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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-12 · Heft 1092 (12.2.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1092 (12.2.1922)
Date
1922-02-12
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wien, Sonntag 'Seite § iHiw.>.ir»ii»iiiiOTninmtiiniiiiii> i ,, .....>—... .- •iTfAmt «23 Nr. 1092: -‘-•ITT--''-™.'■ -|7- . - .■r^rYir..,Mrt1ir- Arbeifsmäntel Gummimäntel Schlosseranzüge En gros Zn haben bei En detail Zinader L Co.f Wien, XVI. L©rchenfe8dergürSeB - T@8,32»3-JS7 Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 43, 8 und IS. 1038 auswärts waren günstig, aus Jugoslawien waren zwei Waggons mit Schweinen, aus Ungarn ein Waggon mit Schafen und ein Waggon mit Schweinefleisch, aus Polen oin Waggon mit Pferdefleisch und aus Steiermark ein Waggon mit verschiedenen Fleischgattungen eingetroffen. Auf den Grünwarenmärkten herrschte nur schwacher Verkehr, etwas lebhafter war die Nachfrage nach Gäftnerwareiu die weiter steigende Tendenz aufweisen. Aus Ober- Österreich war ein geringes Quantum Kartoffeln angekommen, sie hatten jedoch infolge des Frostes starken Schaden gelitten. Der Mangel an Kartoffeln macht sich sehr unangenehm fühlbar. Auf dem Naschmarkt waren 200 Kisten italienischer Zitronen angekommen, die zum Stückpreis von K 48 bis 50 verkauft wurden. Eier fehlen ruf den Märkten vollständig. Ausgabe von Kondensmilch. Vom 12. bis 13. d. M. werden an die Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten zweiten Lebensjahre, sofern nicht die vor* handene Frischmilch für deren Versorgung ausreicht, je drei Dosen und vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten sechsten Lebensjahre je eine Dose Kondensmilch ausgegeben. Zur Ausgabe gelangt ausschließlich gezückerte Kondensmilch. Der Preis der aut die Milchkarten, zur Ausgabe gelangenden Milch beträgt für die Minderbemittelten und für die mit der Zusatzkarte für Arbeitslose beteilten Arbeitslosen K 250, für die übrigen Bezugsberechtigten K 500 per Dose. Die Abgabe der entfallenden Quote wird Unter den üblichen Modalitäten erfolgen. Fett- und Mehlausgabe. Vom 12» bis 18. d. M. werden bei den städtischen Fettabgabestellen 12 dkg Margarine zu K 237 gegen Abschnitt 283 der Mehl- und Fett* bezugskarte abgegeben. Die Gfüßeinkaufsgesfellschäft für Konsumvereine gibt an ihre Mitglieder 12 dkg Pflanzenfett, Paketware zu K 258, Faßware zu K 252 ab. OfganisiOrte ^Verbraucher erhalten 12 dkg Pflanzenfett (Päketware) zu 'K 258. — In dieser Woche wird per Person Verschleiß* mehl im Höchstausmaß von */, kg zum Preise von K 612 Für das Kilogramm gegen Abtrennung des Abschnittes kür die 358. Woche der Mehlbezugskarte abgegeben. Erhöhung. der Weißgebäckpreise. Die Brotfabriken und Bäckermeister haben einvernehmlichbeschlossen, ab Sonntag den 12. d. M. den Preis der weißen Wecken auf 270 Kronen und den Preis des Kleinfe b ä c k s auf 40 Kronen psr Stück zu erhöhen. Der reis für das Extrabrot wurde mit 540 Kronen festgesetzt. W. I. W. Montag, 13. d. M., grün, blau, Dienstag, 14., gelb, orange, Mittwoch, 15., grau, weiß, Donnerstag, 15., rosa, rot, täglich von 9 bis 11 Uhr. Abgabe von Prima Schweinefett, dänischer Kondensmilch, Wirtschaftsseite, Stoffen, Herren* schuhen (sämtliche genäht, Rind- und Kalbledef) und Damenschuhe (hohe und Lack-HaibschUhO. Bühne und Kunst. Josefstädter Theater. („Halbwelt*, Komödie von Romain C o o 1 u s.) Alles au seintern Platz und in der ri'ohitigäri Reihernfolge. Also: Die Toiletten — unmöglich, »Kleider« zu sagen — sind hervorragend, Nofa Gregor zeigt sich als reizende Darstellerin voll Temperament und Esprit, -Herr Jaimo beherrscht, wie gewöhnlioh, zwar nicht den iWortiaut, wohl aber den Geist seiner Rolle und Herr •Rhoden war ein flotter, amüsanter Dichtetrjüngling. Um diese angenehmen Ingredienzen ist.ein nicht umgraziöseä, leicht mit Pariser Sittenlosigkeit parfümiertes Stückchen geschrieben, das dadurch abendfüllend wird, daß man eine halbe Stunde zu spät beginnt und die Pausen gewaltig in die Länge zieht. .Eine leise Sfpnr von Handlung Haßt sich bei genauerer Erwägung nach weisen, und eine AI oral ist auch vorhanden. Sre lautet etwa so: Die Trauen (lies: die Pariser Halbweltdamen) lieben tuvr die Männer wirklich, denen sie unterm Tilsch ihr Porte* anonnaie zustecken müssen, und die Männer (lies: die, fNicbtStuer und Tagediebe) werden unerträglich, wenn Rio Geld haben. Denn — (kleine Bonmots riertrt das Ganze wie Rosinen den Gugelhupf — »die Moral ist die Gicht .der Reichen«. Die häufige Verwendung des Wortes »Moralf. wird hoffentlich niemanden irrefübten, es ist eine ganz echte, richtige Pariser SittenkomÖdie und unterscheidet sich von ihren Schwestern, die an derselben Bühne gewöhnlich auf geführt worden, nur dadurch, daß die anderen meistens kn Bett auifhören, dieses alber im Bette beginnt. Die Hauptdarsteller in verläßt da« vielversprechende Möbelstück während des ersten Aktes überhaupt nicht. Dais Publikum zeigte sich davon, wie vom ganzen Stück, entsprechend befriedigt, und es liegt kein Grund vor, weitere Worte über die Sache zu verlieren: es war ein echter »JosefStädter« /Abend. K, M. Aus den Theatern. Im Burgtheater wird morgen „Und P \ p p a tanz t“ gegeben, Es findet kein Kartenverkauf statt. hn Operntheater gelangt morgen „S a 1 o m e“, mit Frau Kemp von der Berliner Staatsoper in der Titelrolle, zur Aufführung. — Im Redoutensaale der Hofburg s'elamrt Freitaer df>n 17. d. M. .FI er * r n « H n h? # M« rolle, zur Aufführung. — Im Redoutensaale der Hofburg gelangt Freitag den 17. d. M. „Figaros Hochzei r unter Leitung von Dr. Richard Strauß (Beginn 7 Uhr) zur Aufführung. Der Vorverkauf beginnt Montag an den Tageskassen der Staatstheater, Bräunerstraße. Volksoper. In der Volksoper geht heute Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, mit den beiden Gästen Herrn Ernst Fischer vom Operntheater als Hans Sachs and Herrn Rudolf B an dl er als Beckmesser, in Szene. In dieser Aufführung wird Frau Relch-Dörich zum ersten Male das Evchen singen. Beginn */a0 Uhr. — Morgen gelangen „Hofimanns Erzählungen“, mit Herrn Neumann als Hoffmann, zur Aufführung. Dirigent Herr Dr. Egger. Beginn '!$. Uhr. —' Zu der Donnerstag den IG. d. M. stattfindenden Erstaufführung von M o n t e m e z z i s „Die Liebe dreier Könige“ hat der Komponist sein Erscheinen zugesagt. Im Deutschen Volkstheater gibt man morgen »Die K r e u z e 1 s c h r e i b e r“. In den Kammer spielen geht morgen, Vo? Uhr, „Schloß Wetterstein* una um 10 Uhr „Morp h i u m“ iu Szene. ImRaimund-Theater wurde der Gastspielvertrag mit Hans Marr bis 20. März verlängert. Hans Mark spielt allabendlich den Jau in Hauptmanns Possenspiel „Schluck und Jau“, nur morgen den Wilkert in „S u m p f“. In der kommenden Spielzeit wird Hans Marr in Grillparzers »Ein Bruderzwist im Hause Habs bürg“ den Kaiser Rudolf verkörpern. — Samstag, den 18. d. M. eröffnet Leopold Kramer, derzeit Direktor des Deutschen Theaters in Prag, ein auf nur vier Abende berechnetes Gastspiel in der Lustspielnovität von Wilhelm Schmidtbonn «Die Schauspieler“. Im Lustspieltheater bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen im Rahmen einer Veranstaltung der Bildungszentrale »EisikScheftel* zur Darstellung. — Freitag den 17. d. M. Premltzrenahend. Zur Aufführung gelangt „Der Singer ffn sein trauer", ein Spiel von össlp Dymow. , In der Jüdischen Bühne (Roland-Bühne, n., Praterstraße 25) wird heute „Kapitän Dreyfus“, Schau*» spiel in vier Bildern von A. Meiseis, als Benefizvorstellung der Frau Dreiblatt und des Herrn Mendelewicz gegeben. Das Programm dieses Abends wird durch Gesang- und Tanzproduktionen der russischen Maximow-Truppe und Solovorträge des Herrn Mendelewicz bereichert. F r eie jüdische Volksbfihne dafttapiol im Lustspleltheater — H e u i e auin-Mchm.: Oanuwim (Diebe) ScM“ÄV*Bsimk" Ml Gott der Rache £0F Da« Theater Ist ® «halst! *88$ Freitag den 17. Februars Premiere ber Sieger ffyn sein Treuer . Schauspiel von. Osßlp Dymow. 4280 * Hofrat Dr. Weiä-Ostborti. Aiü ll. d. M. vollendet in Graz Hofrat Dr. Julius Weis-Östborn sein 60. Lebensjahr. Hofrat Weis-Östborn hat sich neben einer ersprießlichen amtlichen Tätigkeit ganz besonders auch auf musikalischem Gebiete Verdienste erworben: neben der Aufführung klassischer Werke, zum Beispiel Beethovens „MissasoJemnis“,Haydns „Schöpfung* und Jahreszeiten“ war er insbesondere um die Aufführung der Werke Gustav Mahle r s mit Erfolg b e m ü h t u n d h a t u n t e r a n d e r e n i nt j a h r e 1914 ei ne derersten Aufführungen der letztens y m p hon! e v e r a n s t a J t.e t. Ans dem Burgtheater. Donnerstag den 16. d. M. findet die Erstaufführung von Franz Molnara »Theater“ statt. Es wirken mit die Damen Mayen und Wilke, die Herren Devrient, Häussermann, Hobling, Siebert und Treßler. — Am 22. d. M. gelangen »Die Räuber“, teilweise neu besetzt, zur Aufführung. Den Karl wird Herr Höbling, den Spiegelberg Herr Scnmöle, den Schweizer Herr Philipp Zeska, den Grimm Herr Eldiitz, den Ratzmann Herr Schmidt, den Schwarz Herr Benard, den Pater Herr Häussermann geben. — Anton Wildgans’ „Kain“ gelangt erst anfangs März zur ersten Aufführung. Die männliche Hauptrolle wird nicht Herr George spielen, der nach Berlin zurückkehrt, sondern Herr Josef Danegger. Raimund-Theater. Das Ensemble dieser Bühne wird unter Leitung des Direktors Dr. B e e r im Juni iu der Schweiz ein längeres Gastspiel absolvieren. Hebräische Akademie. Sonntag den 19. d. M. im Mittleren Konzerthaussaal. Mitwirkend: Dr. Tartak o w e r, Channa Schwarz, Sabine Länder, Oberkantor Gerson Margulies. Die Feier soll einem stärken seelischen Bedürfnis der vielen, die hebräisch fühlen und sprechen, entgegenkornmen. Sie stellt den ersten Versuch dar, in einem großen Wiener Saal eine vollkommen hebräische Veranstaltung durchzuführen. Restliche Karten: „Wiener > Morgenzeitung“, Buchhandlung Löwit, Kaften- Bufeau ATda, Hatechyah, bei den Mitgliedern der Hitachduth und im Hebräischen Klub, 11., Täborstraße 20a. Sondervorstellung der Freien jüdischen Volksbühne« Mittwoch den 15. d. M. findet m der Freien jüdischen Volksbühne (Lustspieltheater) eine Sondervorstellung uiit einem Zyklus von Einaktern» darunter eine Neuauffülw rung, statt. Karten an der Kasse des Lustspieltheaters. Die Kollektivausstellungen des Prof. Ernst Wagner und „Freie Bewegung“ in den Räumen des Künstlerbundes „Hagen“ werden heute Um 4 Uhr nachmittags endgültig geschlossen. Dr. Alfred Nossig (Berlin), der berühmte jüdische Schriftsteller, wird in seinen Vorträge» am 20. und 22. d. M, im Saale der Sezession Sprechen über Die Beteiligung der luden am Bolschewismus, Demaskierung der Judenpolitik der Bolschewik!, Bolschewismus und Mosaismus* Den Verträgen werden die diplomatischen Kreise bei* wohnen. ■ r David Jaroslawskl» der berühmte russische Bariton» def als Oast der Volksoper ln der Preltagsauffühmng von „Traviata“ wahre Triumpfe feiarte und m diesem Hause von nie dagewesenen Beifallsstürmen begleitet wurde, wird am l. März ein einziges Konzert mit Orchester im Großen Könz&rthaussaal geben. Jarosläwski gilt als der größte lebende Jüdische Opernsänger. Karten an der Konzerthauskasse und in der „Wiener Morgenzeitüng“. Eine Konferenz jüdischer Musikverelno in Lemberg. Am 5. d. M. fand in Lemberg die erste Konferenz der jüdischen Musik- und Gesangvereine in Ostgaüzien statt. Nach den Berichten und Referaten Über die Ziele dieSer Organisation wurde eine Leitung unter dem Vorsitz Alfred P loh ns gewählt. Die neugewählte Leitung gedenkt in ganz .Ostgalizien die jüdischen Musik- und Gesangvereine auszubauen und durch öffentliche Veranstaltungen die Jüdische Oeffentüchkeit mit der jüdischen Musik bekanntzumachen. Cln hebräisches Stück in jüdischer Sprache aufgeführt. Aus New York wird uns berichtet; Die amerikanisch-jüdische Theaterwelt hat wieder einmal ihre Sensation. In der von Rüben Brainln redigierten hebräischen Monatsschrift „H ator e n“ erschien ln den letzten Monaten in Fortsetzungen ein hebräisches Drama von Harry Säckler unter dem Titel, „Jose aus Jukrot“. Harry Säckler, der unter dem Schriftstellernamen #wi ,ben Scholom sowohl in hebräischer als auch in jüdischer Sprache vielbeachtete , Werke veröffentlichte, dachte, als seine jüngste Arbeit im „Hatoren“ erschien und in literarischen Kreisen viel besprochen wurde, sicherlich nicht daran, daß sein Stück nicht in der original hebräischen Sprache, sondern im jüdischen auf die Bühne gelangen wird. Dies ist nun eingetreten, denn „Jose aus Jukrot“ werde jetzt auf der jüdischen Künstlerbühne, mit Moritz Schwarz ln der Titelrolle, unter großem Beifall gegeben. Das Stück spielt in Palästina in den galllüischen Bergen zu Beginn des vierten lahrhunderts, als fuda unter der Bedrückung Roms ächzte. Es war die Zeit der Kümpfe des jungen Christentums. Die Hauptfigur ist der Amoräer Rabbi Jose aus Jukrot, von dessen unerschütterliche,* Anhänglichkeit an die Lehre des unbeugsamen Rechts in d6r talmudischen Agadah manch herrliche Legende fortlebt. CONTINENTALE D A BUHLJ Wan, >., Mare - BjaaPflC aureSslraße5-7 S Tel. Mp. 20*4-86. 20*8-91, 20-8-48, 22*5*7« Telegramm « Aaresee, CenllneemtSfeaniz 133 wochsolsiubo, H.,T«bors«r.40a.Tal« 40-4-aQ Bank und Weehielhans WipplingersiraDe J I. WipplIngoPstpaBo I. Telephon 14-3-78, 12-5-09 § ■ ■■■aaeaBaaBBenHDpBaaBBiannaaiaaDSBBpaaa Volkswirt. Gestempelte Krone - —.08 Centimes; Auszahlung Wien -- —.19 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone —.19 (—.17 am 10. Februar) die österr. gesi Krone . . —.08 (—.08 am 10. Februar) die tschechische Krone. . 9.67( 9.75 am 10. Februar) die Mark ...... 2.58 ( 2.60 am 10. Februar) Agram ...... 1.65 ( 1.65 am 10. Februar) Bukarest ....... —äm 10. Februar) Budapest ....... —.80 (—.80 am 10. Februar) Warschau. . . . . . . —.16 (r.\S am w. Februar) ¥inmzMte Rundschau^ So tiisit denn cko Uitiwa5nus‘chiei|n|li’cihie ■Eiröiigtnäa geWöndiörtt Die lang erhofftem, itmometf ver^proaheme« mmd stööS'hiteätU'agosidiiölben'an', -daher nie eigentlidil irieölit g-eglamlbben Kreditverstpredi'mngen ‘werden E;rfüllitsingfinden. Ni-ciht so sehr die Tiaitsaiche -d-es teohiödhö-'siiöwak'iisdh'On K-red'i'ts tu-nd des ettigH'sich'- frainzösd-fe-dlli'eai Vtap&dlm-s'ses, cfcwdhl sie atutch art' sidhd nidht au lüinterschätzen ist, tbedemtet die Sahaff'mng ein-er (Höttöti Siit-mation, als vielmehr der Umstatid', «daß dli-e roö Miiltemes tsehechisehen Kran-em «tün!dÖ die awe-i od-er d-rd Mililionetn iPfii'nitl niuir a'lts Vo 1 äitiif er & u s w artigeir A m 1 eh eai sehen sind, die dhs -dlürch intmere Maßnabjiniefti-be* göttunen'fiv Saini'öfiU.np'Werk zu einem Ahscbl'uß *btfii*n-* gern eo-Heai. Diese Maßnahmen halben 4as geleiistiet,_ was ihre Awboreai erwartet umd verheißen- IhalJon'ti Der dia-miitt »um Ausd*r>ü'ek gehra-ch'te Geai^situngswülle OeÄterreidia bäk die Anertrkeniniitin-g der Krcditmä-chte geftintiden und deren Ta't aufgelöst. Sie greifen* ii« den eigenen .Staats^äWkol, mm die Nö’tje OdKtesirriohÄ zu lniidem, vorsch'Heßen •sieh n-idht mehr den- Hi'lfe- -rutfen des diureih die Firiedemaverträge verfefü-pipelten! Staates und sMteh fo öllt einem Beibraig dstz ihm - **>•* ••f E-s ist niicih't -schwer, an der Größe edier eigent^: lidh' am dtzr W-iMtzholt Me-r vin^ Mr /VeaMgutig Milten' Summen HMMsünnige Kri-tilk zu' ülben «itndf zu finden, d!aß daimiit tvich-t viel Soaufan-gan-, iist Ge-; wiß, -die Hamidi, d'ie gilbt, wair eiime recht s-chware itrnkl;' es bediuirfte naihÄZdl OstlöS g-aituzen |ahlf4s, Ibis es ge4 lang, -sie in Bev/egmng ziu ibrinigcti, -uinid amdh - jOtzt: k'Win Utah sie mir einer Ftilillhictmtir&gejniift kmm vor*- gleidran.. Aber dlä’fe letate .W-ont haben die K-raditw 'Mächte noch nicht gesprochen. Wie es auisfällit, diai.^ hängt lediiglich von am® aliieiln aib, d®van n-ämli-eh, wie w-iir die j; e t -z i g c ni K r c d i t v o r -s c h ü © st d verwenden werden. FaMe» ®ie wiediMmn dtetft Moloch des Kontsums zum Oip-feir, dlaintn wäirein. MH Vorläufer der großen Kiredliite diie letzitein1 Au's-» lauf er ~ ahf die aikti've Teil-nahime des Auis-lairades' halben wir nicht mehr z-u rechnen» «dlainlllmüssenwiri ■seihst..daiauiSO-hein-, wie wir atus eigener Kraft «mdl. dutröli eigenen Wdilein zuigmilnid'e gehen. E-s!s't -aiberl eine tröstliche Gewißheit, dlaß ibe-i d-an veirajnltw.oirt-' lieben Regierutngsmän-nem dar mit der Etrkanin'tin'iisl des Not w end-^istöft gOPSairte Wti-W^ votfhaindien! ist, es! aiuif eine Ve-rgeuidiung der KreoiitTOrsichüsse nicht'.- ankiom-mein -zm la-ssen. Die Erklärungen Dr. Gü r-t-» \ e t 'Hais-sen keinen Zweifel zu», dia-ß die ensts a*iiis den Ktradütviensipreciiiiulngein' gehlorene Tat detl Wmöchtevoraflem dis«« bemfea- - istt «ufva'Iiü't'än'sChe SibUiäftidh- Eihfliu-ß zh h-ehMeU'. Es Räfiff -diaMlt riil'öht götnaimit sein, daß.-düf. VM Ao*» uind'soviel fremden Devisen an 'mich schon eine günstige Wirkung- Luf -Me KtSnS muKühö, da dAduir^b' der Entwertungsprozeß a-ufgelbalten werde, -sondern daß diese Position aiUsgehtitot werden isoll, Wim. afctiv äüf dk Vailyta eimz-uwWen. hi-albei mit der größten Vansiiöht gegangen werden muß, ist eine Se!hstvarständlichw . Öceit, diie nicht hertvorgehebem .zar werden hraiuidhit.r Aber d-ie Vorsicht ist umso eher gelboten, a»ls diiü Frist, innerhalb deren wir mit den ernsten Vors'chüis-i. sen ,diais. A-u-slamgcn finden müssen, recht/weit ist* Ans den Vereittihanunge-n mit -der TsdiedtcnSiliowaH kei geht henv:or, daß damit gerechnet wind', daß der, große VölksdbWdllsrschij» in dessen RtzKi-me der. tschechiDche Nredit eiinheaiogen! wenden sol-1, bis E n.d e 1923 n i ch'tz iz ur V er w ir-k 1 i charng kommen könnite, ü-nd' der Gedanke iis't niiohJt albz-UM weisen, daß eine ähnliche Ivlmnsel auttefh. in dais Alb*» kommen mit England tumd Fran'k-reiich Eingang fimw den wind. Weibeire Vorschüsse in der Zwii&ühenizeit sind vielleicht »licht aiuisgeschiosseui, .alber sie wenden von der ipirodnlkti'ven Verwendung dies erste» Von 'S'oliitlissös einizig -un>d alle in abhängig sein. So sehr wir ailso al'l-an Grmvd halben, über der» ersten Erfolg der Kr cd i Ihes t r eh nn gen Fnemdo zu eniipfhudien, so wenig dürfen wir den Ernst -der Si« tuwtion verkennen. Gestenreich ist an einem Wen-» d e io u n ik t .aneeiamet« weldven;Weg eis JOhzt eirt-f

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