Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1071 (22.1.1922)
- Date
- 1922-01-22
- Page
- Seite 38 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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I Seite Wien, Sonntag Wi&NKf*. MORGENZiiiTÜ&Ö -iri ri'wiitniiniii Besprechung höflichst eingeladen. Um pünktliches; Erscheinen wird gebeten! Im Bureau des Keren Kajemefh l’Jisrael (Jüdischer Nationalfonds),!!., Taborstraße 59, ist erhältlich: Die Eleasar-Arie aus der „Jüdin“ mit hebräischem- Text von Isaak H e r z b e r g, revidiert von Professor; Artur Wolf. Preis K 200. Ihr sollt töten! Wir ÄaBen. vor einigen Tagen u-her Öie fotftungsbew 2g<ung gegen die armenisdhen Gh-rflslexi;/ bsricMöt und geglaubt, daß die Söhdliderumg dieser Greuel frei den Glaubensgenossen der Unglücklichen' dem lebhaftesten Widerhall finden würde. Nun er-, greift die »Reiipfosiposit« tatsächlich diats Wopt.ziu d-efi Pogromen im Osten, aber merkwürdigerweise ardhit zu den Qhmstempogrcraem in Zilizien, -sionidern / über die Juidemipogroone in der Ukraine. U-nd da findet das sittlidh-neligiöse Blatt, nacht etwa, daß soviel, sondern daß zu -wenig geraoirdet. wexr-' 'den ist: . . * Verhaftung Melchior Horvaths. Wie aus Berlin gemeldet wird, wurde dort der langesuchte internationale Scheckfälscher Melchior Horvath gestern verhaftet - Der Sängerbund der Lausitzer Serben bei Präsident Masaryk. Aus Prag wird gemeldet: Dieser Tage bewirtete Prag den Sängerbund der LausitzerSerben, Weiche vom “ Präsidenten Masaryk in Audienz empfangen wurden, Präsident Masaryk, in Erwiderung aa ihre Ansprache, gedachte in warmen Worte» der herzlichen freundschaft und Teilnahme der tschecho-slowakisehon .Nation au dem kulturellen Leben der kleinen nordserbischen Völker und erinnerte an seine Reisen als Student in der Lausitz, in welchen-er Beziehungen zu den Lausitzer -Schriftstellern unter -anderem zu Pjech anknüpfte, der ein feuriger Bewunderer Havliceks war und auf dessen Initiative Masaryk damals ein Buch über den großen tschechisches'Publizisten veröffentlichte. Schließlich dankte Präsident Masaryk im Namen der tschechischen Nation und auch., in seinem Namen für den Besuch und sprach die Hoffnung aus, daß das kleine Volk des Lausitzer Serben in Verfolgung seiner kulturellen Ziele durch vernünftige Taktik in der neuen demokratischen Aera alles erreichen wird. °DiePaia stina-Sektion jü discherMcdiziner wiederholt am 12. Februar ,1922 die gesellschaftlich sehr gelungene Veranstaltung ini Odeönsaal, Exzelsiorpalast, VL, Maria- -hilferstraße 81. Auskünfte: IX., Liechtehsteinstraße 11/13. »Alle jene Mefokm-gm, in «cksnen es dem-' Atasdhiejn üfatte, a*ls wäre m -den nikraimischen Städlten fastdie ganze jontem schaft durch Pogrome schrecklich nm‘- 2f«k-ommen, waren offenbar arge Ueb'ertreiboiingen, •dfeim jetzt liest man z: B. übeir die Jmden'Scfoaft-iin' •Kiew im einem jüdischem Jahresbericht' dde beiuiihigonde Mitteilütng, daß vom dem 545.000 Bewohnern der Stadt 150.000 Juden seien; die größten fürnfzehm Gewerkschaften haben auf eine Mitgliedie-rzaihlvon 71.811, etwa 16.000 Juden; in der Kleidermdustrie sind die Juden mit 82 Prozent vertreten, während sie im Baugewerbe der SowjetlnstitJutiohon etwa irsv Prozent aiuismaoh-en; in der Metailli‘nidiu>s,fcri«, wo vor dem Kriege fast kein Jude tätig war, sind jetzt io Prozent Juden; im Handel waren im September /vorigen Ja!h*res 6358 Juden beschäftigt Also -keine; Spur, von einer Vemidbfcuing odePandh nur Abnahme der Juden, sondern venm-ehrt halben, sie sich, A-bgenomTnen haben anscheinend nur die Zahl, der Wohlstand und Einfluß der christlichen- Einwohnersohaft.« Schönere sittliche Blüten’ wird woSili der in Deutschland modern werdende Wotan-Kult auch nicht treiben, als dieses Bekenntnis eines »chris tliehen.« Tinterls... , * Das Neueste ist... Das Neueste ist nämlich, daß fcs im Winter kalt ist. Auch schneit es in dieser Jahres-' zeit häufiger als in den Himdstagen, und dieser Schnee hat die Gewohnheit, Hegen au Meilben. Das heißt, nur teilweise u-nd nur So lange es ihm beliebt. Macht die Sonne auch nur dSe leisesten Andeutungen, so löst sich idle weiße Decke ln einen schwarzen, glitiscihigen, Brei; auf, den man je nach Geschmack, Bildung und Beschaff enhit des Schiiihwertks Taruma-sse, Quatsch, tTrantoch oder mit einem gufcdeutsohem Wort Dreck benennt. Die lyrischem Dichter, dfie mit Sehneehcjuibe, Wcllöweater und zwei Meter langem Sciha‘1 ausgerüstet, in ■ihrem Zimmer eine Winterstimmung erleben wollen, JschnaBen wieder ab, und die gewöhnlichen Sterblichen' ferfreuen sich an der Bereicherung ihrer zoologischen ^Kenntnisse, durch das Viechs-, Hunde-, Sauedier Sch wein ewet t er. Sachverständige l'trech-nen wehmutsvoll, daß die Reinigung der Straß e ibahngeleise 80 Millionen Kronen gekostet hat. Die praktischen Aerzifee- Treuen sich, weil sie unip-raktisc.h gnrug sind, zu glauben, man würde sie zu Grippefällen holen, und noch nicht cf kämmt halben, daß heuer rauir Kram'kemkassenratfU fyliediea* von schwerer Grippe befallen werden. Es -regn-ct /vom oben hinunter und von unten liiau-f. Die Schuh- ■riemen aus echtestem Eisengam lösen sich in ihre BeistLmÜdslIe auf, weil sie aus Papier Änd, die Menschen tauch, ssber aus anderen Gründen. Befriedigt bücken -die iSchiühwarenihändler in den schwarzen Graus, und ihre liebkosen dm Blicke sagen: Das ist Gold, reines Goid ffür uns. Wehmütig klingt das Echo der Verbraucher zurück: Das ist Gold, reines Gold, das wir bezahlen 'Müssen-. - Kater Mu-roy?) ® Universitätaprofessor i. R, Hofrat Dr. Rudolf Kieraensiewicz ist in Graz im 74. Lebensjahre ge?, storben. Klemenstewicz war Professor der Pathologie und Im Studienjahr 1916/1917 Rektor der Grazer Universität. C * Wetterbericht. In den westlichen Teilen Oester? reichs ist es heiter. Gestern früh herrschte ziemlich strenger Frost. Inzwischen hat sich der Frost gemildert. Die öSb* Rehen Teile Oesterreichs haben bedeckten Himmel und Temperaturen, die meist ein wenig unter null sind. Aüöh Deutschland hat größtenteils bedeckten Himmel und leichten Frost Vorhersage: Bedeckter Himmel, leichte/ Frost, schwache Winde. * Die Chatazimwendertütg durch Rumänien. la Galatz trafen bisher vierzehn Chaluzgruppen, und zwar neun aus Kischenew und fünf aus Czernowitz, ein, ferner 2000 ukrainische Flüchtlinge, die größtenteils bereits nach Palästina befördert wurden. Nunmehr stehen auch die letzten Transporte zur Einschiffung nach Palästina; bereit (J- C. B/) * Verband der auswärtiges Presse. Am 14. d. M.' fand die 38. ordentliche Generalversammlung des Verbandes der auswärtigen Presse in Wien statt, in der der Vorsitzende den im Berichtsjahre * verstorbenen Verbandsmitgliedern Hofrat J. W i n t e r n i t z, Alfred H. Fried,/ Dr. Griez-Ronse und Dr. Hugo Ganz eiiiCn warmen Nachruf widmete. Der Jahresbericht, der gleich/ dem Kassenrapport zur Kenntnis genommen würde, verweist auf die dringende Notwendigkeit, im Interesse/ Oesterreichs der auswärtigen Presse in Wien weitest-' hende Erleichterungen zu gewähren und namentlich auch i Bemessung der Gebühren für Preßtelegramme und Preßgespräche auf die Bedeutung einer ausführlichen Berichterstattung der Auslandspresse Bedacht zu nehmen. Die Verbandsleitung für 1922/23 setzt sich wie folgt zusammen : Leo S a 11< i n d als Präsident, L. H. E i s e n- »n a n n als Kasseverwalter, Robert Atter, Edmond, C a r t i e r, Fred D u b 0 i s. Helmuth von dem Hage n und Dr. Alexander S a 1 k 1 n d als Vorstandsmitglieder, Dr. Adolf Lippe, Alexander Wilhelm Neumann und Edmund S t e S n a c k e r als Revisoren. Im Verbände der auswärtigen Presse sind augenblicklich 91 hervorragende ( ausländische Blätter und sechs ebensolche Telearaphön- ■teentoren vertreten* * Begräbnisse am heutigen Tage. A 11 e r F r i e dhof: 9 Uhr Deutsch Siegmund, 9 Uhr 30 Min.' Grünfeld Fannv, 11 Uhr Schwarz Wilhelm, 11 Uhr 30 Min. MaxBela. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Maaoe Roßa, 9 Uhr 20 Min. Kaiser Katharina, 9 Uhr 40 Min. Flexner Philipp, 10 Uhr Poliak Jgnaz,“ 10 Uhr 20 Min. Zentner Eduard, 10 Uhr 40 Min. Fischer Adolf, 11 Uhr Holz Natalie, 11 Uhr 20 Min. Fuß Hersch. * Zwei: Millionen Arbeitslose in England. Die Zahl der eingeschriebenen Arbeitslosen in Großbritannien betrug am 20. Jänner. 1,933.450 gegen 1,885.743 am 30. Dezember 1921; Die Höchstziffer (im Juni 1921) war 2,177.899. * Ausländische Rauchsorten. Wie wir erfahren, hat die österreichische Monopolverwaltung 20 Millionen italienische VirginiCr angekauft. Auch amerikaiischer Rauchtabak wird Wieder' ausgegeben werden. Holländischer Pfeifentabak ist-.frei erhältlich, die belgischen Zigaretten zu K 30 und K 35 stehen knapp vor .der Ausgabe. * Raubanfall Im Resselpark. Gestern um 10 Uhr überfiel ein etwa 17jöhriger Bursche mit dunklem Haar und dunklem Anzug im Resselpark auf der Wieden die 75jährige Theresia Schwarz. Er versetzte ihr einen Schlag in das Gesicht, warf sie zu Boden und wollte ihr mit Gewalt die Handtasche entreißen. Als ein Passant herankam, ließ er von der Greisin ab, flüchtete gegen die Stadt und konnte nicht eingeholt worden. ' f Verhaftung zweier Gauner. Auf Betreiben des Wiener Sicherheitsbureaus wurden die internationalen Scheckschwindler . Moses Fränkel und Karoline L e i b 0 v i c i, die auch seltene Briefmarken in bedeutendem Werte gestohlen haben, vor einiger Zeit in München verhaftet. Nun sind die beiden Gauner von den bayrischen Behörden nach Rumänien ausgeliefert worden. Die Firma Dr. Ernst Fuehs & Co., Wien, 1., Laurenzerberg 4, hält ein reichhaltiges Lager von Elektromotoren, ebenso Elektromaterial in großen Mengen für alle Interessenten; ferner, Feuerspritzen mit Benzinmotor, preiswert ab Läger. - ■ y * Qualitätsware zu mäßigen Preisen im Möbelhaus J. Mann e, Wien, VH., Schottenfeldgasse 24 (Tel.39-1-08). Große Auswahl von Luxus- und Stilmöbeln, gebogenen Sesseln in gediegenster Ausführung. Zu tief reduzierten Preisen sind Tuchstoffreste, Leinwand-, Chiffon-, Kleiderstoff- und Ballstoffreste etc. im Restenmarkt, VIU Damböckgasse 10, erhältlich. Näheres im Inserat Von befreundeter Seite erfahren wir, daß die Firma Könitz & Co., Wien, VI., Barnabitengasse 7, auf Grund alter Abschlüsse in der Lage ist, Papiere und Pappen aller Art zu billigsten Preisen abzugeben. * Sie kaufen preiswert Bekleidungsgegenstände jeder Art für Damen und Herren, ferner Wollstoffe und Velours sowie Weißwaren, Barchente, Bettzeug, Federritten usw. bei der Mariahilfer Textil- und Bekleidungs-Gesellschaft m. b. H., Wien, VI., Mariahilferstraße 105, im Hofe. * Ne* in Wien! Speisen am Rost und am Spieß für Gourmands aus dem Orient zu jeder Tageszeit im Grand- Restaurant Bukarest, Wien,!., Salvatorgasse 10. * Qualitätsmöbel aller Holz- und Stilarten kaufen Sie äußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, II., Praterstraße 33,(Weintraubengasse 2). * Tertige Bettwäsche, Leintücher, Chiffons, schlesische Weben, Teppiche, Vorhänge, Bett- und Tischdecken werden sehr billig verkauft im Warenhaus Emanuel Rotholz, VII.» Westbahnstraße Nr. 15, Ecke Zieglergasse. Inventurverkauf bei GerngroS. In der Schuhabteilung gelangt zum Verkauf, solange . der Vorrat reicht: Für Kinder: Sc h w a rzfe Schnallen-Haus- 8 c h ü h e Nr. 19 bis 28 K 34a Nr. 27 bis 35 K 430 per Paar. Für Damen: Färbige Filz -Hausse hu he mit getexter Ledersohle und niederem Absatz Nr. 35 Ws 41 K 960,per Paar. Diverse Damen - und Herren- Strapazsehuhe, schwarz und braun sowie einige Paare Damen -La ckschuhe zum Einheitspreise von K 9300 per Paar. (Der Verkauf erfolgt nur an Selbst- Verbraucher.) , , * Persoiiainactiricht. Unser Gesinnungsgenosse Architekt Julius Schal l i n g e r, Direktor der Transjugo in Belgrad, A. H. der Jüdisch-akademischen Verbindung Ivria, hat sich mit Fräulein Edith Wiener in Wien, VII, verlobt. Nach Amerika (Nord- und Südamerika) fährt man am raschesten -und bequemste» über Bremen. Auskünfte erteilt Norddeutscher Lloyd, I., Kärntnerring 13 (Grand Hotel), IV., Wiednergürtel 10. (Siehe heutiges Inserat.) „Praga> Internationale Transport- und Speditions- A.-G., ist eine Gründung der Mährische» Agrar- und Industriehank in Brünn und ist die Zentraldirektioh der „Praga", Tsdiecho-slowakische Lagerhaus und Speditions- A.-G. für Land- und Seetransporte, daselbst Wir ver- : weisen auf das .nach de» modernsten Prinzipien organisierte . Unternehmen, welches ermöglicht, im Verein mit den auf den hauptsächlichsten Plätzen errichteten Filialen und Exposituren jedwede Art von Transporten, sowohl Export i wie Import, promptest und kulantest durchzuführen. Die Firma hat große Lagerhäuser mit direktem Geleiseanschluß und ist mit allen’ neuzeitlichen Hilfsmitteln ausgestattet, so daß sie die Aufträge ihrer, Kommittenten zu den günstigsten Bedingungen jederzeit übernehmen und ausführen kann. Genannte Firma unterhält ein erstklassiges, modern ausgestattetes Filialnetz mit Filialen in Bodenbach, Büdweis, Caca, Chiasso, Ejjer (Böhmen), Freistadt i. S^ Hamburg, Kirdlyhäza, Kufstein, Lands. Longati««, Luino, Lundenburg,?derber*. Pilsen, Petrtefebn, Frag, PreAbni«, Teecfee«, risst, USlne. Venedig, Vllkaeh, Piedlcolle, Relnebaefe, mit alliierten Häusern , /Jn . gams Deutschland, Frankreich, \ S. H. S.-6t»9ten. Schwerz, R«m<iitien ysv. und4stinder ö*> I 5 n'lH Nr. 1071 Lage, alle Aufträge prompt, exakt und ohne Differenzen durchzuführe*. Die genannte Firma befaßt sich ferner mit?roßen Transporten jeder Art, sowohl zu Wasser wie zu ,ande, chartert ganze Dampfer und Schlepper auf allen in Betracht kommenden Wasserwegen und bietet den Verfrachtern die denkbar besten Vorteile. * fZum Verständnis und faschen Erfassen deh Hebräischen sind gute Lehr- und Uebungsbücher der beste Behelf. Die im Selbstverläge des Verfassers, Dr. Daniel Fink, Berlin-Wilmersdorf, Guntzelstraße 44, erschienenen sind für den Schul- und Selbstunterricht besonders geeignet. * Brautpaare benützen zur Anschaffung ihrer Ausstattung die nie wiederkehrende günstige Gelegenheit zum Einkäufe von Chiffbnen, Weben, Bettgradl und allen Leinenwaren bei der Re sten-Verkaufsgesellschaft, VL, Windmühlgasse 2. Die bevorstehende Wiedereröffnung des Centralhotel-Restaurant, Wien, II., Taborstraße 8a, und Große Mohrengasse 3a, hat hier die Bedeutung eines Ereignisses gewannen. Das Etablissement wird am 25. d. M. eröffnet, Der neue Besitzer desselben, der auf dem Gebiete des Restauratipnswesens bestens bekannte Fachmann Herr I. Farkas aus Preßburg, hat mit -einem Aufwands großer Kosten das Lokal atifs Eleganteste herrichten lassen und es hiedurch in die Reihe der erstklassigen Restaurants WienSi gestellt. Die streng rituell geführte ungarische Küche mit allen lukullischen magyarischen Spezialitäten und Weinen//wird sich bald ein großes und treues Stammpublikum erwerben, was durch die zivilen Preise und die solide aufmerksame Bedienung .nur gefördert werden wird. Das Restaurant trägt ^inem wahrhaft fühlbaren Bedürfnis Rechnung und ist der Treffpunkt der ungarischen, slowakischen und rumänischen Wrhehmen Kaufmannschaft. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Der Verband z i 0 ni s tischerStudentenkorporation e n wählte1 in das . Präsidium Herrn Richard H i r s c h 1 e r als Vorsitzenden, Herrn Artur Leo D i a m a n d s t e i n als Stellvertreter und Herrn Hans V a j d a als Sekretär. Verbandslokal Caf6 Picadyüi, Wollzeile.; Daselbst jeden Mittwoch offizieller Verbandstag. — H e briä isch.er S ,t u d e n t e n verbau d.T a rb u t ii,, Cafi Klinik, IX/, Lazarettgasse. Der Vortrag des Herrn“ Bo gdanowsky aus Jerusalem findet beute, Sonntag, statt. Anfang-7 Uhr. Gäste willkommen. — Hebräischer Klub. Die hebräischen Abendkurse mußten für unbestimmte “Zeit eingestellt werden. Wiederbeginn wird rechtzeitig bekanntgegeben werden.' —- Z i o n.i s t i s e h e Sit k t j 0 n Landstraße. Am 34. d. .M. um V*8 Uhr abends findet im Seldionslokale; III., Untere Viaduktgasse 13» eine Vollversammlung des Ausschusses: statt, zu, der alle Mitglieder des erweiterten Ausschusses; zu erscheinen haben. Sektionsmitglieder, welche dem erweiterten'Ausschüsse nicht angehören, sind als G ä s t e gern gesehen. Die Sektion gratuliert ihrem verdienstvollen Mitglied, Herrn P i a k a s B 1 0 c h, zu seiner Vermählung. — J u g e n d verein E r e z Israel, U., Taborstraße 20a. Heute, 7 Uhr, Heimabend. — füdischa k ade m i s c h e r V er e in H a 0 r. Drei Stipendien im Gesamtbeträge von K 20.030 werden für arme jüdische Hochschüler (intern) ausgeschrieben. Bewerber mögen ihre Gesuche samt notwedingsten Angaben, die ihr Ansuchen bekräftigen, bis längstens 31, Jänner an den Organisationsreferenten A. Abend, IX., Nußdorferstraße 4/42, richten. — T 0 y n b ee-H alle, XX./ D e n i sg a s 5 e 33. Sonntag, den 22. d. M., 4 Uhr nachmittags, Grillparzer-Gedenkfeier. Vortragender Regierungsrat Professor Dr. Ludwiff S i » g e;;r. Vorlesung .Adplf G e 1 b e r. —. J ü d i scher G e s c/ H! c h t s k u r s“ für die Bezirke XD bis XV im Lokal der hebräischen Schule, XV., Herklotzgasse .21IU Eröffnung Mittwoch den 25-d. M. abends. Dauer ungefähr 5 Monate. Einmal wöchentlich. Einschreibungen dortselbst von 4 bis 7 Uhr nachmittags; Sonntag von 9 bis 12 Uhr vormittags. V er einigte heb räische Schulen. Ab nächster Woche werden neue Kurse für Anfänger, Erwachsene und Kinder eröffnet. Die Anmeldung für die neuen Kurse im XX. Bezirke erfolgt täglich an Wochentagen von 5 bis 6 Uhr im Schullokal, XX., Othmargasse 46, Mezzanin. Fortgeschrittene werden für die dort bestehenden Kurse gleichfalls aufgenommen. Neuanmeldungen für die Kurse, II., Große Mohrengasse 16, werden dortselbst täglich an Wochentagen zwischen 5 und 7 Uhr, für die Kurse, HL, Erdbergstraße, täglich an Wochentagen zwischen 4 bis 6 Uhr entgegengenommen.' Urania. Fleute, */,3 Uhr (Großer Saal) Das schöne Land Salzburg. — V03 Uhr (Kleiner Saal) Wilhelm Busch, ein Meister deutschen Humors. — 7*5 Uhr (Kleiner Saal) Opernkonzerte XIV. Charles Gounod. — 5 Uhr (Großer Saal) Shackletons Südpol-Expedition. — 7*6 Uhr (Kurssaal) Robert F riedmann: Russische Sekten und Sektierer, III. — 7*6 Uhr (Klubsaal) Vortragsabend Ing. Rudolf Schatjzer.- 7,8 Uhr (Großer Saal) Robert Schumann. — */0S Uhr (Kleiner Saal) Trio-Abend. — Vs8Uhr (Kurssaal) Autorehabend. — l/98 Uhr (Klubsaal) Lieder und Klavierstücke aus neuerer Zeit Ernährung. ly Der Marktbericht, ln. der Großmarkthalle herrschte lebhafterer Verkehr als an den Vortagen. Es zeigt sich jedoch, daß die Preise in den Bezirksgeschäften viel höher sind als in der Großmark'tftaHe, so daß selbst die teuere Fahrt in die Großmaikthalle noch rentabel Ist. Von vorgestern aüf gestern verfeuerten sich im Engroshandel Speck und Filz um weitere K 100 per Kilogramm, sonst blieben die Preise unverändert auf der Höhe der Vertage. Im Vergleich zur Vorwoche haben mit Ausnahme von Schafen, die sicli um K 1Ö0 per Kilogramm ermäßigten, fast alle Fleischgattungen im Preise beträchtlich arigezogen. Die Preiserhöhung betrüg bei vorderem Rindfleisch K 150, bei hinterem K 100,. bei Schweinefleisch K 50, bei Speck und Filz je K 200, bei Schmalz' K 60 per Kilogramm im Kleinhandel. Im Engrosverkehr verteuerten sich Fettschweine um K 130, Fleischschweine um K 70 per, Kilogramm. In der Großmarkthalle wurden folgende Preise notiert : Vorderes Rindfleisch K 900 bis 1350/ hinteres Rindfleisch K1000 bis 1500, Bratenfleiseh K 1300 bis 1600, Kalbfleisch K 1000 bis 1500, Schweinefleisch K 1700 bis 1850, Speck K 1800 bis 1900, Filz K200Q bis 22Q0, Rauchfleisch K 1800 bis 2200, Schmalz K 1800 bis i960 per Kilogramm. Die Zufuhren waren gut ausgefallen, große Mengen blieben unverkauft Djp Grün Warenmärkte hatten etwas bessere Zufuhren als in den Vortagen erhalten, die Beschickung der Märkte mit/Kartoffeln ist anhaltend mangelhaft. Die Preise blieben im großen und ganzen unverändert.; W; J. W. Moatag und D i e n s t a g w e g e n toveoturauf nähme geschlosse ».Mittwoch d«n 2B. 4. M-gelb, rosa; ftenn«rst&f den 31. grau, weiß; Freifci* «Ion m. arfla, hteu; Samstag 4m H. rot, ora&fffö jadöijwtl von S ms 11 Uh?, »am verkaufe aatengt WöHSzueker; Kondansmnch, Bwlchtseif«, MffcbrÄoaMärva« §id» zuckert und uneezuckeft» Schweinefleisch, Senf; Kaffee-