Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1075 (26.1.1922)
- Date
- 1922-01-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 67% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980155--10064-2996377- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seife 6' Men, Donnerstag Willner, Ungenannt K 1000, A. GrüHwald, Wiener-Neustadt, K 3000. 26. Jfäftttöf 1921 Für Jüdisches Blindenheim (bisher K 31.856). , J. L. zürn siebzigsten Geburtstag dfer SchwiögöHiüHter K 1000, ungenannt R 1ÖÖ0, Verein Schonief Hädath, XX, K 2286, anläßlich Todestag der Frau Rosa Erlör göb. Willner, Ungenannt K iOÖÖ, A. GrünWäld, Wiener-NeUStadt, K 3000, Anny W. K 150, Atta Pädawör, II, K 5000. Für Nofstandsaktiöhderisfäeiitlsgfigii Kuitusgemeindd (bisher K 199.300 und tscheöh. R 215). Naftaii Wikler K 5000, Salombn MargUlieä K 266b, Ungenannt K 5000, Polac2ek Funk <S Grünhut K 50*000, S. T. K 300, anläßlich Todestag der Frau Rosa Brief geb* Willner, Ungenannt K 3000, Direktor Lustig Von . der TiSeH*- gesellschäft Caf6 Adief in Göding tschech* K 165, Brtldöf Klein, Mödling, K 166.000. G6zä Rpsenzweig durch Rkbbilißi' Schwarzstein in Vräble tschech. K .50, Ingenieur Ludwig Braun K 1006, Dr. Mäk Stark ini Auftrag der Frau Rosä Kligler gegen Frau Agid, letztere erlegte Btiße K 3W, A. Erteschik K 10.060, j. G. K 10.066, Alta PädaWef, % K 10.000. Aus den tiefen (bisher K 46.900 und tschech* K 20)* Ungenannt K 1000. kür Jüdisches fanbstummeninstltht (bisher K 3000). J. L. zum siebzigsten Geburtstag der Schwiegeffiiültejf K 1Ö0Ö, Ungenannt K 1000. fttdische Aüsspeiseaktioft, XV*, Herklötzgässe (bisher K 4250). Ungenannt K 1000. Für russische hungernde Kl fidel* (bisher K 6000). Ungenannt K 1000. . Für Pogrdtnopftzr (bisher K 380.832, 10 Lire, tschech. K 1ÖÖ uftd 300 Math). Ungenannt K 1000, Dr. Alcalay, Belgrad, K- 500/ Jacques Bourla K 200, A. M. R 3000, Beihaitsverelri Chasidim K 6510, Allgemeiner Kranken* Und UnterstÜtzUngs» verein Montefi.ore K 1425, losef Byk R 200, Markus Weiß K 500, Armin Poliak K 5666, Ingenieur Äckermäftn R My, Joäef Brenner R 100, Frau Sicher K 76, Frau. Fell . k 50, N. N. R 200, Ergebnis einer Sammlung in E* C. K 100,000- Jüdische Kifiderffditfidfe. (bisher k 49.560). Armin Poliak R 5000, Dr. Max Stark, n,!m Aufträge Her Frau Rosa Kligler in Ehrefiangelegehheit gegen Frau Agid, letztere erlegte Buße, K 2000., Für den armen blinden KriegsinValideft Jakob G i i d e r, XX., Wäsftergasse 31 (bisher K 3978). E. D* IV, R 1500. Für Pögromwäi&en bisher K 151.437.70, 5 Schweizer Francs, tschech. K 40Ö). Chanon L Sara Chefez K 5000, Ungenannt R 5006, Dr. Alcalay, Belgrad, K 500. Jacqdes Bourla K 200, Dr. Ries für Alfred - Redlich, Slockeräu K 10Ö0, Doktor Löwenstein R 56, anläßlich Todestag der Frau Rösa Erier geb. Willner, Ungenannt K1000, Dr. Jakob Braun, Piesiing, K 35, A. XVlfK 2Ö0. Jüdische KriegsifiVal!,d e, Witwen und Waisen (bisher R 5266).' Ungenannt K 1000, Dr. Alcalay, Belgrad, K 500, facques Bourla K 200, Dr* Hermann Ebner, I, R 500* , Für ÄR a s c h e H 11 f fe* (bisher K 15.586 und tschech* R 100). Dr. Alcalay, Belgrad, K 500, anläßlich Todestag, der Frau Rosa Erier geb. Willner, Ungenannt K IOÖÖ, Hans K 2000, Alta Padäwef K 5000. Für in Mot geratene Ri emer-undßattler- Familie (bisher K 7910)* Siegmund Deutsch, Zistersdorf K 166. Für M e n s a A* c a d e m i c a J u d ä I c a . (bisher 56.732). Ungenannt R iÖÖO, Dr. Bferthoia Büchhold K 1666. i^o n Jüdischer V 6 fei Einheit. Armin Poliak, VI, K 5000, Ton! Bernstein K 400. N a c h 1 ä ß J f;S c ii u r i hi - F 6 f i ö ftk ö 1 ö ft i e. Armin Poliak, VI, K 5000. Für KarölinCn-KinderspitäL J. L* zum siebzigsten Geburtstag der Schwieger- Hutter R 1006. Für Jüdischen Kindefgärteh* Ungenannt K 1ÖÖ0. Für jüdis cheblihdeWaisenfe Inder. Aktion Herr .Öbertabbiner Dk. Chäjäsi Riähäfd Berger, Brünn, K 1000. Für Adoif-Startd-*Btiftttrig. Jüdisch-akademischer Verein Aöhwah, Ungarischffradlsch kondoliert seinem A. H. ProfesSÖr K. Ffeüd, anläßlich Ablebens seiner Muttfer üftd spendet K 1600* Par Ausspeisea k_t ivo n jüdischer Für Gründung der Siedlungs-», Wohfiüiiigä* reichs gehen sollen. samwu» und Baugilde Oester- W. E Vefteine* Vörtfägfe And Versammlungen* j ü d i s c h a ä k d d h m i s c H % R e d e-t. u »6. d Lesehalle. Bänistag den äÖ*. 8, M*, usti ty.3 ÖliF abends, spricht im Saale B’nei B’ritb, Üiilversitäisstfäßb 4, Hofrat Dr. Frankfurt 0 k. DlkSMk dSr UhiVei-SMSibibüothek über Histoklsc h/.D enkmäler aus dem jüdischen Wjeii. ÖäjSte willkommen. —, E s p e r a n t o v e r e i,h D a nit b i ö, VIÜ*. ZeltgasseJ, MädchehbürgersöHüle* Vöftrög PröfCssöf Otto B i m o n- Die Weltsprache ESpefäntÖ ini, interhatlönaien Handels* (verkehr. Heute 7 Uhr abends. Eintritt fr«* J d 1!S,C h Ö fTischgescllschäft Landstraße. Häute, ß Uhr, Zusammenkunft Cafä Gartenbau, SöÜterfäln* lokal. Programm: 1. Die Wiener KültusgCmeiiide Ifl Not, 2. Referat über die jüdische Frauenbewegung. Nachher gemütliche Unterhaltung mit Lieder- und Klaviervorträgen. Oäste willkommen. — zionistische Sektion Wieden-Margareten. Heute, Üht abends, Cäfe Margareten, V„ Wiedher Hauptstraße 87, Pjräsidiälsitzung. Tagesordnung: 1. Inkasso der Mitgliedsbeiträge, 2. Lokalkomitee* T oy nbee-Halle, XX.,Dählsgasse 33* Samstag deh 28. d. M., 7 Uhr abends, Konzeftabfend. Die Wohnungsnot u li d ihre B ek ä m p f u li g. In den nächsten Tagen Wird Lins Reihe von Versammlungen mit der Tagesordnung: Die Wohnungsnot und ihre Bekämpfung abgehalten, die den Auftakt zur Verband der Wiener Zelfüngs* korrespondenzeii* Sonntag den 29. d. M., um */210 Uhr vormittags, nfidfet Im Journalistenzimmer des Parlaments diC 24. ördCjitllöhe OCiteralvetsämmiung des Verbandes der Wiener ZeituiigSköffesijöndenzeii Statt* DiÖ Mitglieder werden zu Mhlfeiönetif Bösu-h eiNOikdsN. Die VCFelhitiing 25 i d ft i s ind s c h e r Fr ft ii e n in Wien hat oäld nach dör Konstituierung des Vorbereitenden Komitees mit der Veranstaltung Voft. geselligen Abenden begonnen, welche in den soutefrämräumefi des Öafe Lanltmanfi stättflftdeü und einen wacbsenderi'-Kreis Von Ödsten SftfMVeiSsft ttatzßft. Die Llonisti» sähen Frauen beabsichtigen auf diese Weise.ein geselliges Zentrum zu schaffen, Von welchem sie sich einen befnich* teiiden Eififlüß.äüf ihre geplante Arbeit versprechen. Öle bisher avMaiteneii Abende waren überaus gelungen Uftd es ist zu erwarte«/ daß sich die Veranstaltungen des rührigen Fraüenkomltees zu einer ständigen Institution ent» wickeln üfid defi. Bisher Vermißte« persönlichen Kontakt SWisthefi de« glöflistlächöfi Ffäuen hefSteiien werden. .. Ä .Ü r a n 1 a. Heute* Z. Uhr (Großer 8aal) Indien* — v26 Uhr (Rlelfter Saal) Pföf. Alfred k 6 ertz el: psvehölögiö, V. V«Ö Uhr (KtirSsaäl) Dr. Paul Ff ÖsChel: Unser Wissen vofti Lebendigen* 1. ifM (Rlübsaäl) Mär* gäfefc Ä 11: Die Ausbildung des musikalische« Gehörs, IV. — %S Uhr (Größer Säal) öpefnfragrilente, X. «Boheme^* ^Tosca“. — v28 Uhr, (Kleiner Saal) ihm ersten Mäl Unser Burgeniand. ~ Vs8 Uhr (Kürssaai) Hechsehulpröfessor Dr. Alfred L e c h ri e r: -Grundlagen der Mechanik, VI. - \IS Uhr (Rltjbsääl) Dichter der Neuzeit, XU* Höchschuipfdfessör Df* Frafifi Strunz: Alfred Freiherr Vön Berger* Ernährung* Weitere Preissteigerungen. Entsprechend der Tendenz, auf dem Q_a_„ Öorstenviehmarkt sind auch gestern im Großhandel ,wettere Preissteigerungen eihgetrete«* Es erhöhten sich Fleisch» schweifte um k 56, Schweinefleisch flm R 6ö; ßpeck und Fiia um je k so, ebenso Schafe um R 50 und Kälber .um R 20 per Kilogramm* Die Verteuerung däs Schweinefleisches machte sieh auch bereits im Detailhandel fühlbar, das Kilogramm wurde Um K 50 teüfer. Ermäßigt haben Sich bloß mindere Sorten vön Rindfleisch* daS Sich um RSO pet Kilogramm billiger stellte als am Vortage* Alle übrigen Preise blieben irii Detailhandel unverändert., Der Verkehr hielt Sieh angesichts der unerschwinglichen Preise in Sehr bescheidenen Grenzen. Mittels Bahn Waren neuerlich sechs Waggons, enthaltend verschiedene Fleischgättunge«, elngetröffeh, die jedoch auf «die Preisbildung ohne Einfluß blieben* Es notierten im Kleinhandel in der Großmarkthälle per Kilogramm: Vorderes Rindfleisch Kl 85Ö Bis 1400, HlnferCS K 950 biS lßOO, Braten , zweiter Güte K 1460 bis 1600, Kalbfleisch K 1000 bis 1500, Schweinefleisch R 1650 bis 1900, 'Speck und Filz K 1980 bis 2200. - Auch auf dem Fischmäfkte .sind Erhöhungen elngd» treten. Karpfen wurden um R 236 oef Kilogramm teurer und kosteten bereits K 1556 per kilögfäifim, StÖCkfische wurden um k ao per Kilogramm hinaufgesetzt und ftötiärten mit k 166 per Rflogfamm* Die Grüüwärenmärkte wären infolge des FföstwetterS schwach beschickt, was sich Jn einem weiteren Anziehen der. Preise geltend machte* Die Zufuhren Von Kärtoffeln sind änhaitefld knapp. Der Mangel macht sich auf den meisten Märkten Unangenehm fühlbar* ' VtzfftzLntAÄttA, jiid, Föpschie^, Sfchrilt* steiler ürid Künstler ^Härüach« iü Wien GRÖSSER KÖNZERTHAUSSAAL Montag, 60» JähneF t922, 7 Uhr aiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii yiiiiiiiüiiiiiiiiimm 3 ' '3 iiiiiiiliiüiiiiiiiiiii LÄUSFÜHrRRDE : Hörmine KITTEL (StaätsopeV), Pro£. J. WÖLFSOHN (Klavier), Prof. G. FEIST (Violine), Stephan AUßER (Cello). L>aä SyriiphonieorcheSter, Dirigent: PröL S. BRA8LAWSKY »iS K&rtCil: Moi*ö6nzöilung,Konzerthauö,Lbwlt, Kehienü6rler,Möa fiüfgthöätef# Stritidbergs „Fräulein Jiilie". Die Katze spielt mit der Mate. Pio^jölicb Vtelr- Wätfideit sidfl die M'aats in eui großes giengtes Tie«:* sagen wir i^i eine abstlieiiilklut kiesöhiratte, ■ lütmd tiiiäirt$ft die Katze yfMiSam LU 'Tode So die Mariidlmfig des Strimdberg-feiiialktens ^^rauieim }u1iC<J* Öais Bbhirecklibhe Ölest ist dieshual niiöhit das Weiib, äräk“ dferii der Mami. Däs gtäflidie Fralilänn ist i& döf Joiiäriiniisilächt sehr aiülgCra/tmnib; TaimZt mit Jöäia, döiii öiencr, fundet an seiner TairtzflctiiiiiSt, eoimem K.'am’,er&ati'cinston uinid seiner Miuiskeikraft öefallen, sipielt mit lihirti,. qüalt ihn, vSilsächÄ* ihni eitufc M®u(l- Belifelle, Wehn 6r dreist wird, kOwimandiert lihiii äuiih "F'tiß'bäll, iZüifn Kuß auf den Lacikschdhi ä- und g-feht däbä-i eitlem Stark&remv ttCStinderen. ruohtigieren ums Gähn, Drei Stundet! sipater nst sie Jeans Mätfcresise üind Hörigre* Er beliähflit lht ttiaich Uhsdglichäii Dehiütig'Uft%eft unter anderem wirft er ihr füir dne gewahrte Diöhe>eM eüi Geiastücik nun «** die Kätse des grafuehpL Vaters M cirbfeehöh, mit ihm duirdlnzulbiremiets, sein Aiü&sitättitütiigisstufek ifti lliötölhetnül) zu werden* dem er eröffnen will* Woett ein- Itriäl Ibdufnt sieh ihr fü'r-cHtibäfer Män(fiö?häß älUif, dört sie vomi döf Mutter ererbt hat (Wfenm m>3,n Sä'fkiidberg brauen darf öder nicht, vidimehT seine götiialigfclie Manie sich aiüstobeä hört): »tdh fiiööHfts dein gafizel Geschlecht in einem Blutsee schwimmen sehen, l'cli glaube, ich ilcamnte auis deiner liimsdhiaile triinkeli, ich könnte meine Füße in deinem Brtr&tlföifb baden tlnd dein Hers: gebraten bSsend<ü . * . Die Haßorgie gerät an dem UiiiHöliltigefii, Ff ödliiebt ihr sein Rasiermesser hin, sic läßt stell das Härikifi befehlen tMud schneidet sich die Kdillö dUfch, Wälh reryd der Dalkai, vorläufig dienstbeflissen, aber tmfoumififcssicher dein Grafen Stiefel ttod Frühstudc W tfagtä äi hat üböf söfö Ötüökßiti'bftl ttlriifäifigNi rbiciiSri Md (bcdtHitsäifne'fi Älirf&aitÄ geSchMbSh. E>4 Will niidii, daß SM »b«ä>t«ÜMll-W,Ssh68 ^tkWitzrspieil'^ einen tnaiuirigem FindrU'Ok' MaMt* Hätten, die 2x0* schauer die snlfedifigeji' Mg (tftfzÜ'Väflässigan. Gew dänlcenmafschkien., Weiche Gefühle g&niai'nint weixidti^ einrnal abgelegt, müßte es eifdösende: Widktmä maöbieid, Wehn das degeherierte Grafenfrailkk tano baren Küainbofi Sieht, der enidbefh' sterben, köirimc* Aber s>ä > ätdihrähbänd tod Wtzöhiitteißnd ■ aiufeh diiese Dichtung ist die Probleme <Md MötiVe, did Strimdiböfg nSch döft Atusfühibliflgeri MSK AEsÄflüesi in rFräulM Jiilie« dfatti-atisth gd'stälten Wötltö: Abstieg det Heftredl Und Aufstieg der Ksüechte, tätH« niing votti Menschen, die »Köntgiltömefate vfeu' v^rs gangenem Kiü-lturgradeiti ünid Örocken der ätngehejp« den Zeit* sind, Schilddrüih'g des Öliambluts als Uebefblfeib&el de# Barbärei, das dem AdöllSipf'iv'ile^ giüird, dem leibön sgefälirlichen Vöiiüirteil der Ehre unterliegt (Fräuiein Jidie muß sterben, weil sie ©hüte 5>Ehre« nicht lebeft däff) ~ diese itrtd andöfte Absfehteö dstz gTößetii'JDichtefs Sind in dem Einäflctfeft Wöihl flicht MB' W6fk. MfäM.. ES bleibt im Wäschtliäh'ietl dMh Mir Wieder ÜW itrihdbeiigsehe blWiRs Mts» Md M'ädS&pi&r^wischefi Weib Uirid Mäftiß Mit dfötn überfaÄchönaen Aüsgäng, daß die Mäittä, ä«! Mm«, zum sieghaften Üintier wächst- und dn6 K-Äüze umtea#* DÄS ÖUidgtheMör hat mit tzSittM 'biisherigen recht sMitLÜM AitMdbetg-AüffühMngen ikei-tz Glück* /Der SÜ1, der «Äöh Std-tüdlhöfgS ädsdrückliehef Ad'ordm/itnigi Seseltig'Uftg des *ÖiekÖfäti6ilshilxiis« heis'dhft, Eifhöhiüfiig def IÜusi'ööi durch Kargheit der szenischen Mittel,, ebifeiri tauglichen Rahmen für den Kampf dämonischer Gewalten, ist dem Biwgtheater ÄocL immer fremd. Uind Wenn es aiivdh nicht nötig war, die geffiiaüteh iiaöfiteiiawstehdfteö) Striftidibeirg's ftm* diibsSs Stüclk iü beaichten — «ö duirftö^drajs Ss^ÖtibaiH bi 16 jedenif'äilis bucht äiii&sehen. Eine Herr&chäftsy küehe, die 'Sich sehen. lasse« kättfis eine jpr'äßhtVteäc'. ite StfeckWerk führende, te.p(pidh'belegte Stiege, die stets die Aliifmeriks,äim.|lteit fesselte, IrtteregSättVte! Lidhteffekte, DiSsöinanizea zwischen Gängbe-» leuchltung und siHbennem Mondenschein ..und dergleichefl'' kid»ir Mehr. Den' Difefter jea*rt spielt eirl hiöüter Mänfi, Herr Gedr.gfäA Die Bew uiflteiilüing seiner Fähigkeiten mü$ Weiterten. NMteü Vorbehalten bleib Sb. Wir hatten Eht Eifidthökk dal er der Jean Wäif, den Stirifidfeefg meint. käftschhäiuziger/ berechnMder, mit ' oPöber 'J Ellein.- hiöfeiiikräf| Zieh ihindUlfarbeite-Hder ÖMscbe, der sich ifi äbsfhbäifer Zelt einen fitiimäfifeehdh A-deilsUtÄ kiäüjifefi Wind. . Öiiöiß Seth ehrgeiziger, eitteff Jüög^e, mitühter gefühlsdhiselig oder Mgein-düchLr Läteh-i hsbsk. ÄUstiützer eMös Glücksfalis, kein Herr detj SiUilati'öh. Die eiridjfSiieili Ef^ähihÄgen VW» seines T'faü'm tfotüd Von seinen Liebesschtnerzen1 üiii Ffitin lein JüÜe, die. Strindberg. »Stärk :ädfg6Maged« g'eH braclhlt wtisisen will, . kamen, ,tnit. echter ßtri-fw findung, mit »Herzen'stöfien«, heraus, also VerföhilK Der scharfgesdhinittenie Mbmeüitt-, da er mit fersttärr^ ton Gesidhtszügeri ,pägöden'hätft d^stlaiftd, das Rasier-' mfe&sor abziehend, Wän äufgeklebt, fiel"atis sÄUek AilifM fassufig der Pölle Md ans der gantzen* Äiifjhhnüaig heraus. Fräili A 1 b ärt h - R e 11 y war ä8is Fräulein! Julie flieht irä&Sig, jnieh't haß VeMterbt, ' flieht reif z\m Üditlrgäng. Ihre Klugtheit liatlf ihr über die fehlen-« den VotWüissetziuhgeifi lünM^. Au&gezeiöhnet Fraitt M ä d di sk> th deti-Mtten öEsfl'ten der Köchin Chfi* stihe, hi deiii letLtefi, WichÜAefl jiedöidh «ztü laut, M ho chdramabis’dh, nicht dumpf ergeben,; nicht gläubig beschränkt‘genug* Die Wirkung des Abends warl gleichwdM Seihr stäitiie. Mäft fühlte die rüaksichtsw löse, uaefbittiiiglig Fautzit eiritzs Gewaltigen. -*•' HsM George Wurde wiederhöit vw den VörhäUg g&rufeni Aböles» Artur Nikisctn Döf Töd hält unter den großen Dirigenten furcht*# bäte Ernte* Nach Mahler und Schuch, nach dock Bfähmö*Öirigertten Steinbach Und den Wagner- Dirigenten Mottl und Richter, ist nun auch Artut Nikiseh dahingegärtgeh tirid ttiti ihfti det letzte Ventreter einer großen Dirigehiengenekädüh M Grab gesunken. Dem Schüler des Wiener Konservatoriums, der für seih ^tfeiehsextett jMtztzeMüf wurde und schön in frühen Jahren seinem Abgötte Richard Wagner gegenüberireten durfte, Waren die Müsen stets hold. Nach kurzen Lehrjahren Hn Wiener Höföperrtö1“Chester verlebte er seine Wanderjahre am Leipziger Stadttheäter, um dann als VielbeWundörter Leiter des Bostonef Symphörtieörehesterä üftä äls Direktor, der Büdäpester Oper frühzeitig iii die Meisterjahre eihzutreten*v Seine internationale Berühmtheit erlangte er als Dirigent,döf Leip^igef Gewandhäuskonzerte, deren Leitung er bis zu seinem Tode beißehielt. Gleichzeitig dirigierte er das Berliner philharmonische Orchester und unternahm mit diesem ausgedehnte Konzertreisen nach Frankreich, England Und Rußland, wö er namentlich als TsOhäikpwsky-Dirigent ganz beispiellose Triumphe feierte. —- Noch vor wenigen Monaten erschien er kraftstrotzend in unserer Mitte und dirigierte als freudig begrüßter Gast Tschaikowskys „Fünfte“, irt früheren Jahren hätte man ihm eine Aufführung vöü Tsöhaikowskys „Päth6tique“ zu danken» In beiden Symphonien leistete er ganz Außerordentliches, bot äls dirigierender Virtuose gewissermaßen Neuschöofuneen: Wenn der kaum mittel- ^9342991