Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1071 (22.1.1922)
- Date
- 1922-01-22
- Page
- Seite 40 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Wr. 1071 Seite 10 Wien, Sonntag 4-- ..... .11.1.1 — H—l .»■*•■» ' ' ■ ■ 1 ™ Im Deutschen Volkstheater wird Frank Wedefcinds „Lulu“ mit ida Roland in der Titelrolle bis auf weiteres täglich um */,7 Uhr abends wiederholt. In den Kammerspielen des Deutschen Volkstheaters findet in Aenderung des Spielplanes die Uraufführung des Schaukelspiels zwischen Moral und Unmoral „Der Keuschheitsapostel“ von Beda und Fritz Grünbauin Mittwoch den’ 25. d. M. um VZ7 Uhr statt. Für Dienstag den 24. d. M.,7 Uhr abends, wurde das Lustspiel „Uotreit“!■ von Roberto Bracco angesetzt. Im Raimund-Theater gastiert heute qnfl Samstag den 28. d. M. abends Hans Marr in dem Schau- ■■ spiel „Sumpf“ von Leopold Schwarzschild, --- Mittwoch den 23. d, M. findet zur Feier des 50. Todestages Grillparzers eine Aufführung von „Des Meeres u n dder Liebe Wellen“ statt; diese Vorstellung wird am 26. d. M. wiederholt. Im Josefstädter Theater gelangt lietifd als Kindervorstellung halb 3 Uhr nachmittags „D e t: Struwelpeter zur Aufführung. Abends Wird das; Lebensbild „Fans y“> mit Hansi Niese in der Titelrollb» gegeben. Im Wiener Stadttheater gelangt heute. : halb 3 Uhr die Komödie »Der g u t s 11? e n de Frack“, mft Josef Jarno als Schneider Mdlzer Wr Auf* führung. Abends gastiert Leopoldine Konstantin in „D i e Ballerina des Königs“. \ In der Renaissance -^B Ühne gelangt morgen bis einschlisSNch Donnerstag den 26. oT M*. '«LrU- Grün“ zur Aufführung, Freitag den 27. d, M. findet die Premiers des erotischen Spiels »Der XV tz r w o 1 f* vyn Angelo C a n a statt. In der weiblichen Hauptrolle der Herzogin von Capabianca eröffnet Claim Wallentin ihr Gastspiel an der Renaissance-Bühnp. In den übrigen Hauptrollen sind die Damen Adrienöe. G e ß n e r, Anny E v e r a, Maja S e f i n g Und; die Herren Robert V a 1 b e r s, Hans B 0 h ä V Heinz Fischer, Karl M a tt t h beschäftigt. Für ditz Rolle des Staatsanwalt Flor&äzio de Viannä wufde Bugen Jen st tz y verpflichtet. Regie. Julius He r? k a, -« Sonntag den 29, d. M. nachmittags wird *$ e i n Dpppelgitnge r“ gespielt ' , Woebeaspielplsit der Freien j ü d ischenVolks bühne, Montag, halb 8 Uhr (Sonder* Vorstellung) „E i s i k $ c b $ ft el“. — Dienstag, halb 8 Uhr, „} e k e 1, der Schmied“.— Mittwoch, halb 8 Uhr (Sondervorstellung) „Der fremd eV=- Donnerstag, halb 8 Uhr (Sondervorstellung) „D er Unhekany t e“ Freitag, halb 8 Uhr, „Hebe r'm Ö zca n“, — ßamstag, halb 8 Uhr, „U s b e r'm Ozean“. Bildende Kunst der Juden. Das Berliner Jüdische Kunstarchiv versendet einen Aufruf, in dem es heißt: „fm Vergleich zu anderen Gebieten der Kunstgeschichte ist das der bildendem Kunst der Juden noch nicht genügend beachtet worden, deshalb Ist ihr Wesen heute noch in weiten Rrsissp unbekannt, Erzeugnisse dieser Kunst finden sich in der Baukunst, der Friedhofskunst, dem Kunstgewerbe sowie dem Buch schuck und der Schmroibkutisf^ und diese Arbeiten zeigen, wenn sie küntlerisch gefaßt sind, oft eigenartige Lösungen. Die Denkmäler drohen jedoch mehr hind mehr zu verschwinden, da ein ausreichender Schutz infolge der politisch ungeklärten Lage in einigen Ländern kaum durchführbar scheint, zumal weder eine geeignete Rechtshandhabe dazu, noch genügend Mittel zu diesem ungemein kostspieligen' Unter* nehmen vorhanden sind. Es ist deshalb unbedingt notwendig, alle noch bestehenden jüdischen Kunstdenkmäler, mindestens aufzunehmen und von denen, die bereits zerstört sind, Abbildungen und schriftliche MwäMuMen zu s a m m ein, die sich jetzt noch zerstreut ln Akte'n^ Büchern und Zeitungen finden. Mit der Sichtung dietzCtz; Stofes wäre eine Grundlage zur Erforschung der bildenden Kunst der Juden geschaffen. Von welchem wtzch die; Kenntnisse der jüdischen Kunstdenkmäler filr die Wisseft-s; schaff des Judentums ist, braucht nieht erst erörtert zu werden, aber auch für die allgemeine Kuflstgesehicbti dürfte sich manches Ergebnis zeigen.1 Eine derartige Arbeit kann natürlich nicht aus den geringen Mitteln ejaes Ein* zeinen geschaffen und erhalten werden und bedarf apM der Teilnahme und Mitarbeit aller, auch der nishMdltzphtzn Forscher. Besonders erwünscht sind Festschrift e g von Vereinen, Gemeinden uyd Dpseen, die oft neben reichlichem Bildmäteri a 1/'auf das vdr besonderen Wert legen, wichtige Notizen dringen. Ebenso sind wir für alle Photographien und Abbild ü n ge n, auch wenn sie nur leihweise überlassen werden können, sehr dankbar.“ .. In der Urania wjrd Mittwoch den 25. d. fVL? V28 Uhr, Burgschauspielerin Blapkä G 1 6 s s y nach" langer Pause wieder in dem erfolgreichen Wiederholungsvortrage »Fertfi* «and Raimund“ als Mariandl („Diamant des Geistefkqnigs*), Jugend („Bauer als Mijiionär‘9» Lieschen („Alpepkönig*) und Rosfef („Verschwender**) im Großen Saale der UraM auf treten. Den männlichst? Hart spielt Dr. . Jospf B erg* auer. Tschailiow8ky-Abend. Für diesen am 30. d. M. jm Großen Konzerthaussaal vomHaruach veranstalteten Abeqd gibt sich so außerordentliches Ipteressp kund, daß es an* gezeigt ist, sich sofort mit Karten zu' versorgen. Näheres im heutigen Inserat Illustrationen zu dpn Klageliedern Jerepiias\ Aua Budapest wird uns berichtet: Bekanntlich haben die jüdischen Künstler Ungarns, nachdem die Juden aus den staatlichen KunstlehranstaUeh vertrieben worden waren beschlossen, eine eigene jüdische Lehn an stal t für Künstler zu errichten. In dieser jüdischen Kunstlehranstalt wird ganz besonders jüdische Kunst getrieben. An der Spitze, dieser Bewegung steht der Graphiker Professor Ernst B a r t a? von dem jetzt gehr Illustrationen zu den Klageliedern JsrsnW' herausgWprMen sind. Die zehn Blätter führen dep Titel: „Jerigntiäs1 ln Trauer“, „Der Würgengel der Rache*, „Vision . vonr deii Bestien“, „Vision von der Menorah*. „lererpias jm Gefängnis“, „Die Tretmühle*, „Die Strafe Judas*, „Die letzte Äsion“, „Jeremias in der Qrube“, „Die Erlösung“, Die zehn Kunstblätter werden In geschmackvoller Ausführung zu! Verbreitung gelangen und sollen auch den jüdischen Mittelschülern zugänglich gemacht werden, Professor B.a r t a arbeitet an der Illustration der übrigen biblischen Schriften, Wissenschaft. Das Jubiläum der entdeckten Hieroglyphen. Die französische Akademie der Wissenschaften wird dieses Jahr den hundertjährigen Jahrestag der Entziferung der Hieroglyphen durch den französischen tztz-' lehrten Champolllon feiern. Am 17. September, werden es hundert Jahre sein, da Champolllon mit seiner berühmten Entdeckung vor die Akademie trat und ihr das Jahrtausendealte Rätsel der Sohinx entziffert verlegte. WIENER MORGENgEITPKrq_ Anläßlich der Vorbereitungen zu dieser Feier weiß der „Tempo“ viel Interessantes über Champolllon zu erzählen. „Schon als Knaben zog Ihn eine Innere Kraft zur Apgyptolögie hin: er kopierte die ägyptischen Schrift- Zeichen, schrieb sie wieder und wieder ab, als öb er sich Schon damals In den Kopf gesetzt hätte, in ihren verborgenen Sinn «inzudringen,, Eine Innere Stimme mußte in ihm gerufen haben: Du bist gesandt, um sie zu losen! Und während zwanzig Jahren hatte seine Leidenschaft kein anderes Zieh als sie zu entziffern, Als er rfiit dreizehn Jahren ins Lyzetim ln Grenoble eintrat, brachte er durch seine außergewöhnliche Intelligenz und besonders durch die Wahl seiner Studien Kollegen wie Professoren außer Fassung. Beine pflichtmäßigen Studien erledigte er nebenbei, Um einer Strafe?u entgehen j er lernte heimlich die griechische, hebräische und arabische Sprache und ihre; Dialekte, Man hat eine hebräische Bibel aufbewahrt, die, aus dieser Zeit stammend, seinen Hamen und seine Klassendummer trägt und deren Ränder mit hebräischen Zusätzen und Korrekturen dicht beachriebeu sind) dies waren seine Spiele mit fünfzehn Jahren, Nach Beendigung seiner Studien in Grenoble kam er nach Paris, wo ihm sein Bruder Ml einer Steile in dar kaiserlichen^ Bibliothek verhall, Es war kein glänzender Posten, doch da hatte er Gelegenheit, sich ganz seinen leidenschaftlichen Studien zu widmen. Er vertiefte Sich in das Studium der arabischen, syrischen, chaldäischen und persischen Sprache und Zchritzb an seinen Bruder; »Mein Kopf, mein Gesehmayk und mein Herz drängen mich auf Wege, voller Schwierigkeiten, die sich Tag für Tag erneuern. Das ist mein Schicksal und ich muß ihm folgen, was es auch kosten mag.* Inzwischen-machte er grsße Fortschritte, in seinen Sprachstudien; kaum machte : er sich an eine igranhe heran, so kannte er sit cjchom Ir verlangt von seinem Bruder eine chinesische Grammatik, °um sich m zerstreuen*. Er gesteht, daß ihm das Mdium der WMchsn, ,sendischen und, Pschelerlsprache glückliche Stunden bereite. Doch die verschleierten Spiegel der alten Zivilisation: die Papyrus, regen seinen Sinn ajn meisten an: „Die Papyrus schweben mir immer vor Augen;, eine. Palme, die zu pflücken mir besphisden ist.* Vor ihm und zu seiner Zeit Hatzen sich viele Forscher der verschiedensten Nationen mjt demselben Studium beschäftigt. Cha mp o i 1! o n sieht die Nichtigkeit ihrer Resultate und ist oeibet nahe daran, zu verzweifeln: er hat auch nicht verstanden. «!?* Er kehrt wieder nach Grenoble zurück,. woer am Lyzeum . den Katheder für Geschichte übernimmt Da kritzelt, pr Hieroglyphen an die Wand seines Zimmert, von dGen sich zwei tzßstLndig wiederholen, ajs Irätftz ßf gsahnt, daß ge/sds ßls ihm sinjLllehtLn werden, Er löste das große Rätsel mit Hilfe der dreisprachigen . Inschrift (Hieroglyphen, Griechisch und Demotisch) auf einem AWMjtzH französische Soldaten im Jahrq |fö9 während dos ägyptischen Feldzuges bei R 0 s e 11 e gefunden haben. Auf diesem Stejne befand sich der Name P i o 1 e m ä u s.. Da war aber noch ein anderer Stein, der den Namen K.I epp a t r a trug. Er bemerkte eines Tages (und das war der intuitive Augenblick seines Genieß), daß : das erste Zeichen des Wortes Ptolpmäus mit dem » fünften des Wortes Kleopatra . übereinstimmt. -Diese Spur verfolgend, stieß er auf weitere Aehnlichkeiten der $chriftzeichen und durch 4*0 Entzifferung disstzr zwol WPftO hatte er schon die Hälfte des* Alphabets Und damit den Schlüsse) dp? Hieroglyphen gefunden. Der Schleier fiel. Aegypten, hat durch das Geheimnis seiner Sprachedas Geheimnis seijief Geschiclifß ppthüllt und von der alten Welt, der Wiege der Menschheit, fiel der Schleier. . Am 3?. Ztzptembor I8Z2 iegt§ Q ji a m p q ) 1 i 9 g endgültige Resultat Keiner Entdeckung <fef Akademie der Inschriften und schönen Wissenschaften Vor. Bald darauf, anläßlich einer Sitzung der „Asiatischen Gesellschaft“, wo Champollion selbst -präsidierte, nahm der Herzog von Orleans ygp dieser. Entdeckung im NsNßS FMkrtziM feierlich Besitz.; Champollion starb kaum zehn Jahre nachher. .. _ Juden in der modernen Physik. In einer jüngst srfcattgebaibtcn Vio-rtratgssitzjuflg dar . iaraieliti'SfgJiep y n g a r i ■§ c fe ea Hjcra-- r i s0h P5? Q*«§0schaf it hWt dAr Plhy§ik©r Pinofes'Sötr Eü^eui M' 6 m d e eiriOn Voirtrug Über’ die Juden in def'vm<3idernen Physik. Juden haben nadh Amsicht des Vortragendem äiirf zahlreichen Gebieten dar Physik, welche gggemwärtig das gesamte I-nteresso Qeleh^ienwojit ist. AmpMSh grundje^W^xvsMohttzt. tzinx. g&nze Materie‘piri'fa9^df 4|ind auf dgi?? I7.rsprWA -dsr .hedieutemdsten Erfindungen fußende Studie würde den großen Anteil jüdischen Fjeißes usiid jüdisdidr For- :>chutng. am dem. hishMM.zuitage -fördern,., wie', bx 'heut« rpoxh. vöih wenigen geahnt wird. Diesmal vMl!« .ec jed-ooh seine Erörterungen bssondems dom Dreigestinn am Firmament moderner 'pthysikalis^h^r Wi^senigGhaft: Heinnigh Hertz, AI-,! hoch Eins t e j fi, bejde sfWtsckns - JüdK^ '-WsZ Htzff . Fraoi C u r i bj. dep (ppijnifichein Jii4hf jjp .PtariS'j wich men. D-ie gp&cJiichtH'che Wahrheit fardept die Festsifeljuing, daß die Br«eugtu% 'eiektrisBher^'WaMe» •«?- sprünglich nicht tzuck Marocini, soodern auf Heinrich Hertz zuFÖakzuführen |st. Hs ist Pfiic)fyt jedes vo»ru.rtei|/sfraießi Gelehrten und Fors-chers, chfif sich inicht einer Oberflächlichkeit oder bewußtem Leichtfertigkeit schuldig mach cm will, der Urheberschaft des in jungen Jahren seiner Arbeit entrissenen jüdischen Phyisiflnsrs Heinrich Hertz gereaht zu werden.. Der Wöllenetfähler der drahtlosen' Tele-; grap(hiestatiion,^dje An tonne, ist ihrem Wesen »ach nicht» anderes ata eine bloße Vergrößerung dies Hertzschen Wellen eraeugers. Die scherfs ineniig dwchdaclhiten Exiperimontc Heimweh Hertiz' zeigen, 1 daß elektrische Wallen vc« Lidhtw&Hen s-ich bloß 22. Jänner 1922 hri des- Größe der Wellenmenge um-tersdieidan. Ms« damo Curie oder . Unria §1,0 4 O w s k a, wie sio ejgpntl'IfQh heißt, ist die -genialste jiidki und die gonialate atuoh um/ter dem Physikern, jedem, amoli dem gebildetest Laipn, beka-nut Wt ifhf Anteil an d-ei* Arbeit ihres Gattern äüf denn Gebiet der Radio* -a»k(ti v,i tä t, elben-so, daß sd« n-un aths ©eine »Naidb* knlgerhi sm dem direkt ftlr sie an der Sorbonne errichterben LtzbrZtM für.Rädloillctgig täfi^ ist, Als bekannt würde, daß uranhältige. Minteiralieh eleiktri&ch geladene Teil chm? mit; ungeheurer Geschwindigkeit gileirohsam wie Projolktlle susKOhltsudern, da stellte sich Frau 'Cuqrfo.dj» ApfgH)tz» wochMs mit denseliben Fähigkeit aiui§geistatt§)t<i HutzschWesp zu iip'dei?»,, Lp pntdeMe ^e . P p jpg I u n? ugd d.W Radium, 4?» htzidW sfrÄlondW tzlHmeMZ« Mft hKt.hiüAMch eiM Uqfäf Reihp vpp ützWKM Uieb' tigen FppsMWgW.fiKWM. y?Är dem Efn. Hui der ^dip^Eivei? WtexMhMgen MMÄi kömmWtzs. HMifltz, wie A f p.m’ Md ß.-b«' m itz§ h es Ri tz ni gil t, yxij? Gruud WS WrgKAWlLch werdM. Hk?»ht m«hss WS klomstß TeilDen (der UätMie ipt Ws AtHrn; tzs M chH|n?ehx eiy rHcilf ^SM-llzitzchtzH Gobilde, äJbnlich tzlneh Fl^MtMsMely. Hbensp' HlW -ImN MpiU füq; .upgef iogi^r, MndeM eg |atin.. mitteis jigr ($mh #e Fib*# Clide. ipi dfe WegL^Meitetpn physMiisphW fllWdon. D BsstMdtWK1.zsrltzigt wprtfgßf. , lind #! d'M der, R-BsHMKWiHWfe- R i M'sch »»ipf MM YM 4pr. MKxkMNtW-« iMßsn gröN-tz MysiW' Aei-t. U e.w PA Hm Gebiet der SW MW dW jMWtUW N» muH jtzidorgisiMMA.W SHWir.MU AMitzMyt weMnWph jOKtHyM. MwMWh mkt fWjpex .pMG> OMO'ftnhM «shmEpW^ ÄÄ-ßV dW UesrU d4.s PMM0S EMpdlche .H^MM -MS -.ichWW -8MK UWßd und'.M^wftMgss/M-MgM^ d'W ,Mn M-syrKW.W, hsrigen Wissen dur-ch^u-s'.abwei-ch-t. Den Arusgangs- .purnrkt seiner TheorK^Mdete dis Experiment von M:kHhelßptz ,M-srihMÄckM J^lpn,. dem ^erkannt größten ^perimentelien Piysikor. tm>$&ror: Zeit. A/jas d# ^dgch^windigkeiibÄbereoh». nung^iphelson» folgerte Einstein, DH K« Wt' sticht absolut, das heißt niicihi imatMiän^ig vpM tzysdM sei, in dem wir unsere Bepbpoh'tungen 'MStellen» -und;auph nioht unabhHygig vom Bew'ggun^sauiständ des Beobachters, sondern daß jedes1 System Keine eigeöe Zeit habe. Aus 4er Relahmtet der Zeit ikönnte . Einstein höchst WtMsssSHfe Fodgetrupfpl? sdhiließen. Der- Jiiabteiinsphen Erklärung der Gtr|Wiifeatipn siioii zuwen#p4, se»bzte Vcsnsitzonde nun fort: Mit Ltipfz «kö^-usn wir un'S dWM borufÄ», diaß in diesem Teile Einstein von experini.entel'kera Resultat ■ eines wctHberühuiben MgÄisiehen Gchehrtien», wei-. . Jand. .RplWld, E'ätVös,'"a^5Z^nA7' 'EÄWjrch HünddÄ . führte ch^s Ikfedffiejrt WtvHs' mÄ dpr Tdhspoh'Sw2gs in krf'tieere'ni Piaiuiin zur al'igemfinen Relati'V’h' täöstheane. Der größte Triümiph einer Theorie rst -rr schloß der Vortragende seihe MN, den An wiesen-* den rail; gespannt er Aufmeriksamikeiit yerfodgten Er> pcheruhMn wenn s5e heu^ •Erösfoehwapgan' vor?* air&s^geh kann, die dan.n dMpch die Erfaihpung bestätigt ’ wenden-. Einstein' folgerte aus setnpr Theorie urrt|rr äp-äerem,. daß das Lihht unter dchr W«rkP?geinof;: GrarvitatiphÄa# "g^rKMMt' wind. Währsud . der.'HMyWikjjtzT-sva!«'Mftr 191p MM dis AbhchmpM'W von dsr RMtigkeiit dieser Behauiptzun^ überizsugen ... Vas» Gsbaudie der EinsteM'schsh Theorie ist' noch nicht vollendet, aber d®s; bisher Geleistete kann mit Reicht bewundert wenden». Gerichtssaal. Pus Urteil im Prozeß Schlieffen. . Ajis Görlitz wird genieldet: In dem Prozeß ^egefl die gräfliche Familie ypn Sch|ieffen wggen ••Anstiftung zhm Morde ihfes Verwandten, des Majoratsherrn Grafen Georg von SchiieSen, hat däs Schwurgericht die Gräfin Eleonore von $ c h 1 j e f f e n wegen Aufforderung zum Morde za z w e | J tz 1) f e n G e I ä ö g n i s und zwei Jahren Ehrverlust, ihren Sphn Grafest Hafis Heinrich vpn Schlieffen ebepfälls wegen Aufforderung hum Mord zu einem J a tt f ’u nd sechs Monaten Ge f ä n g n i s, den Gemüsehändler Rössel aus Görlitz zu d r e i J a h r e n Gefängnis find drei Jahren Ehrverlust und den Stüdepten ß t e n t s c h k e aiis Berlin zu einem Jahre u n ’d'd r e i M 0 n a t e n G e i ä n g n i s verurteilt. Volkswirt, Gestemp^ite Krone *■ —*08 Centimes. Aws?äh|ung Wien *w.l§ Centimes, In Zürich,nptiejrte; die diferreiplfische Jcrpfi? .r-,1.9 (s?4§ afii 20. Jänner) die 9i?|err. gpst. firQUß . , (-r.09 an? 20. Jänner) dje fscstychlZche Jfspsttz. , tz.--- ( 8,35 am ^0. Jänner) die jyiark .- „ . . t", 2.6tz ( 2.02 am 20. Jänner) Agr^jp t f , , , . W (1.75 am 20. jänyer) BtzkarM , , , f \ V , . (—.— am 20. Jänner) Bstdäptzch , , . f ". . -«.75 (-T-.75 am 20. Jänner) VUtztzNS^ •’ . —.15 (-7.17 api 20. länger); Finanzielle Öwndschaii. ' Nichts Paradoxeres konnte Ms passieren, aliä .daß mitten in de-n K-rcditverhiaindliuingen mitder Tichecfno-Slowa.kei, die tsch e ch Lsch e Krone eine derart steil- -anzeigende Riohttuing ein schlägt. Mach iim'ßäaflitchojj Müibcn und Plaeeu videar lahxs.