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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-18 · Heft 1067 (18.1.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1067 (18.1.1922)
Date
1922-01-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wie«, Mittwoch -----— . r mi —x^wmtotwuwr. . - - - - - -> -•■ — ——-T'-i—»"ti-t’ Schachcnronik. Organ der Schachsektion Hakoah. Redigiert von Adolf G o 11 U e b. Vollversammlung der Schach Sektion am Freitag den 20. d. M., '/.8 Uhr abends, im Klublokal. Tagesordnung: Generalversammlung. Jedes Mitglied ist im eigensten Interesse verpflichtet, zu erscheinen, da es sich nm die Zukunft unserer Sektion handelt. Nur wer sich ,das vor Augen hält, kann als vollwertiges Mitglied gewertet werden. - Achtung! Generalversammlung der Hakoah. Sonntag den 21. d. M. ab 9 Uhr vormittags im Saale des Ingenieur- und Architektenvereins, Wien L, Eschenbachgasse 9. Vormittags Referate, nachmittags Debatte und Wahl. Stimmberechtigt.istnur jenes Mitglied, welches alle Mitgliedsbeiträge, Schekel- und Parteisteuer bezahlt hat. Darum kommt euren Verpflichtungen nach. Täglich erhaltet ihr in unserem Sekretariat die Mitgliedskarte. Aber auch vor der Gen.eralversmmlung könnt ihr daselbst eure Karte beheben. W e r nicht erscheint, ist gegen uns, da es sich ja um eine so wichtige Sache, wie sie unser Bestand bildet, handelt und jede Stimme benötigt wir d, Se i d deshalb nicht saumselig. I. Klubturaäer der Hakoah 21. November 192t. '• j % Weiß Takacs. Schwärz : H. W efi ß-' . 1 D-l d5 20 Sg5 •'/' IÄX 2 c4 e6 21 f4 ,. m - 3 S c3 Sf6 22 Se4 .. Sf8v; - 4 Lgo S b—d7 23 S d6 - b6°) 5 e3 Le7 24 Le4 - fo 6 S f3 ' c6‘) 25 Lf3 §6 7 Tel '9 0-0 26 Da3 i T ac81 8 Ld3 dXc4 27 c5 To7. :• />> 9 LXc4 Sb6 28 cXb6 aXbS . 10 Ld3 S b6—d52) 29 T d3 Sd71)s 11 0—0 SXc3 30 SXe8 DXe8‘) 12 bXc3 S f6—d5 31 TXc6 TXc6 13 LXe7 DXe7 32 LXc6 D f7°) 14 D d2:) Df6‘) 33 Dd6110) Kg7 15 c4 Se7 34 d5 Sc5 . 16 e4 Sgö 35 DXdS SXd3 17 b5 De7 , 36 d6n) P 18 De3 TdS 37 d7 .aufgegeben 19 T f—dl Ld7 l) Schwarz wählt die für beide Teile schwierige TsehiRorinscbe Fortsetzung, sollte aber zuerst^ rochieren. -) Besser war S f6—d5. ’ Ä) Um nach e4 nicht S f4 zuzulassen. 4) Schwarz sucht e4 so lange als möglich zu verhindern, um nach c4 S e7, e4 Sg6, e5 D k4, L X g6 IX Z6 zu spielen; ging aber dann von seinem Plane ab, weü ihm die dadurch für Schwarz entstehende Stellung nicht gefiel; dadurch hat aber Schwarz zwei kostbare Tempo verloren. s) Damit kommt Schwarz dem Gegner entgegen, dessen Springer ohnehin schon lange nach 66 schielt. Etwas besser war 8 f8 mit der Drohung f7 — f5. 6) Eine unnötige Schwächung des c-Bauern. ') Damit stellt Schwarz eine Falle, die Weiß aber, durchschaut; sofort darf der c-Bauer nicht geschlagen werden, aber nach Abtausch des L c8 fällt er doch. Deshalb war Sh7 besser, obwohl auch dann Weiß besser' steht, aber Schwarz hätte doch durch gö etwas Gegenangriff erlangt. s) Besser war T X e8. °) Der entscheidende Fehlzug. Schwärz sollte den Damentausch vermeiden und zog deshalb nicht Df8. Aber gerade dieser Zug war noch das Beste und wenn der Damentausch vermieden wird und Qb3 oder a6 gespielt wird, folgt S eo mit Rückgewinn des Bauern. 10) Nun hat Weiß leichten Gewinn. u) Noch stärker war 65 X eö, D X e6 Ld! Weiß hat die gegnerischen Fehler sehr energisch ausgenUtzt. (Anmerkung von Hermann Weiß.) Alle Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion Hakoah, Schriftleitimg Adolf Gottlieb. Klubtage: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag ab 7 Uhr abends im Cafe Atlashof, Franz-Josefs-Kai. BÜROTECHN. A..G. WIEN,!., W1PPL1NGERSTRASSE 24 TELEFON 07-3-20 ' OES.OESCM. mm Gestempelte Krone --- —.09 Centimes. Auszahlung Wien In Zürich notierte: — —.16 Centimes. die österreichische Krone -.16 (-.17 am 16. Jänner) die österr. gest. Krone . . -.09 (-.09 am 16. fänner) die tschechische Krone. . 8.65 ( 8.55 am 16. Jänner) die Mark . 2.75 ( 2.80 am 16. fänner) Agram. 1.80 (1.85 am 16. Jänner) Bukarest ....... — (—.— am 16. Jänner) Budapest ....... —.77 (-.82. am 16. Jänner) Warschau. -.18 (-.18 am 16. fänner) Die Liquidation der Oesterreichischungarischen Bank. Wie die „Ungarische Rundschau“ meldet, sind die französischen und italienischen Mitglieder der zur Liquidierung der Oesterreichisch-ungarlschen Bank entsendeten Kommission aus Wien in Budapest eingetroffen, um mit dem Gouverneur des ungarischen Noteninstituts Dr. Alexander Popovics in Angelegenheit der Liquidierung des auf Ungarn entfallenden Anteils Verhandlungen zu führen. Die Beratungen dürften 3 bis 4 Tage in Anspruch nehmen. WIENER MORGENZEITÜNQ__ Vor einiger Zeit reisten mehrere Liquidatoren der Bauk nach Paris, um im Prozeßwege die Herausgabe der französischen Depots für die Liquidationsmasse, die etwa 35 Millionen Goldkronen betragen, zu erlangen. Frankreich hielt die Depots auf Grund des Friedensvertrages zurück; Das Begehren dfer Liquidatoren soll —wie verlautet — abgelehnt worden sein. Im Februar dürften die Vertreter der N a t i o n ä 1s t a a t e n hier eintreffen, um über die Liquidation der Notenbank neuerlich zu unterhandeln. u Exotenkurse. Neben den zum Handel an der Börse zugelassenen Exoten gibt es bekanntlich auch eine Reihe von Industriewerten, die nur itn »freien“ Verbehr, in den verschiedenen Bankbureuus erhältlich sind. Bel Käufen oder Verkäufen ln diesen Papieren steht das Publikum dem ausführenden Bankbureau ziemlich hilflos gegenüber. Um nun doch über die Kursbewegung in diesen Papieren wenigsteris einigermaßen informiert zu sein, werden wir von nun a b .d i e Kurse dieser nicht notierten -E f f e k t e n nach jedem Börsentägveröffentlichen. 16. Jänner Hainfelder Maschinen ........ 850— 920 Ausseer .. 480— 500 Freistädter Waggon. 1550—1700 Oesterreichische Berg und Hütten. 1050 ’ Mracitza.. . . . 13000 Stern & Hafferl .. 8800 Meinl ..12000 Rikola. 450- 470 Wolfrum. '. 13000 Tschechoslowakische Pachtung eines Ufersfreifens Ina Hamburger Hafengebiet. Wie der Berliner „Lokalänzeiger“ aus Halle an der Saale erfährt, wird, einem interalliierten Schiedsspruch entsprechend, 1m Hamburger Hafengebiete an die Tscheche-Slowakei ein Ufer streifen von 350 Metern Länge auf die Dauer von dreißig fahren verpachtet werden. Die Stadt erhält keinen Pachtzins. Dieser wird vielmehr kapitalisiert und c$r deutschen Schuld gutgeschrieben. Ferner muß die Stadt einen Lagerschuppen, zwei elektrische Kräne. und die dazugehörigen Geleise der Tscheche-Slowake! als Eigentum übertragen. . Aenderung der tschecho-slowäkischen Postßinfuhrliste. Wie die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie mitteilt, sind mit Gültigkeit vom 22. Dezember 1921 von der Begünstigung der freien Einfuhr in 5 Kilogramm- Paketen nach der Tschecho-Slowakei folgende.Waren nebst den schon bestehenden Ausnahmen ausgeschlossen worden: Hobelgestelle Und sämtliche hölzerne Bestandteile zu Werkzeugen für Tischler-, Wagner-, Drechsler-, Zimmermann-, Laubsäge- und Böttcherarbeiten, dann Drechslerwasen, •> wie gedrehte Füße für Tische, Kästen, Ballustraden, weiters Werkzeugstiele für Hämmer, Bohrer, Feilen, Stemmeisen und Stiele für Schaufeln, Aexte, Kramperf, Spaten und schließlich hölzerne' Schlägel für Bildhauer-, Zimmermann- und Klempherafbeiten. Aufhebung der Verordnung, betreffend den Verkehr mit Kaffeesurrogaten. Der Verkehr mit Kaffeesurrogaten, (Kaffcersätze und Kaffeezusätze) wurde vom Bundesministerium für Volksernährung freigegeben. Die Erzeugung und der Vertrieb solcher Surrogate bedarf daher keiner besonderen^ Bewilligung mehr. Auch entfällt die Festsetzung amtlicher Kleinverschleißpreise und 8er Paketierungszwang. Der Verkehr mit Kaffeesurrogaten bleibt aber selbstverständlich auch weiterhin den Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes und Preistreibereigesetzes. unterworfen. Neuregelung der Feuerversicherungsbeiträge. Der Finanzausschuß und Stadtsenat haben eine Gesetzesvorlage erledigt, durch welche die Beitragsleistung der Feuerversicherten zu den Kosten der städtischen Feuerwehr neugeregelt wird. Die wesentliche Aenderung besteht darin, daß die bisherigfe Abgabenhöhe von 25"/» auf 33'/,"/» der Gesamtleistung des Versicherungsnehmers (Bruttoprämie zuzüglich Verwaltungskostenbeitrag) festgesetzt wurde. Der Stadtsenat als Landesregierung wird mit Kundmachung im Landesgesetzblatte für Wien jeweils .zusammenfassend jene Versicherungsanstalten bezeichnen, die zum Betriebe der Feuerversicherung überhaupt oder einer Art dieses Versicherungszweiges zugelassen sind. Wer mit .einer anderen Gesellschaft einen abgabepflichtigen Vertrag schließt oder vor Wirksamkeitsbeginn dieses neuen Gesetzes abgeschlossen hat, ist zur unmittelbaren Einzahlung der 33'/,"/» an dieCetnelnde verpflichtet. Da in diesem Punkte die Interessen der Stadt mit denen -der zum Betriebe zugelassenen Versicherungsgesellschaften vollkommen übereinstimmen, dürfte es auch in der Praxis gelingen, solche Versicherungen zu erfassen, die sich zumeist auf große Warenlagerungen beziehen. Gegen die vielfach eingebürgerte Umgehung, durch Abschluß von. „Transportversicherungen“ auch einen Feuerschaden dauernd zu decken, wendet sich eine neue Bestimmung. Dieser Zufolge sind Tr.anspo r.tv ers icherungsverträge, soferne die Lagerfrist vor begonnenem oder nach beendetem Transport mehr als zwei Wochen beträgt, hinsichtlich der über diese Zeit und die Zeit des tatsächlichen Transports hinausgehenden Versicherungsdauer der Steuer unterworfen. Schließlich erfahren auch noch die Einzahlungstermine durch Festsetzung voii Monatsfristen eine Verkürzung. Das neue Gesetz soll mit 1. F e b r ti a r in Kraft treten. \ Viehmärkte in St. Marx. (Originalbericht der § Wiener Morgenzditung“.) B o r s t e n v i e h m a r k t. Der Auftrieb belief sich bloß auf 429 Fettschweine, Fleischschweine sind .auch heute nicht eingelangt. Ferner wurden noch 509 S,tüpk angemeldet. Außer Markt wurden 119 Stück bezogen. Bel wesenilich vermindertem Aliftrieb sind .Fettschweine neuerlich um K 100 per Kilogramm im Preise gestiegen. Die Erhöhung wird zum .Teile mit der besseren Qualität motiviert. Es notierten Prima K 1500 bis 1550, extrem K 1575 und mittelschwere Schweine K 1400 bis 1500 per Kilogramm Lebendgewicht. — Pferde markt. Zum gestrigen Markte wurden 503 Pferde gebracht. Bei lebhaftem Verkehr zahlte man: Zugpferde leichte K 90.000 bis 130.000, schwere K 350.000 bis 750.000, Kutschpferde K 150.000 bis 300.000, Pferde für Schlachtzwecke K 300 bis 570 per Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Warenbörse. (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) An der gestrigen Warenbörse machte sich Nachfrage nach einigen Gattungen Chemikalien geltend, und zwar n*,ch Chromalaun. Chromkali, Kupfervitriol, Antichlor, 18. Jänner 1922_ Nr. 1067 Sodabikarbonat B, Schwefelnatrium, Alaun in Stücken und Schwefel pulverisiert. , •- , , ’ Zum Ausgebpte-gelangtenQuecksilber zu K 16.000, Gummi Gezireh zu K 1350, . Traganto'p zu I< 2500 transit, Paraffanwächs zu K 630, •Schwefel in Stangen zu K 325 und floristella zu K 295, Äutichlor zu K 380, amerikanisches Chromalaun zu 32 Mark - Passau, Fämmruß zu K 490, Glv'erin chemisch rein 28® zu K 2900, Harz F. G. zu K 540, W. W. zu K 580, Paraffin 50/52 Austria zu K 400, Pottasche 70/75 zu tschech.-.K 650,80er zu tschech. K 700, Terpentinöl Wr.-Neustadt zu K 2250, Karnaubawachs zu 60 Mark transit Wien, Tapamvachs zu 75 Mark transit Wien, Wein* steinsäure zu K 3330 transit Wien, Aeiznatron. zu K 790, Bleiglätte Bleiberger zu K1509, Chlorkalk 110T15 zu K 185, Essigsäure 80°/» chemisch rein zu 22.50 Mark, transit Wien, Formaldehyd zu 56 Mark; Glaubersalz fca’zihiert zu K 7tz. ab niederösterreichischer Fabrik, gelbblausaures Kali zu K 3800, Kälisabeter zu K 690. Minium Bleiberger zu K1700, Naphthalin in Schuppen zu K 470, Natriumbisulfit 60/62 zu 13 Mark, Natriumsulfit 60/62 zu K 320, Schellack T. N. or. zu K, 10.40Ö transit Wien,. Schwefelsäure.60° zu. K 165«;, A b g eschloss e n wurden Alaün in Stücken zu K 380, Kupfervitriol. 98/99 zu K 700. Schwefel floristella zu K 295, Schwefel in Stangen zu K 325, Ammoniaksoda 96/98 zu K 115 Wien und zu K 165 ab Wien w't Ausfuhr, Soda kristallisiert zu K 70 und Kaniofer zu K 1650 Wien. Oeleund F e t t'e. Ausgebofen wurden.’Rizinusöl I. Pressung zu K 1780 Wien und zu K 1820, Speiseöl zu K 1320, Sonnenblumenöl, zu K 1375, Mecllzinallebertran . zu K 1550 und (D. A. B. V.) zu 50 Mark Wien, Schweinefett zu K 1742, Ia ausländische Margarine zu K 1880, dänische Soyabutter zu K 1500.. Spirituosen hatten etwas Verkehr, zum Aus* gebofe gelangten Weiridestillat, Obstbranntwein, Sliwowitz und Kognak. Von dem neuen Likörerzeugnis „Kahlenberger Kräuter“ kamen einige Abschlüsse zustande. .Näh r-, L e b e ns m i t t,e 1 und Ko 1 o n.! a I* waren verzeichneten etwas Geschäft , in Kondensmilch gezückertj holländische Magermilch zii 10 holl. fl. Wien; ausgeboten wurden Kaffee Santos superior zu K 2350; Riö II Orhstein zu K 1980, Tee Java zu K 3100, Pecco orange zu —.90 hoff, fl., Cassia lignea zu K 1865, Kümmel zu —.75 holl. fl. ab Holland, Pfeffer zu K 1560, Reis Saigoon I zu K 450, Burma, zu K 480, bos.u. Plaumen 95/100 in Kistöl^en zu K 770, bosn. Plaumen zu K 552. Berliner Börse. < Berlin, 17. Jänner. Die Darstellungen Dr. Rathenaus, führten wieder eindringlich vor Augen, mit welchen, Schwierigkeiten Deutschland bei der Abdeckung, ddr, Reparationsraten zy kämpfen haben wird, und die nächste Folge war an ^der Börse das Anziehen der Devisenkurse.! Im Zusammenhang damit gewann auch der Effektenverkehr eine festere Haltung, wenn auch das Geschäft im all-: gemeinen sich wiederum in recht engen Grenzen hielt. Ausnahmen bildeten bloß/Kohlen- und Kali-Aktien, welche von spekulativer Seite reger begehrt waren und recht an?-, sehnliche Kurserhöhungen erzielten. Auch einzelne Hütten* Aktien, wie Hösch- und Mannesmann-Aktien stellten sich; wesentlich höher. Sonst waren die Veränderungen mäßig, teilweise/waren sogar auch kleinere Rückgänge zu ver-; zeichnen. Am Schiffahrtsaktienmarkt blieb das .Geschäft mit unbedeutenden Veränderungen eng begrenzt. Anlagewerte wären bei ruhigem Geschäft unverändert. Budapester Börse. * Budapest, 17. Jänner. Der Rückgang der Krone«» Notierung in Zürich um zwei Punkte führte heute zu einer lebhafteren Geschäftstätigkeit, wobei sich dieTendenz.. fester anließ. Auf allen Märkten überwogen die Käufer und ' die Kurse zogen sprunghaft an. Um die Mittagsstunde trat die feste Stimmung ausgesprochener zutage, namentlich auf dem Valutenmärkt. Gegen .Schluß machte sich jqdoch auf Realisationen eine leichte Abschwächung v bemerkbar. In der Kulisse standen Salgo-Aktien Im Vordergründe, die gleich zu Beginn von 5600 bis 5900 anzogen. Zum Schlüsse gab dieses Papier bis 58Ö0 nach. Rima-Aktien stellten sich um zirka K 50 höher. Kohienpspiere lagen/besonders fest, namentlich Beocsiner, Ungarische allgemeine Kohlen- und Urikanyi-Äktien, deren Kursgewinne zwischen 100 bis 400 schwankten. Von Verkehrswegen waren Trust-Aktien höher gehalten, während von Eisenwerten hauptsächlich Liptak* Aktien gesucht waren. ' Auf dem Valutenmarkte machte sich infolge des Rückganges der Züricher Kronennotierung eine entschiedene Befestigung geltend, wobei sich sprunghafte Steigerungen ergaben,, namentlich für Dollar, deren höchster Kurs 740 betrug. Gegen Schluß trat eine leichte Abschwächung ein, besonders für Dollar, Lei und Sokols. Dollar schlossen zu 723 uffü Lei zu 568. Die österreichische Krone stellte, sich auf 10. Prager Börse. Prag* 17. Jänner. Auch heute konnte der Verkehr keinen größeren Umfang annehmen ' und die Kurse verfolgten größtenteils eine absteigende Richtung. In Anlage* werten zeigten nur Staatspapiere, namentlich die beiden Kassenscheine, eine feste Haltung. Einzelne Bankpapiere konnten sich gleichfalls befestigen, wogegen von Wiener Bankwesen Anglotzank und Kredit-Aktien nachgaben. Eisen- und Maschinenfabriks-Aktien'schwächten sich im Einklänge mit Wien ab. Auch; die Aktien der Böhmischen Handelsgesellschaft gaben im Kurse rtacln Prager Papier-Aktien stellten sich dagegen auf die Nachricht von einer bevorstehenden Neuemission höher. Exoten hatten eine unregelmäßige Kursbewegung.. Auch die anderen Arbitragepapiere stellten sich, im Einklänge mit der niedrigeren Notierung der österreichischen Krone niedriger. Die. Schlußtendenz, war lustlos. Aut dem Devisenmärkte zeigte sich eine allgemeine Abschwächung, desgleichen gaben die Kurse ini freien Valutenhandel mit Ausnahme von Konstantinopel nach. Die Devisenkurse. ^Zürich, 17. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteirt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.75 (2.80), Holland i89.50 (189.50), New York 515.- (515.-0, London 21.77 (21.77), Paris 42.20 (42.25), Mailand 22.50 (22.55), Brüssel 4Q.40 (40.35), Kopenhagen 103.25 (105.25), Stockholm 128.25 (128.50), Christiania 80.50 S, Madrid 77.25 (77.-), Buenos Aires 172.50 (172.-), .65 (8.55), Budapest -.77 (-.82), Agram 1.80 (1.85), Bukarest —.— (—.—), Warschau —.18 (—.17), Wien Geld —.16 (—47), Wien Ware. —.— (—,~r), Oesterr, gest; Kronen Geld —.09 (—.09), Oesterr. gest. Kronen Ware Berlin, 17. fänner. (Devisenkurse.) v ' Wien altes —.— (—.—), /Wien ' abgestempelt 6.08 (6.18), Prag 311.40 (305.65), Budapest 27.37 (28.97). Berlin, 17. fänner. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 164.70 (182.55). Pfund 787.50 (778.-), Italienische 809.- (801.-), Polnische 6.40 (6.47), Tschecho-slowakische 303.75 (303.75), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.80 (2.80). Prag, 17; Jänner. (Devisenkurse. — Mttgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) Berlin 31.60 (32.35), Zürich 1158.—(1168.-), Belgrad 81,37 (83.-), Bukarest (-.-), V/ieu 0.49V, (0.56), Warschau 1.77'/» (1.85), Agram (-.-), Budapest 8.20 (8.95), Jugoslawische Noten 78.37 ( 80.—), Oesterr. gestemp. Kronen 0.49‘/5 (0.56), Poln. Noten 1.57V» (1.65), Ungar. Noten 8.20 (6.95),

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