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1095 (15.2.1922)
Date
1922-02-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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SefteHST Wien, ffittwocft 10. Februar I m Nt-rE fnuten lassen. Müller soll noch bei der polnischen Gesandtschaft den Versuch gemacht haben, auf Grund gefälschter Dokumente K 20.000 herauszulocken. Milz hat ferner seinem Dienstgeber Samuel Biber Stoffe herausgelockt und verkauft, ohne den Erlös abzuführen. Die Angeklagten erklärten sich gestern nichtschuldig. Bei der Erzählung von dem reichen Schweinehändler habe es sich nur um einen Spaß gehandelt. Im Verlauf der Verhandlung kam es zu einer sehr; erregten Szene. Der Staatsanwalt hatte die Anzeige gegen den Beschuldigten Rudolf Holzer zurückgezogen. Ehe er daran verhindert werden konnte, sprang sein im Saale anwesender Bruder Eduard Holzer, der zur Verhandlung als Zeuge geladen worden war, auf ihn zu und versetzte ihm mit den Worten: „Der Lump hat so etwas •nicht notwendig“, im Gerichtssaale zwei schallende Ohrfeigen. Der Gerichtshof verhängte über den aufgeregten Zeugen wegen ordnungswidrigem Benehmens im Gerichtssaale eine Disziplinarstrafe im Betrage von 100 Kronen. Die übrigen Angeklagten wurden schuldig erkannt und Rudolf Müller zu einem Jahre, Jakob Rosenberg zu acht Monaten, Wilhelm D y m zu sechs Monaten und Rudolf M i 1 z zu drei Monaten einfachen Kerkers verurteilt, lieber Müller, Rosenberg und Dym wurde überdies die Landesverweisung ausgesprochen. _ —.09 Centimes. —.18 Centimes. Gestempelte Krone Auszahlung Wien In Zürich notierte: die österreichische Krone die österr. gest Krone . die tschechische Krone, die Mark ...... Agram. Bukarest ....... Budapest ....... —.80 Warschau ...... —.15 -.18 -.09 9.67 2.52 1.60 (—.18 am 13. Februar) (—.08 am 13. Februar) ( 9.70 am 13. Februar) ( 2.52 at^ 13. Februar) ( 1.60 am 13. Februar) (—.— am 13. Februar) (—.80 am 13. Februar) (—.15 am 13. Februar) Wien in Zürich. Nachdem die gestempelte Krone eine Zeitlang in Zürich mit 0*08 notiert wurde, ist sie gestern auf 0 09 gestiegen, was auf das Interesse der Weststaaten an der Sanierung Oesterreichs zurückgeführt wird. Der Kurs der Auszahlung blieb bei 0 18. Das Krisenjahr 1921. Das Jahr 1921 wird als eines der markantesten Krisenjahre in der Wirtschaftsgeschichte verzeichnet werden. Man muß bis auf die napoleonischen Kriege zurückgehen, um auf das Bild einer ähnlichen wirtschaftlichen Deroute, wie es das vergangene Jahr darbietet, zu stoßen. Was dem Jahre 1921 seitffen Stempel besonders aufdrückt, ist der Umstand, daß es.wirtschaftlich das erste Nachkriegsjahr war, in dem sich erst die Folgen des Krieges und das Resultat'das Friedens zeigten. Die beiden unmittelbar auf das Kriegsende folgenden Jahre, in denen die politischen Konsequenzen des Kriegsausganges gezogen und der Friede „gemacht“ wurde, gehören wirtschaftlich noch zu den Kriegsjahren, mit denen sie alle Erscheinungen gemein haben: Mehr oder minder starkes Sinken des nominellen Geldwertes unter den Goldwert, Warenhunger, steigende Preise, Hochkonjunktur, gesteigerte wirtschaftliche Aktivität Diese Erscheinungen waren allen Ländern, sowohl den kriegführenden als auch den neutralen, gemein. Beginnend mit der zweiten Hälfte des Jahres 1920 macht sich ein Umschwung bemerkbar, der sich im Verlaufe des Jahres 1921 immer stärker geltend macht. In den westlichen Entente* ländern und in den neutralen Staaten tritt eine merkliche Besserung des n o m ineilen Geldwe r tes ein und eine langsame Nä herung an de n P a r i w e r t Das Pfund Sterling, das gegen Ende 1920 nur mit 72% des Goldwertes angenommen wurde,wurde Ende 1921 mit 86°/., bewertet, was auch im Londoner Dollarkurs, der von 3 53 im fahre 1920 auf 4 23 gegen Ende 1921 gestiegen ist, zum Ausdrucke kommt In noch größerem Maße ist die Verbesserung des Geldwertes den Neutralen gelungen. So hat Holland ira Verlaufe des Jahres 63°/0 der Geldentwertung, Schweden 77°/0 und Dänenmark 42°/0 wett gemacht. Der Schweiz ist es sogar gelungen, die Differenz ganz auszugleichen und ihre Währung auf den Goldwert zurückzubringen. Gleichzeitig brach Uber diese Länder eine Absatzkrise herein, wie sie Europa bisher noch nicht gesehen hat Monate ohne Aufträge, überfüllte Lager, Geldmangel, hohe Diskontsätze, scharfe Preisrückgänge, Lohnkürzungen, Arbeiterentlassungen und gekürzte Arbeitszeit, billige Frachtraten usw. sind die Merkmale des Wirtschaftsjahres 1921 in diesen Ländern. Der scharfe Pr eis fall kommt in nachstehenden Indexziffern zum Ausdrucks England Holland Schweden Frankreich 1913 Mittel . . 100 100 100 100 Dezember 1920 269 233 299 435 « 1921 171 160 174 320 Rückgang . . 98 73 125 115 in Prozenten . 36 31 42 26 Die Folgen des stockenden Absatzes und der fallenden Preise auf dem Arbeitsmarkt konnten nicht aublelben. Das Bestreben der Industrie, durch Kürzung der Arbeits löhne und deren Anpassung an die verbilligten Preise die Produktionskosten zu verringern, führte besonder^ in England zu gewaltigen Streiks, die das Uebel noch verschlimmerten und einige Industrien, wie zum Beispiel die Stahl- und Eisenindustrie, auf Jahrzehnte zurückwarfen. Trotz gewaltiger Lohnreduktionen, die zum Bei spiel in der englischen Metnüindustr.e 33% ausmachten (von o Piupd 3 Schilling 1 Pence Wochenlohn im Dezember 1920 auf 3 Pfund 8 Schilling 2 Pence im Dezem.er 1921) über den der Unterausschuß In seiner nächsten, Dienstag den 21. d. M., stattßndenden Sitzung Beschluß fassen wird«, ln dieser Sitzung wird auch der endgültige Termin der Enquete, die noch im Laufe des Monates Februar statt» finden soll, „festgesetzt .werden. T BUROTECHN. A.G. WIEN,».. WIPPLINOERSTRASSE 24 TELEFON S7-S-SS OES.GGSCH. nahm die Arbeitslosigkeit in dahin unbekanntem Maße zu. Im Schiffsbau betrug die Zahl der Feiernden gegen Ende 1921 36%, im Maschinenbau 25%. Die Zahl der Arbeitslosen gegen Ende des Jahres war mehr als 2 Millionen, die der nur Halbbeschäftigten weit Über eine Million. Unter allen westlichen Staaten haben es Frankreich und Bel g! e n am wenigsten vermocht, einen merklichen Fortschritt in der Verbesserung ihrer Währung herbeizuführen, wenn auch der Francskurs im Verlauf des Jahres eine Besserung von ungefähr 10 bis 15% erfahren hat In erster Linie ist dies darauf zurückzuführen, daß Frankreich sein Budget auf die deutschen Reparationszahlungen eingestellt hat Da diese nicht die veranschlagte Höhe ergeben konnten, so mußte, um das Budget zu balancieren, zur Notenpresse gegriffen werden. Ein besonders schweres Krisenjahr war das Jahr 1921 für Italien, dessen Wirtschaft durch den Zusammenbruch des Ansaldo-Konzerns, welcher den Ruin der italienischen Escomptebank zur Folge hatte, schwer erschüttert wurde. Am schwersten aber hat sich die Krise des Jahres 1921 in den Zentraistaaten Europas, besonders in D e u t s c h l a n d und in Oesterreich, zugespitzt, wenn auch die Schwere der Krise durch die Färbung einer Scheinkonjunktur verdeckt war. Die deutsche Mark hat besonders im Verlaufe der zweiten Hälfte 1921 einen scharfen Rückgang erfahren und wurde in Prozenten des Pariwertes wie folgt bewertet : London New York Amsterdam Jänner . . . 9*1 6*8 3 Februar . , 8*4 6*8 7*9 März . . . . . 8*8 6*9 8 April . . . . '7*9 63 7*5 Mai » » . . , 8*3 6*7 7-8 Juni . . . . . 7*2 5*5 7 Juli . . . . . 7 5*2 6-8 August . . . . 6 4*7 6 September -. . 5 3*7 4*7 Oktober . . . . 3*1 2 3 November . . 2 1*8 1-8 Dezember . » 2*8 2*1 2'4 Verursacht wurde dieser ungeheure Sturz durch Wirt sch aftsnachrichten aus Palästina* Bei der ' unter Vorsitz von- General StÖrrs statt-' gefundenen .Sitzung der Jerusalemer Handelskammer vom* 18. Jänner betonte dieser unter anderem, daß trotz der' allgemeinen Weltkrise, von der auch Palästina nicht verschont geblieben ist, dennoch ira Laufe; dieses Jahres, kein einziger B an kr o 11 sich In Palästina ereignet habe. . Im Laufe des Monats Dezember wurden von Palästina 120.000 Orangenkisten nach England exportiert. Die Nachrichten aus Liverpool über den Verkauf; der letzten Orangenexporte lauten überaus günstig, jaffaer Orangen wurden dort zum Preise von 17 bis 18 Schilling per Kiste verkauft, was einen Reingewinn von 8 'bis 9^ Schilling bedeutet. Die Lage von Petach - TikwaU: und den anderen Kolonien hat sich bedeutend ge^ bessert. - Diese Nachrichten haben auch bereits auf die Besserung der Lage der Orangenpflanzer in Judäa eingewirkt. Dagegen ist die Nachfrage nach Zitronen eine sehr geringe. Wie die Handelsabteilung, mitteilt, wurde mit der Gesellschaft Ellerraan Prince ein Abkommen getroffen wegen Ueberführuug von Orangen nach Großbritannien, zu einem Preise, der um 15,000 Pfund Sterling die vorjährigen Preise übersteigt Die Banken in Palästina berechnen bei sichere« Warenk; editen derzeit folgende Zinsen: Die, Anglo-Egyptian-Bank 8%, Anglo-Palestine Co. 8 bis 9%»" Banco di Roma 9%% und die Ottomanische Bank 8%. Der Credit Lyonnais erteilt keine Warenkredite, sondern nur Darlehen gegen Bürgschaft auf 6 bis 7%- Auch die Anglo- , Egyptian-Bank gewährte Darlehen gegen Bürgschaft bei Berechnung von ungefähr 7%. 's großen Mengen von Marknoten, die die deutsche Regierung zwecks Beschaffung der ausländischen Zahlungsmittel für die fälligen Reparationsraten auf den Markt werfen mußte. Der Wert ,der von der deutschen Regierung bei der Deutschen Bank eskomptierten Schatzscheine stieg von 152*7 Milliarden ira Jahre 1920 auf 232*7 Milliarden im Jahre 1921. Die Folge dieser gesteigerten Inflation war zunächst eine, gewaltige Preissteigerung, die in den Indexziffern zum Ausdruck kommt. 1913 Durchschnitt 100 . „ w. Dezember 1920 1631 ' % Juli 1921 1593 August 1921 1750 September 1921 1785 Oktober 1921 2346 November 1921 2990 Dezember 1921 3467 Gleichzeitig mit der Entwertung der Mark lebte die Hochkonjunktur der Jahre 1919 und 1920, die Im Frühjahr 1921 bereits abgeflaut war, wieder auf. Diese Scheinkonjunktur bedeutet aber nur teils einen billigen Verkauf der deutschen Arbeitskraft an das Ausland auf Kosten der Lebensführung der Bevölkerung, teils den Verkauf der Wirtschaftssubstanz, was man gemeinhin als Ausverkauf bezeichnet. Deutschland, dessen Bilanz vor dem Kriege mit einem Üeberschuß von 6 Milliarden Goldmark abschloß, hatte ira Jahre 1921 eine Unterbilanz mit einem Defizit yon“ 182 Milliarden. Wie Dr. Rathenau auf der Konferenz in Cannes nachwies, mußte das deutsche Volk, das mit dem 'Friedensschluß die Quellen seiner aktiven Zahlungsbilanz, , insbesondere den Ertrag seiner Schiffahrt, eingebüßt hat, und das noch überdies große Mengen von Rohmaterialien, die es bis zum Kriege in den abgetretenen Gebieten besaß, einführen mußte, nicht weniger als 20 Millionen überschüssiger Arbeitsstunden leisten, um diesen Ausfall auszugleichen. Dies alles noch vor Zahlung der Reparationen. " * 'Trotz* des allgemein trostlosen Bildes sind die Aussichten für das Jahr 1922 nicht als düster zu bezeichnen. Schon die Tatsache allein, daß die Krise in den Weststaaten die entgegengesetzten Erscheinungen hervorgerufen hat wie. in Mitteleuropa, weist auf den Weg hin, der zur Beseitigung des Krebsschadens im europäischen Wirtschaftsleben führt. Eine Gesundung der Wirtschafts- Verhältnisse in Deutschland, eine vernünltige Revision des Friedensdiktats, insbesondere in dessen wirtschaftlichem Teile, ein Wiedereinverleiben Rußlands in den europäischen Wirtschaftskreis sind zweifellos die besten Mittel, die Industriekrise der westlichen Länder zu beseitigen. Dieser Weg scheint über die Konferenz in Genua zu führen. _ M. K a r k. Enquete über die Börsengesetznovelle. Der vom Finanz- und Budgetausschuß ' zur Vorbereitung des Kapitrlgewlnnsteuergesetzes und der Börsengesetznovelle wtigesetzte Unterausschuß hat beschlossen, eine Enquete einzube-ufen, die sich mit der Frage oer Einführung der Kapitalgewinnsteuer befassen soll; gleichzeitig soll auch erhoben werden, in welchem Ausmaß die Durchführungsverordnung über die Bankenumsatzsteuer reformbedürftig ist. Ein Komitee wird den Fragebogen für dleEnauete rorbereiten, Der Budapester Freihafen. Der „Fester Lloyd“ veröffentlicht ein Gespräch mit dem Finanzminister über die zwischen der ungarischen Regierung und der französischen' Firma Schneider-Creuzot zustandegekommene Vereinbarung, die jetzt der Nationalversammlung unterbreitet werden wird und sich auf den Ausbau und die Betriebsführung des Budapester internationalen Freihafens bezieht. Im Sinnedieser Vereinbarung gründen der ungarische Staat und .die französische Finanzgruppe eine Aktiengesellschaft mit einem Stammkapital von 100 Millionen Kronen, wovon die Gruppe 40% in barem einzajilt, der Staat, hingegen 60% als Apport, das in dfem Rechte der Betriebsführung des Hafens besteht, beiträgt Der Hafen verbleibt Eigentum desv Staates und die Baukosten fallen ebenfalls zu,,Lastendes Staates. Die Aktiengesellschaft erhält. für die Dauervon fünfzig {ähren die Konzession zur Bet^iebsführung und hat für die Betriebskosten sowie für die* Instaridha)turig aufzukommen. Die Gesellschaft erhält von der ungarischen« Regierung zur Begleichung;der'Baukosten;' 400‘ Millionen ’ Kronen und hat durch Begebung von Obligationen, .die-auf französische Franken lauten,,.. 13 Millionen' französische, Franken zu beschaffen. Das Uebereinkommen erwächst in Rechtskraft, wenn die R e p a r a t i o n s k o m m! s s i o n* ihre Genehmigung erteilt und dis französische Regierung) die Erlaubnis zur Ausfuhr des französischen. Kapitals und, , zut Placierung der Obligationen in Frankreich gewährt hat,. Deutsche Filme in* England. Aus London wird gemeldet: Das im Jahre 1918 auf fühf Jahre erlassene Verbot der Aufführung deutscher Filme in England soll nunmehr durch einen Beschluß der Vereinigung britischer Kinobesitzer aufgehoben werden. Die ungarischen Reparationen. Aus Budapest wird berichtet : Die Verhandlungen, die der Staatssekretär * im ungarischen Finanzministerium in London führte, haben das Ergebnis gehabt, daß Ungarn in diesem Jahre 300.000 Pfund Sterling zu bezah en hat. Dies bedeutet eine Belastung von einer Milliarde ungarischer Kronen. Die erste dieser Zahlungen ist bereits nächst e: W o c h e f ä 11 i g. Die ungarischen. Zahlungen an Frankreich werden sich ungefähr ebensohoch beziffern wie an/ England. ' - - . OesterrelchischeBaulose. Das vom Bundes-, Wohn- und Siedlungsfonds zum Zwecke der Beschaffung von Bau- §eldern emittierte Losanlehen (österreichische Baulose, * Mission 1921) ira Nominalbetrag© von K 600,000.000,. welches von einem unter der Führung der Boden-Credit— Anstalt, des Wiener Bankvereins und der Credit-Anstalt gebildeten Konsortium österreichischer Banken und* Bankiers übernommen wurde, ist zur Gänze placiert" worden. Berichtigung. In unserer gestrigen Notiz „Wien in Zürich“ sollte es am Schlüsse heißen: „ . . . über die. Gründung der neu zu e r ö f f ucri d e n .Notenbank“ Anstatt „neu zu emittierenden Notenbank“. Viehmärkte in 8t. Marx., (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) - Borstenvieh mar k t. Der Auftrieb belief sich' auf 162 Stück Fleisch- und 2303 Stück Fettschweine. Bei gesteigertem Auftrieb und infolge großen Vorrates in der Großmarkthalle sind Fettscßweine .im Vergleiche zu vorigem Dienstag um K 500 bis 600 per Kilogramm im Preise gefallen, Es. notierten Fettschweine, Prima K 1200 bis 1300, extrem, K 1350 bis 1400, mitfelsChwerc K 1100 bis 1180, alte und leichte Schweine K 1000 bis 1100 und Jungschweine K 1100 bis 3350, (1600) per Kilogramm Lebendgewicht. - — P f e r d e m a r k t. Zum gestrigen Markte würden; 39 Stück Schlächter- und 550 Stück Gebrauchspferde* gebracht. Bei lebhaftem Verkehr zahlte man: Zugpferde, leichte K 150.000 bis 280.000, schwere K 500.000 bis 1,000.000, Kutschpferde K 250.000 bis 500.000; Pferde für Schlachtzwecke K 440 bis 690 per Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der, „Wiener Morgenzeitung“.) An der gestrigen Warenbörse sprach sich die Tendenz infolge der unsicheren Lage auf den Devisenmärkten fast durchgehends flau aus und Abschlüsse in größerem Um-j fange sind nicht zu verzeichen. Gesucht waren von Chemikalien: Borax, Alaungries, Eisenchlorid, Essigsäure, Chlorkalk, Ammoniaksoda, Gummi cordofan, Parafun und Minium. - Abgeschlossen wurden: Soda kristallisiert zu K 88 Wien, Borax 1 rlstallisiert zu 34 Mark rollendab Wien, Salpetersäure (Heiligenstadl) zu K 560 Wien. Exekutive Deckungskäu*© kamen vor in Alaun in Stücken zu K 340 transit Wiev und in Anmiouiaksoda 96/98 zu 98 noln. Mark ab Petrosritz.

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