Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1085 (5.2.1922)
- Date
- 1922-02-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Sonntag WIENER MORGENZEITUNGf 5. Februar 1922 Nr. 1085 Die Lage in Wilna. Konferenz der Regierung mit den jüdischen Vorstehern. Der Bolschewismus in Asien. Die Politik der Moskauer Machthaber hat ki Europa versagt. Ttrtz des ungeheuren Aufwandes am Geld umd Agitatoren hat die bolsche wMache Sache im Westen keine ‘nennenswerten Erfolge anifauweisen. Viel größere Dienste als diese Agitation es je vermodhte, tet deir erbititentste Feind Moskau«; Frankreich, dem Bolschewismus erwiesen. Die wiederholten Versucht Frankreichs, Sowj’etnißlatnd durch WaffengewaH zu bezwingen, haben > Moskau gestärkt.- Da» Vorgehen des von Pairiis kommaindierten umd bezahlten Räubergesiodels, der Denikun, iWrangel, Koltschak umd andere hat in RußilsE selbst patriotische Gefühle geweckt und den Sowjet- Seutem, welche in die dankbare Rolle von Vater-’ lamdsverteidigern gedrängt wurden, neuem Anhärig verschafft, umd da« anständige Efcmemt im Aus* lamd hat bei der Wahl zwischen dem Sowjet!euäfeni umd den losgelassenen Mörd'erbamiden zihgunis'te-fv-' Vier erstereil entscheiden müssen. Das Eingreifen Englands, welches dieser unklugem Angiriffsipcilifiik' eim Emde setzte, hat dem Bolschewismus im Westein den emitrscheidemden Schlag versetzt, Andtars lieget^ vorläufig5, die Dinge im Ostern, in Asien. Dorf (hat'- Moskau im einer Artr gearbeitet, deren Großzügigkeit und Fruchtbarkeit nicht abgeleug.net werden kann. Dort hat Positionen errungen. vc«nwelchen" es nur mach langen umd schweren Kämpfern veir-; trieben werden kann. Seif dem Jahre 1019 hat eis sich Moskau zum 'Ziele gesetzt , am der indischen Grenze starke’ ibolisohewikische .Stützpunkte zu schaffen. Tatsächlich besitzt es heute dort Opetnatiicimsba-sen für eine Agitation, welche ganz Indiern im Aufruhr bringt; Die bolschewikische Propaganda in Asien arbeitet; mach zwei Methoden.. Zuerst machte sie sich am die ehemals russischen Länder zwischen dem Kaspi--' sehen Meer umd dem Hochplateau Pamis heran. Diese wurden revolutioniert umd meistens mit Gewalt ziumi kommunistischen System gezwungen. Dann ging sie am die Eroberung der alten Puffer-: Staaten zwischen Rußland und Indien. Sie versuchte durch die A Wendung zaristischer Methoden ihre Regierung für sich zu gewinnen. Gleichzeitig' iwiird der Komm-uindsmus gepredigt. Die erste Phase ist bereits vollendet, die zweite ist im Gange. Die alten Fürstentümer Chiwa umd Boctera' feind zwar Rußland nicht einverleibt worden, stehen aber tatsächlich unter russischer Herrschaft. Sie sind verbündete Republiken und entsenden ihre, 'diplomatischem Vertreter nach Moskau. Doch ist das nur eine Formfrage. Die örtlichen Sowjets1 der beiden Republiken folgen blindlings dem Moskauer Machthabern;, sogar die islamitischen Behörden sind den Sowejts ergeben umd unterstützen sie durch ihrem religiösen Einfluß. Die Lage dfcir arueonomen Republik Turkesfatn ist eine ähnliche, nur mit dem Unterschied, daß sie keime diplonia-l tische Vertretung in Moskau hat umd daher der' iholsehewikisehen- Regierumgiszemtnale noch ' mehräusgeliefert i'st. Die Moskauer Regierung errichtete'; in Tarchkend (Hauptstadt von Turkestam) eine;1 riesige Propagamdiasdhule, die vom Hundertem von- Mongolen, Tibetamera, Burjaten, Koreanern, Indern.-;- Persern, Chinesen und Afghanen besucht wird;? Ihre Aufgabe ist, die Befreiung des Ostens vtörr der Unterdrückung umd -von dem Einfluß der Fremden vorzubereiten; ■ " Um den zweiten Teil ihres Flaues atusizijs führen, hoben die Bolschewiken ihre Anstrengungen ip den folgernden drei Hauptabschnitten 'komtbdcPf friert: 1. Im Pamir und im Piachtal des- Brahmapbira, 2. in Afghanistan. 3. in Persien. Ihre Propaganda in Tamir umd im Hochtal des- Brahmaputra bedient sich ganz eigentümlicher Methoden. (Während die Bolschewiken m Europa den Imitermatic/mailicanius predigen und den Patricrbismus 'be-: kämpfen, sind de in Asien entschlossene Vorkämpfer des Natioma'lisrmifs. Zu Hause die größten Gegner umd Bekämpf er der Religiosität, Stützern sie sich in gam>7 Asien auf den mohammedianischon Klerus. Ihre Agitatoren durch wandern alle Täler, säen Aufruhr, predigen den Haß gegen England^ Sie wenden sich an die Lamas, die Prieset«- Zentnai!^; asiens, einem von ihnen gelang es sogar, »bis Lbatssa., vorzudringen und sich mit dem Dalai-Lama; dem;; iPanste Zöntrakiisiens, in Verbindung zu setziem. Sie-' versuchen, zu beweisen, daß die Religion Us'esmit der kommunistischen Lehre gemein hat. Ihre Reden weisem immer denselben Grund ton auf: »Alle Völker, auch jene, die auf einer niederen Stufe der Zivilisation stehen, sind Brüder. Es solll unter, ihnen weder Unterdrücker noch Unterdrückte geben. Die asiatischen Massen sofern sich vom dem großem, imperialistischen Staaten des . Westens. abwenden, sie werden vom diesem rnur auisgebeutet, i n she.sondere von Engl and. diu« mach der politischen, und wirtschaftlichen Hegemonie in Asien ringt. Sie sollen sich am Sowjetnußlamd halten, das sie beschützen uind ähre miatiiciniaile Selbständigkeit sichern wird.« Gleichzeitig errichten sie iin allem diesen Regionen kommunistische Abt eil umgen, welche aus ihnen ergebenen Agenten bestehen. Der Zentrail-ausschuß der Sowjets hat vor kurzem einen Pkm zur Bekämpfung der religiösen Tendenzen der Massen aiusgearbeitet und einen Verband für antireligiöse Agitation geschaffen, der den Massen die Geheimnisse der Religion aufklären und sie abwendig machen soll. Einige Kilometer östlich gebärden sich die Bolschewiken ganz anders. ■ Sie senden dem Dalai-Lama Geschenke und unterstützen. die Muselmännern. umd Braihma/nem. in allem Wilna, -2.,Februar. (Tel. der »Wiener Morgenzeitung«.) . Bei der Konferenz des Regierungschefs M e j s»zto w i t s ch mit dem Vorstehern der W i 1nae.r Judenschaft, von der wir bereits gemeldet (haben,1 würde unter anderem die Frage einer jüdischem Deklamation an den Sejm besprochen. Der Regierumgschef wies in einer längeren Au,spräche auf die Wichtigkeit einer jüdischem Deklaration am . den Sejm bitfi.' Der Sprecher der jüdischem Delegation, Dr>-:;W i go d sk i, erklärte, daß keine Hoffnung bestehe, die Zustimmung, der. Mitglieder der politischem Kommission zu eimem solchem Akt zu erlangen. Hierauf setzte Dr. W i go d s k i in einer längeren Rede die' Kompetenz der jüdischen Gemeinde auseinander und betonte, daß die jüdische Gemeinde einen ausgesprochen nationalen Charakter tragen müsse.- . Diese Feststellung erscheine ihm wichtig, weil der polnische Innenminister Dowmarowit s c-h aus der Tatsache, daß Täuflinge der jüdischem Gcpaemde: nicht angeboren dürfen,, den! Sdhiuß gezogen habe, daß die jüdischen Gemeinden .einem religiösen Charakter »tragen. Bezüglich des i jüdischen Schulwesens einigten sich die Regierungsvertreter, daß. der Staat zur Erhaltung der jüdi-; sehen S c h u Len aus dem Staatsbudget beitrage. Bezüglich der Unterrichtssprache solle-' den I ihrem religiösem- Ansprüchen. Der Kommunismus ist nur ein Mittel z-uni Zwecke. Ihr Vorgehen in Afghanistan - beweist das. 1 Hier, in einem kriegerischen Lande voll Haß. gegen England, hüten .sie sich wohl, die kommunistischem Lehren zu p^cügem. Sie. wollen die", militärische Kraft des Landes, auf die sie im Faille eines Kon* fliktes mit England rechnen, intakt .erhalltem. Sie; begnügen;sich .in Afghanistan mit diplomatischem. Erfolgen. Imr Vertrage, dem sie am 28. Februar 1921 mit dem Emir vom Kabul geschlossen, verpflichten sich;.beide Teile, mit keiner drittem. Macht irgendeinem politischem oder militärischen Pakt zu schließen-», der einem der Kontrahenten schaden, könnte. Das. ist der wesentliche Punkt des Abkommens, das gegen England gerichtet is»L ' Die. Sowjets verpflichten, sich, im Innern Afghanistans Telegraphen!imien zu bauen und halben dem Emir eine Million Gct^drubel als jährliches Hilfsgeld zugesagt. Dafür , erhalten sie die. Erlaubnis, am. ‘mehreren Orten des Landes Konsulate einzurichten! und : ihre. f ür^ In dien bestimmten- Agitatoren düirf em! das, „.Land. fxei^,pass.jeyAn< {Hipr.,, herrscht noch dler : Feudaladel und die Autorität der StaimmeshäiiptlAnge. (ist unbestritten..: Die .komraunisüsche Prop-agamda hait keine Aussicht auf Erfolg. Die Bolschewiken'; verzichten auch darauf, und der Sowjetvertneber kl (Kabul läßt sich. ,keine Gelegenheit entgehen, um dem despotischem Lainidesherrin, von Afghanistan die große Verehrung seiner Regierung atuszudrücken. Dafür werden (ihm verschiedene Erle ich- ’terungen gewahrt. Die Engländer, durch die neu- . geschaffene Läge1 überrascht, wollten ' der Gefahr Vorbeugen und seihlo-sson ih»rerseifas mit Afghariiistan -am 24.' November 1921 auch einen Vertrag. In diesem Vertrage wird die völlige Selbständigkeit des Landes,'1 seih Recht auf-unbeaufsichtigte Außenpolitik ■ und Entsendung eines Gesandten (nach .London und von Konsolen n<ach In»dien anerkannt. Außerdem werden dem' Emir noch andere Vorteile gewährt. Als - Ersatz dafür ist der . Emir verpflichtet,- die! 'Errichtung russischer Konsulate in .den Ramdipnovlin-zem an der indischen Grenze nicht .'zu dulden. Dcxh ist diese Ver>pfliehtu>ttg bis jetzt nicht erfüllt.-' Die Bcilschewiken. enitsenden weiterhin ihre Agitatoren von Samarkand und Tais-cf, k«emd über Afghanistan nach Imidien. Die letzten Unruhen in Indien sind in nicht geringem Maße der bolschewikischen Agitation zuzuiscbreiben. v In Pensieh, wo die Engländer schön seit langem festen Fuß gefaßt haben, bedienen sich die Bolschewiken anderer Methoden. Sie sind der Unterstützung der, persischen Regierung gegen ’ England nicht ganz sifjier und spielen hier ein doppeltes' Spiel. EinHrMts verbuchen sie die persische Regierung für sich zu gewinnen, andererseits unterstützen sie die revolutionäre Bewegung im Lande. Am 28. Februar. 1921 wurde in Moskau ein Uflberein-kommetimit Persien unterzeichnet, welches Persien versrif.Jeden? Rechte und Begümstigiinigen einräumt. Eepsien erhält den Hafen Enzedd am Kaspischem, Meere, darf deirt .Kriegsschiffe halten, , wird mit Eisenbahn- und Telegraphenlinion versehen und fteiija.e alten Schulden a»n Rußland wurden . annulliert. .Dagegen gewahrt die persische Regierung das Re<chi des* freien Durchganges für Sowjiettruppem. Seiit diem. Abschiluß dieses Vertroiges hoben» dfie Ruissien nicht ffpfgehöirt, dien Schah zu antienglischen Maßn»a'himen.,zu,. bc wegen. Sie dlrän-gten ihm dazu, die : Räuimung,d»es,,LLndes. von englischen Tmupipem zu fordern. Sie »Wollen dien Heinidiellsiverkehr zwkclhen . Rußland und .Persien entwickeln. Tno-tz dieser Ver- , hi&midf.iunigen mit dem Sdbah, wird in Pension eine lebhafte ikiomm-umstische Pnapa.gaimdia betrieben. Am •Rande des Kaspischen Meeres &i-n»d die boilistchewiilcis-ci'iicn Agitatoren Herren der Lage. In' manchen Fällen sind schon Abteilungen ihrer Armee den persischem roten Tnunpen zu Hilfe geeilt, diie üibnirrenis Wünschen des Elterrjlkomitees Reohirnttig getragelts werdeh. Zuletzt . fnagte der Regienungsiahef, ohi djte.JücKschem Vorsteher es für richtig erachten,, dafl[ ziuf^ ^jpieröffnung dje Vertreter jüdischer LnsriltUk tic^^emgclaiden weirdert. Die jüdischen Vertrete® eDMen hierauf, r daß (ps ratsam wäre, auf diestz Ei^MMgen zu. (v e x z i c h t e n. ^>■4® 6er Konferemz ~ taalhimen1 aüls Vertreiter dem Regierung Me j'5 z to w i t sc h und-einige höhere Beamte der mittellitauischen und polnischen Regierungy a»ls- Vertreter .der Judenischaft Dr. Wigodsky' , und" jDr. Riubinstein teik ^dilna, z. Februar. (Tel. der »Wiener MomgeiL« zeHuiM«-) Die "jüdischen Vorsteher Dr. Wi« g od’tk y. Rabbiner R u b i n s t e i n . und Doktor S.ö'tL^b a d wurden abermals vom Regierungsdhief Mi^'j^z to w i t sc h, zu einer dringenden Konferenz! eingef-aden. . An dieser Konferenz haben die in( ' W“Wa. weilenden Minister dar Warschauer Regie*« ruing. teilgenoimmen.! Der Inhalt der Besipredhiungen1 wird’, derzeit noch geheim gehalten. Warschau. 4. Februar. (Polin. Tel.-Ag.) Loko, cijo.wski ist ztim Präsidenten ' des WÜraaiBrl Sejuf (gewählt worden. aiuidh; von der Sowjetreipublüc A ® ® e r (b e i d j a n*) uintenstützst wenden,.. Die Aufsftamdiischm wenden von den Bolisdhewikiein reich!:0h miiit Waffen, Miunirion und'Geld versehen.- In allen diesen Regionen halben: sie (cB'auennräte organ.iisrknt, diiie die Aufteilung der. Staatsgüter und .deis.;: Großgnuindro'esiiltiz/eis gewaltsani, . duiöchfühnen-. Diese Räte dlrolhen, falls nicht gan'z., Persien: sich ihrer Bewegung an&ahliießt, mit der LostnsMWg .und dem- Anschluß am . Rußland. Diese boi-< schöiwäöisebe. Prcpaganida;in Persien wird England noch große-Schwierigkeiten bereiitienw- . $0 sind die Bolsdhewiken Herren iin TunHoesibanV; in1 dop: Fünstemit ümern yon Ghiva umd, Bochaira undi ’ im Kaukasus geworden und heben, es versanden, audf Afghanistan -und Persien für siich zu gewinne«. As, erringen. imm»eir! mehr Symipathäen unter .der Bevob; kenumig von Paimio uind dos Hiimafliaiyagebifges. Sip-, halben, damit dias Hintenland von Himdostam erobert,' Ndn-bereiten sie . ihren Angriff auf Indien vor. DieLage ist für sie überaus günstig. England!» das bisherdie Gegensätze zwischen Mpseilmamem .»und; Brabmamem .geschickt, auszuinütizen wuß»te, «tobt heutD in Indion einer^ ein»heitliia(heh' 'Fnt^iit. dfer ysi>; schiedieinen Reli-gion'an: upd rKasit;en; gegenüber.; Gßf«.! wisiZe, Unvo.nsiiqhitii^kieii«tien. ,euijgliisich»er Veirwallöer, um*« ( nö.tigev'bflöitiige Ünteröhüokungen,: .wie. ziurn Beieipiel i in;;Haid;erabad, -lieben s don H»aß deir Bpvolk»enung gegen N>- England ey'tfaivht.' Die bolisc^'ewÄisichcm'. Agenitpn nützen d'iev.^h.w.ierige Lage Englapds.au©.. S'k; s»ahüren diie Urizufriedienihieit. und übensiahwem** men dös Land mit reftolutjGmären Sclhrifitien, dfie. den' Klpissenkaimpf, die: Sabotage und Attentate auf diie Ehgläpder anipreiseni,; Siie waren es, ..dfieletzhiim den 'pauriailamiaitischen. .Kongreß in- Haidijienabad .in Szene setzton, der im Namen dies Isliaims gegen England Stellung nahm. England will dieser gedähdliichen Pircip'agau'da Einhia.lt tun und sin Uehersimkommen ( miltidcm Sowjets scheiiinf ihm - dias richtige- Miititsl. r Minoritätenschutz. " Der tsohecho-silöwaikis'ahe Gesandte und be» ’ vallnhächitigte Min'iri-ör in P-anis SUphan O « u s k y veiröffentlOcihlt uTiitier’diksom Titel einen imtioressamten Artikel in den »-Rfifidjr«, dien wir iin folgernden au»- zugs Weise wiedeiiTgebeh'. Den’ Gesandte erörtert die Bii'tw'iicklumgsgosichfdh'te dieser Idee, welahie vom Scl’iiitize der Religtoneth ap’sgiirig, wie -schon die An* eirkeomung der Selbständigkeit Griedhenliainds durch (dk Großmächte wxp-j-'afike 1830 ’bewease, um sich! ddnih' äiüf »religiöse" Fireihoit undpolitische Glsidhbekchtigung«, irn' FslItz der Auenkcnnung Serbiens, (Ruimäniiens zu ersMeLkc-n-. Die vensohivdenisn Präze>< (dernrisif dienen ateiBeispieil dafür, daß der Gedanke, meuien oder besiegten Staaten Vcmpfliiiühiliuingen vorznisidureihen, ihhiaftlich (imfluar wuiclh/s. , - »Auf der Friederiskonferern.z war es Präsident! - Wilson, der mit dem Anitrag hiervcniUrait, den neuen1 Staaten, sowie jenem, welclhe ilhre Göbiete reweiiltert haben, iintennationale Venpfliiiöhtiungeo ülber doof Mindierheiltsisicfniut'Z' aufznnerliegen. Der Anitirag Wilsomis ging bödieuttend weiter, als diie 'Bestimmungen: dies Ber'liiimer Kongresses, vom Jiahme-1878; wenn im Ben! in er Ventrag au's sohlließli»oh nuir vom Schutze dier R e ligiicnisf'ne-iiheit die Rodiö ist', 6ö; wind »m Antrag Wilsoms, nobetn der Reiliigions* frcihiei't, aiuicih die Rasisenum»d Nationalkätienfreilheiit^ mit anideren Wontsni, eiitte 'politische Gloichbsrooh.* tigurig der Rasson und Nationen, -vorgeachmieben. : 04er Gedanke 'dibs- Miinoriitätemsiclhuitze« konnte jiediöich (da dem Ametilkarti'Sim'üis diuinahamis fremd) iitf Aim'ärika miidhlt zur Welt kommen, da ®ioh der Aimerilkiatlilsmiüs in einer andiaren Riidhtunig bewegt; trotz* dem es Präsident Wiilson war, der dliiesien Mindier* hieiüssidhuitz beantragtebleibt es do»ah walhr, daß die5 ein unia-mörifkanisiohier — in,soweit eis sich um Wilson handelt — ein j üdi s ch ea* G edamk e üsik *) Nbrdwc.otli.’he Prorimz -von Rersiea, andwin Katu ka&tifi undl Kleinasiou gr-anzand»