Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1059 (10.1.1922)
- Date
- 1922-01-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Dienstag WIENEI? r.T0ITC3E'Tr"TT~Q Ter Prager Deutsche Frßbnllkliib dürfte in der r\i*iAf*»«fAiniiM?n \\/it%?t ~^ * * »».»** folgernden Antrag zum Beschluß: »Alle jüdischen Sportve.reine, (Wen Statuten vom der Ststil olterer genehmigt sind, werden als Mitglieder in dem Jüdischem Spontiyerband eingereihrt. Die übrigem Klubs werden als Hospitanten geführt, wobei der Jüdische Sport verband es sich zonr Aufgabe macht, die Oenehmigtiing der eingereichten Statuten z.u beschleunig en. Herr Fritz Baar referierte über dien Auftmu der Tu»m und Sipörtorganiisai’icm. Seime Ausführungen gipfelten darin, daß der bJskkabLWeU* verband, der seinen Sitz Ln Berlin hat, alle jüclucl em Turn- und Sportvereine der ganzen Welt u-mf-aßt. Aus technischen Gründen ist der Makik&bi-AVelitvemband. im Kreise geteilt, die im allgemeinem s’amtlich ein Ganzes bilden. Die bckamntesten Uiniterabteilumgen sind die Kreise Deutschland, Tschechien, Polen, Oesterreich und Palästina. Die Kreise umfassen alle jüdischem Tumumd Sportvereine ihres Gebietes und haben i)' ire Exekutive in der Kreisleitung. Dort, wo die jüdische Sportbewegung stark verbreitet ist, hat der Kreis zwei Unterabteilungen, den Sport verband umd den Tunn verband, gebildet, die der Kreisleitung unterstehen. Derartige Unterstufen wurden zum Beispiel, im der Tscheche-Slowakei und in Oesterreich eingeführt. Anschließend daran wurde der Zweck der jüdischen Sport presse auisfu dich besprochen. Pie Delegierter! waren sich darüber klar, daß der Großteil der österreichischen Fachpresse dem jüdischem Stport. im allgemeinen nicht günstig gesinnt ist. Insbesondere das »Spcrt-TagblatU igr.uriert fast immer unsere Bestrebungen, wie jetzt wieder. das Beispiel] vom der jüdischen Olympiade lehrt.. Die geringste Verfehlung jüdischer Vereine wird zu einer Haupt- und Sn®atsaffäre aufgebauscht, und die Kriti'keih sind weit davon entfernt, sachlich ge- ■nammt zu werden. In frischer Erir.inemung dürfte noch der Pogrom-artikel, betitelt r Kaikaoh-Putdi-' küm«, im »Sport-Tagblatt« sein,1 zu dem die »Wiener Morgenzeitumg« schon seinerzeit in gebührender Weise Stellung gefrömmen hat. Die Zusammensetzung der Redaktion . des »Wiener Sporl-Tagblattes« läßt ihre Haltung gegenüber der jüdischem Sportbewegung begreift idh' erscheinen. Mit* der Einführung der großzügig ausgestalteten Sporirubriic hat die »Wiener Marge nzeitung« das Organ geschaffen, das die jüdischen Sportler bisher so schmerzlich vermißten. Keüi jüdischer Sportsman« wird in Hinkunft bemüssigt sein, Bläher zu kaufen, die ihm feindlich gesinnt sind, da die »Wiener Morgenzeitung« selbst dein strengsten sportlichen Anforderungen gerecht werden dürfte. Die Vereinsvertreter einigten sich dahin, in jHimikiunft sämtliche Verlautbarungen im der '.-Wiener Mcirgeuzeitung« zu veirÖffeinitfichen. Die nächste De 1 egierntonsiäzung . wurde für Dienstag den 17. d. M., V28 Uhr aibends, im Klubheim der Haikc-alh, I., Wiesiin gor straße n, festgesetzt. * Folgend« Punkte wurden auf die Tagesordnung gesetzt: Spieler-Uebertri'tJte, jüdische Chympiade, Geschäftsordnaangsbehat/ung. Die Abmeldung des Amateur- Verteidigers Popovich. Der Austritt des Verteidigers Pcipovich vorn den Amateuren hat berechtigtes Aufsehern gemacht. Die Vorgeschichte der Verstimmung dieses Spielers reicht bis auf das Gastspiel seines Vereines in München zurück. Er und einige Jj£flinnDui.vg,3genossen waren dafür, mit Rücksicht auf die mäßige Form der Mannschaft die (Treffern gegen Wracker umd Bayern abzugagon. Da Popovich mit seiner Ansici. it nicht durchdrungen korninte. nahm, er am der ReiisC nioht teil, Als er am Sonntag abends vom dem schönen 3 : o-Sieg gegen Wacker erfuhr, reiste ar seiner Mannschaft nach, um am zweiten Spiel teilizumöhimem. Zn seiner größten Üdbefsraschumg weigerten sich aber seine Klubkameradon, mit ihm amizuaretem, da sie erklärten, PapO-vich verdiene für seine Utnterlai-sumg, besser gesagt, Dis-, ziplimilosig'keit, eine Strafe. Die MifMtimmtinig des eilten Internationalem erfuhr noch dadinirph eine Verstärkung, daß im Verein selbst keine Eimtiradit herrscht. Die bevorstehende Gemerailversammlung spaltete den Klub in zwei Lager, die sich um zwei Kandidaten für den Posten 'des Präsidenten gruppierten. Popovich zählte nun zu den Anhängern des Direktors Schenkel, der aber von seiner Kandidatur zurück trat, um eine Kampfa/bsitimmung zu vermeiden.. ’’ Direktor Schenke) würde, da er audio keine andere Stelle im Verein anzuinehmen wünscht, aius der Leitung . aussobeiden. Mit ihm beabsichtigt auch der bekannte Schiedsrichter Seemann siöh zii.-irückzuziehen. PopOvieh, der mit dieser Lösung siici'.it zufrieden ist, zcg min aus all! diesen Vorfällen die Kom-sequomz und meldete seihen Austritt am.. Die aftte Verein slcitirnig bemüht sich, ihren berühmten Verteidiger umzuslimtnen, dodh macht letzterer seine Entscheidung viom Ergebnis d&r heutigem GeheraVe rsammliitng abhängig. Fällt diese .nicht im Sinne des Unzufriedenem aus, dann würde er Rapid beitreten. Spielerwanderttr\V*e wir erfahren, sollen sich die Stützen c’er Admira-Mamschaft VozV Koch und Seiner! mit der Absicht tragen, dem Provinzverein Lang-Enzersdorf beizutreten. - Tottenham 'Kotspvrs ffl Wien? P’e D. §. F.« Mannover meldet } Toitenham Hotspurs, die Cupsieger von England, sollen im Frühjahr in Tcpllt? sr’elen. Un'.er den anderen dort genannten Gegnern des Teüitzer F. C. sind M. T. K.-Budaper.t, Rapkl-Wien, 1. F. C. Nürnberg, Spielvereinlmmg Fürth, Wacker-München, Sparta' und S'avia- Prag. Man muß die Nachricht über das WW.eraufireten der Engländer auf dem Kontinent sehr mit Vorsicht aufnchmen. Rrßlnnd wo’lte se’ne Nationalmannschaft nach Schweden zu einem LKndcrkampf entsenden, jedoch haben sich die Verhandlungen wieder zerschlagen. Es erieVen unmöglich, die jeweiligen Valutaunterschiede zu Überdrücken. ' An den nordischen Spielen, d'e 1022 in Stockholm zum Austraf! gelangen, wird r’ch aller Vömj$s'’cht nach neben Norwegen, Dänemark, Finnland, Schottland, Schwein, Tschccho-SIoWakel und Deutschland auch Oesterreich beteiligen. ' Cer amerikanische KcchsprungmeisW Con Leahy ist kürzlich in New York gestorben. Leahy war e‘n ganz vorzüglicher Sportmann, der in der amerikanischen Sportwelt einen rühmlichen Namen besitzt, ln seiner Glanzzeit sprang er bis zu 1.93 Meter. Leahy ist, Inhaber verschiedener englischer usifl amerikanischer Meisterschaften. Bel den Olympischen Spielen 1903 in London wurde er mit einer Leistung von T.91 Metern Zweiter hinter Porter, der 1.93 Meter sprang. - . Art. Heute,'7 Uhrh SnVerversammfung aller Mannschaften., Tagesordnung: 1. Bericht des Sektionsleiters, 2. Wahl der Kapitäne für all« Mannschaften. Nachher Ausschußsitzung. - CUerttfh. Beute, 7 Uhr abends, wichtige Ausschußsitzung im Cale Ornstein, II., Heinestraße CJ. Volkswirt. Gestempelte Krone » —.10 Centimes. Auszahlung Wien «° —.17 Centimes. Mäßige Besserung der Mark* In 7ü ich notierte: die österreichische Krone —.17 (-.13 am 7. Jänner) die Österr. gest Krone . . —.10 (-.10 am 7. Jänner) die tschechische Krone. . 8.50 ( 8.40 am 7. Jänner) die Mark ..3.15 ( 2.77 am 7. Jänner) Agram . . . .... 1.80 ( 1.80' am 7. Jänner) Bukarest... . — (—- am 7. fänner) Budapest ....... —.85 (-.83 am 7. Jänner) Warschau . . > . . » » —.18 (-.18 am 7. Jänner) Die böhmische Bra^nkohlenindustne 1921. Geber die Lage der nördwestibÖhmischen Braun* kohCdnsn-daistrie arh StihCusse des Jahres sowie über dais BraaanfxoihleiTvjalir 1921 schreibt das Teplitzer Fachblatt S-Kahleniriteressent« u. a.: In der zw eilten Dezemberhälfte machte sich ein sonnt gegen Jaibroüisohluß ungewöhnlicher Andrang geltend und es vermehrten sich die Bestellungen ganz bedeutend. Selbstverständlich ging die. Nachfrage fast ausschließlich nach Kchilön -mittlerer und bester Besohaffartheit, während die Schächte mit mlinderen Kohlen vom dem Geberfluß hr.V wenig ztt spuren bekamen. Die erstgenannten waren nicht kl der Lage, alle einlangenden Aufträge aufzuambeitem, da auf den Kohlcmwerkem ga-mz siehrlich eine gewisse Zurüclchaltumg der .Arbeiter, erkenmbar war. Auf der anderem- Seite wurde d-or Versand, mmantliich .«•umdittteübar vor den .Feiertagen, diuroh am manchen Tagen, recht einschneidenden Wagonma.n'Tci schwer beeinträchtigt. Du>rch den Wagenmamgei waren namentlich die ^Schächte,im Brüder Revier -hart mitgsnomimon. Infolge des Kohl'eramange^.s im Bayern haben sich aruoh die Aiboitzverhältmisse dos F al k c niue r Re vieres erheblich gebessert, doch scheint düiese BevSerunig leider bloß e.’mem vörtibergohemdein Charakttpr. zu besitzen, du die aus Deutscliind einhmgemdein Attftriige offensichtlich d*ctn. Stern,)ei der Notbestellumgori tragen. Him©:-chtlich der Preise für die nardwestböhmieclicn Braminköhlem ist noch immer nichts veranlaßt wordoy. in der Zeit vom 16. bis einschließMich 28. wurden iin dem Revieren Teplitz, Brüx umd Komctau ' zusammen etwa 2^.000 lamfemde Wagen von to bis;20 t Ladegewicht verladen, .beziehivngsweiist 2700 laufemde Wagen ^er Arbeitstag im Durchschnitt. Das natn beendete Jaibr war für unsere Kohlen» Industrie a> u s g e svp r 0 c h e n schlecht.* Wohl ist die staatliche Zwangswirtschaft tatsächlich im sich »usanfmengdbrochon, nachdem die eiserne Notwendigkeit ihr einen Pfeiler nach den andern aibgegraben hatte, allein sie besteht moch immer auf dem Papier, und ein Heer von Beamtem hangt auch heiirte noch von ihr ab, So wird wohl auch noch das Jaht tyss damit vergehen, um mit dim Ueberrestem e'rnor .um-seligcn Zeit aufzurf.r.mem, um der tmerhörtem Verschwendung vom Arbeiitslcra'fit 6n*d Papier Einhalt zu tun. Die staatliche Bevormunid/ung bat* gänizlicih versagt, und sie versagt heute auch noch dort, wo $i« steh,, mit einem Scheine der Wirtschaftlichkeit umgeben, noch tatkräftig äußern sollte, nämlich. bei der P r e i s b e <s t i m m u n g. Trotzdem du« Beisp'ei der Stclnikohlemwerke. voriiegt, d'.e zu einem größenTeiie bereit® für das1ahriQ2o mit schweren Gmterbilanzen ähgeischfossem haben, kann sich dlle Regierumg; nicht dtou anfraffen, die fiir die Rohlemwerke so nötigen P rei sa u f bess er Ungern zu bewilligen, v/obei es Kur aus den zahllosen eingefordorten Unter- Nr. 1059 lagen ganz klar se'n muß, daß die Werke fa.st da« g"m>zs Jahr wn-unterbrochen mit Unterbilamz arbeiten. Verschärfi wurden die Verluste durch den Sturz dch d ent s eben Ma r k, der unsere gesamte Ausfuhr kt Fra ne stellt. Bereits Im Laufe dieses Jahres ha,beit 1 zahlreiche während der Hochkonjunktur erÖffnetO1 Schächte wieder schlleßem müssen, ein, w!'rt?olia.ftlkhcc Prozeß, der wohl m>ah w'öitcre Opfer fordern ‘wird; Umso größere Sorgfalt Ist daher jon<;m Betrieben zuzuwenden, d!ie heute dank ihrer besseren Gravpidlägan noch arbeiten körnen. Die -gtirlmge Bautritiiriceit bei den Bergwerken zeugt bered'-or als at’le E'rigaban für die' fiyL-ns el'.e -Nc«t der Kob35«nöndiu;shrlo. Nun ist das dritte Tabr de« Friedens. vorbei und noch Immer körnon che - lCoth'esn werke mit pCa'nmäß’gen Investitionen nichih , beginnen, weil ihre Gr.r.dl'oge es. nicht gestattet. Im Verglei'*h zmm Jr-bre ipso haben die Braun? kchlMnverice Nordwcs'ibohmcns wieder eine etwa, . sechs Prozent höhere Vcrsaud?Jtffer erreicht, wcimn« gleich die Steigerung nicht so groß war wie 1920 gegen > 1919 (zehn Prozent^ Immerhin ist diese weitere Annälierunig am die Frkd'onsleitsturig umi-o .freudiger zu, begrüßen, als die Stein,kohlenwepke Kludno ausgenommen — regen 1920 guinz bedeutend surückgcblicben sind. Umtausch der weißen Polenmark. Warschau, 8. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgen*» zeitung“.) Wie das Außenministerium eri lärt, können die ausländischen Inhaber von weißen Marknoten diesQ bis zum 15. d. M. den polnischen diplomat' chin Vertretungen übergaben. Diese müssen bis zum 15. cj. AL telegraphisch der polnischen Staatsleihkasse die Summe der bei ihnen deponierten weißen Noten mitteilen. Valutenkurse, Im gestrigen Verkehr girfgen die fremden Zahlunga*- mittel zurück. Bloß polnische Mark und deutsche.Marknote n, letztere im Hinblick auf die Erleichterung »in den Reparationszahlungen, waren begehrt und höher. Nachstehend die Schlußkurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale . /Vom 9, Jänner 1922. Devisen (Scheck^ und Auszahlungen) Amsterdam f. 100 holt, Ouldeä . Apram 100 jujr, Kronen . . . . Bei*rad 100 Dinar. Berlin 100 deutsche R”lchmrnrk . TrUssel 100 belgische Franc* . . Budapest W un-arlsclit Kronen. Bukarest 10O Lei. Chrlatiania 100 norwe^. Kronor . Kopenhagen 100 dKnl-che Ktonor London 1 Ptund Sterling . . . Madrid 100 Pesetas.. Mailand ICO Lire . . . j . . New York 1 Dollar . .... . Poris 100 Francs ....... Präs 100 tsehecho-slow. Kronen . Soda 100 Lewa . . . . . . . Stockholm 100 schwedische Kronos Wartha« 100 polnische Alerk . . Zürich 100 schweizerische France Geld Zins, luß 4»/. 246.050 5 2l4ft— 6 85)0. - 5 409 .51 5 51.181 S 1111.00 Kurs v. 5. Ware Geld 0»/. 101.075 6 130.175 6 28.090 6 97.460 6 28.590 6 /661S.- 5V, 53.180 5V, 10.937 6V, 4445.- 5V, 162.970 6 251. - 247.030 2152.- 8 10.— 4190.50 öl .520 1121.53 to£oü n.025 28.110 97,540 28.010 6702. - 54.021 11.'.08 4455.- 163.C30 12ofo25- 252.950 2298.- 9190.- 3414.59 52.480 1131.50 iotTits 137.975 29.090 29.330 6948.- 55.130 11.272,- 4520.- 161.470 >229.-- 133.875.. JBnnnt Ware 253,059 2302.- 921 . 3490.5« 52.520 1134.59 10L225 , 13 .025 29.110 29.410 6952— 55.170 - 11.278 4530. - 169.530 231 — 133.93S Noten Arterfkan. Noten v. 5 Dollar autw. . „ kleinere . . , Pelflsche Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » » 100 * , # kleinere.-,-*; Dänische Noten 100 Krorer . ., Deutsche Noten zu 1000 Mark... , » •. » 100 » » , < f t kleinere . . . \ Engl. Noten von 5 Llvrest. autw^ , .» kölner» , . . . . Franrvalsche Noten 100 Franca;' HoUimdlsche Noten 100 Gulden .» Italienische Noten v. lOOLire äufw. , , kleinere . . lugosl. Noten unget. zu 1009 Dinar b v b * .100 , b k’einere . . Norwegische Noten 101'Kroher . Polnische Noten v. 500 Mark au!w. . , kleinere . . . . Rumänische Noten zu lOOOu.SOOLel . . kleinere . . . Cuss. Noten (Roman.) xu 500 Rubel U B B JÖ9 p , , kleinere . . "Schwedische Nbten 100 Kronos . Schweizerlsehe Noten 100 Franco Spanische Noten 100 Pesetas , Tschecho-slcw» Not. v. 1CO0 autw. , » k'elnere . . Doear. Noten (neue Eml zu 1090 Kr. , . zu ,0.100 Kr. . . . * kleinere . ..... S6A.- kS27.-7 9L98Ö " stTöao 4193—, 4205.- rO?Ö75 1M25. 4072—; 4Öi8— L7.8S0 27.890 53.480 244.930 28.2^0 28.146 8555 37.910 27.910 64.520 245.050/ 28.310 28.160 6585 100175 101.025 247— 241— 5195— 5205. 161. *70 160.336 127.475 127.525 10.972— 10/78— 10.0:7— 10/73— 1118.50 1121.50 1113.50 1116450 ****** % ***** 6673— 6877.'- 51/80 59X20 4343— 4335—;. **— 135.175 135.225. 3472— 3478— ■ - 2S 28.710 5L68Ö . 54/29 250.450 250.550 28.790 28.810 '9120— 0140—' 9100— 9120— 104.175 105X29 225— 227— 539ü!- 5405*— 167.270 167.386 132.375 132. :.5 90. G0 95.540 11,247— 11,253— 1131 Iö0 1134M AußcrordentHche Generalversammlung der Credit-Anstalt. ' ln der gestern unter dem'Vorsitz von Herrn Louis Rothschild stättgehndenen außerordentlichen Generalversammlung gelangten die Anträge auf E r h ö h u n g des Grundkapitals von 603 Millionen auf eine Milliarde, Kronen durch Ausgabe von 1,250.000 aul den Nominalbetrag von K 320 lautenden Aktien sowie auf Aenderung der damit zusammenhängenden Paragraphen der Statuten und Beschlußfassung über die näheren Bestimmungen der Hinausgabe der Aktien einstimmig zur Annahme. Schlechte Wirtschaftslage in der Schweiz* Zürich, 8. Jänner. (Privat.) Die Wirtschaftslage Ist andauernd ungünstig, der Absatz stockt. Auch die Luxusindustrien, welche r.oeh bis vor kurzem e'nen lebhaften .Geschäftsgang zu verzeichnen hatten, stehen unmittelbar vor einer Krise. Um das Staatsbudget ist es auch schlecht beste'lt. Trotz der enorm hohen Steuern weist das Budget ein D e f 1 z 11 v 0 n 100 Millionen Francs (422 Einnahmen gegen 522 Ausgaben) aufl Hiebei sind noch die bisher unbedeckten Auslagen für die Mobilisierung und Vereinigung jüdischer Forscher, Schriftsteller und Künstler „HAR U ACH“ in Wien Donnerstag den 12. Jänner im Kursalon der Stadt Wien ERSTE jÜD. KÜNSTLERREDOUTE -Der Turmbau zu Babel" i i Beschränkte Kartenausgäbe bei Löwit# bei der „Wr. Morgenzeiiung“ und im Kartenbureeu Alüa, Taborstraße 8 616