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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-02 · Heft 1082 (2.2.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1082 (2.2.1922)
Date
1922-02-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1082? Wien, Donnerstag WIENER MÖRGENZErtüN# 2. Februar 1922 ' Seite* 5; feonen polnische Mark entlockt habe. Er habe,' hieß , es im. einem gegen ihn erlassenen Steckbrief,.Waren, <j.ie$in Wirklichkeit nicht existierten, verkauft; Dem Sicherhedtisbuireau wurde auch ein Lichtibild des [Wolfsohn übermittelt: es war der einzige Behelf, bei 'der Suche mach einem Mainin, der vermutlich auch seinen' Namen gewechselt halben mußte. Haupttgeechädigte sind die . Firmem Rot m i4 und L aben.d z,in W arsdbaiu und der Warschaiuer Technische Verein. Verwickelt in die Sache sind die- Kaufleute Stanislaus Malczcwicz, Kor ngo 1 d Mid!- Johann;Rotengru her. , Die Betrügereien wurden auf den Namen und unter Mißbrauch des «amerikanischen Hilfskomitees >American Joint. Distribution Committee« begangen. Die Frachtbriefe lauteten auf dieses Ko/mitee > und 'betrafen :Lieferungen, von Mehl, Kondensmilch, Selchf letsch. .und Fett. Die Waggons sollibon sehen eingelagert sein .öder noch rollen, existierten aber in Wirklichkeit nicht. und die Sdhwmdelgeäellscbaft ließ Lieh mit den'gefälschten Frachtbriefen die Kauf summen einhändigen. Schließlich machten die enitlockteh'Summen x.6 Millionen polnische aus. -v.:. - Mit dem bloßen Lichtbild als Behelf, arbeitete •die Partie des Kriiminalibeamten'iniS'pelktors - G. ruber durch mehrere Wochen an der Verfolgung des' Wolfsom, erst in Wien, dann in Baden» wohin 'die Spur dies Flüchtigen führte. Die Polizei stellte fest, diaß der Mann als »Josef Krccrnrar« mit' -seiner ■Braut, einem 22jahrigen Mädchen, das 'aus, Czernbwiitz1 stammt, im : Hause Ftamizi-Josefs-Ring 31, (wohne. Dort wunde Wolfisonam 28. v. Ml; auisge- ' forscht und v e r h ia f t e t. Wolfsotn behauptete, im Parfümeriegeschüft des Ludwig Speiser, III., Landstraße Hauptstraße 8z, als Kassier beschäftigt zu 'sein. Durch die Erhebungen wurde aber' ehmittelt, daß das Parfümen'egeschäft von - dem Oelde des Wolfson um mehr als eine Million Kronen gekau.fi wonden ist. Das Geschäft wurde > daher besohlagnäilmit. Wolfson' wurde. gestern dem Landesgeriicht eingel'iefent... Die Aufnahme in die öffentlichen Spitäler* ' Der M a gi s tr a t verlautbart die Bedingungen für Öie Aufnahme in die öffentlichen ßpitäler. Bei Aufnahme in eine öffentliche Krankenanstalt sind die für die betreffende Verpflegskiasse bestimmten Gebühren zu entrichten. Für Mitglieder , der' Krankenkassen. werden die Verpflegskosten . im gesetzlichen, Ausmaß von der Kassa bezahlt. Bemittelte haben nach dem Gesetz die' höheren Verpflegsgebühren zu bezahlen. Die III. Verpflegsgebühreriklasse ist nur. für U n b e ni'i 11 e 11 e bestimmt, die die Verpfiegsgebühren nach Maßgabe der Zahlungsfähigkeit zu' entrichten haben. Verpflegsgebühren, die wegen vollständiger- Mittellosigkeit uneinbringlich sind, werden aus LarideSmitthlfr ersetzt, sofern nicht für besondere Fälle die-Efsätzpflicht des Bundes eintritt. Die Verpflegsgebühr Est f ü r 30 "T ageim vorhinein zu erlegen. Bei kürzerer /Verpflegszeit wird der Rest zurückerstattet. Als Dokumente "sind bei der Aufnahme mitzubringen: Der amtliche Meldezettel, ein Zuständigkeitsdokuraent (Heimatschein,, Zuständigkeitsdekret, Optionsdekret, Reisepaß, usw.), von Krankenkassenmitgliedern auch die Spitalsanweisung und das Mitgliedsbuch, ein Familien- und Einkommensausweis nach dem amtlichen Muster. Dieser Ausweis ist bei den Polizeikommissariaten städtischen Fürsdrgeiustituten oder Spitals Verwaltungen zu beheben und genau auszufüllen. . Räuberischer Ueberfall in der Wohnung. Die Gattin des Arztes Dr. Döhler von einem Einbrecher narkotisiert und beraubt. Gestern, tim etwa viertel 3 Uhr nachmittags hat der Framieinairzt Dr. Hugo D o h l e r das Piolizeikommissariat Wieden telephonisch amgerufem uind iihm mitgeteilt, daß ex bei der Heiirikehr in seiner, Wohnung, IV., RadeckgassQ;. 2, seine Gattin bevvnßtli 0 s. anfgefuiniden: haibe^ Iin: .Sprechzimmer - hast' es jmelh A e t h e <r gerochen. Dr. Döhler' hat-, sich gleich'um seine Frau bemülHt, uitiid als sie aillmählich bei sachgemäßer Behandlung das Bewußtsein, wieder er langte und die. Erinnerung .wieder zu/rückgekehrt' war, gaib sie am, daß sie das. Oipf dr eines .RauibanfaHs,geworden ^sdi. Auf Grund der Meldung1 begab sich der Polizeiibezirkisleiter,Hof rat Ke hl d or f e <r‘ mit den; Jouriniallbeamten. utnid d-e-m Polizei'bezirksarzt sofort ins Haus. Ftnau Dr. Döhler wurde einvernnotfimen und mach, ihrer Darstellung ih<at sich das freche Verlbrelökifein. foilgend'ormiaßen zugetragen: Im Hause wird zu’, Mittag, nicht. gekocht. D ie Hausbesorgerin -^pflegt 'das' Mittagessen täglich aus einer Gemeinschaftsküche zu holen. Heute um ] Uhr mittags Vbegäb sich. Frau Dr. Döhler, wie gewchmft, mit einer Einkäufstäsche in die, Hausbesofgerwöhn'unig, damit die Hatus'besott'geriin das Essen fhtole. Kaum wair Frau Dr. Döhler in. die Wohnung zurüdkgekehrt > und batte die Türe abgesperrt, als es an der Türglocke läutete. Frau Dir. Dölüer hatte sich indessen am ihren Schreibti&oh gesetzt, um aus der 'versperrten Lade ihren Schmuck torauszuinehmem, da sie morgen zu einer. Redoute gehen wollte. Ra&dh stand sie auf und eilte zur Türe; als sie'öffnete, stand ein etwa j35jähriger, eieganitor, ihr völlig umibekammter Herr draußen, stelltesich sehr höflich als »Dr. Thentem« «Tor und fragte nach ihrem Gatten, den er dringend du sprechen wünsche. Bedauernd erwiderte Frau Mitteilungen aus dem Publikum. Zur Vermählung unseres Cousins Herrn Samuel Gottfried, Hadynlrowce, mit FrSulelti Klara Schwarzbach, Skala a/Z., gratulieren wir herzlichst und wünschen eine glückliche Zukunft ' Familie Jägerndorl 5963 Familie Weidenfeld Dem neuvermählten Paare Frau Fannl Feuer geb. B1 r n b a u m, und Herrn Simon Feuer gratuliert herzlichst sasa_ Familie Rubin Möbelfabrik J. Spira Feine M> VÜ0H, Sil, AMWW 1—3 Wohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse) Orient-u.Balkan- Spezialverkehr (besonders AgMiEN, Syrien, Palästina, Türkei etc.) der Maawirim -TransporMtkl-fits. Zentrale: Wien, I., Bauernmarkt 24 Telephon 17-1-27 und 15-5-16 I Telegrammadresse: Maawi'rim | Speditionen aller Art. 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Eine Nachschlau im Zimmer ergab, daß es der Freihde auf einen Raub abgesehen hatte. Er hat erbeutet: Eine Platinh-al-kette mit goldenem Anhänger in Herzform mit mehreren Brillanten-, Inder Mitte kleine Perlen, einen kleinen ^Idenem Becher auf drei Beinen, einen Goldlöffel, einen goldenen Ehering mit der gravierten Widmung »Lotte 23. III. 1918« und einen Schlüsselbund mit ..mehreren Schlüsseln. Frau Dr. Dehler beschreibt den Täter als etwa 35 Jahre alt, übermittelgroß, mager, glattrasiert, mit dunkelblondem, zurüclkgekämmtem langem Haar, länglichem, magerem Gesicht. Er trug einen dunklen Wmterrock, eiinen dunklen weichen Flut und hatte .eine Aktentasche bei sich. Die Nachforschungen noch dem frechen Räuber sind eingeleitet. . ■* Das Neueste ist . .. Das Neueste ist. nämlich die Grippe. Sie wellt auf und ab. Vorderhand mehr auf. Gewissenhafte Zeitungen vergleichen" jede Woche den Stand der Krankheit mit dem Vorjahr, dem Vorvorjahr, zurück bis zur französischen Revolution. Sie berechnen den Durchschnitt der Erkrankungen für die Woche, den Tag, die Stunde und Minute. Die Sprachforscher haben festgestellt,, daß das Wort aus dem Russischen stammt und man daher Kognak dagegen trinken müßte.,Nicht gegen das Wort, sondern gegen die Krankheit. Das Mittel bewährt sich vorzüglich, man kann am nächsten Morgen nicht mehr unterscheiden, wo das Fieber anfängt "und wo der Kater auf hört. Hingegen schwärmen die Aerzte für das konservative Verfahren, Insbesondere bei Patienten, die keiner Krankenkasse angehören. Jede bessere Tante trägt vierzehn unfehlbare Hausmittel bei sich und stellt Diagnosen nach abgeschnittenen Fingernägeln. Ueberdies empfiehlt sie jedermann mit zärtlicher Besorgnis, achtzugeben, daß er ja nicht die „Gripp“ bekomme (das „e“ ist irgendwo im Plötz liegen geblieben), eine Warnung, der alle Leute nachzukommen versprechen. Aber sie halten meistens nicht Wort, wahrscheinlich aus Vergeßlichkeit.“ Vorsichtige Menschen 0wickeln“ sich jeden Abend, wenn sie zu Bette gehen. Auch, dieses Mittel ist absolut verläßlich. Wer die Grippe noch nicht hat, bekommt sie bestimmt, worauf die Familie in tiefer Rührung feststellt, das müsse schon in ihm „gesteckt" haben, neulich — als er so zornig wurde, dann als er den Pagat-Ultimo verloren hatte und vielleicht sogar schon im 17er-Jahr, als er durchaus Kriegsanleibe zeichnen wollte.. Außer der Kriegsanleihe gibt es noch ein untrügliches Erkennungszeichen für das Herauf ziehen der Krankheit, nämlich das Nießen. In der Nase isfl eine Dampfmaschine etabliert, im Kopfe gähnt unermeßliche! Leere. Bittere Schnupfenzähren quellen aus den AugenJ die: Füße sind irgendwo auf einem anderen Weltteil unter-1 gebracht, man fühlt sich geprügelt,, ärgert sich über di«! besten Freunde, die Fliegd-an der Wand, die nicht da istj über die Zeitungsschreiber — hatschi! Kater Murr. / * Exkaiserin Zita hat sich mit ihren Kindern nacht Funchal eingeschifft. * Fürsorgekomitee für Palästina-Emigranten, IL«, Zirkusgasse 33. Spendenausweis Nr.; 1 vom 1. Jänner bis! 25. Jänner. Sal. Paßweg K 250.000, Dr. Alfred KrammerJ Kardovacs K 250.000, Dr. Segrd, Turin K 229.200, Groß-: rabbiner Friedmann K 200.000, Präsident Gastiglions ■K 100.000, Oskar . und Klaire Rosner' K 100,000, Juliuä Grüner, Graz K 50.000, Immanuel Zuckerberg K'20,000, David Horowitz K 10.000,' Erna Pattak K:70.000, Deleg. d.-Ver.l Erez-lsrael bei Einweihung des Chatuzimheimes in Klöster-1 neuburg: Josef Lanczyner, . Hermann , Brandler, .- Josef! Hengelmänn, Isidor Löwensohn, Nüchim ' Rosenfhal jd K 2000, zusammen K 10.000, Dr. Desider Friedman»! K 10.000, Doktor Waldmann K 6000, Dr. Bene-! dikt Hugo und Helene K 5000, Rosenberg Säloroea! K 5000, anläßlich der Geburt eines Sohnes der, Familie Dr. Sofer spenden Reg. Taussig, Pauline Königstein, Izik! Rittermann je K 1000, zusammen K 3000, Wilhelm PresserJ Osias PremingeT, Weinsaft Jesomir, Jizchal Göldstein,1 Samuel Kampus, Joachim Rubin, Julius Katz I, ZelnikJ 8. Berkowitz, A. Berkowitz je K 1000, Teltsch K 1200; Dr. Korn holl. fl. 12.50, Heinrich Rosenzweig K 20.000; d. Dr. Korn K 20.000, Spindel K '10.000, Vortrefflich K5000J Dr. 8. Plaschkes K 3000, Oberbahnr. pr. Lichtenstero' K 1000, Maawirim K 1000, Perlberger u. Gabel, Zerkowita je K 500, d. Dr. Korn jug. K 200 u. tschech K 2; d. Dr. Kurt Saxl- Arnold Popper tschech. K 50, d. Ffrl. Oesterreicher - tschech. K 300, Julius Stolzenbergs Brasilien, d. M. 4000, d. Dir. Duschinski, Sammlbg; Nr. 207, A. Duschinskl, Paüline Krämer je K 1000, N. Wollalc K 500, Div. K 2110, zus. K 461.0, Ver. Ahawath-Zion,' Oskar Sosnef (Samlung) je K lO.OoO, Sammlung Halpersohn K 5700; Dr. Simon- Horowitz K 2000, Ing. Wolf Mandel K 1000, Fürsorgestelle Glockengasse 30 Sammlbg.' Nri 73/77 K 500, A. Hofowitz K 5000, Noa Sökolowski K 4000, d. „Wiener Morgenzeitung“ K 21.600j . •Div. K 1400, Heinr. Lederer K 2000, I. Mödlinger. K 1500; Dr, L. Goldhammer, N. Lüpschitz, I. Dresler,, Doktor L. Riehs, Israelitische Kultusgemeinde je?K 1000; R. Willheim, F. Knöpfelmacher, G. Ullmann, Ing.. T. Abi-, mann, Ing. R. Koppel je K 500, Diverse K 5943? Zusammen; seit L -Jänner. 1922 K 1;413.155, jugoslawische K 200,’ tschechische K 352, deutsche Mark 4000. Spenden unter] K 500 wurden unter Diverse au s ge wies e nj Dieser Spendenausweis enthält beträchtliche Beträge, die anläßlich der Einweihung des Chaluzimheimes in Klosterneuburg durch Herrn Oberrabbiner Dr. Chajes unserem Fürsorgewerke gewidmet wurden. Indem wir den geehrte» Spendern unseren wärmsten Dank aussprechen, geben wir! unserer Zuversicht Ausdruck, daß diese Tat ein günstigek] Zeichen eines regeren Interesses in der jüdischen Gesellschaft für unser Chaluzim-Hilfswerk bedeutet. * Von der Universität. Auf Vorschlag des Prof essorenkollegiums der medizinischen Fakultät hat das Unterrichtsministerium für die Dauer der Abwesenheit des Hofrates Professors Dr. Lorenz den Privatdozenten Dr.(.Julius. Haß mit der Leitung der orthopädischen Klinik betr aut * Die Pensionsbezüge bei den Eisenbahnen. Am' 29. Dezember vorigen .Jahres ist das sögenaapH Ren-,.. sionsgesetz 1921. ersohiiientan, duircK d'a’s' die Bc!stim,miui'.t- ,gen über die Rutheupid' Vepsorgimgsgenüs’se der ö-ster-: .reiidhiisdieii Altuind Neuipensio-nisten^cs Bundes-grimd-:; -legemd geänideint wurden. Auf -die - Perasiiioniiisten d©r oster- ■■ riöhilsohein Bund'esfoa'tonan iist dieses Gesetz jedoch nicht immiittelbair amwend'bair; für diese müssen die -Rulhe- und Versorgtungsgenüsse - vidmeliir diuiröh eine eigene Vetrordn-umg geregelt wenden. Der Entwurf dieser Ver-» ordmumg ist am 23. Jammer dem ZenbrallßiuissCliiitß des' Perj,.;söinia5(s der östemreiebisöhen’ Bumidesbiaibnen - zur Belhajnd- Immg zugeikommen, der die Beratuimg im (kurzer, Zeit z»>j(v beendigen hofft. Sie ist im ihren wasemtlidTen, Bestiimmumgen gleidh^autend dem Gesetz. : . * Die jüdische Erziehung in New York. Auf dlafl letztem Sitzmmg der Joimit ConihraH Edmcaitiom Assocdaibioih machte der Vomsitzemde Israel Unteflberg über die Vei*- macthilässigung der jüdischen Kimdererziehanng foUigonde Amigaiben. In New Yonk gibt es 27.5.000 Kinder im Altan von 6 bin 14 Jahrem, von denen mehr als 2 0 0.0 0 b g a\r k eim e j ü d Ls che E r z i eih-u n g g cm i e ß c 11. Meihir als 200.000 jüdische Kinder gilbt es, von 114 .bis ,21; Jaihiren, vom denen bloß ein Meiner Teil eine jüdische , Erziehung erhält.. Die ZaiM der Kinder, die im Talmud Thoras und anderem jüdisqihen. Lelhfairisifraltem Umte*.'-.. ricüit neihmen, beträgt 15.000, das heißt, daß die überwiegende Majiorität der jüdischem Jugend gar keime1 jüdische Erziehung genießt. * Stipendienausschreibung. Drei Stilpemdiein int, Gesamtbeträge von K 20.000 für arme jüdische Hooh- , sohü'le!r(iminein) sind vom jüdisCh-ofkademiischett Verean Haor ausgeschrieben. Bewerber mögen ihre Gesuche samt notwendigsten Angaibein, die ihr Ansmchen beikiräftigen, bis längstens 10. Februar am dem Organisationtsreferenten Ch. Spruch, XX., Württemibeffiggassc s/Tö^ richten. ' * Wohnungsanmeldutigen zur Frühjahrsmesse* Infolge Propaganda im Auslatnd für die Wiener Messe mehren sich die Anfragen nach Wohnumgem, besondomsl . ans den Weststaatem, deramt, daß dev WolhmumgsnaohweisC sich venainlaßt sieht, die Anmeldlungsfrist für Vermieten vorläufig noch zu verlängern. Da der Wohnmnigsnadhweis /bemüht ist, diesmal die. bei ihm amgemeldetei« Wohnungen schon vor der Messe 211 vergeben, werden* die Haushaltumigen im eigenen Interesse ersucht, rieh schon 'jetzt zur Anmeldung zu entschließen, rund ihre. Adresse, respektive die Zahil der zur, Verniüe(tr.iing Betracht kommenden Räume schriftlich oder müiidlidi( anzumelden; Die Preise können vom Vermieter ■ seF^st bestimmt werden. Anmeldungen täglich vom 8 bis 5 Uhirs nachmittags im Wohmtingsntaohweis der Wiener Messe, Wien, VII., Museumsstraße 1, Messeipalast.. * Ein Flecktyphusfall in Wien. Beim Volkisgesündheitsamt im Bundesmi'nioterrum für soziaile Verwaflitumig wurde in der Woche vom 15. bis 22. Jammer eime Neuerkramkumg am Fledhtyipbuis bei einem Heimkehrer aiasi Rußland fest gesteht. Es wurde weder eine Erkrankung an BCnittern noch an Flecktyphus nmgemeldet. 1 -Hosen-Stoffe 150 cm breit FWEIHBURGGASJE* 1

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