Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1092 (12.2.1922)
- Date
- 1922-02-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 Wien, Sonntag WIENER MORGENZEITUNG 12. Februar 1922 Erstklassige Herren- und DamfenStoffe finden Sie jetzt noch sehr preiswert bei der 483. Resten-Verkaufsnesellsfhaft, VI., 2 Nationalversammlung A v a r f i habe tatsächlich nicht die Wahrheit gesprochen, und zwar absichtlich und in tendenziöser Weise« als er die Zahl der jüdischen Heldentoten auf 50Ö ansetzte.* Der Verteidiger erklärte, iS handle sich hier vornehmlich dfirufn, ob die Juden gute Patrioten seien oder nicht Düse Frage habe auch der Privafklägpr als elfte Angelegenheit von . allgemeinem Interesse' betrachtet, denn tzk habe sü irrt „Nelilzeti Wäg* aus diesem Gesichtspunkte in ZWei Artikeln behandelt. Auf Grund der in der Nationalversammlung vorgebrachten Anträge hat die Regierung die 'Teilnahme am Kriege in die Fragen der Volkszählung, äüfgeftörtimen; Der Verteidiger weist auf t le vorgelegten Akten hin, aus denen erhellt, wieviele Heldentoten, Wieviele Invaliden Und WiCviele Kriegsgefangenen dis einzelnen Kultusgemeinden hatten. DCn Behauptungen Avarfis stehen die offiziellen Daten des Zentralstatistischen Amtes gegenüber, die bezeugen, daß nicht 500, sondern 4344 J .u den den Heldentod gestorben sind. Das ZentralstatiStische Amt betont daß diese Zahl nur aüf Grund der ihm zugänglich gewesenen Daten festgestellt werden könnte. Der Verteidiger hat 6000 Fälle ermittelt; mithin sei die Behauptung Avarfis, daß'nur 5ÖÖ Juden im Kriege gefallen Selen, unwahr. Die Juden haben ihrer Pflicht vollauf Genüge geleistet Und verwahren sich mit aller Entschiedenheit dagegen« daß man sie als Staatsbürger zweiter Ordnung behandle* **• Der Vertreter Avarfis efkiärt sowohl im eigenen als auch im Namen seines Klienten, daß er Sich in Ehrfurcht beuge vor allen, die für ihr Vaterland den Heldentod erlitten haben, Der Pfivatkläger hätte nie die Absicht, die Gräbef der Helden zu beschimpfen, Avärfi Schrieb ei .Sn Artikel auf Grund statistischer Daten. 0r. Väsek wider5 setzt sich der Zulassung des Wahrheitsbeweises, — Der Gerichtshof Verkündete nach kurier Beratung den Beschluß, daß d e r W a h r h e \ t s b ö w e i s zü* gelassen Werde. Der GeriChtshöf erklärte etz besöndefs 1m Hinblick äitf die heutigen Zustände für eiii allgemeines Interesse« daß der Beweis erbracht werde, in welcher Weise das Judentum seine patriotische Pflicht im Kriege erfüllt habe* Öles sei jedoch nicht bloß ein öffentliches Interesse, sondern für jeden einzelnen Juden ein berechtigtes Privat- Interesse. Der Gerichtshof wird das ZenträlstätistlscHe Ländesamt um die Mitteilung der Zahl der lift Kriege gefallenen israelitischen Soldaten ersuchen. Die Verhandlung wurde hierauf zu diesem Zwecke vertagt* Pölert. Die jüdische Schulfrage im Sejräu Warschau, 10. Februar* (Tel. der * Wiener Möfgenzeitung“.) Im Zusammenhang mit der letzten * Rede des, Abgeordneten Schipper über das jüdische Schulwesen, über die bereits gemeldet wurde,, hat in der gestrigen Sejmsilzung der jüdisch-ortho -oxe Abgeordnete MendelsoHn in einer längeren Rede Schippers Ausführungen hinsichtlich der nichtreligiösen jüdischen Schulen bekämpft und das nichtreligiöse jüdische Schulwesen als zerstörende Arbeit bezeichnet. Die orthodoxen Parteien betrachten den Cheder als die heiligste und unbedingt notwendige jüdische Erzfehungsinstitution, ohne welche eine Erziehung der jüdischen Kinder Zu Juden und Anhängern der alten jüdischen Tradition undenkbar sei. Redner drückt seine Uebsrzeügung aus« daß die polnische Regierung die Anschauungen der orthodoxen Judenheit bezüglich des Cheders beherzigen und den Meinungen der Gegner des Cheders keine Aufmerksamkeit •schenken werde. Die Gegner des Cheders wollen did Grundlagen der Existenz des Judentums zerstören und er hoffe, daß die Regierung dieses Attentat auf das orthodoxe Judentum nicht gestatten werde. Der Vizeminister für Unterricht und Bildung stellt In seiner Antwoftnorte fest, daß unter den tausend nichtpolnischen Schulen ungefähr 500 jüdische Schulen mit nichtpolnischer Unterrichtssprache bestehen. Er versichert, daß die Regierung den jüdischen Schulen freundlich gegenüberstehe. Das Unterrichtsministerium sei nur bestrebt« von der Schule jedwede Parteipolitik fernzuhalten. Antisemitische Hetze. Warschau, 10. Februar. (Tel. dfer „Wiener Morgenzeitung-.) Vor einiger Zelt hat ln Nätenczow der Geistliche L ü c i y c k i ein „Efltjudüngskortlitee" mit der Devise „Vernichtung der Juden“ begründet. Dieses Komitee hat auch bereits eine lebhafte Tätigkeit ZU entfalten begönnert., So Wurden vorigen SärnStäg in mehreren jüdischen Häusern Fenster eingeschlägen. Fast allen jüdischen EinWöhnerh 9ind schriftliche Mitteilungen Zugegangen, daß demnächst ein P ö g r o rtt stattfinden werde. Nur dank der energischen Intervention des OrtsrabinerS beim Berirkshauptmann wurde einem Blutbade vorgebeugt. Der Geistliche L u c z y c k i gehört zu den Begründern der polnischen ßntjudungsbewegung und hat noch im Jahre 191*1 nach dem Brest-Litotosker Frieden in Polen, Russisch-Polen und Galizien Flugschriften unter den Titeln „Die schwarze Hand" und „Polnische Legionen zur Entjudung Polens“, die haßerfüllte Aufrufe gegen die Jüdische Bevölkerung enthalten, geheim verbreitet und die ersten Entjud^ngskomitees in L u b 1 i n» Ledder« und anderen Städten begründet Die von Ihm herausgegebenen Flugschriften wurden geheim kolportiert und sind nur n.oeh in sehr wenigen Exemplaren erhältlich. __ Rumänien. cDie Lage der Juden. Bukarest, io, Februar. (J. C. B.) In der vor d&nägen Tagen & Btäbtgehßibten Tägmtg das jüdischen R e i £ h s v e r e i n s, an der Delegierte vcm 30 Lokalsektiönen teilmaihmen, referierte Dr. Adolf Stern übet dde nieteten Aufgaben der nuniättechen Juden/hcit'. Diese seien: i» Dü«. ErlMSiWiK dw Staatsbürger« und M i n o. r i tato »rechte, 2. die u >k -r a! n! s c h s Hilfsarbeit und die P a 118 t i n a-T ät i gk e i t, 3* dar Wahlkampf. In seinem Referat über die O »p t i 6n s f r a g e stellte. Dr. Adölf M a g d o t fegt, daß 65 auch gegenwärtig noch zahlreiche Juden gebe, deren Staatsbürgerreehite nkhit anerkannt wurden* Seit dem letzten Öiptiomsdekret der Anrere&eu-Regierung äst n<ö<6h iffimer eift Ö f i 11 61 d 61 Optanten rechtlos gMidheft. Öiöäe seien t i. zivile ösptaoiitern., die den Oiöitfenstermisn aus versohledenen Gründen versäumten, 2. militärische Öip%nteli, die während ‘üfofeS Dienstes op>tierptert, deren Gesuche äibfef mit der Begründung alb gewiesen Wttndöm däß ¥0? DemofoUlisieirtitilg ähre Opferung ttnztiläsdg sei* Al& diese ftftieh tHref Abrüstung wieder optierten, wuirde ihnen geantwortet, sie hätten dien Ö.ptioniSternMfn schön vensäumt* Der RölohsVereain forderte die Anerkennung der Ritual eh e bezugiioh der jüdischen W 11 wen, damit sie däis Rieht äiuf die StaÄfeshüirgeraöhäft nicht ver- VsrtzA. Törn Sk kaM der KäMpf gegön den Äntisemit i s m i! s für ErortertuiHig. E6 Sil hjSfzeidhneüd für dfen dfftiieltef» AntisSmttismtis •»* führte Df. Mägdöf Ritz däß lih iCrfeiSe StfKta 6«i Gertdärmerifeofgän idoö jüdische KaüflerUfte wegen Übertretung der Hiandeisgeietze unter verschiedenen VörWamkin süfBiteigfe. Atif Intervention jüdischen ReMievefeiuis wurde gegen dieses Amtsorgan das Diezapiinaweffahren fetingeleitet* Anläßlich der VrärgehQmfneh-en Evafcüieriiiftgen in den, aßfigesch'ioesdnd'n Gebieten wurden zaih‘lfre|ehe Jniden ifi i ßhandelt. Die vielen TÜägen aüs diesen Kreisen veraulaßten den Rekrh®vereiti, eine Delegation zur Uinitersuchaimg der ÖSWälftatön nach Sübcitbürgeii zu entsenden. Die Delegierten bestätigten« daß in F b g a r a s, Kronstadt und M a r th a r o s s z i g e t zahlreiche Evakuielrun|en ‘ Md ^WäHgsäÜSw^kisdgen verkämen. Die Delegatiön bstätligte, daß viele Jüdeft in Siebenbürgen mißhandelt, V6m eigenen Herde Vertrieben tirtd scfoließlüh ihrer Hälbe beraubt würden. Infolge dieser Veirfoigurtg&n bt feliher gestöTbön iHid mebrefe sind irrsinnig geworden; Die Regierung V'ennpracfh eine rtrenge Un tersuchung und düe Bestrafung der Schuldigen, wenn ihr konkrete Angaben gemacht werden können. In KrönStädt örhieften wahrend der Bvaflpuierung 100 jüdische Familien, die Aufforderung, die Stadt sofort zu räUtheh. Der dbridiKÜ efittü#drte Delegierte riet den betroffen en Juden, den Befehl unbeachtet 2U laSSM und nur der Waffengewalt häbhiugcben. Auch die Äfniee Sei Vom AntiSeMMinÜs nicht frei, obwohl der Kriegsministeir. erklärte, daß die Juden ebenso gut Und tapfer an den Fröh-tikämpfen teiina<himen wie die Ghriisten. Der Kriegsminister stellte fest, daß in der Armee die Juden ebenso »geschätzt um*d geliebt« werden wie alle änderen Staatsbürger. Und däß der jüdische Soldat init dein rumänischen gemeinsam gelitten Kalbe in den Käfflhlpfdri iimd im der Hriegsgefänigenschaift. Wats die jüdische Bcfoulfräige betrifft, habe die jüdische Kulttegemeliide in Bülkäifetrt Von dek StäldtverwäMiig eine ähnKeüte SübventioniefUing ihrer Schulen VerläNigt, wie dies in eiirngört PröVlriizrnägiötfäiteb böfeibs geschieht. Irl Gäliatü« Jässjr. Bfäila, Bl^fäffest tirtd in elbigep änderen Städten AftnUimän.ien« befinden sieb derzeit insgesamt 12,000 ukrainisehe Heimldse* Doch koniiNen täglich neue Flüchllrige aius Beßarabi-en und der Büfaowina nach. Palästina. . Eft» EffifjTFatitenhaus in Jaffa. Jerusalem, 8. Februar. (J. C. B.) Au« d'en vöi zwei jabircm m Palästina gesammelten Fonds des Keren Hageula soll tit Tel-Awiw ein Eniiigranteil> •banis gebaut werden* . Das Gebäude soll eibes der größtem in Tel-Awrw wenden 'und Zimmer für Familien twvd Junggesellen, Küchen, Bäder, äb.eft smM Klufbräume tand eine Bibliothek entSiuditesu Rundschau. Die arabische Delegation in London. London, 10. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung*.) Die Preß Association meldet, daß die arabische Delegation vor einigen Tagen eine neuerliche Konferenz mit Mr. Churchill im Kolonialministerium abgehalten hat. Es Wurden palästinensische Fragen, insbesondere aber die Beziehungen zwischen den dortigen Juden und Arabern, im Zusammenhänge mit der Balföur-Deklaration und der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte behandelt. Sowjet-Ukraine und die ostgaiizische Frage* Lemberg« 10. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzelturtg*.) Das in Charkow erscheinende offizielle Organ der ukrainischen Sowjetregierung, „Kommunist“, veröffentlicht einen längeren Artikel über die Nationalitäten- Verhältnisse in Ostgalizien. Unter anderem wird festgestellt, däß Galizien kein Gebietsteil Polens sei, Obzwar der Völkerbund Polen ein 25jähriges Mandat über dieses Gebiet erteilt habe (?). Die ukrainische Sowjetregierung anerkenne nicht dieses Mandat, da der Völkerbund für die Sowjetregierung keine anerkannte Institution ist. In Konsequenz dieser Tatsache können den in der Sowjetulcraine wohnhaften, nach Galizien zuständigen Ostgalizianern im Sinne des Rigaer Vertrages keine den nach Polen zuständigen Bürgern zuerkannten Rechte und Privilegien zu« gesprochen werden, Aus diesem Grunde hat auch der Volkskommissär f(ir Auswärtiges eine Instruktion erlassen« wonach die ostgalizischen Bürger den Polen nicht gleichzustelien und auf keinen Fall in die Heimat iu evakuieren sind. Die den ostgalizischen Bürgern Von den ^Iniscfien Paßtellen atisgefolgten Pässe und Doku« mente werden für ungültig erklärt, dagegen sei die Ausfolgung von Dokumenten an Ostgaiizlaner als „derzeitige ostgalirische Bürger“ zulässig.’ ' Sowjetfußläfid and Genua. Riga, 9. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung*.) ÄUS Möäkau wird gemeldet, daß auf einer der letzten ßitzungin dfes allrussischen Exekutivkomitees Len i n die Verminderung der Roten Armee um SO4/, beantragt hat; Diesem Antrag widersetzte sich T r 0 t z k i j mit der Begründung, daß die auf die Konferenz in Genu a gesetzten Hoffnungen illusorisch seien« Der Antrag Lenins wurde abgelehnt. In derselben Sitzung wurde auch beschlossen, den nach Genua zu entsendenden Delegierten die' Instruktion zu erteilen, daß Rußland sich auf keine« Fall zur Zahlung oder eventuellen Anerkennung der Vorkriegsschul den verpflichte. Krässifl bfet Lloyd ßöorge. London, 11. Februar. (Wolff.) Den „Times" zufolge hatte K r a s s i n gestern eine Unterredung mit Lloyd George. Er wird sich am Montag nach Moskau begeben, um an den Vorbereitungen der Söwjetregierung für die Konferenz von Genua teilzunehmen» , V Professorenstreik in Moskau. Paris, jl. Februar. (Funkspruch*) In MösRatt sind die Professoren der Universität in den AüSstarid getreten. Wirth stellt die Vertrauensfrage* Berlin, 11. Februar. (Wölff.) Ini Reichstag wtirdd heute die Besprechung Über die Erklärung der Reichsregierung zum Eisenbahnerstreik fortgesetzt Außer den Mißtrauensvoten def Kommunisten Und der Unabhängigen sind heute auch solche der Deutschnationalen und der Deutschen V o 1 k s p arte) eingegangen* Am Schluß der Sitzung gab es eine große Ueberraschurig. Der Präsident wollte fläch Beendigung der Debatte die Abstimmung Über das Mißtrauensvotum der Kommunisten vornehmen lassen, als sich plötzlich Reichskanzler Dr. Wirth erhob und die Regierungsparteien bat; eine n positiven Vertrauensantrag zu stellen. Ef könne sich nicht mit der eventuellen Ablehnung des Mißtrauensvotums zufriedeftgeberi, da bei solchen Anlässen immer eine Partei gegen die andere ausgespielt Würde. Er wünsche positive Klarheit,- um die Regierung weiterführen zu können. Diese Worte machten auf das Haus einen außerordentlich stärken Eindruck. Der Vorsitzende def Zentrumspärtei Marx bat das Haus, die Abstifriitmng auf Mittwoch zu verschieben, da eine große Anzahl von Mitgliedern infolge der Nachwehen des Eisenbahnerstreiks noch immer nicht nach Berlin habe komfnen können* Unter großer Erregung des ganzen HaUses wurde die Sitzung auf Dienstag nach* mittags vertagt. Die Abstimmung über das Vertrauensvotum findet Mittwoch -nächmittag's 4 Uhr statt. Wie man in parlamentarischen Kreisen meint, ist durch das bestimmte Auftreten des Reichskanzlers eine ganz neue Situation lentstanden, da sich die Parteien nunmehr zu einer klaren Stellungnahme werden entschließen müssen. Die Deutschnatioiialeir I wollen, wie es heißt, gegen die Erteilung des Vertrauens* Votums Stimmen. Die Haltung der deutschen VolkspärtCi ist noch zweifelhaft Die Unruhen in Indien. Löndon, 11. Februar. (Funkspruch.) Aus Ta n jof im Bezirk von Madras werden neuerliche Unruhen gemeldet ,. . Tagesbericht. Zionistisches Landeskomitee. Der Parteirat wird für Sonntag den 26. d. M., 2 Uhr nachmittags, in den Sitzungsaal des niederösterreichischefi Gewerbeverein es« I., Eschenbachgasse 11, einberufen. Tagesordnung: 1. Bericht der Leitung. 2. Kultusgemeinde. 3. Keren Häjessod. T a glicht m. p. 81 r i c k e r m. p» Zum 15. Schebaf. Von Dr. Abraham j. Mark, Rabbiner in Biala. Mitten im Winter, da die kahle Erde ihren Winterschlaf hält und die Batiime ihres Sährmuctkes beraubt dastebön, feiörtn wir ein Fest, das aiis »das Neujahrsfest def Bäume« ibezeichnet; wird. Dieses Fest wird a<m 15 Tage de® Monats Sche'bat — •ohamteclralh - assar bisch eibat — gefeiert, wobei 4,£r Genuß von Baiumfrüchitun, und besonders solcher, die im heiligen Land© wachsen» eine mächtige Rolle spielt. Daß der 15. SchebaV üfoerfciaiKpt als Fesrtitag sniixusehen iist, finden wir rum enatwimail «beim Verfasser des Schuld', 'an-Aruch in seinem Werke Bcth-Joseph zum Orach-Ohajim I. 131. Er zähUfi dort dcQ *15. Schobati zu» jietnan Tagen, aas weldbeö 5455