Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1082 (2.2.1922)
- Date
- 1922-02-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien* Donnerstage WIENER MORGENZEITüNG L Februar 1922 Der Vertrag von Prag und Europa. —~ka. — In der jüngsten Zeit hot mein sdch wieder häufig an das geflügelte Wort des tschechischem Historikers Palacky erimmert: »Wenn Gest erreich nicht bestünde, müßte es geschaffen werden.« Der Vertrag vom.Prag verdankt seine Wm> stehiumg m letzter Linie der «aniehmenden Emkenm't- ::iis im tschechischen Volke, daß .der Untergang, Oesiberrekdvs die größten Gefahren aaidh für die; Tscbecho-S i ow ah ei in sich birgt. Knapp vor dem Zusammenbruch edkflä-rte ein hervorragender tsdie^ chischradikaler Politiker dem Schreiber dieser. Zeilen: »Zum Unterschied von den Alldeutschen erstreben wir keineswegs die Auflösung des Donau ■reiches, sondern wir bekämpfen aufs energischste die deutsch-magyarische Hegemonie innerhalb der 'Monarchie und fordern daher vor allem die Beseitigung des Dualismus und betreffs der äußeren Politik die Beseitigung des Vasai 1 euverhältn isses Oesterreichs gegenüber Preußen. Was uns vorschwebt ist ein m i 11 e 1 e u r op ä i s c h ex S t a a t e n bü o d.« Wenn die tschechischen und jugoslawischem Poli-, liker auch jetzt noch gegen jede wirtschaftliche und poHttisohe Föderation sich ausspre-chen, so geschieht dies in erster Linie darum, weil sie fürchten, eine solche könnte zur Wiederaufrichtung der deutschmagyarischen Hegemonie, des Wiener und Poster Zentralismus führen. Gegen eine Föderation in wirtschaftlicher Richtung, welche die Selbständigkeit der SulkzessionsTtasitem nicht berührt sondern vielmehr dadurch sieh e<r t> daß sie. die Ueberwintlung der wirtschaftlichen Krise ermöglicht, würden so manche Politiker in den einzelnen SudozessionQs-iaatM ui-cht allzuviel Einwendungen erheben'. Speziell einen mi ttel europäischen Staat embumd mit dem Schwerpunkt in Prag würden manche tschechoslowakischen Politiker als bestes Abwehrmittel gegen die A n s c h 1 u ß b e w eg u n g an Deutschland, gegen die mitunter -ich allzu drückend fühlbar machende französische Hegemonie und gegen die zweideutige Politik Italiens gerne sehen. Der Vertrag von Prag kann, als erster Schritt zw Wiederaufrichtung Efiropas betrachtet wenden. Mögen auch tschechische wie. deutsche Chauvinisten an ihm manches bekritteln, er enthält sowohl für die Tschecho-Slowakei sowie, l'ur Oesterreich Vorteile in wirtschaftlicher und in politischer Hinsicht, Ist er ja der erste Schott z,ur Schaffung eines größeren Wirtschaftsgebietes," der obersten Voraussetzung des Abbaues der Leben©rnittel'teuenuing. Daß diese Notwendigkeitspeziell in Prag erkannt wurde, zeigt votn der "pölitisdhen. Reife der herrschenden Präger Politiker und der allmählichen Ueberwindung des tschecih äschern GhoiuvroIsmus. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so. w erden dem Österreiohisch-tschecho-slowakischen Vertrag von Prag der Oesterreich dem Besitz; W estungarns und der tschechischen Republik den der Slowakei sichert/ weitere Verträge mit i ugesla'wiea und Um gar n folgern. Bereits vor Ausbruch des Krieges wären Serbien und später auch Rumänien geneigt gewesen, mit Oesterreich in' engere wirtschaftliche Beziehungen m treten, wand; nicht die niagyafri.'rch-oliganchische Wimstchafts- und Nationalitätenpolitik dies verhindert hätten. Heute-. iher, wo Jugoslawien genau wie Tscheqho-SIowakiem, den ö-sterredchischen. Markt schwer enctböhirt, wo hunderttausende Süddawen in Dalmatien, Istrien, Triest und Fiume genau so wie die Südtirokr Deutteben unter dem Ohauväm’tsmus der Fcsciistem seufzen, wo die beiderseitigen Abgeordneten im römischen Parlament in Opposition gegen die italieni--- sehe Regierung stehen und sogar allmählich sichauch eine slowenische O b sfct r u ik t i q n in der italienischen Kammer bemerkbar macht —heute hart die Stimmung in Belgrad umgeschlagen.; M3t Oesterreich möchte man sich nun wieder •befreunden, ein wirtschaftliches Bündnis anba'.men, dagegen aber wächst in Jugoslawien die Verbitterung gegen Italien, da esnicht nur südslawisches Territorium annektiert bat,-sondern auch die Albanesen im Kampfe gegen das Serborntum unterstützt. Man hat in Belgrad auch keinen Moment an die Rolle Italiens während der lehztan tangarischen Krise vergessen, ebensowenig wie man es dort verkennt, daß Italien sowcihÄ Ungarn wie Rumänien gerne von dem in Bildung begriffenen mitteleuiropäisch-balkarMschen Block .albsptlitterp möchte, um sowohl Magyaren wie Rumänen dem italienischen Imperialismus dienstbar zu m-ad/em. Mit ga-ruz anderen Augen sieht man in Frankreich und noch mehr in England das Streben der Prager Politik betreffs einer wirtschaftlichem Neuorganisation Mitteleuropas, Wenn man auch in Paris das allzu ,selbständige Auftreten der Kleinen Entente nicht gerne sieht, so begrüßt man immerhin alles, was einen Anschluß Oestersei die an Preußen verhindert und was zugleich ein Gegengewicht gegen — Italien bietet Wsjs aber England betrifft, dessen politischer Schwerpunkt ja in seinen asiatischen und. afrilkami-. C'Ctben KoloimalgeHetem sich befindert» so betrachtet es als sein Lebensinteresse, daß in Europa eine Politik fl er nationalen und sozialen Versöhnung Platz greife und es nimmt daher gegen die Chaimnistem in allen lagern Stellung. Es betrachtet den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas als die wichtigste Aufgabe der europäischen Staatsmänner und hat nicht in Pfczrter Linie auch darum, um sich ihr tatkräftig v’idmen zu können, den Iren die Hand zut Verständigung geboten, Als ein Hauuthindomis des wirtschaftlichen Wiederauifbauies Europas eiblickt man in London die Zerreißung des einheitlichen Wirtschaftsgebiets des alten Donaureichs und die künstlichen wirtschaftlichen Schranken zwischen de® einzelnen Sukzessiomestaartctt. Darum unterstützt auch London, alles, was zur Anbahnung besserer Beziehungen zwischen dem. einzelnen Völkern iMtteleuiroipa-s und zur Niedemreißutng der wirtschaftlichen Schranken zwischen dein Sukzessdomisstaaten führt. Will auch' Umgarn sich einfügen. in den Wirtschaftsvierbaind der . änderen Sukzession«sfcaaten, dainn wird es im Interesse -seiner «politischen Konsolidierung mit seiner,reaktionären Klassempolitik, mit dem nationalen Chauvin barnis und dem Amitisemitism'us brechen müssen. Drei Jahre mdh Wiederheirstelluing des eutropäisdhen Friedens muß endlich überall am den Abbau des ipatio^Men und komfessionelilein; des Raissen- und Klassemhasses geschritten werden, soll Europa wieder .seine Auferstehung feiern/ Wenn der Vertrag yon Prag eine. Etappe auf diesem Wege ist, daun bedeutet er den Anfang einer lichtvolleren Aera -für Oesterreich, die Tschecho-Slowakei und Gesamtouropa. Oesterreich. Die „Neue Freie Presse" und die großdeutschen Antisemiten. Der Ansturm der Großdeutscihen gegen die Regiemng Schober. hat vorläufig das glückliche Resul- - tat gezeitigt, r-daß .die Regierung gestärkt und was wob! dem größten Vorteil bedeultet —- von dem großdeutsch en Eleüiemt befreit aus dem Kampfe hervorgegamgen ip;’ Öex Zu'Äünd erscheint aber der >N#wn ‘ Freiem Pr.deren ‘perverse .Vorliebe für die alldeutschen Antisemiten täglich wäch-sL» unerträglich. Sie bat sieb sofort daran gemacht, Liren Lieblingen , eine goldene Brücke zu bauen', sie wieder in die Regierung zu bringen und diese dadurch zugrunde zu richten.' Arn Tage der Bildung der neuem Regierung hart die »Neue Freie« bereits zu berichten gewußt, daß in »‘parlamentarischen Kreisen«, welche Kreise das sind; hat sie wohlweislich nicht gesagt, eine Versöhnung' vm$ Zu'sammemairbeit der "Regierung mit dätt GrößdcRötsfchem gewünsoht wird. Nachdem diese Zut-reibemotiz nicht dem gewünschten Erfolg aufwieSjMützkte dais Blatt zwei Tage spater im .Leitartikel die Hoffnung aus, d<aß'die Regierung 'Schober;zb ihrem früheren bürgenl'ichsn Priuzip, das heißt ‘ziir Wiederaufnahme dw Großdeutscbem ins Kabinett, zurüekkehren werde, welches ihr im Ausland s o v i e l e S y mp a t h ien Verschafft hat: Dassetzt der Unverfrorenheit' der »Neuem Fseien« die Kreme auf/ Sie muß ihre Leser für .total blÖdsinmig halten, den somsit' konnte sie nicht. die Behauptumg wagen, daß^der Imnemmim>ster Dr. W ab er Oester- ’ reich' die »Sympathien des Auslandes« erworben hat. Vielleicht dadweh, daß er d e n Juden da«. Staabsbürgemrechf genom m en, viellcichlt dedadumoh,.; daß er-auf Koiümando der Stinmes und Ludendorffs;seinem Chef in den Rücken gefallen ist? Wenn setzt \ den jüdischem Lesern dieses Organes nicht diie Augen! aufgehen, . wahndenn? - - R c. j Ueibrigeras "würdie mäh der »(Neuen Freien'« 'uh^ -recht tum, wenn' mahbehauptem wollte, daß sie hur Kupplerin und •Zutreiberön "'"der deü'ds'chn'hbi'on.ällen Antisemiten ist. Ae läßt b'!^ M>d da -auoh ihren ,jüdisch en Lesern etwas Gute? zukommem. »Vielleicht besteht die Administration des Blattess mit Rücksicht auf den Annoncen teil daräuf. So schreibt die »Neue 'Freie« in ihrem gestrigen Leitartikel über die Er- ' nennung R a t h e n a ti s zutm deutschen Außenminister: »Leider wachsen die Rdthenaufs nicht' auf -ö-stenreichische-m- Bod-eu, umd wenn > sie da wären, würde m-am sicher herausfimden, daß sie das T au fzeugnis zu Hause vergessen h ab en!« Sehr scßiön und tapfer gesagt. Aber wer würde es -hcraujsfimdienv wef• hart das immer herausgefunden? Die. Partei, für welche d-ie »Neue Freie«, um cot w egt kämpft, ' die deutschmationalem Antisemiten. So. schreibt das Otgam des Herrn Dr. Wabcr, den die »•Neu-e Freie*- durch au« wieder in der .Regierung. haben will, die Wiener »Deutsche Tagesze i tum g« über die Ernenmamg R-athenans. am gleichen Tage und auch am leitender Stelile: »Nichfos- :vermöchte den ganzem Jammer deutschem Elends ischärfer belou-ohtem, als die Tat zac h e d i es e r Ernennung. Wo bleibt der -deutsche Stolz, das ' d eutsöh« S elb stbe wußtsein, daß sich in Empö rumg, gegen diese Ernennung eufbäumt? : Besitzen diese 6o Millionen Deutschen keinen Mann eigenen Blutes?... Dr. Ra-themau ist einer der ge&innuings- und bedeutungslosesten j üd i« c h e n K r i e g sgewinne r.« Wie reimt sich das zuir Behauptung der »Neuen Freien1«, drß Dr. Wälber und Konsorten wieder Minister-werden müssen! weil 0estenreich sonst zugnu-nde geht? Einberufung der römischen Konferenz. Wien, 1. Februar, Wie c’ie .Politische Korrespondenz erfährt, hat . die italienische Regierung die römische Konferenz für -den 15; d. M. einberufen. moderne lumper, ßindwesteu und Wolljacken, konkurrenzlos Im 4-2 MMI-MMli. kl. UM WM 44. bei der MMWe Nr. 1082 T schecho-Slowakei. Erklärungen des Finanzministers im * Senat. Die Kreditverhandlungen mit Oesterreich. Prag, i. Föbruaar, Dct Senat baib heute dais Nach* tragsbuidget für rys! anngenommetu Der - Generalbetiiahterstaitter beantragte eine Emtschließtwig, wo rm -dis Regienuhg iaiüfgefomdeit wird, im Wege von* E r sp a r u n g e m im A u ß e m d i e n s t und ‘beim Militär sowie im Aumützumg dos gümstigert Krononkurses die Belotsfung der Bevölkerung durch die direktem .umd indirekten Steuemni systematisch nach Uidd nach heräbzuimindem. In der Debatte erklärte der Fimamzmtmstcfl No vä;k: Die Firioiriizverv'ailtumig erachtete es fü^ ihre Pflicht, als sie bemerkte, daß die a.usländi- : s c h e S p e k u 1 a t! ö n bemüht sei, das Steigern den Krone zu beschleunigen, die heimische Wirtschaft dadluröh zu schützen, daß sie den Devisenverrat erhöhte, um beim Eintreten der Reolkbion •atu'oh einem allzu großem Sinken durch Befriedigung der erhöhtem Nachfrage, steuern zu kommen.. Vom irgemidieiner definitiven Staibdlirierumg, die das Verhältnis der Krone zum Gold aorsdirü-cken würdc^ könne vorderhamd nicht die Rede sein. Was die E r rich tu ng ei»er Notenbank am lange, sei der Finamamimister der Ansicht, daß. diese im absehbarer Zeit nicht errichtet wende« könne, da die tschechoslowakische Republik noch eine große Aufgabe vor sich habe, die in der Vor- Schreibung und Eimhebumg der 'Vermögensabgabe, bestehe, »deren Ertrag zur Begleichung der Verpflichtungen nach der diemaligen Oesterreichiscih- •umgariisclien Bank dienen solle, das heißt zur Abschaffung des ungedeckten Bamknotenumilaufes.* V Upber dje K r e d i t v e r h a «■ d 1 oa g e m m i t Oesterreich sagte der Minister, daß bisher nichts definitives vereinbart worden sei, weil die tsichectoo-slowakischie Fimam-zverwaitumg erklärt^ daß die Gewährung des Kredites bloß auf gesetzgeberischem Wege erfolgen könne und umt^n sicherem Garant % e n, die österreichischers-eitsf ' auch lamgebqiten wurdem.. Nach den Vonverhiandlumgen! seien die österreichischem Vertreter abgereist, - sie würd'Qir vielleicht Ende dieser Woche oder anfangs nächster Woche zprückkehiremi, um die Verhandlungen fortzusetzem.. >, Der Minister erklärte ferner auf eine Anfrage, daß im Laufe dieses Monat» die neuen 4> und 50 Hellerstücke zur Ausgabe gelangen ivndi die eisernen 20 Hellerstücke gegen einen 'Meinen Abzug ein ge zogen würden/ Die jüdische Politik in Neuserbien. Im öimiem. lehrreiöhem Aufsatz über die falsche v.ngärt’iscihe Politik des Irredentismus befaßt.. sieb der magyiarisclic Sohirifttsteller , Johann D e t t r e aus Szabodka im »A z U j! s a g« auch mit der Judenfrage.1 iti; d^n ehemäls umgadschon, munmehr sedbisehen Gebieten. Es muß vorweg festgestellt worden, daß Dettre diese Frage ganz uin>pairteiisch be- :handelt und deshalb sind seine Feststellungen vop 1 besonderem Werte. . D etrtre geht übrigens.von der! Grundformel aus, daß alle irredentistiscütcn Prolkla-' matipnonj VerLMmlU'Ngep und. dergleichon, die vom! UngäiM ausgehem^ .nur" geeignet »md, die Ruhe don Mägyiairen in den Nachfolgestaaten au - stören» Ist os auch nicht möglich — fuhrt Dettre weiter aus —» die Juden frage hier nach ihrer Bedeutung in yoilom Umfaing zu bebapdein, so muß dodli von ihr gerade!, vom Gesichtswipkol des Magyarentuims aus gesprotcf.-'iem werden. Es muß hier festgestellt werden, daß;• der umgarländische Antisemitismus mit alleqi seinem Verfügungen und der durch ihn gezüchtete« aillgemeimän Stimmühg den Regierungen der Nachfolgestaaten in die Hände gearbeitet hat. (Ara imteressamtesten im dieser Beziehung sind besonders die Beispiele aus Rumänien.) Nach der Konferenz vo» San Remo und der ihr vorangegamgenem Baifour- D.eklaffaitiom ,1 war die Möglichkeit gegebem, daß diaf Juden sich als nationale Minderheit organisieren. »Wolhijlbuend« wirkte zugunsten dieser Bewegungen in erster Reibe der in Ungarn zur Geltung gelangte! Antisemitismus der Tat. Diese Bewegung der Juden! haben auch die' Regierungen der Nachfolgestaaten! gerne gesehen, weil durch sie ein großer' Teil deü Juden sich vom Magyarentum loslöste; die Verhältmiszahil der Magyairon geschwächt wurde und da« Magyaireaitum zahlreiche lebendige agile und begeisterte Mitglieder und Führer verlori Diese Differehizivruing wurde da,nh suck allen' Gebieten zur Geltung gebracht. So wurde" zum Beispiel in Großwardein die Organisation der Magyaren unmöglich' gemacht, weil die Aufrufe auch von Juden unterschrieben waren. Noch lehrreicher hierfür ist das Schulwesen der Woj-wOdensdliaft. Es war im Sinnifl einer Ministerialverordnuing gestattet, in dem Mittelschulen magyarische Klassen aufrechtzmerhailtem wenn sich wemigsens dreißig magyarische Schüler melden. Die jüdischen, Schüler konnten,’da sie der jüdischen Nation an gehören,* nicibt hinizugezählf werden. So ergabsich nun die merkwürdige Situation, daß in der ganzen Wojwodenschaft keine eim^ zige magyarische Klasse hätte aufrechterhalten werden können, weil die Zahl der nichtjüdischen Schüler im keiner einzigen Klasse dreißig erreicht halt«; Es gelang wohl vorläufig, ein Uebergangsstadium. zu schaffen, aber für die Zukunft besteht die Ge-