Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1064 (15.1.1922)
- Date
- 1922-01-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 1064 Wien, Sonntag WIENER MORGENZEITTJNG j --.— — -* r»i, r—iygj.., « ■ ■■■ -' ■'■ ■■ — ■ - ■■■-•■•-* Das englisch-irische Abkommen ratifiziert. Dublin, 14. Jänner. (Reuter.) Das irische Parlament hat heute einstimmig das englisch-irische Abkommen ratifiziert. Eff wurde eine aus 'acht Mitgliedern bestehende provisorische Regierung jebildet. «V ■ Der Parteitag der unabhängigen Sozialdemokraten in Leipzig und die föale ZMM Lefpzig, 12i Jänner. Auf dem Parteitag der Unabhängigen hielt im Namen des Weltverbandes Pdale Zion S. Rubaschöw eine sehr beifällig aufgenommene Begrüßungsansprache in der er unter anderem darauf hifiwies* daß es die unabhängigen Sozialisten Deutschlands waren, die, das jüdische Proletariat unterstützten, als dessen Vertreter Von der International« in Amsterdam erschienen, um die Anerkennung ihrer Rechte auf nationale Entfaltung in allen Ländern Und auf den Aufbau einer freien jüdischen Gesellschaft in Palästina zu fordern. Auch den Kampf der jüdischen Arbeiter aus dem Osten, die im Läufe der letzten Zeit nach Deutschland gekommen seien,- um ihr .Arbeitsrecht habe die U. $. p. D. brüderlich unterstützt. ' Die jüdischen Arbeiter haben jetzt nicht allein von Pogromen und Verfolgungen zu berichten. Leider auch noch davon, aber nicht ausschließlich davon. Die Avantgarde der jüdischen Arbeiter in Palästina arbeitet nicht-allein an der Befreiung des jüdischen Volkes,, sondern auch an der Verwirklichung des Traumes der Sozialisten aller Länder uild Zeiten, Die Gesellschaft, die sie dort gründen wollen, soll auf den Grundlagen der Selbst* ärbeit, des Kollektivismus und der 'internationalen Solidarität errichtet werden und; es sei zu hoffen, tdaß das Weltproletariat diese wirtschaftliche Aufbauarbeit ebenso unterstützen werde wie.;den politischen Kampf der jüdischen Arbeiter. 53*/_ ' Konferenz der „Föderation ukrainischer Juden in London". London, 12. Jänner. (J. C. B.) Die Jahreskonferenz der Föderation .der ukrainischen Juden in England wurde vom Chief-Rabbi Dr. Herz eröffnet. Unter den Begrüßungen befand sich eine vom Lord Mayor von London. An der Konferenz nahmen, auch ' Delegierte zahlreicher Hilfsorganisationen aus der Provinz und aus den Dominions teil. Der Konferenz liegt ein Vorschlag auf Zusammenschluß sämtlicher jüdischen Hilfsorganisationen Gfoßbrita n nie n sin ein vereinigtes Komitee unter dem Namen Joint Distribution Committee vaM amerikanischem Vorbilde war. - i; - : > -t?MTHltz?,v Konferenz bestätigte den seinerzeitijeh Beschluß des Föderationskömitees, sich an der Errichtung der jüdischen Emigrationsbank mit einem Kapital von 5000 Pfund Sterling zu beteiligen und diesen Anteil durch Werbung weiterer Shares bei den einzelnen Organisationen., auf ' 20.000 Pfund Sterling.zu erhöhen. An der Konferenz nahmen als Gäste Abgeordneter G r ü n b a u m und Herr L e i s e r o w i t s c h aus Polen und der Vizepräsident des jüdischen Nationalrates in Litauen teil. Jüdisches Heimkehrerelend. Kownö, 12. Jänner. (J, C. B.) Der jüdische Nationalrat in Litauen erhielt eine telegraphische, Mitteilung von der russisch-lettischen Grenze, daß 5000 jüdisch e Heimkehrer aus Rußland in der lettischen Grenzstadt S e b e s c h angekommen sind, die, von Hunger und Typhus heimgesucht, ein schreckliches Bild bieten. Die lettische Regierung verhindert deren Weiterreise nach Litauen. Der jüdische Nationalrat ,organisierte eine prompte Hilfsaktion zur Deckung, der Transportspesen und behufs Versorgung der Unglücklichen mit Kleidern und Lebensmittelm Da eine Reihe weiterer Heimkehrergruppen aus Rußland avisiert sind, die sich in einer ebenso trostlosen vLage befinden, werden die Mittel der litauischen Jüdenheit keineswegs ausreichen, um den Leuten auqh nur die erste Hilfe angedeihen lassen zu können. Es - erweist sich die Notwendigkeit, schon heute an die Mithilfe der Judenheil anderer Länder zu appellieren* o Schwere Kämpfe in Marokko. London, 14. Jänner. (Funkspruch.) Gutes Wetter begünstigt die Operationen der Spanier in Marokko. Aus Tetuart wird gemeldet, daß die vordringenden Truppen schwer.e Kämpfe zu bestehen haben. Dar DrüiS sei wiederbesetzt worden.. Ein Kabinett Sarwafc (Pascha in Aegypten* N London, 14, Jänner. (Funksprueh:) Der Korrespondent ..der „Times" in Kairo meldet, da(3 die Bildung eines neuen ägyptischen Ministeriums unter Sarwät Pascha unmittelbar bevorstehe. Verurteilung des Patriarchen Metaxakis. Aus London wird gemeldet: Der Syhödal- Gericldshof in Athen fand den ökumenischen Patriarchen Monsignore Metaxakis schuldig, eine Kirchenspaltung Versucht zu haben, und verurteife ihn zürn Verlust jeder bischöflichen Würde und ^Ur Einschließung in ein Klöster auf Zante als Mönch. Arbeitsmäntel I Gummimäntel Schlossefanzüge I ßn gros v Zu haben bei En detail ZINADER L Cö., Wien, XVI. LERCHENFELDERGÜRTEL Nr. 29! Zu erreidien^iU^^aBenbalmnnien^Ö^ufld^S^^^^^^ ■ Tagesbericht. Die gegenwärtige Lage in Palästina. Eine Volksversammlung der Hitachduth. Möntäg den p. d. M, fand in Kadritoaftnis Sälen felfre ■ Vön difer Hitächduüh erifUherufaue VolksvetsaftirriluAg i •statt mit der Tägefeördlnatng ^Die geg®äWlf»Öge §if*ti\a|jücMrt j in Ereiz Isnäsl Und der Stand der Bewegung ü&öh der! Sitzung des Aktiofiskofttitfoae*. Die Vät^lüüü'Utoig Wusele j von Dr. Chaim T ä 11 a k § w e r eröffnet, der öridltte,; daß die VerBämftil'ti'ft'g Gftlegftftteeit hÄhM WSkde,. äüZ 1 berufenste mMupde, tiämllüh ärtis dem MUhöde d'ös Vöf. sitzenden .des Waad Leutfiii (JÜdhiCher Näitiöuäliriät Vöät Palästina), AüfkläruingSn über die gegenwärtige SitÜiä-; tion im'Lande zu empfange«. Als erster Redinor sprach da's Afktionskomkecumtg'iied Läzär. IC a p 1 ä ft, dSk sinah vor allem mit , den BerältlüliigS'gegen'Stäriiden def Äktiöinskömiteeäitzung befaßte 2ütüi Resultat« gekragte, die Arbeit iwierhiälib. der LlüMtztlsohsn Öfigairid- : Sävlön werde Von tümtCäi nach -öben 'ätufgefoäut werdeÄ müsse«. ' ' .. ■ -A -0 Der zweite Redner, * dlas Aktkinuko milteeiüiltgliöcl ' Dr. Abraham Kat zefie Iso n, betomlte, daß d)ie Keren- : Ha jes&od-Arbeit. auf anderer. Grundlage aflö bis«; her geleistet werden müsse. Es sei aiuijgS'söM'ö'asöji, dufgit . Slrohfeuerbegektefuftg — -Vö-rh-WiM länigSke zishungZärbeit t-** -ddö afneriteanfeehpii 'jüdöfi däisu zu bringen, große Opfer für den Keren Häj&Tsöd briftigerti.1 Ferner Wies-der Redner änuf die örttsöhbiidende Öed'eutuiig hm, welche die ‘ freie Eimwänd'efwng nädh Pailästiitna fÜf unsere AufbäiU'ärbeit hübe.’ \Vif kötfinitäfl eher, meinte et, ätif gewfese psMisdM ReelHftö -ver-; zichten, nie aber dürften «ntd werden wir auf das Redhit der freien ErnWartderiing :hi unser Latrtid vörzielhttein». Als letzter ergriff d'äS Wöft Hef¥ Df. Jakob-Thon/; .! ‘VonsitzciniJ'er des Jücßsohen Nätiönälfa'te. Von Fiäüasitma, dessen Wotten die VSPsaMMliWg niilt gföße-ttl int'eiresse folgte. Ef führte aiust. Die Exe'k'Uitii've Lfl Ereiz Isfä4l, , bereichert diurCh die Vertirefceir der >AnhöherscbäM uirlid der Oftjiodoxiej halt im Lataide v etträ>U4nsV o 11 e Auifnahimö gefunden. 8ie ist befähigt, snfbaüe-nd^ AAsit ZU Isistsn, muß jedoch aus Mangel an den -notwendigen Fowdb ithire Kräfte ansfflrengn, mit dbfi gsMge-n Mit kein' hLWzuhalten,, -statt; i'hre . köhizemtrierte Auifmerk&airhiMtt amf Ä.uisdirb eit trag, der -Pläne dss > AU'fhäü etz ' von > *V p-R: u«d Land ür aÄ-sn -FottHtä Vdtweindeni Was die;.. Arbeitersiedlungen .; , betreffe, so haben Wirdm-I.an'de - fiibdi ' fiiöht 'di:4 efnlt« scheidende Form gefunden für uintsere'laiiidwirts's'haftUdh^ SiedCiungstätigkeit, döiim das Problem' d!er- Um Wandlung des -jüdischen Btädters in einen Ackerbauer, kann’ nicht im Handumdrehen gdöSt'Wördöh. Eind der schwierig« •keilen li^ge darin, daß rnain aus Mangel• äiii MütteCm dein selibstabbeitöndeh Siedler keiiden göhöHf ^ö^böfÄiiteteä Boden zur Verfügung stellt, daß GW ilhm nioht recht-! zeitig dtos bewilligte1 Budget aaitszalhJen,-sondern ifnm die nötigdn-Gelder-nur tropfenweise wie eine "Medizin ver* abfeiciheft kann. Wif "bfefeStäöä*' ifd-‘ LShÄtz'^ ÄÄ >h S 'r'r* . lieh es Menschenmaterial ddÜ/seLt fünfsehn Jahren -l'andwirtsrihafthdh tätigM Aribeiitörj' -dibf -befretts über eine reiche -Erffeihintiing verfügte •: Öfein Seelen3etbcn ' auf die neue' Ari des Lebens e{hge9tefl$t’:ih'at. Scfeffen wir die nötigen Mittel. herbei. uind diese MensshM werden MustefghUlges für unsere ganizö Zufeuiuft ■ im Lande schaffen*.,, W i t, s ch r e i t en v o r wärt s. Jeder Tag bringt tiinCs neue Kräfte. In jeder Richtung verstärkt' sich uursere Position Im , Lande. Das; j ü d i s ch-,e N ä i! S n Sl h ei m w! rd g eh aut. Das 1 Ganze ist bloß die Frage de®'Tefinpos, das öfÄoh stark in die Wage fällt* , v. •. . . - Unsere Aufbauarbeit tiifrfäßt dföi Elemente: Land, Menschen und Afb'etL' Üm Lände weiß jeder, daß die Erwerbung des. verfügbare# Badens die GrundTjaige aller : unserer Arbeit bildet..Säehe;des jüdiisohenA^oDkes ist es jeizit, durch Bereicherung dies N'atidnailfoüdsj i'h rndie Möglichkeit' zü •■gebOfi^Cdiie ©Mih in de-f letzten Zeit oft bietenden Geleg&liheitöfi m großen, Läm#äUfCfl M ©fi . greifen. Es gibt, jetzt im Lande Möglichkeiten zuis Erwerbung von, Boden iti Sbadt und Lands ...Von denen in Vörkriegazeiten , hieroand von uiivs ,zü 'jräütnen Wagte. Außer den Vor dem Kongreß erwöihbeihetn Boden in E m e k J e s r e e 1 häbeh wiir letztens bei M 6 f e h ävV.iä tieüefe iß.oöö Öünän Land Orw<bfböiL Es böslöht die Mögiichlkeit, M ä 1 f ä und T l b S f 11 s düfih ölfl Netz jüdii’soher Kol Mi M zu vefbind€h. Auch swisohtzn Jaffa und H.äiia kann die jüdische1 Siedlung in weitem Maße atinsged'ehhit worden. In j erusalem haben wir eine Fläche erworben, wie es ■ u.tii§ bisther vvahireind deif ganzen ■ Geschieh feedes-n>euon Jischuw noch nicht gelungen vvar, Dreiser An(kalüif :ikä)i?in der Anstoß zum Aüsbali Jerusalems irt mödefftem jiVdjl§hen ßinnc Wdrdöft.'Wäs nnis duiiroW ÜeberfüjifUhg llMESk EeWäfl-, institute nach Jerusalem lüslang l icht gelungen wair, kann vielleicht jetzt seinen Anfang nehmen. Vielleicht ^tohefi Wir Vor d!Sr Beb weile eiin-er ©0 tÄsLhM Ebiwlek« lUng JeuUsälemis» 'DiS wir Sie Täg kür Tag bfel T Ti« A w i w seheä.; W'ähiffiftd sonst alles im Laittde nur lätig^ sam siöh önttwiökelt, rblühi diOSK jüdische Stadt rasch empor. Vbr dem Krise gab tzz eine Zeit. wo. Juden Böden erwerben wollten, da wair aber keiner frei. Und jetzt ist Boden ZU haben, jedoch fehlen die Mittel. Ich glaube, dtaß das jüdische Volk d&e entscheideiide Bcdeutumg dieses Zeilputiiktes für den Erweub des Bodens begreifen wird. Nach Eroberung .Palästinas durch die Engländer mußten wir auf die Eröffnung der Tore wart ein, bi® d'ic C h ä 1 u z i m die Tore ennramniton. Na-cfi einer Periode I einer stetiir wachsenden Eimwaindcnuiniff trat nach den 15. Jänner 1922 ' Seite 7 bekannten Mai-Ereigifisseft Ruhe, schm erziehe Ruift« ■ eitt. Bald regte sich die Einwanderung* wieder, jetzt •kommen zirka tausend Menschen monatlich an. DiesO ■Zahl entspricht dem gegenwärtigen Stande unserer Mittel. Für den Aufbau des . Laindets iiat diese Einwäintfir£fung von großer Bedeutung. Infolge Ost Ungenügende^ Mittel WtätfCft. bisher die bestehCndM 'EiüftWäifid'Cflüng^-.;.bcisch.fkHf<iüihgen hiebt bfeBöndeirs fühlhar. Mjtfe Beginn! neuen -WainderiiiUg geschähen WündCr: Ffüber ÖiÖhjb cgeäihnite ArbeitSmögliebkeiten erofffteton sidi dem. 1 , Ghäluz: dSe öffentlichen RtzgisrUhgSärbeliteaL ' WKd AVerd-en nie der Beschränkung ü<iis e'r er Ei ftu W and 0 r u n g zU « t! m m e du Wir halben diee ©tot# dom High Gommissioner gegenüber hetoh't. Üriseti "Ideäfl ist.‘Freie Eid wandetiing’ Wir igSäälböü, :däß nnltf die Besten .kommen Werden, iiiftd Sdlbsit i Weaiin, ^l#nid(eres Material eiriv^adid'ern Sollte, hMSn Angst. Leider kiainft gegeftwärtig dhfe Land OWbt die Zufluchtsstätte Mldehfür alle in' der GäÜiutH iMdsnidÄr und1 nach Befreiung lechzöndoft Juden. Wir müssen unser Augenmerk der Güte des Einwaniderungsmaterials * zuweinden. Wir bedürfen der hJenffiGhÖh, die wissen, WH ihrer im Lände WÄktet. Einer 'iri'üß für zehn leisten. 'Wir müssen für Arbeiihsgelegenih^iiteift «Söfgen. Gut Wär die §tPäßäfiiälf'bbit,..äber Mg geihit .bereits zu Ende. Uns Cr eigehMshitztz- 2iöl j^döM ii§i; M yerwürzeiuftg im Lande' dttreh schüßferlsÄrb. l?iiiÄ „üdiritschaft'Hche Arbeit.'* ' j.j’... Was unser Mv Veirhältflis bu deti Aräbsiftt feälfiiflfc, so. Stehen. Wir heute üijiter -dem FJiüdrüGh;'d€f lUhhitihen dnr let^tcit. Mönate. Wir sollten asbsir wos. ÄeSdh ''AliigCft'blickfeOfCiginiäsen nicht däis öftlndlegehidd.;ivhd;^üikritnit\ve1iite- VefgeSSen. Die Juidöii . sind h-Wttz ä i n. c K r a f % i m L a n d e, s§ daß sie- -fiteift-ÄS!I^uänifit4 iftegli|eäble b^tnäiöhtäfcWärdenköüUen/Afldleret» iejls aber .dürfen Wir öie vergössen, daß d-sk aMibiSsh«. ' Vofestamm im .Lande, »u wöidhetf Sbüife dW‘Ehltwiekü \ Ibnig'.wif immeir gelängt sein wenden, immer ein sd'-be«. d'efutender Faktor sein wird, daß jedermann -seine R'schiöe ,;VcÄ tiiivd- WiwZ Wird käßPHlttlÄrtzhunASsNu1 Aügri^fd^KSSen. lonts werden wir mit aller Entschiedenheit zuritckwebeiu . Aber nicht auf Krieg sollen unsere Gedainiken;gerichtet sM. Eih b’füdäfliebes Bündnis mit dem!aräbHcheft.Völ*ka-stamm müssen.wir äfitsttfebetu1 Beidä Völker sollen vereint für däis \\Aed'ererwäah;eib des Örients arbeiten» Die nöitioncde Entwicäcluntg;’döf Ahaiber geht Schnell vor siöh. Ümser Auftreten iin PMä^' stljiia War auch eiin wichtiger Faktor zu« Beschleunigung dieser Entwicklung. Zu ihrer vollen. EfitWiCHühig höflhen wir Viel bei'trageri. Ich Weiß, SiC werden antf diä Se^öhiränlkfheit' ÜnsOfef Kraft' für. Wh&eröeigene A-vchC hiftWeisCn Utid' eine Art Mit Wirkung bei der Regöriieraitioii' de© anäjb'riöheh VölkeS heute als •p-hiäntastifsch hdlteftU Si«ö, Wird älber ftishtfthäcktaStji-ch Sein, wönirt unsere ganze .Nat-ioih ihre tatkräftige Mitarbeit an Uimserem Wörke aufgenommen hat. Unser Werk wird umso sohttoller gedeih eh, je größer derTeä dös Volkes ist, der 'äch'.'ÄiL m.itwiirkt, und je -großer der Teil des Ich ist, das Jeder-' mann vom Um; für das Werk des Volkes ehvsetzL (Stürmischer Beifdll-.) - .; ...• - ... - '..I .• .* .... Die Bekämpfung der WohiiungsiioL Amisantrltt des Städtrates für Wohriüngswesen. Gestern erfolgte im Wohiniungsamt die Üeberih'äüinie dier Leitung dturch den, -neuen amtsfübrenden! Staditrat Anton Weber, Dazu Lattein sidh; Burgerr hiilister Reümanii uhd die leitenden Beämtenl ^.ljer der- Verwä-ltMASDiruplpe für Söziaipolifiik und WohnimgäWesen arLg'esohlö'&sertein;AmWatellein ,eingefianden. Der vsöheideftde 1 Städirät G r ü n W ä 1 cf sctiilderte die bisher aoiif dem Gebiet des Mohnüngs-,' wbsens dwrohgeführten Arbeiten. RürgermiÄst-erReH- ■ MGnu hob die. große Bedeutung •hervor» die diesen; Verw-altuhg-sgruppe zujieommit. Besonders dias- W<>h!- nüng-swesen gehöre zu den größten S dr g e n| der gegenwärtigein 6erneindeverwaitnin-g. ... Amtsführender. Btaidtrat -Weber legte df^ Z^iWierigkeitM^ des W-ohmimgsptdiblem® dar, tthtifi denen heute alle Stande schwer zu leiden -haben. Die Tätigkeit des Wohnungsamtes^ .ist. bisher südilkh äuf dide Regelung ln ‘der VertLilützA^dM , vörhändöiitn Wohnfäniimeis btsdiränikt gewesen Da ' leerstehende Wohnungen b-fei Kriegsende, nur. ver- ' häknismäßigwenig vorhianden wären,, mußte .i'tn - Wege der AftfordenUng 'ein Ad« gleich .* z-, W ir : S'dh e n W öh n Uö gsl.ilrjtüä; .ü d Ws i ö/ti^n g s n.ö t versutzht Werden, . Disse -unter dyM! Drurlre der Verhältnisse mZtwend'ige NäßinahÄe^Mis 1 einer EnteignuniA gleichk'd.MW'e». konnte nicht bhne i; Widebstaind erfdlghin Jedi einzelne Wöhfiiuing, jeden | ßJyLÄne Wf©!i.riräiü<m' muß gegM den Willen des Be^'! AMtznH-v förmlich e r k ä in g f t‘Werden. Ein wjdh^!! t^er .iöhrtbt ä'üf diesem Wege ist die Anfdrdienuiägs- 1 vgiräMI ZL Mäfz ip.i» auf deren Gründj tä^.’dk Arbeit Ni erfolgen hat-, jetrt, dä die wirkj Ö b d ä £ h1 ö 61 g k e i t Sieh äiuf eilt verhält* [nfsijilBig geringes Maß rediuäieht hat, müsseii d!ß/göSstzliehen Verwälbung&orgäfie die Arbeit VeT^ i richten können» wenn sie sieh nicht den b.ereöhtig* teh Vdf Wü'ff der UftfeU.läftglidhkeit äüs&etrem vvöNen. rffeen der Göset2li§hikeit äls wichtigstes Erlendemis. ' sei aber noch ein Erfordernis notwendig, nämiich die rücksichtslose Verfolgung des Zweckes. Unter" I den etwä- 25.000 mit »I« qua-lifizierten Wohrtungs-! OGbÄd Sei eine gmßs Anzahl von sdkhefi Per- .' Sötieifl, die lediglich . ihrC Wöhn'Verhäi'tn.is'S'e - v e r« ' bA's 8 e r n Wölten. S ich ef lieh wäre das dekjdealsts Zweck, des Wohnuh-gsamtes und .es iststfreWeh^ daß-der Wiener Land tag schön in Lllemäöhster 2eiit ^äßiiälitnen beschließen Wird* •durch die eine äußeir«. orME-ftlkhe Erhöhung der. Mittel, die biisher zUf 1 Srch a f f ü n g n,e u e r Wohnung eu zur Ver* Ifügtlng gestanden sind, erfolgt. Es müsse frei'äiüis* gesprochen werden, daß das Wcihniurngsainit und'sbind Bthiriten der Gegenstand gewis-sef Angriffe und;vielfach auch Verleumdungen sind, die jeder Gruridf iaVe eutbeliren. Demgegenüber gebe es nur ein ein-