Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1064 (15.1.1922)
- Date
- 1922-01-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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I m 1004 Wien, Sonntag WIENER MCRGENZEITUNG 13. Jänner 192? Seite 3 Sie wajron noch nicht weit gekommen, da wur- Han sie iibeirfallein — von wem? Von den Gondanmen, aber zugleich, wie es immer der Fall war, von beliebigem Pöbel, der sich überall findet, Kurden, Türken und was noch daiztakam. Und diese fingern zunächst damit am, die Waffen zu fordern, dann wurde nach Geld, maich Gold gesucht, nach Lebensmitteln — bei den Frauen fand man Wertvolles zur Befriedigung dar Lust. Die jungen Mädchen* die Schwestern von 15 und 16 Jahren;, wurden wegigesobleppt, ims Gebüsch, und aus .einer G-rube hörten die Eltern, hörte dar Bruder das fürchterliche Gebrüll dieser beiden Kinder und wußten nun, was ihnen geschah. Die Mädchen Sind nie wieder zutage gekommen. Die Leiche der einen Schwester hat der Amigeikflagtie noch gesehen. Dem 22jährigen Bruder wurde mit einem blinkenden Beil dar Kcpf gespalten; . und noch immer in seinen Erregungen sieht der Angeklagte dies furchtbare Bild. Vor ihm die Mutter bricht' zusammen, offenbar - von einer Kugel getroffen. Weiterhin hat er nichts mehr1 gesehen, denn er selbst bekam mit einem stumpfem Instrument einen schweren Schlag auf den Hiiniterkopf. Dann brach er bewußtlos zusammen, und als er nach längerer Zeit, gegen Abend, mitten unter Tausenden von Leichen liegend, auf wachte, entdeckte er, daß er noch zwei weitere Verwundungen hätte, einen Schuß durch dem Arm und einen Stich ins 'Knie. Im HaiSbdtunkej hat er sich dann orientiert, hat noch versucht, die. eine oder die andere-Leiche, seiner Verwandten zu finden. Sonstige Ueberlebemde .waren nicht da, und so raffte er sich auf und suchte seine Rettung in der Flucht. Br wänderte dort ins Gebirge hinein, das ihm wohlbekannt war. Eine alte, fonaive Kurdin-nahm ihm auf, bis seine. Wun4en/ geheilt waren.. Er ging dämmweiter und kam schließlich mach einer Wanderung vom vielleicht einem Mcnyat ins russische. Gebiet. Dornt wurde er.zunächst festgesetzt, dann aber wieder entlassen. Er wurde im Kreise der. russischen Armenier bewirtet, es wurde ihm geholfen, er konnte weiter nach. Persien .wandern und hat; sich dort sein Brot -verdient, indem er. in ein kaufmännisches Geschäft ekutrat.« . Teili-rian hat sich dann w-eit im der Welt berumgetrieben und sein verstörtes Leben mit Resignation ertragen. Bis ihn der Zufall, der sein Schidksa1! bedeutete, ihn Tatest Pascha in Berlin gegenüberstellibe. Es erübrigt sieh, auf die Einzelheiten der Tat. weiter einzugehen. Sie wurden^ seinerzeit von den Zeitungen im Detail berichtet und halben als’woll- .1 listiges Lesefutter dem Frühstückstisch das. internationalen Spießers gewarnt Der >Prozeß. Talneit Pascha« hat die Schändlichkeit der internationalen Militärkarte vor das Gericht der Welt gestellt und der - nunmehr vonliiegende stenogriaiphrsche Bericht ipöge. von allen gelesen, werden, -denen das Heil der ^Eghschheit .am Herzen liegt.: . -f; —1—•-— - Dfe trans jordanische Frage. London, 12. Jänner. (J. C. B.) Wie wir er- . fahren, wird hier die Ankunft des Emir A bdu 11 ah' dieser Tage erwartet. Der Zweck seines Besuches in England ist die Einleitung von Verhandlungen mit der britischen Regierung hins’idhtl.ioh der Zu-' lomft T r a n s.j.o r d a ni e nr, da ein diesbezügliches Uebereimkommen in dieser Frage gegenwärtig iim Koloniala.m>t ausgearbeitet wind. . ' ■'' aller Holz- und Stilarten zu mäßigen Preisen fllr iBjUBWBMKagaawMBOBBBiBaBBacgaaweanwy und Export MÖBELHAUS MAX BERGMANN Wien, El. PrBterstraüc Mr. 23 WeSnträtsbengassa 2 Teieplton 43-1-70 497 Vor dem Jänner-Auf stand in Polen. Von Dr. N. M. Gelber. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts dauerte der H-aß gegen die Juden in dem meisten Volksschichten fast im selben Maße fort, wie wir ihn im 18. Jahrdun dert begegnen. Auch die Aufständischen des J-ahres 1830/31 hatten ja eine ausgesprochen jude-n-’ feindliche Stellung an den Tag gelegt. Am deutlichsten vertrat sie'; der Landtag,-der: den Juden den Eintritt;in die Nationalarmee versagte, damit sie dann im Falle der Befreiung Polens keine Ansprüdhe auf Erteilung einer Emanzipation erheben könnten. In der Sitzirng vom 26. M-a-i 1831 hatte sich der Kriegsminister der damaligen Nationaliregierung, Morawski, in einer längeren Rede gegen die Aufnahme der Juden M das Nationaliheer ausgesprochen. »Die Polen haben am 29. November (1830) ihren Freih-eit-sbaura gepflanzt und '-müssen ihn vor fremdem exotischen Säften (den Juden) beschützen.« Monarwski ging vom Standpunkt aus, daß die Polen ihren Freiheitskampf a Nein führen müssen: »Es wird Polen viel angenehmer sein, zu hören, daß es 1 im Kampfe um seine-Unabhängigkeit keiner fremden Hilfe bedurfte, dagegen wäre es ums peinlich, sagen zu müssen, daß es in demselben. Kampfe der Hilfe des jüdischen Volkes nicht entbehren konnte.« Der »Szlaichcic« sah den hm die Gleichberechtigung kämpfenden Juden vor sidh, doch der ihm angeborene Adelsstolz kann den Gedanken nicht zulassen, daß der Jude Nh-m gleichgestellt , werden f'könute und so stÄi^rHch der Konsequenz -zuliebe auf den Standpunkt' der Rassenreinheit. Von dieser Zeit bis zum Jahre 1861 begegnen wir nicht selten Ausbrüchen, die von einem ju-denfeindlichen Geiste getragen sind. Dieser war sowohl auts konfessionellen als auch nationalen Gründen entstanden. In nationaler Hinsicht sahen die Polen in den Juden Träger der germanischen und russischen Kultur, somit einen Feind ihrer eigenen (Nätiionalk'ülfciir. Dazu kam noch der honfessioneile Haß, der ja fortwährend von der Geistlichkeit geschürt wurde. Es gab freilich einzelne, die den Juden freuindü lieh gesinnt waren und ihre Verschmelzung mit dein! polnischen Nationalkörper herbei wünschten.. Unter dem Einfluß dieser Richtung hätte sicH um die Vierzigerjahre unter den Juden die ensue! Gruppe herausgebildet, die die Assimilation! an die Polen als ihr Lebensideal betrachtete. Dies hatte jedoch auf das Verhältnis der Polen zu den' Juden fast keinerlei Wirkung, der Haß gegen die Juden erreichte, sogar noch größere Dimensionen* Ja, er dauerte noch selbst wenige Jahre vor deü V.erbrüderutngsdernonslrationen mit den Juden, im. Jahre r86i an. Zwei Tatsachen sollen diese Erschein nung näher begründen. Als im Jahre 1857 die Judengemefnde in T u r 1c ihre Synagoge, die seit dem Jahre 1833 bestand, er« neuern .wollte, veranstaltete die dortige polnische Bevölkerung einte Judenhetze. Die Christen sahen! Ungern, daß die Synagoge im Zentrum der Stadt ‘ stand und unternahmen bei den Beihörden Schnitte, daß diese geschlossen werde. Als ihnen dies mißr lang,' versammelten sie sich am Erew-Jom-Kippuu (27. Oktober 1857), warfen in die Synagoge Steine* zwangen die Juden zum Verlassen der Synagoge und drangen nachher in diese ein; sie vernichtet ent' alles, zerrissen die Thoraro-llen und raubten alles aus, doch begnügten sie sich dam.it noch nicht. Am nächsten Abend versammelten sich ungefähr tausend Polen und zerstörten mit Aexten die ganze Synagoge. Trotz des heftigen Widerstandes der Juden wiederholten sie dies auch den nächstens Abend. Erst durch die Ankunft der Kosäk-en des .» Fürsten .G-ollizin wurden sie an ihrenweiteren Aus^ fällen gegen, die Juden verhindert. Die eben geschilderte Tatsache zeigt uns deut« lieh, wie groß der Haß der niederen Volksschichten! gegen die Juden war. Nicht besser waren die V-er< hältnis-se auf dem Lande, w-o die Bauern, von det Geistlichkeit auf gehetzt, die Juden fortwährend bedrängten. Ebenso groß war der Haß der Intelligenz gegetff die Juden, der im Jänner 1859 seinen Höhepunkt erreichte*). Im Jahre 1859 konzertierte in Warschau die böhmische Violinkünstlerin Wilhelmiha N. er u d a. Da das Konzert keinen Besuch aufwies*’ schirieb die »Gazeta W-arszawska« einen Artikel, ii>- dem es hieß, daß die Warschauer Juden deshalb zu-hi Konzert nicht gekommen wären, weil die . Nerud-a; keine Adlernase habe und -das »r« allzu deutlich und; rein aus&preche**). Der Verfasser dieses Artikels beschimpfte die Juden auf die schmählichste Weise«, Selbstverständlich erregte dieser Angriff die Unzufriedenheit der jüdischen Intelligenz' in Warschau. Man begann die Zeitung zu boykottieren, einige!, richteten sogar an den Redakteur Leszicnowski aiw. onyme Protestbriefe. Eine Gruppe Juden mit Natan< sohn an der Spitze richtete an Leszniow.skieihl Schreiben, in dem sie von ihm forderten, die 'gegen'* die Juden erhobenen Beschuldigungen .zurückzuw’- > *) Schon a<m 20. Jänner 1S59 -bericbteifc der öster«, reichiische Generalkonsul Lederer nach Wien vom einem. >ste-ten Antagonismus« (der Polen) mit dem israel-i-' tischen Element, welches an Warschau durch seinen Reichtum, sei-n korporatives Zuisammenhsjlten und -seine, numerische Stärke eine gewisse selbständige politische, Partei zu bilden beginnt. (Bericht Nr. 4) * ‘ V. **) K-uirz vor der Neruda konzertierte in Warschau der jüdische Violinkünstler Reichert, dessen Ko'n&crt . stark besucht war. R@genmint@l Herren- und Bans©GmSse8»e,,r@3KSiS» tsncS Sfirickwar@n9 »BSes erstklassig •und bSHBgst 8m Warenhaus Schiffmann Böhm „Die zionistische Bewegung“. (II Teil. „Welt“-Verlag 1921.) Von Dr. Josef Meis!. Nach dem Eindruck, den man vondem ersten Rande des Böhmischen Werkes gewonnen;h-st, 'bedarf der zweite Barnd kaum noch heso-mdercr Emipfehiuug., Wir halben im dem Verfasser ein-eta dar -besten Kenner, der ziomii-stischen Bewegung schätzen gelernt,, dessen Darstellung gewiß mcht lückenlos ist, aber doch .in allem, was sie bietet, eine ausgezeichnete Hiterairi'S-che Leistung bedeutet, und ihr Ziel, die Hauptzüge in der Entwicklung der zionistischen Bewegung zu skizzieren, im wesentlichen' erreicht hat. Nun, da der zweite Band vollendet ist, hat sich dieser Eindruck nicht nur bestätigt, sondern sogar verstärkt. Trat Böhm in dein ersten Bande tuna noclh atks der rüokscbauende Beobachter entgegen, so ist -der zweite Band ganz aus eigenem Erlebnis eines Mamm-es entstanden, der s-eülbt am der Bewegung dem im.tensiivst'eto Amideil nimmt. Selbst' wem« man grumdlsätzlioh den problematischen Wert zeitgenössischer Geschiehtswenk£ 'betonen zu müssen glaubt, im-d alüc ihre notwendigem Mängel zugibt, werden immer wieder von mehr oder mimidter glücklicher Hemd solche Wertce entstehen müssen, weilsie einem drimgomden Bedürfnis entspringen. Urnid auch .Böhms. Buch ist bestimnit,eine .fühlbare Lücke ift. umsorer Literatur nuszufüllein. Gewiß, ©s ist n-iebt die Gesellic'hte. des Ziöniismus, auf . dlie wir noch geraume Zeit werden v/air-ten müssen, wiewohl uns die allzu große Besdheideniheit de-s Autors überflüssig ©nscbeiirt, d«r sich inime-r wieder gegen d*en Verdacht, alte Historiker gelten zu wollen:, verteidigen zu müssen glaubt, aber es ist doch unzweifelhaft .ein aus großer Perspektive entstandener Ueberblick über Wesen und Werden der. ziioni-stiischen Bewegung, wie wir üh-n -bisher noch nicht gehabt haben. D«r zweite Ba«d umfaßt die Zeit vom Tode Herzig bis z um Ausbruch des Welt- Krieges ln a-trsführBch-er Darstellung, daran schließt t-dh ein kurzer Amjhaes mit den wiohtigs.tea DatctJ über die Entwicklung der Bewegung bis in die ersten Monate des Jahres 1921. Der Stoff wird in drei Haupt- .gebiete gegliedert: Politik, Kolonisation uud innere Entwicklung. Ausgehend vom' einer Uebersicht über die wi-chtrlgstem Probleme, denen die Bewegung «ach dem Tode Herzl gegen überstauid, sohil-die-rt Böhm die schließlich vom Erfolg gekrönten Bemühumgan zu-r Ko-nis-olidierung der Organisation, welche durah den Verlust ihres Führers erschüttert zu werden drohte, < Kaum war auf dem siebenten Kong.-eß die Grundlage für eine gedeihliche Entwicklung der nunmehr gaduz und gar auf Palästina eingestelltem Bewegung geschaffen worden, als eipe Reihe von neuem Problemen gebieterisch eine Stelamigmahme der Zionisten erheischte. Die erste Frage‘bildete die Nationalpolitäk im der Diaspora. Ga-luthnaitiomalrsniuis und Zionismus, ursprünglich zwei verschiedene nationale'Auffasauingen des JudeiupnotbÜeims, mündeten aus prinzspiieHeo und taktischen Gründen im die Forderung nach einer jüdUsdhrnati-onalen Politik der Zkmdston, die sowohl für den Ausbau der Gleiehberechtitantg der Juden und die Verbesserung ihrer Läge als auch für den Inneren Au-fbait' der jüdischen GwneinisChaft durch Erliiingung einer Autonomie je mach Lage der Verhältnisse ei-rubriltt. Diese Frage der ma'tionailen Autonomie war in ihrer theoretischen Erörterung noch, nicht «lusgereift, als .die. Landespolitik. in O e 61 e.r r e i c h , und R u ß 1 a n d zu praktischem Haindeln d'rämgte und immenpoliti-soh* Aktionen hervofrier. Die zionistische und . jüdischnatio-uale Idee haben no-ch eine andere bedeutsame Wirkung gezeitigt, indem sich unter ihrem Einfluß sozialistische Parteien bildeten, wslohe in der jüdischen Frage im Gegensatz zu der zweideutigen, ja oft gegnerischen. Haltung dos >Bund« eiin-e radikale Stellung eiunaflimeai. Einen bedeutsamen Schritt bildete die auf dem Haager Kongreß, inniugurierte E-poch-e der praktischen Palästiina-Arbeit umd der Beschluß, eiin Palastina-Amt mit Dr. Ruppin an der Spitze einzurichten. Die danvalii-ge politische Situation, die ‘nnerc Umwälzung in der Türkei, steüitc di* zmdiaimho Politik in. Koustemtinopcl vor neue sokwiewgc Amifgabem. Die Aussichten auf Erlangung eines .Giortems hatten sich wesentSüch verschlechtert, -die Aufklärungsarbeit in der von dem. Junigtürken beherrschten Türkei zeitig4-''*, keine nenmenis*<, werten Erfolge, unid die Versuche, engere Beziehungen , zu dem Großmächten, insbesondere zu dem beiden" großen Rivalen im Orient, England und Deutsdilanid,- amzüktnüplen, brachten eben falls Keine günstige W end-umgh' Nach wie vor blieb diie praktische Palästina-Arbeit runerläßliche Vorbedingung sowohl für die sahili-eßl-ichc: Erreichung der politischem Forderungen als auch fOrden Aufbau im großem Stile, der d>em politische» Erfolgs wenn er einmal erzielt werclen würde, zu folgen hatten Von dieser Erkenntnis war trotz allen . Streites über den’, Wert der neuen jüdischen Siecfjuh-g in Palästina -dlie künftige Tätigkeit der Organisation getragen. Wenn man heute rückschauend den >1 eberblick liest, dem Böhm über die im einer Zeit der völligen Stagnaitioini-- des Koloniisationswerkes einsetzende zionistische^ Palästina-Arbeit gibt, und bedenkt, unter welchem?;. Verhältnissen sie zustande 'kam, wann man weiter die.* in der Verwahrlosung des Bodens, dem Fehden ei-neir,^ ordentlichen Verwaltung, der verwickelten Boden-- gesetizgebung, dem drückenden Steuersystem und der-!, -politischen Unsicherheit, die wie ein Damokless-ahwort - .über der Koloniisatn-om schwebte, liegenden Schwiei*ig-;: keiten berücksichtigt, so wird man den wirtschaftlichen' und kulturell!em Aufschwung; dien Palästina seit dem Beginn der .praktischen Arbeit. <kvrcihdie zionistische' - Organisation genommen’ hat; höher; eimzuschätzem j geneigt; sein, als dies gemeinhin geschieht.. Und mehr;, nqöh-als iin dem unmvteKb'ar. greif baten Erfolg wird mam^- einÄh Fortschritt in dem Umschwung der At\schiauumgen^ auf Seiten der\»politischenc Zion-irten erblicke^,- die??; dttmlk dem Erfolgen der praktischen Arbeit diese mildhty «mehr verneinten, sondern/miuir vom d-ner Uaberschätaumg'; - gegenüber dem großen politischen Ziele warnten. . k. Dem dritten ITauptgcbiet, der inneren Knhvidtlmmg; . widmet B ö h m dem ganzen zweiten Abschnitt des , -Werkes. Er beginnt mit einer Schilderung des Kampfes >um die Leitung im Lichte der Entwicklung«, der eime große prinzipielle Bedeutung hatte, unbeschadet dessen-, <l-aß im Mittelpunkt dieses Kampfes ein Mann, David W 01 i i s o h n, staivd. Wir können nicht umhin, gerade diesem Kapitel besondere Anerkennung zu zollen. - Dean, für Böhm, den Gegner Wolffsohns, war es