Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1082 (2.2.1922)
- Date
- 1922-02-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980162--10133-2996453- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite L 'Wien, Donnerstag Freispruch der verurteilten jüdischen Polizisten. Jerusalem, 29. Jänner. (J. C. B.) Das Appelfationsgericht hat nach mehrtägige«! Verihamdliingen des Rewisicihisrverfahrons gegen die drei jüdischen' Polizisten Jakob J e s c h u a, Aron Mekawe und David G a n o n, die vor kurzem wegen Bomibehwtrrfs wahren,d der aralhtsdhen Exzesse vom 2. November vorigen Jahres zu eflf, ze/hm tm»d sechs Jaf ren Zwangsarbeit verurteilt wurden^, sich den Ausführungen des Verteidigers Harry Sacher angeschlossen und erkannt, daß die jüdischen Polizisten in N o t wehr gehandelt halben, indem sie auf dein früher erfolgten Bombenwurf der Araber reagiert haben. Das Gericht hob das frühere Uteil auf und fällte, den Freisipruch, worauf die Verhafteten sofort auf freien Fuß gesetzt wurden. Die Etnscheiduag. des Aippellaticnsgerichts wurde von der jüdischen Bevölkerung mit großen Befriedigung anifgeraomnTon«. . Kleine Nachrichten. Wie „ftaarez* berichtet, haben die arabischen Boots« feilte in Jaffa, die Haupträdelsführer bei den Jaffaer Mauinruhen, die sich geweigert hatten, die jüdischen Immigranten auszubooten, vor kurzem den Gouverneur in Jaffa benachrichtigt, daß sie bereit seien, wieder regulär die Ausbootung der jüdischen Immigranten zu übernehmen. Sie bedauern die Vorfälle in Jaffa und bitten, man möge nicht mehr die Immigrantenschiffe nach Haifa dirigieren, sondern so wie vorher alle Immigranten in Jaffa landen lassen. „Doar Hajom* veröffentlicht eine Aufsatzfolge, zionistische Exekutive Palästinas, daß sie ihren Beamten, die an der Spitze der Departements stehen, übermäßig hohe Be^ züge gewähre. Das Blatt fordert die Exekutive auf, die Reduzierung der Gehälter baldigst vorzunehmen. Rundschau. Die Mellon-Bill angenommen. Die Havas-Agentur, die vorgestern die Ablehnung des Stundungsgesetzes durch den amerikanischen Senat mitteilte, nimmt nun eine Korrektur vor, welche das Gegenteil beinhaltet Danach hat der Senat den Gesetzentwurf angenommen, durch den die Regierung ermächtigt wird, die Konsolidierung der Schulden der Alliierten in Titres von nicht mehr als 25jährigsr Laufzeit bei einer Verzinsung von nicht weniger als 4'/4Ä/0 durchzuführen. Die Uebernahme der Haftung irgendeiner Macht für eine andere wird als unzulässig erklärt. Die Gesamtschulden der Alliierten an Amerika betragen 11 Milliarden Dollar; Oesterreich steht mit 24 Millionen Dollar auf der Liste. Das Gesetz würde die Aufhebung des Generalpfandrechtes über Oesterreich nunmehr möglich machen. Dies würde den Fortschritt der Kreditaktion beschleunigen* Das Flöttenabkommen ratifiziert. Paris, 1. Februar, (Te!,*Komp.) in der gestrigen Vollsitzung der Abrüstungskonferenz ist nach den aus Washington hier eingelaufenen Nachrichten das Flotten- Abkommen von allen Mächten ratifiziert Wörden, Die östg&Iizlsche Frage# G&iü i» ' Februar. (Teiegföfnim der »Wiener Morgenzeitung*,) Im den dem Völikerbüifl'd nahe* flehenden Kreisen verhütet, daß die kaiftädhiöhe De* iegaition bei dvst demnächst Btattfimdenden Session des Völkerbundes diie ob tgsll irische Frage zur Sprache bringe«, wie a/u-öh fordern wird, daß der Oberste Rat endlich eine Entgeh ddung in di ose r Angelegenheit treffe. Krakau, 30. Jänner. (Telegramm 4er »Wiener Mörgetteeitung.«) Der heutige »C z ä s« bespricht in eitlem ausführliche« Leitartikel Englamd-s Steh hiirg zur ostgailizisohen Frage und gelangt zum Schlüsse, daß Polen bezüglich OstgLlrzien-s an En g-, 1 a n d mit köttkf@teti VsEh!8ge.n heräintreten, wie auch dessen leitende Staatsmänner von der Wichtigkeit Ösftgaliziens für Polen überzeugen müsse. Paris, 31, Jänner, (Telegramm der »Wiener.?dofgenzeiit'u,ng«.) »Petit P <ä «r i s 1 e n« meldet, daß auf der tri Paris staitfiirdenderi fraiftzösisfth-. englischen Konferenz arüCth die Regulierung der: polnischen G t e n z f r a g e'n — und zwar die ostgalizische Frage -— zur Spira-dbe gefangen wird. »Petit Pariisien«: befurchter, daß es in -dieser Frage —- ähnlich wie in der ostsohlesisohen — zu Meinungsverschiedenheit^ zwischen Fr&nlkrekh wnd England kommen könne. Der Kereft Hajessod!ft Amerika# New Yofk, 2Ö. Jänner. (J, G, Ö.) Ditz zionistische Delegation bercht die entlegenen Teile def Union zugunsten des Keren Häjessöd. In Pittsburg sprachen die Herren Sokolow, Professor V/arburg und Alexander Goldstern in einer jüdischen Massenversammlung, die große Zeichnungen für den Keren Hajessod brachte! Jabotinsky macht eine Tour über ganz Texas. Aus allen Zentren Werden große Erfolge für den Keren Hajessod gemeldet. Die jüdische Einwanderung fläch Kanada# Montreal, 29. Jänner, (j, & B.) Auf Initiative einer Delegieftengruppe des ersten jüdischen Kongresses in Kanada wurde eine Konferenz der Delegierten Montreals einberufen, um dir baldige Einberufung des j ü d c h e n Kongresses in Kanada vorzuoereiten. Der Kongreß wird unter anderem die Enu^r&tionsfrage zu behandeln habe* um den jüdischen WIENER MORGENZEITUTSTO Emigranten aus Osteuropa die Einwanderung nach Kanada zu erleichtern. Der Kongreß wird versuchen, bei der Regierung eine Milderung der Einwanderungsbestimmungen zu erwirken. Die Unruhen in Aegypten. Kairo, 28. Jänner. (Tel. der »Wiener Morgenzefttmg«.) Die ägyptischen iNation-alfate« halben an den letzten Tagen begorunen, diie Methoden.-dteir indischen Bewegung zu kopieren. Ein dieser Tage veröffentlichtes Manifest, welches von der sogenannte«. ägyptischen Delegation unterzeichnet ist, fordert die Bevölkerung auf, alle englischen InistitiuifckMieti, W'Siren und Personen in Aegypten zu b o y k o t t i e- .r e n. E-s sei Pflicht jedes A-egypters, alle gesellschaftlichen Beziehtumgein au den Engländern jabzubredhen. Kein Aegypter dürfe in die Dienste eines Engländers treten-, keim ägyiprti'scther Staatsmann seine Zuistimmum'g - zur' Bildung eines Ministeriums geben-, solange die Forderungen der Aegypter nicht erfüllt werden. Eben-so müßte dais ägyptische Geld aus den englischen Banken gezogen werden und die ägyptischen Rauffeute müßten ihre ausländischen Geschäftsfreunde aufmerksam machen, keinerlei Waren auf englischen Schiffen kus Land zu schicken. Eibenso müßten die Arbeiter im Häfen verweigern, Waren von englischen Schiffen auszuikiden oder diese mit Kohle zu versehen. Der gleiche Boykott solle auch aiuf die englischen Versicherungsgesellschaften ausgedehnt werden sowie auf die ausländischen und einheimischen Kauftte'ute, falls sich diese der Boy-kottbewegung nicht ansohließen. Schließlich werden die ägyptischen öffentlichen Funktionäre ziutm Streik gegen die englische Regierung aufgefordert. Da» dieses Manifest eine Bed'hohrnng der 'Öffentlichen Ordnung 'bedeutet, hat die Regierung vier arabische Blätter, welche das Manifest abgednuckt haben, konfisziert und die acht Unterzeichner des Aufrufs, «ritter denen sich erinflußnekihe arabische Führer, gewesene Regierungsbeamte und der Präs-identt der ägyptischen Advokatenkammetr befinden*, verhaftet. Zaglul Pascha deportiert. Kairo, 3r Jänner. (Reuter.) Zaglul Pascha und die mit ihm internierten Aegypter werden nach den Seydhellem-lnseiln deportiert werden. Bombenwurf in Fiume. Fiume, 1. Februar. (Privat) Als nach einer bewegten Sitzung des Fiumaner verfassungsgebenden Parlaments, in der die Nationalisten mit der Opposition einse‘?ten, der Regierungschef J a n e 11 e über den Rathausplatz fuhr, wurde aus der Menge eine Bombe geschleudert. Janelle und einige Personen wurden leicht verletzt Tagesbericht. »Du alte Burs chetiherdichk eit.. Gerade in diesem Tagen, da die österreichischen Griößdcutischen döh Aftschiiußgedläitiiken auf ihr politüsdiea Rsälpr-sgramm gesetzt 'ha-ben, ist es ihren akadtemfectett - Jungmannen geglückt,. den Kartellverband mit Bhnen reichsdeumchsn KoiÄmilitonen zu sprengen. Man muß gestehen:- ein politisches Geniestüoldelfl .,, Hätten schon die toudisititecihen Anhänger des A<rior.ptäUäigfaipheu in Deuitsöhland eine gründliche Abfuhr und die Ldhre erhältem daß solche Mätzchen den Anschluß-gedanike« in Deutschland nicht eben populär machen, so hat man mit den akademischem V ent reit er« däeses Priimziips noch kürzeren -Prozeß gemacht und sk eimfiäah aus dem Kartell hinausgeworfen. Zum Glück scheint den ö&terreichlScliön Teutonen ihre Splendid Isolation so su gefallen, daß sie sie noch ziu vergrößern trachten. Den« die »völkischen* Märtyrer d©e arischen Prinzip« sind nun hier eifrig an der Arbeit, auch dte rein1 atfkdie -Ein-h-eiidsfrouit* su d©n ö&temreiöhii-; sehen Universitäten rioöh zu verkürzen. Sie ekeln 'jiötet nämlich die ikMrol isch-kkrilkälem Studenten aus den famosen Päöudohoöhschuilikairnmem hiitnauis, I die utsipfänglkihnuir den Jude« verKüldosse« geblkben -sind. De» Klerikalen ge&öhichit damit nur mach den Worten ihrer heiligen Schrift, wenn ihnen mit demselben Umrechtt vergolten7 Wimd, das sie amdefCri züfügen hälfen. Den LenikOm der Hochschulen — und das sind offiziell noch immer die Rektoren und Professoren muß aber doch allmählich klar werden,~ wieviel UnVöTtStainid «uihd Uritfeife gerade der Teil der Studenton-schAft an de« Tiaig legt, dessen Herrschergdüstfe sie 'bisher Soviel Wohlwollen und Förderung bewiesen haben. Vielleicht entschließen sie sich in dieser Erkenntnis doch noch zuir Schaffung einer wirklich demokratischeu Studentenlkiaramer, in der alle akademischen Bürger vertreten sind und nicht fliüff jene, deten eta'ige Leistung bisher die schwerste Komprömittlerurig der österreiChfifOhön Hodhiftcihüleii im Intohd Aualaud kt Von räudigen und anderen Schafen; Der bekanntte amtklöfilkiaite Schriftstelletf Graf H o « 8 b r o e c h stellt ln einer reirhsdöutsch&ft Zeitschrift felgende {<ntaressanite Betrachtungen am: »Dat feilt hol i sdi-konfess Ion eile ^emtirum hat den Antrag auf Etfliöhumg des Ebert&chen Geeiltes elngebrfith't. Warum gerade dais Zentrum? Warum flieht die Parteigenossen Ebcrts, ' die Sozialdemokraten? Herr Eber" umd Frau sind, seil dem sie in der Wilhclmistraßft wohnen, au-s früherem Auch-Kiathoiliken seht eifriire _2. Februar IM Nr. 1032 K &.it h o 1 i &c e n geworden. Sie smd also, koö»», fessionell betrachtet, Zentruimsleute. Und weitert! Herr Ebert geht also zur Beichte. 1 Wäre die Beleihte ein rein religiöser Akt, keim Wort. wäre über Heinnn. Eberte Beiohtem ziu ver-i liebem; aber die »religiöse’ Beichte ist schon) seit Jahrhunderten wesentlich kultunpolitischesi Machtmittel der römischen Kirche. Vom Beicht* Stuhl aus wird das private und öffentliche Leibsnt der Beichtenden in allen seinen Beziehungen gew feitet. Wer es nidl.rt glaubt, lese die moraft*f tiheologischen Anweisungen! für BeichtwäterJ Wird nicht die Kirche eifrig bemüht sein, Herrn) Ebert den .geeigneten’ Beichtvater ziu steHenj (Jesuiten gibt es ja jetzt genug in Berlin), detj ihn .auf seine »Pflichten’ aufmerksam, macht, diel er als »Staatsoberhaupt’ Rom gegenüber hat3 Verges-se man nicht:' Der AbsMuß eines Kon^ ikx trdats steiht bevor. Da wird der Ebentischd Beichtvater ein Wörtchen mi'tsiprechetti1.« Es ist in. der Tat verwunderlich: Der Repräsentant der >J u d e ui r e p u b 1 i k«, wie da»: Deutsche Reich jetzt im lieblichen Antisemiten-' j)a.rgotti; genannt wird, seiner Parted'sitellung nadS »Juden sozi« und vorn »m ate<ria 1 i$ti* s c ih e n J u d e n g e! s t verseucht«, ist ein frommer^ sogar’ fomfrommer Christ geworden l Wogegen! die stramm antlsemitisdh gesinnte Jugend, die Trägerin dess unverfälscht germanischen Idealis-i mus, sich zum Soninon- und 'Wotan-Kult bekennt... Die- »Reichs-pso-t«' versteht die Welt nicht mehrt Steuerbehördllche Dauerbewilligungeti bei Ausreisen. Bekanntlich bedürfen Personen, deren Wohnsitz sich laut Reisepaß im Inlande befindet, gemäß den neuen Vorschriften gegen die Steuerflucht bei Reisen ins Ausland der Zustimmung der für ihre Einkommensteuer zuständigen Steuerbehörde. Um nun‘ ‘Personen, welche, wie zum Beispiel Kaufleute und Geschäftsreisende, wiederholt Reisen ins Ausland zu machen genötigt sind, die jedesmalige Erwirkung der steuerbehördlichen Zustimmung zu ersparen, hat das Biindesministerium für Finanzen verfügt, daß die Steuerbehörden von der Möglichkeit der Ausstellung von Dauerbewilligungen weitgehenden Gebrauch machen, Uni die Erledigung derartiger Ansuchen nach Tunlichkeit zu erleichtern, empfiehlt es sich, daß sich der Einschreiter durch eine Bestätigung der Handels- und Gewerbekammer, beziehungsweise der In Betracht kommenden Berufsorganisation ausweist, daß er ein im Inland ansässiger Geschäftsmann und. durch die Art seines Berufes zu wiederholten Auslandsreisen genötigt ist. " Die SchfleekafasIfQphe. Nichts i&t für die h©wt%en Zustände an WieBt charakteristischer, als -daß das harmloseste Najtuifr ereigniis z-wr schweren -Katastrophe wird. Eiin reich« lieber er SdHoteefaf! -- Ende Jänner ndohts gerade UdbcijC msÄndes genügt, um das ga-nze Verke^rslebeh der Großstadt zu hemmen tunidi den Gesuindhoi'tszisstarid der Meriachon aufs schwerste zü gefährden. 'Gewernfrüh konnten dis erste« Wagon d«e° Straß«iibafhifl wegen des über diie Nacht »hälftende» Schineefaille-s statt mit zwei Anhänge wagen nur mit einen Anihän ge wagen ausfaihren, Auf 'einzelnen Limas ni mußten die Amhängewagen mit Rücksicht auf das leichtere yorwäntilkommen /des Motorwagens; athgehäugt ■vverdöfL Auf vldleu Llttien gab'es Störungen. Die Elefki trititätsweinke meldeten starke Ucberiastalmgoii der, Apparate infolge hoben Stromverbrauches, »harvor- ^eruföh durch das schwere Vorwärtskommen der 31raßftfiibaih-nwagen im dmm schweren und nassen Schriee, der bis zu 35 Zenrimeter gefallen wair. Leider verfügt die Gemeinde nicht über solch« Apparate,’ die aruoh das schwere Vorvvärhslkömmen der Fußgänger registrier On. So, kommt p, daß schon eine Stunde noch Eintritt, des Schneefalljs von det StraßenibaJhn 122 ih<h ^torische Schnopflitge und 17 Pfcrdeschncepfflüge in denl Dienst gestellt wurd'en, die von gestern 4 U'hri «adhri mittags bis heute ft Uhr früh uimuritertiibrodhon äm dectl Aribeilt. Waren, um die Fahrbahn vom? /Sohne« freizu-1 machen, während auf den Fußsteige« der Schnee unbehelligt liegen blieb. Und zwar, rieht nur dort, Ws MM den Kriegsschauplatz der 'kchrelikendan Hausmeister ipostsieirem mußte, sondern aiudh aufi solchen Gebieten,. deren Reinigung unbestritten in di«’ Kompeiteni2 der Gemeindefällt. Die Brücken über den D'0>naukamf3 zum Beispiel zeigen ei« solches Bild, . daß man wirklich nicht weiß, wo die Ertriukunigsgefaihr größer ist: auf ihnen oder unter iLne« ... In diesem Chaos von Schnee und Wässer bewege« sich -die Wiener mit ihrem5 desolaten Schuhwe-rik, die unvermeidliche Fo%e wird ein An-sohwcllcn der Grippe iselih. Natürlich hüben auch die Zugtiere uriiter den skandalösen Z»aständöi zu leiden. Nur dem Amtsschimmel' scheint die Lache weiter kein Unbehagen zu verursachen. Er trottet mitten durch Eis und Schnee mit demselben unverwüstlichen Phlegma wie., über sommerliche BOom-cnipfäde und freut sich seines. DoStziiiis, dem offenbar -keine noch so große Katastrophe iin Natur, Staat oder Geiellsöhaft gefährlich Werden Kainn..« Sechzehn Millionen polnische Mark entlockt. Scftwifldel&feft auf den Namen des Joint. — Det Täter in Wien verhaftet. Die polfliisdhe Gesandtschaft in W-ian erstattete in einer großzügigem Bctrugsangelegenheit, die die Wa-rsclbaner Behörden seit gera'umcr Zeit hes-chäf* tigt, am 12. v. M. im Wiener Sicherheitaibuire-ani eine Sltvifain'zeige gegen einen gewisse« Moses Wolf«' son, auch VV 0 1 f o vv i c z, de-r ian Jahre 19zT rui-t mehirercn Mitschuldigon in Warschau ciinnge Fiir-- inan durbh Fälschung von Fraohtibriefeö, j6 MiP