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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-25 · Heft 1074 (25.1.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1074 (25.1.1922)
Date
1922-01-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1074 - ,s Wieu, Mittwoch hielten sich auf der Höhe der Vortage. Im Engroshändel verteuerten sich "dagegen Fettschweine um K20r Kalbfleisch und Ziegen um K 50 per Kilogramm. Die Zufuhren von auswärts waren günst’g ausgefallen. Im ganzen waren sieben Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen eingetroffen, und zwar fünf aus Ungarn, ein Waggon a"? Jugoslawien und ein Waggon aus Steiermark. In der Gn ßmarkthalle entwickelte sich gestern etwas lebhafterer Verkehr als vorgestern, er blieb aber ira ganzen und großen wegen der hohen Preise in engen Grenzen. Auf dem Geflügelmarkt standen Poulards und Hühner zur Verfügung, in der Fischhalle waren lebende Karpfen zu.K 1320 per Kilogramm angeboten. Stockfische notierten mit K 120 per Kilogramm., . Auf den Grtfinwarenmärkten reichten die Vorräte für den schwachen* Bedarf. An Kartoffeln herrscht nach wie vor Mangel. Mit den aus dem Lager von Schwechat .herbeigeschafften dänischen Kartoffeln konnte nur knapp das Auslangen gefunden werden. Vereinzelt waren auf den Märkten frische Eier zu sehen, die zum Pteise von K 140 nur wenig begehrt sind. Bühne und Kunst. Die Bücher des Jahres 1920. Die Pariser Akademie veröffentlichte vor kurzem eine Statistik über die im Jahre 1920 erschienenen Bücher in allen Ländern, der wir die folgenden Daten entnehmen : „Mit Ausnahme von Dänemark erschienen im Jahre 1920 mehr Bücher als im vorangegangenen Jahre 1919. In Italien stieg die Zahl der neugedruckten Bücher, von 6066 auf 6230, in Frankreich von 5361 auf 6315, in den Vereinigten Staaten von 8422 auf 8594, in England von 8622 aut 11.004, in Deutschland hingegen von 26.194, auf 32.345. Das bedeutet so viel, daß in-* Deutschland im Jahre 1920 soviel Bücher erschienen als in England, den Vereinigten Staaten, Frankreich und Italien zusammengenommen. In Deutschland entfielen daher im Jahre 1920 auf je 100.000 Einwohner um zweieinhalbmal neue Bücher mehr als auf die angelsächsischen und romanischen Kulturvölker. Besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß auf dem Gebiete Sowietrußlandsim Jahre 1920 — wenn die Statistik recht hat — nicht mehr als 369 neue Bücher erschienen sind. Die Statistik widmet dem Aufschwung des deutschen Buchhandels besonders großen Raum. So erfahren wir, daß die Zahl der deutschen Buchhändler im Jahre 1920 um 895 gestiegen ist, daß es außerhalb Deutschlands und Oesterreichs in Europa 2380, in Amerika 208, in Asien 34, in Afrika 24 und in Australien 8 deutsche Buchhandlungen gibt. Freie jüdische Volksbühne Gastspiel lm Lastspieltheater 4280 Sondarvorstellsing •/a8 Uhr abends: Hüf ^vou^'okvlä"' 06T Das Thcat e r ist geheizt! Aus den ‘Theatern. Im Bur gthe ater wird morgen die Aufführung von „F r ä u 1 e i n Julie" mit Herrn Heinrich G e o r g e als Jean wiederholt. Im Operntheater geht morgen „D i e Königin von Saba" in Szene. — Direktor Doktor Richard Strauß hat für heute telegraphisch seine Ankunft ängekündigt. Er wird sogleich wieder seine Funktionen am Operntheater übernehmen. Er erscheint bereits Freitag in der Aufführung von „Die Frau ohne S c h a 11 en" am Dirigentenpult. — Kammersängerin Barbara Kemp trifft gleichfalls.heute in Wien ein und wird zum ersten Male in Wien im Operntheater als Färberin in „Die Frau ohne Schatten“ aiiftreten.” In der Volksoper gelangt heute unter persönlicher Leitung von Direktor Weingartner „T rjsta n und Isolde" zur Aufführung. Es wirken mit die Damen Rantzau und Saiinger sowie die Herren Lußmann, Hagen, Tauber, Beer und Weber. In dieser Vorstellung gastiert Herr Hermann Frischlek als Marke. Beginn 6 Uhr. — Morgen wird „Carmen“ gegeben. Im Deutschen Volkstheater wird täglich ,L u 1 u* wiederholt. ' In den Kammerspielen des Deutschen Volkstheaters beginnt die heutige Uraufführung des Schaukelspiels zwischen Moral und Unmoral „Der Keuschheitsapostel“ von Beda und Fritz Grünbaum pünktlich um halb 7 Uhr. Um 10 Uhr abends findet die 50. Wiederholung des Notturno „Morphium“ von Ludwig H e r z e r statt. Im R aimun d-T h e a t e r beginn tdie heutige Vorstellung von Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen“ (Regie Herr Zeise!) pünktlich um 7 Uhr. Zuspätkommende können erst nach dem ersten Akt Einlaß finden. — Morgen wird die Aufführung wiederholt. Als nächste Novität wird zur'Uraufführung für Wien Gerhart Hauptmanns Possenspiel „Schluck und Je u“, mit den Herren Hans M a r r und Ludwig Stärk in den Titelrollen, vorbereitet. Regie: Herr Marr. lmJosefstädterTheater wird Freitag den 27. d. M. mit Gisela Werbezirk in der Hauptrolle das Lustspiel „Lilll Grün“ gegeben. Damit kehrt dieses erfolgreiche Stück wieder an die Stätte zurück, wo es vor sechs Jahren kreiert wurde. Josef Jarno spielt auch wieäer die Rolle des .Reisenden Bölskey. , Ander Neuen Wiener Bühne gibt man morgen „Totentanz“. Am Freitag gelangt um 7 Uhr abends Strindbergs Trauerspiel „D e r( V a te r“ mit Paul Wegenerin der Titelrolle in folgender Besetzung der Hauptrollen zur Aufführung: Laura — Eis, Bertha -7 Lach, Margarete — Viera, Dr. Oestermark— Lovric/ Pastor — Teubler, Nöjd — Hendrichs. Spielleiter Emil Geyer. Im Lustspieltheater bringt morgen die Freiejüdische Volks bü h n e „D er U n b ekannte“ zur Darstellung. Die Aufführung erfolgt zugunsten der jüdischen Invaliden, Witwen und Waisen. 'Wochenspielplan'der Roland -Bühne. (Jüdische Bühne), II., Praterstraße 25. Mittwoch, Donnerstag und Freitag Gastspiel der Truppe Adler. Zur Aufführung gelangt „Das zweite Weib“ Volksstück in vier Bildern von Zalatewski. — Samstag, „C h a n c i e in Amerika“, Posse in vier Bildern von Schon*. — Sonntag, Benefizvorstellung der Frau Glücksmann und des Herrn Jungwirth. Gegeben wird „Wer ist meine F r a u?“ Lustspiel in vier Bildern von Lateiner. ' Artur Nrttfscfc gestorben. Dar berfihmte Dirigent •nd Leiter der LeiDsiser Gewandhauskonzerte. Professor WlfeNftK MORÖSNSEltÜNd Mitteilungen aus dem Publikum, laaBBHBBaBBBBBDIBBDBCianBHiaHBBM H 0 ßfe He© fl© ■ Q H tu (Hebräisch) für Mittelschulen und Privatinteressenten mit b Originallandkarte und Illustrationen von 0p, 8. KEeSn n Soeben erschienen! Einziges Buch in seiner Art! 9398 »MM»' 6J.lJJliJJiBtr.lS I BBBBBBBISBBIBBBBBIBBBBIBBBiaBBBBB BO BBBBBE9HB Brillante! Peilen, Juli Mi Soll lei falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten 089r Weitfirma Juwelier RABINOW1TSCH l.v ftiahlerstraße Nr. 5 ll.f Hollancfstraße Nr. 3 Telephon 3541 (frühere Stephaniestraße) Haltestelle Opernring Telephon Nr. 45148 . Zugang Kärntnerstraße Man beachte die große Straßenuhr Samstag geschlossen im eigenen Hause Nr. 3 5820 wieder Echt® Jigerwäsche ABfoert MaSzsier, Wien, I., Kohlmessergasse 8 PCESEST' Adebar kam schon zurück Aus dem fernen Afrika, Kündet Freude an und Glück: KUNEROL ist wieder dal Artur N i k i s c h ist infolge einer Grippeerkrankung gestorben. Er war neben Gustav Mahler wohl der bedeutendste Orchesterdirigent der Gegenwart. Nikisch, der sich auch als Komponist versuchte, wurde 1855 zu Lebendy- Szentmiklos (Ungarn) geboren und erhielt seine, künstlerische Ausbildung in Wien, wo er auch als Geiger des Hofopernorchesters 3 fahre tätig, war. Große Triumphe feierte er als Leiter des Bostoner Symphönieorchesters, mitdem er eine Konzertreise durch ganz Amerika unternahm. Zwei fahre war er als artistischer Direktor der Budapester Oper tätig. Professor Julius Wolfsohn gibt am 6. Februar im Großen Musikvereinssaal ein Konzert. Der Künstler spielt Konzerte von Brahms (D-Moll), Weber (F-Moil) und Tschaikowsky (B-Moll), Das mitwirkende Symphonie- Orchester wird der Dirigent der Berliner Charlottenburger Oper Ignaz Waghalter — ein ehemaliger Schüler Wolfsohns, dirigieren, und zwar in der symphonischen Dichtung „Moldau“ von Smetana. Tschaikowsky-Abe*:d. Das Programm für den von der Vereinigung jüdischer Forscher, Schriftsteller und Künstler Haruach in Wien veranstalteten Tschaikowsky- Abend wird von erstklassigen Kunstkräften zur Ausführung gebracht. Programm: S y m p ho n i e Nr.5 E-Moll (Das Symphonieorchester); Klaviertrio A-Moll (Kl.vier Professor J. Wo 1 f s 0 h n, Violine Professor G. Feist, Cello Stephan A u b e r); Arie der Pauline aus „Pique Dame“: Hernvne K i 11 e 1 (Staatsoper); Ouvertüre zu „Romeo und Julia“ (Das Symphonieorchester), Dirigent Professor 8. Brasla wsky. Restliche Karten; Konzerthauskasse, Kehlendorfer, „Morgenzeitung“, Löwit, Aida. Vorlesung Anton Amon. Samstag den 28. d. M., halb 8 Uhr, wird Anton Amon, Mitglied des Deutschen Volkstheaters, im Kleinen Saale der Urania Humoresken, Schwänke und Schnurren älterer und neuerer Autoren lesen. ' Vorlesung Hans Thimig. Burgschauspieler Hans T h i m i g wird Samstag den 28. d. M., 7 Uhr abends, im Ottakringer.Volksheim Eulenspiegel-Streichei Abenteuer des Herrn Münchhausen, Hans Sachs: „Der fahrende Schüler im Paradies“, sowie .fröhliche Skizzen von Peter Altenberg, A. H. Schmidt und Hans Reimann vortragen. Karten von K 10 bis 100 beim Hauswart. Eröffnung des Nationalmuseums in Warschau. Gestern fand in Warschau die feierliche Eröffnung des Nationalmuseums statt. An der Feier nahmen die Minister, zahlreiche Abgeordnete und Vertreter aus der Kunst- und literarischen Welt teil. Martin Buber hält im Frankfurter jüdischen Lehr haus eine in sich geschlossene Folge von Vorträgen über Religion. Er will, im Verlauf seines Lehrgangs darlegen, inwiefern es Re’igion als. absolute Gegenwart gibt, inwiefern uns. weiterhin Religion als unbedingte Wirklichkeit entgegentritt und ‘ inwiefern schließlich Religion für jeden Menschen zu jeder Zeit gegenwärtig und wirklich ist ' Theatergastspiel in Palästina. Der amerikanische Regisseur und Schauspieler, Morris Schwarz bereitet eine Gastspielreise seiner Theatertruppe nach Palästina vor. Unter anderem wird das Ensemble Gutzkows „Uriel Akosta“ in hebräischer Sprache aufführen. Schwarz spielt die Hauptrolle. Gerichtssaal. Kein Steuerabzug für die Plünderungsschäden. Eine für die durch die Plünderungsexzesse am 1. Dezember geschädigten Geschäftsleute wichtige Entscheidung hat gestern der Verwaltungsgerichtshof gefällt- Aehnliche Exzesse wie am 1. Dezember 1921 in Wien hatten schon am 19. September 1918 in Salzburg stattgefunden. Durch diese Teuerungs- und Hungerkrawalle hatte die Firma B. R a j s i g 1, Kanditen- und Schokoladeerzeugung in Salzburg, infolge c’er I ü Irrungen der exzedierenden Volksmenge einen Schaden von K 323.754 erlitten, den sie bei der Einkommensteuer für 1919 als Abzugspost in Anspruch nahm. Die Steuerbehörde anerkannte jedoch die Plllnderungaschäden nicht als Steuerabzugapost, .weil (dieselben als nicht »assierbaren Vermögens Verlust _25. jänner 1922_ Seite 5 . anzusehen seien, abzugfähig aber nur Betriebs- Verluste seien. Ueber die dagegen von der Firma eingebrachte Beschwerde fand gestern vor dem Verwaltungsgerichtshof un'ter Vositz des Senatspräsidenten Hock die Verhandlung statt Der Beschwerdevertreter Dr. ft aj ek wies auf die große Bedeutung .der Rechtsfragen für die durch die Wiener. Plünderungsexzesse Geschädigten hin. Der Verwaltungsgerichtshof erkannte auf A b w e i s u‘n g der Beschwerde. In der Begründung wird hervorgehoben, es müsse unterschieden werden zwischen Schäden, die aus der wirtschaftlichen Tätigkeit im Betrieb selbst sich ergaben, und jenen Schäden, die dem Unternehmer von außen zustoßen. Ajs Abzugspost des im Betrieb entstandenen ist ein Schaden dann anzusehen, wenn er in einem u r s ä c h 1 i ch e n Zu* sammenhangmitd e m Betrieb e steht Dies sei aber bei Plünderungsschäden ebensowenig der Falb wie bei Schäden durch kriegerische Ereignisse. Schachchronik. Organ der Schachsektion Hakoah. Redigiert von Adolf G 0 111 i e b. Vereinswettkämpfe. Am 29. d. M* s/49 Uhr vormittags, findet in unserem Klublokal unser Wettkampf gegen den Deutschen Schachverein statt Es spielen gleichzeitig die Mannschaften A. und B. Nachstehende Herren werden hierait aufgefordÄrt, am Freitag den 27. d. M., Vj8 Uhr abends, bestimmt sich einzufinden' H. Weiß, Takacs, Gottlieb I, Gottlieb II, Beuthum, Dunkelblum, Hain, R. Schwarz, Dr. Brill, Sternberg, Richter* Nürnberg, Ingenieur Wahle, Ernst Wahle, Lewit, Rosenbaum, Zorn, Sachs, Landau, Lampl, Jungwirth, Dr. Nasch* Meisl, Karpath, Dr. Fischer, Krell, Schlesinger, Lasarowiczi, Eisenberg, Klein, Hochmann, Groß, Stieglitz, Bix, Doktor Rosenbaum, Goldberg, Metsch, Taubmann. Anschließend findet eine sehr wichtige Ausschußsitzung statt. Die statutenmäßige Vollversammlung unserer Sektion findet am Montag den 30. d. M., 1jß Uhr abends, statt. Tagesordnung: Neuwahlen. .Am Mittwoch den 1. Februar, 7 Uhr abends, spielt Hers Blodek bei uns simultan und werden alle Schachfreunde aufgefordert, sich pünktlich einzufinden- und za beteiligen. Klubturnier der Hakoah. 21. Dezember 1921.- Weiß: Lewit. Schwarz: Takacs. 1. e2—e4 c7—c5 27. TXTa8 TeXTa8 2. Sc3 Sc6 28. LXe6 Talf 3. S13 g7—g6 29. K f2 Le5 4. Lc4>) Lg7 30. g3 Tbl .. 5. d2-d3 a7—a6*) 31. b3 Thl 6. a4») d7-d6 32. K g2 T dl 7. 0-0 S16 33. T c7 Td2f ß.Sf3-g5‘) 0-0 34. Kh3 Te2 9. t2—f4 h7—h6 35. Tb7 TXc2 10. 8 g5—f3 Kh7 36. TXb5 Tc3 11. D el Sd46) 37. L c4 Tc2 12/8X64 c5Xd4 38. Tb7 . g5 13. Sd5 e7—e6 39. Tf7 Kh5 14. SXf6 DXf66) 40. Le6 Td2 15. Ld2 Dd8') 41. L f5! g4f 16. L b4 Te8 42. LXg4f Kg5 17. D g3 D c?8) 43. Tf5f Kg6 18. f4—f5! Le5 44. Tf3 Tb2 ‘ 19. fXgö fXg6 45. Le6 Lf6 20. Dh4 Dg7 46. Lc4 *Le5 21. Ld2! Ld7«) '47. T fl I n) Kg5 22. LXh6! DXL 48. Tgl Kh5 23. Tf7t Lg7 49. Tg2 Tbl 24. DXDh6f KXh6 50. T12 Kg5 25. TXL d7 b5‘°) 51. Kg2 Schwärz gibt auf« 26. aXb5 aXb5 0 Eine veraltete schwache Fortsetzung, durch welch« Weiß dem Gegner das Feld d4 dauernd überläßt. 3) Eine in letzter Zeit oft gespielte Fortsetzung, di« aber nicht gut ist. 6) Jetzt muß Weiß auch seinen Damenflügel schwächen. *) Geschieht nur um f2—14 spielen zu können. Nicht gut, besser war die Entwicklung des Damen* Hügels mit L d7. *) Schwach gespielt, lieber SXSd5, LX d5> Tb8* a5, b6. 7) Ich würde T d8 und auf L a5, T c8, D b4, D a7 vorziehen. •) Besser wäre f7—f5, falls e X15, so gb X f5 und Tg8, um Vorrücken f4 zu hindern. *) Verliert einen Bauern und damit die schon schlecht stehende Partie. 10) Verliert noch einen Bauern. *!) Durch das hübsche Turmmanöver bringt Weiß seinen König aus der bisherigen Pattstellung, wodurch der h-Bauer Vorgehen kann und Weiß leicht gewinnt; Schwarz gab dahör mit Recht auf. Vom 15. Zuge an hatte Weiß'die überlegene Stellung vortrefflich zum Gewinn der Partie ausgenützt. Anmerkung von Hermann Weiß. ' Alle Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion Hakoah im Caf6 Atlashof, Schriftleitung Adolf*. Gottlieb. Spieltage daselbst Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag ab 7 Uhr abends. Vereinswettkampf um die Meisterschaft von Wien. Die gro^e Ueberraschung des vorletzten Sonntags waf 'die 'Niede gi des vorjährigen Meisterklubs „Schlechter“ gegen d rbeiter-Schachldub. Resultat 10:4+1H. Wohl ist z machten, daß. fünf Partien dem-Schachklub Schlechter ..-egen Nichterscheinens, seiner Spieler kontumaziert wurden, doch das Resultat der wirklich ausgetragenen Spiele 5:4 für den Arbeiter-Schachklüb zeigt eine »»steigende Spielstärke, so daß der Sieg der auch disziplinierteren Mannschaft ein wohlverdienter war. Weitere Berichte sind um nicht zugekomme« Bericht©, können nur dann veröffentlicht werden, wenn sie u'B am saltoM Tug« bekannteceeben werden.

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