Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1071 (22.1.1922)
- Date
- 1922-01-22
- Page
- Seite 41 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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ffr.ton Wien, Sonntag WIENER MOROENHEITUNO 22.-Jänner 1922 Seite II itvaT eine •polikiwhe Plattform gefunden, -die der Erleich teirumg und Ausgestailtung -der Wirtsöhaftebezichimgeu zwischen den beiden Staaten dienstbar gemacht werden konnte und von der man erwarten durfte, daß die über uns durah den Kronöhrverfall verhängte Valufablodkade durdubrodben werden würde. Und nun wird durch die stürmische Steigerung der tschechischen Krone diese Blockade verschärft, die Isolierung, unter der wir bisher schwer genug zu leiden hatten, droht noch empfindlicher 3ju.werden; die Erschwerung der Rohstoffbezüge aus dem Ausland, ohne die wir den kümmerlichen Rest unserer Produlktion nicht aiü^rechtedialten gönnen, gestaltet deren Lage katastrophal, da die Dtnrnpingprätnie der schlechten Valuta Ühtre Grenze an den ■Brodtulkrtion-slkosten 'hart, so daß der auis dem Export Stammende Deviseneingang eine langsame, aber Stetige' Venninderumjg erfährt. Die Deviseneingänge aus dem Export’waren Äer helle Punkt im der Krönendämmvrung und bewahrten. diese vor dem gänzlichen Zusammenbruch. Das war ihr valutarischer Einfluß, ihr sozialer. war nicht minder groß. Denn nur dadurch, daß die-Krone noch ein Zahlungsmittel von realem .Werte im Inland war, konnte das; reguläre 'bürger-1 lohe Leben Seinem Lauf nehmen, bei dem‘der Arbeiter' für sein lArbeits'kaipita'l, d'er Unternehmer für sein materielles Kapital ein Aequival-ent enßielt^. das die beiden Faiktoran der Wiirtedhaßt zur Tätigkeit bestinumte. Die Minderung d es R e a 1 werte s d e r Krön e, wie sie sich in de^- Teuortatig. geltend macht, findet diiuh in dem 'Verhältnis ' derb österreichischen 'zur «tschechischen Krone die grellste BoleuchtunK.' Kein tolles Halbjahr ist seit der Zeit verstrichen, 'in' der die ^chechische Krone noch 12 österreichische 'wert .War» heute ist sie auf 143 gestiegen. Das bedeutet, daß die österreichische Krone eine Einbuße von elf Zwölfteln ihres früheren'Wertes erfahren Mt, daß «Iso die Versorgung der Produktion mit Kohle, des Konsums mit Zucker und Textilien, die wir aus der CF'Scbech'O-Slowafkei beziehm,' J sich zwölfmal so Schwieriger gestalten muß als" bisher. Das: eröffnet schwierig gestalten muß 'als bisher. Das eröffnet erpakttiiven, -die nur-dadurch’g^milderf wetden, daß fv-orläufig aus einem Vorrat'geschöpft wenden kann, der während der günstigeren ^Gestaltung des Verhältnisses zwischen" den'beiden' Valuten' an gesammelt {wurde. ' ‘ ’ ' Aber es ist'das SchickSat .der- Vorräte, daß sie nicht un erschöpf lieh' sind. Eitles Tages zeigt sich um verhüllt die Wahrheit.‘Auf'Wunder, die sie verbergen sollen, kann mW sich Lieht verlassen. Es /war daher ein" Beweis siaatsmänniadhen Weitlblickes, daß die vom vaAutarlschen ’MißgeSchi'Cik ’vsö"schwer /verfolgte Regierung Schober-Gürtler »n der' schwer- . isten Zeit der Krone ei« Instrument geschaffen., hat, dessen An wendung, die' Fbl gen des, Nied ergange-s d er Krone zu mildern geeignet war; Denin es"darf \wclh'l. als sicher angenommen werden, daß die trscheahiis-dhe Krone nie auf einen für ums so, üngühstigeh Stand gekommen wäre, wenn die Ratifizierung de-r Ver einbarungen von Prag Picht bis heute verschleppt .worden wäre. Und so würde wiederuitn der: Beweis erbracht, wie gefährlich übernationalrstische Gcfühlispolitilk für die Wirtsdiaftspolitiik werden.- 'kann.. - Gewiß, die tschechische Krone, die von der Aktiven Zahlungsbilanz, dem englischen Kredit und fvor allem von. der Entlastung des tschechischen {Budgets durch die Verminderung des. Personalaufiwandes profitiert, wäre auch ohne die Zankereien Nationalistischer Quemlanten in. Oesterirtzictz gestiegen. Ja, der Umstand,, daß die Tsdieoho-Sl,6waikei «ich wirtschaftlich und finanziell so konsolidiert fühlt, daß sie dem österreichischen Nachbar-unter die Arme greifen wollte, mußte das Prestige der ^tschechischen Valuta verstärken. Das Paradoxe — die Steigerung der tschechischen Krone mitten in den Kreditvechamdlungen mit Oesterreich; ■—■ wäre - Uns wohl nicht erspart geblieben-. Aber diese E-skomiptie-rung der tschechischen Finanz/kraft. durch eine Höhenbewertung der tschechischen Valuta-hatte Nicht unbedingt auf Kosten der österreichischen Krone geschehen müssen und wenn sie geschehen Ware, so doch nicht auf lange Zeit hinaus., \ Früher oder später—wohl früher denn später, weil nicht unnütz durch leichtfertig heraufbesohwoirene Regierungskrisen (kostbare Zeit vergeudet worden wäre — hätte die Festigkeit der tschechischen Krone in Zürich die österreichische mifcrei'ssen (müssen und es hätte sich wohl zum ersten Maie gezeigt, daß die österreichische Krone nicht von allen Stößen getroffen werden, muß, dde der deutschen IM^rk versetzt werden. Bis die tschechische Krone «ich vom Schlepptau der Reichsmark befreite, galt es ial« Axiom, daß das Schicksal der mitteleuropäischen Valuten mit dem der deutschen Raparatioutslaisteo untrennbar. verknüpft. M:; . der rrriumipfezuig der tschechischen Krone, trotz der .Verschärfung der Repauaitiomsikrise erbrachte den {Beweis, daß, was als Axiom gilt, nicht immer, ein solches »st; von diesem Triuniphizuig. wäre auch ein Schimmer auf die österreichische Krone gefallen, der vielleicht den. Beginn eines neuen Tages ankündigte. Das alles ist durch. die eitlen Querelen wegen fetes Vertrages von Prag zunichte gemacht worden. (Vorläufig also vollzieht sich die Steigerung der tschechischen Krone auf unsere Kosten, Das Be- (MIME BAUES Wie», |0| Marc Au clitrcssa Nr. 5 Tel. Nr. 2M85„2859l’, 28640, 2257«. Telegr.-Adr.: ContlnentaJbank WcchsQlslube) Wl«np Taborstrassa 46 a Telephon Nr. 49428 Kulanteste Durchführung sämtlicher Bank- und Börsetransaktionen 133 denfklidiste kt aber, daß von der Hausse in tschechischen Zahlungsmitteln die neue Valuten-., hausse ausgegangen ist, so daß man jetzt nur zu fragen brauchte Wie steht Prag? — um zugleich die Antwort zu erhalten, wie alle anderen west- und mitteleuropäischen Valuten-stehen. Die tschechische Krone aber nimmt so allmählich die Rolle, die einst der Dollar ä'l-s Standard-Zählttng-smittel auf unserem. Valutenuiarfct hatte. 'Schon das allein müßte der stärkste Impuls für alle unsere verantwortlichen Kreise werden, die Kredit-Verhandlungen mit der Tschecho-Slowakei in •raschen Fluß zu bringen,.denn nur von einem günstigen Abschluß dieser Veihandr hingen ist noch-eine Rettung zu erhoffen. Man darf d'ie Vorgänge, die sich auf dem A r -b e i t s m a r tk t derzeit abspielen, -nicht unterschätzen. Die noch in bescheidenem Umfang stattfindenden Arbeiterentlassuingen sind ein Zeichen, daß für die Produktion die durch die Inflation hiervorgerufene Scheintkonjunktur in einzelnen Zweigen nicht mehr besteht — das gilt vor allem von der. Automobil Industrie —* sie kann auch für die anderen Zweige plötzlich abreißen. . Mag das derzeitige Lohnniveau für die Erhaltung der Arbeitskraft das Minimum darstellen, vom Standpunkt der Produktion» das i»t wenn die Produktion' f-ortgeführt werden soll, ist es als ein Maximum anzu-sehen, da die Produktionskosten, so sehr gestiegen sind, daß die Betriebe unrentabel zu werden drohen. Nichts vermag den Umschwung auf dem Arbeitsmarkt drastischer hervortreten zu lassen als die Tatsache, daß die Metallarbeiter," die noch bis voir (kurzem die besitbezablten wären,.es nicht mehr sind, und man ihnen zumuten darf, sich auf Verhandlungen wegen eines Lohnabbaues einzulassen. Die Zeit ist gekommen, in der die Wirkungen der Inflation in ihr Gegenteil Umschlägen,— der Unternehmer verliert den Export, der Arbeiter den Verdienst •— die Zeit, in der trotz der Angst vor weiteren Steigereungen der Warenpreise die Panikkäufe ausbleiben — die Kaufkraft kann nicht mit — die Zeit, in der die Börse die Valutenhauisise nicht mit einer Hausse auf dem Effektenmarkt quittiert —- nur die tschechisduen, nicht aber die österreichischen Werte sind gestiegen — die Zeit, in der eine wöchentliche Zu nähme des Notenumlaufs von 10 bis 12 Milliarden nicht ausreicht, um die würgende Geldknappheit zu lindern. Die Zeit, in der solche Widersprüche möglich sind, ist für Entscheidungen reif. Daß diese nicht im Sinne der Widerstpruchsdialöktilk getroffen werden, das konnte und kann noch durch den ersten großen Kredit, den wir vom finanziell stärksten •unter den Nationalstaaten erhalten sollen» verhindert werden. Die prelsgrenzen der Luxuswarenabgabe. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft ersucht uns, festzustellen, daß es im Interesse der betroffenen Konsumenten und der beteiligten Betriebe am 22. Dezember 1921 an den Finanzreferenten Stadtrat Breitner m't dem Anträge auf neuerliche Erhöhung der Preisgrenzen herangetreten ist. Am 5. d. M. wurde der Antrag erneuert und am 11. d. M. in der dazu einberufenen Enquete der leitenden Beamten der zuständigen Magistratsabteilung das'gesamte Material teils mündlich dargelegt, teils schriftlich übergeben. Nur für Naturblumen und Kränze konnte, da die hiezu eingeladenen Vertreter, die Genossenschaft und die städtische Zentralfriedhofverwaltung als der größte einsch'ägige Unternehmer, nicht erschienen waren, keine Aeußerung erstattet werden. Das Gremium hat somit alles getan, um. die fehlende Initiative des Stadtsenats zu ersetzen. Die Darstellung Stadtrat Breitners beruhe demnach auf unvollständigen oder mißverstandenen Informationen. Die Banca di Sconto. Aus R o m wird gemeldet: Der Ministerpräsident empfing am 20. d. M. eine Vertretung von Gläubigern der Banca die Sconto, denen er mitteilte, daß ein direktes Eingreifen des Staates, zur Konsolidierung . der Bank nicht möglich sei. Die Börsebesuchsabgabe beträgt in der Zeit vom 23. bis 29. Jänner K 169.000 auf Grund der Parität 1 Goldkrone K 1690. Verlängerung der Frist zur Verwahrung gegen die österreichische Abstempelung der im Eigentum von tscheeho-siowaidsehen Staatsbürgern befindlichen Vorkriegsrer.ten. Die Frist zur Einlegung der Verwahrung gegen die österreichischen Staatsbürgern gehörigen Vorkriegsrehten, welche mit dem 31. Dezember 1921 abgelaufen ist, wurde seitens der Reparationskommission bis zum 31. Jänner 1922 verlängert. > Internationale Utrechter Frühjahrsmesse 1922. Am 20. d. M. fand im Handelsmuseum eine Versammlung, von Interessenten für die Utrechter Frühjahrsmesse (21. Februar bis 3. März d. J.) statt. Die Anmeldungen hiefilr werden b i s 1 ä n g s t e n s 25. d. M. im Handelsmuseum, Wien, IX., Berggasse 16, Zimmer Nr. 19, entgegengenommen. Aufklärungen erteilt persönlich zwischen 11 und 12 Uhr vormittags der Leiter der österreichischen Auskunftsstelle. Freigabe der Ausfuhr von Rotkleesaat aus der Tschecho-Slov/akei. Wie das Handelsmuseum mitteilt, werden laut Kundmachung des tschechischen Ministeriums für Landwirtschaft die bisher gesperrten Reserven von Rotkiecsaat der heimischen Ernte 1921 in den nächsten Tagen zur Ausfuhr freigegeben werden. Oesterreichisch-ungarische Bank. Mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse der Börsenvertretung der Notenbank und der Devisenzentrale, Wien I., Wipplingerstraße 34 (Börsengebäude), Wird der prompte An- und Verkauf von ausländischen Noten (Schalterverk$hr) ab Montag den 23. d. M. n u r in der Münzkasse der Hauptasstalt der .Öesterreichisch-ungarischen Bank, Wien, L, Herrengasse 17, und zwar von 9 Uhr früh bis V«l. Uhr mittags und an Samstagen von 9 Uhr früh bis Val 2 Uhr mittags erfolgen. Dagegen sind Anmeldungen für den 'k 0 m missions weisen An- und ' Verkauf von ausländischen Zahlungsmitteln fni Clearing und" freien Verkehr nach wie vor bei der Börsenverlretung der Oesterreichisch-ungarischen Bank im Börsegebäüde einzureichen. Der französisch-spaiiische Zollkrieg. Ans Paris wird gemeldet: Die Besprechungen zwischen den französischen und spanischen Handelsdelegierten wegen Wiederä n k n ü p f.u n g der .unterbrochenen. Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und Spanien werden in Madrid fortgeführt. Ihr günstiger Ä b s c li 1 ü ß ist mit Sicherheit zu erwarten. « . - ' •.*••• ‘ ' - Mitteilungen des Credftoreri-Verefries vori 1870. D a s g e r i c h t1 i ch e Ausgleichs v e r f a h r en wurde eingeleitet: Hofmann Al»ls, Import und , Export, Hall i. T. Kunz Emil, Weinhandlnng und Kaffeehaus, Bodenbach. Konecny Johann, Handelsmann, Hlinsko. Bit Milosl.. Kaufmann, Königgrätz, Burlan Karl, Fleischhauer, Krisch. Prvni posazavsk» drubezdirna Frantisek Stavela, Ledec a. 8. Reich Fritz, Kaufmann, Mähr.-Östrau* Suchy Wenzel, Manufakturwaren, Mähr.-Ostraü. Lederer Josef, Galanteriewaren, Prag. Brenstein Karl, chemische Fabrik, Prag-Smichow. MadejStanisl., Schuhmacher, Präg IIL i,Atlantic“ Ges. m. b. H., Holzverwertung, Preßburg. Schön- . weitz'Friedr. & Co, Konfektion, Proßnitz. Michalek Karlj, Kaufmann, Proßnitz, Bukovinszky Job., Kaufmann, Spicska Nova Ves. (Iglo). Crtalic Oroslav, Kaufmann, Laibach* „Pannonia“, Holzgewerbeaktiengesellschaft, Budapest. Bettlheim W. Sam. & Söhne, Großkanizsa, beziehungsweise Verl, nach dem Inhaber Aladar Bettlheim. Csapo Josef, Kaufmann, Raczalmas. Weiß Viktor,1 Kaufmann, Trencsin. Volkswirtschaftliche Handelsaktiengesellschaft in; Liqu^ Zalaegerszeg. — Der Konkurs wurde v e rhängt: Lausmann Johann A.. Kaufmann. Prag. Stein Karlöff, Ges. der reg. Fa. Karl Stein & Co„ Wien, XIV., Sechshauserstraße 13. Strobl Max, Mechaniker, Wien, VIL. Zieglergasse 55. Zasters Wilhelm, Sattler und Tapezierer, Deutsch-Gabel.. Zelenka Norbert, Kaufmann, Mühlhausen bei Tabor. Sachers & Seibt, Gemischtwarenhandel, Inh. Paul Sachers, Reichenberg. Lohwasser Antoni Handelsmann, Rosengarten. ' Börse für landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der »Wiener Morgenzeitung“.) Unter dem Einflüsse des neuerlichen Aufstieges aller aus* ländischen Valuten ist speziell der Transitverkehr sehr erschwert, aber auch seitens des heimischen Konsums beschränken sich Käufe' auf Deckung des" dringendsten Bedarfes. Die Wochenbörse unterschied sich eigentlich hur durch starken Besuch von den Vortagen, das Geschäft hielt sich in engeren Grenzen, einerseits aus vorerwähnten Gründen, anderseits aus mangelnder- Kaufkraft des heimischen Konsums. Für Exkontingent weizen, der in der Preislage von K 300 erhältlich war, zeigte sich wen?g Interesse, umso kräftiger trat der Begehr für R ö g g e n hervor, der bis K215 anzog. Auch Braugerste, allerdings in Primaqualität, fand zu K 282.50 zu Mahl und Graupenzwecken Aufnahme. F u 11 e r g e r s t e ist mit K 240 bis 250 zu bewerten. Der Haferhandel war in der abgelaufenen Woche reger, es war allerdings nur Lieferungsinteresse im Markte, da der breite Konsum in Wien selbst ausschließlich das von der , Futterverkehrsgesellschaft erzeugte Pferdefutter verbraucht. Die rumänischen Importeure berufen sich mit Recht auf den hohen Kursstand der Lei, während unsere oberösterreichischen Bundesbrüder sich leider allzurasch den hohen ausländischen Forderungen anzupassen verstehen. Rum ä nhafer, der anfangs diese Woche noch zu K 272 gehandelt wurde, ist unter K 300 bis 305 nicht erhältlich, während oberösterreichischer Hafer zu K 280 bis 290 Wien im Verkehr ist. Mais zeigt normalen Verkehr in der Preislage von holl. fl. 9 für La Plata und holl. fl. 8.15 für Mixed cif Hamburg. Der B ohnenabsatz hat sich diesmal verschlechtert, die Preise für das jugoslawische und ungarische Produkt sind nominell unverändert. In Hirse ist kein Geschäft; Hirsebrei n ist zu ung. K 32 Budapest offeriert, ohne Käufer zu finden, das gleiche ist in M 0 h n der Fall, für welchen K 1300 gefordert werden. Mehl begegnet wesentlich gebesserter Frage, zumal auch für Rechnung Tschechiens Käufe in der Preislage von tschech. K 350 Wien für hochwertiges doppelgriffiges Nuller getätigt wurden. Hier lagernde ungarische oder jugoslawische Nullerqualitäten fanden gleichfalls zu gebesserten Preisen Aufnahme. Man bezahlte für Nuller je nach Marke K 480 bis 500, Dis Zuzüge in Kartoffeln und Rauhfutter sind spärlich, die Preise anziehend. L Börsea-Kommllssiensgeschäft und W©€SlS@2$t6*53@ & CO. Wien, B., liohenstaufengasse 111 4027 Die Devisenkurse. Mitgeteilt Zürich, 21. Jänner. (Devisenkurse, von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.60 (2.62), Holland '187.50(188.50), New York 515.- (515.-), London 21.67 (21.71),' Paris 41.75 (42.02), Mailand 22.42 (22.42), Brüssel 40.— (40.30), Kopenhagen 103.— (103.25), Stockholm 128.50 (128.25), Christiania 80.50 (80.75), Madrid 76.25 (76.75), Buenos Aires 172.50 (172.50), Prag 9.— (8.85), Budapest —.75 (—.75), Agram 1.70 (1.75), Bukarest—.— (—.—), Warschau —.15(—.17), Wien Geld —.15 (—.16), Wien Ware —(—.—), Oesterr. gest Kronen Geld —.08 ' (—.09), Oesterr. gest. Kronen War« Amsterdam, 20. Jänner. (Devisenkurse.) London 11.57 (11.55), Berlin 1.38 (1.37'/«). Paris 22.27'/, (22.35), Schweiz 53.40 (53.25), Wien —.08'/, (-.08'/,), Kopenhagen 55.10 (54.90), Stockholm 63.40' (68.30), Christiania 43.15 (43.-). New York 274.50 (273.50), Brüssel 21.30 (21.371/9), Madrid (40.85), Italien (12.05), Budapest —(—.—). Berlin, 21. jänner. (Devisenkurse.) Wien altes (—.—), Wien abgestempelt 5.88 (5.78), Prag 345.15 (338.15), Budapest 29:27 (28.17). Berlin, 21. jänner. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 198.30 (195.55). Pfund 841.50 (831.50), Italienische 872.50 (852.-), . Polnische 5.75 (5.80), Tschecho-slowakische 349.50 (336.—), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.60 (2.50). AIBgemein© Depositenbank tWtoUm Wien,!., Schottengasse Nr. 1 tqMUtn Aktienkapital and Reserven: K 675,600,000!>»*■ «»WedMlertiMis Sch«8»enberfij)Istx,Wleii, UKoiowratrina 14 Wonhsotaf giben s I. Tcinfaltstreße 2 1. Retenturmstraße 29 I. PratiB J«s«fc-Kal 3? II. Tab,T8twä« T J. Ne<K49trato & m. Hauptstraße lo iV. Sutttierplatz i •IV. Wiedner Üürtel « V.fteinprechtsderferstr. 2 VN. MnriahlUerstr. 14 b 1. Neubaugassa 44 I. Josefat&dtarskaße 64 , ravarlteastreise 166 , Hauptstraß« w LKeppraltcrmwc t L HauptStraßc B . ". BrölteusecratradBe 6 XIV. Sparknweplat* I »V. Marlehllfaratr. IW xvn. OtW:fl»gar»tr. «4 XVIU. W&rliKWBfe'nSiiiM XXI. Hai^ääSrcft« 4§ ' Sxipßsltoipea» toadsrnmln LamBach St. lobaon ha Ponetm lieni lad Ischl, Bregen: 8» rcht FM Baden bei Wien, Caeraewltr, teld.Leoboc, W». »alBfeur; WeWabruek, Besorgt sämtliche BankeeschUhe und iadasixleUe Transaktion ca, 2CQ3 eustai