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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-26 · Heft 1075 (26.1.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1075 (26.1.1922)
Date
1922-01-26
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Mt MM VWCHj M Mrmer WM Freie Jüdische Volksbühne mHMttiiiii«Htn»iiiiiimiiuii!i!imniiuinimcwtiiiiiiiiitiiimmiiRimtniiininmnniniii GatfspM im Lnetspleltheater 4280 SondenoPStoMonfl zugunsten des Verbandes jdd. Invaliden ««m» Der Unbekannte SaBT.Das Theater ist ff ehejtt! große Mann in der schönen gepflegten Hand den überlangen Dirigentenstab am Podium erschien und mit knappen, jugendlichen Bewegungen und mit dämonischem Blick seine Musikerschar anfeuerte, ging es wie eine Wandlung durch das Orchester und die Zjuhörer: Unter seiner Suggestivkraft verschwanden Raum und Zeit In Tschaikowskys Symphonien dehnte sich der Konzertsaal zur unendlichen russischen Stejppe, in Mendelsohns Sommernachtstraum- Ouvertüre tanzten die Elfen auf blumiger Wiese im Mondschein, bei einer Bruckner-Symphonie weitete sich die Halle zum hochgewölbten Doine. Zu einer Zeit, da in "Wien Bruckner nur spärlich zur Aufführung gelangte, warb er in Leipzig mit der vollständigen Aufführung von Bruckners E-dur-Symphonie seinem einstigen Lehrer verständnisvolle Freunde. Der große Erfolg, den er bei der Wiener Musikfestwoche im Jahre 1912 mit Brahm’s „Vierter“ und Bruckners „Neunter“ errang, lebt noch in mancher Musikfreundes Erinnerung. Er selbst hat seinen Wiener Lehrjahren stets ein dankbares Gedenken bewahrt, und es hat auch nicht an Versuchen gefehlt, ihn ganz für Wien zu gewinnen. Nun ist der Magier aus dem Ungarland für immer von uns gegangen und mit der ganzen musikalischen Welt betrauert auch die Musikstadt Wien den Verlust einer faszinierenden Persönlickeit, die sich von keiner musikalischen Partei auf den Schild heben ließ, sondern, von der Parteien Haß und Gunst unbeeinflußt, ein warmherziger Förderer alles musikalisch Schönen war. ___ Nb. Experimentelle Untersuchungen über das Wesen des Verses. fn der österreichischen Gesellschaft für experimentelle Phonetik hielt Professor Scriptur. e vergangenen Dienstag einen Vortrag über „Verskunst und experimentelle Phonetik“. An der Hand von Kurvenbildern, die er mit Hilfe einer recht einfachen Apparatur gewonnen hatte, zeigte er zunächst seine Methode, das Wesen gesprochener Verse zu untersuchen. Merkwürdig und überraschend waren nun die Resultate, zu denen er auf diesem Wege gelangte. Sie zwingen ihn nämlich, eine Metrik im alten Sinne, das heißt, ein Bestehen eines Verses aus Versfüßen, aus einem regelmäßigen Wechsel von langen und kurzem, von betonten und unbetonten Silben zu leugnen. Was dem Vortragenden seine Kurven zeigen, ist zunächst nur ein Wechsel von deutlicher und weniger deutlicher Partikulation, ein Wechsel der Tonhöhe und ein Wechsel des Sprachtempos innerhalb eines jeden Verses. Um festzustellen, wie der Dichter im besonderen Falle zur Wahl seines Metrums kommt, veranstaltete er eine Rundfrage bei einer Reihe von englischen und deutschen Dichtern, deren Antworten er zum Teil vorlas. Sie bestärkten ihn in seiner Annahme, daß bei dem wahren Dichter die Wahl des Netrums auf Vorgängen beruhe, die aus dem Unbewußten kommen. Wollen wir also zum Wesen der Kunst Vordringen, müssen wir uns der Erforschung des Unbewußten zuwenden, wie dies gerade von Wiener Gelehrten in vorbildlicher Weise geschehen ist. Zuletzt zeigte er, daß die von ihm hier angewendete Methode auch die überraschende Möglichkeit biete, die Kurven zu einer sicheren Frühdiagnose gewisser Nervenkrankheiten zu verwenden. __ Brand des Dessauer Hoftheaters. Dessau, 25. Jänner. (Wolff.) Das Friedrich- Wrlhelm-Theater, früher Hoftheater, ist heute gegen 1 Uhr nachmittags in Brand geraten. An Rettung ist nicht zu denken. Das Elektrizitätswerk der Stadt Dessau ist gefährdet Dessau, 25. Jänner. (Wolff.) Bei dem heute im Friedrich-Wilhelm-Tlieater ausgebrochenen Brand ist die beliebte Altistin der Oper, Frau H e r k i n g, ein Opfer der Flammen geworden. Ihr Leichnam wurde in völlig verkohltem Zustand auf einer Eisentreppe liegend aufgefunden. Vermißt wird noch ein Friseur. Das Feuer hat den wertvollen Fundus, den das herzogliche Haus bei der Auseinandersetzung der Stadt zum Geschenk gemacht hatte, vernichtet und außerdem eine wertvolle Waffensaminlung. Aus den Theatern. Im Burgtheater wird morgen „K ö n i g L e a r* gespielt. Im Operntheater geht morgen „Die Frau ohne Schatten“ mit Frau Sophie Wolf vom Kölner Stadttheater als Kaiserin und Frau Barbara Ke mg Von der Berliner Staatsoper als des Färbers Frau in Szene. In der V o 1 k s o p e r gelangt heute „Lärme n" mit Frl. Gelter in der Titelrolle, zur Aufführung. Ferner wirken mit die Damen Gero, Hoffmann und Weiner sowie die Herren Schürmann, Hagen, FälbI, Eckner, Markowsky und Tauber. Dirigent Herr de Stermich. Beginn 7 Uhr. Morgen geht „R i g o 1 e 11 o" mit Herrn Tauber in der 1*teiroHe in Szene. Im Deutschen Volkstheater gelangt Sonntag nachmittags l/i>3 Uhr, Artur Schnitzlers Einakterfeqfkhis „Lebendige Stunden“ in teilweiser Neubesetzung snr Aufführung. Es spielen in den „Letzten Masken“ Herr Krones den Florian Jackwert, Herr Knabe den Dr. Halmschiäger und Fräulein Markus die wSrteiia. — Abends geht täglich „L u 1 u“ in Szene. In den Kam «erspielen des Deutschen Volksüieaters ist für Sonntag, 1/a3 Uhr, als Nachmittagsvorstellung Sudermanns Schauspiel „H e i in a t“ mit den Damen Steinsleck, Hochwald, Schweighofer, Thaller, Pohl und röry, den Herren Schreiber, Wengraf, Klitsch, Iwald, Bunan und Strahl angesetzt. —> Jeden Abend wird um Uhr „Der Keusch heitsaposteJft, um »tiHir «Mor Ubiern* aufeefühti. In Johann - Strauß-Theater gelangt Sonntag als Nachmittags-Vorstellung „Die Fledermaus“ zur Aufführung; abends, 7 Uhr, wird täglich „EineSommernacht“ gegeben. kn Raimund-Theater wird . morgen „Die v e r h ä n g'U i^ v o4-l*e Fas ch i-mig s n a*c n t“ gespielt An der Neuen Wiener B ü h n e gelangt morgen Strindbergs „Vater“ zur Erstaufführung. An der Renaissancebühne findet morgen die Premiere des Spiels »Der Werwolf“ statt* Im Lustspieltheater bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen und übermorgen „Ueberm Ozean“ zur Darstellung. In der Roland-Bühne (jüdische Bühne), IL, Praterstraße 25, gelangt heute und morgen als Gastspiel der Truppe Adler „Das zweite Weib“, Volksstück in vier Bildern von Zalatewski, zur Aufführung. Gerichtssaai leUSKr. KMänWM vor norwegische Bildhauer Stephan 8in ding ist gestern in Paris im Alter von 78 Jahren gestorben. Ein „israelitischer Evangelist". Aus einer gestern vor dem Strafbezirksgerichte Favoriten (Landesgerichtsrat Dr. Schöndorf er) stattgehäbten Verhandlung erfuhr man, daß es in Wien eine Quäker- Gemeinde gibt, die ihre Versammlungen und religiösen Uebungen in einem Saale der Wiener Hofburg abhält. Der Privatlehrer Josef Stoiar hält in der'Quäkergemeinde Vorträge religiösen Inhaltes. Er ist der Kläger in dem zur Verhandlung gelangten Ehrenbeleidigungsprozesse. Stoiar ist ein geborener Jude, stammt aus der Ortschaft Czortkow in Galizien, ist jetzt evangelisch und nennt sich einen israelitischen Evangelist’en; gegenwärtig befaßt er 1 sich mit dem Studium der theologischen Evang e 1 i s at i o n. Er ist klein von Gestalt, totenblaß und trägt einen Havelok und Röhrenstiefel. Der Angeklagte, ein Herr Engelbert Fi da, wird von Stoiar beschuldigt, daß er (Fida) an den Prediger Berger einen Brief geschrieben habe, in welchem Stoiar beschuldigt wird, er lasse sich gestohlene Sachen schenken und lebe davon, und nennt ihn einen Frechling. Auf verschiedene Fragen des Richtersbemerkt der Kläger, daß er früher mit Fida sehr gut fortgekommen sei, daß er aber jeden Verkehr mit ihm aufgeben mußte, weil er die Wahrnehmung gemacht habe, Fida mißhandle seine Gattin. Aus dem weiteren Verlauf der Verhandlung ergab sich, daß man es mit zwei Konkurrenten auf „idealem Gebiete“ zu tun habe. Der Beklagte habe dem Kläger deutlich zu verstehen gegeben, daß er nicht mehr in der Gemeinde sprechen solle, woran sich dieser jedoch nicht hielt, denn er sei zwar „seinem Fleisch nach Israelit, dem Geist nach jedoch Evangelist*. Einen Vorhalt des Richters, sich wegender in dem Brief enthaltenen Beleidigungen, zu entschuldigen, beantwortet Fida damit, daß auch Stoiar i h n beleidigt habe. Erst nach langem Zureden gelingt es dem Richter, zwischen beiden den Frieden herzustellen, wobei beide versprechen, in Hinkunft Ruhe zu geben. Beim Verlassen des Saales warnen sie sich gegenseitig, ihre Wege jemals zu kreuzen. Volkswirt. Gestempelte Krone - —.08 Centimes. Auszahlung Wien —M Centimes. ln Zürich notierte: die österreichische Krone -.15 (—.15 am 24. Jänner) die österr. gest. Krone . . -.08 (—.08 am 24. fänner) die tschechische Krone. . 9,95 (10.05 am 24. Jänner) die Mark ....... 2.46 .( 2.37 am 24. Jänner) Agram ........ ( 1.70 am 24. Jänner) Bukarest ....... am 24. Jänner) Budapest A 4 i -.70 (-.72 am 24. Jänner) Warschau ....... -.15 (-.15 am 24. Jänner) Zur Kurssteigerung der tschechischen Krone. Die «iPlr,aiger Rresise« äußeit swcih! wiie follgfe: »ixt der theini ältlichen * Presse bat isidh eine Distouisisron über eiin utosare® Eoadütenis -rein :afeaid;eimistcihes Tiheniia entsiponrnm: iSoMe» wir die Krone so üiodh steigen, laisseai als sie will odlear ist es .besser, sie bei eiinem bestimmten- Ktorise m &taibil.isie®em, beiapiefis*- weise bei jenem, 'dlem oitnsoße Nati'cmiaifök'ombimiem' ais dem innerem'Wert ntmiseres U'rtiHa'uifsluoid Zalhäumigsmiiittels errechnet itoabän uiRVi1 ihr aiuf diesem Punkte -die möglichste 'Stabilität z>u» geben. Wir nennen diese Dislciuissiioin. eine mein «aikaidemifeicbe, weil wir glauben, daß es gar «Mut in. der JVIad&t unserer finmuzieTfen und wiitstdiaiftlidherr Faktoren liegt, e:ne Abwärtsbewegung (Uiiusereir Krone. nach oben dauernd su> verhindern', ebenso wie eis a/ußeinbailb ihres Machtbereiches lag, den Rückgang derselben aufauhailiten. Es kann mit den kleinen Mitteln, die, unserem Bamkaimt zur Verfügung stehen und' bei Vermeidung jeder direkten Intervention zwar gelingen, das aliizu st-oß- VasfcifiÄ BMatitfisdmeüen.. «N FMMWDWM a<ksk besser gesagt, m teraperderm, aber «a tarn dauernde Ic&esk vemtiom ist nacht zm denken, 'vielmehr könnte eärae? sokflhe Aktion leicht in da® Gegenteil transdhiiageau und schließlich rn einer Ang-sth, airnis« t der fesche-* chttscben Krone anusmüinden. Bei «Weser Geßetgembei&j sei fest ge stellt, daß der Aufstieg der ' tschechische Krone 'keine spekulative Erscheinung ist, weil diesem Oelde niemals jiene großen.' kuternßtdioin:al«ä Engagements bestanden haben, wie in Msurfc, Wi wer Kronen und) Lei. Wohl erleiden unsere strieillen durch die Schwamlkwing der Krone oben Schäden, aber nur diejenigen, <föe es fvomgen zogen haben,. ihre Vailuftcnriefeein nÄdfot <m denn diie Devisentedknik gesbattet es heutfee noch! trotz aller Hinidlenniisse, latuidh bei liangiandiaucmtdea Engageimienfes jiedtes opökuflatirve Moment auis®usöhje^ den. Die Lage der Induisiteie, auch soweit sAe xtk au'S'sidiU'ießlitGh auf den Export angewiesen ds.fi, durch die Besserung unserer Vaünuta allerdings rosige. Aber es ist dies ein Fegefeuer, durch wir einmall 'hMdUrchgeheU' müssen und eis ist nehmen, daß die im Zuge befmdüidhe Fiinanznefonn^ in Deutschland, sofern sie mach dem Intentionen« ddtj Westmächte duirdhgefühnt wird, dffie Kon:kurffenakl fähigkeit ums euer Inidiu'sfcr ie aiidhit nttar wieidetrhets^. steWen, sondern ihr duirch die Hdbutng der inneres Kaufkraft unseres Geldes auch Etrsaitiz für die ettj^ Sittenen Schäden bringen ikamn. Andiers steht e& natürdich miit denjenigen, die latttf irgendein» Ams-. landlswähnuang stpekuiltert halben. Es ict bekannt, dtetßl besonders in den Ran'dlgebie'tetn’ uns'eres Staates j|edea? Inidhi&trießie, jeder mittlere Kaufmann größere odeW geringere M'a-rJk.k onti unterhielt, uinld! nicht ntör; stehen gelassene Erlöse, «somdenm gewissermaßen' ■S'iCberimgsf ondls. Daß bei solchem spekuilaitdiein E«nf| gagememts drei Viertel dies Geldes veröoren geheh,! ihraucht unts weder .zu 'verdrießen noch kann sich |e-. minid för wieripflichtet halten-, solcher MsCheinungM, wegen1 die Besserung unserer Vaküta laufzuhaltei^J Abgesehen .von aill«en diesen Gesichtspunkten wä?eJ es ferner eine GnaitBsianukiedit gegiert, aiüie die Kriegs^ Verlierer, die feste Pondls vom Vorkrieg Huer besitze^' die Krone auf dom jetzigen Stande -zu ip«etrifizdterem und; diesennicht die 'Meine Ghasooe izu gönnen, emenj; klein-en Teilt ihres bis «unter ein Zehmtel1 dos ikriegs-statnidtes verwässerten« Vermögens wieder erhalten. Jedenfalls isipredh'en so gewichtige Grüne dafür, auf der biishenigen Bahn' unserer fkuainiziel'leäi und1 'budgetären Gebahnumg fortauisdhreitem, atfle Ged'anlken au eine Initcrvendon mach toauten von ider «Hand gewiesen wenden wLsMW«! 00 belgische Francs . 100 ungarische Kronen.# 100 Lei..$ onor . M, HDJ Kronor o l|5.' 12.565 4S47.r-?6L30 1381.- 241.970 363.50 190,935 Ware 358.000 3182.- 12.585 4853.- 79.570 1384.— mm 191.025 41.510 142.540 43.010 18.703 6305.- 242.030 297.50 ÖL025 379.950 3318.— 13L70 5097.- 79.080 1478S0 1S5ÄK 268.975 43.790 43ÄÖ 10.1V 83.480 19.497 8370.— 257.970 Valutenknim Im gestrigen Verkehr gingen die freMÄi mittel im Preise zu r fiele, wie nachstehende oSazidS» Schh^kurse zeigen: V eröffentücfemg der Bsvfeenzeiftrafe vom 25. Jänner 1922. Devisen (Schecks und Aus- Zahlungen) iü2 Ostt Amsterdam f. 100 holl. Gulden ,,4?4 337.900 Agram 100 jtig. Kronen , , » »L 3148.— Belgrad 100 Dinar . . . , •.. Berlin 100 deutsche Reichsmark »s Brüssel 100 Budapest Bukarest 100 Christiania 100 norweg. Kronor Kopenhagen 100 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling Madrid 100 Pesetas, , Mailand 100 Lire. New York 1 Dollar Paris 100 Francs ...... Prag 100 tschecho-slow. Kronen Sofia 100 Lewa ...... Stockholm 100 schwedische Kronor Warschau 100 polnische Mark. . -6 Zürich 100 schweizerische Francs*« Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar anfw, » , kleinere . » . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 LevaH » »i, 100 „ p » »; kleinere, » Dänische Noten 100 Kroner » % Deutsche Noten zu 1000 Mark* W ■ » ■ 100 » . ♦ M W kleinere » Engl. Noten von S Llvrest. attftte; * , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, kleinere (ugosl. Noten ungest. zu lOOODInar . » , , 100 , » » » kleinere . » Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ » kleinere.... Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei „ , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel * » » » 100 , , , „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw, » » kleinere . . Ungar, Noten (neue Em.) zu 1000 Be, , , zu 10.000 Kr. ... „ . kleinere , , » » » 9202^— 9896»- 75.960 76.720 78.080 5995.— 6005.- 6096.- 6t 18L475 ISSISSS 2USA75 2O0.22S 4847.— 4853.- 5097^- S10L-! 40,990 4UOfO 431190 79.480 354.959 42.390 79.520 355.050 42.410 1&460 1L480 147.978 MS0 mü- 6995 238.970 188.975 139.960 18597 148.025 2S3M m- 7005 82.480 369.950 43SS0 13.170 12.99C 162.075 297.- 7295^ «Lll . SLZÄ 370.050» 43.4I(i iLl'Ä 13.010 162.125! 299^5 239.0%) 255.170 189.025 199.975 140.040 18.603 19.497 IM.- 1374.- 147&50 ZrQ 2S5J23& 200.025; iäste* Z^I« Der tschecho-slowakiscke Kredit. Die in Prag stattßndenden Verhandlungen mit def Tschecho-Slowakei über den Kredit gestalten sich zif-; friedenstellend. Es soll ein Fiaanzkredit sein. Die tschechische Regierung w»d von der österreichischen nur gewisse Garantien fordern, jedoch auf weitgehende Sicherstellungen verzichten. Dem Vernehmen nach wird der Kredit unmittelbar nadh Abschluß der Verhandlungen zur Verfügung stehea Damit wird cMe Konsolidierung Mittel enropas einen bedeutenden Fortschritt, gemacht haben. Nach der Klärung der wirtschaftlichen Ziehungen zur Tschecho-Slowakei wird Oesterreich sa die Regelung seines Verhältnisses zu Jugoslawien gehen. Nach erfolgter Verständigung der Nachfolgestaaten untereinander wird es dann möglich sein, da€ Mitteleuropa als einiges Wirtschaftsgebiet auf Konferenzen. wie die in GWm. vertreten ist.

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