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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-15 · Heft 1064 (15.1.1922) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1064 (15.1.1922)
Date
1922-01-15
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 1064_Wien, Sonntag _WIENER MÖRtsBNZljrTONft__ 1$. Jänner 1923 Seite 11 Mim Ehitrohbruch, wiewohl sich für ewi/zdlne Papiere vom Zeit zju Zeit ein lebhafteres Imtt'eresse ■geltend macht, das mititrlieh im höheren Kiuinsen zum Ausdiruclk kommt. Die, G e 1 d k n ,a ip p h e i t macht das Halten vom größerem Effe'kte/nipoisiticmen immer schwerer, der Effekten besitzet ist ains verschiedenem Gründen zu Realisierungen genötigt, weil er Geld für Steuer^ oder auch für Köwsuimzwedke braucht, da auch er gegenüber den steigenden Lebemskosifcen in Papieren angelegtes, also KapKal flüssig machen' muß. Geldknappheit bedeutet eben gesteigertes Bedürfnis nach Zahlungsmitteln. macht aber daß es an Geld mangeH; , Für einem Scheck von so und so viel Millionen Kronen ist zweifellos das Geld aufzutreiben» Die Zahlungsmittel wären dla, die, Frage ist nur, ob der Scheck, das heißt die Guthaben, vorhanden sind; Die Guthabumgem feihÜian aber oder' haben sich vermindert, weil die fortgesetzte Annäherung am die Weltmarktparität sie zum Schmelzen bringt. * Der gesunkenen Kaufkraft des arbeitenden Bevölkerung entspricht die schwindende A nlagefähiglkeit des Kapitalisten. Dais ist das bedeniklichiste an der Wel‘tmarktp>arkät, die bei uns ihren siegreichen Einzug halten soll, daß1 sie* •Kapitalisten und Arbeiter gleichzeitig in Mitleidonischaft zieht. Der Arbeiter hat nicht hur ein Interesse an der Erhaltung seiner Kaufkraft, sondern anch ain der Kapitalisierungkraft des Unternehmers, der Unternehmer wiederum ist auf die Erkaltung der Kaufkraft des Arbeiters; der ihm als - Konsum ent. für seine Artikel a«uf dem- Markt gegenübertritt, ebenso angewiesen, wie er an der Erhaltung, seiner eigenen An-1 agefähigkeit interessiert ist." Arbeiter und Kapitalist stoßen nur darün gegeneinander, wenn eine dieser Krälte geschwächt oder ausgeschaitei’" Wird. Das schafft dann soziale K o n f 11 k t e wie söhwer müssen solche -erst werden, wenn sowohl die Konsumals auch dib-Kapitalisiemhigskraft bedroht werden? Die Regierung - arbeitet ■ durch ihre Maßnahmenauf die ^volle We!<* m arktparität hin. — diese ist nicht mehr >:feirn — die Regierung, die an der Aufrechtenhaltoimg des sozialen Friedens vor allem iinteressiert ist, muß' sich 'darüber vollkommen im klaren sein, ob sie dann noch, ein Mittel bereit hat, um diesen Frieden aufrecht zu erhalten, ob sie dem Unternehmer und dem Ar- . beiter etwas zu bieten halben wird, was die Produktion erhält und Ersatz für das en twertete Geld zu schaffen vermag. Wirtschaftsnachrichten aus Deutschland. ' Aus, Berlin wird gemeldet: Der Abschluß der u t s ch-luxerabiirgi sch en.Ber gwerk s- U^d' H ü t t e n g e s e 11’s c h a f t weist, für das Zwischengeschäftsjahr von drei Monaten einen Reingewinn von 68,753.761 gegen 12,015.113 Mark im Vorjahre auf. Nach Abzug von 30 gegen 8 Millionen Mark im Vorjahre und der Abschreibungen von den Anlagen verbleibt für die drei Monate ein Reingewinn von 39,452.229 Mark gegen 4,761.436 Mark im Vorjahre. Es werden für Kleinwohnungsbauten 10 Millionen Mark verwendet und auf drei Monate eine Dividende von 20% auf die Stammaktien gegen 37* % im Vorjahre verteilt, Auf neue Rechnung werden 1,636.065 gegen 698.529 Mark im Vorjahre vorgetragen. Die Großhandels-Indexziffer des statistischen Reichsamtes ist unter dem Einfluß der Kohlen- und E i s e n p r-e i s! e r h ö h u n g e n von 34*16 im Durchschnitt des Monats November auf 34*87 itn Durchschnitt des Monats Dezember gestiegen. amerikanische Anleihe für die Tschechoslowakei. Prag, 14. Jänner. Die „Tribuna“ meldet, daß von amerikanischen * Finanzleuten der Tschecho-Slowakei eine ,a.c htprozentige, in 25 Jahren tilgbare Anleihe von 25 Millionen Dollar (wovon jährlich eine Million Dollar zur Rückzahlung käme) a n g e ho t e n worden sei. (Dieser 'Betrag beläuft, sich auf ungefähr '15 Milliarden tschechische Kronen.) Wiener Börsekammer. Gestern hielt die Börsekammer eine Plenarversammlung ab. Betreffs der beabsichtigten Ausdehnung des Börse Verkehrs auf vier Tage wird an dem Beschlüsse auf die viertägige Erweiterung festgehalten, doch steht die Entscheidung hierüber beim Finanzminister, der die Anregung noch in Schwebe gelassen hat Da die Zustimmung des Finanzministers zur. Erweiterung des Börseverkehrs noch nicht erfolgt ist, findet auch in der nächsten Woche Montag, M i 11w o c h und Freitag eine Börseversammlung statt. Dem Finanzministerium sind mehrere hundert Gesuche um B e f r e i u n g v o n derGoIdabgabe überreicht worden. Von diesen ist ein geringer Teil bereits mit der Entscheidung zurückgelangt. Sie lautete in allen Fällen abschlägig. Rückerstattung von üeberzahlungen bei Verzollungen in Jugoslawien* Belgrad, 14. Jänner. (Privat.) Da die Verlautbarung über die Verlängerung des jugoslawisch-österreichischen Handelsvertrages den maßgebenden Zollämtern zu spät zugestellt wurde, haben die jugoslawischen Zollämter die Maximaltarife für die Einfuhr eingehoben. Nun hat das Ministerirum angaerdnet daß die Verzollung nach den ultenTarifenzugeschehen hat und daß dieUefeertabljta&en zurflckcrstattel werden müssen. •Gründung einer austro-polnischen Bank in Wien. Krakau, 14. Jänner. Wie der „Kurjer Codzienny* berichtet, soll in Wien unter der Firma „Austro-polnische Bank" ein Finanzinstut mit einem Aktienkapital von einer Milliarde österreichischen Kronen gegründet werden. Ais Präsidenten nennt das Blatt den ehemaf gen Finanzminister Dr. Bilinski. Das neue Finanzinstitüt wird sich die Pflege und Erweiterung der österreichisch-polnischen Handelsbeziehungen zur Hauptaufgabe stellen. » ' ' BBrsen-KoimufssiostsgeschSH und WechseSs&u&e MAGID & €o. Wien, G., Hohenstaufensasse 11 4027 Die neuen Banknoten In Sowjetrußland. Die Finanzreform der Sowjetregierung, nach der neue Banknoten emittiert wurden, die dem Zehntausendfachen ihres Nennwertes in Banknoten alter Emissionen gleich sein sollten, hatte zur unerwarteten Folge eine weitere starke Entwertung sowohl des alten wie des neuen Papiergeldes. Vielerorts ist eine jähe Steigerung sämtlicher Warenpreise ein getreten, da die Bevölkerung die Reform als Anzeichen der bevorstehenden Annullierung des alten Papiergeldes auffaßt und es ungern annimmt Der Moskauer Sowjet , erklärt diese Auffassung als böswillige Erfindung von Spekulanten. Aenderung des Zollzuschlages in Ungarn. Wie die Kämmer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien mitteilt, wurde in Ungarn der Zollzuschlag für jene Waren, deren Zoll der Geldreiation entsprechend festzusetzen ist, mit 11.9007g (120fach) bestimmt. Die Verordnung ist am 10. d. M. in Kraft getreten. Der Zuschlag betrug bisher 14.900%. Das in Ungarn in Kraft befindliche Zo’laufgeld beträgt demnach für die in der Liste A verzeichneten Waren das 20fache, für die der Liste B das 40fache; für die Waren der Liste C das 80 fache und alle anderen in diesen Listen ni ht angeführten Waren das l2Öfache der Goldzollschuldigkeit. Gleichzeitig teilt die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie mit, daß die ungarischen Ausfuhrgebühren für Luzernekleesamen per Meterzentner mit K 500 und für Rotkleesamen per Meterzentner mit ungarischen K 600 festgesetzt wurden. Dieselben betrugen bisher 10% vom Verkaufspreise. Geschäftsverkehr mit Holland. Die Exportabteilung der Kammer für Handel,. Gewerbe und Industrie in Wien, I., Stubenring 8, stellt heimischen legitimierten Interessenten ah Werktagen zwischen 9 und 2 Uhr' unter Zähl 33.608 eine vertrauliche Auskunft über eine Firma in Holland zur Verfügung. Geschäftsverkehr, mit Holland. Heimische Interessenten erhalten unter Zahl 39.321 in der Exportabteilung der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien Namen und Adresse einer günstig beschriebenen Vertreterfirma in London, die sich um die Vertretung folgender Artikel, bewirbt: Töflettegegenstände,, Neuheiten in Galanteriewaren, elektrische- Bedarfsartikel, Spazierstöcke, Elfenbeinwaren. ■ 7 , Zahlungsschwierigkeiten einer italienischen Schiffahrtsgesellschaft.- Die Schiffahrtsgesellschaft Lloyd Mediterraaeo hat. beim Tribunal in Rom um ein Moratorium an gesucht un d das Gericht hat der Gesellschaft einen einjährigen Zahlungsaufschub bewilligt. Nach der vorgelegten Bilanz betragen die Passiven 402 Millionen Lire, denen Aktiven in einer nominell gleichen Höhe gegenüberstehen. Die Gesellschaft will während des Moratoriums den Verkauf ihrer Schiffe durchführen. Sie wurde im März 1918 von einem Konsortium, an dessen Spitze die llva stand, mit einem Kapital, vpn 50 Millionen Lire gegründet, das später auf 100 Millionen Lire erhöht wurde. Außerdem hat die Gesellschaft Obligationen in der Höhe von 85 Millionen Lire ausgegeben. Die Bilanz des Jahres 1919 hatte noch mit einem Gewinn von 16'Millionen Lire, jene des lahres 1920 mit einem solchen von 8 2 Millionen Lire geschlossen; für das Jahr 1921 wurde dagegen ein Ve.rl.jist von 21 M i 11 i q n e nX i r e ausgewissen. Die Gesellschaft steht in enger Beziehung zur llva und verfügt über einen Schiffspark von 150.000 t. Der Zusammenbruch der llva hat auch die Zahlungsschwierigkeiten beim Lloyd Mediterraneo hervorgerufen. Der - Verband der Messe- und Exportvertreter, Kommissionäre und reisenden Kaufletite in Wien, IV., Schwarzenbergplatz 16, fordert die Kollegenschaft auf, ihren Beitritt rechtzeitig, tunlichst sofort, anzumelden und erwartet eine rege Teilnahme. Bedingungen zur Aufnahme sind; 1. Vorlage des Gewerbescheins als Handelsvertreter, 2. Nachweis der bisherigen kaufmännischen Tätigkeit. Persönliche Anmeldungen werden ab 20. d. M. an jedem Freitag und Samstag 1., Rudolfsplatz 5, 1. Stock, entgegengenommen, wo Beitrittsformulare aufliegen. Stadtbureau der Allgemeinen österreichischen' Boden-Credit-Anstalt. Das neu errichtete Stadtbureau der Allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt in der Kärntnerstraße (gegenüber der Staatsoper) wird seine Tätigkeit am 16. d. M. aufnehmen. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft über die neuen Stauervorlagen. Der Gremialrat der Wiener Kaufmannschaft beschäftigte sich in seiner vorgestrigen Plenarsitzung mit den angekündigten neuen Steuervoriagen. Eine Reihe von Vertretern der Kaufmannschaft hob die außerordentlichen Schwierigkeiten hervor, die durch die Raschheit der Beschlußfassung über die verschiedenen Steuergesetze bereits entstanden sind und verlangte eine sorgfältige Vorbereitung der noch ln Aussicht stehenden Steuervorlagen. .Insbesondere wurde beschlossen, an die Regierung und an den Nationalrat bezüglich der angekündigteri Vorlage über die War eaunrsatzsteuer mit dem eindringlichen Ersuchen heranzutreten, mit Rücksicht auf die noch ganz unabsehbaren Wirkungen, die diese Steuer für den gesamten Verkehr mit 'sich bringen werde, den wirtschaftlichen Körperschaften die Möglichkeit einer gründlichen Vorbereitung des Entwurfes zu gewähren, dies umsomehr, als für Wien auch der Zusammen- ' hang mit der schon bestehenden städtischen Luxuswarenabgabe sorgfältig' überprüft werden müsse. Präsidialrat Toffler lenkte die Aufmerksamkeit darauf, daß entgegen den seinerzeitigen Vereinbarungen von der Gemeinde Wien die 4%ige Fürsorgeabgabe auch von den nach dem Abbaugesetz zu entrichtenden Lohnzuschüssen gezahlt werden solle. Es wurde beschlossen, im Einvernehmen mit dem Hauptverbands der Industrie eine Aktion unverzüglich einzuleiten. Der Preis der Tfibakfabrikat« fn Polen wurde einer Meldung aus Warschau zufolge ura 23% ermäßigt. Die Goldparität. Die Geschäftsleitung der Oesterreichisch-ungarischen Bank teilt mit,« daß die Goldparität (Umrechnungsverhältnis, betreffend die Zohlzahlungen in Gold) für die Periode vom 16. bis 22, d. M. mit K ,1405 festgesetzt worden ist. Die Frage des südslawischen Moratoriums, über dessen Einführung verschiedentüche Meldungen im Umlauf waren, wurde, wie aus der eben erschienenen Nummer des „Handelsmuseum“ hervorgeht, in der Weise gelöst, daß in Ausführung eines vielfach geäußerten Vorschlages südslawischer Handelskreise, die während des Krieges mit Gesetz vom 28. April 1916 für Kroatien und Slawonien eingeführte Ausgleichsordnung, welche bisher in diesen Gebieten in Geltung stand, mit allen erlassenen Durchführungsverordnungen auf das ganze Königreich 8. H. 8. ausgedehnt wird. (Artikel 13 des Gesetzes über die Gebarung für Jänner und Februar 1922.) Außerdem enthält das ge* nannte Heft einen Ueberblick über die südslawischen Produktionsverhältnisse im Anschluß an einen Bericht der Laibacher Herbstmesse. Geza Szasz bespricht die wissenschaftliche Betriebsführung, in der Textilindustrie Deutschösterreichs. Mitteilungen des Creditoren-Vereines von 1870. Die gerichtliche Geschäftsaufsicht wurde bestellt: V/irtschaftsgenossenschaft jder Händler mit Brennmaterialien, reg. Gen. m. b. H., Wien, VII., Zieglergasse 12. — Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleiteis Jelinek Adalbert, Musiker, gew. Ges. der Fa. Wald & Jelinek, Wien, XVI„ Gablenzgasse 17. Großmann Jenö, Modewarenhändler, Budapest. Erzgeblrglsche Holzverwertungs- und Handelsgesellschaft Hubatschek <£ Uhis Inh. Emil Hubatschek, Karlsbad. Boda L. G, Erdöl und ehern. Produkte, Ges. m. b. H., Wien, IX., Wlderhofergasse 8. Altmann Franz, gew. Kaufmann, jetzt Handelsahgestellter, und Karoline Altmann, Wien, VI., Brückengasse 6. Perl Emmerich, Kaufmann, Wien, I., Kohlmessergasse 4. Hovorka Vaclav, Kaufmann, Battelau. Kertz Ernst; Kaufmann, Bodenbach. Du sek Jaroslaus, Selcher und Gast* hofpächter, Böhmisch-Skalitz. Pfeifer Adolf und Marie, Ziegeleibesitzer, Brandeis a. E. Friedrich Rosa, Gastwirtin, Breitenbach. Donath Helene, Handelsfrau, Brüx. Mandclik & Mischkönig) Schuhfabrik, Inh. Hugo Mandelik und Hedwig Mischkönig.' Berndl Gustav, Holzhändler, Drum; Novak Anton, Schuherzeuger und Lederhändler, Gablonz a. N. Gam!ich Josef, Ziegeleipächter, Gehaag. Fabian Anton, Händler, Neudek. Fodor Wilhelm, Kaufmann, Neutra* Vavrousek Franz, Kaufmann, Olmütz. „Silva“, Böhmer* wälder Holzverwertungs-Ges. m. b. H., Pilsen.' „Artia“, Gesellschaft für Handel und Erzeugung von Metallwaren, G. m, b. H., Prag Weinberge. Bujar Viktor, Drogerie, Prag' Weinberge. Lansmann Joh., Kaufmann, Prag. Novotny Josef & Co., Prag. Regent Franz,R>, Zuckerwarenfabrik, Prag Weinberge. Boznar Vaclav, Kartonnagewarenhändler, Prag. Vucenovic Melke, Mag. pharm., ehern, Laboratorium, Prag-Wrschowitz. „Atlas“ uc. spol. na pozsirovanie tlacetiy, Preßburg. Hopstock <L Drescher, Alleiuinhaber Paul Hopstock, Reichenberg. Reha Frantisek, Kaufmann, Privoz. Grünholz Adolf, Kaufmann, Privoz. Steinbach Josef, Zuckerbäcker, Stankau. Schatoplet Ferdinand, Schuhwarenhändler, Teplitz. Rezac Franz, Kaufmann, Tischnowitz. Hajek V., Sodawasser- und Likörgeschäft, Inh. Wenzel Hajek, Wrbka. Louck Frantisek, Ziegelei, Znorov b. Stranitz. Adam Anton & Comp., Landwirtgeschäft, Znaim. Bauer 6z Schwarcz, Silberwarenhändler, Inh. Lajos Schwarcz, Budapest „Fortuna“, Teebäckerei und Kanditenfabrik/' und deren Direktionsmitglieder Hegedüs Dezstz, Kallay Lajos und Hegedüs Ilona, Budapest, Pausch Janos und Margit Prokop, Besitzer des Restaurants „zur schönen Helena“, Budapest Bender Antal, Kaufmann, Megyeshaza. Popiel J., Kaufmann, Eperjes. — Der Konkurs wurde verhängt: Asoltfäbrik Tozzi & Loetti*. Krochwitz. Rößler Hugo & Co., Inh. Franz Steiner, - Leitmeritz. Valousek Ivan, Damenschneider, Brünn. Schlesef Franz, Kaufmann, Neutitschein. Baron Adolf, Kaufmann^ Mährisch-Weißkirchen. Erban Wilhelm, Kaufmann, Bodenbach. Jäger & Comp., in Liqu., Salzburg. Porv Hans', Kauf* mann, St Gallen (Steiermark), dzt. unbek. Aufenthalts. Anders Edmund, Kaufmann, Georgswalde. Müller Ernst, Exporteur, Haida. Wallis Berta, Handelsfratf, Karlsbad und Wien. Grünberger Alfred, Weinhändler, Leitmeritz» Novak Josef, Kaufmann, Melnik. Rimpl Emil, Hausierer, Reischdorf. Schwarz Sieginund, Schlosser, Saaz. Lebd'da Kamil, Kohlen- - händler, Turn au. Stöhr Josef, Händler, Weiskirch-Jägern-, dort Mahler Braca, Bank- und Wechslergeschäft, Agram. SSabadi Lajos, Kaufmann, Hajmasker. Popper Mihaly und Szegö Szeren, Kaufleute, Szegedin. — Aufhebung der Geschäftsaufsicht: Boda L C., Erdöl und ehern. Produkte, Wien, IX., Widerhofergasse 8. — A u ß e rdem meldet der Verband der Gläubiger- „schutzvereine Oesterreichs: Konkurse: Heinrich Philipp Theodor Zippel, Fischmakler, Hamburg. Privatbank für Handel und Industrie, Luxemburg. Betriebseinstellung der mährischen Handelsmfihlen. Die mährische Mühlenzenträle hielt in Brünn ' unter dem Vorsitz des Präsidenten Petr eine Sitzung ab, in der die Betriebseinstellung sämtlicher mährischen, Handelsmühlen infolge Absat zu a ri g e 1 s f Ü r M e hl einstimmig beschlossen wurde. Wiener Bankverein. Im Zuge der gegenwärtig zur Durchführung gelangenden Kapitalserhöhung, bei der die b e 1 g i s c h e Gruppe des Wiener Bankvereins sic.h wieder hervorragend beteiligte, hat der Wiener Bankverein an die ihm befreundete «B a s 1 e t Handelsbank 250;0G0 Stück junge Bankvereins-Aktien mit. mehrjähriger Speltverpflichtung fix überlassen. Die Baseler Handelsbank wird im Administrationsrate des Wiener Bankvereins eine Vertretung erhalten. Die Devisenkurse. Zürich, 14. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt) Berlin 2.827, (2.867,), Holland 189.70 (189.90), New York 514.75 (515.25), London 21.77 (21.787,), Paris 42.20 (42.30), Mailand 22.40 (22.50), Brüssel 40.30 (40.60), Kopenhagen —(—.—), Stockholm (—>—), Christiania — •—.—), Madrid —(—.—), Buenos Aires —(—•—)» Prag 8.45 (8.527,), Budapest-.80 (-.83), Agram 1.75 (1.85), Bukarest —Warschau —.187, (—.197.), Wien Geld —.16 (—.17), Wien Ware —(—.—), Oesterr. gest Kronen Geld —.09 (—.09), Oesterr. gest. Kronen Ware " Berlin, 14. Jänner. (Devisenkurse.) Wien altes —(—.—), Wien abgestempelt 6.4S* (6.38), Prag 297.70 (305.65), Budapest 27.37 (30.06). Berlin, 14. Jänner. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 179.20 (188.10), Pfund 761.- (-.-), Italienische 782.— (815.—), Polnische 6.35 (6.55)» Tschechoslowakische 296.— (305.50), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.90 (2.95). Amsterdam, 14. Jänner. (Devisenkurse.) London 11.48%(11.47'/,), 8 eriin 1.507,(1.44%). Paris 2L38 (22.30), Schweiz 52.80 (52.75), Wien -.007, (—06'/^ Kopenhagen 54.il (54.50), Stoekhels» 67.75 (67.80), Christian!» 42.75 (42.86*; New York 371.50 (gn.7$, Brüssel 21M ga.335, Madrid (40.70), Itaiißa udapest —

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