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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-15 · Heft 1064 (15.1.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1064 (15.1.1922)
Date
1922-01-15
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 ---- Wien, Sonnig mumtt MOFGEHZETTUNa - -- -> urwa'^Wü^ra.StMi. I -.I.I.w.-• —....—— -.- m jaittfef rm ----. Nr. 1064 Leben g-esdbaffen. Er hat in einem Lustspiel gezeigt, wie' ein alter Manöi seine Ehe mit einem , jungen Weibe glücklich gestalten kaum Seine; eigene Ehe mit der jitrgandliehen Seihoiuspielöfifi 'Armande Bejart war aber nichts weniger als glücklich. Und als Darsteller seines dugebildeteift; Kranken ist ei auf der Bühne gögbotberi. Detiiö er selbst war wirklich krank. Sö ist auch sein eigenes Leben eine Komödie im Müliere-Siniue gOWöSm Und diese Komödie ist auch wiederholt auf die französische Bühne gebracht worden, doch immer .von Tragikerin- Denn msr der tragische Dichter schreibt die Komödie des Einizelschicksals, dof komische aber die Tragödie des ganzen Meinischen.»: gesch-lechts ...; Htt-go.Sp i Sgl Sr. Neue Wiener Bühne. (G a s t s p I e 1 P ä u 1 W e g e fi ö f.) Paul Wegeners Mohr von Venedig ist kein „Berber-' beugst“. Sein Othello ist ein Neger aus Zeutralafrika; Ganz Naturkind aus unberührtester Wildnis. Treuherzig leichtgläubig, ungeheuer anständig, stolz .wie ein Löwe, aber : auch triebhaft wie eine Bestie. Seine Auffassung kommt dem Drama sehr züstatten. Man begreift (was weniger 1 verständlich ist, wenn man Othello als nordäfrikaüisches ' Halbblut mimt), daß der abgefeimte Europäer Jagd ihn um den Finger wickelt und daß Desdemonas Vater empört über die perverse Neigung seiner Tochter zu diesem riesigen schwarzen Menschentier, das sich Venedig so?üj* sagen als Hauswächter gekauft hat, wie etwa ein Villen« besitzer einen starken, gefährlichen Hund. , Rührend dieser Othello, wenn er mit unartikulierten, aber unendlich zart^u Näturlauten seine Desdethona umgirrt, furchtbar, wenn er nach Blutrache brüllt, bestialisch, wenn er die Geliebte würgt, Königlich, wenn er sich nach Aufdeckung der perfiden Intrige den Dolch ins Herz stößL Prachtvoll eindeutig ist dieser Urwald-Othello, Stilgerecht sogar, daß in diesem gewaltigen Brustkorb eine schwache, beinahe mädchenhafte, im Affekt heisere Stimme wohnt, wie man sie von den Mitgliedern wandernder .Ncgertruppeii kennt. - . ,A- Von den Partnern des Gastes, der mit Beeilt sghf gefeiert würde, ist nur wenig Gutes zu vermelden, Trefflich Alice L a e h als Emilia, tüchtig, wenn auch allzu mimosenhaft, Cäciiie L v o v s k y als Desdemona. Uedsr alles andere schweigen wir rücksichtsvoll, Ö. A. Die Nötlage der PföVittfctfeeätef. Linz, .14 Jänner. Wie die »Tagespost“ erfährt, haben die Vertreter der Landeshauptstädte mit städtischen’ Theatern, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck, anläßlich der Theaterenquete auch bei. den maßgebenden Zefttfäiätellön vorgesprochen und Erklärungen über die No 11 a ge ihrer Bühnen abgegeben. Die Abordnung, die die wachsenden Schwierigkeiten der Betnqbführühg itiiFdinöiri großen Personal. für Schauspiele (Lustspiel), Dpör und Operette, als nicht mehr erträglich und den vollständigen' Zusammenbruch als unvermeidbar bezeichnete, bat schließ** lieh . um einen sofortigen ICj\e d i t v ö n 3.Ü0 Millionen Kronen, uin die Kunststätten in letzte# Stunde zu retten. Die Angelegenheit Wird zunächst dä§ Finanzministerium beschäftigen. '! Aus den Theäfcörrii v> Im Burgthöater findet h c ü \ S eine Möliere-Feier anläßlich des 3ÖÖ.. GebürfStägSä des Dichters statt. Es gelängt »Der e i ft g e b 1 Id eid Kranke“ zur Aufführung. — Morgen Wird »Ö e ’ff Schwan“ gegeben. * Im Operntheater, geht Morgen „Ö i .4 Instigen WeibervöaWindstör“m Szene. In der Volks o. per findet heute das dritte Doppelgastspiel von Fräulein Märiä Räjfll Uöd Herrn Kammersänger Aagard-Oestvig in der Aufführung.; von „Cavalleria rusticanä“ und „Bajazzo“ als Nedda, respektive Cäniö statt — Die Erstaufführung von Verdis „Ö t h e 11 o“ findet Freitag den 2Ö. d, M unter musikalischer Leitung von Direkter Feite Wein* gartner, inszeniert von Direktor GrudCr-Guntram, mit HsM Rittershöim in der Titelrolle, statt. — Morgen wird *D e r Troubadour“ gespielt ä;‘ Im Deut'Sthen tfölkstheater wird gegenwärtig mit Ida Roland in der Titelrolle Früflk Wedekinds Tragödie »L u 1 ü“ vorbereitet. Die Erst« aufführung ist für Freitag den 29. d. M., 6 Uhr, änsesetat Morgen, 6 Uhr, wird Goethes „F ä u s t“ mit wlllitzW Klitsch in der Titelrolle Wiederholt Fraii S t e 1 n s i e c k ist von Ihrer Grippeeffcfäfiküfig wieder hefgestellt und spielt heute in den Kn m m e r« spielen des Deutschen Volkstheaters wieder dis 'Gräfin Sangiorgi in Braccos Komödie »Untreu“ und morgen die Lea in Slobodas Lustspiel „Am T.e e t i & e h“. An der Neuen Wiener Bühne geht morgen die Erstaufführung VON Stfiiidbergs ,,T 6 t e n i a fl ä“ in folgender Besetzung der Hauptrollen in Szene; Edgar •“* Paul V/ e g e n e r als Gast, Alice — Eis, Kurt — Teubler* Spielleiter: Karl Farkas. Die Vorstellung wird Mittwoch und Donnerstag, „Othello“, Sonntag und Dienstag wiederholt. Im L u s t s p i e 11 h e ä t e r (Gastspiel d e r Freienjüdischen Volksbühne)' beginnt die morgen stattfindende Erstaufführung Von Gorditts viefaktigem Schauspiel „Uebefffl Ozean“ präzise 7 Uhräbefids. Im Raimund t'h e a t e r spielt heute, Sonntag!ö der letzten Aufführung von „König Richard III.“ (Inszenierung Leopold jeßner) Herr Kurt Katsch vom Staatstheater in Berlin die Titelrolle. Die Mittwoch den iS, d. ML ßtattfindende. Erstaufführung des Schauspieles „Sumpf“ zeigt folgende Besetzung: Wilkert — Hans M&rr, Ponädek Rudolf Zeisei, Der General — Robert Marlitz, Geheimrat Haucheworne — Ludwig Stärk, Landrat von Freiwald — Willy Schmiede?, Knopp — Ludwig Andersen, Black — Hermann Weil, Krähn — Louis Böhm, Anna Wiltrop — Lilly Karoly, Ein Mädchen — Grete Witzmann, Eine Frau — Rose Keile. Inszenierung Dr. Rudolf B 6 o r. Matinee der Freien jüdischen Volkäbühö. Heute, Sonntag, den 15. d. M. -um‘7,11 Uhr vormittags findet im Lustspieltheatef die I. Matinee -des Vereins Freie jüdische Volksbühne statt. Restliche Karten sind an der Tageskasse erhältlich. Für Vercinsniitglieder werden Karten zum Rmdenreis abneceben. Konzerifisureau <£3©s Hacuach i ll./Taborstraße Nr. 8 tyltttfeper KonaerUtaaisoal Heute Sonntag den! S. JSnner 1922, 4 Wir nachmittags H£BRÜ!SCH<J!DO!SCHE MATINEE MlRvlrkÄödi Martin Choohem (Stockhölitt) , ..... „ . Lea WcSntraub-öraff (jUL. Volksbühne) OfeerkantorQ.WIapflMilea Karten ab DicflstäR im KonrcrthauB, bei der »Wr. Mörgenzoitung', bol L&wit und im Kartenbüreau Atda 414 Heitere Lieder zur Laute (eine Auswahl aus bewährten Programmen)* wird das bekannte Künstlerpaar Lena und. Edmund Polt e r m a y e r am Donnerstag den .19. d. M., 7-8 Uhr, im Großen Saale, der Urania bringen. LessQf-Üry-Ausstellung der Berliner Sezession. Die. Berliner Sezession wird anläßlich des 60. Geburtstages ihres neuen ,Ehrenmitgliedes Lesser Üry eine Ausstellung seiner Werke veranstalten. Sie wird das berühmte Gemälde Ufys J e t e m i a s“ enthalten, das den Propheten unter €em weiten Bternenhimmel darstellt* Das Lebsns- ,werk dieses hervorragenden jüdischen Künstlers soll fast in seiner Gänge, vorgeführt. werden, Auch die meisten tz rap bischen Werke Urys. kommen, in diese Ausstellung, an der;sich der Privatbesitz!s reldhem Maße beteiligt. Moitoiogeines Trinkers*. Martift Ch oehem, der bekannteste jüdische LiederSäflger und Schauspieler Skandinaviens, -wird bei; der heute nachmittags um 4 Uhr im Mitüeren Könzerthaussaale. ßtattfiudenden liebräischjüdlsChen Matinee mltwlrkeil. Der Künstler wird außer einem unbekannten jüdischen ‘Gesäftgskrögraiftni eine Szene, jD e r M ö n>0 l öf e ins 8 Trift k,;e.r s“, vorführen, die elfte ganz unbekannte Note Jüdischer Darstellung und Mimik bringt Choöhem, den unter anderen die. größte schwedische Leitung, uDageös Nyheter“; den bedeutsödsteti jüdischen.Mimiker und Schauspieler nennt, verläßt Wien-in den 1 nächsten. Tagen, So daß dieses-, Konzert,, bei dem überdies Frau W e int r a ü b - G r äT mit deüen Liedern und Öberkantor M a t g ü 1 i C s mit hebräiSCbs'ft Liedern und Arien Mitwirken, eise der lütsressatitestsn Veranstaltungen dieser Salsön zu werden verspricht Restliche Karten nur anden Kassen des Kotizerthauses vor - Konzertbeginn. ' ' - / :, A Maxim Gdrkl trifft auf Einladung dss Internationalen Verlages »Renaissance“ (Erdtracht) schon in den ersten Febrüartageö in Wien ein,' uni hier im Großen Röfl2ertftaü§Säät eifien' einzigen Vörträg zugunsten der “ Htiflgfefflden ifl Rußland ZU halten; / Lbö öoiiäfiift, ehemaliger Tenor der russischen Btaatsoper, der berühmteste jüdische Teflöf, wird auf Ein* ladUfig dös Inteföatioöäien Verlages ^Renaissance“ (Erdö-aohf) . einen russischen und einen jüdischen Abend anfangs Februar im Großen Kouzerthaussaal geben. Eine; deutsche Buchausstellung in Holland. Im Haag wurde eine überaus reich beschickte deutsche Buchausstellung eröffnet, und zwar im prachtvollen „Weißeii Häits“ döf Firma Kleykamp. 2uf Eröffnung der Ausstellung waren der Bürgermeister des Haag, Patltyn, der deutsche uhd österreichische Gesandte und Vertreter der niederländischem Regierung" erschienen. Der führere Fiflänzminister, Fröf. Dr. van Gyn, hielt die Begrüßungsansprache*; 1 1. --^—.iii. —— —— Wien, L, KSf« S&MMäm&SQ Mr, S Tbi tffi 20408, AM, 20648,2257Ö. tclcgT.-Adr.: Conffncntalbank Wechselstube, Wien, BL, Tahorsfrasse 4®a . . Telephoä Nr. 49420 Kulanteste Durchführung sämtlicher Baak- und Börsetransaktionen 133 Volkswirt. öestetripdte Krone « — M Centimes. [ Auszahlung Wien « —; . Centimes. 1^ ZÜriefi notierte: die österreichische Krone —.16 (—.17 am 13. Jänner) die österr. ge&t* Krone . . —.09 . (—.09 am 13. Jänner) dis ttzöheehlKdhe. Krone * T 6.46 ( 8-527am 1Z. Jänner) die Mark . ...... 2.827, ( 2.667^ am. 13. ,Jänner) Agram . . » V ., t g' . 1.76 ( 1*85 am 13. Jänner) Bukarest . . «,. j ...(—.•— am 13. Jänner) Budapest —.80 (—.88 am 13. Jänner)! WakLOhad . . . . * . -.187- (".iS',7 am 13. Jänner) -?manÄerie WoehensLÜaui ' Wk trmm mit 4Jier Kraft 4er W e H m s»t k t* 1 Rarität m im-d mati käiia ttilöht &a>geä,; daß es eine blinde Kraii %ei, dich ttns.'dleMrn Ziele — : ofb es orst-rebemswert, darüber streiten diöfefh immer; öre Sö'hriltgelefert&ii näheifbfkgifc. Viel, sehr viel j i'&t iti d'ett l%t-zteft Mötfätefi iö , Ö'ieSßk Hillsldiht ef- * rfeldhn wöbd^n und wa« 4&*ram wegen der Aoiifreehtephaltjuiftgdes ZusÄiuMtz-s v<W 1Z6 -K-rs.neh mm;• Brote fioeh fM't, däs wird d-ü-föh ms bevorstehende I Rfhohuiiig der' £tScmibaihntÄrIfe VelthlrGlh webtge- ma-chit wKrden; Im Nntl-cmalvat ilyd'en fiööh Os*; plädkel stHt zwi-ZMen den Pärt-Ll'sn, dk skh gegen j dle Bdseltlgiung des Vofziugstä/n'fs für Kdhle, Mehl, Fett und äihdere ieböir^wichitige Artikel slträuibon, äibec der, Ausgang ist für denjenigen, dar die Qo* ' schi-Chte der früheren TarlifediöH'Uifrg-e'ft köflfiit, öidht ,' zweifelhaft. Die Ein an zv sr w a ltuing1 (hrat stetsnoch ihrö Flaue durchgeseizt, gelang es ihr ntqH .S'ofört, . so nach Ablauf, einer gewissem, übrigens sich güc . niaht lafigö hinftuszieheti-don Zeit. Ais hat die Führauflg u/nd es IM gkichgültig, wer an dsr Spitze dießes wichtigsten Amtes steht. Die VoltesfVördrret-af handeln 50. als ob sie von der Üeberzeiiguaig durch* dmimgert wtiren, 4aÄ wir .dem Meile zngeführt werden. Man sagt, die Welt-parität kötfine nicht das Hell sein, donh sie bedeute eine Neuerliche Verteuorumfif der Loben'S'kö&ten und eine Verschärfumg des Kamp* fes der Klassen um, die. Ueberwälziung, der sich <hiei> aus ergebenden Lästert. Aber dieses Atguimenit ist so -alt, ■ wie die Cjescdiiohte der- Krone. sek ihrem Sturze von 28 Centimes bei der Wäihrutigstrenmung im Februar 1919 LUf 0.16 im Jänner 1923. Neiu ist nur Ndie, Immer wieder gemaohite Erftouing, daß es sich bei Jedem ■ ^ioah so tiefen Kumsedoeih; teben ließ { aber ehe man ©kh auf die EarfahiPütig berufeil' tkbnnite, •s.ath man deh Folgen. -des weiteren AW> ■bröökehvs des. schon u als tiefst angöseihenen, wehrt! att'öh Cedn-St höheren ‘Kcöhenlcurses mit Sorge. <utmdi Angst' entgegen. Mdttv-Recht! -Denn es könnte" sein*, daß Öie;Oren*ze -der Kanfkräft döeh'eiiflimal"- etffbiäht würde *Md ÖÄß .der .Irrtum. mit ln ,0er. Absghäfei&üing dessenkg, wa*s als das Ende ian>AU'§ehen wäre. - Im übrigen'’ war bei Jedemndöli;sfotiefen Sturze der Währung die. ininefe -Kauffkraift --stets lÄer; akdiö in . den:> Freisen der . i fremden - Zahl’üngs'mitteil zum Auisdirumk kcmmemdiec äußere Kaiüifkraft, Wai schon da raus ihorvot geht, dfiß dOr iN'o>teh'ü*mJauf des Jahres F943 siiöh »uir. dm das. Se*fihsfa.ehe vermehrte, wäh^ remd öle Krone im gleiohen. Zeitraum, auf - eiin Zehn? tel ihfes- Wortes gesüiiiken ist. V* . ■ . Mit -. so gewaltigen Sohrittoh Wifr iüih'g: der Welt? garität-.'-zd . nähern sWhein^ b Os t i mm t e^.-E rf a h r n y g s n , darüber, wie, sich deren Emlfuß. auf -das WirtsOh'aftskbenTämß.etn würde, battan wkf niöhi. Die pistaiiiZ zwischen Ihn'elrer und äußerer Ka>uMfafff - der .Kvoy« war öfe'-.'iSK#.-6 itt.i 6" -Mt ME.s ' Ind'üiWi.e^ wodiuroh-.sie Imstande war, -Siioh aufdem .■ Weif mahlet - ziü bshatiiptert nn*d attgletefoihre - -Frodiifcthori'.'..jöi.Jiiifflid atifrecihtatiierhaken, wais dem aüf seine .phyisi'Sifelie ode*r geistige Kraft angewiesenen Arbeite* , menachen-Arbeit undvVofdietlSt .verschaffte. So ikam dgß Oesterreidh von -der anif. dem. Weltmarkt , herrschenden Arb e,.i f & k r i s e verschont/ wunde* Aber deren Weilsn°,.-Whlagen langsam znnntz h^r* über> und zwar ger-s^iMf den<j!enigefi Gebiocen, wo aus versMedenen,.J^SiaÄi'en - darunter .befindet sÖ‘6ii; aufeh. öle -ötzf'-,KWgÄideü Löhne — die Welt* .niafktpäfifat efrel<^t>.j»n . «ein «diekt; Die ..hölif arbeitenden Ind'uisbrieft- - - behauipt'ött Sich» wie . - t&pf, ©iohert.^wird, nur .d-sm^dem Umstand^ daß, sie aueh Köh- und Malbmateriähen ausführen ifönnen-, In^der : Sc'hmlhihbrikäfiön styokt der ÄbsMh vpäl'Stäädlg,. weil hier die -Parität .sogar schon übeirsch-ritt-en ist, Ü6Ä daß Mß-hämliohe Krise Jn aiideten Zweigeh der Fror dukti'on.dröiht öder^ sich bsreifis fühlbD macht, d'tfür sind die..Ar^!tsl0seKdemön4trati*oneg der Woche sin ernstes Symptom. Es nützt, niühts, wenn man dessen Bedeutuing hof-ab^usetzefl «u-ch-t, oder gä>r bestreitet,daß Ahbeitof,entl4'ssungen-' WTgehömmen wer den seien. Wenn man eke solche Behandlung der ernsten,' Frage sieht, so' muß einem-- bange hverdert-, daß diS ■"vielleiöht erst embTyiönak Gefahr-’ölh-bt1 den Vörantwdttlidlheh :i des Kcipf Waehisen könnte, daß sierdäinh d/erti "HtmLÄ. Lauf lass-srt würden, well. sie,, die nicht, elmhäl pa© Symipirom sahen» der großen Kfke ratlds gegenüberstehen müßten.; ,t Was aber bedeutet die sich zeigende -ArlWt&- Icsigkeitf Es ist Tatsache, daß kleinere und mii*t> ^lore IndüistiHen Im 'KMtzIfe mit der Ge l dkn -ä pp^ heit, mit deir atsöh . die gamz großen Unter1* fiebfnilhgen schwer ‘ zti nngert halb an-, entweder her r-eits «hterlegem sind oder zu* umtonlkgen drobent, Und. es ist Tatsache, daß der Absatz auf dem Inläudsmarkt ötockt, Weil die Kaufkraft dar girößdut Schichten der ' Beyoikerühg den gestiegenen Und noch weiter steigendeu Preisen mclit -melir gewaöhsen ist. Aber nicht nur die Industrie, sondern nrjich die Bamlkfoetriehe sehen ihife Laßt bis zu dem Punkte anechwellöii, wo das Geschält pasisäv wird.. Die Bankern und die indmtdellen AtetiödgiüÄell* schäften. könfliCfn sich derzeit noch daduifeh hdfen; daß sie auis dem. aingesoniimelten Resörveh zehföll ' oder die Aktionäre m neuen Leis hungern auf rufen:' Das ist "nämlich der Sinn der öichi häutfendon' K äp it al s er hÖhhh gea De>r Äktloaiär. freut sich, daß er jtange Aktien zu einem billigen Kurs hekomm/fe, Sibet eir' vergißt, daß die alten eigentlich äm ’W^rt verliefen, da das Efträgdute; der Üntermehmtimg äitif M viele' Aktien mehr vertidflf wefdeö muß, und vcir allem übersieht er, daß die Kriplitidh» vef-mehrtuhgiin nicht zu Investltions-, souidea/ti zu Betrleb'Sizweekenvwgenöiitimcn werden. Das Geld füf EifitlleMzwecke müßte dlöch bsF gsSUikdsr Witttsiehaft&füitmung aus -detl laufenden ErMahmen. eidfließen, muß mau aber' für Bctriebszwectke auf Au* leihen bei den Aiktiöinäfen 211/füökgreiföii, so ist das ein tinfrügliebes Zeichen, daß der Botrlelb im Grtufldö; passiv" - ist* -. IÄbtz!' M4ht es keinen Umter^. schied.'Ob die Fänkdh ihre Käfiimis-vetme.hi'iM.gM» wie sie erklären., fliiil dessh'älb vsörnchmen, weil; sie das Geld brauchen, üm die Ansprüche der Industrie r-u befriedigen; dsM 'Ht 6ss ^itklloh der Fall (und faicht-au'äh ötzÄWV.^Mil.so* msmehor" Zweig des - BämkgöSChälts w-iäIM i4fbltfiägeges*chäft die Sipeseii nicht melir deckt), SO' kt eben die Industrie, passiv geworden, list äber der Mcmeiitt, wo der Geldmarkt; für die äüf ihn hera/rtiMüfmendea Akt lenemis'siotf!en v nicht mehr afefoatasfähag Ist, so werden die Äri- ' Sprüche, der ' In,dusteis nicht befriedigt werden könhen umö.dätttt bjelht ihnen nichts äiiideres übrig als die FMdukti'W e>in zu schränken u,nd die Botel ehe ‘teilweise oder gäniz"2ti spönren. Das V'5r-s übe? die Industeieihtrise, die sich In Arbck^lW.lTÄsiitigcja äußert umtd mit der Anbeltekrise identisch ist, Ist dieser Moment schon da odor rüdkt er immier näher horän? Der Effektenmarkt Ist liacn einem vorübergehenden. Anlauf zu hohen Kttfsen stagnierend Dar Abbröcklungs.pno-zefi der Kurse ist unverkennbar, er kommt immer wieder

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