Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1081 (1.2.1922)
- Date
- 1922-02-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Für, 1081 Wien, Mittwoch Steuerleistune verschärfte die Unlust der Börse. Das nicht sehr erhebliche Angebot am Effektenmärkte fand daher mit wenigen Ausnahmen nur zu etwas niedrigeren Kursen Aufnahme. Größere Steigerungen kamen nur in Kaliwerten zum Vorschein, die etwa 50% gewannen. Deutsche Kali- Aktien hatten eine Kursbesserung von 90% zu verzeichnen.. Der Montanmarkt zeigte, für Laurahütte-Aktien lebhaftes Interesse, die 43% gewannen, was im späteren Verlaufe auch anregend und auf die anfangs schwache Haltung der Börse befestigend einwirkte. Im weiteren Verlaufe erwies sich die Börse gegen weitere Rückgänge allgemein widerstandsfähiger, doch blieb das Geschält in engen Grenzen. Schiffahrtswerte erfuhren nur geringe Veränderungen bei mäßiger Abschwächung. Das Geschäft am Devisenmärkte war eng begrenzt. Budapester Börse. Budapest, 31, Jänner. Die Stimmung war anfangs lustlos und gedrückt Infolge des heutigen Arrangementtages erfolgten weiterhin Deckungskäufe, so daß sich die Haltung bei lebhaftem Verkehre befestigte, wobei sich auf einzelnen Umsatzgebieten mehr oder minder große Kurssteigerungen ergaben. Namentlich Spezialwerte wurden gegen Schluß rege gehandelt. Die Kulisse lag behauptet. Auf dem Valutenmarkte war die Stimmung anfangs auf die WIENER MORGENZEITUNG aus Zürich gemeldete Kronennotiz von 0 80 flau. Im Verlaufe trat jedoch eine allgemeine Befestigung ein. Dollar stiegen von 657 bis 671, deutsche Mark von 340 bis 344 und Sokols von 1275 bis 1298. In. Dollar fanden bis zum Schlüsse lebhafte Umsätze statt, doch war auch die deutsche Mark gesucht. Gegen Ende des Verkehres zeigte sich in Lei ein lebhaftes Geschäft, wobei jedoch die Verkäufer in der Mehrzahl waren. Die österreichische Kröne neigte zur Schwäche. Auf dem Devisenmärkte machte sich in Auszahlung Prag, Berlin und Mailand lebhafte Nachfrage geltend. Die Devisenkurse. Zürich, 31. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.55 (2.52% ), Holland 188.50 (188.-), New York 613.- (513.-), London 21.93 (21.77), Paris 42.55 (42.05), Mailand 23.42% (22.85), Brüssel 40.40 (40.20), Kopenhagen 103.25 (102.-), Stockholm 128.75 (128.60), Christiania 80.75 (80.25), Madrid 77.50 (76.-). Buenos Aires 190.- (180.-), Prag 9.90 (9.95), Budapest —.77% (—.72%), Agram 1.65 (1.65), Bukarest —.— (—.—), Warschau —.18 (—.16), Wien Geld —.19 (—.16), Wien Ware —.— (—.—), Oesterr. gest. Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gest. Kronen Ware 1. Februar 1922 Seite 7, — -——---<. Amsterdam, 31. Jänner. (Devisenkurse.) London 11.57 (11.55), Berlin 1.34(1.32%), Paris 22.45 (22.35), Schweiz 53.10 (53.15), Wien —.10 (-.09), Kopenhagen 54.50 (54.45), Stockholm 68,50 (68.40), Christiania 42.90 (42.80), New York ,271.- (272.—), Brüssel 21.45 (21.37%), Madrid 4L- (41.07%), Italien 12.35 (12.15), Budapest —.40 Berlin, 31. Jänner. (Devisenkurse.) Wien altes —.— (—.—), Wien abgestempelt 723 (6.18), Prag 387.10 (397,10), Budapest 29.72 (29.87). Berlin, 31. Jänner. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 199.40 (203.—), Pfund 859.- (862.—V Italienische 914.- (905.-), Polnische 6.02 (6.07), Tschecho-slowakische 385.50 (392.50), Alte österreichische —.— (—.—), Oesterr. gestempelte 3.25 (3.25). / Prag, 31. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt Vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.)^ * Berlin 25.60 (24.97%), Zürich 1008.- (1008.-), Belgrad* 66.62 (66.25), - Bukarest —.— (—.—), Wien 0.53 (0.64),* Warschau 1.32% (1.40), Agram —.— (—.—), Budapest! 7.82l/* (7.50), Jugoslawische Noten 63.62 (63.25), Oesterr, gestemp. Kronen 0.53 (0.64), Poln. Noten 1.12% (120), , Ungar. Noten 7.82% (7.70). . .-V - > Eine bemerkenswerte Rede des Vertreters der Hakoah. vereine mm Die am vergangenen Samstag stattgefundene Generalversammlung nahm einen recht unruhigen Verlauf. Schon die einleitenden Worte des Präsidenten Dr.- Blau wurden vom Führer des Schwimmklubs Donau, Herrn V a 1 e n t i c h, mit Protestrufen begleitet Herr Valentieh, der Inpisrator einer neuen Strömung, hat erst kürzlich durch einen antisemitischen Hetzartikel, der in der „Deutschösterreichischen Tageszeitung“ erschienen ist, unliebsames Aufsehen erregt. Seine sportzersetzende Tätigkeit; trug ihm auch vom Schwimmverbande eine Disqualifikation in der Dauer von einem Jahre ein, Herr Valentieh versuchte nun durch sein Qehaben, Sich das Wort zu erzwingen. Als der Wt Ä. 0., in dessen Bäumen die Generalversammlung abgehalten wurde, drohte, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen, verließ Herr Valentieh den Beratungssaal. . Herr Dr, Blau erstattete in sachlichen Worten den Rechenschaftsbericht. Er wies auf die Bädernöt hin, die sich der Entwicklung des Schwimmsports entgegenstellt, .Am Ende seiner Ausführungen kam er nochmals auf die Ahschlußabsichten des österreichischen an den deutschen Schwimmverband zurück. Herr Dr, Blau betonte, daß nur der deutsche Schwimmverband die Schuld am Scheitern des Zusammen? Schlusses trage, da er nicht zu bewegen war, in Ver» handlangen einzutreten. I Nach der Erstattung des Kassen«* und Revisoren-* Berichtes wurde das Budget für das Jahr 1922 festgesetzt Als Neuerung darf die 5%ige Besteuerung der Karten hingestellt werden.' Für jeden Anmeldeschein werden künftig K 50 und für jede Stimme beim Verbandstag K 5000 zu entrichten sein. Das Budget beläuft sich auf ungefähr eine Million Kronen. Die Veranstaltungen von Verbandswettschwimmen wurden ernstlich in Erwägung gezogen. Nun kamen die Rekurse des Herrn Valentieh and des Schwimmklubs D o n a u zur Verhandlung. Herr Dr. Blau brachte einige Proben Valenticher Dialektik und Geistesrichtung zur Verlesung. Die Polemiken sind im Nachrichtenblatt des Schwimmklubs Donau enthalten. In den Abhandlungen kommt ein an Fanatismus grenzender Antisemitismus zum Ausdruck, Daß persönliche Beleidigungen und Pauschalverdächtigungen nicht fehlen, braucht wohl nicht vermerkt zu werden. Eine besondere Aufmerksamkeit wurde dem Verbandsvorstand geschenkt Als Kuriosum soll angeführt werden, daß dem Verbandssekretär Herrn Buchfelder Briefunterschlagung vorgeworfen wird. Nun unterbreitete Herr Dr. Blau dem Verbandstag ein Schreiben des Schwimmklubs Donau, worin er die Handlungsweise seines Mitgliedes Valentieh guthieß. Der Vorstand des V. Oe. S. hat nach Einlangung der Antwort Herrn V a 1 e n 11 c h auf ein Jahr , entrechtet und den Schwimmklub Donau bis zum Verbandstag suspendiert. Gegen diese Entscheidung hatte der Verein den Rekurs beim Verbandstag erhoben. In der ziemlich erregten Debatte, der der Vertreter des protestierenden Klubs nur schwer zu folgen vermochte, kam Herr Felix Graf (Schwimmklub Wien) zuerst zu Wort Er kritiserte mit scharfen Worten die Fußball. Rapid in Spanien. Zum heutigen Spiel gegen Barcelona. s Der Stporfcfcl'Uib Rapid tritt heute iin Barcelona, dam spanischem Menötor entgegen. Die Reisuflltaite, die der I. F. C. Barcelona gegen hervorragende 'kanittaenitale Vereine erzielt hat,sp,rechen für seine bedeutende Klasse. Innreirhalib v'oo 15 Tagen trug er aiuf eigenen Boden sechs intermsitioniak Spiele aus, von deinen er drei gewann und drei verlor. Der Reigen der internationalen Begegnungen eroff-nete die Prager Spamta, die am 25. Dezember ■1921 mit 3:2 Toren Sieger blieb. Da; Retouir&pi'dl am nächsten Tae* gewannen aber die Sioandetr 2:0, Am Handlungsweise des Herrn Valentieh, doch billigte er letzterem Milderungsgründe menschlicher Natur zu. Der Vertreter der H a h 0 a h, Herr Ernst Weiß, führte ungefähr folgendes aus: „Die Hakoah ist nach herkömmlicher Sprechweise ein politischer Verein. Wir betätigen uns aber nur innerhalb unseres Klubs und tragen die Politik nicht in sportliche Verbünde und. Behörden. Wenn der Dopa u-S c h w i m m k 1 u b der Ansicht ist, daß das Zusammensein mit Juden in einem gemeinsamen Verbände die arischen Vereine zersetze, dann soll er, wie es sich für anständige Menschen’gebührt, aus dieser Weisheit die Konsequenzen ziehen und austreten. Vielleicht hat der Do n a u-S chwimmk 1 u b mit seiner Behauptung, daß es besser wäre, den Verband national zu gruppieren, recht, Vielleicht wird er in uns sogar einen Fürsprecher für. seinen Plan finden. Zuerst muß er aber jenes Mindestmaß von Anstand und Sitte aufbringen, da sKulturmenschen verlangen können. So lange der D o tta u-S. c.h. w i m.Juki ubinseinen Polemiken sieh einer niedrigen und brutalen Ausdrucksweise bedient, werden wir alles daran setzen, ihm das „sportliche“ Handwerk zu legen. , ich erkläre hier als Verr äter der H ak 0 a h, a 1 s Jude und als Mensch, daß wir es ab lehnen, mit Personen und Vereinenin eiriern Verb an de zu sein, die auf derart beleidigende Weise ihre Ziele verfolgen. Wir lehnen es ab, uns mit Menschen an ein e n Tisch zu setzen, die gleichzeitig im Verbände verbleiben und die J u den verhöhnen und herabsetzen wollen. Der Verbandstag wird .heute zu entscheiden haben, ob er den Verbandsvorstand deckt. Wir bestehen darauf, daß der D o n au-Schwi mm k l u b seine Beleidigungen und Anschuldigungen zurückzieht und sich entschuldigt. Weiters muß er sich von seinem geistigen Oberhaupt Herrn Valemtich lossagen. Kommt er diesen Forderungen nicht nach, dann verlangen wir den sofortigen Ausschluß des Schwimmklubs Donau und aller jener Vereine, die für ihn ihre Stimme ab geb en. Sollte der Verbandstag heute andere Beschlüsse fassen, dann bin ich berechtigt, ihnen namens meines Vereins zu erklären, daß; dies für uns den Kriegsfall bedeutet und wir auch vor einem Austritt und dessen Folgen nicht zurückschreeken.“ Die Ausführungen des Hakoahners wurden auch von. arischer Seite lebhaft akklamiert Fast sämtliche Vereinsvertreter nahmen den Standpunkt der Hakoah an, nur Ingenieur Kubaj (Wiener Amateur- Schwimmkiub) schlug eine gerichtliche Austragung der Angelegenheit vor. Dieser Vorschlag wurde aber von. der Verammlung einmütig abgelehnt Da die Zeit schon vorgeschritten war, wurde die Angelegenheit auf; kommenden Samstag vertagt. Auf Antrag des Herrn Dr. Geiger (Hakoah) wurde beschlossen, Herrn Valentieh als Angeklagten Gelegenheit zu geben, das Wort zu ergreifen. "".... . .. " 1. Jätiiner besiegte der BoMklublben 1893 dleti I. F. C. BaTcebma 2:1. Am 3. Jänner revanchierte sich der spiaindsöhe M eilst er duircih einen 4:i-Sieg. Das dritte Spiel zwischen den beidjii Gegnern fand amt 6. Jänmer statt lind diesmal holten sich die Dät\en einen neuerliiiohen Sieg von 2:0 Torem. Undiom 2^kov gastierte am 8. Jänner in Barcelona umd o:t. Der spanische Meister erzielte also ern Torverhältnis vom 10:8. Die nackten Ziffern sprechen dafür, 'daß der s(pamiiscihe Meistezumindest aiuf eigenem Boden den Bestem des Kontinents ebenbürtig iist. Die Nachrichten, die man über die Spielweise des I. F C Barcelona erhalltem hat, sind widersprechender Natur. Die Sparta berichtete, daß der spanische Meister überaus d'crb spielt, die Dänen hingegen behaupteten , das .Gegenteil, Wais das Venhaltea, des einhedmiuchep Publikums anbetrifft, Lechzt sieh die Sparta ebenfalls ins Gegensatz zu den Mitteiiktnigen . der Dänen umd dien; UndoinZizkov. Wir sind derAnisicht,daß man diesmal det$ Sparta nicht absoluten Glauben schenken darf. Per! tschechische Meister spielt mehr aßis derb, wodurch er eis'i nur selten verstanden hält, sieh im Ausland beliebt sul machen. Daß das Publikum für seine Lieblinge Partei! ergriff, umd die temperamentvollen spanischen Spielen mit gleicher Münze zatirüeibzaMiten, ist begeiiflieh. Wir glauben also nicht, daß die faire Rapid-Elf unter den? Derbheit der Gegner Und der Animosität der ZusdhiaiuifisE} besonders zu leiden haben wird. In einem Punkte stimmen aber die Aeußerumigemj aller drei Mannschaften, die in Spanien weihen, über--, ein. Sowohl die Dänen als auch die beiden tsohedhisöhea^ »Vereine, führen Klage über die spairujisdien SM-sd?-( lichter, Herr Garn p er, der Präsident -des I. F. C. Barcelona, -brach nur sehr vorsichtig für die einheimischen^ Unparteiischem eine Lanze, so daß seine Ausführuingenf dem Anschein' der Bestätigung des Urteils der Ausländer erwecken-. Man muß ateo gefaßt sein, daß Raipid voimf , Leilbr dies Spießes nicht glimpflich beßnamdelt werden wimdt; Ohne da's Handikap in Betpaoht m ziehen,muß niainj rieh darüber klar sein, daß die Wiener heute nur geringe! Aussicht haben, den Kampf siegreich zu ‘beenden. Deaj S. C. Rapid, der vielleicht auch derzeit noch der wür-u digste Vertreter der Wiener FußbaßClkfeise ist, steK niclhit mehr die frühere Kampfeinheiiit dar. Eimizellne . schwache Punkte' der Mannschaft dürften dem Hütte!-? dorfern zum Verhängmiis werden. Wenn es dem S. 0*1 Rapid auch kaum gelingen dürfte, ans dem Treffen adsf Sieger hervorzugehen, so hoffen wir doch, daß eir der Wiener Spielweise Anerkennung eimbrimgen wird. Viele tausende- Spanier werden Zeugen «Nesssi Kampfes sein. Welch kolossales Imteresse man-.in; Bar-.' eelomia dem Fußbalteport entgegenibrinigt, beweist,. daß)' den letzten sechs initennataonalen Spielen über 120.000' Zuschauer beiwohinten. Rapid trägt dis schwere- VeqM antwortung, vor einem 'großen Forum im Interesse?’ unseres guten Rufes in Ehren m bestehen. Jüdischer Sport in der Tschechoslowakei. Die jüdischen Fußbalivereine sind in einem Jüdischen,' Fußball-Verband organisiert, der eine autonome Unter-j abteilung des tschechischen Staatsverbandes ist Die Leitung des Jüdischen Fußball-Verbandes hat ihren Sitz in Prag. Der Jüdische Fußball-Verband teilt die ihm angehörenden Vereine in; Gaue, wobei die Gauleltungen ihmunterstellen. Dem Gau Böhmen gehören fünf, dem Gau- Südmähren achtzehn, dem Gau Nordmähren-Schlesien zwölf und dem Gau Preßb.urg zehn Vereine an. Der Jüdische Fußball - Verband hat nachstehende- Vereine in die erste Klasse eihgeteilt: Hagibor (Prag), Makkabi (Brünn), Mäkkabi (Proßnitz), Makkabi (Göding), Makkabi (Mährisch-Östrau), Hakoah (Olmütz), Makkabea (Preßburg). Die Vereine werden im kommenden Frühjahr einen Meisterschafts Wettbewerb durchführen. Die übrigen Vereine gehören zu zweiten Klasse.* Für diese besteht; keine Pflichtmeisterschaft. Sie können! aber bis 15. Jänner eines jeden Jahres dem Verbands-, kapitän melden, daß sie an einer Meisterschaft teilzunehmen;, wünschen. Die Meisterschaftsspiele werden dann innerhalb* der Gaue ausgetragen. Die Endspiele werden von des! Gaumeistern bestritten. ' An jedem vierten August-Sonntag spielt der letzte7 Verein der ersten Klasse in Kaschau gegen die! Hakoah. Der Unterliegende hat dann am vierten Semptem-j ber-Sonntag in Mährisch-Ostrau gegen den Meister derj zweiten Klasse anzutreten. Der Sieger aus diesem Spiel gehört der ersten Klasse an. Jüdischer Sport in New-York. Das Kluborgan der Züricher Hakoah enthält folgendem Bericht aus New York: „Es ist begreiflich, daß Ihr einem Bericht über blühenden Sport der Juden in New York erwartet. Warum sollte dies nicht sein, in einer Stadt mit; nahezu 7 Millionen Einwohnern, davon zirka 1*5 Millionen! Juden? Es ist dem leider nicht so. Das Wort „Sport“ und! noch mehr die Vorteile und die dringende Notwendig-! keit des Sports, insbesondere für die luden, scheint? unseren Glaubensgenossen hier noch fremder zu sein als1 in irgend einer andern Stadt.“ Ein Beweis dafür ist, daß das ganze, riesige New York? nur einen Fußballklub hat, der von einigen ungarischen Juderi vor zirka drei Monaten mit Mühe gegründet worden' ist Es ist dies der Hebrew Sport Club Bar Kochba.| (Mr. Pfeffer, 1966—7th av. New York City.) Der Klub zählt heute zirka 40 Mitglieder. Er befaßt sich vorläufig nur mit Fußball und hat bereits fünf Spiele ausgetragen. Trotzdem; er eine gute Elf ins Feld zu stellen vermag, konnte er vom den fünf Smelen nur einen Sieg davon tragen. Dies Ld, auf