Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1071 (22.1.1922)
- Date
- 1922-01-22
- Page
- Seite 35 (sequence 5)
- Language
- German
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Pür. fOTTj tTOW'uageaBti'iiJi1..1 -• Wen, Sonntpg WIENER MORGENZETTUNG?2. Jänner 1922 Seite 5 ftr richitig, auf die beiderseitigen sozialöfeo-nomi-schein Wirrem Mrch Äa FsrMloy ®u dais auf soejj Be« seiner Ankunft jm Heimo^slfiid meldete eine Depesche fies -VerxMgtest Pf^vyew^sf ‘ LW Petersr bürg, daß diieser Staatsmann der russischen Korruption einer B|ürgerfkleg£tioa in J $ §c % % '$ fi p o ji jl r erklärte,' «laß er dem Himmel dafür dsmHe, d*aß d!p Verhältnisse in Rußland c|«nei} W runderem Läjjficfr} nicht ähnlich tzind, wo ein französischer Präsident von seinen Wtz'H-qr» ^b'hang^ und pjp- «M^xtzer Wylgypy JßAiysth-sn DanUers: und ßs« dem RevolMioflärsp ^erwiip^ Hebung ihres epsehmiteu Zieles; diie Uerirsofait den Polen, Armfsiii^rn umd^Juden '«WsGrtzfjW^ gicht gelingen werde. Dies wajF»der(»ruind der neuenJudenmassafeers und Gemetzel.« ‘ ‘ Vereinigung jiid. Forscher, Schriftsteller und Künstler „Har u ach“ In Wien GROSSER K0NZERTHAUSSAAL IVlontag, 3Q. Jänner 1922, 7 Uhr ^77--7 (Von unserem Korrespondenten.) Der Ifraitntpf zwis-phen Italien uintd Juig-petawien ii.m die staatsrecbtjjdi« Zugehörigkeit UluniKs ist bekanntlich duirch dien Vertrag ‘ van Rapallo beige legt worden», vn welchem die wurcs? ffeßf najr dje Periode tnefhir s^der ijnntdpr offenen! Feui^'seligkeiten xvrisehsL dsp fibpidim Naphbatrp beHÄvlotzseh, tarn dom k^aimixE UM die pp 1 i f1 sc h e H e g e tu p n! e ' A>e>r Fmnie Pl-otz^ Au «s-ohen» welcher Wst fetzt in dde: ött|s sdhedden.de Phase zu treten scheint. : ' , Es wair yptj yonnherpjn Jc|.a|r, jda§ Ffuime durch dein Vertrag von Rapallo nicht in den Genuß tatsächlicher 'pdlltischeh ’ y^bhlngi^keit getingen iyür4ef diaJß es vieirnehr, seifet 'zu. a^iwaoh Wd ch-reh kssine Kkz^jM-tMKpdt- FGtütz-t, ein Mielbaü rrn WePtMsite sMner Nachbarn und ' G-arah,ten seiner »Unabhängigkeit* bleiben * mphte. Tä/ts|£h- Wh kaa;n $|dh d£$ 'gegenwärtige Regierung^IFiui^jes, lediglich aq^[ dem vebieje der Verwalfring eMger? MHÜsu frei bewegen, auf ßMßpnipplitjsMsm GDiSt ist sie Jedoch ytzMpmmep loraR? Wd ernflußlios iWl darÄyf angewiesen, dtzy A>usgWg der zweites Phase ab»Lu>vs>rtep, in welcher der Kampf zwischen Italien und Jugoslawien um die wiidpchaftiichp Vorrniachi über Fiume gegenwärtig auf politischem Gebiet ausgekochten wird. Italien' hatte die Koippfainisag-e «in Jugoslawien damit yoigeuionimen, daß es, mach scheinbarer Durchführung der ihm vertragsmäßig obliegenden Räumung der Stadt, den Fiumaucr Hafen als Pfa^gb«j§|${: {% die 4gn$ J^AmgreicKf ItoiHgn. ambZplictz gegeniijber xMebßpde^' materieller} M'tzr . SepyMtzr nalM. Zygjg|ä hiqdPft Slfeß'tefHs FlßZedMng der ZpffMmM driGen HöM an der. ZHrizlA.rrg mjit dem FiümKeir §|p|t> vApchprch -äMM wiTts-dhiaSj:- lichdr Konnex mit denj patsiMchM' Hipterlande unterbunden ist Jugoslawien ihaJt nun riaioh Bundesgenossen Ausschau gehalten, die seiner Sache zum Siege verhelf pp konnten. Es konnte Beine Freunde nur in Mitteleuropa finden, in dem Gebieten, weikhe il^rg |ian c|eftp. früher gleich niiisiiiitminimmiR AUSFßHRENDtE: Iierjnine KITTEL (Staataoper), Prof. J.'WQLFSOHN (Klavier), Prof. G. FEIST (Violine), Stephan ÄUBER (Cello). Das ' Svmphonieorchester, Dirigent: £rof. ' 8. gRA§LA|WSXY | KjRrtens Morg^nzeitiing, Konzerlhaas.LPwll, Kehlendorfer,Aida Jugoislawien übpr dje A^nahäfen ^lahmem, flier kam in erster Linie die tscheohpTslovyiakisdhc Ropu? bj% in FfKgss, welchf ihren Handel gegenwärtig wohl yofwiggend pber fi»gi6uTg!eite§ jeiäciqh Wgg.ep Kinex ■ kqimmepzjellen ' E.ZT'Wl'je^M^res^W 9hnehi'g yerejrift, es JpgaZHAwiM 'yjM splhwHx Wen, sich in-beMg |jif fggig tionem ihrer Unterstützung zu versicheinn, uhisowenigyx, M ßtzyn fn §ltF 4-W ^üsllss Vorgehen des italienischen Außenministers della Torretta im wostunga-riischKn Konklilkt Empfindjipbk.ehen und Unruhe in Mag srWSickt ihstte. So ist ^Wn 4M Einsichrej'ten <5®<r ^tzelMh^-Llowskal W djsr Seitß JpMslawisns bei der Botschakterr konckerenz, pm 'die Räumung der diritten Zone seitens Italiens dur^Aiseitssn, mehr als eins hloßs fveunchschaE^e Hilfeleistung, - MelmehF der erste Schrijt der m i tt fteutr^ipäi sehe n S t a a ter g rup p e zur Gewinnumg -eiiies wirt- §e h af 11 iphen 2 ij gan gzst pi Mitte h raeer. •: . “ " ■'; Verstärkt dpreh die offene Unterstützuing der tsohecho-slpwakischen Re,pu!bUdc und der stillem Billigung seines Vorgehens durch die übrigen Snkzessipnesitaiajten gewiß, nimmt also JuMsilavvien den Kainpf um Fiunie mit Italien in neuer Form auf. Die politische Isolierung Italiens, welche seit dem Abgang des gewancjisii (vrAfen Sforza gewachsen ist, und die innere Bsreohtigung der Jugoslawischtschechischen Fo-rdenuing nach einem freiem Zugang zur Adria, wie ihn die ösietwdchisdisUBiganische' Monafchie in Tde&t und Fiume besessen hatte, scheinen rar falls nicht unerwartete Aenderungen in der europäisch ©n Politik ein treten die besseren Chancen in dem FtülseheiduirugiskaaiKpf um Fiume dett* kleiuen Entente zu gehen. ' Fiume selbst, müde der unaufhörlichen politischen Lnitrigen und finianizspolitisdhen Vexatiouein, folgt diesem Kamipfe bcgireiflicherweise mit^ girö^teiF Spanmung und mit unverhohlener Sympathie für die Sukze&skm'sstaaten, in deren Verband ets die Blüteperiode seiner kommerziellen Vergangenheit erlebte und daher auch eine glücklichere Handels-zukirnft erwarten fcann? als sie ihm Italien Jemals zu bieten vermochte. Die ungarischen Judenverfob Die grausamen V^rfolghugen. deroein W Juden in ‘den letzten zwei Jahren von den EMyinente^ das öhrist-; Bü Wsgesetzt Mu-rchsp MH Me sy yieis u,n- «jjstrNW W. dltzhkeyMhW MepkW Wigeregt. Frain- ^züsggch-e PtzljtMf u.nid fr^nzMiMe Zc|iH-q-rWs1|Kr WM«n ja yW liylyes Gtz M^GegüMigten 'und es hat'währlirh jpidiit viel Mstirs gekostet, ||e§e feauzösischen ßsttzchWeÄeir, die m>W ' sich. »um ^«!ls mach Vy-gAm vsrschinsbM hat, dh. Horthy-Brille aurhsueetzein umd sie die Ereignlsso sp sslr.W und beschireiben zu lasseni wie dem ^öhriatliehetq Kturs« am günsst.gsttzn sMen. Fra-nzosssche Lsäeh^örtigkeit und Qber-j flädhliichkeit, dfie Loalcunigein der ungarischen W^n- Wd^^hßmYS-KergelWe Men Hin übriges, .ymdie ’ Schopfiingen diesof efav Zenrbjjd u^d moht eiini? diohterisclie ByM»bs!tiWg dyr> ges aha tuten Begebemheiten werden zu hissen. Am weitesten verstiegen sich auf diesem Abweg d5e Brüdcir Tharaitd, dis, wie bereits berichtet, unter dem Titel >Äl»s Israel König war« eiinen Roman schrieben, der an Lüge und Verleumdung dias Ungeheueirliohs'te emfhält und deshalb auch in Ungarn mehr VWhreAfiM'A fand M FrWkrei^h solbst. wq Gwq tzyild hebKWfrWd, dsß' dii^Gilderun-gein der Brüder T^raud Mht M «Mder dichterischen F-rciheit als Vielmehr stpr .^Wsr>.gi.ge kejt d-ey Vsr^rmseg von dan führenden Uag^im« enltspru.n,gen sLnst, ' In 4«n letatetn. Tagen ers^ien Jedpeh?iy« r^dsre Erzählung, die einen Ausschnitt aus der blutigen Cresphichite des weißen Terrors in Ungarn?um Vorwurf haitte. Die Nowlile Paul Morands, die,in.der modernen französischen Zeitschrift >LesEcrits nouiye^vi(X« z;M Abdruck kam, schildert eine Reise des Autpins nach V/ien und Budaipest, die er iln Begleitung einer Jüdischen Kokotte, der er den allerdings ungewöhnlichen Name.n Zael gilbt, unternommen hat. Diese Zacl ist die Bn'keCi-n eines jüdischen Tempel dienere und hat die Laune, ihren Großvater noch einmal zu sehen. Sie hat diese Laune mit ihrem Lehen büßen müssen. Paul Morand läßt — und da zeigt sich abermals die leichtfertige Unwissenheit F'ran»?G$ein -s? dixye ZM mit Bibelzitaten Md hehfäi'schjtn AtMkstMM nur M um tziHh werfen, als e>h sic selber nicht Tenupeidlener., . sondern etwa Vorbeterin in eiinpr ZMAgSM gew@8©n wäre. Die Fahrt geht von Vien stoMM'bwäritz Möh PffHch. Morand schildert düs AvikMfh Md das letzte ^usammenLsin mit LM" *'"* .. * »Wir stsegen!m Hotel Dsmuhia ab. GlHioh VOM zweiten Tags 'a,n. schlic-hen verdächtige Gestallten mit dem Ausdruck schlechter Mensohoa um ums herum.■ Trotz unseres Frotests stellte der Ponöier Zaöis Reisepaß nicht zurück und erklärte, daß er von der Polizei?ufückgehalten wende. Man riet MS,- asm Abend im Hotfl »u bleiben Wd nicht tzUWuigeh«N. Banden ent« lassener Qffiziea-e, diesoq Ahänky die Qhnimacht der Behörden wyr, hielten Ms Stadt heZHLi't, brandsohatzten dis Passanten rund sMstgsy De JudM und Ausländer mit Säbelhieben nieder. Wir begleiteten Zae! in die, Synagoge. Das Judenviertel nahm Miseren Bo§'Uch aifflgtorfüllt zur Keumtiiis. Verweilten wir irgendwo längere Zeit, erschienen hinter, den vor gesoh oben en F einst er v omh ängon erisphirockene Augen. Die Geschäfts wundan gesperrt. Tn der Tiefe der .Höfe, dß«- wie,^ Nester^-Itzf ^Tr««- fm Walde aneimanderhilnigsn und in Se aus Jedem Stockwerk Erker ragten, schliefen verkümmerte Bäume, ruhte ein ausgeapansnites Pferd und neben ihm eiin Kimd, das -an dem grünen Stengel irgcdeiinor.Pflamizc kaute. »Di« Synagoge« —rief Zaefl aus. und sog mit zitternden Nüstern den Geruch.des SitegemHfliuscs ein -r-, lyrartet sinW AugenlbUck auf m-i^h!^ Sie kam uverrichteter Dinge »uirück. Ber alte Mautn •durt drinnen bä^s sich- Mgeschitzchivn uond batte Angst, Mo Turf zu yff-n-fn. Solidaiten. W zerf stztM Um forme« standen während des Gytterckiou5.-tvs vor der Tür, Dies« Soldaten trieben Zael von dannen. »Ihre Füße eston dem Bösen zu und ihre Seele dürstet nach Mut.« Als wir ins Hotel surückkehrten, bemericten wir, daß wir verfolgt werden. Es war um Mibtannaoht, «Äs wir uns zur Ruhe begaben. Zael trank und rauchte noch ip unserem Zimmer, dann zog sie ri'ch zurück ln ihr Gemach, entkleidete sich und bat uw«, die V»rbmdungstür swischen den zw«i Zimmern offen »u rss«en. Sie wir so. wie allemal. Nahm mir ein Seidemtuoh wag und tanzte im langem Nachthemd eine Maizurki. Mitten in der Nacht, sprang Jean von seinem Bette auf uind weckte mich; x aus jüdinnen retten verlassene katüioli^ch^ Kinder. Iß Budapest hx^it-sht sei^ einigen Jahren ei«f ‘^#¥l'1i|5,pKer Pahroniage'^rein, der siä die Rettung verlavssenef K-ipdey zur Aüfgaibe stellt. Vor den} JC-nege war diospr kafh-oli-Hche P^troniagey-ßr^in^ de^ sich auf ganz Ungarn erstreckte, eine Vereinigung für Mission unterden Juden und besonders die Pamfn der Magnaten waren sehr eifrig in der Aufnahme jüdi'Sicher verlassener Kinder, die untter ihrer Pat'ionanz dem Ohri-stenlimn zuigefühirt wurden. Diese Seelenfängerei hatte daimailis bereits sq große Dimensionen angenommen, chsß die ungar!- sehen Juden such, zur Gründiuing eines j ü:d i -s c he a Patnonagever-handeis entachloissep, der sek. seiner Gründiitng auch tatsächlich muistergülitiig winkt. Es •scheint, daß däe uingari-sdhen Aristtokratinnenv nach dein die Judenmiissitdn. unipoipiulär gevyonden isfiihre ganze Freude an der Kinidepschiutzibewegung ver* iorem bähen. Dies geht aiuis einem Gasprädli des Diralker^ M UnAbsÄheMLS.des Butda-pester -kschhoiisdlien Pabronageyer^ings Pf^rrfsr M o r v a y mit einem Redakteur des s>Vi la-g« hervor. Direktor Mor-vay V'eran'staltete im Heilst eimeii Kinderaibend? um #e Aufmerksamkeit der fcatlnpliisc'he-n Welt auf die fcrositioise Lage des Hejm-s zu lenken. Der pirekt-pr beiklagte sich bitter und5stedlte fest: »Wie Sig sehM. ist heute keim einziger reicher umg^-risdher Magnat hier. Ich habe a<u»ch noch keinen 'eipzigerj yotn ihnen in dieser hilfsibediürftigen christlich»ein An.-' statt gesehen und Utch noch keine einzig? kaöholi- •sehe U-ame zu (jesidit: bekommeni. : Wir'‘sind, gaaz uns gelbst überliaisse^.'Pie i^uibivention der Regieri|ng •ist so g e t i n g f ü g i g, daß ich mich schäme, dis Stimme zu nennen. MaM Nifderbrucb der Kommune hot sich niemand mehr um uns gekü mm'e r t. Einem Jüdischen Mädchen habe ich es m danken, daß wir nicht gezwungen waren, unsere Tore vor den armen, verlassenen Knaben m. schließen. Dieses jüdische Rädchen, Polly M aF* zeali, ist auch' heute die Hauptstütze dieses kathc>lisrfien Vereines- Monate hindurch hausierte sie die verschiedenen Fremdenniissionen ab und sip brachte jene Summen auf, die die Höhe dar Re-«, gierutmgssu'bvenitionen vielfach üibensohreiten und mit deren Hilfe wir unsere Anstalt bis zum heutw gegi Tage autfrec'hterlhailten Jkpnnten- Was atus uns gesdi-aheni 'soll, nachdem die Mis^oti^P -Ihre Tätige, keit hier ^infetcllerv, ist mir poch pnbd'W.-Did&rist-ü. lichte Ge^ejbehalft rühnt toeinep Finger für diese wiehtigf An^taiL Sel-l^i die Froteatanten tun yisip? ch$S für WS, 3iber d'ie Ka-thipDken ,-r? besser moh LMjMit hierüber nicht! Außer chmy Ffäu-l'pin Msch . zcoli sWst' Ms nyM zwei Wrrer. Jüdischen FreuM Rinnen mif HerbeüscilraffiWg von Geld und Naturoj ÜW beigespnungep.« Man wird die Vedkommenlheit d^5 sogeirannt&a »phristlicbeai Kurses« in Ungarn erst1 zju enmessep verstehen, warm nian diesen aurthentischen Mife. teilungen. H<3|# hinsufügd« daß Fräulem Polly MatH & ‘W* jfi }-A D i.e ft ^Ich börtz wohl mdhts, aber ich halbe daß Gefühl, dag 4pri| drüben sich irgendetwas zugeH&gea hebern, m.uß^. Nvaheinid wi schhefen.« Wir machten Li-^ht- De Uhr zeigte <®e difltta, Stunde. Ich stand auf und ging ins Nachlbarzlnirper,' Zael war nicht da. Die?mif den Gang führende Türe' Stand offen, die Leintücher waren zerrissen, die Kleiderlagen auf dem Boden. Irgendein Aenztegenuch «MGtq das Zimmer. »Chloroform.!« sagte Jvaim Wir ldlim gelten. Niemand meldete sieh. Endlich kaut der-Nachtportier herauf, ein« neapolitanische Gestalt, sein Gesicht schien wie aus grauem Ton geknetet, Mo Farbe der unfrei wilKgeu Nacht Wächter. Er habe nicht» gehört: imü nichts gesehen, Aus dem Hpitel hat sich nie- •tntaud entfernt. >Es ist doch rein unmöglich,, daß heutzutage jemon^j aus <rin«m spl-ch großen IfotM einfach vesischwÄBet?. Geh-en wk zur PQlizeft H Der rueoipoli'taniac'hc Portier grinste. Ich Heß jedoch^ nichtlocker. ' ' ’ »Das gaimse Hotel muß aufgeetöbart werden vom KMyr bis zum Daohibod'en!«- / f »Wir haben kelntem Dachbcf^n, Herr! De» Keller.,., ich kenne keinem Menschfen, dir sioh triutieh'' würde, Sta den Keller des »Damiubia-Palace« - hi-tnuinter-! zugehen. Wir haben schone, große Keller, sie. sind durch einten Gang mit dier Donau veribuimden.. , Iah bitte, tttfr zu glauben, mein Herr, ich will die. Hernstdiaften nicht, er schreck ein, aber es wäre klüger, wenn Sie uooh. eshigau, Stuir.id'em bei der Schleuse der Majrgaireten-Insel' näidhzusehen. beliebten...< Dos ist echt. Das Ist di« kurze, markante, am© greifende Schilderung einer der Tausende von Fällen^ wi« sie sich ln den Budapest er HotelkellerA' in der Nähe der Donau, zwei Jahre hindurch zutrugen.“ Die Novelle M o ra nds ist kümstlerisah uinztrlänglioh. Die-Zael iist urnvahr, und Morand hätte dieselben Erfahrungen mit einem an deren J udenmä'ddi-an oder, auch mit eiitnem anderen jüdischem Begleiter machen könnsck. Aber die Szene, die hier geschildert wird, trägt Marke Promayy denn »Dannhia-Pal-ace« Öst in Wahriirit nachts anderes als das Hotel Humgaria, in dessen Keglern, mit ihrem Ausgang zw Donau. Pironay und seine Henkersknechte Mund-erte von unschaddigen luden ins Jenseits beförderten» J. Kr.