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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-08 · Heft 1088 (8.2.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1088 (8.2.1922)
Date
1922-02-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Mittwoch WIENER KSRQM2MDM 8. Februar 1922 m 1088" Flu-, beziehungsweise Ausfuhr gelangten Tonnenanzahl beleuchtet. Es sind Im Jahre 1921 37,973.000 Tonnen eingeführt worden gegenüber 50,531.000 im Jahre 1920, mithin um 12,558.000 weniger. Dagegen sind im Jahre 1921 16,001.000 Tonnen ausgeführt worden gegen 12,885.000 im Jahre 1920, somit um 3,116.000 Tonnen mehr, trotzdem der Exportwert einen Rückgang von 5.341,000.000 Francs aufweist Die Inkongruenz der in den Jahren 1921 und 1920 ausgeführten Mengen mit den entsprechenden Exportwerten erklärt sich aber zum Teile auch daraus, daß der Anteil von Rohmaterialien am Export, insbesondere der lothringischen Minette, im Jahre 1921 ein größerer war als im vorausgegangenen Jahre. Es hat sich auch hier die alte Regel in der Hüttenindustrie bewährt, daß das Eisenerz der Kohle folgt und nicht umgekehrt Die lothringischen Eisenerze sind immer mit Ruhrkohle verhüttet worden und sind auch jetzt nach Deutschland ausgeführt worden. Dies geht auch aus der Tatsache hervor, daß Deutschland nach Belgien den zweiten Platz unter den Abnehmern Frankreichs einnimmt, von dem es England verdrängt hat Deutschland ist auch das einzige Land, das Im Jahre 1921 aus Frankreich mehr importiert als dorthin exportiert hat Ein Beweis mehr für die Abhängigkeit der europäischen Wirtschaften voneinander. ' Die Liquidation der Oesterreichischungarischen Bank. Nach Begrüßung des Delegierten des Königreiches Italien und dessen imformlerung über die in der ersten Sitzung behandelten Gegenstände gibt der Delegierte Italiens über Einladung des Vorsitzenden bekannt, daß die Konversion der Noten der Oesterreichisch-ungarischen Bank in Fiume und inderdrittenZone Dalmatiens noch nicht zu Ende gebracht wurde und daher auch eine Einziehung der Noten noch nicht stattgefunden hat, weswegen abschließende Daten über die Anzahl der zirkulierenden Noten nicht gegeben werden können. Hierauf fand eine informative Debatte über eine Skizze statt, welche auf Grund der in der vorigen Sitzung gelieferten Daten ausgearbeitet worden ist und eine Vorarbeit für eine mögliche schlüsselmäßige Ermittlung der vor und nach dem2 7. Oktober 1918ausgegebenen Noten darstellt Die Debatte hat noch nicht zu einem endgültigen Abschluß geführt. Die nächste Sitzung wird morgen nachmittags um 4 Uhr stattfinden. Steirische Wasserkraftand Elektrizitäts-Aktiengesellschaft. Die am 30. Jänner 1922 abgelaufene Zeichnung auf die 5%igen Prioritäts-Obligationen lit. A der Steirischen Wasserkraft- und Elektrizitäts-Aktiengesellschaft hatte einen vollen Erfolg; der aufgelegte Betrag von 300 Millionen wurde beträchtlich überzeichnet. Es zeigt sich bereits jetzt lebhaftes Interesse für die aus Anlaß' der weiteren Kapitalsbeschaffung dieser Gesellschaft erfolgenden weiteren Emissionen von Stamm- und Prioritäts- Aktien sowie Prioritäts-Obligationen, welche mit den ersten Emissionen vollständig gleichrangig und gleich ausgestattet sein werden. Die Bewegung der Devisen- und Valutenpreise im Monat Jänner. Das soeben erschienene Jännerheft von „Straßers Monatskurstabeilen der Wiener Börse*“ bringt neben den* Effektenkursen auch eine Zusammenstellung der Devisen- und Valutenpreise des verflossenen Monats. Die in den letzten Tagen des Dezember auf dem Wiener Valuten- und Devisenmarkt eingetretene Ermattung, hervorgerufen durch die einschneidenden Maßnahmen der Regierung, hielt angesichts der ausgebliebenen Steigerung der österreichischen Krone in Zürich nicht lange an. In gleichmäßig ansteigender ■Wellenbewegung hob sich bis zum 23. des verflossenen Monats der Dollar von 5763 bis 9998, das englische Pfund von 24.090 auf 43.190, die Mark von 3172 auf 50*97, die polnische Mark von 1*88 auf 2*97 und die Tschechenkrone von 87*22 auf 194*97, durchwegs noch nie dagewesene JRekordkurse, denen sich die übrigen ausländischen Zahlungsmittel ausnahmslos in gleicher Weise anschlossen, bis die Meldung des englisch-französischen 5-MiIlionen- IPfund-Kredits die Valutenkurse zum Sinken brachte. Am letzten Börsentag des Jänner verließ der Dollar mit 7373, das englische Pfund mit 31.290, die deutsche Mark mit 36*84, die polnische Mark mit 233 und die tschechische Krone mit 144*47 den Markt — Auch die Bewegung aller anderen Valuten- und Devisenpreise ist übersichtlich zusammengestellt, aus dem von der Bankfirma Straßer L Co, Wien, L, Renngasse 12 zu beziehenden Jännerhefte zu entnehmen. Die jugoslawische Anleihe in London. Die Verhandlungen, die zwecks Abschluß einer auswärtigen Anleihe in England seit längerer Zeit geführt worden sind, haben nunmehr, wie ganz bestimmt verlautet, günstigen Abschluß gefunden. Die Anleihe wird unter den seinerzeit bekanntgegebenen Bedingungen gewährt, und zwar erhält Jugoslawien den größten Teil (5 von 8 Millionen Pfund) in Material für Eisenbahnbauten und den Rest in barem. Der Abschluß der Verhandlungen habe sich verzögert, weil England die Anerkennung der dem ehemaligen Serbien gewährten Kriegskredite durch den S.H.S.-Staat forderte. Erst nach der formellen Anerkennung dieser Kredite konnte die Anleihe gesichert werden. Nieder-österreichische Escompte-Gesellschaft. In der Sitzung des Verwaltungsrates widmete der Vorsitzende dem vor kurzem verschiedenen Vizepräsidenten, Herrn Generaldirektor Oskar Rothballer, einen warm empfundenen Nachruf, in welchem er der hervorragenden Charaktereigenschaften des Verblichenen und seiner Verdienste um das Institut gedachte. An Stelle des Herrn Generaldirektors Oskar Rothballer wurde Herr Hofrat Dr. Leopold Teitscher zura zweiten Vizepräsidenten und Mitglied des Exekutivkomitees gewählt. Die Insolvenzen in Italien. Aus Mailand wird gemeldet : Die Passiven der in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Bankfirma Martini, Basagni, de Vecchi <L Co. in Mailand betragen 37*4 Millionen Lire, die Aktiven werden mit 21*9 Millionen Lire berechnet. Die Passiven der insolventen Bankfirma Compagnia dl Credito sociale, Banca cattofica in Palermo betragen 12*6 Millionen Lire, denen Aktiven im Betrage von IÜ Millionen Lire vegenüberetehen. o€c2a. BÜROTECHN. A.G. WIEN, I, WIPPLINGERSTRASSE 24 TELEFON S7-S-EO GES.OESCH. Die englische Wirtschaftslage. Die „Financial News“ weisen darauf hin, daß seit Beginn des Jahres wichtige Anzeichen für eine Erholung des englischen Wirtschaftslebens vorhanden sind. Eine Reihe von Hochöfen sei wieder angeblasen und mehrere große Stahlwerke hätten die Arbeiten wieder aufgenommen. Als Gründe für die Besserung .der Wirtschaftsverhältnisse werden die Herabsetzung der Eisenbahnfrachten und das Zurückgehen der Kokspreise angegeben, wodurch man dem Auslande gegenüber wieder konkurrenzfähig geworden sei. Prager Börse. Prag, 7. Februar. Die andauernde Geschäftslosigkeit, die an der heutigen Börse vorherrschte, hatte nur geringe Kursschwankungen zur Folge, doch Überwogen die Kurseinbußen. Von Anlagevverteu lagen Staatspapiere fest, Prämienanleihen und Kassenscheine pro 1924 gewannen je %%, doch erfolgte die Zuteilung insgesamt nur' teilweise* Von Losen verloren Türkenlose jC 10, Von Verkehrs-Aktien wurden Buschtehrader lit.; A-Aktien zu, K 700 - gehandelt^ während, die Aktien lit. B K 10 einbüßten. Von Industriewerten entwickelte sich in Brosche-:, Kroatischen Zuckers- Nestomitzer-, Alpine- und , Oesterreichische Berg- und Hütten-Aktien ein reger Verkehr. Von Bankpapieren befestigten sich Bphemia-Aktien um K 2. In der Kulisse zogen Zivnostenska-Aktlen um K 1.50 an. Von Wiener Bankpapieren stiegen Kredit-Aktien um K 5, wogegen die Aktien des Wiener Bankvereins K 2 verloren. Exoten bröckelten bei geringen Umsätzen leicht ab. Die Schlußtendenz war ruhig. Die westlichen Devisen haben sich ins- §esamt abgeschwächt, nur die Devise Amsterdam gewann Punkte. Im freien Verkehr lagen Berlin, Belgrad, Warschau und Budapest fester. Wiener Warenbörse. (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) An der gestrigen Warenbörse machte sich gute Kauflust nach verschiedenen Gattungen Chemikalien bemerkbar, wie zum Beispiel nach Bleizucker, Knochenleim, Salmiak, Sodabikarbonat, Kupfervitriol, Bleiweiß, Borax, Salzsäure, ehlorsaurem Kali, gelbblausaurem Kali,' Oxalsäure und Aetznatrom Ausgeboten wurden am Schluß des Verkehrs: Traganton zu 2 Fr„ Tragant (Blätter) zu 4 bis 7 Fr., Kreuzbeeren zu 1.20 Fr. Galußnüsse zu 2.50 Fr., Bleiweiß chemisch rein zu K 980, Borax kristallisiert zu 33 Mark Passau, Gummi cord, zu 6 Pfund 6 Schilling, Chlorkalk zu jugosl. K 25 franko Spielfeld, Lithopoue26 bis 28% Weißsiegel zu K 950, Paraffin 54/56 weiß zu tschech. K 5 ab Oderberg, Aetznatron 128/30 zu K 920 rollend transit Wien, Alaun m Stücken zu K 450 Wien, Blei weiß Hamburger zu K 980, Flammruß zu K 610 transit Wien, ^Glaubersalz kristallisiert zu K 88 Wien, gelbblausaures Kali zu K 4100 Wien, Schellack T. N. rubin zu K 9200 transit Wien, T. N. or. zu K 11.000 transit Wien, Sodabikarbonat B zu K 205, Soda kristallisiert zu K 85, Terpentinöl Wr.-Neustadt zu K 2300, Japanwachs zu K 3400 transit Wien, Montanwachs (Hermann) zu 18 Mark, Weinsteinsäure zu K 4000 Wen, Zinkweiß zu K 2200. Abgeschlossen würden Aetznatron 128/30 zu K 980 transit Wien, Bleiglätte Bleiberger gemahlen zu K 1440, Borax in Stücken zu 42 Mark Wien, Chromalaun 28 Mark transit Wien, Gummi cord, zu K 2075 transit Wien, französisches Harz F. G. K 620 Wien, Kalisalpeter zu 19 Mark Wien, Kupfervitriol 98/99 zu K 860 ab niederösterreichischer Station, Minium «Bleiberger zu K 1630, Salmiak in Stücken zu K 1675 Wien, Sodabikarbonat Marke B. B. zu K 225 Wien, Karnaubawachs zu 68 Mark transit Wien, Weinsteinsäure spießig kristallisiert zu K 4600, Nigrosin wasserlöslich zu K 8200. Oeffentlich wurden verkauft: Schwefelnatrium 3032 zu tschech. K 3.10 transit Wien. Von Spirituosen wurden ausgeboten: Stanislauer ca. 70% in '/t0-Liter-Flaschen zu K 2300 Wien lagernd. Oele und Fette. Abgeschlossen wurde Rüböl zu K 1100 und im ferneren Verlaufe ausgeboten zu K1150, außerdem lagen noch Offerten vor in Speiseöl Ia zu K 1760 und in inländischer Margarine für Kochzwecke zu K 1720. Nähr-, Lebensmittel und Kolonialwaren hatten eher etwas schwächere Tendenz. Ausgeboten wurde Würfelzucker zu K 970, Kaffee Santos supenor zu K 2750, Cassialignea zu K 1700, Kümmel zu K 1500, Pfeffer Singapore zu Lire 4.10, Piment zu Lire 3.80 transit Wien Seezoll, italienischer Reis zu K 6.30 Lager Wien. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen heute um 7,10 Uhr 16 Stück 656 Meter Turnauer Blaudruck, am 10. um 12 Uhr Schwefelnatrium 60/62er und am 11. um 11 Uhr 50 Kisten Porzellan-Elektro-Elnftihrungspfeifen ab Lager Wien. Viehmärkte io St. Marx» (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Borstenvieh markt. Der Auftrieb belief sich auf 72 Stück Fleisch- und 762 Stück Fettschweine. Von den angemeldeten 105 Stück gelangt ein Großteil auf dem Donners tagmarkt zum Verkauf. Bei lebhaftem Verkehr erhielten sich Fettschweine auf vorwöchigem Niveau. Die Fleischschweine wurden direkt ins Schlachthaus überführt. Es notierten Fleischschweine, Prima K 1750 bis 1800, extrem K 1850, mittelschwere K 1700 bis 1750, alte und Bauernschweine K 1650 bis 1750 per Kilogramm Lebendgewicht. — Pferdemarkt Zum gestrigen Markt wurden 51 Stück Schlächter- und 541 Stück Gebrauchspferde gebracht Bei lebhaftem Verkehr zahlte man: Zugpferde, leichte K 150.000 bis 280.000, schwere K 500.000 bis 1,000.000, Kutschpferde K 250.000 bis 500.000; Pferde für Schlachtzwecke K 360 bis 680 per Kilogramm Lebendgewicht Berliner Börse. Berlin, 7. Februar. Auch an der heutigen Börse war die Spekulation wieder auf sich angewiesen, da das Privatpublikum sich infolge der Verkehrsunterbindungen kaum nennenswert beteiligen konnte. Wieder waren Montanwerte, und zwar, namentlich oberschlesiscbe, gesucht, so daß sich Kurssteigerungen bis zu 30, vereinzelt sogar bis 70% und darüber ergaben. Außerdem hatten Harpener, Mannesmann-und Phönix-Aktien recht lebhaftes Geschäft Daneben stiegen auch Kali-Aktien um weitere 30%, woran auch die entsprechenden Werte im freien Verkehr ihren Anteil hatten. Auf den übrigen Umsatzgebieten hielten sich die Kursgewinne ungefähr im Ausmaße der auf dem Montanmarkt eingetretenen. Hier waren besonders Görlitzer Waggon-, Stöhr-, Deutsche Waffen- und Bergmann- Elektrizitäts-Aktien bevorzugt, wogegen Augsburg-Nürnberger Aktien sich erheblich niedriger stellten. Am Schiffahrts« und Bank - Aktienmärkte waren die Kursbesserungen wesentlich geringer. Heimische Renten lagen still, ausländische behauptet und ungarische teilweise höher.. Devisen waren bei kleinen Umsätzen wieder flau, Budapester Börse. Budapest, 7. Februar. Die heutige Börse wies unter dem Einflüsse der Züricher Kronemjotierung eine unfreundliche Haltung auf. Es kam nur auf einzelnen Umsatzgebieten zu einiger Lebhaftigkeit. Irl der'Kulisse standen Rima-, Verkehrs- und Staatsbahn-Aktien im Vordergründe des Interesses und schlossen dieselben über ihrem Eröffnungsstande, Ungarische Allgemeine Kohlen-Aktien erreichten den Kurs von 10.000 und auch die übrigen Kohlenpapiere erzielten Kursgewinne von 50 bis 150 Punkte. Der Eisenmarkt lag völlig gesahäftslos. Auf dem Spezialmarkte standen nur Papier- und Spodium-Aktien in Nachfrage, während von Heizwerten Vereinigte Holz- und Neuschloß- Lichtig-Aktien gesucht waren. Auf dem Valutenmarkte herrschte trotz der unveränderten Züricher Kronennotierung eine etwas freundlichere Stimmung. Mit Ausnahme der österreichischen Krone konnten sich sämtliche Valuten um einige Punkte befe&l/gen. Interesse bestand besonders für Dollar, Sokols und deutsche Mark. Auf dem Devisenmärkte war die Haltung schwächer. Nur die Devise New Yörk stellte sich um 10 Punkte höher. Die Devisenkurse. Zürich, 7. Februar, (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2,52% (2.51), Holland 190.25 (190.-), New York 511.- (510.-), London 22;13 (22.08), Paris 43.20 (42.95). Mailand 24.20 (23.80), Brüssel 41.20 (40.00), Kopenhagen 107.—(104.—), Stockholm 131.50 (131.—), Christiania 82.50 (82.-), Madrid 78.50 (78.50), Buenos Aires 182.50 (185.—). Prag 9.621/, (9.85), Budapest -.777, (-.777-). Agram 1.65 (1.70), Bukarest—.— (—.—), Warschau —.16(—.15), Wien Geld —.17 (—.17), Wien Ware —(—.—), Oestcrr. gest. Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gest. Kronen Ware Amsterdam, 7. Februar. (Devisenkurse.) London 11.627, (11.62'/,), Berlin 1.32 (1.32%). Paris 22.60 (22.60) , Schweiz 52.60 (52.677S), Wien -.087, (-.09), Kopenhagen 54.70 (54.85), Stockholm 69.20 (69.15), Christiania 43.40 (43.25), New York 268.50 (268.50), Brüssel 21.577, (21.60) , Madrid 41.20 (41.26), Italien 12.60 (12.577,), Budapest —.40 Berlin, 7. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes —(-.—), Wien abgestempelt 6.70 (6.83). Prag 379.60 (390.10), Budapest 30.96 (31.16). Berlin, 7, Februar. (Kurse der . Devisenzentrale.) Noten: Dollar 200.35 (201.25), Pfund 873.50 (879.—), Italienische 951.— (948.—), Polnische 6.07 (6.05), Tschecho-slowakische 378,— (387.—), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.827- (2.927,). Prag, 7. Februar. (Devisenkurse. — Mitgeteilt voU Bankamte des tschechoslowakischen Finanzministeriums.) Berlin 25.85 (26.22%), Zürich 102a—(1028.—), Belgrad 68.75 (68.25), Bukarest —(—.—)» Wien 0.55 (0.587-), Warschau U3 (1.327,), Agram —Budapest 7.85 (7.70), Jugoslawische Noten 65.75 (65.25), Oesterr. gestemp. Kronen 0.55 (0.537,)» Polo. Noten 1.13 (1.12%), Ungar. Noten 7.85 (7.70). Schachchronik. Organ der Schachsektiou Hakoah. ,r; Redigiert von Adolf Göttlich. Ein Ehrentag für die Hakoah. Hakoah-*Deutscher Schachverein 97s: 41/* + HL Schon Wochen vor Beginn erregten! die Meister sclraftskätmpfe um den W<amderiprei>s des; Oesterreiühisohen Schacihwerbamdes das lebhafteste ■ Interesese der Wiener Sehachkmei'&e. So verschiede«: auch die von Parteizugehörigkeit oder Sympathie , für den oder jenen Verein diktierten Meinungen 'sei« mochten, darin waren sich spisiemWh adle einig, dah:: die Mannschaft dies Deutschen Schach vereintes in de« kommenden Vereinswettkämpf en die erste Rolle spielen wird. In der Tat wunde die gegen1 «uns an tretende" Mannschaft, deren -sicherer Sieg gegen die spiel- •statiken Laudstraßer noch in 'bester Erinnerung ist,' von zwei Meistern des Oe. Sch. V. geführt und selbst; am vorletzten Brette kämpfte noch ein erprobter! Haup tturaierspieler. Unter diesen Umständen wind es wdhlj nichUwundeumelhmen, daß Wir trotz unserer!; Begeisterung dennoch mit. geringer Effplgserwar* tung in den Kampf gingen. Umso größer war datz«!. beiderseits die Ueberraschnng über diesen Ausgang,; Verfolgen wir nun den Verlauf der Kärmpfe und, lassem wir die dmzjpl'nnn Spieler Revue passierem. Meiner Müller ist durch sein solides Können in, Sdrächkreisen zur Genüge bekannt. Seim Gegner , Herr Tatkacs genießt den Ruf eines außerordentlich begabten Spielers, dessen feiner Positionssinn mit gesunder, kräftiger Kombinationsg-aibe gepaart ist* Sein wohlverdienter. Sieg ist das Resultat einet! feinen, gedankenreichen Piatrtiefübnwng. Die Namen'; Hermann Weiß (H.), Dokvec (D. Sch, V.), Gobi* , liefe l (H.), Meist er Dr. Ginber (D. Sch. V.) bürgen' für sicheres, erprobtes Könnern Der Remisausgang der ersten Partie ist der 'beste: Beweis eines gleich** - wertigen Kampfes. Die Partie Meister Dr. Gruiber—« GdttUefb I wufde «ach mehr ailis 9%ständigem Kamp f. in einer für Gottlieb I günstigen Stellung, aora ■ zweiten Male abgebrochen. Ing. Geibec (D. Sch. V.), ein ebenso feuriger Draufgänger wie sein Partner Herr Schwarz (H.), mußte sich diesmal au einer alten, ruhiigen1 Variante der italienischen Eröffnung bequemer); allein wen der Teufel wilder Ospferlust einmal, zu seinen Jüngern zählt, den uimkinadl't et! gar fest. Auf die Dauer konnte Ing*. Gerb ec das 'Opfern nicht lassen und er tat es, bis er selbst ein Opfer ward. Herr Nürnberg "und Herr Dumkelbluni , (H.), zwei in organisierten Soll achk reisen bisher uth -bekannte Amateure, führten umsere Farben im glänzender Weise zum Siege. E.rstener, ein sicherer, theorieikumdiger PasitionsF-pieler, ikärmpfte gegen den spielstarken Dr. Wotowa (,D Sch. V.), während Herr Dunlkelblu-m mit Dr. Thanwhofer (D. Sch. V.) rang. Der Sieg des alten DunkeHTkim ist umso bemerkenswerter, afc dieser -sich mm* .wen*" mit

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