Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1081 (1.2.1922)
- Date
- 1922-02-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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WIENER MÖRÖENZETtÜW 1. Februar W22 Seite 6 Wien, Mittwoch frir. 1081 Stichkampfpartie um die Klubmeisterschaft 1906 aus dem ehemaligen Wiener Amateur-Sch^chklub. Weiß: Samuel Klein. — Schwarz: Hermann Weiß. 1. e4 c5 30. Le4 Dg5 2. S f 3 Sc6 31. LXa8 Dd2 3. d4 cXd4 32. Dh4f Kd7 , 4. SXd4 Sf6 33. T fl D><c2 5. Sc3 e6 34. h3 DXa4 6. 8 b5 Lb4 35. hX‘g4 d3 7. a3 LcX3f 36. Dh7 Sd6? 8. S).;c3 d5 37. DX'd3 Lc3 9. eX'dö eXdö 38. Dd4 Db5 - 10. L d3 h6l) 39. T dl De5 ' 11. 0-0 0-0 40. DXc5 bXc5 12. Lf4 T e8 41. Ld5 Le2 13. Tel L eö 42. Td2 LXg4 14. Lb5 Te7s) 43. LXf7 Kc7. 15. Dd2!s) a6 44. Ld5 Lf5 16. Sc3 Td7 45. f3 c4 17. Sa4P) b6s) 46. Td4 Ld3- 16. Dc3 Se7 47. g4 a4 19. Db3 S c8f) 48. Tf4 Kb6 20. Ta dl d4‘) 49. go K c5 21. Db4 a5? 50. Le4 LXe4 22. D d2 T e7s) 51. fXe4 Kd4 23. L ) hö g:/h6 52. g6 Se8 24. DT 1:6 Td7 53. Tf8 Sg7 25. T e5 Td5 54. Tf7. Sh5 26. Tdel Tg4») 55. g7 SXg7 27. D h7f KfS 56. TXg7 K)<e4 23 T; dö D);.d5 57. Tg3 gibt auf. 29. D h8*i* Ke7 Diese Partie liefert den Beweis für die große Spielstarke meines damaligen leider zu früh verstorbenen genialen Gegners. (Anmerkung von Hermann Weiß.) , ') Schwach gespielt; besser ist Lg4, weil durch f3 eine gegnerische Schwächung entsteht. *) Erzwungen. 8) Sehr stark; droht das Läuferopfer auf h6, was nicht zu verhindern ist. ‘) Weiß nützt die vielen Blößen, die sich der Gegner gegeben hat, bestens aus. '•') Erzwungen. ' e) Schwarz hat nichts Besseres. 7) Treibt die Dame nur auf bessere Plätze. Schwarz sollte lieber K h8 spielen, um durch Lg8 das Opfer auf hO zu verhindern. s) Schwarz spielt planlos; Heber Ta8—a7. *) Wenn 22. T a—a7 geschehen wäre, könnte jetzt f a7—ö7 folgen mit Deckung T)<e5 nebst T d5 und das schwarze Spiel wäre noch verteidigungsfähig; der gepielte Zug beschleunigt aber das Ende, cActCLs BÜROTECHN. A.3. WIEN, I., WIPPUNGEßSTPASSE 24 TELEFON 67-8* £0 mm .M&Zä Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien --- ln Zürich notierte: die österreichische Krone —.19 die österr. gest. Krone . . —.08 die tschechische Krone . . 9.90 die Mark.2.55 Agram.1.65 Bukarest.— Budapest.—.7772 Warschau.—.18 —.08 Centimes. —.19 Centimes. (—.16 am'30. Jänner) (—.08 am 30. Jänner) ( 9.95 am 30. Jänner) ( 2.52’/s am 30. Jänner) ( 1.65 am 30. Jänner) (—.— am 30. Jänner) (—.72'/. am 30. Jänner) (—.16 am 30. Jänner) Eine Tabak-Messe in Bulgarien. Schon jetzt ist cs den zahlreich erstandenen Zigarettenfabriken in Sofia, Rustschuk und anderen Orten nur schwer möglich, qualitativ gleichwertige Tabakipengen zu beschaffen. Am 10. Februar wird in Görna T s c h u m a j a eine Tabak-Messe eröffnet, auf der nicht weniger als 1500 Aussteller ihre Tabakprodukte zum Verkaufe bringen werden. In Bulgarien gibt es Zigarettenfabriken, deren Erzeugnisse mit den besten Zigaretten der Zigarettenfabriken in Alexandrien und in Kairo in Wettbewerb treten können. Die Schachtel bulgarischer Zigaretten prima Qualität stellt sich im Preise für 100 Stück auf 14 Leva, also bei Berücksichtigung der valutarischen Verhältnisse weit wohlfeiler als Zigaretten, die aus der Schweiz, Frankreich, Holland oder gar aus Amerika bezogen wurden. Das Expropriationsgesetz kann daher auch für die aufblühende bulgarische Zigarettenindustrie verhängnisvolle Folgen haben. Auch der Bedarf an landwirtschaftlichen Maschinen wird auf ein unbedeutendes Minimum sinken, da der bulgarische Bauer sich mit den seihst hergestellten primitivsten Geräten behelfen wird. Für den Staat drohen aber finanzielle Ausfälle, die sich im Staatshaushalte schwer fühlbar machen werden. Deutsche Goldbestände in der Bank von England. Berlin, 31. Jänner. (Wolff.) Im Hanptausscliuß des Reichstages erklärte Präsident Havcnstein auf eine Anregung des Abgeordneten Dr. Ricsscn, die Rcichsbankverwaltung habe zwecks Beschaffung von Devisen durch Hintcrlei'ung eines 'Feiles ihrer Goldbestände be- An die geehrten Abonnenten der „Wiener Morgenzeitung“. Neuerliche, nicht unerhebliche Mehrkosten unseres Betriebes, verursacht durch die Steigerung der Preise aller zur Herstellung der Zeitung notwendigen Materialien sowie der Löhne, nötigen uns, die Bezugsbedingungen den erhöhten Gestehungskosten anzupassen.; i Die Erhöhung wurde nur in dem unbedingt nötigen Ausmaßf vorgenohimen und trifft nur unsere österreichischen Bezieher; für das Ausland gelten die bish engen Bezugspreise. Ab 1. Februar 1922 gelten folgende Abonnementsbedingungen: Bezugsbedingungen: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in der Verschleißstellen) monatlich.* . . . K 1200.— Oesterreich monatlich ...... K 1200.— Tschecho-Slowakei monatlich . tschech. K 20.— Polen monatlich .... poln. Mark 600.— Jugoslawien monatlich .... Dinar 18.— Deutschland monatlich . ... .Mark 25.— Rumänien monatlich ...... Lei 35.— Bulgarien monatlich.Leva 35.— Holland monatlich.holl. fl. 1.50 Italien monatlich.Lire 6.— Schweiz monatlich . . . Schweiz. Frcs. 3.— Frankreich monatlich.Frcs. 6.— . Belgien monatlich .... belg. Frcs. 6.— England monatlich. ..Sh. 3.— Amerika monatlich.Dollar 0.50 Einzelnummer ab 30. Jänner für Wien * K 45.— Montagsnummer ......... K 30.— Zahlstellen: Österreichisches Postsparkassenkonto 150.693. Tschechoslowakisches Postsparkassenkonto (Prag) 59.351. Polnisches Postsparkassenkonto (Warschau) 190.227. Deutsches Postscheckkonto (Berlin W 7) 108.722. Rumänien (Czernowitz): Allgemeine Depositenbank Czemowitz. ' - Jugoslawien : Posisparkassenkonto (Zagreb) 40.085. Italien: Söcieta di credito commerciale Trieste, Via Mazzini 30. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung“ Wien, II., Taborstraße 1—3 Telephon 44.038, 43.319. reits mit der Bank von England Vereinbarungen getroffen. Als Darlehensgeber kämen die Bank von England und die Zentral-Notenbank eines anderen Landes in Betracht. Das in die Tresors der Bank von England zu überführende deutsche Gold solle nicht zu langfristigen Krediten für Reparationszwecke benützt werden, sondern, nur für Kredite: vorübergehender Art. Die Bank von England hat sich dafür verbürgt, daß jederzeit auf Verlangen die Lizenz zur Wiederausfuhr des deutschen Goldes gewährt werden-würde. Zur Sanierung der Banca ltaliana die Sconto. Aus Rom wird gemeldet: Die Verhandlungen zwischen dem Gläubigerkonzern der Banca ltaliana di Sconto und der Regierung zwecks Wiederinbetriebsetzung der Bank stehen vor einem günstigen Abschluß. Der „Tribuna“ zufolge sollen den Gläubigern 45% ihrer Forderungen ratenweise im Laufe dieses Jahres zurückgezahlt werden, weitere 5% sollen ihnen in Aktien der neuen Bank vergütet werden, der Rest von 50% wird in eine Art handelsfähiger Obligationen des 'neuen Kreditinstituts umgewandelt. Der frühere Verwaltungsrat der Bank muß sich zur Einzahlung von 115 Millionen verpflichten, wovon 50 Millionen sofort zu erlegen sind. Die Verwaltung der Aktiven und: Passiven wird von einem Liquidationsausschuß unter Aufsicht anderer Kreditinstitute übernommen. Oesterreichisch-jugoslawischer Handelsvertrag. Die Grazer „Tagespost“ meldet aus Belgrad: Die Belgrader Kaufleute''■'haben gestern beim Finanzministcr im Sinne einer sofortigen R a t i f zl e f u n g des Handelsabkommens mit Oesterreich interveniert. Erhöhung des Verkaufspreises von Drucksorten des Postsparkasscn-Amtes. Vom 1. Februar 1922 angefangen kosten: ein Erlagschein 7 K, ein Scheckeft (50 Blatt) 800 K, ein Bund Gesamtscheckverzeichnisse 700 K und 25 Stück Erlagscheinverzeichflisse 200 K und 50 Stück Briefumschläge zur Einsendung der Schecks 300 K. Die beim Postsparkasscn-Amt vor dem 1. »Februar 1922 eingelangten Drucksortenbestellungen werden noch zu den alten Preisen ausgeführt. 1 Wiener Lokomotiv-Fabriks A.-G. In der am 30. d. M. unter dem Vorsitze des Herrn Präsidenten A 1. exander Weiner abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, den Verwaltungsrat zu ermächtigen, das Aktienkapital der Ger Seilschaft von K 19,440.000 auf K 40,000.000 zu erhöhen und die Begebungsmodalitäten im eigenen Wirkungskreise festzusetzen. Die neuen Salzpreise. Vom 1. Februar wurden folgende Verschleißprcise festgesetzt: Speise- und Viehsalz 100 kg unverpackt. Luxussaiz K 27.000, Tafelsalz K 15.000, befördertes Sudsalz und Mahlsalz K 10.000, loses Sudsalz (Blanksalz und Viehsalz) Viehsalzlecksteine, Berg- und Pfannkern K 9000, F a b r i k s a 1 z I. Sorte K 8000, II. Sorte K 2700, D u n g s a 1 z, denaturierte Salzsud-Betriebsabfälle (gemahlen) K 2700, Sole (Mutterlauge) für einen Hektoliter freiverkäuflich K 3000, für behördlich konzessionierte Badeanstalten K 70, für Hausbäder K 140. Die Krise In der slowakischen Metallindustrie. Aus Preßburg wird gemeldet: Gestern fand im Ministerium für die Slowakei eine Beratung der Vertreter der Metallindustriellen und der Arbeiterschaft statt. Die Regierung wurde aufgeford ert, durch geeignete Maßnahmen1 die Produktion zu ermöglichen und die Beschäftigung der Arbeiter durch Aufhebung der Koks*, abgabe und durchgreifende Herabsetzung der Kohlenabgabe, durch Herabsetzung der Preise für Explosivstoffe für die Gruben, schließlich durch Zuweisung staatlicher Lieferungen und eine 60%ige Ermäßigung der Verkehrs-, tarife für Koks, Kohle, Erze, Roh- und Alteisen zu sichern. Die Vertreter der slowakischen Industriellen erklärten, d!y Produktion weder einschränken noch die Arbeiterschaft entlassen zu wollen, forderten aber, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen schleunigst durchgeführt werden. Ausfuhrabgabe für tschecho-slowakische Kohle* Die von der tschecho-slowakischen Regierung eingehobenen Ausfuhrabgaben wurden für die nach Oesterreich ausgeführte Kohle auf Grund der am 12. und 13. Jänner 1922 zwischen den Vertretern des tschecho-slowakischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten und den Vertretern des österreichischen Bundesministeriums für Handel- und Gewerbe, Industrie und Bauten in Prag gepflogenen Verhandlung für den Monat Februar 1922 anf 40% der gegenwärtig geltenden Abgabesätze herabgesetzt, in Hinkunft wird die Höhe der von der tschecho-slowakischen Regierung einzuhebenden" Ausfuhrabgaben allmonatlich bekanntgegeben werden. Rumänische Getreidelieferungen nach. jRußland.' Aus B u k a r e s t wird gemeldet i Auf Grund der zwischen der rumänischen und der russischen Regierung geführten Ver-’ handlungen werden sich zwei russische Delegierte nach Rumänien zwecks Ankaufes von 300 Waggons Getreide, begeben. 150.000 Sowjetrubel für T VorkriegsrubeL AM Moskau wird gemeldet: Ein Rmidbefehlschreiben an alle Staatskassen besagt: Ab i. Februar wird der K.u r s des 'Vorkriegsrubels mit 150.000 Sowjetrubelu festgesetzt. Die Assignaten sind nach dem Kurse des Ausgabemonats ohne Rücksicht auf den Tag der Vorweisung einzulösen; . ■ *»■■■ Exotenkurse. 3'1. Jänner. Freistädter Waggon ........ * 14Q0 -• Erdöl. 7000 -f Meinl 13500 Rikola..400 > Ausseer . ... .; 400. Hainfelder Maschinen ....... 809 : Wiener Warenbörse. (Originalbericht der .„Wiener Morgenzeltung“.) An der gestrigen Warenbörse war zufriedenstellendes Ausgebot, auch Kauflust war vorhanden, die Tendenz jedoch trug keinen einheitlichen Charakter, da teils höhere teils schwächere Preise erzielt und notiert wurden. A b- , geschlossen wurden: Aetznatron 128/30 zu. K 940 Wien, Bleiglätte zu K 1500, Kupfervitriol 98/99 zu 765, Sodaammoniak 96/98 zu tschech. K 170 ab Oderberj* und zu K 220 Wien mit Ausfuhrbewilligung. Gesucht waren Ammoniaksoda loko und mit Ausfuhr, Bleiglätte, Essig? \ säure, Schwefelnatrium chemisch rein, Flammruß und- Wasserstoffsuperoxyd, —Zum Ausgebote gelangten Aetzkali 88/92 zu K‘125^Wien, Aetznatron 120-zu Kl90 Men;. Alaun in Stücken zu 12 Mark Wien, Antichlor zu 11.50M[ark Wien, Chlorkalzium geschmolzen zu 14.50 Mark trans.it Passau, Chromkali zu 62 Mark transit Wien, Flammruß zu K 650 transit Wien, Glyzerin chemisch rein von I< 2950 bfs 3500 transit Wien; Gummi cord, zu K 2400. Kalisalpeter zu. 20 Mark transit Wien, Lithopone 30%, Grünsiegel zu: K 1000 transit Wien, Natriumbiisufit zu 43 Mark, transit Passau, Salmiakgeist 910 zu 12 Mark transit Wien, Salz- , säure 20/22 chemisch rein zu 3.60 Mark transit Wien, Salzsäure 20/22 technisch rein zu .3 Mark transit Wien, Schellack T. N. or. zu K 11.000 sowie rubin zu 220 Mark transit Wien, Schwefel in Brocken zu K 300 transit Wien,. Schwefelsäure 60° zu K 95, Soda krist. zu K 83, Terpentinöl (Wiener-Neustadt) zu K 2300, Weinsteinsäure zu K 4500 Wien. * . Oe 1 e und Fette waren erhältlich in holl. Leinöl, zu 0.435 holl. Gulden, raff. Rüböl zu K 1200. Lebermedizinaltran P. A. B. V. zu 48 Mark transit Wien, Schweinefett zu 27.25 Dollar, Pflanzenspeisefett holl, per 100 Kilogramm zu 66 holl. Gulden. Spirituosen hatten ruhigen Verkehr; der Beeidete hatte Auftrag, einen exekutiven Deckungskauf von 20 Hektoliter Feinspiritus vöfzunehmen, welcher aber nicht durehgeführt werden konnte. Nähr-, Lebensmittel und Kolonalwaren verzeichneten riihigere Tendenz, ausgeboten. wurden Kaffee Santo» superior zu K 26.60, Rio .IV Wille zu K 2500, Sul de Minos zu K 2460, Tee Java zu K 3600/ Kakaopulver holländisch Ia-Marke zu K 1850, Pfeffer- Singapurs schwarz zu K 1950, Saigoon-Reis zu K 570, Burma zu K 620, gezuckerte Kondepsmich, holl. Vollmilch,, zu 13.50 holl, Gulden. v Per für F r e i t a g angekündigte V e r k a u f von Schweinefett findet nicht statt. —T.t - ViehmürHte in St Marx. > (Eigenbericht'der Wiener Morgenzeitung“.) B o r s t e n v Fe h m a r k t. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 6Ö9 Schweine, worunter sich bloß 10 Fleisch- , Schweine befanden. Bis auf 25 Stück aus dem Burgenlande bestand die Gesamtzufuhr aus ungarischen, jugoslawischen und rumänischen Provenienzen.' Bei lebhaftem Verkehr haben Hochprimasorten Fettschweine K 50 per Kilogramm neuerlich angezogen. Alle anderen Qualitäten tendierten unverändert. Es notierten: Fettschweine, Prima K 1750 bis ' 1800, extrem K .1850, mUtelSchwere K 1700 bis 1750, alte K 1650 bis 1750, , Bauernschweine K 1680 bis 1780 und Jungschweine I< 1750 per Kilogramm Lebendgewicht. . - ■ ■ / , . : - J Prager Börse. , Prag, 31. Jänner.. Das Geschäft an der heutigen Börse eröffnete in schwacher Stimmung, die voni. Markte . der Arbritagewerte infolge des Rückganges der österreichischen Krone ausging. Die sehr niedrige Notierung , der gestrigen Wiener Börse hatte Realisationen zur Folge, ' deren -Wirkung erst zum Schlüsse, als die Kauflust verhaute, empfindlich zum Ausdruck kam. Heimische Werte konnten ebenfalls ihre gestrigen Notierungen kaum behaupten. Anlagewcrtc hatten einen ruhigen Verlauf. Auf dem Industrie-Aktienmärkte hielten sich die Rückgänge , und die Steigerungen die Wage. Exoten erfuhren größtenteils eine Abschwächung, von der hauptsächlich Arbitragepapiere betroffen wurden. Die Schlußtcudenz war abgeschwächt. Die Westdevisen haben sich abgeschwächt. Ostdevisen lagen mit Ausnahme von Wien und Warschau fester. Berliner Börse. Berlin, 31. Dezember. Die politische Lage hat ifli keiner Weise eine Klärung erfahren. Die Besorgnis wegen der Möglichkeit eines rJsenbahnerstreiks und einer t Minderung der Gefdflüssigkeit infolge der bevorstehenden