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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-29 · Heft 1078 (29.1.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1078 (29.1.1922)
Date
1922-01-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1073 Wien, Sonntag? WIENER MORGENZEITUNtf Seite 5 29. Jänner 1922 fasolange jedoch dieser Zustand nicht elntritt, stellen wir uns geschlossen jedem Bemühen entgegen, das darauf abzielt, einer Aenderung unserer Haltung gegenüber der Regierung und ihrem Regierungssystem herbeizuführen. Revision der Verfügungen gegen die Freimaurer. Chiffone, Bettücher, Weben, Damastgradl,: Inlete und alle Leirienwaren bringt als besondere Gelegenheitskäufe die Restenverkaufsgesei!schatt,VI.,W!ndmlili!gasse2 Budapest, 27. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Infolge des Einschreitens des Großmeisters der amerikanischen Logen, der in einem Schreiben an Ministerpräsident Grafen Bethlen wegen der Verfolgung der Freimaurer und der Konfiskation ihres Vermögens energischen Protest erhob, hat die Regierung eine Untersuchungskommission eingesetzt, die auf Grund der zu pflegenden Erhebungen die folgenden Fragen zu beantworten haben wird: 1. Hat das ungarländische Freimaurertum während des Krieges, zur Zeit der Koalition und des Kommunismus sich staatsfeindlicher Akte schuldig gemacht? 2. Ist der gegen die Freimaurer gerichtete Verleumdungsfeldzug gerechtfertigt? 3. Ist die Auflösung der Freimaurerlogen und die Konfiskation ihres Vermögens begründet? Hiezu ist zu bemerken, daß das beschlagnahmte Palais der Loge seinerzeit der Move überlassen wurde und es zumindest zweifelhaft ist, ob der gegenwärtige Vizekönig von Ungarn, G ö m b ö s, der von diesem Palais aus unter anderem auch die Schlacht bei Budaörs gegen Exkönig Karl dirigierte, so ohneweiters dieses Hauptquartier der Hortysten räumen wird. Litauen. Der Kampf um die jüdische Autonomie. Kowno, 24 Jänner. (Jüd. Koirr.-Bur.) Die vergangene Woche war mit schweren Kämpfen um die nationale Autonomie dies jüdischen Volkes m Litauen aivagefülSit. Nachdem die Verfassung Litauens durch die lilaiuiiisühe konstituierende NMon alv e rsa mmhimg angenommen wurde, blieb noch die Imartikulierung des vom iM trübster für jüdische Angelegenheiten, Dr. Soloyejtschik, ein gebrachten Gesetzentwurfes über die verfassungsmäßige Sicherung der narionalem Minoritätemirechite zur Erörterung übrig. Hiebei entstanden große Schwierigkeiten, dfie «dfic Verabschiedung dieses Gesetzes beträchtlich verzögerten. Zu Beginn der kWodhe hat die Regierung aus der von Dr. S 01 o- V-’ejtschik ausgeambeiteten Regierungsdek3ara|tIon über die Anerkennung der Mimori'tätsTechte, dfre dem .Völkerbund vorgelegt werden sollte, die Punkte über die Errichtung der Ministerien rationaler Minderheiten gestrichen. Die Regierung motivierte diese Streichung damit, daß ihrem ablehnenden Standpunkt gegenüber diesen Punkten nicht prinzipielle Gegensätze zugrunde liegen, diese beruhe vielmehr auf der Ueber- - Zeugung, daß diese Punkte nicht als Prärogativen der Verfassung gelten können, Ünd daher noch, nicht inartfikuliert werden konnten. Zwei Tage später legte Dr. S 010 w e j t s c h i k seinen . Gesetzentwurf über die Frage der Minoritätenrechte der Verfassuingskomimisision des Sejm vor.. Der erste Pu-nkt, der die Anerkennung der Minoritätenrechts vorsieht, wunde angenommen. Der dritte Punkt über die Errichtung der Ministerien für nationale "Minderheiten für die olnische, w e i ß r u s s i s c h e und deutsche fi n O' r i >t ä t rief eine scharfe ' Opipo«it!dn -Hüter litauischen Parteien,, namentlich ' der' christlichen Demo- , ■kraten, der Vo'lkssoziafetem lind dc-r Sozialidiemok raten, hsrvor. Dr. Solowejtsdhik richtete eine Ansprache an die Mitglieder der Kommission, in der er sie des öfteren an dlie internationale,n Verpflichtungen, erinnerte, denen sich Litauen unterworfen halbe, und für deren Durchführug sich alle Parteiführer verbürgten. Da die Diskussion fortgesetzt wurde, beschloß die Kommission, sich auf zwei Tage zu vertagen. Die gesamte jüdische Bevölkerung Litauens begleitet die Ereignisse mit lebhaftem Interesse und mit großer Ungeduld. »Jiddische Stimme«, die bedeutendste jüdische Zeiiung Litauens, veröffentlichte sämtliche Dokumente, - in denen sich Litauen in den Jahren 1919, 1920 und 1921 auf den Konferenzen in' Paris, Brüssel und Genf für den Schutz der Minoritäten rechte verbürgte. Es wurden zahlreiche jüdische Konferenzen aiibgehalton, die die Lage erörterten, und man stellte überall fest, daß bezüglich der Anerkennung der Mlnoritätenrechte keinerlei Kompromiß in Frage kommen kann. ' Die zweite Sitzung der Kommission wurde am 19. Jänner abgehalten. Die christlich-demokratische Partei willigte in die Einrichtung eines Ministeriums für nationale - Angelegenheiten unter der Bedingung ein, daß dies nicht durch Aufnahme in die Verfassung gewährleistet werde. Dr. Rachmilo wit z, der Führe* •der jüdlii-xh-orthodoxeh Partei Achduth, wie auch Rosen b ä um, der Führer, der Zionisten, erklärten, daß sie jegliches Kompromiß in dieser Frage auf dos Entschiedenste a b 1 e h n e n. Dr. Rosenbaum betonte, daß es außerhalb der Verfassung keine gesetzentschiedenste a b 1 e h ij e n. Dr. Rosenbaum beantragte der Vorsitzende die Einsetzung einer speziellen Kommission, die ein Kompromiß zustande bringen und dh>s Gesetz eventuell derart umredflgieren könnte, daß man darüber endgültig abstimmen könnte. Die jüdische ‘Bevölkerung sieht den weiteren Geschehnissen mit der größten Spannung entgegen. Sie ist überzeugt, daß die entschlossene Haltung der jüdischen Abgeordneten mit aller Sicherheit den endgültigen Sieg der nationalen Autonomie in Litauen bringen wird. Kowno,. 2*8. Jänner. (Telegramm der »Wiener Morgenzeitung«.) Der jüdische Abgeordinetenkhib hiat nach längeren Beratungen den einstimmigen Beschluß gefaßt, aiuif keinen Fall auf die Ministerien für nationale Minderheiten und die Nationalräte in dem jetzt zur Beratung stehenden Gesetizesprojekt über die Rechte der nationalen Minderheiten zu verzichten. Eine nationale Autonomie ohne diese Institutionen sei wertlos. Der Klub wird mit allem Nachdruck für diese berechtigten Forderungen eimt'reten und die Erfüllung der Zusagen verlangen, welche die litaui sehen Staatsmänner in ihrem Schreiben an das Fa* riser Gönnte des Delegations juiifis vom 5. Ausrinss 1919 gegeben und in den am 21. Oktober 1920 -dem Jüdischen Natkmailrait abgegebenen schiriftikheni Erklärungen bestätigt haben. Zur Regierungskrise. Kowno, 27. Jänner. (Telegramm der ».Wieneil Morgenizeitung«.) Die Verhandlungen zwischen ä-en Volles Sozialisten und Sozial demoikräten zwecks. Bildung einer 1 Regierungslkoalition versprechen einem Erfolg. In diesem Falle würde Tarnen a s, den; ^or>sjbzende der Konstitutionalea'mmis'sion, Ministern - Präsident werden. M vis Agrarfrage.. «w Komm, 27. Jänner. (Telegramm dor »Wisnietj. .Morgenizeitumg«.) Bei den Verhandlungen dies Parlaments über die Agrarreform wunde da« Amendement des Ministers für jüdische Angelegenheiten, laut welchem auch jene Personen, die si*ch mit Erdajrbeiten. beschäftigen wollten, mit Grund und Bodealäteilt wenden, abgelehnt und der Antrag der christlichdemokrati,sehen Fraktion angenommen, daß der Grwtnd und Boden des Großgrundbesitzes nur an jene verteilt wende, die bisher in der Landwirte» sc^aft tätig waren. _ Palästina. Ein Departement für öffentliche Arbeiten* Jerusalem; 25. Jänner. (J. C. B.) Vor einigen Tagen wurde von der palästinischen Regierung ein Departement für üffentiche Arbeiten er-, richtet Mit der Leitung des Departements wurdfl. A.M.Hymansaus London betraut Die Verhandlung gegen die Mörder Brenners. Jerusalem, 25. Jänner. Von den 30 an der Ermordung des hebräischen Schriftstellers Brenner beschuldigten Arabern wurden bei der jüngst stattgefundenen Verhandlung 5 Araber mangels aa genügenden Beweisen freigesprochen. Dis Verhandlung gegen die übrigen 31 Araber wird ia den nächsten Tagen fortgesetzt Arabischer Waffenschmuggel. Haifa, 25. Jänner. (J. C. B.) In den letzten Tagen: entdeckten die palästinensischen Behörden einen' Waffenschmuggel. Im Zusammenhang damit wurden, palästinensische Moslems und ein Deutscher verhaftet Der arabischen Zeitung „Lisaan ei Arab* zufolge wurden diese Araber bereits vor Gericht gestellt Ein Araber wurde zu vierzig Tagen Arrest oder zu einet Geldstrafe von 10 Pfund, der andere zu drei' Monaten Gefängnis oder zu 25 Pfund verurteilt 3TCo«*?r»<G§ Das Problem der jüdischen Musik. Von Dr. Konrad Maril. Wir werden in kurzer Zeit aiuf eine wichtige Frage die Antwort haben, aiuf eine Frage, die mit den unzulänglichen Mitteln unseres Wissens bisher' nicht entschieden werden konnte, dte aber längst dan Gegenstand unzähliger privater und öffentlicher Diskussionen gebildet hat. Die Frage lautet: »Gibt es eine jüdische Musik oder nicht?« Angesichts der neueren Bestrebungen, dfie anaf Sammlung und Pflege der ostjiidbcihen Volksmusik gerichtet waren, hat man es oft als Selbst'venstämidilicihfceit angesehen, daß diesen Melodien ein musikald'scihes Spezifikum inrne wohne, daß sie zu ausgesprochen nationalen Erzeugnissen stempelt. Ebenso oft aber hat man eie als Milchprodukte slawischer, deutscher, magyarischer und jüdischer Eigenart für untauglich erachtet, die Baris für wissenschaftliche Forschung aibzugeben. Den wahren jüdischen Weseniskem heraus-zusethäten, gelang, nicht. Die gefühlsmäßig abgegebenen Urteilte aber, mit denen man den einizeinen Weisen Ihre Nationalität auzuordnen versuchte, wunden von Verständigen niemals ernst genommen. Daß von vielfachen Vo'liksßtrömitingen erfüllte Becken des ostjiiduschen Siedlungsgebietes konnte auch eine etwa vorhandene Eigenart der Muisik milcht rein bewahren. Main mußte wbbl zu höheren QueCflen empörst ei gen, wenn man die jüdische Musik von fremden Beimischungen unberührt erfassen wollte.; Diesen Weg nun ging votr ungefähr fünfzehn Jahren A. Z. Idelsohn, ein Muisiker, dicr an dien Wiener und Leipziger Hochschulen die wissenschaftliche Methode und das Rüstzeug für seine Forschungen gewann, als deren Ergebnis mum die Antwort auf-die große Hauptfrage noch der Existenz einer jüdischen Musik fallen soll. In Europa, da«, mußte sieh der Forscher sagen, gab es keime Möglichkeit, das Problem zu lösen. Er wählte Jerusalem zu seinem Wohnsitz, und dort, in stetiger Berührung mit dom orientalischen Judentum aller Stämme, unternahm er es, in mühevoller Sammelafbeit zunächst ein möglichst lückenloses Archiv der traditionellen, im Volke leibenden Weisen anzulegen. Er wandte bei der Prüfung dieses Matenrials die einzig und allein zu wissenschaftlich einwandfreien Ergebnissen führende Methode der vergleichenden Forschung ah, und riis er endlich daran ging, dlie vielen Tausende von phonogiraphlsch und geh ermäßig aufgenommenem Weißen auf ihre nationale Eigenart zu untersuchen und sie mit der Musik anderer orientalischer Völker verglich, gelangte er zu dem Ergebnis: Es gibt eine jüdische Musik. I Diese These, mag sie in ihren praktischem Auswirkungen auch wenig bedeutungsvoll sein, ist ein Fundamentalschritt vorwärts, ist die Begründung einer neuen Wissenschaft; sie wird von der jüdischen Welt nicht ohne Erschütterung vernommen werten. Idelsohn ist nach Europa gekommen, um uns diese Botschaft zu bringen. Er überwacht in Deutschland die Drucklegung seiner Arbeiten, die von der jüdischen Gelehrtenschaft ebenso wie von alten Musikfreunden mit größter Spannung erwartet werden. Der zweite Band seines Hauptwerkes: »H e b r ä i.s c h - orientalischer Melodienschatz« ist eben im Erscheinen begriffen. Er umfaßt die Gesänge der babylonischen Juden, und enthält das wichtigste Material für unsere Frage, ’ da die babylonischen Gemeinden, dank ihrem hohen Alter und ihrer Abgeschlossenheit, als die treuesten Bewahrer der alten Tradition zu gelten haben. Seit acht Jahren ist dieser Band abgeschlossen und ebenso lange hatte Idelsohn Gelegenheit, in steter Nachprüfung die Notierung der Gesahgsweisen auf das exakteste festz-ukgen. Wais cße Idolsohnschem Arbeiten, und hauptsächlich dieser Band, uns lehren werden, ißt, daß die hebräische Musik sich äls Zweig eines allgemein semitischen Musi'ktypuß repräsentiert uud mit jener der* Araber die nächste Verwandtschaft besitzt. Die historische Trennung dieser Gattungen ist von ihm genau festgelegt worden, ebenso ihre wesenhaften Kennzeichen, dte in der Verwertung gewisser Tomskalen und bestimmter Intervallschrittc zu suchen .sind. Dabei kommt der VErfasser des öfteren zu ganz anderen Ergebnissen als die bisher geübte »gefühlsmäßige« Klassifizierung, und weist bei mancher bisher-, als jüdisch geltenden Eigenart den fremden Ursprung nach. v .. Diesem Bande wenden sich weitere anschäießen, die sich mit der Musik der verschiedenem Siedlungi3zentren befassen. Die persischen und marokkanischem Juden, .und in Europa hauptsächlich Italien, Spanien und Litauen liefern dazu das wertvollste Material. Wenn das eben genannte Quellen werk für die Allgemeinheit. schwer zu durchdrungen sein dürfte, so wird Iddsohns »Geschieh te der jüdischen Musik« weiteren Kreisen das Verständnis für die neuen Probleme eröffnen. Sie erscheint zunächst in hebräischer und vermutlich bald auch in deutscher Sprache und wird von nicht zu unterschätzender Bedeutung auch für die Gesamteeschichte der Musik sein. Das. was wir als jüdische Musik zu betrachten haben, ist, im euro^äiM sehen Sinne gesprochen, eine primitive Kumist. Es istz als ob ein Forscher plötzlich einen unbekannten Volks-, stamm entdeckte, der auf einer Kulturstufe lebt, die wia* uns früher nur aus Denkmälern mühsam 'konstruierenl konnten. Wir finden die jüdische Musik am einer Stelle der Entwicklung, die die allgemeine Musik 'längst übem; schritten hat. Welche Bedeutung dies für die Musik« historie h*at. kann morn leicht ermessen, und es ist verständlich, daß ztim. Beispiel dlie wissenschaftlichen Vertreter der katholischem Kirchenmusik den Forschungen, Idelsohn,? das größte Interesse emtgegenbringen. Die . dunkle Frage der Rhythmik d«s Chorals scheint hier der Lösung entgegenzoseben. Mit den Ergebnissen der neuen Studien bereitet sich der Weg zur exakteren Definierung des Jüdischen in d'er Musik. Wir werden in der Lage sein, in der Fülle noch nicht untersuchten Materials das Artgemäße sicher zu erkennen und di« >' Entwicklung dieser Art von den ältesten Zeiten bis ©u« > 'heutigen Zeit genau naohzuzeiebnen. , ■ > Für die positive Arbeit, die praktisch« Kunetübung , und Kunstförderumg, sind gleichfalls neue Möglich-, keltern geschaffen. Aber hier wird es notwendig, sein, die . vorliegenden Möglichkeiten nicht zu überschätzen. Idelsohn erzählt von den in’teresisamten Versuchen^ die er mit der Popularisierung auf gefunden er Melodien machte. Es gab da manche Liedchen, die sich wie ein Lauffeuer über das Land verbreitetem, wenn sie erst * von einer Anzahl von Leuten gehört wurden. Anders. wieder wollten sich durchaus nicht rinbüngerm lassen, so sehr er. sich auch Mühe gab. Im allgemeinen ist der? palästinensische Jude nur für kürzeste Fomcn auf- n ah ms fähig, für die Liedform, allcnfadte noch die Rondo- und Variadion enfo rm. Klaiviarmusik oder, GrcheS’terrtiusik von europäischem Schnitt bleibt wir- 'küngislö’S. Das Licbiingsimtrument ist die Geige. Mehrstimmigkeit findet sich in bescheidenem Maße ein, die > Terz wird noch nteht aillgemeinals harmonisches Initer- voll empfunden. Die Neigung zum Erfinden, zur Improvisation ist groß,, und'dies läßt erwarten, . daß rin« > -spätere Generation, die aller Einflüsse Europas., ledig ist, im Geist der Sprache des Landes denkt und in seiner Atmosphäre fü'htt, eine Kunst auf haut, die daa ererbte Vätergut an musikalischen Schätzern zu neuen Kunstformen verarbeitet. Daß dies auch in Europa geschehen 'könnte, daran dürfen wir wohl ntent denken. Ha käme bestenfalls zu koloristischen Beeinflußungen der abendländischen Musik, wie wir deren genügend kennen öder zu der gewissen Art vom »Bearbeitungen«, ‘ die man lieber nicht 'kennen wollte. Hier führt, wie itt der Politik, nur ein Weg zum Ziel«. Der "Weg zur jüdäscheu Musik führt einziff nur über das Land 1

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