Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1092 (12.2.1922)
- Date
- 1922-02-12
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1092 Wien, Sonntag WIMM ITöRÜETOETTtmö' 12. Februar 1922 öÄle S Schlägt, das wird über «ein. zavirtmftiges Schicksal entscheiden. Nie noch war es in solchem Maße das IWetflozeug seines eigenen Glückes wie gerade fetzt.!Dais Experiment mit dfer halben Million Pfund, die jm Herbst vorigen Jahres eingelaiufen ist Und vert*randht wu'rdtz ohne Nutzen für die Valuta, darf felah unter keinen Umstanden wiederholetn. Die V a- Ju t ar4t g u 1 i e r u n g muß jelizt in Angriff geeommen werden, für andere Zwecke sind die Vorschüsse eicht eingsl«ulon. " Eine schwierige AufgLhs r,n der Tait! Sie stellt 'die größten AnsprüÖhe Ln die Energie der. Regie* rungimätiner. Die Teuer ü n, g nimmt ihren Fort* gang tind noch vor Zu/rückfegüng der ersten Staffel des Abbaues der Lebensmittelzuschüsse tritt die (Notwendigkeit ein, die Preise für Brot und Mehl SU erhöhen. Neue Forderungen der Stäatsangeätellten werden kommen, wie wird man ihnen begegnen, ohne die Ntoteüiptresäe wieder in Anspruch zu nehmen'? Wird Lber Weiter künstliche Kaufkraft erzeugt, dann erfolgt wieder ein Druck auf die Valuta und die Krone versimkt rfctüuin gislos ihs Bodenlose. Das heikle Problem des Abbaues des kostspieligen V er w ä 11 u n g s a pp a r at e>s nruß daher fitit der StabilisieifiMg der Kroftie gleichzeitig in Angriff gen-Cmimen Werden. Dieser Abbau lat der letzte Teil des inneren SaniferungsWerkes, den das erste Ministerium S'chöber nicht nur der /österreichischen Bevölkerung, sondern atuch den Kreditgebern Schuldig geblieben fct» Diese Werden'die Erfüllung vom zweiten Ministerium Schober heischen, wenn jener Teil des ZÄnietungSphögfsMmH» der auf aus* wattige Hüfß äitifgebäut ist, zur Ausführung ge* KiÄgeü soll* Ohne Späir&aiftikeiit id der Verwäitiüsrtg . Itelne «wirksame Bekäiftpftfirtig des Defizits, kein Äiifhäitein der Bankttdtöd VerAehirMtz. Hier liegt der Gfünd, weshalbdie Z ü r j edve r Kr o <n e n n o t i % uiaver* ändert auf ihrem niedrigen Stande verharrt und in keiner Welse die Kiredittatsäche zu eskomiptieren Scheint» Däs War bei der analogen Kredrtläge der Tschecho-Slow-aikei ganz ändere, aber nicht zürn Wenigstensdarum, weil gleichzeitig mit der Siehe* ruing des englischem Kredits am die Tsöhecho-Slo- Wäkei ein Abbau der ßeamtengehälter dort durchgeführt wurde. Gewiß,, die Beamtenfrage mit demo* kratischen Mitteln zu lösen, ist eine recht schwierige Sache Äe Tschecho-Slöwalkei hat aber dem Beweis enbrachf, daß solches möglich ist Betvtwr Oesterreich dem gleichen. Nachweis liefert, glauben ihm die fremdem Devisehiplätze das Bekenntnis zur Sparsamkeit nicht und nehmen keine Notiz davon, daß auf dem Wiener V ä 1 u t e, li m ä r k tnum- Mehr.tzirne gsihz 'bedeutende Sefikümg der Preise’der frethdefi Zälhlüngsföfot’ei eisigetreten ist. Sie . haben früher der Wiener Börse deri Kurs dtt Krone Voi*- gesbhfiebeh-itmd. erst viel später sich bei der Fest* setiZühg der Kfönefinötiz nach dem Wiener Notierungen der fremdem 2!äh!utn-g8M!'ttel gerichtet, und so. War das Wbirt geprägt worden, daß der Züricher KrÄemkiims eigentlich im Wien gemacht Wende. Nun IteKfeh sie zu äef frühereh Praxis zurüök Und Maß* gebend bleibt für tzjß jflbtr älterfi die Höbe dfes Nötehi Umlaufes uhd die Fülle der Wödiehitlicbon Nöteh* auisströmung, . Die Nötehftiit ergießt sich allerdings Mit zunehmender Intensität, man muß aber darin, daß der Züricher Kronenikwrs keine Verschlechterung erfuhr, eine, wenn auch negative W ü r d i g-u n g der Kredittatsache erblicken.. Insofern haben die Hilfsbereitschaft der Westmädbte. und. der tschechische KreditvörsOhüß bereits günstige Folgern gezeitigt und es darf die Tatsache des Ansteigens der öSte.rreichschen Krade Im Frag auf keinen Fall unterschätzt werden. Man braucht sich nur die Si* tuätion vorzoKStetlemi weüin den KreditbemÜbungen kein Erfolg beschiedfeh Ware, um zuzügeben,‘daß sie doch durch den Kurssturz auf dem välutenmarkt eine E n t sp an rititt g erfuhr. Ümd das gleiche gilt für die Lage auf den Warenmärkten. Die Teuerung schwillt am, die Brot- und Mehlpreiserhöhumg ist da, das sind ohne Zweifel unerfreuliche Erscheinungen; aber würden wir in diesem Augenblick moob eine Valutemhausse in Wien haben, dis, Ftodgen wären, unausdenkbar, die Vefhältoiiss« hätten zu einem Ausbruch gedrängt. Das ist durch dem ioo*Millionem- Kredit der Tschecho*Slowakei und die zu erwartenden Deviseneingänge aus England und Frankreich abgewendet worden. Die Hilfe — sie ist diesmal zur rechten Zeit gekommen 1 Notenumlauf am 15. Jänner: 193*75 Milliarden. Nach dem Ausweise der Öesterreichisch-ungarlschen Bank vom 15. Jänner hat sieh der Notenumlauf um 1148 auf 193*75 Milliarden Kronen erhöht Erleichterungen in der Mineralölbewittschaftung. Nachdem bereits vor längerer Zeit nacheinander die Beschränkungen des Verkehrs mit Schmieröl, Paraffin, Gasöl und MineralölfUckstähden gänzlich aufgehoben worden sind, hat sich (wie wir an anderer Stelle berichten) nunmehr die Regierung mit Rücksicht auf die günstige Versorgungssituation auch bei Petroleum und Benzin zu einem weiteren Abbau der staatlichen Be* Börsen-Kemmisslonsgoschäft und * Wechselstube nagid & Co. Wien, 0., Hohenstaufengasse 11 - wirtschaftung entschlossen, der die Ueberleltüng zum Vollständigen freien Handel vorbereiten soll. Hiebei war: auch die Erwägung ausschlaggebend, daß die Versorgung des gesamten Bundesgebiets mit Mineralölprodukten-ausschließlich durch den Staat sowohl -wegen der in den Pfoduktlöftsländefrt enorm gestiegenen Preise als auch wegen der fortschreitenden Entwertung der österreichischen Valuta außerordentlich große Geldmittel erfordert, die infolge der herrschenden Geldknappheit nicht mehr auf bankmäßigem Wege beschafft werden können und für den Staat durch Vorstreckung eigener Mittel eine neuerliche Belastung und ein großes Risiko bedeuten würde. Öer Staat wäre gezwungen, zur Versorgung des ganzen österreichischen Bundesgebietes mit MineralÖlprödükten viele Milliarden Krönen in Produkten zu investieren, die eventuell zum Zeitpunkt des Umsatzes infolge der Besserung der eigenen Währung in allen in Betracht kommenden Produktionsländern bereits wieder billiger eingedeckt Werden könnten. Da die Idee eines Monopols seitens der Finanzverwaltung nicht weiter Verfolgt wird, hat der Händelsminister im BrlaßWege folgende Erleichterungen im Verkehr mit Benzin und Petroleum verfügt: a) Benzin; Die Erdöistelle wird sowohl direkten Konsumenten als auch allen Unter ständiger finanzamtlicher Kontrolle stehenden Raffinerien und Benzinhändlerfirmen den eigenen Import von Benzin gestatten und diese ßenzinhändiier werden vorläufig berechtigt sein, diese seibstimportierten Quantitäten ohne Bezugsbewiliigung der Erdöistelle frei, im ganzen Bundesgebiete an direkte Konsumenten in Teilmengen, die dem voraussichtlichen und erfahrungsgemäßen Bedarf eines Monäts entsprechen, zu verkaufen. dadurch wird es einem großen Teile der Benzinköhsümenten ermöglicht werden, ihren Bedarf ohtie ln* anspruchme der staatlichen Bewirtschaftung im freien Handel einzudecken. h) Bezüglich Petroleum wurden* wie verlautbart, die Beschränkungen für den Verkehr des Inlandes außer Kraft gesetzt und entfällt infolgedessen mit 13. d. M. die Abgabe von Petroleum auf Karten, womit für Wien und die anderen Städte die Funktion der städtischen Abgabe* stellen beendigt ist. Es wird nunmehr Petroleum bei allen Kleinverschleißern im freien Handel in beliebigem Ausmaß erhältlich sein. Infolge der reichlichen Vorräte, die eine selbsttätige Preisregulierung durch die Konkurrenz erwarten lassen, hat auch die Landesregierung Wien im Sinne der vom Bundesministerium für Händel erteilten Weisungen die für den Petroleum verkehr geltende Landesverördhung aufgehoben und. sich entschlossen, bis auf weiteres k e i ri e h e u e n H ö c h s t p r e i« e für den Detailverkauf festzusetzen. Die neue Goldparität. Die Gescbäftsieltöing der ÖesterreichlsCh*üngärischen Bank teilt mit, daß die Goldparität CUmreehnungsverhältriis, betreffend die Zollzahlungen in Gold) für die Periode vom 13. bis ,18. d. M. mit K 1450 festgesetzt worden ist. ' Einführung des Scheckverkehrs im Burgenland; Morgen Wird bei den ...Postämtern im Burgehland der SfchCÖfcverkehr eröffnet. Es kennen daher von nun ab bei jedtfift burgenländistheri Postamt Einzahlungen mit Erlagschein auf. Scheckkonti des Postsparkassenamtes in Wien geleistet und von den Kontoinhabern Barzahlungen an, Empfänger im Burgehland dem Pöstsparkassenämf aufgegeben werden. Bohemia-Bank. Aus Präg Wird gemeldet : Die Verhandlungen zur Reorganisierung ddr B obemiä-Bank haben hüniiiehr zu einem Abschluß geführt. Ah der Bank wird sich eine Gruppe Von Repräsentanten der 1 a n d* wirtschaftlichen Industrie Böhmens und Mährens beteiligen. .Zum Präsidenten des Verwaltungsrates Würde der gewesene Finanzmiriister Sontag gewählt, zu Vizepräsidenten der gewesene Sokolführer Doktor S c h e i n e r und Generaldirektor Hugo Schwarz. Durch Vizepräsidenten Hugo Schwarz soll die Böhemia- Bänk mit der Ariglöbähk ln Verbindung treten. Auch die Verhandlungen, die mit der Internationalen Handelsbank in Wien geführt wurden, haben insofern einen Erfolg ge* zeitigt, als es nicht zur beabsichtigten Gründung der Außenhandelsbank ln Karlsbad kommen wird. Ein polnisches Francs-Darlehen. Aus Warschau den 11. d, M. meldet -die Tel.-Komp.: Ueber Auftrag des Finanzministers Dr. Michalskt ist gestern Abgeordneter Radziozewski nach Paris und Brüssel abgereist, uift dort Verhandlungen über Cih Darlehen in belgischen und französischen Francs aufzunehmen. Die ungarische Valuta. Der ungarische Finanzminister K a 11 a y äußert sich Über die finanziell Lage Ungarns einem Berichterstatter des „Magyar Lloyd“ gegenüber unter anderem folgendermaßen: Das einzige, was jetzt angestrebt werden kann, ist, daß in der Valuta sich keine solchen Sprünge ergeben, wie im Jahre 1921. Unter Stabilität kann man. heute nichts anderes als das verstehen. Dies müssen wir anstreben find insofern die Fragen der Reparation die Lage nicht umstoßen, hoffen wir auch dieses Ziel zu erreichen. Das Defizit ist gegenwärtig sehr groß und wenn es uns nicht gelingt, es zu verringern, dann werden wir gezwungen sein, die Banknotenp res s e in gesteigertem Maße in Anspruch zu nehmen. Notenumtausch In Ungarn. Gemäß einer Verordnung des ungarischen Finanzministers wird am 13. d. M. tnit dem Austausch der durch die OesterreichisCh-ungarische Bank emittierten, auf ungarischem Gebiet in Umlauf befindlichen Ungestempelten Zweikrdiieniioteü sowie der unter dem Sowjetregime herausgegebenen falschen Zwei* kronennotCn begonnen. Ungarisches Mehl nach Rußland. Wie auf der Budapester Warenbörse gestern bekannt wurde, haben die Tschechen in der jüngsten Zeit bedeutende Posten ungarischen Mehles übernommen, und zwar zum Preise von tscHech. K 400 bis 450 ab ungarischer Grenze. Das Mehl Wollen die tschechischen Kaufleute angeblich nach Rußland Weiterverkäufen. Das ungarische nationale Kreditinstitut. Aus Buda*] pesl wird uns gemeldet: Die Geldinstitutszentrale, welche gegenwärtig eine Revision des In Schwierigkeiten geratene^ nationalen Kreditinstituts durchführt, hat im Laufe den Revision festgestellt, daß von dem Aktienkapital zw 200 Millionen Kronen tatsächlich 120 Millionen Kronen ein*( gezahlt wurden. Urft die Mobilität des Instituts wieden herzusteilen, hat die GeidlüstitUtSzöntrale /Vorläufig einett Kredit von 10 Millionen Kronen dem Institute zur. Verfügung gestellt. Kongreß der Gläubiger Rußlands. Aus Paris: wird gemeldet: Ühtiir dilti Vorsitz N o u l e h s> ist hier! ein Kongreß von Vertretern ausländischer Vereinigungen; von Gläubigern Rußlands eröffnet Worden. Noulens wie« in seiner Rede darauf Hin, daß die Wirksamkeit aller Ver*4 einbarungen, die in G e n u a getroffen Werden könntet^ von der Wiederherstellung der Freiheit der Arbeit und des Privateigentums und von der Herstellung einer unab-' hängigen die Rechte aller gewährleistenden Rechtsprechung in Rußland abhängig sei. Ausfuhr nach Italien. Die Exportabteilung deft Handelskammer teilt mit, daß die GutsvetWaltung „Poderö di BredaAmminisjxazipne — in Grumelle Cremonese* mH ßsterfeicHischeii Fabrikanten, beziehungsweise mit deren Vertretern in Italienln direkte Geschäftsverbindung zu treten wünscht Die Verwaltung interessiert sich hauptsächlich für nachstehende Waren: Rasiermesser, Scheren, - Messer* Alpakkabestecke, Nadeln und Nähmaschinen, Fahrräder upd Fahrradbestandteile» landwirtschaftliche Maschinen, Gartensamen,, Metailkhöpfe, Bleistifte untf\ SChreibfedefü. Bezügliche Mitteilungen» Offerten, Katalogs»' Prospekte usw. sind an das österreichische Generalkonsulat in Triest zur Weiterleitung an die Gutsverwaltung zu übersenden, da die Interessentin der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Bulgarisches Lieferiingsaasschreiben. Die bulgarische Generaldirektion für Pdst» Telegraphen und Tele*; phonweäert in Sofia Schreibt für den & April, 3 Uhr nach«! mittags, einen Wettbewerb aus, und zwar für Stangen aus Harteisen» Träger* Winkeleisen und Klammern. Dia näheren Lieferungsbedingungen können in der, Export-5 Abteilung der Handelskammer, Zimmer 210, in der Zeit vott 8 bis 3 Uhr, eingesehen werden. Mitteilungen de« Creditoren-Vereines von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsver^j fahren wurde ginge leitet: Lampe! Jose^ TextUwarenhändler, Brünn, Veseiä 7/9. Aust Alois, Zucker** bäek.er, Brüx. Vanecek Johann, Cafe Korso, Budweis* Gruber Kaspar, Kaufmann, Eger. . Par Anton, Schuh waren*}! händler, Jungbunzlau. Lorenz Heinrich* Händler, Neudefc* Caoutchöuc ö. nw b. H., Prag und Preßburg. Pnovsky Jani Schneider, Prag, Podebradova 412. Gregor Ottokar, Buch-< druckerei, Prag-Zizkov. Hönsva Bohumir, ' Kaufmann-! Prerau. Barvir Vladimir & Ludvik Kosak, Bauunternehmer^ Schlesisch-Ostrau. Eimer Elsa, Haiidelsfräu, Trautenaul Kaiser Max, Kaufmann, Warnsdorf. Simon Vaclav, KauN mann, Wottitz. Bohacek Josef, Kaufmann* Holic (SIow.^ Fischer & Klein, Iglo. Tömaschek Roman, technische und kommerzielle Kahzlei, Kaschau. — Der Konkurs W ü r d fe verhängt: Mach V. & Sohn, Inh. Georg} Mach, Schl an. Eiselt Franz, Elektroinstallateur, Tetschett? a. E. Schatoplet Ferdinand, Schuhwarenhändler, Teplitz«^ Schönau. Reichenberger Freitichtspiele G. m. b; H.| Reichenberg. Biliär Adalbert, Gemischtwarenhändler# Qhrudim. Sag! Brüder, Inh. Gyula und Isidor Sagt* Budapest? Börse ffir landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der »Wiener Morgenzeitung“.) Bei außerordentlich starkem Besuch von Interessentett} aus dem nahen und weiteren Ausland enttäuschte das] Geschäft einigermaßen, doch konnten in einigen Artikel« ziemlich ansehnliche Umsätze perfektuiert werden. Im} Vordergrund des Interesses standen Mehle, die fün Rechnung- Tschechiens zu tschech. K 4.20 bis 4.30 auf*? genommen wurden. Di6 Vorräte der zweiten Hand beginne« sich merklich zu lichten, allein andererseits ist eine^Zun nähme der Lager zu verzeichnen, da aus Neurumäniettj einige Schleppladungeii hiehergelangt sind. In Weizen und R 0 g g e n ist d6r Verkehr gering und wickelt sic» auf einer PreisbäsiS von K 325 bis 335, beziehungsweise K 230 bis 250 ab Station ab: in Gerste besorgten dia Brauereien kleinere Anschaffungen zu K 300 bis 310. In4 ländischer Hafer war vernachlässigt, dagegen wurd« TfänSithafer in größeren Mengen zu tschech. K 235 bis 24a ab Wien-Lagerhaus aus dem Markte genommen. Mais liegt an den maßgebenden Weltmärkten sehr fest, hiec| wird der Artikel bei spärlichem Konsumansatz bei K 320t bis 350 bezahlt. Für Kleesaaten besteht bis auf; Luzerne gute Kauflust bei unverändertem Preise. R o t«*j k l e e ist mit K 1400 bis 1500 zu bewerten, Wiesen-] k I e e bis zu 2500, Esparsette mit K 550. Luzerne erweisen sich bei einer Preisforderung von K 1500 als[ schwer verkäuflich. Das Reisgöschäft läßt viel za^ wünschen übrig, da die Forderungen zu hoch sind. Rauh-; f u 11 e r tendiert nicht einheitlich, die Strompreis« haben neuerlich angezogen, dagegen ist die Kaufstimmung; für Heu in Erwartung burgenländischer Zuschübe zu*; 'rückhaltend. ____ Die Devisenkurse. Zürich, 11. Februar. (Devisenkurse;' —^ Rlftgfefdül» von der Schweizerischen Kreditanstalt.) \ * Berlin 2-58 (2.60), Holland 191.10 (191.50), New YorW 514.— (514.-), London 22.30 (22.42), Paris 43.95 (44.30)*V Mailand 24.90 (25.25), Brüssel 42.— (41.50), Kopenhagen’ 105.25 (105.50), Stockholm 133.75 (134.—), Christiania 84.—' (85.25), Madrid 80.50 (81.75), Buenos Aires 187.50 (185.—),! Prag 9.67'/, (9.75), Budapest -.80 (—.80), Agram 1.65' (1.65), Bukarest—.— (—.—), Warschau —.16(—.16), Wieifc Geld -.19 (-.17), Wietf- Ware (-.-), Oesterr. gesfcf Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gesL Kronen Ware ' . . , Amsterdam, 11. Februar. (Devisenkurse.) London ll.47‘/4 (11.69V8), Berlin 1.34»/, (L35)»/«, Paris 23.02% (23.15), Schweiz 52.55 (52.25), Wien -.06-/. (-.09'/,)/ Kopenhagen 55.05 (55.1^), Ltoekholm 69.80 (69.90), Lhristianla 44.15 (44.50), New York 268.75 (268.-), Brüssel 21.94*/*} (22.07'/,), Madrid (42.07*/,), ttaUeö (13.17'/^ Budapest —(ä.~). Berlin, 11. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes (-—.«-), .Wien sbgesiempelt 6.8k (6.93), Prag 375.10 (371.60). Budapest 30.41 (30.86). Berlin» 11. Februar. (Kurse der Devlsenzentrale.> Nöten: Dollar 198.40 (196.05), Pfund 868.r-(861.-*W Italienische 967.- (969.-), Polnische 5.97'/, (6.15); Tschecho-slowakische 374.— (371.50), Alte österreichisch«. —(—.—), Oesterr. gestempelte 3.05 (2.92'/,).; Allgemeine Depositenbank Gegrumtet 1871 Wien, Schottengasse Nr. 1 Gegründet 1271 Aktienkapital und Reserven: K ©75,000=000 Bank« u. Wechslerhaus SchwanenberQsiiafs, Wlan. I«. KoiowraiiIna14 .. foiniaUstraßc 2 t. Rotentiirmstraße 29 I. Franz Josefs-Kal 37 II. TaborstraBe 7 II. Hefnestraßc LI III. Hauptstraße 10 IV. Suttnerplatz 2 IV- Wtedner Qürtel!0 V.Reinprecht9dorfer8tr. 2 VII. Mariahilffcrstr. 74 b VU. Neubaugasse 44 VIH. losefstödtcrstraße 64 X. FavorltenstroBe 103 XL Hauptstraße 50 XII. Kopprellergaüse 2 XIII. Hauptstraße 3 Xliu Breitcnseexstraße 6 XIV. Sparkasseplatz I XIV. Marlahilierstr. 196 . XVII. Ottakrlngerstr. 84 XVIII. V/ährinRerstraßQ84 XXL Hauptstraße <5 £»Bosituren! Badgasteln Lambach SVL lohaun im Paetatt FUllateiu n j Baden bet Wien, Bad Ischl, Bregens^; Czemowitz, Gwz, Innsbruck, Knittel^ leid,Leoben,Linz,MödIin«,Neunkirchcn; Ried, Salzburg, Steyr, St.Pöltcn,VU1acty Vöcklabruck, Wels, Wiener-Neustadt. Besorgt sämtliche Bankgeschäfte und imUtttilcJla ‘Sammtioaeo. 2001,