Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1091 (11.2.1922)
- Date
- 1922-02-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. T09J Wien, Samstag Wflb - rENZETTUNGf 11. Februar 1922 Seite $ '» .'"»vw ■»-»miwr »n niwi»m'-. > —--- ■ - - ---- ...... -w .. Tagesbericht. Gegen die Trennungsorthodoxie, Der Verband A g tt d a s hachareidi m, welcher 36 Wiener Betteusvereint streng religiöser .Richtung vereinigt, hielt eine Beratung alb, deren Gegenstand die , Uefoergriffe der Wiener T r e n n. u n g s o r t h o d: o x i e omd ihrer Retprasentanten, der Aguda und der Schiffsdnud, bildeten. Nach eingehender Diskussion wunden uacbstehende iEints'chlie&UTigen einstimmig angenommen: -Der Verband, welcher ein Vielfaches der •Mitglied erzähl der oiberwähüiten zwei trehoungs* * Cut’iodoxen Organisationen auf weist, (protestiert dagegen, daß die Aguda sich das Recht der Ver* fcrerung der glauifcenstreuen Jüdischen Kreise-Wiens anrnaßt. Er mißbilligt aufs schärfste dlie Tendenzen der Aguda, welche auf die ‘Zertrümmerung der .Wiener J ud e n - g e m e i n d e gerichtet sind. Die glauibenstreue Jud^nschaxt will die große Einheitsgennemde erhalten und erachtet die auf ihre Zerschlagung hinzieienden Wühlereien und Verheitzungen seitens der Aguda als vendanrmenswert und «usn jüdisch. - Mit Entrüstung stellt der. Verband fest, daß. die Aguda nicht davor zurüdkschreckt, wie dies kürzlich in ihrem Organ geschehen ist, den Abfall ‘ vom Judentum, die K o n t e s s io-n'sl os er k 1 ä-run g als Mittel zur Vernichtung der Judengemeinde• an- 21: empfehlen, Er verurteilt ferner aufs schärfste die von der Aguda und ihrem Preßorgan seit Jahren systematisch betriebene V er len mdumgsßcamipaigme, welche sich gegen die religiösen Institutionen der Gemeinde und der glambenstreuen Vereine richtet und - in der unwahren Behauptung gipfelt, daß mir die Einrichtungen der Aguda einwandfrei ‘ sind. Demgegenüber stellt der Verband fest, daß die gegen die Aguda vor kurzem öffentlich erticibene Anklage, daß in ihren Fleischbänken die R e 1 i g i 0 n s g e s e t iz e nicht g e w a h r t werden, unerwidert geblieben ist. Ebenso der .-Vorwurf, daß am Sabbat Marken der Volksküche der Aguda verkauft weiden. Der Verband beschließt, gegen das . schädliche Treiben der T renrntn gsortk od-exie und ihrer Organe energisch und vor der breitesten Öffentlichkeit Stellung zu nehmen.« ■ -- * . Wir erhalten von Herrn Bernhard Hofbhuer, Präsidenten des Volksküchen ver eins 2> Einheit«, folgende Berichtigung: »Ich erwarte von Ihrer Loyalität, daß Sie nachstehende Berichtigung bringen werden. In Ihrer Zeitung vom i. Februar bringen Sie unter der TJaberschrift,Konfessionslose Trenaungsorthodoxie' eine Beschwerde darüber, daß in der ,Einheit* am Samstagen ' und israelitischen Feiertagen Speisemarken venkauft werden. Ich als Obmann erkläre: Wenn mir bewiesen wird, daß jemals am Schalter der ,Einheit* Speiseniarlken an Samstagen oder Feiertagen verkauft wurden, zahle ich K 50.000, die Sie zu einem beliebigen Zwecke verwenden können.« — Herr Hoöbauer stellt Dinge richtig, die ui-ct beaaiuptet wurden. Vom Verkauf aan Schalter war keine Rede. Unsere Gewährsmänner erklären., die Behauptung, daß Speisemasrken der ,Einheit’.' beim Portier der .Einheit* und bei benachbarteu Kjaufleuteu &n Samstagexi verkauft wurden, au frech teuerhailten. Sie eridären weiter, daß der Vorstand der ,Einheit’ .hievon Kenntnis haben mußte. Wenn Shakespeare, Dante und Moli&re den Versailler Vertrag gemacht hätten ... Aus London wird uns berichtet: Zur großen Moliere-Feier, die hier stattfand, war auch der Dichter Bernhard S h a w erschienen* der über Zureden seiner . Freunde eine größere Rede extemporierte, in der er unter anderem ausführte : Irgendwo las ich den Gedanken, daß die Größe Shakespeares, Dantes, Molieres und Goethes darin besiehe, daß in ihnen ihre Nation getreulich verkörpert ist, solchermaßen, daß ihre Landsleute in ihnen mit Recht ihr eigenes Spiegelbild erblicken. Ich bezweifle die - Richtigkeit dieser Behauptung. Ich kann wohl sagen, daß wir alle für Frankreich großes Interesse haben, aber vergeblich habe ich in der Person Briands, Poincar^s oder Clemenceaus Moliöre gesucht Ich war in Italien, aber bei Gott, ich habe keine Dante-Menschen gesehen. Als ich in Deutschland reiste, lagen die Goethe-Charaktere offenbar an Influenza darnieder, denn ich bekam keinen solchen zu sehen und denke ich daran, daß unsere englischen Repräsentanten Shakespeare gleichen sollen, packt mich ein Lachreiz. Denken wir einen Augenblick daran, was aus dem Versailler Vertrag geworden, wäre, wenn ihn Shakespeare, Dante, Moltere und die übrigen Kongenialen entworfen hätten. Dante mit seiner Vision vom heiligen römischen Reich, Shakespeare, der geborene Anarchist und Pessimist, und Goethe, dessen Ideale nicht leicht mit Gemeinplätzen vereinbar sind! Wer würde in dieser Gesellschaft den Gedanken der Regeneration repräsentieren? Zweifellos Moliöre, der mitfühlte mit dem Volk und auch mit jenen, die berufen wären, das Volk zu führen.“ * Ich weiß rncht, was soll es bedeuten... Ein feäfcaJlkm, das drei Monate lang im winterlichem Burgcn- Mitteilungen aus dem Publikum. Statt Karten. Herr und Frau A. Rosenmann laden alle Freunde, Bekannten und Verwandten zur Trauung ihres Sohnes Heinrich mit Fräulein Regina Schwamm welche Sonntag den 12. d. M. um 4 Uhr nachm, im Leopoldstempel (1L, Leopoldsgasse) stattönden wird. IHLES-FABRIK Telephon 15-5-35 Ei im-35 o’n’ba icher & Windschauer, Wien, I.. jpaiso army D'rpböJJH,,J UIK 896i Export nach allen Staaten!! Knusprig braune Kucken munden Hcrserfreullch, Prohe Laune Welche nimmer, Drum getreulich DSdbe Immer : Befav'gesunden KUNEROM MPfflMW Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwßrden des * Herrn Oberrabbiners 8. B. Ehrenfeld, Mattersdorf, daher IV J Bestellungen aui Kunerol HDD 11^3 werden bereits entgegengenommen. 860 * Die Vorlesungen an der Technik sistiert. An <tet( Technischen Hochschule mußte wegen. Majnigeüs Heizmaterial der gesamte Unterricht von Moniten; deq IZ. d. M. angefänigen bis auf weiteres sistlent werden, wäis durch einen Anschlag am schwarzen Brett kumd^ .gemacht wurde. * Vom Keren Kajemeth l’Jisrad. WÄr erhafliben votflt Haag die Mittedton-g, daß demnächst mit der Versen* düng des Palästina-Films von Berlin aus begonnen vrindj Da wir dem Haufpttibureau über die in Oesiti erreich not-, wendigen Auffüruugen Aufschluß geben müssen,!adev< wir ääle Kommissäre und Vertrauenismännur zu •Besprechung ein, die Mittwoch den 15. d. M: um ö.Uhtj abends in unserem Bureau, II., Taborstraße 59, statte finden wird. Die Herren Kommissäre und Vertraueais-t niäfl-ner werden ersucht, sich über diie Aufführungsmögllkhikeitein in ihren Bezirken zu informieren .und! mit möglichst konkreten Vorschlägen zur Bestpredhiung zti 'kommen. * Der Frost. Gestern früh herrschte in Oesterreich und'Deutschland n-och strenger Frost, wenngleich esl ein wenig wärmer war ais vorgestern. Im Laufe desTago$ hat sich der Frost gemäßigt Auch das Nachlassen detä ■Windes macht den Frost weniger unangenehm. Die Be-* wöHku'ng ist gering. Die Donau ist stank vereist und auch! dlie Wasserleitung leidet in Wien vielfach unter denn» Frost. Besonders arg sind Jugoslawien und Serbien betroffen. In Serbien mußte der Eisenbahnverkehr imfolligd ,der Scbtieesitürme eingestellt werden. In Wien hat däfl( UmVersität auf unlbestimmte Zeit schließen müssen, —i Voraussage: Mäßige Bewölkung, mäßiger Freist. * Das Jubiläum der Esperanza. Die Festsitzung def sciphardisoh-akademischen Vereins ^Esperauza« aus Anlaß der Feier seines 50jährigen Bestandes findet morgens um halb n Uhr (nicht uin.haClb 10 Uhr) vormittags, ad der saphardisahen Synagoge, II., Zirkusgasse 22, statt, * Große Spende. Der Großindustrielle Herr Alfred Landes berge« übermittelte zugunsten -der von dep » W o j a« (Wirtschaftliche Organisation jüdischer Angestellter) erhaltenen zwei Mittelst an d s k ü c h e q, Roßauedkasseme und Griechengasse eine Subvention im Betrag von K 750.000, ebenso Herr Professor Siunon* s e n, Kopenhagen, dänische K 300 im Werte von übeaj K 60.000. land anstrengenden Dienst klaglos geleistet hat, kehrt nach Wien zurück. Einmütig bestand bei allen Behörden und Amtssbellen der innige Wunsch, den braven Sol- ’ daten einen berzueben Empfang zu bereiten. Aber siehe! Als der Zug mit den wackren Heimkehrern m den Ostbahnhof einrollt, sind zwar die Vertreter des Ministeriums für Heerwesen und der Gemeinde Wien anwesend, dagegen fehlten noch, einige Herren,dl« bei einem offfeiellnen Em(pfang offenbar unentbehrlich, sind. Und so Ständen die Truippen in der grimmigen Kälte über eine* halbe Stunde lang auf dem Baihnhofgelände. Dann galb 'der vernünftige Oberst unter Verzicht auf die offizielle ^Ehrung« den Befehl zum Einrückern, der unter 'klingendem Spiel erfolgte... Ein Märchen aus uralten Zeiten? O, nein! Ein Faktum aus dem heutigen Oester-, reich. Jetzt weiß ich schon, warum ich'so traurig bin ... * Tratjerfeier für David Kohn. Die Knaben-Vo'liksschule mitOeffentlit'hfkeifterecht.II., Malegasse 16, versunstalibet anläßlich des Ablebens ihres Vorstandsmitgliedes,' des kürzlich verstorbenen Maiers Professor David Kohn, Sonntag den 12. d. M. um 11 Uhr vormittags, eine Trauerfeier. * Wiederaufnahme der D-Züge Wien-Westbahnhof—Passau—-Leipzig-Berlin. Von heute an werden die Züge D405 und D408 Wien-Westbahnhof—Passau—Leipzig—Berlin in beiden Richtungen wieder täglich in Verkehr gesetzt werden. (Wien-Westbahnhof ab 16 Uhr 30 Minuten, Wien-Westbahnhof an 14 Uhr 10 Minuten.) * Wiederaufnahme der D-Züge Wien-Fran?-Josefs- Bahnhof—Prag—Tetschen—Berlin. Von heute an werden die wegen Streiks in Deutschland in letzter Zeit nur zwischen Wien und Tetschen verkehrenden Züge D203f und D 204 wieder nach und von Berlin verkehren. (Wien- Franz-josefs-Bahnhof ab 6 Uhr 50 Minuten, Wien-Franz- Josefs-Bahnhof an 23 Uhr.) * Schulferien wegen der Grippe in Wien. Um die weitere Ausbreitung der Grippe zu verhüten, hat der Landesschulrat auf Antrag des städtischen Gesundheitsamtes angeordnet, daß an allen dem Landesschulrate unmittelbar unterstehenden Schulen und Anstalten in Wien der Unterricht in der nächsten Woche zu entfallen hat. * Von der Universitätsbibliothek. Von der Direktion wird veriautbart: Um die Benützung der UniivcrsitätobÜbliothelk trotz der Unmöglichkeit des Heizens nicht ganz zu behindern, hat sich das Personal bereit erklärt, auch an den ungeheizten Räumen Dienst zu machen. Doch miuß begreiflicherweise eine erhebliche Binsch'räukung erfolgen. Die Umversitätsbiiblictheik: wind bis auf weiteres ledLglich' in der Zeit von 9 bis 1 Uhr geöffnet sein. Der kleine LesesaaÜ bleibt von Montag den <L M. an geschlossen. — Diese Meldung ist für unsere Zeit sehr kennzeichnend. Man sollte glauben, wenn die schlecht gemährten und dürftig gekleideten Studenten im den ungeheizten Räumen studieren können und wollen, stünde dem weiter nichts entgegen. Indessen wird die Oeffentliiohlkeilt darüber aufgeklärt, daß die Entscheidung in dieser Angelegenheit den — Bi'bliothekisdtienern zusteht, und daß die w!ßbegierige, Jugend ihnen Qpfermut nur in den wenigen Stunden betätigen darf, in denen die Diener den Dienst, für dien sie bezahlt und auf den sie vereidigt wurden, auch großmütig zu machen bereit sind. O temipotra, o mores! * Gleitende Zulage für die Handelsarbeiter. Die paritätische Kommission des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft hat die gleitende Zulage mit 20°/0 errechnet. Die neuen Löhne treten mit 30. Jänner in Kraft und gelten bis 25. Februar. * Von den Kraftstellwagen. Ab Montag den 13. d. M. werden die Kraftstellwagen im Tagesverkehr nur mehr auf der Linie Südbahn—Stephansplatz—Praterstern fahren; Im Nachtverkehr bleiben die bisher betriebenen Linien im vollen Umfang aufrecht Der Fahrpreis beträgt für eine Teilstrecke K 200. * Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis und Gewerbeförderung halt heute, 6 Uhir abends, imt Lokal, II., Täborstraße 59, seine Generalversaimindungl ab. Mit Rücksicht auf die wiidittfge Tagesordnung; werden die zionistischen Mitglieder aiufgcfcwdert^ vzuvedässiig zu erscheinen. \ * Lehrstellen in Pole». Albsolventenf innen) dsS/ jüdischen Pädagogiums, sowohl des Lehr-, als aiuch deal Kindergarteinikurses, die in jüdischen Schulen untj Kindergärten Pollens Lehirst eilen amrehmen wolllen^ werden erSuidht, Sonntag den 12. 4. M. um halb 9 Uhg vbirmiiittags im Sekretoriat dies Pädagogiums auver-j Sichtlich zu erscheinen. Zulässigkeit eines dringlich wirkenden Veft^ äußerungs- und Belastungsverbotes. Durch eine Verordnung des Bundesministeirinims für Justiz vom; 6. Februar 1922, die in der heutigen Nummer des^ BunidesgesetziM'aJttes verlautibairt wird, wird bestimmt* däß ein düröh Eintragung in das öffentliche Buch gegeii Driitite wirksames Veräußerungs- oder BeüaiStungsveFbotj auch zugunsten des »Wohroungs- und Siedfliungsfondis-i der Bundeshauptstadt Wien* begründet werden kandj dessen Statut mit Beisidtiuß des Wiener Gemcinderate^ vom 29. April 1921 genehmigt wurde. ' * >Karl Marx« und »Bolsdiewik«. Aus M o«k a»( wird gemeldet: Dieser Tage werden drei Dampfer, darunter >Karl Marx« und ^Bolschewik«, ' aus dem Petersburger Hafen Runter Zuhilfenahme von Eis-i •brechern nach dem AusJaind ojuslaufen. * Ein englischer Klub in Wien. Dem regen IntäefV esse, welches breite Schichten der Wiener Bevölkerung! für engtlüsche Sprache und Literatur an den Tag legen, kam Professor Dr.-Mac Caul-Smyth entgegen, aM er vor zwöiJahren den>Pro gress Engli®h CIubo gründete. Die KHuibräurne i)n der Eschenlbachigasse ssudl seither eine wahre Pflegestätte für das musterhafte! Englisch geworden. Professor Male Cautl-Smyith, dessen vor.kurzem im Großen KonzerthajuissaUl gehaltener Vor-* trag.über »England und die judeuc m Eriu>* nerunig ist, Nest im Klub zweirnal in der Wpche Bruch-* stucke aus der englischen, Literatur vor. Es -herrscht beZ diesen. Zusammenkünften frohe Siaramiung..Alü-es: «prichtj Englisch, gutes Englisch. Der Kluhsedaretär C l ern e <n t trägt englische Lieder vor. Häufig -'wird deni Anwesenden durch P-rof. Roderich Baß und FrL Rozsy Re vay hoher musiikallischer .Genuß: geböten. Es wer-, den die neuesten I/ogid'oner Zeitschriften gelesen, kurz, bestes englisches Kluifyleben in Wien. ~ Die nächste Tainizuuterh'ailitiuuig (»John Bull Maak Ball«) findet anb 18. d. M. in den Klulbiräumen (I., Eisöheubachigaisse 9,1.) statt, * Eine Säuglingsdemonstration. Die englischen Arbeitslosen entfalten eine äußerst rührige Tätigkeit, um das Interesse der Regierung und der Oeffentlichkeit wachzühalten. Da die gewöhnlichen Demonstrationen in der letzten Zeit schon ihre Wirkung verfehlten und auch Mitternachtsspaziergänge und ähnliche Absonderlichkeiten nicht mehr verfingen, heckte einer der Führer eine neue, äußerst wirksame Idee aus, die Aufmerksamkeit ganz Englands auf die Arbeitslosen zu lenken. Vor einigen Tagen bewegte sich eine — Säuglingsdemonstration durch die Straßen Londouds, die Säuglinge waren allerdings auf Mutters Arm, aber sie demonstrierten durch Tafeln, die um ihre kleinen Hälschen gehängt waren. In sehr großen Lettern stand dort folgendes zu lesen: „Unsere Milchflaschen sind leer, aber im Lande herrscht Ueberfluß!“* „Wir können nur schreien, wir können nicht sprechen I“, „Seid barmherzig und tötet uns mit einem Schlage, aber nicht auf RatenP, Milch ist für uns eine Lebensnotwendigkeit, nehmt uns nicht dieses letzte Nahrungsmittel!“, „Ehrt die toten Väter, indem Ihr das Leben der Kinder rettet!“ Eine Deputation dieser Säuglinge auf den Armen der Mütter begab sich nach Westminster, um bei der Regierung für eine verbilligte Abgabe der Milch für die Kinder def Arbeitslosen einzutreten. HmmAi An Qualität das Beste r gnCEEII .rüwS An Prellen dat Billiatfe ji virHl AnPreiien dajBiliigjte