Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1062 (13.1.1922)
- Date
- 1922-01-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6' Mri, Freitag WtElNER TMSEimTtmö' - — ------ ’■ — ^-p—— ■ — ... . ---.- ■• -- Hfl ^brliah auf rutad 250.000 Dollar belaufen und seinen Erben zwanzig Jabre cimtriditet werden müssen. Die /XV'Uwe dos berühmten T encrs wird nach dety Testern ent dir. Erbschaft mit den Söhnen Rudolf0 und Enrico teilen müssen. Ein weiterer Teil der Erbschaft «kommt der Tocihter des Tenors, Gloria, zu. * Für den Gründungsfonds der hebrSisehen Universität Jerusalem veranstaltet dis Palästina-Sektion jüdischer Mediziner Sonntag den 15. d. M. im OdCöft- Prunksaale des Exeelsior-Palasts, VI., Mafiahilferstraße 81, eine streng geschlossene Redoute. Dem Ehrenkomitee gehören an: Universitätsprofessor Dr. Ludwig Braun, Gemeinderat Dr. lakob Ehrlich, Universitätsprofessor Dr. Salomon Ehrmünn, Siegmund Eppler, Direktor der Oesterrelchischen Länderbank, Hofrat Dr. Salomon Frankfurter, Direktor der Universitätsbibliothek, ‘Universitätaprofessor Dr. Bernhard Geiger, UnlversitätspfofcGsör Dr. Markus Hajek, Kommerzialrat Max Klein, Untversitutsprofessor Dr. Heinrich Neumann, Generaloberstabsarzt Universitätsprofessor Dr. Alois Piek, Gemeinderat Doktor Leopold Plaschkes, Gemeinderat Dr. Bruno Pollak-Parnau, Großindustrieller Oskar Rosner, Regierungsrat Rudolf Taussig. Karten gegen Vorweisung def namentlichen Einladung im Vereihsiokale, IX., Liechtensteinstraße 11/13, täglich zwiscen 11 und 1 Uhr. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Jüdische Töynbee-Halle. Morgen, präzise 7 Uhr abends, Konzert. — Sonntag den 15. d. M., präzise '1,5 Uhr nachmittags Skioptikönvortrag des Schriftstellers Jacques Jäger: „Entstehung von Wien“. Die Scheu v<3rdefE he. Dieses trotz scheinbar steigender 'Ellehäufigkeit infolge gewisser Sozialer Zeitströmungen und seelischer Verhältnisse höchst aktuelle Thema wird Univefsitätspfofessor Dr. Erwin S t f a n 8 k y am Dienstag den 17, d. M., 7*8 Uhr, im Großen Saale der Urania von allen Standpunkten beleuchten. Volksbildung im T e c h n i s e h e n M us e u m. Samstag den 14. ü. M., 3 Ühr nachmittags, Führung N.-Bofoevic: „StfaßenfahrzeUge". Sonntag den 15. d. M„ lö Uhr vormittags. Im Größen HöfSääie Lichtbildervoftfag „Technik Und Musik* -Unter künstlerischer Mitwirkung von Frau Lotte Pfaff-Hügei und Herrn Doktor F. Krögier (Wiener Volksoper). . LeopoldstldtefVolksheim, II., Zirkusrm.sse 45. 6 bis 0 Uhr Dr. Ernst S e i d 1 e r: Geld und GeldvirischarL Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal) Shackietons Südpol-Expedition. — 7*6 Uhr (Kleiner Saal) Hochschuldozent Dr. Alfred Till: Vom Werdegang der Erde und des Lebens, I. — ys6 Uhf (Kurssaal) KüStööadJüflkt Df. Franz Loidl: Die sozialen Instinkte der staatenbilticnden Insekten und ihre Entstehung, V. 1U6 Uhr (Klubsaal) ÜniVersitätsdozentdoktor Mafiüs aber: Praktischer Uebungskurs in Sprach- und Voriragskunst.!. — '/.,8 Uhr (Großer Saal) Heiteres Quartett des Wiener Männergesangsvereins. xiß Uhr (Kleiner Saal) Universitätsprofessör Dr. Othonio Abel: Lebensbilder aus der Zelt der Dinosaurier. — 7»8 Uhr (KlubSärtl) üochschuldozetit Dr. Alfred T i 11: Praktische Bodo.W künde, 1. — *'58 Uhr (Klubsäal) Dr. Fritz Schulhof: Probleme der Psychopathologie, L Ernährung. Der Marktbericht. Der Fieiöchabäatz ins Stocken geraten. Infolge der neuerlichen Preiserhöhungen auf dem Fleischmarkt in den letzten Tagen ist der Absatg von Fleisch gestern fast gänzlich ins Stocken geraten, Weder im Großhandel noch im Kleinhandel entwickelto sich in der Großmarkthalle irgendwelcher Verkehr von Belang, der sonst um diese Zeit während des Faschings sehr lebhaft zu sein pflegte. Das Angebot an allen Fleischgattüngen war überreich. Aus dem ßurgeniaud war ein Waggon mit Kälbern und Schweinen, aus Jugoslawien eia Waggon mit Pferdefleisch angekommen. Die Preise blieben wohl überall unverändert auf der Höhe des Vortages, doch ist mit Rücksicht darauf, daß dem heutigen Nachmarkt für Rinder in St. Marx im ganzen bloß etwas über 200 Schlächtflnder zugeführt worden waren, mit einem weiteren Anziehen der Preise zu rechnen. Auf den Grünwarenmärkten war die Beschickung ziemlich gut ausgefallen. Auf dem Naschmarkt waren heute 10.000 Kilogramm dänische Kartoffeln aus dem Schwechater Lager zugeiilhrt, die infolge des herrschenden Mangels an Kartoffeln reißenden Absatz fanden. Eier fehlten, Auf dem Naschmarkt gab es gestern auch, wieder Zitronen. Lcbensmittelabgabestello Ukraina, VN!.. Strozzigasse 32. Kasza (H'eidegrütze), Krakows k a K a s z a (Krakauergrützc), Pratuclu (Heidcmclil) angelangt. Aufhebung der Zhickerkärte. Wie wir erfahren, sollen schon in allernächster Zeit die Z u c k e r k ä r t e n e Inge z 0 g e n und die Zuck erstelle a u f g eh 0 1) c 11 werden. Bühne und Kunst. Verein Freie jüdische Volksbühne. Die schöne Entwicklung des modernen jüdischen Theaters in den Massenzentren jüdischer Siedlung, von der die Vorstellungen der Wiener Freien jüdischen Volksbühne Zeugnis geben, macht es zur Pflicht, dem Vater des jüdischen Theaters, dem ältesten Liederdichter und Uederkomponistcu der neujüdischen LiterätürepGChe, Abraham Goldfaden, besonderes Augenmerk zuzuwenden. Viele seiner Lieder wie die seines Kollegen M. W arschawski sind Volkslieder geworden. Dies dem jüdischen Publikum zum Bewußtsein zu bringen, ist der Zweck der am Sonntag den 15. d. M., 7*11 Uhr vormittags, im Lustspieltheater stattfindenden Liedermatinee,. Frau Lea V/e!ntraub-Graf und Herr 1$ a a k Deutsch, be-. kanntlich meisterhafte Interpreten des jüdischen Liedes, werden Goldfaden- und V/arschawski-Llcder (Solo, Duette) zum Vortrag bringen» Am Klavier Herr Marco-Go 1* d i n. Rezitationen Herr B. S i g a 11. Einleitende Worte über die Bedeutung Goldfadens und Warschwskis spricht Herr Dr. F. Sternberg. Gedenket Eurer Presse 1 Abonnieret die „Wiener Morgenseitung«! Jeder Leser muß neue Abonnenten werben! Wenn jeder itur einen Abonnenten gewinnt, stärkt er , das einzige jüdische Blatt Oesterreichs, unsere stärkste Waffe gegen eine feindliche Uebermacht Die „Wiener Morgenzeitung" kostet für Wien monatl. K 1000. (Bezugspreise für das Ausland am Kopf des Blattes ersichtlich) Ausschneiden und einschicken! Ich abonniere die „Wiener Morgenzeitung“ monatlich .Und wünsche ab ..v..die Zustellung durch die Trafik *....... durch die Post.... Unterschrift! Adresse:...... LffiT»'a»«hu*iirrftriwnwtiiii Makoah-Konzert» Auch heiler hat das Hakoah-Öchester unter der zielbewußten Leitung seines Kapellmeisters 8. Bras l a w sky fleißige Arbeit geleistet, deren Erfolg im letzten Konzert für. den künstlerischen Geist aller Mitwirkenden gleichwie für den nimmermüden Führerwllien des Dirigenten das 'Schönste Zeugnis ablegte. Die Trompeten-Ouvcrtiire von Mendelssohn, die mit Unrecht nur selten im Konzertsaal zu hören ist, wurde mit erfreulichem Schwünge und guter Klangwirkung zum Vortrag gebracht. Das Cellö-Könzert Von Georg Matthias Monn, der ln der ersten Hälfte des Iß. Jahrhunderts auf Wiener Böden Insirumentahyefke schuf und in dieser die klassische Epoche vorbereitete, erfuhr durch Professor Leopold B u x b a ü «, eine , gewandte Interpretation, freilich flicht durchwegs jene Hebende, gemütvolle Nachempflndung, die die schönen und dankbaren Melodien verdienen. Der Höhepunkt des Abends brächte'Beethovens V. Symphonie, die ßraslawsky von den ersten Schlägen, in denen das Schicksal an die Pforten klopft, bis fcü dem rauschenden Jubel des Finale, der in ein Triumphlied äuskiang, in großzügiger Kraft äufzubauen und «*» unbeirrt durch kleine Tücken des Orchesters — zuin Siege Zu führen verstand. Der Säal spendete dem harmonischen Zusammenwirken von Dirigenten und Orchester herzlichsten Beifall. flb. Freie jüdisöhe Volksbühne fliimtiUiimlimiiilmHiiiUfiiiiniMiimniiiiiiiuiiiimiimiiiiiimtiiiiiiiHfiiiiiiiiimiiiiiim Gastspiel lm Lusispielthcater 4280 Der DorfsjSng KST »fest heute# lat gehelztl “®s ,flrri^rHiifltrf-»nilTiiii~rB*iWieieifhil >im4ehn4ii^,i rilu»«*nni m■ irfihtoiiart leerdfcaAlirta» i ' ifcr'nlT, fc’t i * LA Aus den TheateffL Im Bur g-.t h sät s r wird fllöfgöd „D ö f 1 ö 1 ä ll u sa, mit Herrn H u g ö T h i m i g als Menenius Ägrippa, gespielt. im o p t r m t h e ä ter geht morgen „Schwester An gell fea“, „Gfäflfli Bchichr öfid *Di ft Jahreszeiten der Liebe“ in Szene» In der V o 1 k 8 e p e r findet heute das zweite Doppelgastspiel von Fräulein - Maria Rdjd und Herrn Kammersänger Aagard-Oestvig in Puccinls „B ö h 6 m e“ statt Fräulein Maria Rajd gastiert als Mlmi, Herr Kammersänger Aagar’d-Öestvlg als ‘Rudolf. Ferner wirken mit Frau Gcrö und die Herren Brand, Baumann, Ecknef, Karl Heinz, Df. Kröegler, Schmied und Rainer. Den Chaunard singt zum ersten Maie Herr Robinson. Dirigent Herr de Stermich. — Morgen wird „Tristan und Isolde" aufgeführt. Freitag deü 20. d. M, findet in der Volkßoper die Erstaufführung yofl Verdis „Othello'*, unter musikalischer Leitung von Direktor Felix Weingartner, inszeniert von Direktor GfUder-Güntram Statt. Die Besetzung Ist folgende: Othello — Herr Rittersheim, jagö — Herr Brand, Desdemona — Frau de Debieka, Emiliä — Fräulein Salinger, Ludovico — Herr Läzer, Montane — Herr Eckner, Cassio — Herr Df» Kroeglef, Rodrigo — Herr Borin. Im D out sehen V c l k a t h s a t e r wird morgen „A n d e r B a r r i e r e,? gegeben, In den K atnni ef spiel es gelangt morgen, 7 Uhr, »Diel ü n f Frankfurtsrä, um 10Uhf »Morphiüm", zur Darstellung* ■ Im R a! m.u nd-Thcätftf wird morgen Ö n i g Richard HL4 gespielt. Im LuvstspieltheatOr veranstaltet diePreis jüdische Volksbühne .morgen einen Eifläkterabend. Es gelangen zur Aufführung: „Vom Glück vergeftsaa*, „Der Schn sider ä!s Gemeinderat“ und „Die föjzft". — Montag den 16. d. M., 7 Uhr abends, findet die Erstaufführung Von G o r d i n « vleraktigemSchauspiel „D e b er m Ozean“ statt. Ah der N e u e n W f a n e t B Ahne eröffnet heute, abends 7 Uhr' Paul W e g e n c r sein . GLStsplsl als Othello. Das Stück gelangt auch an den folgenden Tagen, mit dem Gast in der Titelrolle, zur Aufführung. Wo c h e,n sp! el plan der F re 1 ttt J ü d 1s c h e it v V olk ö b ü h n e. Samstag, '/»6 Uhr, E i nakter- Abend: „Vom Glück vergessen..Drama in einem Akt von David' Pinski. „Der Schneider als Gemeinderat“, Schwank In einem Akt von M. Richter. „Die Ejze“, Dialog von Scholem-Alejchem. - Sonntag, y9ll Uhr vormittags, Volkamatlnee, gewidmet den Volkflllederdlcntern A. Goldfaden und M. Warschaw- 13. Jäfiner tS2S Nr. 1062 ,*ir—‘- - .■ -- —■— , ski, Mitwirkend; Lei Wcihtraub-Graf, Isaaft Deutsch, Marco Goldin, Benzion 8 i g a 11. Einleitende Worte: Dr. F. Stern b erg. — 3 Uhi> »M e 11 6 n s t e i n e“. („Die Brodyer Sänger*1, Szenen aus „Meschiachs Zeiten“, „Die Ejzft“, Dialog von Scholem- Alejchem.) 7,8 Uhr, „D e r U n b e k it h ti t e“, Drama ln vier Akten von Jakob G o r d i n. — Montag, 7 Uhr (zum ersten Male), „U e b e r m O z e a fl“, Drama Ui vier Akten von Jakob G ö f d.i n, — Dienstag, 7,8 Uhr* e b e r m O z s a n“. — Mittwoch, 7zß Uhr, ^G a n>uw i m* (Diebe), Sehauspiel in drei Akten von F. Bimko« — Donnerstag, 7*8 Uhr, „Ü e b e r m O zea n". — Frei-i tag, 1/!ä8 Uhr, „M eile n^s t eine“. Maria Jeritza — die Thronfolgerin Carusos. Debet; die Riesenerfolge der Jeritza in Amerika wurde bereits kurz berichtet. Wie tiefgehend der Eindruck der Kunst der Wiener Oper'nkünstlerki.auf die Amerikaner War, kann erst durch die enthusiastische Kritik ermessen werden, die sich in den einzelnen Vornehmen Blättern New Yorks vorfindeb So beginnt eia Artikel des »L Itter a r y D i g e s t*'4 der bedeutendsten literarischen Zeitschrift, mit dem Ausruf : „König Caruso Ist tot, es lebe die Königin jeritza F* Was die leritza im zweiten Akf der „Tosca“ produzierte, w4r wie eine Offenbarung, die sich mit elementarer Gewalt Über die Zuhörer ergoß. Die Begeisterung kannte auch keine Grenzen* Der. Kritiker der „New York Tribüne" Mr. Krehblel, der, , wie er einleitend bemerkt, bei allen großen Kunstereignissen der Metropolitan-Oper anwesend war, sieht sich doch gezwungen, über jenen denkwürdigen Jeritza-Abend festzustellen: „Ich kann mifch nicht erinnern, in diesem Opernhaus auch ein einziges Mal nur Zeuge eines solchen alles bezwingenden Sieges gewesen zu sein» Nicht Applaus, sondern einen seelischen Tumult, das Brausen eines seelischen Sturmes bekamen wir zu hören» Sie sang» wie wenn Sarah Bernhardt gesprochen hätte, und dennoch war es Gesang, jedes ihrer Worte War ein dramatischer Gesang, aber der Gesang einer geübten Künstlerin von unendlichem Talent.* ' Röiämi-Bfitiiie (jüdische B ü'h.n e). Ab Samstag den 14. d. Mi WiederHuftrstsn des Ensembls der Jüdischen. Bühne. Zur Aufführung gelangt die musikalische Posse „Dus Herz vyn a Mamy“ von Lateiner. An-skls „Dybuk* in polnischer Uebersetzuitg* Ifl Warschau ist vor kurzem eine polnische Ueberset.zitng des „D y b u k“ von 8. A n - s k i erschienen. Die Uebersetzung wurde von J. Joeison und j. Rottersmann besorgt. Hebräisch-jüdische Matinee. Sonntag den 15. d. M.» 4 Uhr nachmittags, findet did vom Kortzertbureau Haruach veranstaltete HebräisOh-jÜdische Matinee statt. Mitwirkend: Martin C h o c hem (Stockholm), Lea Weiftträu b- G r a f und Oberlpantof M ä r g u 1 i,e s. Karten zu dieser ihteffessafiteti Verafl&tältuiig äii dfer Röflzefthäüskasse, flii, DothringerStraße, in der „Wiener Möfgenzeituiig'1, Buchhandlung LöWit und im Kartenbureau A’ida* Wsdeklnd-Aufführungen m Italien, im Mänzönfr Theater von Mailand wurde vor einigen Tagen Wedekirrds' „E r d g o i s t“ /zum ersten Maie aufgeführt. Das Stück fand eine geteilte Aufnahme, obgleich die Aufführung auf einem hohen Niveau stand. :.sni<nta.*lit;v#ä3Z B^aSnttaiSa snabBRHäB] ti.isais55iB.Ba rnSS’ iö22 "l erscheint: t&glidh eine ßrößä [kb BaBaäta ® H häiasiBiä&iBBBa in dB# WelöW«! hSÄ>«ÄNawM Über alleBporfzwelge Ha'nhbn5 ab'bb »«asaasaissz säfeHäBBnfctea aBannae.lmi. , ..UwmMj Die jüdische« Vereine der IV. Klasse. W. ' Hazair, Nach Häsm on öa ist Hazair der jütigsfe,- jüdis'öhe Verein der IV» Klasse. ‘Seine Spieler stehen' fast ausschließlich in sehr jugendlichem Alter. Der J. S. C* H a2ai r erreichte mit 8 Punkten den achten Platz in der MeistefSChaftatabeile, wobei sein Torverhältnis 12 t 20betrügt Durch die Fusionen mit den jüdischen Vereinen Gideon und Heros dürfte H 11 a i t seine Spielstärke gehoben haben und. an Mitgliederzahl gewachsen sein. ' . Jüdische* Athletikklub. Der J.A. C. gehörte noch im Vorjahre der Schutk* gruppe an, trotzdem sicherte er sich in der neuen, Umgebung eine gute Stelle. Er ist als einziger, jüdischer Verein , der Gruppe Nordost zugeteilt und hat sich trotz sshäMsr. Konkurrenz den III. Platz in der Meisterschaft erobert Die Mitglieder entstammen fast ausschließlich dem XVII. Bezirk, wobei namhafte Bürger von Hernals im Vorständes tätig sind. Der j» A. C. zählt zu den bestgeleitesten Vereinen des Jüdischen Spurtverbandes. Epilog. Wie man aus den Ausführungen ersieht, entfalten die ' jüdischSy Klubs, die vom Niederösterfeichlschen Fußball-Verband in die unterön Spielklassen eingeteilt sind» eine sehr rege sportliche Tätigkeit und deshalb verdienen sie auch die tatkräftigste Unterstützung; Sollen alle sportlichen Vereinigungen, die an der, körperlichen Regeneration des jüdischen Volkes in Ihrem 'Wirkungskreise so freudig Mitarbeiten» erhalten bleiben,, dann muß das jüdische Sportpublikum sein Interesse auch ihnen zuwenden. Der neugegründete Jüdische Sportverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Um der Frühjahrs' wäre Platz zu schaffen sss i.TßOTcUiiiir.ia