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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-12 · Heft 1061 (12.1.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1061 (12.1.1922)
Date
1922-01-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, uorniersta» -WIENER MORQENZEITUNO ° ■ — ' in"* — —• 1 — --- - -• ^crausgedirängt, und die Ko-mmuluiiisitein 'beschlossen, in den jüdischen Schulen die jüdische Umgangssprache, kiie Tät-Sprache (jüdisch-tatarisch miit hebräischen und georgischen Fremdwörtern) einzuführen. Für diiCse Sprache mußten sie ein Alphabet erfinden^ <Ja bisher nur mit hebräischen Buchstaben geschrieben wunde."Die Zionisten halben im ganzen 50 h e b r ä i s c h e L e h r e r aus Rußland gebracht und eine Reihe von Privatscbulen eröffnet, die von der Regierung nicht uwter-» stützt werden. _ ,.taVX ,. - : Tagesbericht ‘ Zionistischer Provinztag in Linz, Mitteilungen aus dem Publikum* Herzinnigste Glückwünsche . unseren lieben Eltern Mechel Nußbaum und Frau anläßlich der silbernen Hochzeit Wien, Thebet 9682 5873 Jüdisches Mädchen für alles zu einem Ehepaar nach Luzern (Schweiz), gegen gute Bezahlung und Verpflegung per sofort auf«g®nemmena Vorzustellen: IX. Bezirk, Tendiergasse 11, Tür 17 5875 Samstag den 7. und Sonntag den 8. d. M. hielten die 'Delegierten der' zionistischen Protv^nizoTtisgri^pen 'i'n Linz eine Tagung alb. Delegierter Dir. Mo Tg einstern konnte Delegierte auis Gra.iz, L! ri z,. Ln n sb ruck, Salzburg, Wr.-N e u sta d t, Krents, ö s I'LIU, Steyr, Mödling, Klo Sternenb'*ufeg, <G munden uud Trau n, sowie die Herren Dr. Jakob :Weiner, Prof. Dr. Stein, Dir. Erber iin Verbr^i tu-ng es Laindeslkomitees und Herrn Dr. Chaim T unr j: gi| k ower als Vertreter des Keren Kajemefh begrußem , Auch der Präsideuit der jüdischen Kültusgembindfe Liniz,,Herr Benedikt Schwager, richtete wariH OVoifed an die Taguingsteitoehimer und wies däiramif daß das Ziel des Zionismus mit dem aller bewußten ijuden üboreinstimme, daß. Aon >das Haus des LebeiE aller Juden sei. Die Tagung sollte den Prorioamt^sf tern die Richtlinien für ihre weitere Arbeit gCberu Die .. mm «eiee, ns. falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten gmr WeKflrma Juwelier RABBNO WITSCH 'Mz I., Mahlersfraß® Nr. 5 llr, Holßandsfraße Nr. 3 Telephon 3541 (frühere Steplmnlestraße) Haltestelle Opernring Telephon Nr. 45148 Zugang Kärntnerstraße Lfan beachte die große Straßenuhr Samstag geschlossen im eigenen Hause Nr. 3 5820 Aufklärung eines Raubmordes nach 31/* Jahren. Der Raubmörder in der Strafanstalt ermittelt. Einer der in der Kriminalgeschichte seltensten Fälle ist zugetroffen, nach 31/* Jahren ist ein Raubmord auf? geklärt worden.* Zerstreutheit der Juden in der Provinz bringt es. nitt. sich, daß sich diese gatnz anderen Möglichkeiten MA'ä Mitteln zum Zusammenschluß gegenülbergesteilt sshM als dies in Wien der Fall tot. Die organisatorische, Bir. fassung ist in der Provinz leichter, möglich,' der " wLiS »chaftlicho Zusam-mensdh-luß schwerer. Die Kefel Hoij es sod- Aktion hat die Ortsgruppe UM - besonders tatkräftig aufgmwnmeai.' Es wurde auch defeeii ’ diesbezüglicher DuirchführuingS'Vbirschilag. angenomtnefjij.; Die Leistungen für dm Keiren-HajesisocL betragen:<3§j. ‘ Siebentel der gesamten Eingänge. Besönd'ens ,d|e? Büchsen aktion erfreut sich größter Verbreitung. We . Palästina-.Fürsorge . halt mföturgeihäß ihr Zenitmnh j ih; uWic-n,- doch wuiräe auch diese Aktion uniterstüzt. WG; die Arbeit in den Kultus gemeinden anlangt,^sö : hat die ' zionistische Arbeit Erfolge zu verzeichnet;; ifLsmz Graz usw.) Auf dem Drovimztag wurde., audh die Schaffung eines P. rov! n z verband e s beschlossOn? rund ein sechsgliedriges Provirizkomkee gewählt. . lE's rvvurde eine Reihe von Resolutionen angenommen, welche die Richtlinien für eine gedeihliche zionistische Arbeit : in der österreichischen Provinz weisen. ■''L V. 1 Hoch die Ersparungskommission! VJ Verschwendung staatlicher Mittel für ein klerikales Parteiinstitut •' Während die Regierung in allen Tonarten die Not des Staates singt und täglich neue Methodefi . ersinnt, die Steuerträger zu schröpfen, erfahren'die Steuergelder der Gesamtbevölkerüng eine ganz merk-; &vürdigd Verwendung. Nach dem Umsturz wurde von den Sozialdemokraten eine. Aktion zwecks staatlicher . Subventionierung von . Arbeiterinstitutionen eingelegt Unter anderem wurde auch die künstlerische Abstattung der Arbeiterheime; ins Auge gefaßt. Angesichts der trostlosen Finanzlage des Staates haben jedoch : .die Sozialdemokraten diese Pläne nicht weiter .verfolgt. Dagegen haben die Christlichsozialen die Idee : Aufgegriffen und für ihr e. Zwecke" nutzbar gemacht.; Für die künstlerische Ausgestaltung des KatholisCh|fi! Arheiterinnenheims in der Pramergasse wurde däiiiais; ein BÄrag von K 30.000 ausgeworfen. Dafür; solH der ‘ F.estsaal des klerikalen Instituts mit Wandbildern geschmückt werden. Natürlich ist die genannte Summe heute schon längst unzulänglich und wird wohl oder übel erhöht werden müssen. Und so kann man sich darauf gefaßt machen, daß die Verpfändung der Gobelins, also die Entäußerung des künstlerischen Besitzes von Oesterreich, zum Teil zu dem Zweck erfolgt, um die künstlerische Ausgestaltung klerikaler Partei1 Institute zu ermöglichen ... ' Vom Jüdischen Nationalfonds. . ■■■>" Die Leitung des Bureaus hat derzeit Dr. Chaim Tartakower übernommen, dem der frühere Nationalfondskommissär Zwi Brauner zu Seite steht. I Es handelt sich um den Raubmord, der am 18, Oktober 1913 gegen 5 Uhr nachmittags an der 65jährigen Beamfenswitwe Frau Amalia Gith in ihrer Wohnung, XVI., Berstelgasse 12, verübt worden , ist. Die alte Frau wurde bald nachher tot aufgefunden. Sie war, wie der Augenschein ergab, erwürgt worden. Aus ihrem Besitze fehlte ein Teil der Habseligkeiten.v Die Nachforschungen haben sich däijjrils sehr schwierig gestaltet. Von den Beutestücken; einer Winterjacke, einem Damenkragen, zwei Wolldecken und zwei S.choßen, tauchte nichts mehr auf. Verdacht ergab sich gegen einen übermittelgroßen, breitschultrigen Mann, vermutlich Soldat, der bald nach Verübung des Mordes das .• Haus mit einem Rucksack verlassen hatte und vor der Tat in Gesellschaft eines etwa 20jährigen Mädchens gesehen worden war. Mann und Mädchen konnten trotz aller eitrigst gepflogenen Erhebungen :nicht ausgeforscht werden. Wochenlang wurde mit fieberhaftem Eifer von den gewiegtesten Kriminalbeamten nach den Tätern gefahndet, doch alle Mühe, alles Nachtwachen, alle Beobachtungen und Streifungen wurden nicht durch erhofften Erfolg belohnt, man war nachgerade versucht, den Fall für . einen der hoffnungslosen zu halten, bei dem allenfalls einmal ein blinder Zufall doch eine Spur zur Entwirrung bieten könnte. Nun;hat in den letzten Tagen die Kriminalbeamtenpartie des Inspektors Winiwarter, die den Fall trotz: der verflossenen mehr als drei Jahre nicht aus den Äugen dieß, ^nlialjtspunkte dafürgewönnen, daß ein Mann namens 2! s c.h k ä für die Täterschaft in Betracht kommen, würde. ' Der Mann war, wie eine Erhebung ergab, gegenwärtig in der Strafanstalt Gars t e n in Strafhaft, wo er eine wegen Einbruchdiebstahls über ihn verhängte vierjährige schwere Kerkerstrafe verbüßt. Im Einverständnis mit der Staatsanwaltschaft wurde -Zischka von Garsten unter sicherer Bedeckung nach Wien gebracht und dem SicherheitsbureaU; überstellt. Er wurde, im. Laufe des gestrigen Tages,, wiederholt einvernommen. Ursprünglich leugnete er, als man ihm die Tat auf den Kopf zusagte, jede Beteiligung, daran mit der vollsten Bestimmtheit Bei weiteren Verhörenwurde er dann doch weicher und mitteilsamer und abends hat Zischka im Sicherheitsbureau doch das Geständnis abgelegt, daß .er die Frau Amalia Gith er mso;Kd e t hat. Die Erhebungen über die Tat werden fortgesetzt. Auszeichnung einer jüdischen Gewerbeschule durch die französische Akademie. Aus Paris wird uns berichtet: Hier'1'besteht seit dem Jahre 1847 eine Schule zur Verbreitung aäes Gewerbes unter den Juden, aus welcher bererts;.viele Männer hervorgegangen sind, die auf. dem Gebiete ydeß Handels und der Gewerbe Namen und* Ansehen erwarben» Djte französische Akademie der Wissenschaften verfügt ‘über mehrere Preise, welche der Gewerbeförderurigri?dierien. Die Erfolge der jüdischen Gewerbeschule daUden abgelaufenen Jahren veranlaßen die Akademie frangaise, in diesem Jahre einen dieser Preise der jüdischen Gewerbeschule . von Paris zuzuerkennen. .' \ Laut Beschluß der Londoner Jahreskonferenz ■ sind alle zionistischen Organisationen verpflichtet, von dfem Eintrittsgeld zu jeder Veranstaltung einen 10%igen Aufschlag für den Keren Kajemeth TJisrael (Jüdischer Nationalfonds)^ einzuheben. Alle Organisationen werden Shiemit an diesen Beschluß erinnert und ersucht, sieih -zwecks Informationen an das Zentralbureau des Keren Kajemeth mündlich, schriftlich oder telephonisch (Tel. 40316) zu wenden. . Richtigstellung. v Der erste Preis für Leistungen zugunsten des Keren Kajemeth TJisrael wurde Herrn Moritz Fis chb a c h, Villach, und nicht, wie irtiimlich seinerzeit angegeben, dessen Bruder Herrn Osias Fisch bach, zuerkannt. Eine Konferenz zur Bekämpfung der V ' -f Grippe. •v Wie die Rathauskorrespondenz mitteiit, haben in der letzten Zeit die katarrhalischen Erkrankungen, besonders fene der Luftwege, in Wien zugenommen und es sjnd sporadische Fälle von Grippe vorgekommen. Ein epidemisches Auftreten derselben liegt aber nicht vor. ^Gegenwärtig werden die Berichte aus den verschiedenen Spitälern eingeholt, um zweifellose Fälle von Grippe feststellen zu können. Für heute ist eine’. Konferenz der in Betracht kommenden Faktoren eihberufen, die alle Maßnahmen treffen soll, um bei einer eventuellen Ausbreitung der Grippe gerüstet zu sein. (Ein Grund zur Beunruhigung liggt nach Mitteilung der>KorrespoMienz nicht von* . •„Die ungarische Friedensgesellschaft für die Herstellung des^ konfessionellen Friedens. Die ungarische Friedensgesellschaft hat bis zum 'Ausbruch des Krieges hauptsächlich in der Richtung gearbeitet, Ungarn, soweit es in ihrer Kraft stand, vor einer Verwicklung in einen Krieg mit anderen Staaten zu bewahren. Ihre Tätigkeit wurde durch den Weltkrieg desavouiert. Nun eröffnet sich.der ungarischen Friedeiisgesellschaft ein erträgnisreiches Arbeitsgebiet im Ifmern des Landes. Diese Auffassung kam in der am 4. d. M..in Budapest abgehaltenen Ausschußsitzung zum Durchbruch. Der Ausschuß der Gesellschaft beschloß, die Tätigkeit zur Herstellung des i n 11 ereil Friedens aufzunehmen und, da zunächst der gestörte Friede unter den Ko -nf e s s i o n e n wiederherzustellen sein wird, sich diesbezüglich mit den Vorstehern der einzelnen Religionsgemeinschaften in Berührung zu setzen. ArztenssfeHe. In dem Spitale der israelitischen Kultusgemeinde gelangt voraussichtlich an der Chirurgischen Ä b t e i 1 u n g - die Stelle eines Sekundär arztes mit 15. Februar 1922 zur Besetzung. Gesuche sind bis spätestens 31. d. M. im Einreicnungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeinde zu überreichen. Die näheren Bestimmungen können bei der Spitals-Direktion, XVIII., Währingergürtel 97, eingesehen werden. * Der neue amtsführende Stadtrat für Wohnungswesen. Eine . .Vollversammlung; des Klubs der Sozi'aldemoikmten im Wiener. Gemeki'd'erat beschäftigte sieh gestern mit der Demission des amitsführemden Stad!bra<tes für Sozialpolitik uind Wothmun-gs\vesen Julius Grünwald. Nach einer eingehenden Aussprache nahm die Vollversammlung diese Demission zur Kenntnis. Der IClU'fovorstawclbeantragte sodann, daß Gemciindamt Antom Weber mit der Führung der Verwaltung für Sotfi'alpohL'k und Wohnung--wesen ij>et«raut werde* ' 12. Jänner 192^ Nr. 106tz Exkaiserin Zita. Exkaiserin Zita wird morgen fi$ Basel elntreffen. Die Exkaiserin wird nur von einer Frati begleitet, die als Hauslehrerin bei ihren Kindern tätig ista Die, Operation des Kindes der Exkaiserin wird Samstag vorgenömmen werden. Der Aufenthalt der Exkaiserin inj der Schweiz darf nur so lange währen, bis jede Gefahr für den .operierten Prinzen beseitigt ist. i Bahnverkehr im Burgenland. Ab heute wird ein Persohenzugspaar mit durchlaufenden Waggons zwischen Wien-Qstbahnhof einerseits und Wolkenprodersdorfj beziehungsweise Pamhageii, im Burgenland anderer^ seits und zurück nach folgender Fahrordnung eingeführt7 Wien-Ostbahnhof ab 6 Uhr 41 Minuten, Wolkenprodersdort an 11 Uhr, beziehungsweise Pamhagen an 11 Uhr;WolkecH prodersdorf ab 4 Uhr 34 Minuten, beziehungsweise Panfe hagen ab 4 Uhr 30 Minien, Wied-Ostbahnhof an 8 Uhr 55 Minuten. Näheres ist aus den Aushängfahrplänen etü sichtlich. * Gestohlene Boutons. Der Erna Feuerwerks Dittesgasse 5, wurden zwei goldene Ohrgehänge mit großen, runden Brillanten in Silberfassung, K 500.000 wert* gestohlen. * Hundert Millionen für das Cafe Heinrichshof^ Tri der Reilhe der Lo'kailie, die anläßlich dler Demonetra^ Honen am 1. Dezember, in ärgster Weise mitgemommöri W'Uiräen, stiaind das CMe Heimriiebshof an der Spitze. Tn> diesem: Kaffeebaus wuirde ein derart großer Sajcbscihaderi angeriiöhttet, daß ain ellne volle Wiedcraufnaihine des Betriebes eigentlich n.iicih't m©h.r zu deniken war. Der Zutf'di! dltc;mvn dem ruiniertem Cafeftier-®u Hilfe, wenn auch; diese Hilfeleösitung dias Verschwinden dieses Kaffee^ bauses bedeutet. Im Häuse Opernring 1 eröffnete -vo^ einigen. Monaten, die W'ioner P.elzmod'enwerfdsitätte' ibtö Rä'umliic'hikeiteii, die sie als» Unterm’et’eriri der Firmai Badidh^tusen jöh. L Söhne 'bezogen hat. Dieser Verträ^ läuft jedoüli in den nächsten Ta&eh alb, da' die Firriiai ßadldhausen die Räumlliiöhlke'ilten 'selbst benötigt." AriÄ 'diesem" Gründe salh sieh die Wiener Peüiz.nioide.nwerik!stättei veräirilißt, dem Eigefeitümer dies Cafe Heinrichsbiof einen Kafetfahtrüg zwecks UeberlasstUnig der RäulmHöhlkeited des Käffe'ebauses zu sitel'len,' tunid ' bot 3hm als Kauf^ sch'illting die -nette Süthme von ihiuindert MlHiomön airij Der-Cafetier, dessen Betrieb ohnehin zuun-ichtte gemacht' würde, -nahm den Antrag an und dürfte schein iin. dem allernächsten Zeit das Kaffe-efoiaius -der Wiener Belzi modenweridstätte übergebene (5 Die Börse«.) Beim Valutenschmuggel ertappt, Balg Polüz^ JcommilS'sa-ri'at -Wieden hat durch ErihCbun gen umid Beobaic'ht'Uingen .'festgestdlt, daß der 34jährige ' Kauf malmt Wilhelm Toro, zu Rom geboren, -hier im Grand Hcubeflj - wohnhaft, größere Beträge in fremden Vaktiten naClj dem Ausland zu schmuggeln beabsichtigte. Ami 9; d. M. wurde Toro von Organen das Komimdesttriat'si Wieden verhaftet An seinem-Beine.eintdtedcte man emea^ Notverband'; a'is maln ihn loswickelte, fand man fremde Valuten; Lire, Dollar, französische und beigi'schd Franilren im Nennwerte, von 40 Millionen österfei'chiiisCherj Kronen. Gegen Toro i'st die Strafanzeige wegen Ueber^ fretung der Deviscniveroirdnumg erstaötet wo-rdenw '* 4 Ein neuer Gaunertrick. Kürzlich;. erschien euii Betrüger in der Wohnung dar Franx Susannse. B, in deaj Laudoingasse,--deren; Bpttgeher. in. 3sn.desg^ric^E<KeN Haft ist, und entlockte der Fnäu unter dem Vorn'and,..«^ sei GcfarifgCnaüfsCher. unfdrvön dem Untefsüchlufiughält«, ling geschdickt, dessen bläuen Sadleoanizug im Werte, vorii TC 50.000. Frau B. bescheibt ihn„ais kleLn, untersetzt, miß schwarzem Haar, Hakennase ulnid Warze an der fedhteri Wange. Der . Gauner betreibt diesen Trick als Sport unich machit ganz. Wien Unsicher. . ' * Denkmalbeschädigungen in Berlin. Da däf| Siegesaillee sind 3n der letzten Nachit an fast allen Denört mäler Beschädigungen Verübt word!sn>. Vom Denkmal Friedrich Wilhelm I. sind1 die beiden Brariizdkronein aibge 'bröch-an und entwendet.- Am Denilc-mal Friedrich« dleii •Großen 3sit der Marmo<rsodkel beschädigt und aus de® BrionzCkronen sind mehrere Zacken heraiuisgcbroahm. * Der Vulkan Ovetepe, Nicaragua, ist in voller Tätigkeit. Lava und Aschenregen haben schwere Schäden angerichtet. Die Bevölkerung flieht. * In Hoboken starben gestern fünf Personen tmte£ Vergiftungserscheinungen. Sie hatten von den Matrosen eines . eingelaufenen Schiffes Branntwein gekauft und ge4 trunken. , * Der dänische Dampfer »Amot« wurde gesteriöl auf dar Höhe von Kronfsbadt von einem britisdieril Dannpfc-r an gerannt, und sank. Ein deutscher Darajpfe^ rettete die Bemannung -und1 'brachte sie mach Reval. * Telephon Prag—Zürich. Aus Plrag wind uinÄ gemeldet: In den letzten Tagen wurde der Bau des\ Tdiqpihonllhie P r a g—N ürnberg beendet und diese am-2.-,d. M. dem allgemeinen Vorkehir übergeben. In derij nächiston Tagen soll 3n der Relation Prag—-Züriioh dle< erste SpreChversjiCh unternommen werden^, auf dere«^ Grundlage die telephonische' Verbindung mit Zürich, •hergcstellt werden, wind. Die neuen Telephionlkrieaf werden für den Dcvteauanblbrageverikehir von großer, Bedeutung sein. Die Arbeitslosigkeit in Dänemark nirnamt nocH immer zu. Die Zahl dar Arbeitslots-en i'st Ln der lebzteä Woche um 4000 gestiegen und beträgt jodet 83.000, dlat! ist 30.900 -mehr als r-m Vorjahr' zur selbiecu Zeit*; Vereine, Vorträge und Versammlungen. Jugendgruppe Esra. Heute, 1fs8 Uhr abencf& dringende Mitgliederversammlung bei B a y er, Venedigeratt; — Jüdisch - akademischer Juris t e v e r e i m Die Studiumberatungsstellc (Leitung Dr. Feilhaber) beginnt mit 15. d. M, ihre Tätigkeit. Amtsstunde jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr im Vereinslokal, IL Taborstraße 1. — J ti d ische Ti schge Seilschaft L a nds traße. Heute, 8 Uhr abends, Diskussion,sabend im Cafä Gartenbau, Souterrainlokal. Gäste willkommen. . L e 0 p 0 1 d s t ä d t e r V o 1 k s h e i m, II., Zirkus-* gasse 49. 7 bis 8 Uhr Kursbeginn Dr. Fritz Rager: Di« österreichischen Arbeiterschutzgesetze. D e r humanitäre G.e'.s e 1 1 i g k e i t w verein D e 1 f r e veranstaltet innerhalb de® nächsten vierzehn Tage eine Kinderbeteilung mit Jause., Gesuche wollen an das Sekretariat, Dr. Max Weiß, Zahnf arzt, II., Herminengasse 11, schriftlich bis 17. d. M. liber^ sendet werden. Betfeilungsbedingungen: Waisen im Altes von 4 bis 10 Jahren. Greisen hilfe. Sonntag den 15. d. M. ver«* anslaltet das Settlement, XVI., Effingerstraße 38. 4 Uhr* nachmittags, ein Fest für die Greisenhilfe. Statt des Ein-» triUsgeldcs wird von iedem Gast ein gutes Buch verlaufe#,

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