Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1062 (13.1.1922)
- Date
- 1922-01-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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NTr. 106 2 Wien, Freitag WIENER MORGENZEXTUNCT im «iwTHrn Oberst P i n z ist am 20. Dezember 7858 zu Semil tn Böhmen geboren und nach Leitomlsc'hil zuständig. Im April 1919 ist er im die t-sohecho-sliowaik Ische Armee eingetreten. Dem Obersten fällt zur Last, daß er am 27. Maa 1915 als militärischer G-ruppenflconnirtandant in Wierzowice am San den Bauern Johann Blaszezyn heniken ließ, othine das ordnungsmäßige Verfahren einigeleitet zu haben. Die Tatsache der Hinrichtung gibt Obensit P i n z zu. Blaisizczym soll <sich Beschimpfungen der österreichisch-ungarischen Armee zuschulden kommen lassen und ^hochverräterische« Aettßerungem gemacht halben. Oberst Piiniz ließ ihn durch einen Gerichtsoffixier, verhören und daun’ in Öen Arrest setzen. Tm Arrest soll der Bauer seine hochverräterischen Aeußeruugen wiederholt haben. Daraufhin ließ der Öberst den Mann am nächsten Morgen p h « e weiteres Verfahren henken. Von ungarischen Banditen ermordet. Wir haben bereits über das Verschwinden dies aus Galizien stammenden Kaufmannes Moses Wissenfeld seinerzeit berichtet. Hierüber wu/rde nun amtlich festge-stellit: Am 19. November 1921 wunde in der bur-- genländischen Gemeinde Z tt-r a n y eine mähnliche 'Leiche gefunden, die bereits in Verwesuinig übargegam-gen war. Aus Kleidungsstücken konnte festgestelt werden, daß es sich um die Leiche des ans Galizien stammenden Kaufmanns Moses W i e s e n f e 1 d handelt. Wiesenfeld wohnte in Wien, reiste!>m August ivorigen Jaihres zum Besuch seiner Verwandten nach M a k 0, von wo er über Budapest nach Wien zurückfuhr. Ara 30. Oktober traf er im Eisenbahnwagen mit frinem Bekannten namens Naitan S ip i e g e 1 zusammen. Spiegel sah nun, wie Wiesenfelid von einer Gruppe Aufständischer an gehalten, blutiggeschlagan und schließlich zur Legitimierung aufgefordert wurde. Dann Schleppten die Banditen Wiesenfeld, mit sich fort. Etwa achthundert Schritte von der -Station Zuramy wurde ■tWiesenfeld ermordet und sein Leichnam dort verscharrt, wo er auch jetzt auf gefunden wurde. Der Wiener Kaufmann Markus Kamm, der auf die Nachricht der Auffindung .der Leiche Wiesenfelds nach Zunamy fuhr, erkannte in einer jeden Zweifel auEsefrließenden Weise dem Leicham . Wiesenfeüids. Eine Drohung an die jüdischen Legitimisten. Im Laufe der Iindernnitätsdebaltte io der Nationalvorammiung sprach . auch der reformierte Geistliche J. Stephan K o va c s, Mitglied der Partei der kleinen Landwirte und demnach ein Anhänger der Regierung und Gegner des Legitim!s- -mufs. Seine Rede, die hauptsächlich die Juden frage ausfüllte, klang in eine Warnung am das ungarische (Judentum aus, -sich nicht dem Legitimismus zu ergeben. 'Kcwa.es steht auf dem veralteten Standpunkt, daß die Judenifrage durch die T au f e gelöst werden könne. Er sagte*. In der Oeffentliichkeiit nufe es gewisses hBefreinden -'Hiervor,*' ääß viele Juden, die seinerzeit unter der Wi-r(l<iunig der traurigen Ereignisse sich haben taufen lassen, in der letzten Zeit massenhaft zum Judentum zu rü ckk ehre n«. Daran sei zum Teil auch das Christentum schuld, weil es die gehäuften Juden nicht mit der Liebe C h r i s 11 empfangen hat. Dies habe vielfach zu M i ß v erstand n i s s e n Anlaß ‘gegeben. Daß das Cbiristenihiln nur so wenig Zugkraft auf die Juden äusü bt, ' finde vielleicht seine •JBegriihdunig darin, daß •- auch zwischen den christlichen Konfessionen nicht jene Harmonie -besteht, Idie geeignet wäre, ein gutes Beispiel zu gelben. Er halbe schon vo-r einiger Zeit Paul Sandor, den er ifür einen, wahren Israeliten, im christlichen Sinne hält, gesagt, es würde sieh empfehlen, daß diais [Judentum sich in der Königsfrage nicht der Majorität des Volkes ent ge gen stell!«, da ein solcher Widerstand schwere Folgen halbem könnte. . Für 'die Juden kommen zweifellos noch schwere Zeiten, denn dierussische R e s tä u r a ti orn werde ganz sicher schwere Opfer , vom Judentum verlangen. Diese werden zür Folge haben, daß große Massen von jüdischen Flüchtlingen die Nachbarländer überschwemmen werden, was wieder die antisemitische Bewegung auich in -diesen Von neuem entfachen wird, w-o sie heute schon im Abebben begriffen sei. Es sei' deshalb ein großer Irrtum des ungarischen Judentums, zu glauben, daß die Rückkehr zu den alten Verhältnissen ihm das Heil bringen würde. Die alten Verhältnisse, die. Verhältnisse von 1918, können nicht mehr1 (wiederkehren. Deshalb handle das ungarische (Judentum sehr unrichtig, wenn es sich der Auffassung der Millionen des ungarischen Volkes entgegenstel-le. Es sei zju beefitrehtan, daß dies neuerlich zu antisemitischen Eruptionen führen könnte «linid daß angesichts der elementaren Kraft des Voflksempfindems die Regierung nicht in dar Lage wäre, den Judenhaß einzuidämmen. Die Preßburger Handelskammer für eine bessere Verbindung mit Wien. Aus Preßburg wird uns gemeldet: Das hiesige österreichische Konsulat gibt, entsprechend dem Abkommen von Lana bereits ständige Visa für Weisen nach Oesterreich aus, welche für die Dauer iton drei bis sechs Monaten zu beliebigen Reisen Gültigkeit haben. Der Reisende kann jedoch ohne besondere Aufenthaltsbewilligung sich in Oesterreich nicht länger als drei Tage aufhalten. Die Gebühren für das Visum betragen jedesmal 132 tschechoslowakische Kronen und für Unbemittelte 42 Kronen. Die hiesige Handels- und Gewerbekammer wandte sich behufs Erlangung einer besseren Verbindung mit Wien an die Direktion der Staatseisenbahnen mit der gehört der JidiKSi® Hatlonalkal@Bi(Ser Herausgegeben von MLTAZDStSs und Ludwig Bafiö Reicher belehrender und belletristischer Inhalt. Beiträge der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller. Vornehm ausgestattet und illustriert. Zu beziehen durch den Verlag „Wiener MorgenseltungM Wien, II., Taborstrasse la Preis K 150, einschließlich Porto K 180 Bi'te um Einstellung eines neuen Schnellzugspaares, welches in den frühen Morgenstunden von Preßburg nach Wien abgehen und in den späteren Abendstunden von Wien in Preßburg anlangen soll. Internierung eines jüdischen Kriegshelden und seiner Familie. Budapest, ‘ 10. Jänner. (Bericht d!ar »Wiener Moi'genizeitung«.) Eine aufsehenerregende Iiniternieruing'saffäre beschäftigt gegenwärtig die Behörden von Misk-olcz. Vor einiger Zeit verfügte die dortige Staatspolizei die Internierung, beziehungsweise Abschiebung des Josef A b e -n d, eines Angestellten der Cihewra Kadischa, der überdies einen kleinen Verkaufsstand auf dem dortigen Marktplatz innehatte. Die lhtemieirimgsverfügung erstreckte sich, wie gesagt, nicht nur auf ihn und seine Frau, sondern auoh auf seinen Sohn Alexander Abend. Diese polizeiliche Maßnahme erweckte nicht nur wegen des Umstandes, daß Josef Abend bereits seit dreißig Jahren in Ungarn .leibt, sondern mehr noch durch die Begründung des Internierungsbascihluses, Befremden. Der Chef der Mi'skolczer Polizei begründete schriftlich den Infteraiierungsbeschluß wortwörtlich damit, daß »die Genannten jener ausländischen Juder/rasse.. angehören, deren Aufenthalt im Lande für die Nation schädlich und nachteilig wäre«. Demgegenüber Stellt Josef Abend in seinem Rekurse fest, daß er im Alter von 24 Jahren nach Ungarn kam, nunmehr seit 30 Jahren hier wohne, wtervon er 29 Jahre ununterbrochen in Miskolcz verbringt. Hier hat er seine Ehe geschlossen, hier sind seine Kinder geboren. Im Weltkrieg war er trotz seines vorgerückten Atens ungarischer Soldat und hat vierzehn Monate an der Front gekämpft. Noch erstaunlicher sind die Angaben des Solhinos, Alexander Abend, der gleichfalls samt Weib, und kleinem Kinde interniert, beziehungsweise ausgewiesen werden soll. Alexander Abend gibt am, daß er sich immer für einen ungarischen Staatsbürger hielt und gleich in den ersten Tagen nach Ausbruch des Krieges im Alter von sechzehn Jahren sich freiwill ig zum ' Kriegsdienst meldete. Nach zweimonatiger Ausbildung kam er an die Front, ' kämpfte auf allen Sol fladhtfeldenn, und wurde während des Krieges achtmal <verwun det Unter anderem bekam er einem Bauchschuß, weshalb er mehrere Monate in den Innsbrucker und Komorner Spitälern in Pflege stand. Er ist Besitzer der großen silbemen Tapfedkeitsm-edadlle. Infolge dieser Rekurse kam die Angelegenheit vor die Bezirkshauiptmanin'sebaft, deren Entscheidung man mit Interesse anitgegemsehen darf. * Die Trauerandacht für Adolf Stand. Anläßlich der Wiederkehr des Todestages von Adolf Stand veranstaltet das Zionistische Landeskomitee gemeinsam mit der sephardisch-türkisctyen Gemeinde am Sonntag den 15. d. M. um 5 Uhr abends im Tempel der sephardischen Gemeinde, II., «Zirkusgasse, eine Trauerandacht Die Trauerrede in hebräischer . Sprache hält der Rabbiner der türkischen Gemeinde N i s s i m 0 v ad i a, in deutscher Sprache Dr. C h a i m Tartak 0 w e r. Kantorale Funktionen Oberkantor Guttm a n n samt Chor der türkischen Gemeinde. * Proselyten aus Rußland nach Palästina. Eine beträdhitiliicfhe Grup-pe Kubaner Kosaken, die zum Judentum über traten, ist in Barum eingotroffen, um die Weiterreise nach Palästina anzutreten und sich dort als Kolonisten miedsr/.ulasseu. Sie gründeten einen Verein, um die im Rußland noch zurückgebliebenen Mitglieder ihres Bundes herüberzUbrilmgen, und sammeln einem Fonds cur Erleichterung der Wanderung nach Palästina. (J. C. B.) * Forderungen der Juden in Tripolis. „Giornale de Tripoli“ zufolge erließ die italienische Regierung eine Reihe von Verordnungen, die vorwiegend die Reform des Justizwesens in Tripolis bezwecken. Diesen Verordnungen zufolge werden auch arabische Schöffen und Richter in allen Gerichtsverfahren zugezogen, die arabische Parteien betreffen. Die jüdische 0Öffentlichkeit beklagt sich, daß die Regierung hiebei die bedeutende jüdische Bevölkerung außer acht ließ. Der Judenheit müsse» auch ähnliche Rechte eingeräumt werden, mit deren Vertretung die indische Gemeinde betraut werden solle. 13. Jänner 192? Seite 5 Letzte Nachrichten. Poincarö mit der Kabinettsbildung betraut. Paris, 12.Jänner. (Havas.)Poincarfi ist mit der Bildung des Kabinetts beauf« tragt _ worden. Er wird morgen seines endgültige Entscheidung bekannt geben. * Vorlesungsbeginn an der Universität. Der Beginn der Vorlesungen im Univers’tätshauptgebäude nach den Weihnachtsferien wurde für Montag den 16. Ö. M. festgesetzt. * Das Verhältnis zwischen Rechtsanwälten und Beamten. Bekammtlich hat die Vo-ll vensammlung den;' mederösterreicih-iisc'hem Rsciht-s-atnwailitskamrner am 4. 01c-: tob er vorigem Jahres einen Besdhfjuß gefaßt, der sich mit dem Eintritt vom Beamten im -die Recibt3amwalitis-( kamizleien beschäftige und in der Folge zu scharfen AlbJ wehrm aß nahmen der Gewerkschaft der Veirwafllbumgss^ juri'sten geführt bat. .Das B-umdesmiimisterium für Justiz , -hatte in diesem Konflikt die Vermittlulmg übennommieft! ■ u-nd die genannten Körperschaften sowie die Vereem-- gung der österreichischen Richter umd den Verein der? Staatsanwälte zur Besprechung gestern eingela-dien, bei der die Mißverständnisse, zu denen der angeführte Be-, ■Schluß Anlaß gab, in allseits befriedigender Weise atuA geklärt wurden. Durch die bei dieser Besprechung ge-» troffen an Vereinbarungen, deren Genehmigung durah diebetreffenden Körpeirsdhaiftem außer Zweifel steht* ist -das seit jeher bestandene gute Einvernehmen izww sehen Beamtenschaft umd Rechtsanwaltschaft wiederihe-r* gestellt worden. . * * Forderung einer „Wiener Zulage“ für dt« Bundesangestellten in Wien. Die neuerliche Erhöhung der städtischen Tarife veranlaßt den Verein der Staats» beamten Oesterreichs in Wien, zur Frage der Rückwirkung dieser Maßnahmen auf den Haushalt der Wiener Bundes^ angestellten Stellung zu nehmen. Zu diesem Zwecke finde^ Sonntag den 15. d. M. um 10 Uhr vormittags eine für all« Gruppen der Bundes- und Verkehrsangestellten zugäng*j liehe Massenversammlung in der Volkshalle des Rathauses statt. * Spende. Ungenannt, anläßlich des Todestages de§ Frau Rosa Erler gebornen Willner aus Czernowitz, für! verschiedene Institutionen K 10.000. * Wetterbericht, lieber Frankreich haben1 (kaltq Nordwinde die ozeanische .Westströmumg durcfhlbiradh-enj lieber Deutschland ist die Fromit der Noirdwilnldle schon bis snm Sudeten-Karpathenlkamm verschoben. Iin Wien’ war d’-ys WGüter mittags noch heiter, mtaichmittags setztq eine Grau-peCböe eiln-. Der Wetterchiaralktejist im Oesterreich örtlich umd zeitlich stark wechselnd. -Auf dtssj Bergen fällt Schnee. Voraussage: Vorwiegend bedeckt; zeitweise Sohneefall, Temipeirabuirahniahmie, später Frosi^j lebhafte nördliche Wimde. * Pelzdiebstahl. Im Cafö Westmünster auf der Maria« hilferstraße wurde gestern dem Hermann Schächte ri VII., Richtergasse 4, ein Pelz mit Sealfutter, Sealotterkrage» und ein grüner weicher Hut, zusammen K 1,015.000 wen* gestohlen. * Ein sprechendes Hans. Von dem Dache des Hauses, IX., Liechtensteinstraße 10A, drohte gestern früh ein etwa einen Zentner schweres Stück des Maueranwurfes vom Gesimse auf die Straße zu fallen. Das Mauerstück hing bloß an einem Draht. Die Feuerwehr rückte mit einet' Schubleiter aus und löste das Stück Mauer los, so daß es auf die Straße fiel. * Einbruch in der Kinderhellstätte Tivoli. Eid Einbruch, der die armen kranken Kinder, die in der von den Amerikanern erhaltenen Kinderheilstätte Tivoli untergebrachten Kinder hart trifft, wurde in der Nacht zum 11. d. M. verübt. Unbekannte Gauner erbrachen, das Magazin und stahlen 320 Büchsen Kondensmilch, Marke „Dairi-men“, und 400 Tafeln Schokolade im beiläufiger! Werte von K 500.000. * Diebe auf der Straßenbahn. Gestern wurde den* Wilhelm Z i s a r s k y, Täborstraße SB wohnhaft, in einem Straßenbahnzug in der Leopoldstadt eine goldene Schaffhauser Uhr im Werte von K 400.000 gestohlen. * Einbruch. Am 10. d. M. wurde das Geschäft der Vera Berger, III., Kleistgasse 27, erbrochen. Gestohlen wurden Schuhe und Gamaschen im Werte von K 850.000. * Ein italienischer Ort durch Bergrutsch verschüttet. Der Ort S-ain F-rateCOo in Siziliern ist dluirchi einem Bergrutsch zum größtem Teil vemscihütitet. Die Einwohner mußten ihre W-oibtniutngem raumem umid konnten nur einen kleinen Teil ifhireir Habe retten. Das Zenstörungswerk schreitet umiaiufhaltsam fori. Nebst vieCien Wohmhäuserm sind amcih zehm Kirchen gänzlich zerstört. * Verhaftete Banknotenfiilscher. Das Sicherheit^- - bureau wurde in Kenntnis gesetzt, daß im Graz araßetf dem Kaufmann Lavi.no Sasso und seiner Gema'h'lim noch der 30jährige Kaufmann Anton Monteri'si, des? 36jährige Händler Alois S a.1 a m o n und der 50-jähriigo Händler Guido Simon umter dem Verdacht der Mit^ schuld an der Verausgabung vom falschen 1000-Liire- -noten verhaftet wurden. Bei Salamom hat man zwei verdächtige ioo-Lirenoten gefunden«. Es wurde ihm. auch machigewiesen, da er in Gastwirtschaften falsch« ioo-Lirnuoten verausgabt -hat. Salam-om hat aatich sechs faibche Noten zu 1000 Lire im der Handels- und Gewerbebainik in Graz, Jaikomimi’ipflatiz, zur Einwechslung übergaben, doch sind die Noten als falsch erkannt und beanständet worden. Nachträglich habe, sie Sasse durah echte Noten ersetzt, sich selbst als Opfer d'ef, Fälscher hirn-gestellt und behauptet, die Noten -vom einer Mailänder Bank gegen Konsignation erhalten zu 'halbem * Der Lebensmittelwucher. Das Kriegswuch-eramt -hat ln den letzten Ta^n anläßlich der walhirgenom* ‘menen Preissteigerungen bei Fleisch in 130 Fleischhauer- und Selcherläden Naahschau gehalten. Alle, bei diesen Revisionen konstatierten Preisübersohireibwn-geii werden zum Gegenstand der strengsten Amtshandlung gemacht werden. Ebenso wurden anläßlich des sprung-.- haften Hi-naufn-u-merierens der Zuakenpreise «154 Ge» schäfte revidiert. In 40 Fällen wurde die Strafamts« Handlung eingeleitet, Diais Kriegswuüh-eramt wird dä« Reviisio-nen fortsetzen. 0 Carusos Nachlaß. Wie der »New York H&rwM« erfährt, ist die Erbschaft Caruso« auf 904.00p- Dollar geschätzt worden. In -Äeser Summe sind die Phompi graDihrechte nicht mitcezä'hlL deren Einmiaih'xncn Äüdi