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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-04 · Heft 1084 (4.2.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1084 (4.2.1922)
Date
1922-02-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite' 4' . ... . - lim >»rthi WienV'Samstag WIENER MORGEN2EITUNCJ ■ " ■ ■ ... .'«■•a.irin-.tau.—: aut;.. - - - - .. . 4. Februar 192# Nr. 1084' Herr Pereies sagte darauf noch: >Es ist hedauerlich, d>ak man den Namen d'es Heran nicht festst dien kanm, am 5hm die nötige Lektion erteiilan zu können.,« Auch daramfhvn hat der H e tr r Staatssekretär (keine Veranlassung genoxn- -m e n, seinen Namen zu nennen. Der Name konnte erst nachher ermittelt werden. Ich bitte Sie, zu veranlassen, daß der Herr Staatssekretär für seine Aeußming zur Rechenschaft gezogen wird. Mit vorzüglicher Hochachtung in eher Ergebenheit Ihr geiz. Dr. A. E lunch. Darauf erwiderte der Reich'pwtminister Giesherös, Nwa drei W-ochea später, unter dem Datum des 24. September, daß der Staatssekretär B. augenblicklich wegCn einer schweren Herzerlerankung in Marienlbad weide. Er trage deshalb Bedenken, die Sache vor seiner Rückkehr rnr Erledigung zu tiningcn. Sobald er aiber in Berlin ‘sei, werde er das Nötige veranlassen. Er wolle alber ‘schon jetzt mitteilen, daß ihm dieser Vorgang außerordentlich .peinlich sei, und selbstverständlich nach jeder Richtung hin von ihm mißbilligt werde.! Ab er der Herr R e ic h s <p o ,«$ t m i n i s t e r kam Sv 1 der Erwarten, «licht me h r <1 a >r 2 it.f z u r ü ck. infolgedessen schrieb, nachdem der Staatssekretär getund genug geworden w.air, um in Hamburg einen öffentlichen Vertrag eit halten, Dr. Blunck, •nach beinahe drei Monaten, unter dem 15. Dez e m- 1) c r. abermals an den Reichspüstmkiister, und fragte an, ob sich denn der Staatssekretär nicht wenigstens bei Herrn Pereies entschuldigen wolle. Wieder vergingen über vier Wochen. Aber der Herr Reichspostmini-ster blieb stumm. Sein Staatssekretär auch. Soweit das Blatt. Wie man sieht, bebt in Deutschland die alte Bunschenhenriichkeit noch immer — auch bei aktiven Staatssekretären! Die allgemeine Reaktion äst mit dem Antisemitismusso eng verschwistert, daß •sich die beiden gar nicht mehr «"vn einander tremien lassen. Wen sollte es da wundern, wenn diese Menschensorte, die dort noch immer obenauf schwimmt; vergebens an das .Vertrauern des argwöhnischem Ausbunds appelliert? _• * Eine „freundschaftliche“ Warnung. Am 31. Jänner erstattete der Budapester Kaufmann Melchior Singer, der zurzeit im Hotel Kontinental wohnt, im Sicherheitsbureau die Anzeige, daß er das Opfer einer Erpressung geworden sei. Er wollte im Jänner nach .Wien reisen «na erhielt am 19. Jänner aus. Wien an seine Budapester Adresse ein ihm unverständliches Wahrnüngsscftreiben, in dem ein gänzlich unbekannter Malm, der sich Josef Zelenka unterschrieb, wichtige Mitteilungen in Aussicht stellte und sich erbötig machte, eigens zu diesem Zweck nach Budapest zu fahren. Singer hät .sich vor. der Warnung nicht gefürchtet, ist trotzdem nach Wien gefahren und hier am 29. Jänner eingetroffen’. Am Tage hach seiner Ankunft kam in das Hotel ein Mann zu ihm, der sich als ]osef Zelenka vorstellte und .ihm geheimnisvoll, mite teilte, Herr Singer werde wegen Brillantenschmuggels verfolgt und deshalb beständig' von Kriminalbeamten überwacht. Der freundliche Warner ließ durchblicken, daß er so gute Beziehungen unterhalte, daß die Anzeige zurückgezogen werden könnte, wenn Singer willens .sei, die, entsprechende Summe zu bezahlen. Auf fremdem Boden war Singer doch in Unruhe versetzt und hat d/tn Mannehäls Schweigegeld K 50.000 gegeben und ihm überdies 300 Zigaretten geschenkt Am 31. Jänner entschloß er sich erst zur Anzeige und noch am selben Tage wurde der Warner im Cafe Habsburg in der Person des 27jährigen Koches Josef Zelen k'a, III., Göllnergasse 19, wohnhaft verhaftet. * Eine lateinische Todesanzeige über Ignaz Goldziher. Die verschiedenen Akademien der Wissenschaften und Gelehrtengesellschaften bedienen sich in jüngster Zeit wieder immer häufiger der lateinischen Sprache als Korrespondenzsprache untereinander. So hat auch die ungarische Akademie der Wissenschaften ihre Parte über das Ableben fies Mitgliedes Ignaz Goldziher in lateinischer Sprache an jene ausländischen Akademien, Universitäten und wissenschaftlichen Vereinigungen ergehen lassen, zu denen der Verblichene als Ehrenmitglied, auswärtiges Mitglied u. s. w. in irgendwelcher Beziehung stand. Diese Parte, wurde von Geza Nemethy verfaßt. Bisher sind Kondolenzen von den preußischen und bayrischen Akademien der Wissenschaften, von der königlichen Akademie der Wissenschaften im Haag eingetroffen. * Fürsorgetätigkeit der Palästina-Wanderer. Der Fürsorgeverein für Palästina-Immigranten schreibt uns: Der letzte Parteitag hat beschlossen, daß jede Bezirkssektion (Ortsgruppe, Verein) einen Fürsorgereferenten bestimmt, der zur Mitarbeit herangezogen werden soll. Trotz mehrmaliger Urgenzen kommen die Delegierten nicht zu den gemeinsamen Beratungen und .erschweren dadurch die Arbeit. Die wenigen mit uns in Fühlung stehenden Referenten, und zwar Fräulein Olga E p 1 e r für die Bezirkssektion I., der Verein Erez Israel, Ahawat Zion und der Vertreter der Hithachduth haben sich ver-* pflchtet, monatlich K 50.000 abzuliefern und sind dieser Verpflichtung völlig nachgekommen. Es ist notwendig, daß sich auch die übrigen Referenten an der Arbeit beteiligen, da die Tätigkeit des Vereins sonst in Frage gestellt wäre. * Nähmaschinen für Hilfsbedürftige. Von einem amerikanischen Komitee wurde eine Anzahl von N ä h'? maschinell für solche jüdische Hilfsbedürftige zur Verfügung gestellt, welche gewillt und befähigt sind, sich durch Näharbeiten ihre Existenz zu schaffen oder wieder aufzurichten. In besonders berücksichtigenswerten Fällen wird auch Zubehör wie Nadeln und Zwirn u. s. w. vom Komitee beigestellt werden* Ansuchen, welche genaue Angaben über den Bittsteller und seine Möglichkeiten, sich auf die Weise eine redliche Existens zu schaffen, enthalten müssen, sind an das Sekretariat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 111. Stock, zu richten.; * Das große Fernbeben. Aus W a s h i n gl 0 n wird gemeldet: Zu dem gemeldeten Fernbeben wird berichtet, >daß es sich nicht in der Panamakanalzone, sondern 600 Meilen nördlich von San Francisco auf dem Meeresgrund zugetragen habe. Die Erschütterungen währten v0 Minuten lang. Nach Ansicht der Geologen ist das Erdbeben durch Einsturz einer ganzen Gebirgskette im Stillen Ozean entstanden. Sie bezeichnen es als das größte jemals verzeichnete Erdbeben. * Eingestellte D-Züge. Nach einer Mitteilung der Ungarischen Staatsbahndirektion können infolge des deutschen Eisenbahnerstreiks von heute an die D-Züge 401 und 402 nicht verkehren, weshalb bei den zwischen Wien uad Bukarest verkehrenden D-Zügen die direkten Wagen (DsiOBdo—Bukarest und Amsterdam—Budapest, ferner Bei den Orjent-Expreßztlgen zwischen Paris und Bukarest die Schlafwagen Ostende—Bukarest und Amsterdam—Budapest awLsstM werden» Mitteilungen aus dem Publikum. jdPT Aviso für Mute Speisen am Rost^am Spieß Zu jeder Tageszeit im *1^5 152 «Bukarest* Wien, Salvatorgasse Nr. (nächst Wipplingerstraße und Hotel Metropol) verbunden mit erstklassiger Wiener Küche J Kultusu.!ustiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste Speziatflma 135 pnnOT F fiftl n^TFIM Z^l'ti.Uniforntsdmeider.Wlet! 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Auch Holz und Kohls haben sich in den - letzten Tagen im Preise bedeutend erhöht. Aus vielen .Bezirken kommt die Klage, daß die Parteien nicht genügend mit rayonierter Kohle versorgt werden und daher angewiesen sind, Kohle zum Preise von K 68 bis K 70 per Kilogramm zu kaufen. Auch das Brennholz kostet im Kleinhandel bereits bis zu K 40.. * Hungersnot in China. Wie die „Daily Mail“ atrS Peking meldet, ist die Bevölkerung mehrerer chinesischer Provinzen durch Hungersnot und Überschwemmungen schwer heimgesucht. Falsche Zehn-Lire-Noten Tn Wien. Bei der. Oester«* reichisch-ungarischen Bank sind vier Banknoten zu je zehn Lire,'die von einer anderen Bank eingegangen sind, als falsch erkannt worden. Sie ' sind die ersten Fälschungen dieser Notengattung, die in Wien aufgetaucht sind* * Der Streik der Hausbesorger. Viele Hausbesitzer haben an ihre Hausbesorger rekommandierte Schreiben gerichtet, ln denen sie eine vierundzwanzigstündige Frist für die Wiederaufnahme der Arbeiten im Hause stellen. In vielen Häusern der westlichen Bezirke haben die Wohnparteien selbst die Arbeiten der Hausbesorger verrichtet. * Wetterbericht. Voraussage: Wettercharalder unsicher, wahrscheinlich trüb, mit zeitweisen Niederschlägen, stärkere Winde, Temperatur über Null. Bei Ueberhandnahme der östlichen Strömung ist aber noch eine Temperaturabuahme' möglich. ' * Verkehrseinschränkung infolge des Streiks auf den Reichseisenbahnen. Wegen Streiks auf den Reichseisenbahnen verkehren die D-Züge Wien-Franz-Josefs- Bahn—Prag--Dresden—■Berlin bis auf weiteres nur zwischen Wien und Tetschen. * Hausbesitzerversammlung. Der Hausbesitzerverein im XV. Bezirk veranstaltet morgen, Sonntag um ‘/. 10 Uhr vormittags' in der Volkshalle des neuen Rathauses eine allgemeine Versammlung der Hausbesitzer. * Aenderung der Skala der Wohnbausteuer. Der Klub der Sozialdemokraten im Wiener Gemeinderat hat gestern nachmittags nach einem Referat des Berichterstatters Dr. Danneberg den Beschluß gefaßt, in der heutigen Stadtsenatssitzung eine Verschärfung der Steuerskala zu beantragen. Die Skala soll dahin abgeändert werden, daß die langsame Progression nur bis zu Zinsen von K 21.000 jährlich aufrecht bleibt, sodann aber rasch ansteigt. Danach sollen die achten K 3000 mit 300% und je weitere K 3000 um je 100% höher besteuert werden, so daß die Besteuerung der fünfzehnten 3000 K nicht 600% sondern 1000% beträgt. Dadurch werden die Luxuswohnungen noch schärfer erfaßt als bisher. Die Progression über 600% soll jedoch für Geschäftslokale keine Geltung haben. * Hebräischer Kindergarten* Der Verein Jüdische Kinderfreunde eröffnet im Hause des Ausspeisungsvereines, XVL, Wurlitzergasse 11, einen hebräischen K1 nderwart e n für vorschulpflichtige Kinder im Alter von drei bis sieben jahrou. Anmeldungen sind bis 30. d. M. an die Leitung def Heimstätte, XVl., wurlitzergasse 11, Dr. Martin Förster, XVI., Brunnengasse 34, sowie an das Sekretariat des Vereines. 1L, Obere Donaustraße 91, zu richten. Vereine, Vorträge lind Versammlungen. r; H i t a c h d u t Heute, 7 Uhr abends, im Lokal, 11., > Glockengasse 30. Mitgliederversammlung. Redner: E. K a plan und Dr. Ch. T-ar takower über das Hitächdut-Programm. Anschließend Diskussion. Morgen, 9 .Uhr vormittags, Sitzung. - Jüdische VoIksbibliothek Zion. Bibliotheksstunden Montag, Dienstag Mittwoch und Donnerstag von 6 bis 8 Uhr abends. Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags. Heute, 7*5 Uhr, Ausschuß. — fugend ver ein Ahawath Zion, 11., Kleine Zufahrtsstraße 10. Heute, %7 Uhr abends, Versammlung ' der Hitachduth im Vereihslokal der Volksbibliothek Zion, II., Glockengasse 30. — Hebräischer K l ti bi Heilte, 7.8 Uhr abends, Vortrag Dr. Armand K a m.i n k a über: Rabl Akiba, sein Leben uad Wirk en.“ Hebräischsprechende Gäste willkommen. — Organisation zionistisch erFrauen. Die geselligen Zusammenkünfte finden zufolge technischer Schwierigkeiten erst Samstag den 4. März ihre Fortsetzung: — Spfardisch-akade misch er Verein E s p a r a n z a. Heute, 8 Uhr abends, itti Vereinslokal, II., Noväragafse 27, ordentliche Sitzung. — Der j ü di schaka demische J u r i s t e tiverein teilt mit, daß er an der Veranstaltung der heute in den Sälen des Industriepalais stattfindenden Redoute in keiner Weise beteiligt ist* — N e tl- G i b o r i a. Heute, 6 Uhr, Vortrag Bb. Th. M e lzer in der „Weltgeschichte und Judentum“ und des Bb. Max M o h 1, über „Praktischer und theoretischer Zionismus.“ Morgen, 7 Uhr, Konvent. Eingeführte Gäste willkommen. Ottakringer V ö 1 k s h e i m, XVl., Koffer«* park. 7. 7 Uhr abends, Saal VII: Universitätsprofessor Dr.jEmanuel Löwy: Der griechische Künstler und sein Bildraum (mit Lichtbildern). Eintritt frei* — 7 Uhr abends, Saat'XI: Dr. Flora Hoch Singer: Wie die Menschen rechnen gelernt haben. Eintritt frei. L eopol.dstädter V o I k s h e im, 11., Zirkusgasse «48. 7 Uhr abends, Dr. Bruno G r i m s c h i t z: Expressionismus und Impressionismus t. in der modernen Malerei (mit Lichtbildern). Karten zu,K 20., Urania. Heute, %3 Uhr (Großer Saal) Eins Märchenvorlesung für jung" und alt. — 5 Uhr (Großer Saal) Das Mittelmeer. — 7*6 Uhr (Kleiner Saal) Die Wiener Siedlungs- und Kleinwirtschaftsbewegung, I. Inspektor) Franz SM,!'er: Die Entstehung der Wiener Siedlungsbewegung. ■— 5 Uhr (Kurssaal) Regierungsrat! Ingenieur Josef L ö w y : Der elektrische Strom in Nichtleitern, I. — 7*6 Uhr (Klubsaal) Universitätslektor Dozent Marius Faber: Rednerschule, 11. — 7*8 Uhr (Großer Saal) Das schöne Land Salzburg. — 7*8 Uhr (Kleiner Saal) Unser Burgeiiland. — 7*8 Uhr (Kurssaal) Dr. Rudolf Beranek-: Farbentheorie — 7*8 Uhr (Klubsaal) Professor Dr. Oswald Ross i: Psychoanlyse, IV. - Ernährung. Der freie Handel im Verkehr mit Zucker. Vor kurzem wurde über die bevorstehende Auflassung der staatlichen Zuckerwirtschaft und die Wiedereinführung des freien Verkehrs mit Zucker berichtet. . Vom 5. d. M. an werden amtliche Abgabe* p r e i s e für Zucker n i c h t mehr festgesetzt Am 1. März tritt die österreichische Zuckerstelte in Liquidation. Die für Dezember äusgegebene Zuckerkarts ist die letzte, die von der Zuckerstelle eingelöst werdet! wird. Die Zuckerstelle wird vom 5. d. M. angefangeit Zucket zu den ihren Einstandskosten entsprechenden Tagespreisen an den Handel verkaufen und für die Angemessenheit der durch den Handel zu erstellenden Verkaufspreise werden künftig 1 e d i g 11 c h die Bestimmungen des Preistreibereigesetz es maßgebend sein. Zwecks Beseitigung von Einfuhrhemnissen wurden die Zollämter angewiesen, den aus dem Ausland nach Oesterreich eintretenden Zucker ohne Einfuhrbewilligung’ abzufertigen. Der Marktbericht. ln der Großmarkthalle herrschte gestern trotz det hohen.Preise lebhafter Verkehr.. Das Angebot reichte weit über den Bedarf, umsomehr als aus Ungarn, Jugoslawien und .Oberösterreich «insgesamt 17 Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen,1 vorwiegend Rindfleisch und Schweinefleisch, eingetroffen waren. Vorgestern hatten sich irn Großhandel Kälber um K 109 per Kilogramm im Preise erhöht, gestern waren sowohl , im Großhandel, als auch im Kleinhandel die Preise unverändert geblieben. Auf den Grünwarenmätkten hielten sich die Zufuhren in bescheidenen Grenzen. Auf dem Naschmarkt hatten sich bloß 12 Gärtner eingefunden, doch konnte mit den Vorräten angesichts des flauen Verkehrs das Auslangen gefunden werden. An Kartoffeln ' herrscht hach wie vor empfindlicher Mangel. Eier sind in den letzten Tagen nur spärlich zu sehen. Gärtnerzwiebel haben sich neuerlich im Preise erhöht, auf dem Naschmarkt stellte sich heute das Kilogramm im Großeinkauf bereits auf K 750. Dem Nasclimarlct waren gestern auch wieder Zitronen zugeführt, di« zum Stückpreis von K 41 bis 48 verkauft wurden. „Wdja“, IX., Berggasse 7. Ausgabe von gezuekortet Kondensmilch im Lokale, 111., Esteplatz3, an die Mitglieder, welche bis Ende Jänner 1922 angcmeldet waren. (Mitglieds- 2^0618

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