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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-31 · Heft 1080 (31.1.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1080 (31.1.1922)
Date
1922-01-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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31. Jänner 1922 Kr. 1080 Seite 4 Wien, Dienstag gründlidbön A ende rang bedarf, sei auch die Am®chatuttng seiner Partei, die bereits im Nartdonäkat mit Nachdruck geltend gemacht wurde. Der Referent gab auch die Meitnturogisäußertmgen ries Fmanzmii'niisterhrms und des Mimsiteriiuims für soziale Venvaltung bekannt, die bei der Festsetzung der Steuersätze eine Rücksichtnahme; auf die durch das Mieterocfoutzgesetz zu erwartenden ZiinfisteigeriFnigen verlangen. Er. verlas fernerein .Gutachten der Arbeiterkammer,' die sich für die fVorbage ausspridit, während die Handels- und öe- ■werbekammer sich prinzipiell atblehiriend gegen die Idee der Wohnbausteuer verhält und die Angleidhung der Mietzinse an die Valuta grundsätzlich für richte hält.« Der Finatrzauisschuß beschloß mit den Stimmen der Sozialdemokraten das Eingehen in die Spezialrieba.tte, die heute abgeführt wird. Der Nobelpreis für Nansen. Kopenhagen, 30. Jänner. (Funkspruch.) Dem Komitee zur Verteilung des Nobelpreises ist Nansen wegen seiner Tätigkeit für die Heimschaffung der Kriegsgefangenen als Träger des Friedenspreises für 1922 vorgeschlagen worden. Keren Kajemeth fjisrael, IL, Taborstraße 59, Telephon 40-3-16. — S p e u d e-uaas weis Nr. 3/5 vom 27. bis 29. Jänner 1922: K 106.742* *40. Im Jahre 1922 insgesamt IC 1,571.646*63.- I. Bezirk: A. H. Sporer 1000; II. Bezirk: Garden Himmeldank-Ballin: Salomon Himmeldank atH Verlbg. mit Fr!. Ballin 10.000, Smlg. b. Hochzeit Rosenberg-Bardowicz d. Arjeh Feldmann u. Sali Wang: Rosenberg, Rosen- Derg jun. k 2000, Brandes, Günsberg, Rostoko, Neufeld, Blatt, Schindler, Rostoko, Bardowicz,. Rosenberg ä. 1000, Stern & Groß 700, Hönig, Groß, Wang, Ellenberg, Feldmann ä 500, Div. 2910; Weitzmann-Hafn d. Erez Jsrael: Josef Lanczener 1000.; Moses Gutwirth 1270, M. J. Engelberg 1112, Perlmutter & Haber 1224, Dr. J. Grübel 850, Familie Neumann 750, A. Horowitz 500, Div. 4205*60; LI. Bezirk: d. Tischgesellschaft Landstraße: Wolfner <Marienbad) 2000; IV./V. Bezirk: d.N.F. K. Garfunkel: Ignaz Boscowicz a. N. Dr. Oswald Glogau 5000; Dr. Max Sprecher 946, Div. 1477*10; d. H. Engler: Jakob Druckmann 4000, Adolf Druckmann a, N. seiner verstorbenen -Mutter Sarah Druckmann 2 0.0 0 0, ^Adolf Schneider 700; •m Bezirk: 974*70; IX. B e z I Fk: 200; Hitac h-!d u t h: d. E. Lenz: Ch. Heimann 510, Moses Damm 1206, Silberberg & Co. 2342, J. Weinstock 800, Singer & Himmeldank 520, Div. 51; Smlg. Jägerndorf-Welnreb (Ahawah- Zion) b. Verlobungen Poharillo-Freudmann und Poharillo- Ginsberg: Jsrael Freudmann 5000, Abr. Ginsberg 3000, Fabian Poharillo 2000, Benj. Freudmann, Tsak Brückenstein. David Andermann, Gerson Ginsberg, Jsrael Gottfried, Michael Schapira, Eliaser Gottfried, Leopold Brückenstein, Max Freudmann, Max Torton, J. M. Jägerndorf, Saul Weinreb ä 1000, J. Hudelsmann, J. Gottfried h 500; A. Ginsberg & Co. 2000. wmrefr Mümmüw Mitteilungen aus dem Publikum. Malwine Fiederer Tluste Josef Freyer Brzezany-Arasterdam Verlobte Anläßlich der Verlobung meines Bruders, Herrn gratuliere ich herzlichst Df. B. Freyer Mi Amsterdam Else Weinlnger Bruno Spira x. vil Verlobte 59« HZUG nach 983 oder aus tnitgebraehten Stofen Stadtec*boif. Vorstadtpreise. Große Siadtauswakl. Nur bei» Schneidermeister Telephon 139/V1. — Straßenbahnlinien 6, IS, 57 MT Ein Versuch Überzeugt Siel^ liillaitn. Poilso. Jmlu Platin. llUili fatsche Zähne tauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten KK" Weltfirma Juwelier RABINOWITSGH "Wm l.r Mahlerstraße Nr. S Telephon 3541 Haltestelle Opernring Zugang Kämtnerstraße Samstag geschlossen II,, HoBlantistseBe Nr. 3 (frühere Stephaniestraße) relephon Nr. 45145 Man beachte die große Straßenuhr im eigenen Hause Kr. 3 5820 Echte Jigerwäsdie « Matzner, Wien, L, KohImessergasse8 * Zionistisches Landeskoraitee. Die für heute an-' beraumte Sitzung der Pressekomraissioit mußte neuerdings bis auf v/eiteres verschoben werden. Die Mitglieder der Kommission werden rechtzeitigt verständigt werden. * Der Nachfolger Ignaz Goldzihers. Aus Budapest wird uns berichtet: Die durch das Ableben Ignaz Goldzihers vakant gewordene Lehrkanzef für• semitische Philologie an der Budapester Universität wurde provisorisch mit Professor Eduard Mahler besetzt Laut dem sobea herausgegebenen Vorleaungsplait wird Professor Mahler im kommenden Semester über Abschnitte aus der Bibel und über hebräische Philologie Vorlesungen halten. Bisher wurden an der Budapester Universität über hebräische und biblische Stoffe fast überhaupt keine Vorlesungen gehalten, da man die spezielle Pflege dieses Faches der Hochschulabteilung des Rabbiner- Seminars überließ. Goldziher widmete seine Vorlesungen hauptsächlich arabischen Problemen. — Willy K 1 a s e n, einst ein bekannter Wiener Klavierpädagoge stellte sich in einem dänischen Konzert als wohlbestallter kgl. Klavierprofessor aus Kopenhagen vor und zeigte in Liszt’s ungarischer Phantasie wie in einem Klavierkonzerte von Jan Brandts-Buys, das in gut gebautem Satze die Tonsprache Robert Schumanns redet, die Vorzüge gepflegter Technik und .bravourösen' Vortrags. Der Dirigent des Abends, Ebbe H a m e r i k aus Kopenhagen, langte in seinem Orchestergesange „Sommer“, einer tüchtigen nachwagnerischen Kapellmeistermusik, nach dem Lorbeer des Komponisten; in der Aufführung von Ravels symphonischen Fragment „Daphnis und Chloe“ erwies er sich als souveräner Beherrscher des Orchesters. Ganz wunderbar die Meisterschaft, mit der Ravel in diesem Tanzpoem, dessen wesentlicher Vorzug die Kürze ist, berückend wie heute kein anderer, in Klängen’ zu malen versteht Der Liederabende werden immer mehr und die Klage über den unaufhaltsamen Niedergang der deutschen Gesangskunst drängt sich dabei immer wieder auf. Auch die italienische Gesangskunst von Alina C e r v i an ihrer „Serata di canto italiano“ war ein recht mächtiger Genuß: Ein kleiner Sopran mit schriller Höhe, der mit lebhaftem Bühnentemparament über alle Unebenheiten hinwegsingt. — Herr Max Fischer besitzt seine Hauptstärke im Mezza voce eines kleinen angenehmen Tenors, Fräulein Ilse Zanten kämpft noch mit dem Ansätze, die weiche Mittellage, die dramatische Schlagkraft der Höhe und der intelligente Liedervortrag nehmen für die junge Sängerin ein; der kleine geschmackvolle Sopran von Melanie Gönczy fand in den Wesendonkliedern echte Gefühlstöne, auch ein Liederabend von Frau Agnes Bricht-Pyllemann erfreute durch die Wärme und Innigkeit das Vortrages, die ständige $*gMer timt kism OcwAgtkultur Änd. Dr. Erwin Fclber. TEES-FABRIK 1 Telephon 15-5-35 Telephon 15-5-85 j , p'nsKa B'rv^ö 8 Knisbacher & Wmdschauer, Wies. I „Migassc I ijnsnsD arms? ^«■■BEzpopt naeh allen Staatan! :;:Verlag,A£lilasaf, Warschau::: na Soeben erschienen: jj YVV'V'U wn Dnwi&n :: »» nSpwm .v nsa a-noa jwm p 33 53 Hll.l.75HB1SB^Illo.l.lOJTnBn (D’Tia!?2ß> SJ ■I JKfiBTT MTÖ IS :i pun jpopm -iBion btt nns»n pip ’i :> Preis pola.M.HOB. Porto gola.U.75 lo'iiav 2!4) II :: :: 35 (sId. m. iia onvs ibd D’jna 3ipa (« 35 SS pola. R.w- " " m'vxa o 53 S! pjK-ijn.ijw'nö'jv’s njn SS :: jji^p’ubjp ii?ü>'i«BD’n >"s pn :: <?"B::;■ Preis poIb.BI.I3D *n pö || ■ B Der Katalog wird gratis versendet 1 an Unsere sehr reichassortierte Bnchhnnfllunq liefert sä«t- *■ liebe Lehrbücher, Belletristik und andere Werke zu mäßigen ■® ■ ■ Preisen. # ©95 ■■ am Verlag „Achfesaf“, Warschau, Leschnostraße54!S. ■ b an IBBBBBBBBIBnBBB 11 BBBBHRBBIIIIBnilBBIlia * Postdampferlinie Haifa-Beirut. Der palästinensiche Oberpostmeister ist bemüht, zwischen Haifa und Beirut einen regelmäßigen Postdampferverkehr einzurichten. Die erforderliche Konzession soll der „Khedivial Mail Co." übertragen werden. * Eine heue jüdische Vorstadt bei Haifa. Aus Haifa wird gemeldet, daß die Baugesellschaft „Na v i Shanon“, die vor zwei Jahren zu dem Zweck gegründet wurde, in der Nähe von Haifa eine jüdische Vorstadt zu errichten, nunmehr ihre Arbeit in Angriff genommen hat. Im Jänner soll zwischen dem Terrain der Vorstadt und Haifa eine Verbindungsstraße, im Februar eia Wasserturm errichtet werden. * Der Vater des Tib&r Szarauelyi. Aus Budapest wird uns berichtet: Der Vater des au* Selbstmörder gewerdene« berlefctfartea Tiber SMuauelyi, Ludwig ScamueTyf, Kaufmann ln Nyiregykaza, wurde nach dem Zusammenbruch der Kommune unter der Anklage, in Raab bei einem seiner Bekannten K 100.000 verborgen zu haben, vor ein Gericht gestellt, welches den 60jährigen Mann trotz seiner Beteuerung; daß er mit seinem Sohne keinrin Verkehr unterhalten habe, zu ein e m Jahre Kerkers verurteilt LudwIgSzamuelyi büßte diese Strafe auch tatsächlich ab, wurde am 1. Dezember aus dem Kerker entlassen, dürfte jedoch nicht heimkehren, sondern wurde in ZaLaege r s z e g interniert. Der alte Szamuelyi, . der im Gefängnis schwer erkrankt war, richtete durch seinen Verteidiger an den Minister des Innern ein Gesuch, in dem er ausführt'ö, daß er mit seinen zu Kommunisten gewordenen Kindern jeden Umgang abgebrochen und sie verstoßen habe und daß er infolgedessen für ihre Verbrechen nicht verantwortlich gemacht werden kann. Ueberdies sei sein Gesundheitszustand so schlecht, daß er die Internierung nicht lange mitmachen könne. Minister des Innern Graf Klebelsberg gab dem Ansuchen Folge,' verfügte, daß Ludwig Szamuelyi auf freien Fuß gestellt werde, gleichzeitig wurde jedoch Szamuelyi zur . Pflicht gemacht, sich ln Nyiregyhaza wöchentlich zweimal bei der Polizei zu melden.. * Friedrich Albert Lange ins Hebräische übersetzt. Der jüdische Verleger Stybel hat eine hebräische Übersetzung von Friedrich Albert Langes „Geschichte des Materialismus“ fertiggestellt, die demnächst mit Hermann Cohens bekannter Vorrede erscheinen wird. * Große Spende für jüdische Blinde. Durch die Vermittlung des Zahnarztes, Herrn Dr. Paul Berger, ist dem Hilfsverein der jüdischen Blinden eine Spende des Herrn Artur 8 c h o e n b r u n aus New York in der Höhe von K 250.000 zugekommen. Die Summe wurde zu folgenden Zwecken bestimmt: K150.Ö0O für das zu gründende H eim für b 1 i n d e j ü d i s c h e Mädchen, ferner, weil derzeit die so dringend notwendige Produktivgenossenschaft für jüdische EJlindc noch nicht gegründet werden kann, K 100.000 zum Ankauf von Rohmaterial zwecks Gratisverteilurig an die zehn ärmsten selbständig arbeitenden blinden Handarbeiterinnen und Handwerker. * Kohlenmafigel in Oberösferreich. Wie die Linker „Tagespost“ erfährt, ist die hiesige Handelsakademie wegen Kohlenmangels bis auf weiteres gesperrt worden. Wie die Blätter aus Wels melden, mußten dort die Volks- und Bürgerschulen der Stadt gesperrt werden, da die nötigen Geldmittel zur Beschaffung von Brenn-materialien fehlen. Die Grippserkrankungen. Die Zahl der Erkrankungen an Grippe hat in der Woche vom 22. bis 28. Jänner abermals erheblichzugenommen. Von praktischen Aerzten sind 2758 Anzeigen* (gegen 131 in der Vorwoche) beim städtischen Gesundheitsamte eingelangt. Es entspricht aber auch diese Zahl nicht dem tatsächlichen Krankenstand. Wegen des gehäuften Vorkommens von Erkrankungen an Grippe in einzelnen Schulen wurden von den städtischen Bezirksärzten zwölf Schulklassenaul acht Tage geschlossen. Nach Meldungen aus den städtischen Waisenhäusern ist in diesen der vierte Teil der Kinder an Grippe erkrankt. Die Erkrankungen sind fast durchwegs leichter Natur ohne schwerere Komplikationen. * Ein neues Kino. Die Militärreitschule am Rennweg wurde in einen Theatersaal mit 1200 Personen Fassungsraum umgebaut. Der Reichsverband kriegsbeschädigter Intellektueller will hier unter dem Namen „Eos-Lichtspiele“ ein Kino führen, das g nz besonders den Lehr- und Kulturfilm pflegen soll. Aber auch literarisch-musikalische Matineen für den Mittelstand sind geplant. * Amtlicher Wetterbericht. In Westeuropa ist die Herrschaft, des Frostes durch den südwestlichen Aecjuatorialstrom gebrochen. Wie weit die Grenzlinie * zwischen diesem und dem polaren Nordostsrtom vorgerückt ist,.läßt.sich wegen Ausbleibens vieler Meldungen derzeit nicht genau feststellen. In Tirol und Vorarlberg hat der Föhn bei klarem Wetter starke Erwärmung gebracht. In Wien hält sich noch, mäßiger Frost bei trübem Himmel. Voraussage: Abnehmen der Bevölkung, Tauwsttereinbru ch mit südwestlichen Winden bevorstehend. * Wohltätigkeitsschwindler. Der Landesverband Wien der Kriegsinvaliden und Krlegerhinterbliebenen Oesterreichs teilt mit: „Seitdem die Tagespresse dem Ban unseres Kinderheimes Artikel gewidmet hat, mußten wir erfahren, daß schon „Sammler“ am Werke sind, um ohne Berechtigung und ohne die Spenden an uns abzuführen, zu sammeln. Es sei hiemit fostgestellt, daß Spenden für unser Kinderheim einzig und allein im Wege der Schriftleitung der einzelnen Blätter und des Bureaus des. Landesverbandes Wien, VII., Lerchenfelderstraße 1, der. Post- , Sparkasse (Kontonummer 188.710) oder der Allgemeinen Verkehrsbank (Filiale Messepalast) erbeten sind. * Aenderung der Postgebühren. AmifcHch wird ver* Taut'bart: Mit 1. Februar wird im Ausianrißipaikct- und Wembriefverkehr, um clHe in der Kronenwähiung ein- 2-ulh©banden Bctäge den in den Verträgen in Goldfranfken festgesetzten Gebühren anzugil-eiohon, der Gegenwert des G o 1 d f r a n k e n auf 400 Krön cm etfhö'hit. Auf Grund der Beschlüsse vcm Pomtotrose werden mit dem gleichen Zeitpunkt die Paikebgebü'hiren im Verkc'h© mit 4er Tschecho-Slowakei und mit Ungarn mit 30 Centimes je fünf Kilogramm uind jede® an der Beförderung bteiligte Land festgesetzt; die Abfertigungsgebühr für Wertpakete wird die gleiche «ein wie im sonstigen Auislandsverkehr. In gleicher Weise wurden die Gebühren für die Pakete im Verkehr mit Deuiüschfliamtd im Einvernehmen^ mit der deutschen Postverwaltuing geregelt. Endlich wurde im Paikbfcverkehr mit Polen die Anwendung der vollen Gebühren des Palkefcpostvertrags von Madrid vereinbart. Die neuen Gebühren des -Postpaket- und^Pastfrächt3tuckverkehr? mit dem Ausland in der Kronenwähruing wird die fünfte Auflage des Fa/ketp'C'stt?.'rifs enthalten, die zum 1. Februar aiusgegeJban wird. * Aenderung im Straßenbahntarifsystem. Der Gemeinderatsausschuß für städtische Unternehmungen hat gestern-zur Beratung und Antragstellung über Aenderungen im Tarifsystem der städtischen Straßenbahnen ein dreigliedriges Komitee eingesetzt. * Von den Kraftstellwagen. Der Gemeinderatsausschuß für die städtischen Unternehmungen hat' s'ch gestern mit der Betriebsführung der Kraltstellwagenunternehmuig beschäftigt. Es wurde beschlossen, den Tagverkehr der Kraftsteilwagen mit Ausnahme der Linie Südbahn— Staatsbahn—Nordbahn ab 13. Februar auf allen anderen Linien aufzulassen. Der Nachtfahrpreis auf den Kraftstellwagen wird von K 160 auf K 200 per Teilstrecke erhöht, die Fahrpreise auf der einzigen Tageslinie bleiben unverändert. * Schnellzugsverkehr Wien—Abbazia-Mattjiglie. Mit 1. Februar gelangt ein direkter Wagenverkehr (1. und IL Klasse) Wien—Abbazia-MattugHe und umgekehrt zur Einführung. Die Abfahrt von Wien-SUdbahnhof erfolgt täglich mit dem D-Zuge um 19 Uhr 20 Minuten die* Ankumt! in Abbazia am nächsten Tag um 10 Uhr 21 Minuten. In der Gegenrichtung wird der direkte Wagen ab 2. Februar täglich ve> Abbazia um 19 Uhr 31 Minuten abgehe« und in Wien» Südbahnhef tegsnaeliher mit dem D-Zn* 19 tim 19 Uhr SS Minuten elntreffen*;

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