Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1062 (13.1.1922)
- Date
- 1922-01-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.WIENER MOEUENZErrüT^ Wien, Freitag »■■nuiWiTwaaHWi' s>" ,fd. Jänner W2'J Nr. 1062, Mitteilungen aus dem Publikum, Seite 4 Wahlen schreiben die „Dwa Groszy“ folgendes: „Die geheime jüdische Regierung hat beschlossen, /daß Polen schwach sein müsse, und aus diesem Grunde wurde die Wahlenthaltung der Wilhäer •Judenschaft proklamiert.“ Mit diesem Blödsinn glauben die „Dwa Groszy“ der Sache Polens dienen zu können. . ,' ] Pogromhetzetide Wrangel-Offiziere in Konsiantinopel. Konstantinopel, 10. Jänner. (J. C. B.) Eine Gruppe der zur Wrangel-Armee gehörenden Offiziere marschierte vorgestern nachts auf die Straße und warf sich unter der Losung: „Schlagt die Juden nieder! Rettet Rußland!“ auf die jüdischen Passanten. Der Zwischenfall dauerte nicht lange, da bald darauf englische Soldaten auf dem Platz erschienen, die die vagabundierenden Wrangel-Helden verhafteten und sie dem Gericht einlieferten. Das Gerichtsverfahren wird gegen sie in Kürze aufgenommen werden. Die mitteleuropäische Union. Mit Oesterreich und Polen. Paris, 10. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgen? zeitung“.) „Matin“ meldet aus Belgrad: Offizielle Kreise bestätigen, daß sich gegen Mitte Jänner Pasi c, Talle J o n e s c u sowie die Minister 0 e s t e r? r e i c h s und Polens in Prag zusammenfinden werden, um einen neuen Entwurf für die kleine Entente auszuarbeiten. In offiziösen Kreisen weise man darauf hin, daß nunmehr, da die Gefahr eines ungarischen Revanche- Krieges oder einer Habsburger-Restauration beseitigt sei, die Teilhaber der kleinen Entente daran denken, diese auf neuen Grundlagenaufzubauen und einen Block der Staaten Mitteleuropas zu errichten. Die Teilnahme Oesterreichs und Polens sei gesichert. Was Ungarn anlange, w^lle man abwarten, bis die Thronfrage bereinigt und die innere Situation konsolidiert sei. V Zusammentritt der Grenzbestimmungskommission für Albanien. Paris, 12. Jänner. (Funkspruch.) Die gestern unter jfiem Vorsitz Jules C a m b o n s 'stattgefundene Sitzung der Botschafterkonferenz hat beschlossen, daß die Grenzbestimmungskommission für Albanien am, 18. d. M. i n Pa r i s zusammentreten soll. Tagesbericht. Erinnert euch! ■ Der Notruf der Wiener jüdischen Gemeinde. T , ’ Die Wiener jüdische KultusgemewuTe ist in. N.ölfc geraten. Sie wendet sich an die Judenschaft aüjeir 'Länder — es ist der alten Gemeinde nicht leicht geworden, man merkt’s dem Aufruf an — iihir über diie furchtbare, tuwe-rschuldeie Krise häimveg'Z'uhelfen, die Erhaltung tand Fortführung ihrer Institutionen zu ermöglichen. Ist es nötig, daran zu erinnern, mit welcher selbstverständlichen freudigem Hingabe in weit bedrängt er en Zeiten . und unter den schwierigsten Verhältnissen die luden entfernter Länder wahrhaft heroische Opfer gebracht haben, wenn irgendwo ein jüdisches Gemeinwesen gefährdet war und gestützt werden mußte? Zwei Jahrhunderte nach jener Wiener Judenveibrennung auf' der Erdbergerlände!rn Ja>hre 1421, deren Fünfhund'e-rtjaihirfeier wir im verflossenen März begingen, wurde den Wiener Juden das Ghetto »Im Werd< eingeräumt. Sie hatten Sich (kaum in der neuen Wohnung häuslich niedergelassen umid die gewaltige Steuerlast, die ihnen amfgefnaJlist war, ikaum abzutraigen begonnen, als nach W-ien die Nachricht von der ■ Bedrängung der Judengemeindie in Mantua drang. Welche Anstrengungen hat das junge Gemeinwesen unternommen, um den Volksgenossen in Mantua behilflich zu sein! Bis nach Regenöburg eilte der damalige Wiener Gemeindevorsteher Abraham Lew! Oettimgcn, um am Hoflager des Kaisers für die Mantuaner Gemeinde ®u wirken. Und als im Jalhre 1670 umtr Trompetenisohiailfl die bevorstehende Auflösung der Judengeme-öntdo »Im IWerck und die Vertreibung der Insassen angekürndS^t Wurde, war nach Verlauf von kaum drei Wochen tröstende Botschaft aus Hamburg und Alto n a bereits in dien Händen der Wiener Gerneindeführer,‘in dier ausgiebigste Hilfeleistung für die bevorstehende Zeit Ibitt&v ster Not angekündigt wurde.;v '; Wahllos herausgegriffen sind diese -zwei prägwiainten Beispiele, aber wahrlich erhebend durch den Opfenimit und d)as edle Gefühl unbedingten Z-ueinanderste!hens, wÄiches die zerquältsn, in dumpfen KöMepverließen 'vor. der Not der nächsten Stumde bangenden Juden ybpp Hamburg -bis Wien, von Wien 'bis Mantua einte. J’; , Die Gemeinde, die »Schul«, die Lehre, die. weise,, erfrischende, in Stunden der Verzweiflung üröstp^t^; Rede großer Seelsorger (hier ist das Wort angebracht) — 'das waren die Elemente, die 'bis in das Zeitalter der Aufklärung das Judentum, durch die mitteMterliche' Hölle hindurch, gerettet haben. Und war die Synagoge,';lie Schul, der häusliche Herd nicht'zu erhalten, wußte die Gemeinde, daß eine blutige Judenhatz sie in alle Himmelsstriche verjagen und in ihrer Siedlung keinen- Stein auf dem andern lassen werde, so sorgte sie mit' Aufbietung aller Kräfte wenigstens für die Unvepsehrtheit der Gräber. Unvergeßlich bleibt die -Kulturtat der Söhne Koppel Frankels, die in den Tagen der m-airtervollen Vcrjagung der Wiener Juden aus dem Ghetto im« »unteren Werde (Juli 1670) die letzten Silberlinge zusammenlklaubten und gegen Erlag einer sehr ansehnlichen Summe beim Wiener Magistrat einen Revers 6rwinkten, in welchem ihnen zugesichert wurde, der Friedhof werde awHberithrt bleiben. So haben einst jüdische Flüchtlinge im Jammer der Austreibung, des Spießrutenlaufens durch die Mens Chen zeilen des. aufffeheteten - , .^ v Der Ausschuß des Vereines Jischuw Erez Israel (Misrachi), II., Praterstraße 43, Tür 11, gratuliert lierzlichst seinem Mitgliede Herrn Josef Frey zur Vermählung seines Sohnes Osias mit Fräulein Emilie Frey aus Antwerpen. Mitwirkend: Harftln Choohem (Stockholm) . . . I.es Wo!ntraub*Graf (Jüd. Volksbühne) Oberkanter Q.Margulte* Karten HEBftfilSCH-JIDDISCHE MATINEE Kosertbüreau des HarüäcH im 11 htm 11 ii1 »III., Taborstraße Nr. 8 ■■n.n llhr nachmittags Mobs, für die am Friedlhof ’zurüdcbleibeinden Väter gesorgt, wenn schon das Gemeinwesen nicht au netten war. Däs Erbe solcher Vorfahren hat unsere Wiener jüdische Kultusgemeißdie ainigetreten. Das Märtyrertum der Juden' des ersten Ghetto,, dfie eich durch sechs Monate foltern ließen und standhaft blieben bis zur Ma'ssonverbren'niuing -der Ueb erleb enden, das reich« geistige Leben der Juden des zweiten Ghetto »Im Wende, unter denen Größen wie Jomtob Liipm-amtn Heller und Sabetai Scheftel Horwitz lehrten, die Tatkraft, mit der sie ihre bedrängte Gemeinde erhielten, für die sie Opfer bis z-um Weiß'bliuiten brachten —- das waren die heiligen Grundsteine, auf welchen die Israelitengemeinde der Toleranzjuden errichtet wurde. Man vergegenwärtige sich die 'Bildnisse jener hervorragenden ersten Toleramz(j-üdm (nichtihre Söhne oder gair Enkel), etwa dis wiuMiich aiddige Gesicht Salomon von Rothschilds (der den Wienern 'durch ein fast zinsfreies Darlehen von ' 340.060 Gulden die Neugestaltung der Inneren Stadt ermöglichte -und dafür, afls erster Jude, Wiener Bürger wurde), diie merkwürdigen,, verantwortungsvollen Köpfe Hotfmöiimsthials, Leidesdo-rfers, Königswarters, Königsbergs —. mutige,, tatkräftige, tum das Wohl der Gemeinde hochverdienter Männer. Man ■ vergegenwärtige sich diie hohe priestcrliche Gestalt dies großen Sulz er upd den cchtjüdischen durchgeistigten. Kopf des berühmten Predigers Mannheimer. Bis ztüir heutigen Größe ist diese Gemeänlde <cEor Toierainizjttden gewachsen, hat in -jsioh afufgenommeJn, was aus den böhmisch-mährischen Gemeiinidten infolge des ain t$em:Jt «sch en Boykotts nach dler Großstadt wandern mußte, 'hat 'immer neue Ströme aus dem jüdischen Osten in sich;einverlei'bt,-war im ailten Oestenrendh eine Zuflucht und Heilstätte für Krajafke. Und Bresthafte, hot mit au-sgezeiclineteh Söhnen an den Errungensdiiaftein des Jahres i-i8^8';teilgenommeh;; haitrFr-ainkl und Fisc/hhof, I-IartmaiiinTi und JeWiheflc -z<w den Ihren gezahlt und' ist, am Tor des Ostens ötdhenid, nach Arie vor eine der wichtigsten Jtideingemei-nden der Welt. Man könnte Bücher füllen mit Bruchstücken ®ub der Geschichte.dieses Gemeanweisens und seiner Vorgänger. Hier sollte mir daran gemahnt werfdlein-, daß eine große Gemeinde, diie gewohnt war, wohlzutun und Verantwortungen zu .tragen bis" im jeneunselige Zenit des Vorfalles und der Auswüchse der Assimilation, daß die jüdische Größgemeinid’e Wien nicht bittend, sondern fordernd an die Judenheit der ganzen Welt heramtritt, damit nicht das--ganze VoWc Schaden nehme, wenn sie (zugrunde' geht. .' . ' Erinnert euch der Vergangenheit dieses Gemeinwesens und ihr. werdet eure Pflicht erfüllen. O. A. Wiener Gemeinderät. (Sitzung am 12. Jänner.) Die Erhöhung des Straßenhahntarifs angenommen. — Ab 18. d. M. eine Straßenbahnfahrt 60 Kronen. Der Gemeinderat hat gestern nach langer Debatte die bereits von uns veröffentlichten Erhöhungen des Straßenbahntarifs, der Kraftstellwagenlinien Pötzleinsdorf—Salmannsdorf und jene auf den Linien der städtischen Kraftstellwagenunternehmung angenommen; Vizebürgermeister Emmerling wies in seinem erschöpfenden Referat auf die Notwendigkeit der Erhöhungen hin, die ihre Ursache in dem ungeheuren, stets wachsenden Aufwand für die Bediensteten, in der teuren Kohle und den unerschwinglichen Material haben. Aus seinen Darlegungen konnte man sogar entnehmen, daß es sich nicht um die letzte Erhöhung handle. Die Opposition hatte gegen diese Argumente einen schweren Stand. Sie konnte sich wohl der drakonischen Notwendigkeit einer Erhöhung der Tarife nicht verschließen, übte aber umso schärfere Kritik an der städtischen Verwaltung durch die Majorität, > wobei sie sich oft in Widersprüche verwickelte. Sie kämpfte energisch, aber vergeblich gegen den Einheitstarif von K 60 und verlangte unter anderem einen Zonentarif. Der Sozialdemokrat Doktor Danneberg wies in sachlicher Weise die Argumente der Christlichsozialen zurück, indem er darauf hinwies, daß die Christlichsozialen in Wahrheit nur in demagogischer Absicht die Tarifpolitik der Mehrheit bekämpfen, während sie im Innern überzeugt sind, daß eine andere Politik unter den gegebenen Verhältnissen unmöglich sei. Unter großem , Widerspruch der Christlichsozialen und tosendem Beifall seinen Parteigenossen wies Dr. Danneberg an der Hand eines reichen statistischen Materials nach, daß die Tarif- und Steuerpolitik der Christlichsozialen die Steuerträger indirekt aufs höchste belastete. Im Jahre 1919 waren die indirekten Steuern größer als die ganzen Zuschläge auf die allgemeinen Steuern, eine Tatsache, welche das Konto der ChristUehstürialen schwer belasten Nach der Rede Dannebergs wurde hierauf dfid Erhöhung der Straßenbahntarife angenommen und alle Ab* änderurigsanträge abgeiehnt. Merkwürdiger Kommunismus. Das Organ der Wiener Kommunisten, die „Rot* Fahne“, beschäftigt sich mit der von uns bereits vor einiger Zeit gebrachten Meldung, daß die Sowjet* regierüng sich entschlossen hat, die „Tscherezwytschajnaja Kommissija“ (Allrussische außerordentliche Kommission, abgekürzt „Tscheka“ genannt) abzuschaffen,? respektive ihre weitgehenden Machtbefugnisse einzuschränken. Die „Rote Fahne“ bemüht sich, de* „Tscheka“, deren tolles, auf Denunziation und Erpressung aufgebautes Schreckensregiment zahllose Opfer verschlungen hat, ein ehrenvolles Andenken zu verschaffen. Dia Verteidigung kann aber nicht als gelungen betrachtet werden, wenn die „Rote Fahne“ schreibt: Dia Bourgeoisie, gegen die sich diese Institution richtet; verglich sie mit der Inquisition, der „Ochrana“ des Zaren und anderen mehr. Was ist denn diese vieL geschmähte Tscheka? Sie ist weder eine Untersuchungskommission noch ein Gericht, auch kein Revolutionstribunal, sondern ein Kampforgan, das an der inneren Front des Bürgerkrieges funktioniert und sich aller Methoden der Untersuch ungskommissionen, Ger» c h te; Tribunale und Kriegsorganis a t i o n e n'-b e d i e n t. Die Tscheka richtet nicht, sondern schlägt.“ Na also! Bewiesen, wak behauptet wird. Mehr haben die spanische Inquisition; die zaristische Ochrana, die deutschen, österreichischen; französischen Feldkriegsgerichte, kurz alle Henkertribunale, auch nicht getan. Köstlich klingt es auch; wenn die „Rote Fahne“ schreibt: „Mit der Kursänderung in der Wirtschaftspolitik ist auch die Rolle der Tscheka eine andere geworden. Das w o h l h a b e n d es Bauerntum ist mit dem Sowjetregime aus gesöhnt.“ Merkwürdiger Kommunismus, der den „wohlhabenden“ Bauern paßt Großen Respekt scheinen die Sowjetleute vor dem kritischen Verstand ihrer, Anhänger wirklich nicht zu haben. Vorkehrungen gegen die Grippe. Gestern’ naohmiittaigs fand im WohlfaihirtsJaimt der Stadit Wien die bereits gestern am gekündigte Sitzung zweckis Vorkehrungen zuir Bekämpfung deaij Grippe umiter Beteiligung aller kompetenten Falk* toiren staitit Die Erhebungen über das Vorkommen; und'die Häufigkeit detr Grippe (halben die b.e-i r u hi g e n de Tatsache ergdben, daß in deni lietziten Tagen zwar ein leichtes, aber keinesfalls nach irgendeiner Richtung besorgniserregendes Amw steigen der Grippe stiaütgefumden hat. In esmizelmie' Heilstätten wunden im? Laufe dar letzten Tage sechs1 bis zehn Kranke mit der Diagnose »Grippe« einge-i liefert. Nichtsdestoweniger hat die Kommission' folgende Vorkehrungen sofort getroffen: Die praktischen Aerzrte und die Heiiainistiailiteu# werden aruf die noch in, Geltung stehende VolltzugsanweiS'Ung des Bundesministerimim's für siotziale Verwaltung vom 28. Tänmer 1920 erinnert, mach welcher; die summariische Bekanntgabe der . im Laufe einer? Woche behandelten Grippe fältle am/geordbet ist. Die' städtischen Sanitätsstationen hadern für dem rechtzeitigem, klaglosen Transport der Grippekranken ii£ die Heilanstalten vorgesorgt Die immerhin schwierige Umtebbrimguing Grippekranker in den Spitälerb wurde folgendermaßen erleichtert: Im den Ftomdskramkemamstaliten ttbd hn JuJbaläumsispital stehen ■ augenblicklich 250 Betten, und zwar 125 für männliche aind 125 für weibliche Kranke, zuir Verfügung. ' Jene Einrichtung, nach welcher das Staidtiphysikart im Verein mit dem Z en tr aflfo ett emmam weteibiane au der Fomidsamisitalten! die Vergebung der freien Betten' besorgt und welche? sich bei der letzten Grippe-Epidemie bestens bewährt hat, wurdewieder getroffen.. Grippekranke,- welche der Spitafeaiuifmiahme bedürfen, sind mit der, Spitaisanweisuing des behandelndem Arztes bei dem Boliz-eikom missamiat des Wohnbezirkes amzmmeldetnw Außer diesen 250 zur Verfügung gestellten Betten) wurde in Aussicht genommen, noch weitere 500 Betten falls es sich als notwendig erweist' — 'zur - Verfügung zu stellen.. Eine besondere Ab«? änderumg im Einkauf von Medikamenten für Grippekranke ist augenblicklich nicht notwendig, da hinlänglich Heilmittel zuir Verfügung stehen. Es wurde? schließlich verfügt, daß allwöq'hienitl'ich die Zahl dofl Grip.p eerkrainktungen durch das Gesmindheitsamt den Stadt Wien veröffentlicht wind. Dais allmähliche? und sehr geringfügige Ansteigen der Grippeerkramkungen läßt es als wahrscheinlich ansehem, daß es — -soweit mnensdMiche Voram-ssidhit reicht — kaum; zur Eii'twidklumg einer besonderen Grippe-Epidemie kommen wird. Auch. der Charakter der Grippeerkramkungen' kt, wie die eingeholten Erkundigungen lauten, äußerst gutartig^; , Die Galgenjustiz. Ein tschechischer Oberst in Wien verhaftet; - Die »Korresponema Wilhelme meldet: Auf Er*, suchen des Wiener Lalndesge-richts iin Straifsaohm I wurde am Mittwoch der Oberst der Reserve der -tsche-' cho-slowakischen Armee Christian Pinz verhaiftet und dem Landesgericht «»geliefert. Er kt vom Gerichtshof in Prag wegen Vetbrecbews des MißbnwKhls -der, Amterewalt eventuell de« M orde-a (iserfokA,